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Airlag

Angekommen war er schon vor 2 Wochen. Ich hatte aber keine Zeit.

Habe nur zwischendurch die interne Verkabelung etwas zurecht gezupft. Zwei der Front-USB-Anschlüsse funktionierten nicht.

Gestern habe ich die wichtigsten Softwarepackete aufgespielt und Konfigurationsdateien hin und her geschoben.

Jetzt steht er da, Core i7 4,2 MHz, 16 GB RAM, 1 TB SSD, GeForce GTX 1070 Grafikkarte.
Bereit zum Zocken. Der schafft die nächsten 3 Jahre wieder alles, was ich gerne spiele, in 4k und mit den anspruchvollsten Grafikeinstellungen :D

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Airlag

Es gibt Tage...

... die möchte ich vorzeitig beenden und ersatzlos aus dem Gedächtnis streichen :(

 

Zeigefinger am Fenster eingeklemmt.

Werkstadt brauchte 2 Stunden länger als geplant.

Werkstadz hat die Uhr verstellt vermutlich bei der Suche nach dem aktuellen Kilometerstand.

Smartphone Akku leer.

Entsperr-Pin vergessen.

Vorbenutzer hat Kapselmaschine nicht sauber bemacht. Mein Kaffee war mit seiner Sorte verseucht (die ich nicht mag)

Nur blöde aber dringende Reparaturaufgaben im Job.

Johannisbeerschorle ausverkauft.

 

Jedes für sich nicht der Rede wert. Zusammen die Ursache für eine geballte Ladung schlechte Laune.

Airlag

Da hat man sich in Jahren den Ruf eines realitätsfernen Verschwörungstheoretikers aufgebaut und ist auch ein wenig stolz darauf, und dann das:

Jedes neue kritische Posting von mir wird innerhalb von Minuten von mehreren Personen geliked! Und diese Leute haben nicht den Ruf, Verschwörungstheoretiker oder auch nur Bessermenschen zu sein. Meine Meinung ist Mainstream geworden! Wisst ihr eigentlich wie deprimierend das ist?

;D

Airlag

Und wieder mal programmiere ich was privates - oder besser, ich re-lerne C++. Das konnte ich schonmal recht gut...

 

Dabei stolpere ich, mal wieder muss ich bekennen, über die Beschränkungen von Forward Deklarationen in C++, die MS in C# alle elegant beseitigt hat.

 

Jawohl, dies ist ein ausdrückliches Lob an Microsoft.

 

in C# ist es egal, wo im Programm eine Klasse deklariert wird. man kann sie überall im Code uneingeschränkt verwenden.

Eine Reihe verschiedener Klassen, deren Instanzen jeweils auf Instanzen der anderen Klassen verweisen müssen weil sie deren Daten zum Arbeiten brauchen, ist gar kein Problem in C#.

 

Nicht so in C++.

Hier ist es wichtig, dass man als Programmierer weiß, wann der Compiler die jeweilige Definition liest.

Vorwärtsverweise können in Templates gar nicht verwendet werden. Warum nicht, wenn das Ganze ohne Template, explizit als Klasse formuliert, doch schon funktioniert?

 

Oder das hier:

Ich habe folgenden Code in einer Klassetemplate, und er funktioniert prächtig.

template <typename T> class prop {

protected:

T _val;

virtual T setter(T v) { return _val = v; }

public:

T operator= (T v) { return setter(v); }

 

ich kann in einer anderen Klasse Properties verschiedenster Typen definieren, auf die ich zugreifen kann als wären sie direkt zugreifbar, in Wirklichkeit stecht aber ein Setter dahinter (und ein Getter) Das spart Schreibarbeit, weil ich im Code dann hauptsächlich Zuweisungen mit "=" stehen habe, die ich für wesentlich leserlicher halte als Zuweisungsmethoden.

Aber wenn ich von prop<char*> ableite um den Setter zu überschreiben streikt der Compiler weil er angeblich keine passende Methode für den Zuweisungsoperator finden kann.

Hallo? Da steht sie, in der Basisklasse, und dort hat sie bereits funktioniert.

 

In C# habe ich dieses Problem nicht, da sind setter und getter zu Ende gedacht und im Sprachumfang voll integriert.

 

So, genug Dampf abgelassen,jetzt geht's mir wieder etwas besser :)

Airlag

Mein Aufreger des Tages

Achtung, nur für Nerds ;)

 

Heute geht mir Microsoft mal wieder so richtig auf die Nerven!

 

Ich programmiere gerade mal wieder privates Zeug. Damit die Anwendung schön ordentlich aussieht und sich in das Layout einfügt, das der Anwender für seine Benutzeroberfläche eingestellt hat, greife ich auf Klassenbibliotheken zu, in denen die Einstellungen stehen sollten.

Aber in System.Windows.Forms.VisualStyles finde ich nur das quietschbunte Layout von Vista und in System.Drawing.SystemColors bzw. SystemBrushes, SystemFonts die Einstellungen von Windows 8. Mein Rechner läuft aber auf Windoes 10.

Ich finde nirgends die Einstellungen und Layouts, die tatsächlich auf der aktuellen Maschine von MS-Programmen verwendet werden.

Alles, was ich mit den vorgegebenen Methoden layoute sieht veraltet aus!

 

Das Nervt! :bang:

Airlag

Dice Bag ist ne nette kleine App zum Würfeln für Rollenspieler.

Damit erregt man im Büro nicht so viel Aufmerksamkeit wie mit einem Würfelbecher ;)

 

In der Mittagspause hab ich mal mein Würfelglück getestet. Die statistische Auswertung mit 400 Würfen ergab: 27 x 1, 15 x 20 und der Durchschnitt liegt bei 9,55.

Das sieht meinem Würfelglück in unserer Midgard-Runde mit normalen Würfeln ziemlich ähnlich. Ich bin wohl verflucht.

Airlag

IMOD v2

http://the-digital-reader.com/2014/06/08/qualcomm-announces-new-mirasol-screen-tech-display-week-2014/

 

Qualcomm hat seine IMOD Technologie verbessert. Okay, die Nachricht ist nicht sooo neu. Ich habe das Thema etwas aus den Augen verloren nachdem kein einziger Smartphone- oder Tablet-Hersteller auf die Interferometric modulator Display Technologie gesetzt hat und Quakcomm deren Herstellung einstellte.

 

Zur kurzen Erklärung:

IMOD ist eine Technologie für Displays.

IMOD ist nicht selbstleuchtend wie LED oder hintergrundbeleuchted wie LCD, sondern arbeitet mit reflektiertem Umgebungslicht wie E-Ink. Je heller es ist, um so besser. Das bedeutet, man kann das MOBIL-Gerät tatsächlich DRAUSSEN verwenden!

IMOD ist sparsam. Während LED und LCD ständig Strom für die Anzeige brauchen, braucht IMOD nur Strom, wenn die Anzeige verändert werden soll. Im ungünstigsten Fall, also z.B. beim Abspielen eines Videos, braucht ein IMOD so viel wie ein LED-Display. Ein Standbild braucht dagegen gar keinen Strom.

