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M5 und M6 parallel am Tisch
Wenn wir keine Regeln hier erarbeiten (Was in Beitrag 1 steht), worüber reden wir denn dann in diesem Strang? "wir spielen mit M5-Regeln für M5-Abenteurer und M6-Regeln für M6-Abenteuer. Beide Regelsysteme. Parallel. Gleichzeitig." Dann wäre doch schon alles gesagt...
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Tja - bei meinem ersten Con, war ich auch der Meinung, dass man seiner SL durchaus die ein oder andere Kleinigkeit ausgeben sollte (Bier, Cola, Chips, …)
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M5 und M6 parallel am Tisch
Zum 5. Mal: Nein, wir regeln keinen System-Mix, sondern wir spielen mit M5-Regeln für M5-Abenteurer und M6-Regeln für M6-Abenteuer. Beide Regelsysteme. Parallel. Gleichzeitig. Du möchtest konkrete Regeln erarbeiten. Wir spielen einfach und regeln im Moment ohne großartig jedes Problemchen vorhersehen zu wollen.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Es ist eine hochtheoretische Elfenbeinturm Diskussion hier, um eine System-Mix Session mit einem "Regelsatz" zu versehen. Dann können nebeneinander (aka gleichzeitig) M5 und LvD Spieler in einer Spielrunde gleichzetig ein Abenteuer erleben!. Natürlich ist so eine Nebeneinaber-Session ein System-Mix. Muss sogar, da es eben in beiden Systemen Sachen gibt, die im anderen System anders geregelt sind. Es muss in einer nebenander-Spiel Session immer einen Sys-Mix geben Ich sehe genau diesen Stang dazu---- Was bitte soll denn SONST in diesem Strang besprochen werden? In Beitrag 1 steht es genau so: Wie sollman sich das vorstellen? An dem Wie-Hausregelsatz "arbeiten" wir hier...
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M5 und M6 parallel am Tisch
@Panther Wenn du dich über dieses Goldproblem schon dermaßen auslassen kannst, halte ich dich für ein solches Experiment nicht für geeignet. Du suchst zu sehr nach dem Haar in der Suppe und du wirst immer eines finden. Du redest immer noch von System-Mix. Wir hingegen eher von einem "nebeneinander". Wenn du einen für alle funktionierenden System-Mix bauen willst, eröffne bitte einen eigenen Strang dazu. Das beißt sich nämlich mit der Idee dieses Themas. Vielen Dank!
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M5 und M6 parallel am Tisch
Fett gedruckt von mir. Ich verstehe mittlerweile deinen Schmerz ein wenig (danke dafür!), aber du scheinst mir da wirklich eine sehr spezielle, ich nenne es mal ultra-verregelte, Spielpraxis zu benötigen. Es ist aber mitnichten so, dass das ein Problem der Sys-Mix-Runden ist. Es ist ein Problem von SpielerInnen, die wenig flexibel sein wollen im Spiel, die wenig bis gar keinen Spielraum bei Spielleitung und Spielern wollen und die sich wünschen, dass möglichst alles im Spiel verregelt ist - sicherlich, weil ihnen das Sicherheit und Planbarkeit gibt, ich will das nicht abwerten. Ich denke allerdings, dass diese Spielpraxis nicht die Norm ist.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Spannend finde ich übrigens, dass es in US völlig normal ist, dass jemand, der auf einem Con die Spielleitung übernimmt, Geld dafür bekommt, und zwar von den Teilnehmenden seiner Runde. Auch wenn das nicht unbedingt viel sein muss. Also nicht nur bei Luxuspremiumveranstaltungen wie DnD in a Castle, wo du gleich das ganze WE in einer Runde mit einer professionellen SL einbuchst. Die sind tatsächlich noch ein ganz anderes Kaliber.