Alle Inhalte erstellt von Zeno
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Zeno's Crime Club
Sorry, dass ich Euch schon wieder mit einem neuen Buch nerve, aber erstens möchte ich vor dem "Weihnachts-Loch" noch das ein oder andere einstellen, zum Anderen gehört ein Buch mit dem Titel "November Joe" einfach in den November. Und da sich der jetzt so langsam dem Ende zuneigt, wird's Zeit. Seltsamer Titel, der natürlich ein merkwürdiger Name ist, und schon ahnen lässt, das der Hintergrund dieser Detektiv-Geschichten ein ungewöhnlicher ist. Und so ist es auch. Der Herr mit dem seltsamen Namen und der Detektiv in diesen Kriminalgeschichten ist nämlich ein Trapper, der in den Wäldern im Osten Kanadas und in der Grenzregion zwischen Kanada und den USA seinem Handwerk nachgeht und nebenbei mit der kanadischen Polizei zusammenarbeitet, wenn es darum geht, Verbrecher dingfest zu machen, die in den Wäldern ihr Unwesen treiben. Dabei geht er mit dem gleichen Scharfsinn vor wie die anderen Detektive, nur das natürlich auch zu seinem Alltag als Trapper gehört. Wenn man so will, ist er also ein "Lederstrumpf", der sich nebenbei auch noch als Sherlock Holmes betätigt. Kommt einem das bekannt vor? Ich weiß noch, wie ich immer mit großem Vergnügen das scharfsinnige Spuren Lesen in den Büchern Karl Mays – vor allem in seinen speziell für die Jugend geschriebenen Werken – gelesen habe. Ein besonderes eindrucksvolles Beispiel dafür bietet die Jugenderzählung "Die Geier des Llano Estacado", heute enthalten in dem Band "Unter Geiern". Leider hat der Text im Laufe der Zeit einige recht einschneidende Umarbeitungen erfahren und damit leider auch einiges an Charme verloren. So wurden beispielsweise aus den beiden Jäger "Die Snuffles", die im Original diese besonders scharfsinnige Deutung von Spuren liefern, ihre Kollegen (der lange) Davy und (der dicke) Jemmy. Wer das alles mal im Original lesen möchte, findet den Text unter https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/jugend/geist/index.htm Doch zurück zu unserem kanadischen Waldläufer! Die Abenteuer November Joes spielen Anfang des 20. Jahrhunderts, wobei sie sicher auch ein oder zwei Jahrzehnte früher denkbar wären. Es gibt auch einen Ich-Erzähler, der in den meisten Abenteuern auch der genreübliche "Watson" ist: ein wohlhabender Anwalt aus Quebec, als aus der "Zivilisation", und damit der ideale Gegenpart zu dem in der "Wildnis" lebenden November Joe. Wie der gute Watson hat James Quaritch auch immer Zeit, wenn er gebraucht wird. Daneben gibt's eine interessante Mischung aus Personen der kanadischen Upper Class, sowohl weißen wie auch indianischen Waldbewohnern aller Art. Kurz: Es handelt sich um die perfekteste Mischung aus Detektiv- und Trappergeschichten, die mir bislang untergekommen ist. Übrigens ist auch der Autor Hesketh Vernon Prichard ein durchaus interessanter Mensch gewesen. Ein Wort zum Text: Den habe ich seinerzeit als Digitalisat des Originals im Internet gefunden und musste ihn erst einmal in eine Textdatei umwandeln, was bei der Qualität der Scans so eine Sache war und an einigen Stellen auch so eine Art Detektivarbeit erfordet hat (neben einiger technischer Pfiffigkeit). Eine Geschichte gab es tatsächlich als Textdatei, was eine große Hilfe war, auch wenn sich beim Gegenlesen mit dem Original da auch so einige Fehler fanden (da war die Vorlage wohl auch nicht besser). Was ich sagen will: Es können im Text noch einige der üblichen Scanfehler auftreten und ich wäre für jede diesbezügliche Meldung dankbar, weil ich natürlich einen möglichst fehlerfreien Text anbieten möchte. HP-NovemberJoe.pdf
