Alle Inhalte erstellt von Zeno
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Zeno's Crime Club
So, damit ich nicht wieder das Monatsende verschlumpfe, hier der Krimi des Monats Mai, oder eigentlich sogar zwei. Der Autor, Arnold Bennett, gehört zu den interessantesten Figuren der britischen Literaturszene des ersten Drittels des 20. Jh. Da es eine durchaus lesenswerte deutsche Wikipedia-Seite für ihn gibt, verweise ich der Einfachheit mal ausnahmsweise darauf: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Bennett. Das Buch enthält die beiden Romane "Grand Babylon Hotel" und "Loot of the Cities", sowie die Kurzgeschichte "Midnight at the Grand Babylon Hotel". "Loot of the Cities" hat eine kleine Macke, die offenbar noch niemandem aufgefallen ist: In einem Kapitel ist eine längere Textpassage (max. eine Seite) ausgefallen. Ich habe das in der meinem Text zugrunde liegenden Buchfassung von 1904 nachgesehen (die es glücklicherweise als Scan im Internet gibt) und musste dabei feststellen, dass sie auch da schon fehlt. Möglicherweise ist sie also schon bei der Übernahme aus der Magazin-Fassung von 1902, die mir nicht zugänglich war, unter die Räder gekommen. Aber das konnte ich (noch) nicht überprüfen, ich bleibe aber am Ball. Die beiden Romane gibt es (neben vielen anderen Werken Bennetts) als kostenlose Hörbücher bei LibriVox. 299412472_Bennett-TheCrimeNovels.pdf
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Zeno's Crime Club
Ups! Da habe ich vor lauter schlechtem Wetter doch glatt den Mai vergessen! Und das, wo wir doch bald Pfingsten haben, und etwas Lektüre für diese Zeit sicher nicht schaden kann, besonders unter Corona-Bedingungen. Nun, noch ist Zeit, das Versäumte nachzuholen. Von Grant Allen hatte ich Euch ja schon eine seiner Epsiodenromane hochgeladen. Dabei hatte ich auch seine Bedeutung für die englische Frauenbewegung angesprochen. Passend dazu heute ein anderer Epsiodenroman mit einer (damals) modernen Frau als Hauptfigur: Miss Cayley's Adventures. Für uns Deutsche sind besonders natürlich besonders die Episoden interessant, die in Deutschland spielen; besonders köstlich das Einschlagen der Heldin in der Damenpension in Köln mit lauter strickenden Muttis. Da prallen Welten aufeinander! Und die wunderbare Szene an der österreichischen Grenze (damit auch die ihr Fett wegkriegen), als der Heldin und ihrer Freundin die Einreise verweigert wird, weil letztere Kopernikus' Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium einstecken hat (Oh Graus, revolutionäre Literatur!). Ach ja, und einen Tiger erlegt die Dame auch noch. Aber lest das alles mal selbst. Ach ja: Wer eine Ausgabe mit allen Illus haben möchte, möge sich bei mir melden. Auch diesen Roman von Grant Allen gibt es als kostenloses Hörbuch bei LibriVox. Allen-MissCayley-ohne-Illu.pdf
- Die Zweitauflage des Compendiums
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Zeno's Crime Club
Um noch mal dran zu erinnern: Die Leute bei LibriVox waren wieder fleißig, und somit kann dort Band 2 mit den Kurzgeschichten um Dr. Thorndyke, The Singing Bone, als (englisches) Hörbuch heruntergeladen werden. Viel Vergnügen beim Anhören! Ein kleiner Hinweis: "The Singing Bone" hört sich merkwürdig an, ist aber tatsächlich die wörtliche englische Übersetzung des Titels eines Märchens der Gebrüder Grimm, das Ihr Euch hier zu Gemüte führen könnt: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_singende_knochen
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Artikel zu Protokollen von Spitzeln, die Hamburger Arbeiter überwacht haben
Falls Ihr Euch mal mit der Behandlung der polnischen Einwanderer im Ruhrgebiet, speziell Herne, auseinandersetzen möchtet, empfehle ich Euch die entsprechenden Abschnitte in: Susanne Peters-Schildgen, "Schmelztiegel" Ruhrgebiet: die Geschichte der Zuwanderung am Beispiel Herne bis 1945 (s.a. die Rezension unter: https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/2241/file/gr1_01_ERez09.pd) Die Protokolle der Polizeispitzel, die damals die polnischen Gemeinschaften bespitzelt haben, sollen noch in den Archiven des Bochumer Polizeipräsidiums ruhen Ob die inzwischen mal in einer Monografie aufgearbeitet worden sind, weiß ich leider nicht.
