Posts posted by Abd al Rahman
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Moderation
Ob die Umfrage richtig formuliert ist oder nicht, gehört hier nicht ausufernd diskutiert. Ne kurze Anmerkung, dass man sich in den Antworten nicht wiederfindet ist ok, aber dann sollte sich die Sache erledigt haben.
Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zur Moderation.
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9 Stunden her, Sir_Wilfried schrieb: Insbesondere, wenn ich mir die Stimmung hier im Forum und auf den Cons so angucke.
Wenn ich in die Community außerhalb des Forums schaue, sehe ich ein anderes Bild. Vergiss nicht, dass hier im Forum mehrheitlich ältere und was Rollenspiele angeht eher konservative Menschen schreiben.
M6 wirds nicht einfach haben, da bin ich bei Dir. Aber als Nachfolge sehe ich M6 schon.
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Vor 9 Minuten, jul schrieb: wenn der Char vor allem von sozialer Interaktion lebt und Zauber nur zu Sozialen Zwecken einsetzt kann das angehen.
Ich hab die Forguren von M3 bis hin zu M5 geleitet. So groß fand ich die Unterschiede zwischen M3 und M4 nicht. Bei M5 waren die Figuren im Grad schon so hoch, dass es eigentlich egal war.
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Vor 2 Minuten, Jürgen Buschmeier schrieb: Also MDS war essentiell und @Bruder Buck hat das nicht gefühlt?😁
Ich werds wohl am besten wissen ob es essentiell war oder nicht. Wenn @Bruder Buck das egal ist, ist das seine Sache.
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2 Stunden her, Eleazar schrieb: "keine große Auswirkungen"
Ich fasse mal Deine "keine großen Auswirkungen" zusammen.
Ohne MDS, keine Kampagne. Ich widerspreche ausdrücklich @Bruder Buck , dass es ein anderer Hintergrund auch getan hätte.
Ich muss es wissen. Ich habs geleitet. Oder willst Du mir ernsthaft was über meine eigene Kampagne Mansplainen?
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Vor 14 Minuten, Stephan schrieb: Dass neue Quellenbücher neue Abenteueraufhänger enthalten, ist doch normal (ich erwarte es sogar von ihnen). Dafür braucht es doch keinen Wechsel in der Regelversion.
Daher ist mir nicht klar, was diese Erfahrung im Kontext dieses Stranges belegen soll.
Das ist kein reines Quellenbuch. Das sind Regeln wir das Multiversum funktioniert.
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Vor 5 Minuten, Blaues Feuer schrieb: Für mich hatte das in beiden Fällen gravierende Auswirkungen. Von M3 nach M4, dass man Sprüche nicht mehr in einer bestimmten Reihenfolge lernen musste.
Von M4 nach M5 dass Agens/Reagens fürs Lernen plötzlich egal waren und nur noch der Prozess zählt.
Beides hatte für mich die Auswirkung, dass bestimmte Figurenkonzepte plötzlich gingen bzw. nicht mehr gingen.
Die Kampagne die ich geleitet habe, und da bin ich völlig anderer Auffassung wie @Bruder Buck - schließlich habe ich die Kampagne geleitet und ich weiß wieviel Midgard-Kosmologie da drin war. Die Kampagne beruhte zum Großteil auf Meister der Sphären. Gesetzmäßigkeiten, Aufbau des Multiversums etc. Ohne MDS hätte es die Kampagne nicht gegeben.
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Vor 14 Minuten, Bruder Buck schrieb: Für mein Spielerlebnis hat der Hintergrund des Multiversums genau NULL Relevanz. Ebenso die Herleitungen von Magieregeln, die sich z.B. von M4 auf M5 drastisch geändert haben. Hat für mich im Spiel genau gar keine Auswirkungen.
Ich habe eine Kampagne die über 10 Jahre geleitet bei der die Kosmologie eine wesentliche Rolle gespielt hat. Dass es keine Relevanz und keine Auswirkungen auf Dein Spielerlebnis hat stimmt also so nicht wirklich.
Ohne die M5 Kosmologie hätte es diese Kampagne nicht gegeben.
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Vor 15 Minuten, Ma Kai schrieb: Wenn einem der Vorteil, die Daten komplett unter Kontrolle zu haben, die geringere Leistung wert ist, dann schon?