Diese Sparsamkeit gibt's auch schon mit E-Ink, aber dort nur in Schwarz-Weiß und mit deutlich schlechterer Reaktionszeit. Die Reaktionszeit bei IMOD liegt im Millisekundenbereich und ist damit voll Video- und Actionspieletauglich.

 

Nun zu den Unterschieden zwischen dem ersten IMOD und der neuen Version:

Im ersten Wurf wurde ein Pixel aus 3 Sub-Pixeln zusammen gesetzt: Rot, Grün und Blau. Ganz so wie alle anderen Farbdisplays.

Dazu muss man wissen, wie IMOD wirklich arbeitet: Da werden mikroskopisch kleine Spiegel so zueinander positioniert, dass sie das Außenlicht reflektieren, dabei aber durch Phasenverschiebung nur Licht einer bestimmten Wellenlänge zurück werfen, Andere Wellenlängen werden ausgelöscht. Licht, Wellen Phasenverschiebung, ihr wisst schon was ich meine, oder? Die Farben auf Schmetterlingsflügeln funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip.

 

Das erste IMOD konnte also pro Sub-Pixel genau 2 Zustände. Farbe einer bestimmten festen Wellenlänge reflektieren oder gar nichts reflektieren. Dafür muss man die beweglichen Spiegel nur auf genau 2 Positionen bringen können.

 

Das neue IMOD kann seine Spiegel variabel positionieren.

Das bedeutet, ein Sub-Pixel kann beliebige Wellenlängen reflektieren.

Das bedeutet, ein Pixel braucht nicht mehr mehrere Sub-Pixel.

Das bedeutet, die Pixeldichte hat sich mindestens verdreifacht.

Das bedeutet, der darstellbare Farbraum ist sehr groß geworden. Wenn man es richtig macht größer als LED und LCD.

 

Der einzige Nachteil dieser Displays ist, dass sie Fremdlicht brauchen, also im Dunkeln nicht funktionieren und bei schlechtem Licht (schlecht ist hier farbig) die Farben verfälschen.

 

IMOD v2 wurde 2014 vorgestellt. Reaktion der Gerätehersteller: Null, Nix, Nada :-/

Airlag

Ich bin ja, was Mode angeht, ein sehr genügsamer Mensch. Zum einen bin ich ein Mann, also sowieso an Mode eher weniger interessiert. Zum anderen trage ich Übergröße, was das Sortiment ziemlich einschränkt.

 

Aber was ich heute bemerkt habe, oder eher was mir heute bewußt geworden ist, das ist ja unterste Schublade.

 

Es ist Winter, also die dunkle Jahreszeit. Ich möchte eine neue Winterjacke, also gehe ich zum Herrenausstatter meines Vertrauens. Nun erklärt mir der, dass die Modefarben des Winters SCHWARZ, DUNKELGRAU und KACKBRAUN sind. Gut, er hat nicht Kackbraun gesagt, aber ich habe es gedacht.

Selbst Beige ist schwierig zu bekommen und Weinrot gibt's nur für Frauen, wenn überhaupt.

 

Was denken sich die Modedesigner heutzutage eigentlich?

 

Im Winter ist es dunkel, da sollte man doch Jacken und Mäntel tragen die auffallen! Ich reg mich schon immer über die dunkel gekleideten Radfahrer auf, die dann auch noch ohne Licht in der Dämmerung fahren. Und jetzt sind diese Selbstmörderfarben auch noch MODISCH!

 

Schwarz trägt man zu Beerdigungen, entweder im Sarg oder als Trauernder, aber doch nicht als tägliche Bekleidung!

 

Schwarz, Weiss und alle Grautöne dazwischen sind keine Farben! Das wurde mir in der Schule beigebracht. Schwarz ist ein Zustand der die Abwesenheit von Farben beschreibt. Sonst nichts!

 

OK, manche stehen auf Schwarz, aber das muss man doch nicht allen aufzwingen!

 

Jedenfalls gibt es in diesem Winter nur Jacken in Farben, die vom Friedhof inspiriert wurden.

Airlag

Ausgebremst

Da arbeitet man jahrzehntelang an seinem Ruf als anerkannter Verschwörungstheoretiker und dann liest man so was:

 

"Die wichtigste Lehre aus den Vorgängen beim E-Mail-Provider Lavabit ist, dass man der Verschlüsselung amerikanischer Dienst-Anbieter nicht mehr vertrauen kann. Das ist nun keine Vermutung übereifriger Verschwörungstheoretiker mehr, sondern ein von einem Gericht dokumentierter Fakt."

Todesurteil für Verschlüsselung in den USA

 

Geht's noch? Ich will keine Beschreibungen der Realität schreiben. Ich will spekulieren, fabulieren, fantasieren. Ich will die undenkbaren Konsequenzen einer Situation aufzeigen und dafür das milde Lächeln der Ungläubigen ernten.

 

Stattdessen werde ich rücksichtslos von den Taten der Geheimdienste übeholt und plötzlich ist alles, was ich mir zusammen fantasiert habe Realität.

 

DAS IST SO UNFAIR !!

Airlag

Ritt im Wasserfall

Ich habe es getan!

Ich habe mich in den Wasserfall gestürzt!

Es ist unglaublich, wie der Körper reagiert obwohl man doch genau weiss, dass man nur vor einem Computermonitor sitzt, vor einem Spiel mit ziemlich abstrakter Grafik. Trotzdem hatte ich Schweißausbrüche.

 

Naja, jedenfalls habe ich es geschafft. ich habe jetzt ein Untergeschoß unter meiner Insel und es besteht keine Gefahr mehr, dass ich wichtige Resourcen verliere, nur weil sie über den Rand fallen.

 

Außerdem habe ich inzwischen die zweite Insel erreicht, einen Sandhaufen mit einem Kaktus und einer Kiste drauf.

In der Kiste waren eine Melonenschnitte, ein paar Kürbissamen und 10 Blöcke Obsidian.

 

mit letzterem habe ich gleich mal wieder eine Aufgabe erfüllt

 

34) Build and light a nether portal.

War gar nicht so einfach, das Portal zu zünden, aber mit etwas Holz und der Lava hat es nach 4 Versuchen geklappt.

 

Im Nether war nicht viel los. Da gab es auch nur eine kleine Insel aus Glowstone (wovon ich das meiste abgebaut habe) und eine Kiste mit einem Stück Sugarcane, einem Birkensetzling und einem weiteren Eiswürfel!

 

Der Eiswürfel ist der Schlüssel für so viele der noch offenen Aufgaben, ohne den geht es einfach nicht weiter.

 

12) Make an infinite water source.

erledigt.

 

4) Make a melon farm.

erledigt.

 

5) Make a pumpkin farm.

erledigt.

 

15) Build a platform 24 blocks away from the island, for mobs to spawn.

auch nebenher erledigt. Sogar als geschlossener Raum, so dass ich dort auch tagsüber Monster finde. Jetzt habe ich also auch noch eine Quelle für Knochen, Pfeile, Schießpulver und Spinnenseide.