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Zeno's Crime Club
Vor einiger Zeit hatte ich Euch eine Sammlung von Kurzgeschichten um den cleveren Detektiv mit dem so vertraut klingenden Namen Paul Beck hochgeladen (The Quests of Paul Beck). Bei dieser Gelegenheit hatte ich erwähnt, dass sein Autor Matthias McDonnell Bodkin (MMB) auch eine Detektivin (lady detective wird sie im Original genannt) namens Dora Myrl erschaffen hat. Normalerweise leben solche Kunstfiguren irgendwie in unterschiedlichen Universen, aber im Jahr 1908 geschieht etwas Unerhörtes und Neues: MMB lässt in seinem Roman "The Capture of Paul Beck" die beiden, den clevere Herr Beck und das pfiffige Fräulein (so wurde das damals noch ins Deutsche übersetzt) Myrl, aufeinandertreffen! Damit aber nicht genug, denn sie ermitteln nicht etwa miteinander (wie später Sir John Appleby und Charles Honeybath von Michael Innes), sondern es kommt zum "Kampf der Titanen": die beiden stehen in einem Fall auf verschiedenen Seiten und bekämpfen sich mit allen Tricks. Und die haben einiges drauf, kann ich Euch versichern. Natürlich ist das kein Whodunnit, die Seiten sind vorneherein klar, und beider Klienten verhalten sich nicht so hundertprozentig astrein. Für einen Schriftsteller ist so ein Plot natürlich auch ein Wagnis: Welche seiner beiden Figuren bei dieser Konstellation den kürzeren zieht, ist wahrscheinlich bei den Lesern durch. Wie sich MMB da aus der Affäre zieht, und wie der Wettstreit zwischen seinen beiden sympathischen Detektiven ausgeht, das müsst ihr selbst lesen. Eine deutsche Übersetzung dieses Werks ist übrigens bereits 1911 erschienen. Bodkin-Beck-Capture.pdf
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Zeno's Crime Club
Der Februar neigt sich seinem Ende zu, und so habe ich Gelegenheit, ein Versprechen einzulösen: Ich lade die erste Sammlung mit den Geschichten um den Privat-Detektiv Martin Hewitt hoch. Sein Autor Arthur Morrison (1863–1945) ist tatsächlich mal ein gebürtiger Londoner, und da er im Londoner East End geboren worden ist, entwickelte er schnell ein Gespür für die dortigen Verhältnisse. Es verwundert also nicht, dass er hauptsächlich durch seine realistischen Romane und Geschichten bekannt wurde, in denen er das Leben der Arbeiter im East End beschrieb. Daneben interessierte er sich für Boxen und besonders für das Radfahren, über das er auch etliche Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlichte. Außerdem war ein ein großer Kenner japanischer Kunst: Er veröffentlichte ein Buch über japanische Malerei und hinterließ dem Britischen Museum (dem er schon 1906 eine Reihe japanischer Holzschnitte verkauft hatte) nach seinem Tode seine Sammlung japanischer Malereien, Holzschnitte und Porzellan. Außerdem rühmte er sich die letzten 30 Jahre seines Lebens, dass er 1915 als "Special Constable of Essex" als erster die angreifenden Zeppeline nach London meldete. Seine besonderen Kenntnisse über das Radfahren und japanische Kunst flossen auch in sein schmales kriminalistisches Oeuvre ein: vier Sammlungen mit Kurzgeschichten über den Privatdetektiv Martin Hewitt und eine über den Privatdetektiv, Betrüger, Erpresser und Mörder (etc., etc.) Horace Dorrington (über diesen an anderer Stelle mehr). Im Gegensatz zu dem sehr schillernden Mr. Dorrington ist Martin Hewitt als Figur recht blass ausgefallen: Er ist bewusst als “low-key, realistic, lower-class answer to Sherlock Holmes” (um einen Kritiker zu zitieren) konzipiert worden. So war er, bevor er zum Privatdetektiv wurde, Angestellter in einem Anwaltsbüro (PRIVATE EYE bietet nicht umsonst eine entsprechende Charakterklasse an). Man sieht, er muss anders als Holmes für sein Leben arbeiten. Trotz aller Bescheidenheit ist es aber so, dass seine Fähigkeiten hinter denen seines berühmteren und facettenreicheren Kollegen nicht zurückstehen, eine Tatsache, die man als Leser leicht übersehen kann. Auch sind einige seiner Fälle durchaus originell, andere scheinen als Antwort auf ähnliche Fälle Holmes' geschrieben worden zu sein. Die (scheinbare) Blässe des Protagonisten bringt es aber auch mit sich, dass die Geschichten sich gut als Vorlage für Detektiv-Abenteuer in M1880 eignen, was sie gerade für die Gruppe von Leser interessant machen sollte, die hier auf dem Forum versammelt sind. Heute beginne ich mit der ersten Sammlung "Martin Hewitt, Investigator" (1896), die anderen drei (und auch der sehr schillernde Mr. Dorrington) werden nach und nach folgen. Um eine Menge Platz zu sparen, lade ich hier die Version ohne die Illustrationen hoch. Wer eine mit haben möchte, möge mir eine PN mit seiner Mail-Adresse schicken. Ich sende sie dann ihr oder ihm per WeTransfer. Ich sollte noch anfügen, dass es diese Sammlung seit kurzem auch als (englisches) Hörbuch bei LibriVox gibt. Hoffen wir, dass die anderen nach und nach folgen! Morrison-Investigator-ohneIllus.pdf
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2021 - Midgard 1880: Töchterlein, lieb' Töchterlein
Thema von Zeno wurde von Zeno beantwortet in Bacharach Con Vorankündigungens Vorankündigungen - ArchivEhrlich gesagt: Mir fehlt das Leiten schon so sehr, dass ich wahrscheinlich auf dem ersten Con, der stattfindet, an allen Tagen mindestens zwei Runden gleichzeitig leiten werde. Schon allein, um alle Interessenten unterzukriegen.