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So, heute mal ein richtiges kleines Juwel von einem Roman, gerade einmal 65 Seiten dick (oder dünn?): The Agony Column. Ist es eigentlich ein Kriminalroman? Oder eher ein Agententhriller? Oder ein Liebesroman? Jedenfalls ist es auch ein Briefroman, denn sieben der neun Kapitel bestehen aus langen Briefen, die ein verliebter junger Amerikaner an seine Angebetete schickt, und in denen er in Fortsetzungen eine sehr verwirrende Geschichte um Mord, deutsche Spione und andere zeitgenössische Zutaten schildert. Zeitlich fällt die Handlung ein ganz klein bisschen aus dem Rahmen, denn sie spielt bei Ausbruch des 1. Weltkriegs in London, und zwar innerhalb dort lebenden Amerikaner. Die eigentliche Story könnte aber auch am Ende des 19. Jh. spielen. Es würde dann aber die parodistische Note fehlen, die der Roman auch hat. Schon der Titel verweist ja auf eine der wichtigsten Informationsquellen des großen Sherlock Holmes, die "Seufzerspalte" in den britischen Tageszeitungen. Und der Inhalt spielt mit Versatzstücken aus Romanen und Erzählungen, in denen während des 1. Weltkriegs und davor wackere britische Detektive böse deutsche Spione das Handwerk legten. Auch Sherlock Holmes wurde ja zu diesem Zweck reaktiviert und musste dafür seine Bienenstöcke zeitweise verlassen ("His Last Bow. The War Service of Sherlock Holmes", 1917). Erschienen ist das Werk 1916. Autor ist ein Amerikaner namens Earl Derr Biggers (1884–1933), der drei Jahre zuvor einen Riesenerfolg mit dem Roman "Seven Keys to Baldpate" erzielt hatte, der - soweit mir bekannt - bislang (leider) noch nicht ins Deutsche übersetzt worden ist. Was 1916 noch keiner wissen konnte: 1925 gelang Biggers - so unglaublich das auch klingen mag - noch ein sehr viel größerer Erfolg. Er erfand nämlich den chinesischen Polizeibeamten Charlie Chan aus Honolulu, nach Sherlock Holmes der am meisten beschäftigte Detektiv der Filmgeschichte (dabei sollte man aber darauf hinweisen, dass die Streifen meist dürftigen Inhalts sind und bei weitem nicht an die Qualität der nur sechs Romane heranreichen). Aber der gehört nun wirklich nicht nach M1880 … (wer aber an den englischen Originalen interessiert ist, kann mir eine PN mit seiner E-Mail-Adresse schicken.) Ich sollte noch anschließen, dass es dieses Buch auch als gut anhörbares Hörbuch bei LibriVox gibt, wie übrigens auch "Seven Keys to Baldpate". AgonyColumn.pdf
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Hallo Leute, gestern habe ich von LibriVox zwei Abenteuer mit der Detektivin Loveday Brooke von C.L. Pirkis (siehe oben) heruntergeladen, darunter auch die m.E. beste "The Redhill Sisterhood". Die andere ist die erste der Anthologie: The Black Bag Left On A Door-Step". Letztere habe ich mir gestern Abend noch angehört (ich ahbe ja auch sonst nix zu tun) und fand sie eigentlich ganz in Ordnung. Bin schon gespannt auf die andere. Sucht bei LibriVox einfach nach der Autorin.
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Vor einiger Zeit habe ich mal versprochen, die Anthologie "The Great Portrait Mystery" von Freeman hochzuladen. Das ist eine bunte Mischung aus zwei Thorndyke-Stories, einer mit einem eher mystischem Thema, Ganovenstückchen u.s.w. Das tue ich hiermit. Das meiste davon ist amüsant und irgendwie genau das Richtige für Zeiten wie diese. Mir selbst hat die Titelgeschichte am besten gefallen, die eine Art Schatzsuche erzählt, verknüpft mit wahrscheinlich dem einzigen Museumsraub der Literaturgeschichte, der mit dem durchaus sachgemäßen Einsatz einer Oboe durchgeführt wird. Ich sollte vielleicht noch anfügen, dass die Thorndyke-Geschichte "The Missing Mortgagee" und die Erzählung "The Bronze Parrot" als kostenloser Download bei LibriVox zu haben sind. Beide Versionen sind sogar recht gut anhörbar, was ja bei den LibriVox-Hörbüchern leider nicht immer so ist. GreatPortraitMystery-1918.pdf
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Tatsächlich habe ich noch eine mir bislang nicht bekannte Thorndyke-Story gefunden, die ich Band 2 der Kurzgeschichten-Gesamtausgabe eingefügt habe, wo sie zeitlich hingehört. Hier ist die neue Version dieses Buchs. Freeman-Thorndyke-Stories-02.pdf
