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Abenteuer 1880 Neue Edition
Schau mal, ich habe gleichsam auf den letzten Drücker eine optionale Zusazturegel für gezielite Treffer im Nahkampf geschrieben. Ich gebe euch 24 Stunden für Kommentare, dann geht sie in die Datei. Ist im Prinzip M4, ein bisschen vereinfacht. Rainer "Gezielte Treffer im Nahkampf Gezielte Treffer außerhalb des Nahkampfs werden auf S. 122 beschrieben. Was aber, wenn ich einen Gegner im Nahkampf entwaffnen oder ihn durch einen Beintreffer behindern möchte? Dazu schlagen wir optional folgendes Verfahren vor: Der Angreifer muss einen schweren Treffer erzielen. Danach steht am Angegriffenen ein zweiter WW:Abwehr zu, auf den er +4 erhält. Misslingen beide WW, wurde das anvisierte Körperteil getroffen und die angestrebte Wirkung erzielt: Entwaffnung, Behinderung beim Gehen, Behinderung der Sicht usw. Bei erfolgreichem Entwaffnen fliegt die Waffe auf ein 1W6-3 m entferntes Feld (Ergebnisse von 0 oder kleiner bezeichnen das Feld, in dem der Angegriffene steht). Bei allen anderen gezielten Angriffen kann sich die Spielleiterin an den Auswirkungen von kritischen Erfolgen im Angriff auf den nächsten Seiten orientieren. Es ist nicht möglich, jemanden im Nahkampf durch einen gezielten Treffer direkt zu töten! Diese Regel greift auch, wenn ein Schütze außerhalb des Nahkampf auf einen der Kämpfenden schießt, da dieser sich im Kampf bewusst ist, dass er angegriffen werden kann, also nicht als ahnungslos oder wehrlos gilt."
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Mathematische Dungeons
Das ist ja generell eines meiner Probleme mit sehr vielen Kaufabenteuern. Bis ich fertig bin mit Umarbeiten, habe ich mir zwei eigene Abenteuer gebaut. Und die passen wenigstens zu mir, außerdem kenne ich mich dann besser im Setting aus. Damit urteile ich nicht über die Qualität von Kaufabenteuern, sie und ich sind halt oft nicht kompatibel. Ich glaube, ähnlich ist das mit Fertig-Dungeons. Die sollen sich verkaufen und sind vielleicht deshalb oft eher stromlinienförmig aufgebaut. Wobei sich dein Beispiel für mich schon fast wie unverschämt experimentell zusammengeschustert liest. Andererseits, wenn sich dafür Interessenten finden, hat auch so ein Produkt seine Berechtigung. S. hier: Wenn sich mit einem solchen Baukasten auf die Schnelle ein Zombie-Alarm zusammen dengeln lässt, ohne groß nachzudenken, warum nicht?
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Mathematische Dungeons
Natürlich etwas in anderen Worten, aber der Tenor war das...., ich war auch platt... und dann noch wiederholt... Ich habe mir dann einmal vor dem Abenteuer die Würfelorgie gegeben und dann das Dungeon aufgemalt und die Spielwelt-Widerspüche korrigiert. Stunden von Arbeit. Den einen Dungeon musste ich dreimal würfeln, bis er halbwegs spielweltlogisch war. Nettes Kaufabenteuer (480 Seiten über 100 DM VK), wenn man dann doch alles selber vorbereiten muss. Beim dritten Dungeon in dem Abenteuer (eine Kampagne) immerhin ein Ende-Kriterium, auch wenn ich einmal 187 Räume erwürfeln musste, um es zu erreichen. Bei dem Dungeon hätte ich mehrere Sessions gebraucht. Die anderen beiden haben nur wage Ende-Kriterien, die einige Gruppen dort verhungern lassen können, die nicht auf einige Hinweise achten, die ich als SL auch nicht selbst gefunden hatte bei der Vorbereitung.
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2026 Klostercon - Dankestrang
Es reicht mir vollkommen, wenn ich eine Vorstellung habe und das in die Liste schreiben kann. Danke Dir.