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2021 - Midgard 1880: Töchterlein, lieb' Töchterlein
Thema von Zeno wurde von Zeno beantwortet in Bacharach Con Vorankündigungens Vorankündigungen - ArchivNee, ist nicht mein Ding.
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2021 - Midgard 1880: Töchterlein, lieb' Töchterlein
Thema von Zeno wurde von Zeno beantwortet in Bacharach Con Vorankündigungens Vorankündigungen - ArchivNein - du wolltest. Ich hatte das für den Nordlicht-Con angekündigt, und Du hattest Dich dafür angemeldet. Da der aber aus den bekannten Gründen ausgefallen ist, hat dann auch die Runde nicht stattgefunden. Ich hoffe aber, dass ich sie irgendwann 2021 spielleiten kann. Je früher, je lieber.
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2021 - Midgard 1880: Töchterlein, lieb' Töchterlein
Ich bin zwar nicht sehr optimistisch, was den Con betrifft, aber andererseits muss man ja auch mal ein Zeichen setzen. Deshalb: Spielleiter: Zeno Anzahl der Spieler: 5 Regelsystem: Midgard 1880 Beginn: Freitag, 10.00 Uhr Ende: Freitag, 22.00 Uhr. Art des Abenteuers: Detektiv-Abenteuer. Voraussetzung/Vorbedingung: keine. Wie immer kann ein Kriminalist in der Gruppe nicht schaden. Beschreibung: London, Frühjahr 1889. Lord Henry Maxwell wendet sich an die Abenteurer*innen und bittet sie, den schändlichen Betrüger dingfest zu machen, der unter dem Namen William Ransford, Laird of Hannay, seiner Tochter Rowena die Ehe versprochen, sich aber stattdessen mit der Mitgift aus dem Staub gemacht hat. Da Lord Henry ein Bekannter eines einflussreichen Freundes ist, machen sich die Detektive an die Arbeit und haben es bald mit allerlei zwielichtigen Gestalten aus der Unterwelt zu tun. Als ob das noch nicht genug sei, stoßen sie auch noch auf einen saftigen Skandal in höchsten Kreisen. Und die Tatsache, dass sich Miss Rowena in den charmanten Betrüger verliebt hat, macht die Angelegenheit auch nicht gerade einfacher … Hinweis: Dieses Abenteuer beruht auf dem PRIVATE-EYE-Abenteuer „Liebe, Geld und andere Intrigen“ aus dem gleichnamigen Abenteuerband. Wer es kennt, sollte bitte nicht mitspielen. Spieler*innen: 1. 2. 3. 4. 5.
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Zeno's Crime Club
Andere waren zu Jahresbeginn auch fleißig: "The Singing Bone" von Richard Austin Freeman, die zweite Anthologie von Thorndyke-Kurzgeschichten, ist jetzt gerade bei LibriVox als kostenloses Hörbuch herausgekommen (knapp 6 Stunden lang, wenn die Zeitangabe korrekt ist). Die Sammlung enthält die ersten "inverted crime stories". Unbedingt zu empfehlen!