 

Für eine weitere Aufgabe habe ich gleich ein paar Knochen verbraucht. Mit Knochenmehl bringt man nämlich nicht nur Setzlinge zum wachsen. Wenn man Knochenmehl auf Grasland streut bekommt man hohes Gras und manchmal sogar Blumen. Und von dem hohen Gras bekommt man Getreidesamen.

 

7) Make a wheat farm.

erledigt!

Und damit ist die Nahrungsversorgung endlich sicher gestellt :) Bisher habe ich von den eher spärlichen Äpfeln gelebt, die meine Bäume abwerfen.

Apropos Bäume. Ich habe inzwischen so viel Holz, dass ich problemlos zwei weitere Aufgaben erfüllen konnte.

 

43) Craft 20 fences.

Übererfüllt. Meine ganze Insel ist von einem Zaun umgeben. Das vermindert den Stress :)

 

Eigentlich kann ich alle Aufgaben erfüllen, die nur eine gewisse Menge Holz oder Steine voraus setzen. Ich will das Zeug aber nicht nur in irgend eine Kiste einlagern sondern verbrauchen oder verbauen. Deshalb warte ich mit Treppenstufen, Leitern, Falltüren usw. noch etwas.

 

Ich glaube, morgen baue ich mir ein Haus am See.

 

Bis demnächst.

Airlag

Warten auf das Update

Ja, ich gebe zu, ich bin etwas hibbelich und etwas genervt, dass der Veröffentlichungstermin verschoben wurde. Ich hatte mich schon drauf gefreut, eine neue Welt zu erschaffen und dann umzugestalten. Die letzte ist inzwischen etwas - nun ja, sagen wir mal - löchrig. Der Kampf gegen Taint (Thaumcraft Mod: Eine Seuche die das Land befällt und sich mit der Zeit immer weiter ausgreitet wenn man nichts dagegen tut) hat deutliche Spuren hinterlassen. Da ich inzwischen auch jede Resource in praktisch jeder Menge zur Verfügung habe platzen nicht nur meine Lager aus allen Nähten, es macht auch kaum noch Spass etwas neues zu bauen. Es ist, als würde ich mir die Rohstoffe mit einem Cheating-Tool ins Inventory schreiben.

 

Um die Wartezeit zu überbrücken spiele ich jetzt Skyblock.

Man startet auf einer einsamen, fliegenden Insel im Nirgendwo mit ein paar Kubikmeter Erde unter sich, einem genauso einsamen einzelnen Baum und einer Kiste mit genau zwei Gegenständen: einem eimer Lava und einem Eisblock.

Normalerweise ist das nicht meine Art von Herausforderung. Vor Allem weil man da runter fallen kann. Auf allen Seiten. Ganz tief. Und ich leide unter Höhenangst.

Aber ich probiere es einfach mal.

 

Einige der Aufgaben, die man bei Skyblock erfüllen soll, habe ich gestern schon gelöst oder teilweise gelöst.

 

1) Build a Cobble Stone generator.

Erledigt. Habe schon mehr als 5 Stacks Cobblestone produziert

 

3) Expand the island.

Erledigt. Allein schon um nicht ständig fast unmittelbar am Rand zu stehen war das nötig. Dabei habe ich den meisten Cobblestone verbraucht :)

 

11) Make 20 torches.

Teilweise erledigt. Sind erst 8 Fackeln. Licht ist das einzige, was Mobs daran hindert, meine Insel zu überrennen.

 

13) Craft a furnace.

Erledigt. War Voraussetzung um aus Holz Holzkohle zu machen, die ich für die Fackeln verwendet habe.

 

Heute abend gehe ich unter meine Insel um alle vorhandene Erde zu sichern. Dazu muss ich einen Wasserfall vom Rand fließen lassen, dort hinein springen und ihn als Fahrstuhl verwenden. Wenn man aus dem Wasser heraus gerät fällt man runter. Habe ich schon erwähnt dass ich Höhenangst habe?

Airlag

Voraussichtlich am 25.7.2012 kommt der nächste Update für Minecraft.

Er wird jede Menge Content und einen Haufen interner Änderungen enthalten. Die Modder haben hoffendlich eine Vorabversion, sonst gibt es ein mittleres Disaster bei denen, die mit Mods spielen (was vermutlich ziemlich viele sind)

 

Ich werde wohl erstmal eine neue Welt ohne Mods auf machen um zu sehen, was es im Original an neuen Inhalten gibt.

So soll es z.B. möglich sein, mit Dorfbewohnern Tauschhandel zu betreiben.

Eine umfangreiche und semi-offizielle Liste der neuen Features und Bugfixes gibt es unter

http://www.minecraftwiki.net/wiki/Upcoming_features

 

Danach kehre ich zurück zum Spiel mit all den Mods. die ich im vergangenen Monat so schätzen gelernt habe.

 

[update]

der neue Termin ist der 1. August - hoffendlich bleibt's dabei.

Airlag

Hallo Leute,

 

Ich bin ziemlich neu im Video Tutorial Blog Geschäft, speziell was Minecraft betrifft. Zwar spiele ich Minecraft schon eine Weile, aber zum Spielen mit Content Mods, also solchen Mods die Spielinhalte zu Minecraft hinzu fügen, bin ich erst durch DireWolf20 und seinen Let's Play Videobloggekommen. Das Meiste habe ich von ihm abgeschaut oder lerne es gerade in diesem Augeblick, indem ich ausprobiere und dokumentiere, was ich hier tue. Nicht dass ich wirklich wüsste, was ich hier tue...

 

Also, lasst uns los legen mit einigen technischen Vorbereitungen.

Das sind die Programme, die ich nutze zum Minecraft spielen, aber auch zum Erstellen eines zukünftigen Videoblogs.

 

attachment.php?attachmentid=9863&d=1338397287

 

Minecraft ist das Spiel selbst. Es kostet knapp 20 Euro, im Download von der verlinkten Homepage. Man muss es mindestens einmal kurz gestartet haben damit einige der anderen Programme bestimmte Systemvariablen und Defaultordner finden und verwenden können.

Gegebenenfalls braucht man noch eine aktuelle Java-Version.

 

Im Minecraft Ordner sammle ich einfach alle Programme, und Mods, die ich so verwende. Also den Minecraft Starter selbst, die ZIP-Dateien der verschiedenen Mods, aber auch den Mapper und MultiMC (komme gleich dazu).

 

Bei dem Mapper handelt es sich um UnMined, ein Tool, das mir von der gesamten Welt, soweit ich sie erkundet habe, eine Karte zeichnet. Das Programm ist eigentlich noch in der Alpha-Phase und kann nicht sonderlich viel. Ich habe jedoch den Life Modus schätzen gelernt, der die Position des Spielers anzeigt. Das ist recht nützlich wenn man sich mal verlaufen hat. Leider hat UnMined Probleme mit dem Caching von Minecraft, so dass neu erkundete Landstriche erst im Mapper auftauchen wenn der Cache auf Festplatte geschrieben wird. Das kan man anstoßen indem man im Spiel kurz das Hauptmenu mit der ESC-Taste aufruft.