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Mathematische Dungeons
@Hornack Lingess : Nochmal zum Eingangsthema: Für mich ist ein Dungeon lediglich eine in sich geschlossene Abfolge aus räumlichen Einheiten, in denen sich Begegnungen ereignen und Hinweise gesammelt werden (können). Verändere ich Parameter wie Zielsetzung, Aufbau und Setting, ändere ich dadurch Spielweise und Sinnhaftigkeit. Das ist jetzt eine Binsenweisheit, aber letztendlich geht es doch genau darum. Du bist irritiert von der immer gleichen Vorgehensweise deiner Gruppe in Dungeons, dann stell vielleicht Alles an deinen bisherigen Dungeons auf den Prüfstand, fang bei Null an bzw. ändere deine Planungs- und Sichtweise. Denn anscheinend hat sich ja das Vorgehen deiner Gruppe bislang als angemessen und zielführend erwiesen, dagegen ist zunächst mal nichts zu sagen. Und Spaß scheinen sie auch zu haben, nur kommt dir das Ganze inzwischen ein wenig eindimensional vor, fast wie eine Zeitschleife. Meine Idee wäre: Ein Dungeon ist kein Selbstzweck und auch kein Abschluss-Szenario, sondern liegt quasi "auf dem Lösungsweg" innerhalb eines Abenteuers. Dadurch erhält es eine andere Bedeutung, es ist kein Ort für Looting mehr, sondern eine von vielen Aufgaben. In diesem Moment kannst du dafür sorgen, dass Rätsel, Geheimnisse und Begegnungen anders erlebt und angegangen werden und die Gruppe nicht zu einem Haufen von killenden Plünder*innen mutiert. Denn wenn du das Dungeon als Teil eines lebendigen und bevölkerten Settings beschreibst, wird deine Gruppe automatisch auch in die Interaktion kommen und Begegnungen nicht als zwangsläufig gegnerisch ansehen. Und dann wird das systematische Durchsuchen nach Beute von selber an Bedeutung verlieren. Sage und hoffe ich mal so...
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Mathematische Dungeons
@Abd al Rahman Btw: Ein gutes Beispiel für ein gutes Konzept für Zufallsdungeons gibt es in den auch bei Vier gegen die Finsternis das System selbst ist nicht so umwerfend, aber die Idee, wie Dungeons entstehen und wie das auch bei Rückkehr in bereits erforschte Räume sinnvoll was passieren kann.
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Sammelstrang zum Beitrag des Monats Mai 2026
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Eine steinige Fahrt
Eine Illu von @Casydiart und @ashen_hue zum BacharachCon 2026
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Sammelstrang zum Beitrag des Monats Mai 2026
Ich mach mal den Anfang. Ein seltsamer KI-Song über ein Land, an dem ich schon etwas arbeite. 1000 Tage Gaudrin.mp3
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1000 Tage Gaudrin
Ich mach mal den Anfang. Ein seltsamer KI-Song über ein Land, an dem ich schon etwas arbeite. 1000 Tage Gaudrin.mp3
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Mathematische Dungeons
Für "manchmal" legst du aber sehr viel Wert darauf, damit andere Ansätze zu kontern.
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Mathematische Dungeons
Die Betonung liegt auf „Manchmal“
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Mathematische Dungeons
Punkt für dich. Ich sollte mal wieder meinen Glücksritter spielen, der gibt sich begeistert für sowas her.
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Mathematische Dungeons
Nur für mein Verständnis, steht das echt so im Abenteuer? "Der Schluss ist dann, wenn der SL fühlt, das die Gruppe keinen Spass mehr hat." Also wenn, dann ist das doch völlig krank. Wobei... ich hatte mal einen Dungeon gebaut, den die Gruppe unter Protest abgebrochen hat. Der war aber auch ganz eindeutig drüber und viel zu psychedelisch. In der dritten und letzten Session wurde ich gefragt, ob ich Pilze gegessen hätte.
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Mathematische Dungeons
Nö. Muss nicht sein. Manchmal macht sowas echt Laune. Ganz ohne Hintergrund, ganz ohne erzählerische Tiefe. Ich mein, jeder weiß doch wie ein Friedhof aussieht. Oben Grabsteine, unten Zombies und wenn man tiefer gräbt kommt man in den Dungeon der Liche.