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Zeno's Crime Club
Das neue Jahr ist da, und der erste Monat ist ja auch schon wieder so gut wie rum. Es wird also Zeit, all den großen und kleinen fleißigen Leseratten hier im Forum mal wieder einen Krimi zum Fraß vorzuwerfen. Ich starte das Jahr mit einem Autor, den man in der Musikbranche ein "One-Hit-Wonder" nennen würde: mit Ferguson Wright Hume, besser bekannt unter dem verkürzten Namen "Fergus Hume". Er hat über 130 Romane geschrieben, etwa die Hälfte davon Kriminalromane (eine Liste in der englischen Wikipedia unter "Fergus Hume"), aber der bekannteste unter ihnen war sein erster: "The Mystery of a Hansom Cab" (1886), der bereits zehn Jahre später unter dem Titel "Das Geheimnis des Fiakers" ins Deutsche übersetzt wurde (und auch wieder in einer modernen Ausgabe zu haben ist). Der war allerdings ein Riesenkracher, denn es war der am besten verkaufte Kriminalroman seiner Epoche – und schon zu Lebzeiten seines Autors fragten sich einige Kritiker, warum eigentlich. Aber das ist eine Frage, die Ihr Euch jetzt selbst beantworten könnt. Dazu habe ich noch einen zweiten Roman beigepackt, auf den ich durch den zweiten Teil von "The Rivals of Sherlock Holmes" aufmerksam, indem ein Kapitel davon enthalten ist. Es handelt sich um den Episodenroman "Hagar of the Pawn-Shop". Eine tragische Note hat die ganze Geschichte mit "The Mystery of the Hansom Cab": Der Autor hatte die britischen und amerikanischen Rechte für £50 verkauft, so dass er an dem Erfolg nicht so verdiente, wie das möglich gewesen wäre. Das änderte sich erst in späteren Ausgaben, wie er selbst im Vorwort zu der schreibt, die ich als Vorlage gewählt habe. aber er hat's mit Fassung getragen. Natürlich gibt es diesen Klassiker (neben zahlreichen anderen Werken von Hume) auch als kostenloses Hörbuch bei LibriVox zum Download. Es ist z.Z. sogar eine zweite Version in Arbeit. Hume-CrimeNovels.pdf
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Zeno's Crime Club
Und hier jetzt noch der Sanctuary Club, eine typische Sammlung von Meade und Eustace mit viel (für damalige Zeiten teilweise recht exotischer) Naturwissenschaft. Auch dieses Werk gibt es in einer Sonderausgabe mit allen Illus der Zeitschriftenpublikation. Wer die haben möchte, möge sich bei mir melden (per PN mit Angabe der E-Mail-Adresse). Damit schließt Zeno's Crime Club für 2020 seine Pforten. Kommt gut über Lock-Down, Weihnachten und den Jahreswechsel! Und bleibt vor allen Dingen gesund. Im nächsten Jahr melde ich mich zurück: 2020 ist das Copyright auf den Werken von Arthur Morrison abgelaufen, ich werde also die Gelegenheit nutzen, Euch mit den Herren Martin Hewitt und Horace Dorrington (eine für die viktorianische Zeit höchst ungewöhnlicher Detektivgestalt) bekannt zu machen. 1804160657_Meade-Eustace-SanctuaryClub-ohneIllus.pdf
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So, heute schließe ich meine Lock-Down-/Weihnachts-/Jahreswechsel-Kampagne mit dem letzten Thorndyke-Roman ab, den Freeman vor dem 1. Weltkrieg veröffentlicht hat (1914). Bis zum nächsten mussten seine Leser bis 1922 warten. Das Werk heißt "A Silent Witness", was korrekt auf Deutsch übersetzt "Eine stumme Zeugin" heißt, also Femininum, was im Englischen so nicht herauskommt. Natürlich gibt es im Roman eine Liebesgeschichte; der Held wird sogar von zwei Damen umschwärmt, wobei eine der Beziehungen tragisch endet. Der Fall ist sehr verwickelt (wer hätte das bei einem Thorndyke-Krimi auch anders erwarten), und diesmal macht Thorndyke die entscheidende Analyse nicht selbst, sondern lässt sie von einem (wunderbar geschilderten) Experten für Metallurgie durchführen, damit die Beweisführung auch wirklich wasserdicht ist. Kapitel 21 "The Final Problem" mit der Schilderung dieser Analyse ist nach der ganzen Tragik zuvor ein echter Erholungspunkt und ein Musterbeispiel dafür, was ein guter Schriftsteller aus einem an und für sich ja recht trockenen Sujet wie einer chemischen Analyse herausholen kann. Zum Vergleich lade ich nachher die Story-Sammlung "The Sanctuary Club" von L.T. Meade (sicher keine schlechte Schriftstellerin) und Robert Eustace hoch, wo auf S. 101–103 so etwas sehr viel nüchterner dargestellt wird, wenn natürlich auch zugegebenermaßen in Rahmen einer Story auf sehr viel geringerem Raum. Diese Anthologie ist m.W. noch nie in Buchform erschienen (jedenfalls nicht zu der Zeit, als ich sie zum ersten Mal bearbeitet habe), so dass das hier eine echte Premiere ist. Nun aber zuerst einmal viel Spaß mit der stummen Zeugin! Freeman-1914-SilentWitness.pdf