 

MultiMC ist ein Client-Loader für Minecraft, der Mods verwaltet und diese falls nötig auch in das .JAR Archiv von Minecraft hinein schiebt.

 

Mit Microsoft Expression Encoder 4 zeichne ich meine Spielsitzungen auf um sie später für einen Videoblog zu verwenden. Die kostenlose Version reicht mir völlig. Entgegen anderst lautender Gerüchte kann man damit problemlos auch mehrstündige Sitzungen aufzeichnen. Das Programm stoppt die Aufzeichnung NICHT nach 10 Minuten.

 

Im letzten Ordner sind lediglich die Video-Mitschnitte abgelegt.

 


 

Kommen wir nun zu den Mods und wie man sie in das Spiel hinein bekommt.

 

Als erstes startet man MultiMC und erstellt eine neue Instanz. (Man kann verschiedene Instanzen mit völlig unterschiedlichen Mods erzeugen)

 

attachment.php?attachmentid=9864&d=1338402259

 

Dann ruft man im Popup-Menu zur neuen Instanz den Menupunkt 'Edit Mods' auf. Hier fügt man alle Mods, die in das .JAR-File eingefügt werden müssen, im ersten Reiter ein. Einfach die .ZIP Files der Mods in das Fenster ziehen. Hier ist die Reihenfolge wichtig! Also aufpassen und gegebenenfalls korrigieren!

 

Bei mir ist diese Liste der Mods recht lang. Ich verwende zur Zeit alle Mods, die auch DireWolf20 in Season 4 von Let's Play verwendet, ausser MythCraft. Für die komplette Liste und wo man jedes einzelne Mod her bekommt verweise ich einfach mal frecherweise auf sein Tutorial im ersten Forumseintrag dort.

 

attachment.php?attachmentid=9865&d=1338402474

 

Speichern und ausprobieren ist an dieser Stelle nicht verkehrt. Einfach mit Doppelklick auf die neue Instanz, Minecraft Anmeldedaten eingeben und los gehts. Wenn Minecraft startet ist erstmal alles in Ordnung. Die bisher eingefügten Mods enthalten noch wenig bis gar keinen Content. Sie enthalten lediglich die API's, die das Programmieren von Mods in Minecraft massiv vereinfacht haben.

 

Als nächstes ruft man noch einmal Edit Mods auf und wechselt auf den zweiten Reiter. Hier schmeißt man alle .ZIP-Dateien hinein, die ohne besondere Behandlung von MultiMC und ModLoader verarbeitet werden können.

 

attachment.php?attachmentid=9866&d=1338403028

 

Zwei der Mods müssen leider etwas anderst behandelt werden:

 

Portal muss man entpacken und den entpackten Ordner in den Ordner

\instances\\.minecraft\mods\

kopieren.

 

Das .ZIP Archiv vom EE2Client enthält 2 Ordner. Die kopiert man beide in den Ordner

\instances\\.minecraft\

 

Wenn man jetzt Minecraft startet bekommt man erstmal eine Fehlerliste mit einem Nummernkonflikt. Da ich die Mods alle aus DireWolf20's Liste verwende habe ich es mir einfach gemacht und verwende seine Config Files, die er freundlicherweise zur Verfügung stellt im oben verlinkten Tutorial von ihm. Einfach das Archiv entpacken und alles in den Ordner

\instances\\.minecraft\

kopieren. Eventuelle Rückfragen des Systems wegen Überschreiben und so mit 'ja' beantworten.

 


 

Nach all diesem TechTalk kann ich jetzt endlich wieder Minecraft spielen - mit etwa viermal mehr Content als das Originalspiel enthält :D

Airlag

Minecraft ist ein Spiel, kreiert von Markus "Notch" Persson.

Es ist ein Sandbox-System ohne vorgegebenes Spielziel und mit sehr einfacher (manche sagen primitiver) Grafik. Sandbox bedeutet, dass man die gesamte Welt umgestalten kann.

 

Startet man Minecraft, kann man zwischen Einzel- und Mehrspielermodus auswählen.

 

Im Einzelspielermodus generiert man sich eine Welt (oder auch mehrere) und macht darin, was man will.

 

Im Mehrspielermodus meldet man sich auf einem von Spielern gehosteten Server an und spielt dort zusammen mit anderen Spielern in einer Welt. Die Adressen von solchen Servern findet man in den einschlägigen Foren. Meist handelt es sich um geschlossene Gruppen von Spielern, man muss sich bei ihnen anmelden um Zugang zu ihrem Server zu bekommen. Es ist aber auch nicht schwer, selbst einen Minecraft Server zu betreiben. Habe ich selbst auch schonmal probeweise gemacht.

 

Die Spielwelt von Minecraft besteht aus Blocks und alles sieht ziemlich eckig und kantig aus. Die übliche Größe eines Blocks ist 1x1x1 Meter.

 

Üblicherweise fängt man in einer hügeligen Landschaft an, mit einigen Bäumen, vielleicht einem kleinen Fluss oder einem See in der Nähe. Vielleicht hat man sehr viel Glück und ganz in der Nähe ist ein Dorf, aus dem man sich ein paar Ausrüstungsgegenstände und Nahrung besorgen kann. Vielleicht hat man aber auch Pech und startet mitten in einer öden Wüste.

 

Die erste Herausforderung, die jeder Minecraft-Spieler als erstes zu meistern hat, ist, die erste Nacht zu überstehen. Denn auch wenn es tags über sehr friedlich auf der Minecraft-Welt ist; Nachts kommen Riesenspinnen, Skelette und Zombies aus ihren Löchern gekrochen und die gefährlichen Creeper versuchen, einen in die Luft zu sprengen.

 

Um zu überleben baut man sich am besten eine kleine Behausung. Je stabiler das Baumaterial um so besser. Und man braucht Licht, denn die Monster meiden das Licht. Manche verbrennen sogar in direktem Sonnenlicht.

 

Also fängt man an, ein paar Blöcke Erde auszugraben um daraus eine erste Hütte zu bauen und man fällt einen Baum, was ganz schön lange dauert ohne Werkzeug. Mit Werkzeug ginge es bestimmt schneller. Also macht man aus dem Holz erstmal Bretter, aus 4 Brettern eine Werkbank, aus ein paar anderen Brettern Stöcke und schließlich aus Stöcken und Brettern auf der Werkbank seine erste Spitzhacke und vielleicht noch eine Tür, eine Schaufel und eine Axt.

Die Spitzhacke ist erstmal am wichtigsten, denn ohne Werkzeug ist Erde, Sand und Holz so ziemlich das einzige, was man abbauen kann. Damit man weiter kommt braucht man aber auch Steine, Kohle und später Erz. Dafür braucht man die Spitzhacke.

 

Bevor die Sonne unter geht sollte man etwas Kohle gefunden oder Holzkohle produziert haben. Daraus macht man Fackeln, die man in der Umgebung verteilt (und im Haus).