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Preise in Midgard
So ist es. Francesco di Lardo
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Mathematische Dungeons
Situativ, vor allem im passenden Ambiente ist das definitiv was sehr cooles. Aber dann wissen alle Beteiligten was auf sie zukommt und wollen genau das: Dungeoncrawl um des Dungeoncrawls willen! Aber das Stadthaus des Bürgermeisters (was formal halt auch ein Dungeon ist), aus dem man ein Opferritual zur Beschwörung eines Erzdämons verhindern soll, da macht so ein Zufallsdungeon einfach keinen Sinn. Da macht es Sinn, wenn man möglichst zielstrebig ans wahrscheinliche Ziel geht und sich nicht durch anderes ablenken lässt.
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Preise in Midgard
Wenn das Verhältnis so ist, dass man für "ein Lernen" ein Haus, ein Schiff oder eine kleine Söldnertruppe bekommt, dann geht die Glaubwürdigkeit flöten. Ich habe mich bei "Alles oder Nichts" schlicht davor gedrückt, Zahlen hinzuschreiben, weil ich erwartet habe, dass doch eine Gruppe ankommen wird und den Betrag auf den Tisch legt (ein Mitglied einer "mittelgradigen" Gruppe hat tatsächlich auch schon einen merkbar sechsstelligen Betrag in Goldstücken aufgerufen). Ich habe nur noch geschrieben "mehr Geld, als die Abenteurer je auf einem Haufen gesehen haben". Man kann da fast nicht mehr sinnvoll für schreiben.
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Mathematische Dungeons
Ok, aber dann doch bitte etwas besser verpackt, nein?
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Mathematische Dungeons
Aber Hornack wohl nicht, oder?
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Mathematische Dungeons
Ich find die noch immer cool
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Mathematische Dungeons
Genau so. Ich meine: Diese 80er / 90er-Vorstellung hat sich überlebt, ein Dungeon müsse aus einer sinn- und funktionslosen Abfolge von Räumen bestehen, in denen haufenweise Skelette, Untote und Zombies "aus Gründen" auf Standby herumlungern, bis irgendeine Abenteuergruppe die Tür öffnet. Und als Endboss irgendein Obervampir oder Werwolfkönig, der nach dem Kill haufenweise Schätze kackt. Das hat mich immer schon genervt.
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Mathematische Dungeons
Warum? Wenn ich an ein Dungeon heran ginge, würde ich - gerade, wenn ich versuchen würde, eine intelligente, taktisch geschulte Figur wie Commandante Aelan zu spielen, dem ich außerdem noch einen Hintergrund bei der Aufklärungstruppe gegeben habe - erst Informationen sammeln und dann versuchen, mit Überraschung und Initiative, unerwartet, ins Herz der Gegner zu schlagen. Ich würde nicht ewig an der Peripherie herumknabbern und dafür sorgen, dass die Gegenseite auch ganz bestimmt voll alarmiert und abwehrbereit ist, wenn ich an die richtig knackigen Gegner heran komme. Das hängt aber auch davon ab, wie die Gegenseite ausgespielt wird.
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Mathematische Dungeons
Wenn Dich das methodische "Abarbeiten" des Dungeons nervt, dann bau eine merkbare Reaktionsfähigkeit ein. Sobald die Bewohner des Dungeons merken, dass jemand anfängt, dieses auszuräumen, treffen sie Vorkehrungen: Verteidigungszustand herstellen, Barrikaden aufbauen, Wachen verdoppeln und stärker bewaffnen, Patrouillen losschicken, Fallen aktivieren, Täuschungen aktivieren, Schätze verstecken, Hinterhalte legen usw usf. Dann wird aus dem methodischen Abarbeiten eine dynamische Schlacht, bei der auch die Spielleitung ihren Spaß haben kann und nicht nur abliest, welchen Rauminhalt die Abenteuer jetzt wieder abgerufen haben.
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Mathematische Dungeons
In einem Kaufabenteuer gibt 2 Zufallsdungeons, wo dem SL gesagt wird, der nächste Raum sieht aufgrund einer Zufallstabelle so aus. Ausgänge, Abzweigungen, Monster, Schätze, Hinweise : alles Zufall Die so entstehenden Dungeons passen nie in die Spielwelt. Dem Autor und dem Lektorrat schiens egal zu sein. Der Schluss ist dann, wenn der SL fühlt, das die Gruppe keinen Spass mehr hat. Sowas törnt mich ja total ab....