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Natürlich ist es eine Frage des Systems, hier genauer sogar des System-Mixes, wie gespielt werden soll. Man kann natürlich ohne irgendeine Regel einfach so losspielen und dann bei der ersten Kampfsituation handwedelt der SL mit der Gruppe irgendein System für sie Sys-Mix Session zusammen. Das ist vielleicht für dich OK, ich für mich hätte aber eben gerne vorher ein paar kleine Hinweise, wie es denn so gespielt werden wird in dieser Sys-Mix Session? Kannst du das verstehen? Es ist nun mal ein Spezielles Problem für Sys-Mix Runden, weil es da keine vorgegebenen Regelungen vom gespielten System gibt. Man kann nach nicht nach Sys A spielen und nicht nach Sys B spielen, weil A und B eben bei der Kampfrundnorganisiation (den aufgeschriebenen Regeln nach) NICHT kompatibel sind... Als Spieler hätte ich dann eben gerne mehr oder weniger vorher Hinweise darauf, wie in der Sys-Mix Runde eine Kampfrunde abgespielt wird.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Die Vereine, die Cons organisieren, haben selbstverständlich eine Gewinnerzielungsabsicht. Die Cons sollen sich ja durch die Teilnehmerbeiträge finanzieren und nicht durch Spenden oder Zuschüsse. Du kannst als Verein nicht auf exakt Null kalkulieren, dazu gibt es zu viele Variablen. Also kalkulierst du mit einem leichten Plus ("schwarze Null"), mit dem du Verluste in späteren Jahren (Corona, hust) ausgleichen kannst oder Material für den Con kaufen kannst (Deko, Spielraumausstattung). Und schon hat der Verein (nicht die dahinter stehenden Personen!) eine Gewinnerzielungsabsicht, auch wenn diese Mittel zum Zweck und nicht der Zweck der ganzen Veranstaltung ist. (Wie Cons aussähen, wenn die Gewinnerzielungsabsicht im Vordergrund stünde, sieht man dagegen bei D&D in a Castle.)
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M5 und M6 parallel am Tisch
Das sag ich doch die ganze Zeit - es ist eine Frage der Spielgewohnheit, nicht des Systems.
- Heute
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M5 und M6 parallel am Tisch
Auch das ist keine Frage des Systems, sondern eine Frage des Spielgeschmacks. Deswegen verstehe ich nicht, warum Du daraus ein Problem spezielle für eine Runde mit gemischten Systemen konstruierst. Ich hab auf Cons nach M4 oder M5 alles erlebt: nach Gewandheit, nach Sitzreihenfolge, nach Handlungsrang, mit und ohne Rüstungsmodifikator, durcheinander, wer gerade am lautesten schreit....
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Gut, es scheint hier ja ein bisschen darum zu gehen, was wir hoffen, was wir erwarten und ein bisschen in die Glaskugel zu schauen. Ausgangslage Im Schlagschatten der Veröffentlichung von Midgard 4 ab dem Jahr 2000 sind einige der auch noch heute stattfindenden Midgard Cons in den 2000er Jahren entstanden. Midgard 4 wurde damals - so mein Empfinden und meine Erinnerung - quasi instantan von der Community akzeptiert. Auf Cons wurde die Regelversion 4 gespielt, die Regelversion 3 spielte keine Rolle. Hinzu kam, dass die (gefühlten) Unterschiede zwischen den Versionen 3 und 4 gering waren und die Kompatibilität zwischen M3 und M4 sehr hoch war. 2013 erschien die Regelversion 5 von Midgard. Einiges wurde umgekrempelt, manches vereinfacht. Es gab eine gewisse Kompatibilität, auch wenn sich viele Details unterschieden. Es gab Regeln, Spielerfiguren von der altern Regelversion in die neue Regelversion zu konvertieren. Allerdings