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Moin,

woran merkt man dass man unter einem Geas steht?

 

Situation....

War eine lange Nacht im Krug und diese Priesters am Tresen waren ja gar nicht so hölzern und hochnäsig wie du immer dachtest. Und wenn die Sonne nicht so laut scheinen würde, wäre das bestimmt ein schöner Morgen jetzt, war schon nett....aber, nach der 4:e oder 5:e Falsche war da doch was...Genau, der Schnack um Geas... war doch klar dass man den geistlichen Kumpels gerne den Gefallen tut... oder...? Irgendwie liegt die letzte Nacht etwas im Nebel, aber im Gedächtnis liegt da noch was von einem versprechen dieses Schwert des Friedens zu holen und zum Bergkloster zu bringen...

 

Dummerweise sind die Geistlichkeiten bereits abgereist und der arme Zecher ist sich nicht sicher, ob er nun unter einem Geas steht oder nicht. Er hat schon soviele gruselige Geschichten über diese Heiligenzwänge gehört (aber hat weder das Arkanum zu Hand, noch könnte er es lesen). Gibt es einen "inneren Leitfaden" der ihm Klarheit verschaffen kann?

 

 

 

 

 

 

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Es gab zu M4 mal zu Geas Regelantworten.

 

http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/14299-geas-verstoß-gegen-ein-verbot/#entry1215241

 

Aus denen würde ich rückschließen das ein einfacher Kater nicht reicht um sich nicht an das Geas zu erinnern. Auch wenn das "Opfer" sich nicht an alles erinnert, über das Geas weiß er Bescheid.

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Abgesehen, dass die wilde Zecherei wohl nicht mit Priestern stattgefunden haben wird, weil der Zauber "Geas" Dweomer ist...

 

Ja, einen solchen inneren Leitfaden gibt es.

Wie am Faden gezogen wird die Figur fortan alles daran setzen, den "kleinen Gefallen" in die Tat umzusetzen,

dieser Gedanke ist ihr trotz Kater mit höchster Priorität in's Hirn eingepflanzt worden.

 

Da gibt es auch kein "Ja, später, erst mal bringe ich meinen Auftrag zu Ende...",

oder ein: "Ach, Vegetarier werde ich morgen, jetzt bin ich verkatert und will eine Schweinshaxe!"

Nichts davon, keine Rede.

Die Figur kann natürlich mit aller innerer Kraft dagegen handeln, dann treten aber sofort die Auswirkungen auf, zwar schleichend, aber sofort.

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Ein Geas ist eine magische Verpflichtung, d.h. es wird dem Opfer etwas gesagt. Dieses Sagen mit 3*7 Worten müsste eine Ablaufzeit nennen oder es ist unbegrenzt. Wenn das Opfer also etwas Geas gehört hat, dann sollte es davon ausgehen, dass der Zauber noch wirkt. Geht es darum, dass das Opfer nicht einschätzen kann, ob eine Verpflichtung ernst gemeint ist oder nicht (im Sinne eines Geas), dann sehe ich zwei Möglichkeiten: Er verhält sich passend oder er wird "Verfehlungen" mit der Zeit merken. :dunno:

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Schönen Dank :)

d.h. wenn wir die Situation mal abändern, und ich im Suff einem Geas zugestimmet habe, bis zu meinem Tod keine Schweinshaxe zu essen, aber ohnehin Vegetarier bin, so würde ich das Geas nicht bemerken?

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Schönen Dank :)

d.h. wenn wir die Situation mal abändern, und ich im Suff einem Geas zugestimmet habe, bis zu meinem Tod keine Schweinshaxe zu essen, aber ohnehin Vegetarier bin, so würde ich das Geas nicht bemerken?

 

Ganz genau, denn dein eigenes Verhalten entspräche dann sowieso den Vorgaben des Geas.

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Ich gehe davon aus, dass sich der genaue Wortlaut des Geas dem Verzauberten ins Gedächtnis brennt, egal unter welchen Drogen er zum Zeitpunkt der Verzauberung stand. Da gibt es kein Vertun. Dafür ist Geas große Magie.

Auch wenn ein Charakter von Zauberei keine Ahnung hat kommt ihm das gegebene Versprechen so seltsam deutlich vor, dass er weiß, dass er unter einem Geas steht, auch wenn er den Zauber selbst nicht als Zauberei bemerkt hat.