Nee, überhaupt nicht. Wir reden nicht von geringerer Leistung sondern von fehlerhafter Leistung. Für unwichtig Tasks wie ne Namensliste fürs Rollenspiel kann man diese Modelle gut nutzen. Aber das sind dann aber halt auch keine Daten die man schützen muss.
Interessanter ist das eher für Unternehmen mit entsprechenden Rechenzentren. Aber da reden wir aber nicht mehr von Rechnern mit potenter Grafikkarte.
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Vor 1 Minute, Ma Kai schrieb: Der hier: https://youtu.be/FjkuBtWYALA?si=UnzDLKP1djukvtDV sprach von einem Gaming-PC, wenn ich das nebenher richtig mitbekommen habe.
Da hast Du aber nicht das volle Modell drauf.
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Vor 15 Minuten, Ma Kai schrieb: Beim Stöbern bin ich auf eine Youtube-Empfehlung für eine europäische AI namens Mistral bzw. Le Chat bzw. mistral.ai, gestoßen. Sei sehr weitgehend Open Source, biete sogar die Möglichkeit zu einer lokalen Installation, und sei halt europäisch.
Kennt Ihr die? Meinungen?
Beim ersten anpingen sieht es gar nicht schlecht aus. Sie zeichnet halt nicht, verweist dafür aber auf Leonardo.ai - kennt das jemand und taucht das was?
Mistral ist ganz ok. Mir reicht es noch nicht um ChatGPT zu ersetzen, ist aber allemal einen Blick wert. Die Entwicklungen sind so rasant, dass Mistral die anderen LLMs bald hinter sich lassen könnte - oder auch nicht.
Zur Lokalen Installation: Wie viele zehntausend Euro magst Du ausgeben, dass ein LLM Lokal vernünftig läuft?
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Vor 8 Minuten, Akeem al Harun schrieb: Nein, du musst der Kontext in einem neuen Chat neu herstellen.
Wenn das Kontextfenster einmal voll ist, wird der Chat immer unbrauchbarer.
Nicht nur das. Ein großer Kontext kann auch zu schlechteren Ergebnissen führen. Ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Je größer der Kontext ist, je schwieriger wird es die passenden Einträge herauszusuchen.
Die Hersteller arbeiten daran das Problem zu lösen. So als Faustregel kann man sagen: Je mehr Kontext je mehr Halluzinationen.
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Wir haben ja noch nicht über OpenClaw gesprochen. Wer sagt, dass generative AI ein gehyptes Phänomen ist, sollte sich mal mit OpenClaw beschäftigen.
Eine dringende Warnung vorneweg: Wer OpenClaw in einer produktiven Umgebung einsetzt muss mir dem Klammerbeutel gepudert sein. Das ist brandgefährlich.
OpenClaw ist ein Agent, bzw. dient als Schaltzentrale zwischen LLMs und dem eigenen Rechner. Das heißt, OpenClaw ist ein digitaler Assistent, der auf dem eigenen Rechner läuft. Man stattet OpenClaw mit Vollzugriff zum eigenen Rechner aus, gibt ihm Zugang zu Online-Konten und verbindet ihn z.B. mit Telegram um ihm aus der Ferne Befehle zu geben.
Das Ding braucht aber keinen Input. Es kann selbständig Mails beantworten, Software installieren, etc. Also im Prinzip alles, was man manuell am Rechner macht. OpenClaw ist die Schaltzentrale, ein LLM ist das Gehirn dahinter.
Wenn ich sehe, dass Leute das auf ihren produktiven Kisten installieren, wird's mir ganz anders. Aber davon abgesehen ist es ein klasse Proof of Concept.
Es wurde übrigens per KI entwickelt. Der Entwickler sagt, er kenne den Code nicht wirklich. Wie gesagt, brandgefährlich.
Einige Leute kamen auf die Idee, ein Soziales Netzwerk für OpenClaw zu entwickeln. Wie funktioniert es? OpenClaw (also das Programm, nicht die Nutzer) tauschen sich aus um Probleme lösen zu können.