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Gute Nachrichten: Die ersten fünf Thorndyke-Romane gibt es jetzt als (deutschsprachiges Hörbuch) bei hm-audiobooks ( www.hm-audiobooks.de), und zwar sowohl als audio- als auch als MP3-CD. Kleiner Tipp: Am besten hört (und natürlich auch lest, wenn Ihr das vorzieht) die Romane Nr. 2 (Das Auge des Osiris) und 3 (Alptraum New Inn 31) in chronologischer, d.h. in diesem Falle umgekehrter Reihenfolge. In Nr. 2 wird an einer Stelle auf Nr. 3 zurück verwiesen (außerdem wird dort die Geschichte aus Nr. 1 weitererzählt, wie Dr. Jervis Assistent von Thorndyke wurde). Ob die Übersetzung gut ist oder nicht, kann ich noch nicht sagen, weil ich sie noch nicht gehört habe. "Alptraum New Inn 31" statt "Das Geheimnis von New Inn 31" macht mich ein bisschen skeptisch. Ich gebe aber zu, dass es die Sache ganz gut trifft. auch weiß ich natürlich nicht, ob das gekürzt worden ist oder nicht. Die angegeben Lauflängen lassen aber auf erhebliche Kürzungen schließen ☹️. Ich fürchte, Ihr werdet doch auf meine Originalversionen zurückgreifen müssen. Immerhin gibt es aber die ersten vier Romane als (englischsprachiges) Hörbuch bei LibriVox. Watch this space!
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Um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Lt. WDR-Nachrichten heute früh um 6.00 Uhr ist der Erlass der Landesregierung jetzt draußen, und damit auch die darin enthaltenen Bestimmungen. Nicht klar ist mir, ob und wenn wieviel die Kommunen Zeit haben, das umzusetzen (da war die Berichterstattung ziemlich schwammig). Auch einige Bestimmungen scheinen recht schwammig zu sein, wie die zur Sperrstunde, wo keine Zeiten genannt werden. Aber das ist für uns ja wohl irrelevant. Ich werde jedenfalls heute zu hause bleiben.
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Letzteres mag sein. Das ist aber auch die Zahl, die mit dem In-Kraft-Treten allgemein gültiger Regeln in NRW gelten wird (wenn man den Radiomeldungen vom WDR von gestern Glauben schenken darf). Meine Verunsicherung rührt daher, dass ich nicht weiß, wann das sein wird. Ich möchte nämlich nicht morgen abend ankommen, und es heißt dann: Ällebätsch - doch nur fünf. Es wäre sicher vielen geholfen, wenn es endlich mal einheitliche Regelungen gäbe.
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- Gratisrollenspieltag (GRT) 10. Oktober 2020
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Freitag: M 1880 – Töchterlein, lieb Töchterlein
Oh - ich wusste gar nicht, dass es noch Leute gibt, die das nicht wissen. Kann man mal sehen, dass man seinen Werbe-Leuten nie genug auf die Finger schauen kann. Hier ist eine Einladung mit allen Infos. Wenn Du dabei sein willst, halt Dich ran, um den Frühbucher-Rabatt einzustreichen. Werbetext-FDSC.pdf
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Fin de Siecle Con 10. - 12. Dezember 2021
Wahrscheinlich ist es genau das, was bei mir da uch so mitschwingt. Sehen wir zu, dass der Con (a) stattfindet und (b) ein Erfolg wird, dann gibt's nächstes Jahr auch ein lange Version.
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Fin de Siecle Con 10. - 12. Dezember 2021
Ich meine natülich Freitag. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. An diese Kurz-cons muss ich mich erst wieder gewöhnen.
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Fin de Siecle Con 10. - 12. Dezember 2021
Um mal ein positives Zeichen zu setzen, habe ich auf der Forumsseite der FdS-Website schon 'mal den "Mord zum Sonntag" angekündigt! Ihr könnt Euch dafür also schon anmelden. Samstag werde ich mindestens ein größeres Abenteuer anbieten, weiß aber zur Zeit noch nicht welches, vielleicht am Donnerstag auch noch einen "Quickie". Ich würde ja gerne das Pest-Abenteuer spielen, das mir seit anderthalb Jahren im Kopf herumspukt (das hat ja jetzt ganz furchtbar an Aktualität gewonnen), weiß aber noch nicht, ob ich das bis dahin spielfähig kriege. Auch das Wien-Abenteuer, das ich dieses Jahr auf dem West-Con schon einmal geleitet habe, wäre eine alternative (meint zumindest Frau Bösendorfer).
- Freitag: M 1880 – Töchterlein, lieb Töchterlein