Anders als ich hier in einigen Postings lese (oder hinein interpretiere), bin ich jedoch der Meinung, dass ein Opfer dieses Zaubers den Geas zu seinem eigenen geringsten Schaden und zum geringstmöglichen Nutzen des Auftraggebers auslegen kann (z.B. wenn er sich hintergangen oder überlistet fühlt)

 

Anmerkung für Drachenmann: Es gibt in M5 "Verpflichtung" (göttlich) und "Kuss der Verpflichtung" (dämonisch), nicht nur "Geas" (druidisch). Eine magische Verpflichtung kann also aus jeder zaubernden Ecke kommen.

 

[edit]

Lesen hilft...

"Ein Barde kann die Wirkung aufheben, wenn er kurz nach dem Aussprechen des Verbots das Lied des Vergessens spielt. Wenn sich das Opfer nicht an das Geas erinnern kann, dann leidet es auch nicht unter seinen Folgen. Normale Vergesslichkeit reicht dazu aber nicht aus,"

Das sagt eigentlich alles. Der Geas ist ins Gedächtnis gebrannt. Wird man 'gezwungen', ihn zu vergessen, ist der Zauber wirkungslos (wobei "kurz nach" noch interpretationsfähig ist)

 

Ein Problem sehe ich bei der dämonischen Variante "Kuss der Verpflichtung". Hier steht:

"Misslingt der WW:Resistenz, wird im Unterbewusstsein des Opfers ein Befehl eingepflanzt"

Der Verzauberte kennt also die Bedeutung, ohne einen Wortlaut bewusst erinnern zu können. Das hat für die Entscheidungsmöglichkeiten des Verzauberten imho völlig andere Konsequenzen.

bearbeitet von Airlag

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Ich würde ein Geas was unter (starken) bewusstseinsverändernden Drogen -"Suff" reicht da nicht aus, aber Totalabsturz schon- abgenommen wurde, als "teilweise wirksam" ansehen, selbst wenn das Opfer einwilligt bzw. der WW misslingt

-Grundlage 1.Satz letzter Absatz beim Spruch -Arkanum Ergänzung S.21 Geas -genau S.22:"...

Wenn sich das Opfer nicht an das Geas erinnern kann, dann leidet es auch nicht unter seinen Folgen. Normale Vergesslichkeit reicht dazu aber nicht aus, denn die Anweisungen sind in das Gedächtnis des Opfers eingebrannt; es muss schon seine gesamte Erinnerung verlieren, zum Beispiel durch eine schwere Kopfverletzung oder durch einen entsprechenden Fluch, und in diesem Fall überwiegen die Nachteile meist die Vorteile.

"

 

teilweise wirksam -

Das Opfer erhält Hinweise -durch Flashbacks o.ä.- auf das Geas, spätestens wenn er mal dagegen verstößt. Bei fortwährendem Verstoß würde der Charakter bei mir aber nicht sofort anfangen dahin zu siechen, sondern sich zwar immer mehr mies fühlen und mit argen Flashbacks/Alpträumen zu kämpfen haben, die ihm dann im Lauf von einigen Wochen die 3*7 Worte offenbaren. Ab diesem Zeitpunkt würde er auch anfangen LP zu verlieren.

bearbeitet von seamus

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Wenn sich das Opfer nicht an das Geas erinnern kann, dann leidet es auch nicht unter seinen Folgen.

Woher hast Du das?

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Wenn sich das Opfer nicht an das Geas erinnern kann, dann leidet es auch nicht unter seinen Folgen.

Woher hast Du das?

 

 

Stimmt so halb. Normale Vergesslichkeit reicht nicht, denn die Anweisungen sind in das Gedächtnis eingebrannt. Ein Lied des Vergessens hingegen schon. Ergänzungen zum Arkanum S.22

 

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

 

Man merkt, dass man unter einem Geas steht weil

a.) man gegen Geistesmagie widerstandsfähiger ist

b.) man LP bis zum Tod verliert, wenn man der Anweisung nicht folgt bzw. langsam dahinsiecht (Verbot)

c.) man gegebenenfalls mit Erkennen der Aura eine entsprechende Aura (dweomer oder göttlich) feststellen kann

d.) Willenszeiger anschlägt (MYS S.90) > wohl die zuverlässigste Variante

e.) man die eingebrannten Worte einfach nicht aus dem Gedächtnis herausbekommt, egal wie sehr man sich berauscht

 

Mfg     Yon

bearbeitet von Yon Attan
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Wenn sich das Opfer nicht an das Geas erinnern kann, dann leidet es auch nicht unter seinen Folgen.