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Zeno's Crime Club
Und heute - sozusagen als Höhepunkt meiner Lockdown/Weihnachten/Jahreswechsel-Kampagne gegen Frust und Langeweile - DER Thorndyke-Roman schlechthin, gewissermaßen der Classicissmo. Viele Leute halten "The Eye of Osiris" für den besten Kriminalroman aller Zeiten. Das hängt natürlich davon ab, was man erwartet; Freunde von Action und vielen fantasievoll zugerichteten Leichen werden nicht auf ihre Kosten kommen (obwohl im Roman ein Skelett stückchenweise nach und nach auftaucht). Der Autor lässt da aber solche Erwartungen auch gar nicht erst aufkommen: Im Untertitel wird das Werk "A Detective Romance" genannt, nicht "A Detective Novel". Aber ich will hier nicht lange herumsülzen, das ist alles schon viel kompetenter in der Rezension auf der Krimi-Couch abgehandelt worden: https://www.krimi-couch.de/titel/5252-das-auge-des-osiris/ (Die Rezension bezieht sich auf die deutsche Übersetzung, die auch noch im Handel zu haben ist.) Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es von dieser Datei auch eine "Luxus-Version" gibt, wo ich auf dem Titelbild das Mumienportrait der Mumie abgebildet habe, die für die beiden Liebenden in dem Buch eine große Rolle spielt und das mich als klassischen Archäologen natürlich ganz besonders interessiert hat. Das gibt's nämlich wirklich und kann auch heute noch im British Museum bewundert werden (wenn es wieder aufgemacht wird, zur Zeit ist es wg. Corona geschlossen). Und ich habe mir den Spaß gemacht, auf dem Innendeckel die trockene Beschreibung von der dazu gehörigen Karteikarte wiederzugeben, damit man sie mit der Beschreibung Freemans vergleichen kann. Wer diese Version haben möchte, möge mir bitte eine PN mit seiner E-Mail-Adresse schicken. Ich lasse es dann ihr/ihm per WeTransfer zukommen. Freeman-1911-Osiris.pdf
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Zeno's Crime Club
Und heute dann der nächste Thorndyke-Roman, aber nicht etwa der zweite von 1911, sondern der dritte, der erst 1913 erschienen ist: "The Mystery of 31, New Inn". Das hat zwei Gründe: (a) schließt er chronologisch an den ersten an und beschreibt, wie Dr. Jervis, der auch in diesem Buch wieder der Ich-Erzähler ist, nun endgültig zum Junior-Partner bei Dr. Thorndyke wird, und (b) ist das Konzept zu diesem Roman tatsächlich älter als das zu "The Eye of Osiris" (geschrieben etwa 1905, also sogar auch VOR "The Red Thumbmark", s. das Vorwort dieser Ausgabe). Tatsächlich hat sich dieses Konzept erhalten, das sozusagen den Ur-Thorndyke enthält, und wurde nach dem Tod von Freeman zum ersten Mal veröffentlicht. In der Ausgabe, die Ihr Euch hier herunterladen könnt, ist sowohl der Original-Roman als auch das Konzept enthalten, so dass Ihr - wenn Ihr wollt - beides miteinander vergleichen und dem Autor bei der Entstehung seines Romans über die Schulter sehen könnt. Freeman-1913-NewInn.pdf
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Zeno's Crime Club
So, heute mal endlich zu DEN klassischen Kriminalromanen schlechthin: die Romane um den - heute würde man sagen - Gerichtsmediziner Dr. John Evelyne Thorndyke aus der Feder von Richard Austin Freeman. Um mir hier viele Worte zu ersparen, empfehle ich einen Blick in die englische Wikipedia, wo Dr. Thorndyke eine eigen Seite hat https://en.wikipedia.org/wiki/Dr._Thorndyke , sowie in den Band 1 der gesammelten Kurzgeschichten (s.o.), in dem einige einführende Essays enthalten sind. Der erste Thorndyke-Roman, The Red Thumbmark (1907) steht immer ein bisschen im Schatten seines großen Nachfolgers, The Eye of Osiris. Das ist m.E. nicht so ganz nachzuvollziehen: Der zugrunde liegende Fall ist zwar kein Mord, aber das Problem, dem