 

Man kann es aber auch darauf anlegen, sich ein Holzschwert basteln und damit versuchen, die Nacht zu überleben. Wie gesagt, das Spiel gibt keine Ziele vor, man sucht sie sich selbst.

 

Üblicherweise führt der nächste Weg dann in die Tiefe. Denn Holz- und Steinwerkzeug und Waffen gehen schnell kaputt. In der Tiefe liegen Erze in der Erde aus denen man Eisen gewinnen kann. Und vielleicht noch andere Schätze.

 

Und schon ist man mitten drin in Minecraft.

 

 

Ich spiele Minecraft jetzt seit ein paar Monaten. Ich habe Pyramiden und Schlösser gebaut, babe mich so tief in die Erde gegraben bis ich auf Lava stieß und habe Türme errichtet die bis über die Wolken reichten.

 

Aber warum schreibe ich im Titel 'ein Spiel der Spielergemeinde'?

 

Nun, es hat sich gezeigt, dass Minecraft ausgesprochen leicht erweiterbar ist. Minecraft ist in Java geschrieben, das ausführbare Programm ist ein unverschlüsseltes .JAR Archiv und der Sourcecode ist mit den entsprechenden Werkzeugen leicht rekonstruierbar. Schon früh in der Alpha-Phase haben engagierte Fans Modifikationen für Minecraft entwickelt. Notch hat dies zugelassen und das hat mit zum Erfolg des Spiels beigetragen, denke ich.

 

Ich selbst spiele derzeit Minecraft mit mehreren Mods (oder AddOns) die die Möglichkeiten des Spieles stark erweitern.

 

IndustrialCraft 2 erweitert das Spiel um neue Rohstoffe, elektrische Maschinen, Kraftwerke von der Wassermühle bis zum Atomreaktor, automatische Verarbeitungs- und Fertigungsanlagen.

 

Thaumcraft erweitert das Spiel um Elementarmagie, Zauberstäbe, magische Waffen und Ausrüstung und noch einiges mehr.

 

Forrestry bietet Rucksäcke, Bienenstöcke und verschiedene neue Pflanzen.

 

Portal bringt die Portalkanone des gleichnamigen Spiels nach Minecraft - sehr lustig :)

 

Und noch einige andere, die teilweise auf den oben erwähnten Mods aufbauen.

 

Von dem Content, der zur Zeit in meinem Minecraft steckt, ist vielleicht noch 1/3 vom ursprünglichen Entwickler. Und natürlich ist das Rahmenprogramm von entscheidender Bedeutung. Trotzdem denke ich, dass die Community Minecraft zu etwas größerem, außergewöhnlichem gemacht hat.

 

Notch, der Erfinder des Spiels weiss das und profitiert davon, statt den bösen Crackern seine Rechtsanwälte auf den Hals zu schicken. So geht es also auch.

Airlag

Ich habe so einige Onlinespiele gezockt, die sich eines innovativen Crafting-Systems rühmen, auch Minecraft war darunter. Dabei hat sich in meinem Hirn eine Idee gebildet für etwas neues, innovatives, völlig verrücktes.

 

Was wäre, wenn man in einem Spiel wirklich neues erfinden könnte?

 

Die Idee: Man hat in einem Spiel Rohstoffe unterschiedlichster Art, physikalische Gesetze und eine Engine, die beliebige von Spielern gebaute Konstruktionen analysiert.

 

Beispiel:

Wir bauen aus Grundbausteinen einen geschlossenen Raum mit nur einer Öffnung und einer Feuerstelle darin. Die Spiele-Engine analysiert, und stellt fest, dass von allen Eigenschaften der Verbrennung (Wärme,Licht, Gasentwicklung) die Gasentwicklung bei dieser Konstruktion mit nur einer Abgasöffnung einen gerichteten Schub erzeugt. mit geeignetem Brennstoff kann man damit einen Antrieb bauen. oder eine Kanone.

Eine andere Konstruktion ist nur ein Kasten mit einer großen und einer kleinen Öffnung. Die Spiele-Engine erkennt, dass es sich um ein Rohr handelt und dass dieses Rohr wegen der unterschiedlichen Öffnungsgrößen die Durchflußgeschwindigkeiten verändern kann.

Jede Konstruktion kann für sich zu einem neuen Bauelement gemacht werden welches bestimmte Effekte erzeugt. Diese können wiederum in größeren Konstruktionen eingebaut werden.

 

Die Grafik dürfte zu Beginn ruhig etwas klobig sein (a'la Minecraft), würde aber mit jeder Konstruktion die letztlich wieder auf die Größe eines Standardblockes verkleinert wird, verfeinert. Selbst bewegliche Teile müssen dabei die Grafikengine nicht überlasten wenn man zyklische Bewegungen als animiertes Pattern vorberechnet.

 

Das Reizvolle ist, dass Innovation nicht von den Spieleentwicklern vorgedacht wird. Das Spiel bietet eine Basis und was am Ende heraus kommt bleibt völlig dem Ideenreichtum der Spieler überlassen. (Die haben sowieso meist viel mehr Fantasie als die Programmierer)

 

Ich denke, man könnte heutzutage so ein Spiel programmieren, in dem Spieler eine unberührte Welt von der Steinzeit bis zur Steampunk-Raumfahrt entwickeln und dabei völlig umgestalten.

Airlag

Ein Laaanges Wochenende

Ich habe mir am vergangenen Wochenende ein verlängertes Wochenende gegönnt. Meine Freitagsgruppe war sowieso auf einem Con, da habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit Freunden aus meiner WoW Gilde in den Harz an den Brocken gefahren zum Tratschen und Grillen.

 

Am Freitag hatte ich erstmal einen Termit in der Werkstadt, Inspektionstermin am Auto war schon wieder drei Monate überfällig. Die habe ich erstmal davon überzeugen müssen dass ich meinen Wagen schon mittags und nicht erst um 17 Uhr zurück bekomme. Ich mein, da stand nichts an, die sollten nur kurz durch schauen.

 

Nun ja, um 12 habe ich ihn zurück bekommen und es konnte los gehen. Navi programmiert, 400 km, knapp 5 Stunden Fahrzeit. Na dann.

 

Auf der A5 kam der erste Baustellenstau, auf den mich mein Navi zuverlässig hingewiesen hat - 10 Minuten nachdem ich drin stand. Die Fahrt war anstrengend. Brummirennen, Baustellen, und mein Navi hatten sich wohl verschworen.

 

Wehnigstens war das Wetter angenehm. Heiter bis wolkig, bei angenehmen 24° im Auto mit Klimaanlage. Draussen 30°. Das Wochenende versprach, richtig gut zu werden.

 

Im Harz angekommen habe ich erstmal einen kurzen Augenblick geschluckt. Ich stand vor einem kleinen Häuschen, Erdgeschoß plus Dach. Da sollten 14 Leute rein passen? Aber die Hütte war größer als gedacht, hinter dem Haus ging es bergab und zwei Kellergeschosse mit Schlafzimmern hatten Balkon und eine nette Aussicht auf das Tal.