Woher hast Du das?

 

 

Stimmt so halb. Normale Vergesslichkeit reicht nicht, denn die Anweisungen sind in das Gedächtnis eingebrannt. Ein Lied des Vergessens hingegen schon. Ergänzungen zum Arkanum S.22

 

...

e.) man die eingebrannten Worte einfach nicht aus dem Gedächtnis herausbekommt, egal wie sehr man sich berauscht

 

Mfg     Yon

 

Hi Solwac,

sorry, ich dachte es sei offenkundig, da über Geas (analog Kuss .../Verpflichtung bei normalen Sprüchen/Wundertaten) gespochen wird ;-)

 

Die tauchen alle 3 ja nur in der Arkanum Ergänzung als Sprüche auf

-Danke an Yon für die prompte Reaktion-

 

Hi Yon,

e) -da dürftest du mit Recht haben, denn in dem weiteren Zitat wird von gesamter Erinnerung gesprochen. Daher müssten alle Drogen, bis auf die, die Totalamnesie verursachen, als "Ausrede" wirklich entfallen.

 

Bis auf Zitat ist der Rest von meinem Beitrag allerdings eh für die Tonne, da es Ersteller ja um Regeltext geht -Ich bitte daher um Entschuldigung für Meinung einfließen.

bearbeitet von seamus

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    • Von Hiram ben Tyros
      Habe gerade die Spruchbeschreibung zu "Erkennen der Aura" (EdA) im Arkanum nachgelesen. Dort werden Priester, Druiden, Schamanen, Beschwörer, und weiße/schwarze Hexer explizit als Aurenträger benannt. Der Bardeund Ordenskrieger taucht hingegen in der Spruchbeschreibung nirgends auf. Dager meine Frage: Bekommen Barden ab Grad 11 ebenfalls eine Aura? Rein aus der Spruchbeschreibung von EdA würde ich sagen: Nein.
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    • Von Ma Kai
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      - Beschwörungen, kann der Zauberer erschließen, ob ein zu beschwörendes Wesen nicht in Reichweite ist, oder ob es sich erfolgreich der Beschwörung widersetzt hat?
      Im Regelwerk habe ich hierzu nichts gefunden. Der resistierende Zauberer merkt es, wenn er verzaubert werden sollte, der umgekehrte Fall ist nicht beschrieben.
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    • Von Ma Kai
      Der Zauber Reise in die Zeit kann einiges Kopfzerbrechen bereiten. Die Regeln äußern sich dazu nicht.
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      (b) das "Original" erkennt den Zeitreisenden und kennt den Zauber. Dann sollte es verstehen, was vorgeht, und in irgend einer Form damit umgehen können.
      (c) der Zeitreisende wird erkannt, aber das "Original" kennt den Zauber nicht (z.B. weil die Reise durch ein Artefakt ermöglicht wurde oder ganz profan der Spruch erst später gelernt wurde). Das ist natürlich eine Ausnahmesituation; man wird zunächst vielleicht den Zeitreisenden zunächst für eine Illusion oder das Produkt irgendeiner Form von Verwandlung halten. Rein mit Gesten ist es auch nicht einfach, typischerweise eindeutig identifizierende Informationen zu übermitteln. Selbst wenn dies aber der Fall ist, gibt es wiederum keine Regeln für nachteilige Folgen (z.B. für die geistige Gesundheit), so dass nichts Schlimmes passieren wird.
      Das Midgard-sche Raum-Zeit-Kontinuum ist also nicht gefährdet, wenn Marty MacFly sich selbst sieht.
      Die zweite Frage: was passiert, wenn zwei Kopien eines Menschen nebeneinander leben? Dies kann eventuell durch eine Sphärenwagenreise (*), von der man z.B. ein paar Tage "früher" zurück kehrt, geschehen. Dann gibt es zwei Kopien desselben Wesens, die nebeneinander her leben. Für einen begrenzten Zeitraum könnte man sich so quasi "klonen" - bis das Original auf seine Sphärenreise aufbricht. Wenn dann die Sphärenreise quasi retroaktiv verhindert wird (der zurückgekehrte Zeitreisende verbrennt den Sphärenwagen, mit dem er in die Zeit gereist sein würde), könnte man permanent als Doppelgänger leben.
      Der Fall wäre natürlich selten, aber trotzdem in gewisser Weise reizvoll (der Mordverdächtige war zur Tatzeit definitiv woanders - aber seine sphärenwagenreisende Kopie hat den Mord verübt). Ich würde hier pragmatisch und kopfschmerzbegrenzend operieren: wenn es zu paradox wird, töten wir es. Also: wenn die Sphärenreise retroaktiv verhindert wird, dann löst sich der Sphärenreisende auf. Den Mord (könnte ja auch ein verbotener Kuss sein) durch die sphärenwagenreisende Kopie würde ich hingegen zulassen.
      Die dritte Frage ist die nach der Handhabung von Informationsübermittlung aus der Zukunft in die Vergangenheit. Die Zeit, in die der Zeitreisende zurück kehrt, ist nicht die gleiche wie die, aus der er kommt. Er kann in unterschiedlich großem Umfang mit der Vergangenheit interagieren und dadurch seine Istzeit verändern. Meine Tendenz ist, einerseits eine gewisse Selbstkorrektur der Geschichte anzunehmen, d.h. es ist selten, dass ein einzelnes Ereignis massive Veränderungen hervorruft, andererseits aber Änderungen tatsächlich stattfinden können. Wenn ein Zeitreisender einem König erfolgreich vermittelt, bei der Parade zum nächsten Nationalfeiertag einen Harnisch unter der Kleidung zu tragen, dann kann dadurch ein Attentat fehlschlagen. Die Hintergründe des Attentats gehen dadurch wahrscheinlich (einen plötzlich sehr nachdenklichen König mal ausgenommen) nicht weg, es kann also gut sein, dass der Gewinn an königlicher Lebenszeit nicht groß sein wird. Vielleicht kommt der Mörder direkt zu einem zweiten Streich gegen den Hals.
      Wie handhabt Ihr diese Situationen?
       