sich Dr. Thorndyke als wissenschaftliche Unterstützung der Verteidigung gegenübergestellt sieht, erscheint unüberbrückbar: Aus dem Safe einer Londoner Firma ist ein Beutel mit Rohdiamanten verschwunden, aber der Täter hat einen deutlichen Daumenabdruck hinterlassen (in Blut, daher der Titel), der von den Fingerabdruckexperten des CID eindeutig einem der beiden Neffen des Firmenbesitzers zugewiesen werden kann. Damit ist der Fall für die Polizei (und die Öffentlichkeit) in trockenen Tüchern. Der Angeschuldigte kommt hinter Schloss und Riegel, und sein Anwalt (solicitor) rät ihm, sich schuldig zu erklären. Fertig - aus! Wirklich? Der junge Mann wendet sich an Dr. Thorndyke, und der erklärt sich zur Überraschung aller bereit, das Aussichtslose zu versuchen und die Verteidigung (den barrister) zu unterstützen. Wie er das macht, soll hier nicht verraten werden und bleibt auch bis zum großen Showdown vor Gericht offen. Daraufhin gewiesen sei aber, dass der Autor alle im Roman beschriebenen technischen Prozesse selbst ausprobiert hat und daher alles authentisch und wasserdicht ist. Die Frage nach dem (wirklichen) Täter ist in diesem Roman zweitrangig; der Leser wird wahrscheinlich ziemlich schnell erraten, um wen es sich handeln könnte. Wichtig ist vielmehr die Frage, wie er das Verbrechen durchgeführt hat, und wie ihm Thorndyke trotz seiner Raffinesse auf die Schliche kommt. Letzteres weist schon auf die "inverted detective story", die sein Autor wenig später erfunden hat. Aber der Roman lebt nicht nur davon. eingewoben ist eine - m.E. wunderbare - Liebesgeschichte, die sich zwischen Dr. Jervis, Ich-Erzähler und hier noch zeitweise Assistent Dr. Thorndyke, und einer jungen Verwandten des (scheinbaren) Täters abspielt. das mag ja alles aus dem Anfang des 20. Jh. stammen, hat aber zeitlose Aktualität (Freeman, der Autor, war auch in dieser Beziehung eh seiner Zeit voraus), und ich fühlte mich da als Mann öfter mal "ertappt". Und der Schluss ist schlicht, aber gleichzeitig auch ergreifend (da empfehle ich, das Hörbuch von LibriVox anzuhören). Sogar eine Action-Szene ist eingebaut (was in den Thorndyke-Romanen nicht die Regel ist): Der wahre Täter schießt mit einem Luftgewehr ein Geschoss mit einer Spritze ab, die ein tödliches Gift enthält (auch das wurde vorher vom Autor ausprobiert, das Gift durch Wasser ersetzt, vermute ich mal). Der Höhepunkt ist die Gerichtsszene am Ende des Buchs, die über mehrere Kapitel geht und wie eine Filmszene "geschnitten" ist. Ernste und komische Szenen wechseln miteinander ab, die Spannung wird aber nach und nach erhöht, nicht zuletzt durch Kommentare von Dr. Jervis' Angebeteten, die ständig zwischen Hoffen und Bangen schwebt, bis dann Dr. Thorndyke mit einem gewagten Experiment die Waagschale zugunsten des Angeklagten neigt. Großes Kino - wie überhaupt Freemans Gerichtsszenen mit zum Besten gehören, was in dieser Hinsicht in der Kriminalliteratur zu finden ist. Aber urteilt selbst! Freeman-1907-RedThumbMark.pdf
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Zeno's Crime Club
Kennt Ihr Paul Beck? Gut, ich geb's zu, das klingt jetzt mehr nach ältlichem UFA-Star im bundesdeutschen Film der Fünfziger (aber der hieß, glaube ich, Paul Klinger) als nach einem Detektiv (der erwähnte Herr hat aber immerhin in den Sechzigern im letzten Paul-Temple-Hörspiel die Titelrolle gesprochen). Oder jedenfalls nach etwas, was man auch im heimischen Telefonbuch finden könnte. Tatsächlich habe ich mir den Spaß gemacht, einen Blick in das Telefonbuch meines Wohnorts zu werfen, und habe tatsächlich etwa zwanzig Einträge unter dem Familiennamen "Beck" darin gefunden. Und ich bin sicher eine/r von Euch wird im Telefonbuch seines/ihres Wohnorts auch einen "Paul Beck" finden, auch wenn der Vorname ein wenig aus der Mode gekommen sein mag. Trotz des vertrauten Klangs handelt es sich aber nicht um einen deutschen Detektiv, sondern um einen britischen. D.h., wahrscheinlich ist der Herr Ire, auch wenn das nirgendwo in den Texten, die ich kenne, explizit gesagt wird (ich kenne aber leider nur eine Auswahl). Aber "sein" Autor ist Ire, und es kommen viele Ir*innen in den Abenteuern