Hier ein Video zu dem Thema:
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Vor 20 Minuten, Hornack Lingess schrieb: Wenn ich einen Raum habe, von dem ich eine genaue Vorstellung habe, würde ich meine Zeit eher mit einem Zeichenprogramm verbringen als einer KI meine Vorstellungen beizubringen. Das dürfte, bei einem Programm, mit dem ich mich auskenne, einfach schneller gehen. Ich nutze KI-Bilder eher, wenn ich keine genaue Vorstellung habe, um mich inspirieren zu lassen.
Ich mach Floor Plans am liebsten mit Dungeonfog.
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Vor 1 Minute, Prados Karwan schrieb: Bei so viel Räumen würde ich es wohl mit Dungeon Alchemist erstellen, zumal du dann auch gleich noch durch die Räume gehen kannst (Ego-Perspektive) und das Ganze aufnehmen kannst.
Link zur Webseite: https://www.dungeonalchemist.com/
Gute Idee. Hab ich ja auch mal gebacked

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Vor 12 Minuten, Prados Karwan schrieb: Und so schnell gehen Entwicklungen. Ein individuelles 'Gedächtnis' für Claude: https://www.faz.net/pro/digitalwirtschaft/kuenstliche-intelligenz/ki-bekommt-mit-obsidian-und-claude-code-ein-gedaechtnis-so-funktioniert-s-accg-200455674.html
Jetzt muss ich mich wohl doch mal mehr um Obsidian kümmern ...
Genau! Sowas ähnliches mach ich mit dem was ich oben beschrieben habe - nur auf einfacherem Niveau.
Das wird Übersetzungen durch KI verbessern, wenn das Glossar, bzw. das notwendige Fachwissen hinterlegt wird.
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Vor 21 Minuten, Ma Kai schrieb: Na, wenn es in den Trainingsdaten ist, bleibt es konsistent da, oder?
Kommt drauf an was Du genau mit Trainingsdaten meinst.
Ich sorge dazu, dass ChatGPT ein eigenes Gedächtnis hat. Ich lege ein Projekt an und erstelle ein Dokument mit allen relevanten Informationen. Wenn ich jetzt eine Anfrage stelle, dann wird immer auf das hochgeladene Dokument zurückgegriffen. Das funktioniert am Besten mit den Thinking-Modellen, weil die sich ständig selbst hinterfragen. Am Besten klappt das mit dem Pro-Modell von ChatGPT. Dort arbeiten drei eigene Instanzen miteinander, stellen sich quasi gegenseitig Fragen und verbessern so das Ergebnis.
Die Ergebnisse sind konsistent. Das Kontext-Fenster wird immer wieder aufgefrischt.
ChatGPT / KI abseits des RPG
in Die Differenzmaschine
Mal so ein paar praktische Anwendungen von KI und Agenten.
Ich habe mittlerweile mehrere Agenten testweise laufen.
Sammlung von Nachrichten zu Themen die mich interessiert. So komme ich immer wieder zu Artikeln, die sonst nicht sehen würde und ich spare mir viel rumgeklicke im Netz
Sicherheitsrelevante Themen zu Software die ich nutze - auch zu dem Forumsserver z.B. Ich bekomme mit, wenn es ein Sicherheitsupdate gibt.
Pflege von Tasklisten aus Mails. Ich hab mehrere Mailadressen. Kommt was rein das erledigt werden muss, geht es an die Mailadresse und die KI macht ein Task daraus.
Selbiges für Notizen. Entweder per Mail an die KI oder den Link zu einer Seite an die KI geschickt, die aus der Seite ne Notiz macht.
Ich nutze dazu im wesentlichen N8N und OpenClaw als Treiber der Agenten, ChatGPT als KI und Telegram um mit meiner KI zu chatten.
Das ist erstmal nur ein Proof of Concept. Das läuft alles auf einem eigenen Rechner im Netz. OpenClaw ist ein gigantisches Sicherheitsrisiko, weswegen ich die eigentliche Arbeit von N8N Workflows erledigen lasse. OpenClaw entscheidet nur in welchen Kanal was gesteuert wird.
Das könnte sich in Zukunft ändern. OpenAI hat gerade OpenClaw gekauft.
Das Ganze funktioniert richtig gut. Ich würde jemanden, der so ein System nicht absichern kann, nicht raten die Dienste derzeit zu nutzen. Aber das das ist der Weg den wir früher oder später gehen werden.