gab es nicht von Anfang an für alle Charakterklassen Konvertierungsregeln, zum Beispiel für Heiler oder Beschwörer. Manche Charakterklassen sind nach M5 im Vergleich zu M4 gar nicht mehr wiederzuerkennen, insbesondere betrifft das den Hexenjäger. Dennoch wurden die Regeln verschlankt und gestreamlined. Aufgrund der eingeschränkten Kompatibilität sind manche Spieler (zunächst) bei Midgard 4 geblieben, andere sind mehr oder weniger sofort zu Midgard 5 gewechselt. Aber es gab ein friedliches Nebeneinander und selbst die eingeschränkte Kompatibilität ließ Mischrunden zu. 2021 wurde dann angekündigt, dass Pegasus die Markenrechte an Midgard ab 2025 übernehmen wird... Die aktuelle Situation Schon mit der ersten Veröffentlichung des Playtest Guides durch Pegasus gegen Ende 2024 wurden ein paar Dinge klar: das Regelsystem von Midgard sollte vollständig überarbeitet werden. Kompatibilität zu vorherigen Regelversionen war kein Thema. Midgard sollte das, was ihm in der Vergangenheit immer vorgeworfen wurde ("altbacken", "aus der Zeit gefallen") ablegen und ein modernes Regelsystem werden. Hinzu kam, dass die bereits ausgestaltete Welt Midgard verlassen und die neue Spielwelt Damatu eingeführt werden sollte. Während die neue Spielwelt aus wirtschaftlicher Sicht eine absolut nachvollziehbare und notwendige Entscheidung ist, sorgt die Neugestaltung der Regeln in der Community für Aufruhr. Teile der Community fühlten sich abgehängt, was bis zu vollständiger Ablehnung von dem, was manche M6 nennen, reichte. Es gibt gar Leute, die M6 als Begriff bzw. Kürzel ablehnen und von D1 (für Damatu 1) sprechen. Das vermutliche Ziel von Pegasus ist es, mit der neuen Regelversion neue Käuferschichten zu erschließen und das Regelsystem Midgard auch für diejenigen interessant zu machen, die mit den bisherigen Regelversionen nicht viel anfangen konnten. Was bringt die Zukunft? Ja nun, ein Blick in die Glaskugel ist nicht ganz einfach, aber klar ist, nichts ist so beständig wie der Wandel. Ich stelle mal ein paar Spekulationen an, wie es weitergehen könnte und stelle ein paar Szenarien insbesondere im Zusammenhang mit den Midgard Cons dar. Szenario 1 - Der organische Übergang Die Wogen glätten sich. M6 wird durch die Community nach und nach toleriert, dann akzeptiert. M5/M4 werden auf Midgard Cons noch lange parallel angeboten. (Man beachte, dass auch heute Runden nach dem über 20 Jahre alten M4 angeboten werden!) Neue Leute, die durch M6 zu Midgard kommen, tauchen auf Midgard Cons auf. Ein paar Alteingesessene bleiben weg. Der Bestand der Midgard Cons ist im Wesentlichen davon abhängig, ob sich für die Con-Orgas, die in den meisten Fällen auch nicht mehr die jüngsten sind, Nachfolger finden. Szenario 2 - getrennte Wege M6 wird auf Midgard Cons generell abgelehnt. Die Community kapselt sich nach außen hin ein bisschen ab. Insbesondere die älteren Midgard Spieler werden die kommenden Jahre noch in ihrer Heilen-Welt-Bubble aus M4/M5 leben. Ob sich Nachfolger für die Con-Orgas finden, ist in diesem Szenario fraglich. Demnach werden die Cons vermutlich nach und nach aussterben. M4/M5 wird in diesem Szenario voraussichtlich irgendwann nur noch Heimrunden und auf Mini-Cons/Spielertreffen stattfinden. Szenario 3 - eine wilde Mischung Die Spaltung der Community zeigt sich auf auf den Cons. Einige Cons werden explizit für "Midgard Classic" (M5 und früher, Abenteuer 1880 und Perry Rhodan) angeboten, andere lassen auch M6 und andere