vor. Sein Autor ist ein sehr interessanter Herr: Er war Journalist, Politiker und Jurist (Kronanwalt [K.C.] und später Richter). Und so ganz nebenbei hat er auch noch eine ganze Reihe teilweise sehr interessanter Bücher geschrieben, darunter eben auch die Abenteuer des Herrn Beck. Man fragt sich bei so was immer, wo die Leute die Zeit für all diese Beschäftigungen hernehmen; eigentlich wäre jeder dieser Berufe eine Vollzeitbeschäftigung … Der Name des vielbeschäftigten Mannes ist Matthias McDonnell Bodkin, wie man sieht, hat zumindest sein Rufname auch einen deutschen Klang. Übrigens hat er neben dem freundlichen und bescheidenen Herrn Beck, der eindeutig als Gegenstück zu Sherlock Holmes konzipiert worden ist, im Kielwasser von Loveday Brooke (s.o.) auch noch eine Detektivin erfunden, eine Dame namens Dora Myrl, die zu ihrer Zeit ebenfalls sehr erfolgreich war. Vielleicht hat der uns Deutschsprachigen so vertraut klingende Name "Paul Beck" tatsächlich dazu beigetragen, dass dieser Herr auch bald in deutschsprachigen Raum heimisch wurde. Schon im zweiten Jahr nach dem Erscheinen der ersten Sammlung seiner Abenteuer im UK, also 1901, erschien hier das erste Bändchen in deutscher Sprache. Weitere folgten, darunter auch die Abenteuer der pfiffigen Frau Myrl - pardon, damals sagte man ja noch "des pfiffigen Fräulein Myrl". Und diese deutschen Übersezungen spuken heute wieder in allen möglichen Formen, online, als E-Book und natürlich auch als Print durch das Internet, so sehr, dass es schon schwierig geworden ist, die englischen Originale aufzutreiben! Es sind übrigens immer noch die Übersetzungen vom Anfang des 20. Jh., die heute natürlich ein bisschen altbacken klingen (deshalb auch das "Fräulein"). Ich habe drei Bücher zusammentragen können: "The Quests of Paul Beck" (das ist die zweite Kurzgeschichtensammlung), "The Capture of Paul Beck" und "Young Beck: A Chip of the Old Block", wobei die beiden letzteren sehr bemerkenswert sind. Aber dazu hier später mehr (oder schaut in das Vorwort von "The Quests"). Wenn jemand weitere Original-Texte aus der Reihe auftreiben kann (vor allem das Original der Abenteuer von Dora), wäre ich ihm/ihr sehr dankbar, wenn er/sie mir die zukommen lassen könnte. Ich kann Text-Dateien, PDF und epub ohne Probleme verarbeiten; bei Kindle bin ich skeptisch. Hier nun "The Quests of Paul Beck". Diese Sammlung scheint mir ausgereifter zu sein als die erste, "Paul Beck, The Rule of Thumb Detective", jedenfalls so weit ich das nach deren deutscher Übersetzung beurteilen kann. Deshalb ist es vielleicht gar nicht so schlecht, mit dieser Sammlung zu beginnen. Noch eine redaktionelle Bemerkung: Es kann sein, dass im Text noch eine Anzahl typischer OCR-Fehler enthalten sind (vor allem m, n, r und i bereiten große Freude). Ich bitte um Rückmeldung, wenn Ihr beim Lesen welche findet. Bodkin-Beck-Quests.pdf
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Zeno's Crime Club
Wie sagte doch unser aller Kaiser mal vor einem Fußballspiel gegen England in München (1:5, wenn ich mich recht entsinne, aber wer will sich an DAS Ergebnis erinnern?): "It's a classic, we call it a ‘Klassiker’." Wie er's hinterher genannt hat, ist leider nicht überliefert. Jedenfalls könnte man so eine sprachliche Perle auch zu dem Buch, das ich heute hochlade, zum Besten geben. In seinem berühmten Kriminalroman "The Hollow Man" (1935) - selbst ein Klassiker sui generis - gibt es eine berühmte Passage, in der der Detektiv (Gideon Fell) die Möglichkeiten für die Lösung eines "Locked Room Mystery"'s systematisch referiert Und dabei bezeichnet er den heutigen Download als "den besten Kriminalroman aller Zeiten" (der dann auch gleich zwei Beiträge zum Thema liefert). Nun ist das sicherlich Geschmackssache, und seitdem sind eine Menge anderer guter Kriminalromane mit Locked Room Mysterys entstanden, Carr selbst hat ja einiges dazu beigetragen. Es zeigt aber, dass der Roman, um den es hier geht, damals eine große Bedeutung hatte -und dabei ist er gar kein englischer Roman, sondern - shocking! - ein französischer! Der frühe französische Kriminalroman kann seine Herkunft vom Horror-Roman nicht leugnen, und