 

Kurze Begrüßung, die meisten kannte ich noch vom letzten Gildentreffen. Wir standen auf dem Balkon und sprachen darüber, dass wir noch für's Abendessen einkaufen mussten, da wurde es plötzlich dunkel. Über den Berg zug eine fette Wolke und keine 5 Minuten später goss es wie aus Kübeln. Zum Glück war sowieso Chili-Essen angesagt. Also rein ins Auto (leidlich nass geworden) zum Supermarkt gefahren (nochmal nass geworden) eingekauft für Abendessen und Frühstück und zurück gefahren (noch zweimal nass geworden). Keine viertel Stunde später konnten wir einen dampfenden Berghang in der Abendsonne geniessen.

 

In der Nacht habe ich mein Bett zerlegt. Der Lattenrost hat mein Gewicht nicht getragen... Die entstandene Kuhle war zwar bequem, aber das Aufstehen war ein wenig mühsam :after:

 

So ähnlich ging es dann weiter. Am nächsten Tag wollten wir nach dem Brunch was unternehmen aber es regnete. Kaum setzt man sich hin um in gemütlicher Runde zu plaudern kommt die Sonne durch. Letztlich sind ein paar hartgesottene doch noch los gezogen und ein paar Stunden gewandert. Was soll ich sagen, sie wurden ziemlich nass :D

 

Der Grillabend, den wir für Samstag geplant hatten musste in die Küche verlegt werden. Schade eigentlich, zu unserem Haus gehörte am Talgrund ein gemauerter Grill und eine kleine Wiese, Gartenmöbel standen in einem Schuppen bereit. Aber die Wiese war sumpfig und nachdem die Kohle auf dem Grill lag hat es wieder angefangen zu regnen...

 

Die Stimmung war trotzdem toll. Wir haben über alles mögliche geredet, nicht nur über's Spielen. Auch über Politik, Schule (wir hatten 2 Lehrer dabei) Klimawandel und was weiss ich noch alles.

 

In dieser Nacht habe ich auf einem Sofa geschlafen. Es war zwar etwas schmal aber durchaus bequem :)

 

Sonntag war wie Samstag, mit dem Unterschied dass wir am Abend zum Harzer Schnitzelkönig gefahren sind.

Kinderteller Idefix: 125g Schnitzel und ein Berg Pommes und Beilagen. Über 'normal' und 'Asterix' ging es rauf bis 'Obelix': 1000g Schnitzel und ein Berg Pommes und Beilagen. Wer Obelix bestellt nimmt automatisch am Wettbewerb teil. Wer die Portion in unter einer Stunde schafft kommt auf die Rangliste auf der Webseite :D

 

Ich habe ein Rumpschnitzel mit Pfefferrahmsosse gegessen, dort ging es von 200g bis 1,2kg. Ich habe mich ein wenig überfressen ;)

 

Wir sind dann, nach knapp 2 Stunden, im Nieselregen zu unseren Autos gerollt und haben den Abend auf die übliche Weise ausklingen lassen.

 

Montag, der Abreisetag. Klamotten zusammen packen und dann Brunch. Die Stimmung war heiter und zu unserer völligen Überraschung das Wetter auch. So gegen 11 bin ich dann los gefahren, bei etwas kühlerem, aber sonnigem Wetter und überraschend wenigen Staus. Nur auf der A5 ging Baustellenbedingt zeitweise fast nichts mehr.

Airlag

Abseits von den drei großen P's (Politik, Propaganda und Polemik) möchte ich hier mal eine Merkliste für Stromalternativen aufsetzen, wie sie einsetzbar sind und wie es um ihre Verfügbarkeit steht.

Dabei spielt natürlich auch mein Verständnis der Technologien mit hinein, auch wenn ich versuche, das zu objektivieren.

 

Atomstrom - Grundlastversorger, gleichzeitig relativ kurzfristig zu- und abschaltbar je nach Bedarf. Uran ist nicht wirklich ein seltenes Metall, eine langfristige Versorgung wäre also möglich. Endlagerung des Atommülls ungeklärt und steuerfinanziert. Restrisiko beinhaltet nicht nur die vollständige Zerstörung einer Anlage sondern die Verstrahlung großer Landstriche. Dieses Risiko trägt fast vollständig die Bevölkerung. Bisher zweimal eingetreten.

 

Ölkraftwerke - Grundlastversorger, gleichzeitig kurzfristig zu- und abschaltbar je nach Bedarf. Belastung durch CO2 und andere Abgase. Erdölvorkommen sind begrenzt, deren Ausbeutung, wird immer komplizierter und teurer.

 

Kohlekraftwerke - Grundlastversorger, gleichzeitig kurzfristig zu- und abschaltbar je nach Bedarf. Belastung durch CO2 und andere Abgase. Braunkohlekraftwerke sind unter allen Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verbrennen, die schmutzigsten und ineffektivsten. Auch der Kohlevorrat ist begrenzt, würde aber bei der aktuellen Entwicklung vermutlich noch mehrere hundert Jahre reichen.

 

Gaskraftwerke - Grundlastversorger, gleichzeitig kurzfristig zu- und abschaltbar je nach Bedarf. Belastung durch CO2 und andere Abgase. Sind unter allen Kraftwerken, die fossile Brennstoffe verbrennen, die umweltfreundlichsten. Auch die Erdgasvorräte sind begrenzt. Reichweite ist mir unbekannt.

 

Windkraft - Obwohl sehr viel zur Verfügung stehen könnte mit entsprechendem Flächenausbau ist sie tendentiell unzuverlässig, da Wind nicht immer weht. braucht Speichermöglichkeiten, die auch mehrwöchige Flauten überbrücken können ODER ein so weit gespanntes Stromnetz, dass man auch Strom aus anderen Wettergebieten bekommt. Wind wird es jedoch geben solange die Sonne scheint und die Erde eine Atmosphäre hat.

 

Wasserkraft - Überbegriff sehr vieler unterschiedlicher Konzepte.

 

Klassisches Wasserkraftwerk mit Stausee - Grundlastversorger, gleichzeitig relativ relativ kurzfristig zu- und abschaltbar je nach Bedarf. Kann nicht überall gebaut werden und hat einen großen Flächenverbrauch.

 

Gezeitenkraftwerk - nutzt die Ströhmungen, die beim Gezeitenwechsel entstehen. nur an wenigen Küstenstreifen effektiv einsetzbar. Stromverfügbarkeit schwankt regelmäßig. Alleine nicht Grundlastfähig. Als Speicherkraftwerk allerdings schon. Deutschland hat keine geeigneten Standorte für Gezeitenkraftwerke.

 

Speicherkraftwerk - nutzt Überschüsse im Stromnetz um Wasser in einen Speicher zu pumpen. Bei Bedarf wird dieser Vorrat zur Stromgewinnung eingesetzt. Benötigt geographische Voraussetzungen. Am sinnvollsten einsetzbar mit Windstrom oder anderen schwankenden Energiequellen.