      (*) ja, die gibt es in M5 noch nicht, nehmen wir an, dass sie analog zu MDS abgewickelt werden.
    • Von Ma Kai
      Die Spruchbeschreibung und der Absatz zu Torzaubern allgemein in der Arkanums-Ergänzung sagen beide nichts mehr über das Verwischen von Mehrecken von Torzaubern aus. Ich vermute aber, dass es trotzdem noch möglich ist, Tore durch Zerstören der Mehrecke zu zerstören. Der "Normalfall" dürften zwei auf den Boden gemalte Sechsecke sein; ein bemalbarer Boden (also nicht irgendeine Wiese) wird Voraussetzung für ein Tor sein. Unebenheiten (Höhlenboden) sollten aber kein Problem sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass z.B. in Niederlassungen des Covendo wichtige Tore nicht jeden Monat neu aufgemalt werden müssen, sondern fest (in Stein und (Edel-)Metall) in den Boden eingelassen sind. Die M5-Materialkomponenten werden ja nicht mehr verbraucht. 
      Ich vermute allerdings auch, dass die Mehrecke absichtlich zerstört werden können; bei der Variante "gemalt" reichen Stiefel, Finger oder Gewandärmel, bei der Variante "eingelassen" braucht es z.B. einen Hammer. Das Schließen bzw. Zerstören von Toren ist ja ein häufiges Abenteuerziel... sollte schon irgendwie noch möglich sein (Bannzauber gehen natürlich immer noch, man kann sie aber in der Gruppe nicht voraussetzen).
      Wie seht Ihr das?
    • Von daaavid
      Auf Seite 122 im Mysterium steht, dass die Voraussetzung für "Aktivieren von Heiltrunk" die Zaubersprüche Heilen von Wunden, Lebensrettung oder Wundpflaster sind. Keiner dieser Zauber ist vom Thaumaturgen lernbar.
      Übersehe ich etwas, ist dies ein Errata oder soll das tatsächlich so sein, dass der Thaumaturg keine Heiltrünke herstellen soll? 
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