personifiziert ist das in der Person des Autors unseres Werks: Gaston Leroux (1868-1927) ist hierzulande vor allem durch seinen Roman "Das Phantom der Oper" (Le fantôme de l'opéra, 1910) bekannt, nicht zuletzt wegen des darauf basierenden Musicals von Andrew Lloyd Webber. Tatsächlich hat er aber auch eine ganze Reihe von Kriminalromanen, besonders mit dem Reporter Joseph Rouletabille als Detektiv. Der erste davon ist "Das Geheimnis des gelben Zimmers" (Le mystère de la chambre jaune, 1907), und mit dem haben wir es hier zu tun. Keine Bange, ich serviere Euch hier nicht das französische Original (das kann man sich über Wikisource leicht in diversen Formaten beschaffen), sondern eine englische Übersetzung, die noch im gleichen Jahr wie das Original erschienen ist. Hinzu gefügt habe ich noch eine sehr lesenswerte Rezension von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1917 (während des ersten Weltkriegs geschrieben und publiziert!). Viel Spaß damit! Beides, das französische Original und die englische Übersetzung, gibt es übrigens auch als kostenloses Hörbuch bei LibriVox. 1329921540_Leroux-YellowRoom-1907.pdf
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Zeno's Crime Club
Heute mal ein Werk von Grant Allen. Der mag vielen hierzulande völlig unbekannt sein (ich gebe zu, dass mir das auch so gegangen ist, als ihm in "The rivals of Sherlock Holmes" über den Weg gelaufen bin), war aber Ende des 19. Jh. im UK sehr populär und hat mit seinem Roman "The Woman Who Did" ein für die Frauenbewegung wichtiges Werk geschrieben (und für einen Riesenskandal gesorgt). Das fällt jetzt nicht so unter die Art von Büchern, die für den Crime Club interessant sind, aber zwei andere Roman mit Heldinnen als Titel- und Hauptfigur sind's, die ich hier auch noch einstellen werde. Mehr über diesen interessanten Autor findet Ihr in der Wikipedia, sogar auch in der deutschen. Ich fange aber mit der Sammlung an, aus der es zwei Episoden unter "The rivals of Sherlock Holmes" geschafft haben: “An African Millionaire“. Darin wird - vom Schwager der Titelfigur als Ich-Erzähler berichtet - die Auseinandersetzung zwischen dem südafrikanischen Geschäftsmann Sir Charles Vandrift und einem geheimnisvollen Gentleman-Gauners namens Colonel Clay, der in einer Unzahl von Verkleidungen auftritt, um seinem Widersacher das Leben schwer zu machen. Und das das merkwürdige ist: je länger die Geschichte geht, desto mehr verschiebt sich die Sympathie des Lesers vom Opfer zum Täter. Die Sammlung war seinerseits sehr erfolgreich. Tatsächlich kam auch schon 1901 eine deutsche Übersetzung bei Philipp Reclam jr. in Leipzig heraus, die es teilweise sogar noch antiquarisch zu haben gibt. Sir Hugh Greene, der Herausgeber von "The Rivals of Sherlock Holmes” nannte sie einer der amüsantesten Kriminalgeschichtensammlungen überhaupt. Das würde ich jetzt nicht so unbedingt unterschreiben, aber unterhaltsam zu lesen ist sie allemal. Dies ist ein Buch, das ich auch in einer Ausgabe mit Illustrationen editiert habe. Wer die haben möchte, möge mir bitte eine PN mit seiner/ihrer E-Mail-Adresse zukommen lassen. Hier aber die Ausgabe ohne Illus (außer auf dem Titel). Auch diese Story-Sammlung gibt es als kostenloses Hörbuch bei LibriVox. Allen-Millionaire-ohneIllus.pdf
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Zeno's Crime Club
Nur, um das klar zu stellen: Ich werde die Charlie-Chan-Romane von Earl Derr Bigger hier nicht einstellen, weil die zeitlich sehr aus dem Rahmen fallen (auch wenn im ersten öfter auf die "gute alte Zeit" in Honolulu am Ende des 19. Jh. rekurriert wird). Wer die haben möchte, kann mir aber eine PN mit seiner Mail-Adresse schicken und erhält sie dann alle sechs per WeTransfer. Dasselbe gilt auch für Sonderausgaben von Büchern, die ich hier hochgeladen habe bzw. hochladen werde Zum jetzigen Zeitpunkt ist das nur eine Ausgabe von "The Great Portrait Mystery" mit einem Foto eines wirklichen "Great Portrait" von König James II von Sir Godfrey Kneller als Titelbild. Aber es wird in den Dezemberwochen noch einiges dazu kommen. Weihnachten steht an. Ich weise dann jedesmal darauf hin, dass es so was gibt.