Alternativen wie Altgard und Utgard (...oder was auch immer da noch kommen mag) zu. Cons, die sich offener präsentieren haben (vielleicht) eine besser Chance, Nachfolger für die Con.Organisation zu finden, während die anderen nach und nach verschwinden. Und nun? Manchmal denke ich mir, haben wir das "Leben und leben lassen" so ein bisschen vergessen. Für meine Midgard Runde zu Hause sehe ich in den kommenden Jahren auch keinen Grund, auf eine neuere Version als Midgard 5 umzusteigen. Wir haben noch einen Haufen Abenteuer (erweiterte Karmodin Kampagne, Schandmaul Kampagne, ...), die wir spielen können und wollen, was uns auf jeden Fall noch mehrere Jahre beschäftigen wird. Dennoch bin ich grundsätzlich auch dafür offen, andere Regelsysteme, inkl. Midgard 6, mal auszuprobieren. In wie weit andere Regelsysteme bleiben werden, ist ungewiss. Immerhin spiele ich Midgard 4 und 5 nun auch schon über 20 Jahre und fühle mich in Regelsystem und Spielwelt sehr wohl. Allerdings schließe ich nicht von mir auf andere. Wenn andere das anders sehen, dann ist das eben so. Ich habe keine Bedenken, auch in den nächsten Jahren Mitspieler für Midgard 4/5 zu finden, wenn ich entsprechende Runden auf Midgard Cons anbieten werde. Immerhin bin ich mit der Community bereits einen langen Weg gegangen. Was ich mir wünschen würde, ist mehr Gelassenheit im Umgang miteinander. Rollenspiel im Allgemeinen und Midgard im Speziellen nimmt auch bei mir einen nicht unwichtigen Teil meines Freizeitlebens ein. Aber ich wüsste nicht, dass mich jemand zwingen kann, ein Rollenspiel oder eine Regelversion zu spielen, wenn ich das nicht will. ...und wenn sich die Voraussetzungen ändern und auf Cons nur noch M6 angeboten werden sollte und ich das nicht spielen will, dann sind diese Cons eben nichts mehr für mich. Wie gesagt, nichts ist so beständig, wie der Wandel. Manchmal muss ich mir auch eine neue Jacke kaufen und die neue ist nicht so bequem wie die alte, abgetragene. Vielleicht muss ich mir sogar mal ein neues Bett kaufen!
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Als ehemalige Con Orga habe ich wie Leachlin gedacht, der Gewinn einer angebotenen und durchgeführten Veranstaltung war Freude, Einheit "Glückshormone", und davon eine ausreichende Anzahl auf meiner Seite. Gäbe es davon nicht mehr genügend, egal aus welchem Grund, würde ich das Angebot der Veranstaltung gar nicht vorlegen, unabhängig von der Nachfrage oder den Gewinnaussichten auf der Teilnehmerseite. Oder Nachfolger suchen.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Der Forumscon macht das genauso.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Kleiner Schwank aus dem Nahbereich: Der Fin de Siècle-Con dreht in diesem Jahr das Konstrukt "Einladungs-Con" um. Die Anmeldung ist komplett offen, d. h. jeder kann sich demnächst auf der Website komplett mit allen Daten anmelden. Wer das tut (und nicht unerwünscht und/oder ein Bot ist), bekommt die Einladung inkl. Zahlungsdaten geschickt.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Welches "juristische Konstrukt"? Dieses Getue mit "Einladungscons" ist mehr Cargo Cult als dass es juristisch eine Bedeutung hätte.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Ja, sehe ich. Und ich argumentiere auch rein wirtschaftlich. Das in der Wirtschaft Geschäfte nur mit Gewinnabsicht abgeschlossen werden halte ich für ein Gerücht. Und ja, Du darfst das auch anders sehen.