 

Ströhmungskraftwerk - Dabei wird eine Turbine direkt in die Ströhmung eines Flusses oder einer Meeresströhmung gehängt. Grundlastfähig.

 

Wellenkraftwerke - nutzen die Höhe anlandender Wellen um Strom zu erzeugen. die neuesten Typen nutzen sowohl anlandendes als auch ablaufendes Wasser. Begrenzt Grundlastfähig, da das Meer gelegentlich sehr geringen Wellengang hat.

 

Solartermische Kraftwerke - In vielen Ländern Grundlastfähig, bei uns jedoch nicht. Die Sonne erhitzt über Spiegel Öl auf einige hundert Grad. Ein Teil der Wärme wird für den Nachtbetrieb gespeichert, ein anderer Teil dient über Wasserdampferzeugung der Stromgewinnung. Könnte auch direkt für industrielle Prozesse verwendet werden, die konstante Temperaturen bis 400°C benötigen. Mittelgroßer Flächenbedarf, es können jedoch auch schon genutzte Flächen verwendet werden (Hausdächer)

 

Photovoltaik - Nicht grundlastfähig weil die Speicherung des produzierten Stroms schwierig ist. Als Ergänzung jedoch durchaus Sinnvoll. Effektiver als Solartermische Kraftwerke, da sie auch noch mit diffusem Licht noch funktionieren.

 

Biomasse als Ersatz für fossile Brennstoffe - im Prinzip sinnvoll, solange Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft verwendet werden. Sobald jedoch Anbauflächen speziell für Biosprit verwendet werden kehrt sich der positive Umwelteffekt um.

 

Geothermie - Hat seine Tücken, kann aber, wie die Isländer seit Jahrzehnten beweisen, erfolgreich und umweltschonend eingesetzt werden. In Deutschland wäre der gesamte Rheingraben ein erfolgversprechendes Gebiet für geothermische Kraftwerke.

 

[Ergänzung]

 

Osmosekraftwerke - der unterschiedliche Salzgehalt auf zwei Seiten einer Membran wird dazu verwendet, einen Druckunterschied aufzubauen, der zur Stromerzeugung verwendet wird. Prinzipiell kann jeder Konzentrationsunterschied beliebiger löslicher Stoffe für diesen Effekt herangezogen werden. Inch persönlich bin etwas skeptisch, dass ein Effekt, der auf dünne, semipermiable Folien angewiesen ist großtechnisch genutzt werden kann. Wir sprechen hier von 5 Watt Stromausbeute pro 1 m² Folie.

 

Aufwindkraftwerke - hier wird der Kamineffekt ausgenutzt. Ein größeres Luftvolumen wird unter einem transparenten Glas- oder Plastikdach von der Sonne aufgeheizt. In der Mitte des 'Treibhauses' sitzt ein Kamin, in dem eine Turbine von der aufsteigenden Luft angetrieben wird. Je höher der Kamin, um so höher die Stromausbeute. Ein existierender Prototyp hat einen knapp 200 Meter hohen Kamin. Bei den aktuellen Visionen reden wir von Kaminen von 1000 Metern Höhe, was schon eine technische Herausforderung darstellt. Der Flächenbedarf ist groß. Die Pilotanlage hat eine Kollektorfläche von 250m Durchmesser und liefert 47kW. Aufwindkraftwerke können auch nachts Strom produzieren, dank im Boden gespeicherter Wärme. Daher sind sie, zumindest in sonnenreichen Gebieten der Erde, Grundlastfähig.

 

Habe ich irgendwelche grundsätzlichen Kraftwerkstypen vergessen?

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Gestern Mittag hat mich ein Telekom Aussendienstler aus der Arbeit geklingelt, weil er in der Vermittlungsstelle keinen Fehler feststellen konnte und nun in meiner Wohnung die Leitung nachmessen wollte. Ich also nach hause gerast, denn nix ist teurer als ein wartender Handwerker.

 

Resultat: Es ist der Router. Der signalisiert zwar fleissig dass er technisch in Ordnung ist und periodisch versucht, die Verbindung ins Internet herzustellen, aber ausser den blinkenden Lichtern tut er wohl nichts

 

Ich also in den nächsten T-Shop und nach einem neuen Router geschaut, vielleicht gibts den ja kostenlos wenn ich gleichzeitig von DSL6k auf DSL16k umstelle.

Kostenlos gabs natürlich nicht, aber die Monatsmiete für den Kasten ist günstiger die Einsparung, die ich durch Tarifwechsel erreiche. Also immer noch was gespart.

 

Ich also wieder nach hause und die neue Schachtel an die Wand genagelt. Resultat: Intenet geht, Telefon geht nicht :confused:

Im Detail: Natürlich baut der neue Router ein neues WLAN Netz auf, an das ich jeden Labtob, Netbook, Smartphone und den Drucker neu anmelden muss. Das Passwort für das Netzwerk steht auf einem Aufkleber auf der Rückseite der Schachtel, die ich mühsam an die Wand unter dem Schreibtisch... :motz:

 

Als nächstes die Telefonanlage umstellen: Der neue Router kann auch Basisstation für DECT Telefone, also alle Handquetschen an die Basis anmelden. Der Knopf, den man drücken muss, um die Handgeräte an die Basis anzumelden ist auf der Rückseite der Schachtel, die ich mühsam an die Wand unter dem Schreibtisch... :motz:

 

Konfiguration über Browser war dann eigentlich eher einfach. Welche Nummer an welches Gerät, Eingehende, Ausgehende, sieht alles wunderbar aus.

 

Test: Anruf per Handy - Anschluss gestört. Versuch mit Handquetsche nach draussen zu telefonieren - Wählton, Display zeigt Intern ... VOIP ... Keine Resource, dann Besetzt-Ton :cry:

 

Nach endloser Recherche im Handbuch und Suche im Internet (ging ja wieder) kam ich drauf, dass für ISDN+DSL die ISDN-Schachtel auch noch an die Wand gehört, und mit einem zusätzlichen Kabel mit dem Router verbunden werden muss. Also wieder untern Schreibtisch gekrochen, Schachtel an die Wand, Kabel gesteckt.

 

Test: Anruf per Handy - Anschluss gestört. Versuch mit Handquetsche nach draussen zu telefonieren - Wählton, Display zeigt Intern ... VOIP ... Keine Resource, dann Besetzt-Ton :motz:

 

Heute morgen um 2:00 und einen Router-Neustart später lief endlich alles wieder :thumbs:

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Hallo, mal wieder ein Beitrag aus der Kategorie SciFi & SoFi.

 

Social Sponsoring

In der Fantasiewelt, die ich entworfen habe wird viel Arbeit von Automaten erledigt. Sehr viel Arbeit. Aber niemand ist deswegen gezwungen, am Rande des Existenzminimums zu leben.

Maschinelle Arbeit wird fast genauso wie menschliche Arbeit besteuert. (Aufschrei der Ökonomen bitte hier einfügen)

Der Staat finanziert aus den Steuereinnahmen ein Mindesteinkommen für jeden Bürger, welches nicht nur gerade so zum Überleben sondern auch für die gelegentliche Teilnahme am sozialen Leben ausreicht.