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Tja, wenn Du richtig lesen würdest, wäre Dir aufgefallen, dass ich die Ursache meines Problems mit dem Begriff Geschäft im Rahmen einer Con-Veranstaltung auf meinen BWL-Hintergrund zurückgeführt habe. Natürlich kann "Geschäft" auch eine Handlung zur Bedürfnisbefriedigung oder eine Willenserklärung zur Erzielung einer rechtlichen Wirkung bedeuten. Wenn man allerdings in dem Kontext auch typische wirtschaftliche Begriffe wie "Angebot" (ja, auch das kann eine nicht-wirtschaftliche Bedeutung haben) oder den Faktor "Geld" (und auch "nehmen Urlaub" -> steht auch eher im Zusammenhang mit der Wirtschaft) mit anführt, dann ist der wirtschaftliche Bezug eher naheliegend. Darfst Du natürlich anders sehen.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Es gibt unterschiedliche Spielgewohnheiten, bei einigen ist es ein reales exisitierendes Problem! Ich baue keinen Clash der Systeme auf, ich zeige nur Punkte auf, wo sich zwei Systeme unterscheiden und wo bei einem Sys-Mix-Spiel dran gedacht werden sollte. Wenn eine Gruppe so wie deine quasi Gold gar nicht im Spiel thematisiert, dann exisisitert in deiner Gruppe das Problem nicht. In einem Sys-Mix Spiel kommen unterschiedliche Personen zusammen mit unterschiedlichen Spielgewohnheiten, bitte denke daran Das wäre eine Lösung des real exisitierenden Problems: "Relativ-Preise" . Es kommen dabei vielleicht komische Dialoge zwischen Magier Auftraggeber und Söldner Auftragnehmer heraus, aber egal... Eine mögliche Lösung
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Tod in Agura
Ich habe das Abenteuer gestern ebenfalls in ca. 3h gespielt und hatte viel Spaß dabei. Außer Abenteuer-Spielbüchern als Kind ("wenn du x tun willst, blättere zu Seite y") hatte ich bisher keine Erfahrung mit Solo-Abenteuern. Das Konzept hat für mich sehr gut funktioniert. Zwischendurch hat es mich auch dazu gebracht, mal wieder ein paar Regeln nachzulesen (ich hatte z.B. noch nie einen Charakter, der Fechten konnte), weil ich im Kampf nicht schummeln wollte (man spielt ja dann den Kampf als SL und SP selbst aus). Zwischendurch hatte ich so ein, zwei Mal das Gefühl, dass ich das Abenteuer gleich ein zweites Mal spielen kann, weil mein Charakter nicht überlebt. Die Würfel waren aber auch wirklich gegen mich - die 1er fielen für meinen Charakter, die 20er für die Gegenseite. Mit dem selben Würfel!! In einem "echten" Abenteuer hätte ich zwischendurch nach Heilmöglichkeiten gesucht - die gab es (außer einem Heiltrank auf dem Charakterbogen) nicht. Ich habe es aber doch geschafft, zu überleben - dank etwas gnädiger werdender Würfel und einer vermutlich klugen Entscheidung im Spiel. Als jemand, die natürlich eigentlich gerne jeder Spur nachgehen und alles wissen will, habe ich mir hinterher natürlich noch die Teile durchgelesen, die ich nicht freigespielt hatte und kann sagen, es gibt tatsächlich immer wieder unterschiedliche Möglichkeiten, zur Lösung zu kommen bzw. das Spiel verändert sich und reagiert (natürlich in einem gewissen Rahmen) auf eigene Entscheidungen. Finde ich gut gemacht! Gerne mehr von sowas! Wie das Abenteuer in die Kampagne passt, kann ich noch natürlich noch nicht beurteilen - ich habe die bisher verschickten pdfs noch nicht gelesen, da ich Abenteuer immer erst lese, bevor ich sie leite (oder nachdem ich sie selbst gespielt habe oder wenn ich mir sicher bin, dass ich sie nicht spielen werde). Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es einen Teil der Kampagne gibt, den ich mir trotzdem schon anschauen kann.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Wir müssen jetzt nicht in die BWL abtauchen. Ein Geschäft muss nicht zwingend mit einer Gewinnabsicht erfolgen.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Ich habe ein Problem damit, mein freiwilliges Engagement in der Con-Organisation, oder auch dein Engagement bzw. das der Mods hinsichtlich des Forums, als Geschäft zu bezeichnen. Liegt wahrscheinlich an meinem BWL-Hintergrund, denn bei "Geschäft" unterstelle ich immer eine finanzielle Gewinnabsicht oder zumindest eine nachhaltige wirtschaftliche Verbesserung meiner (des Vereins) Situation, die nicht auf eine andere legale Art und Weise erreicht werden kann. Ich unterstelle Dir bei dem Betrieb des Forums keine (finanzielle) Gewinnabsicht oder nachhaltige Verbesserung deiner Situation, genauso wie ich keinem der Vereine, die Cons veranstalten, eine solche Absicht unterstelle. Klar ist natürlich, wenn ich eine Party veranstalten will und keiner will dran teilnehmen, dann findet sie nicht statt. Ob ich dann mein Konzept ändere oder es ganz bleiben lasse, ist aber meine Entscheidung.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Es ist eine Pseudodiskussion, weil Du versuchst, ein Problem aufzumachen, was real nicht existiert und daraus einen Clash der Systeme aufbaust, obwohl es ein Unterschied in den Spielgewohnheiten ist. Zahlungsmittel sind jetzt schon in den verschiedenen M5-Runden völlig unterschiedlich geregelt. Manche spielen mit gezehnteltem Gold, manche spielen ohne Lerngold, bei manchen sind kleine, nicht-nummerierte Edelsteine gängiges Zahlungsmittel, manche haben keinen Lust auf Mikromanagement und rechnen nicht aus, was die Unterkunft kostet, sondern handeln es mit "armselig, durchschnitt, gut, luxuriös" ab, usw usf. Wer Wert auf Preise legt könnte bei unterschiedlichen Systemen ja ganz einfach mit relativen statt mit absoluten Werten arbeiten. "Der Gegenstand kostet nach doppelten/halben/zehnfachen Listenpreis." Wenn der Gegenstand in keiner Liste auftaucht: "Das kostet soviel wie [Gegenstand aus Liste einsetzen]." Dann kann jeder in den Kauftabellen seines Systems nachschauen und sich seinen individuellen Wert abziehen.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Umgekehrt genauso. Wie gesagt: Das ist ein Geschäft auf Augenhöhe. Das geht mir hier mit dem Forum doch genauso. Ich freu mich wenn jemand "Danke" sagt. Aber ohne Leute die hier schreiben und bei der Moderation helfen, gäbe es das Forum nicht. Das Forum ist ein Hobby und ich habe Glück, dass es Menschen gibt, die das Angebot annehmen und ich so meinem Hobby nachgehen kann.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Tja, mein Anspruch ist es eine Con zu veranstalten, an der diejenigen, die die Einladung angenommen haben, Spaß haben, und ich natürlich auch. Dankbarkeit fordere ich nicht ein. Wenn ich allerdings aufgrund derjenigen, die die Einladung erhalten, keinen Spaß mehr daran habe, eine Con zu veranstalten, dann lasse ich das bleiben. Ich verlange von niemandem, dass er/sie sich dafür Urlaub nimmt, das ist alleine die Entscheidung der Eingeladenen. Der finanzielle Beitrag der Eingeladenen dient nicht meinem Gewinn, sondern der Deckung der entstehenden Kosten. Das ist letztlich wie bei einer Mitbringparty. Einer (der Verein) organisiert die Party, alle gemeinsam sorgen dafür, dass die Kosten gedeckt sind.