Der Staat fördert menschliche Arbeitsplätze mit Sozialkontakten. Das geht weit über die klassischen Sozialberufe wie Alten- und Krankenbetreuung hinaus. Gefördert werden auch Künstlerische Betriebe wie Theater und Kabarett, Geschäfte mit Bedienung und Beratung, Restaurants mit Kellnern statt Automatenkassen, Callcenter bei denen man sofort mit einem Menschen spricht, Haushaltshilfen und vieles mehr.

Bei Firmen, die ihr Geld fast ausschließlich mit vollautomatisierter Produktion von Waren verdienen (und dabei immer noch deutlich besser verdienen als wenn sie Menschen beschäftigen würden), ist Social Sponsoring weit verbreitet.

Dadurch sind die meisten Menschen, die eine Beschäftigung suchen, auch in der Lage, einer Beschäftigung nachzugehen. Denn ihre Arbeit darf bis zu einem gewissen Grad monetär unprofitabel sein solange ein zusätzlicher 'sozialer Wert' erwirtschaftet wird.

 

Das ganze ist ein wenig inspiriert vom Star Treck Universum.

 

 

Was haltet ihr davon?

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Am Freitag wurde mein Vater mit nem Krankentransport von Spanien nach Deutschland gebracht. Meine Mutter war die letzten Wochen täglich bei ihm im Krankenhaus und ist mit ihm zusammen zurück geflogen.

Ich ging bisher davon aus, dass die Organisationen, die sowas machen, wissen was sie tun. Und Spanien ist ja nun auch nicht gerade eine Bananenrepublik am Ende der Welt...

 

Für so einen Transport braucht man:

Einen begleitenden Arzt, der sich im Start- und Zielland mit Ärzten und Sanitätern verständigen kann.

Einen Krankentransport vom Krankenhaus zum Flughafen.

Einen Flug.

Ein Bett im Zielkrankenhaus.

Einen Krankentransport von Flughafen zum Krankenhaus.

 

Das sind 5 Punkte - von denen nur 2 einigermassen wie geplant funktioniert haben.

 

Der begleitende Arzt konnte kein Spanisch und war deshalb kaum in der Lage, irgendwas zu machen. Er bekam keine vernünftigen Krankenakten, er konnte keinen Krankenwagen organisieren (siehe nächsten Punkt) und auf dem Flug hat er geschlafen statt sich um meinen Vater zu kümmern.

 

Der Krankentransport vom Krankenhaus zum Flughafen kam nicht. Angeblich war er bestellt. Letztlich hat der hilfsbereite Sohn eines anderen Patienten einen Krankenwagen besorgt. Der begleitende Arzt konnte es nicht und das Personal vor ort fühlte sich nicht zuständig.

 

Der Flug hat im wesentlichen funktioniert. Der Flieger hatte nur 1,5 Stunden Verspätung.

 

Etwa zu der Zeit, als der Krankentransport am spanischen Flughafen ankam hat das Zielkrankenhaus abgesagt. "Tut uns leid, wir haben ganz plötzlich und überraschend kein Bett mehr frei". Daraufhin wurde es bei den Organisatoren etwas hektisch nehme ich an. Statt in Heidelberg sollte mein Vater jetzt in die Frankfurter Uniklinik. Von der Planänderung hat meine Mutter aber erst nach der Landung erfahren. Der begleitende Arzt hat es nicht für nötig gehalten, sie zu informieren.

 

Der Krankentransport vom Flughafen in das neue Zielkrankenhaus hat dann als einziges reibungslos funktioniert.

 

 

Ehrlich, wenn für diese Leistung eine Rechnung kommt, ich weiss nicht was ich dann tue.

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In meiner Fantasiewelt ist die Gentechnik so weit entwickelt, dass die Wissenschaftler im Wesentlichen berechnen können, wie sich eine Änderung im Genom auswirkt und welche Änderungen im Genom nötig sind für eine gewünschte Eigenschaft.

 

Daraufhin fallen ziemlich schnell die Vorbehalte gegen Genveränderungen. Genmodifikationen werden zu einem Lifestyle Produkt. Fast alle Fabelwesen der Mythologie können als Haustiere erworben werden. Selbst vor Veränderungen am eigenen Körper wird nicht mehr zurück geschreckt. Es gibt Anpassungen an marine Lebensräume. Verletzte oder beschädigte Organe werden nachgezüchtet. Organe (z.B. Augen, Ohren) werden durch Genterapie optimiert. Samtene Haut, beliebige Hautfarben, spitze Ohren, Fell und noch viel mehr sind als 'kosmetische Genterapie' verfügbar.

 

Die Büchse der Pandora ist geöffnet und die Versuchung ist überwältigend groß.

 

Was denkt ihr, wäre dieses Szenario für uns Menschen wahrscheinlich wenn die technischen Voraussetzungen vorhanden sind?

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In meiner Fantasiewelt ist Bildung so allgegenwärtig wie bei uns die Werbung. Bildung wird in allen Massenmedien präsentiert.

Im Fernsehen laufen zwischen den Spielfilmen und in den Werbepausen zwischen der Werbung 30 sekündige Clips, die auf unterhaltsame Weise Wissensschnipsel transportieren.

In Zeitschriften und auf Werbeflächen im öffentlichen Raum werden Informationen in Text und Bildform gezeigt.

Werbung beschränkt sich oft auf Kurzclips in der Form "Diese Information wurde ihnen präsentiert von XXX, Hersteller von Produkt YYY"

Eine Qualitätssicherung der Wissensclips sorgt dafür, dass die Clips sich an Fakten halten und keine Verfälschungen verbreiten. Und sie sorgt dafür dass ein Faktum nicht isoliert dargestellt wird sondern auch Wert auf das Warum gelegt wird.

Die Auswahl der gezeigten Wissensclips im Fernsehen ist zufällig, so dass jeder zu jeder Zeit mit allen möglichen Themen konfrontiert werden kann. Wissenschaftliche Themen aus Astronomie, Biologie, Chemie, bis hin zu Quantendynamik sind gleichwertig vertreten neben Geschichte oder tagesaktueller Berichterstattung.

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Science Fiction & Social Fiction

 

In dieser neuen Kategorie meines Blogs möchte ich die Ideen zu einer erfundenen Science Fiction Version unserer Welt präsentieren. Hier wird es manchmal um Technik gehen, öfter aber um die Entwicklung des sozialen Lebens in einer technisierten Welt.

Ich würde dabei gerne in eine Diskussion eintreten ob die angedachten Wege der Gesellschaft für euch erstrebenswert oder erreichbar erscheinen oder nur abstrakte Fantasy bleiben.

 

Die Idee hierzu dazu kam mir, als ich für mein Comicprojekt eine Welt erdacht habe, wie die Erde vielleicht in 150 Jahren nach dem Erstkontakt mit raumfahrenden Aliens aussehen könnte.

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