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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Status und Machtfaktor der SpF in eurer Welt



Wulfhere
15.02.2007, 13:46
Wenn ich einige der Beiträge beim Thema Respekt vor dem König lese scheinen ja doch einige SpF ganz erhebliche Machtgrundlagen zu haben, da sie sich sogar mit Königen anlegen können und diesen Contra bieten, bzw. diese empfindlich schwächen können.
Wie handelt ihr das mit euren Gruppen gibt es da viele Landbesitzer oder Führer von Tempeln bzw. auf was gründet sich die Machtbasis eurer Figuren ??
Wie sind SpF im sozialen Gefüge eurer Welt angesiedelt. Haben sie überhaupt die Möglichkeit sich an die Großen der Welt zu wenden ??

Alondro
15.02.2007, 14:01
Wie handelt ihr das mit euren Gruppen gibt es da viele Landbesitzer oder Führer von Tempeln bzw. auf was gründet sich die Machtbasis eurer Figuren ??
Meistens ist es wohl so, dass sich die Machtbasis der Spielerfiguren auf ihrem Bekanntheitsgrad begründet. Je mehr "Heldentaten" man vollbracht hat, desto bekannter wird man. Dadurch lernt man einflußreichere Personen kennen, die einen vielleicht um einen Gefallen bitten. Erledigt man alles zu deren Zufriedenheit, sind sie in der Regel den Spielfiguren gewogen. Dadurch kann man durchaus an Macht gewinnen.
Andererseits kann es natürlich auch sein, dass eine Spielfigur bereits von Stande ist, wenn sie in die Abenteurerkarriere einschwenkt und dadurch evtl. schon über einen gewissen Einfluß verfügt. (Man darf da allerdings nicht übertreiben!)


Wie sind SpF im sozialen Gefüge eurer Welt angesiedelt. Haben sie überhaupt die Möglichkeit sich an die Großen der Welt zu wenden ??

Auf niedrigen Graden (abhängig natürlich von der Herkunft) sind Spielfiguren für meine Begriffe nicht gerade im oberen Spektrum des sozialen Gefüges angesiedelt. Wer kennt sie schon? Was haben sie geleistet? Sie sind bestenfalls so etwas wie "lokale Größen".
Auf höheren Graden kann sich das je nach erlebten Abenteuern natürlich ändern (s.o.).
Einem König natürlich jemals öffentlich "ans Bein pinkeln zu können" halte ich jedoch für eher unwarscheinlich

Grüße Alondro

Schwerttänzer
15.02.2007, 14:12
Ein Beispiel. Priester

Mitglied des Rates des Oberhaupt von Orden und Kult, Legat der für die Verbindung zum Oberhaupt der Hauptkirche bzw dessen militärischen Orden zuständig ist, als auch zu den lokalen Machthabern(Herzögen) und zu den (Erz?)Bischöfen und Legaten die den lokalen Führungsrat der Kirchen bilden.
Der Orden ist gleichzeitig ein unabhängiger Staat und de facto steht über ihm nur noch Ordensoberhaupt und der Erzbischof des Ordens, und das beinhaltet noch nicht seine persönlichen Leistungen und das der Char vor seiner Gottheit Gnade gefunden hat.

Ein anderer ist dejure der Hauptmann des Scherriffs einer Grafschaft, de facto ist er der Scherif der Grafschaft, der ist nicht mehr Geschäftsfähig.

Ein anderer ist eine Mischung aus US-Marschall und Missi/Königsboten als auch Tempelritter, erste beiden Vollmachten kommen vomKönig, der den Orden um Unterstützung ersucht hat, jeder Ritter des Ordens ist damit automatisch ein solcher, der Orden untersteht nicht der Krone sondern Orden/Kirche und Krone arbeiten da zusammen.

Der Diplomat ist zwar offiziell rangniedrig, weil offizielle Beförderung würde dieGeheimhaltung brechen, aber in dem Bereich Geheimdiplomatie/Geheimdienst hat er sich seine Sporen verdient dem hören Geheimdienstführer und andere von hohem Rang zu,

Als SL

Einer der SC Priester ist Bannerherr/Hauptmann seines Ordens, mit besonderen Vollmachten des Ordensoberhauptes, Sprich er hat freie Jagd gegen alles was der Gottheit missfällt vorzugehen, jegliche Anklage ist an den Grossmeister und Kardinal bzw das Hohe Gericht des Ordens zuwenden, sollte er verschwinden hätte das ne Ordensuntersuchung zur Folge, und auch ein König könnte sich dem nicht widersetzen.
Zweiter SC selbe Gruppe, Söldner, wurde vom Gegenstück eines wennofersEngels zu dessen Kampfgefährten erwählt, wer Mercedes Lackeys Valdemar Serien kennt, er wurde von einem Companion/Gefährten erwählt nur ist er damit Mitglied einer Gruppe die man an einer Hand abzählen kann.
der 3te ist ein Grafensohn, Zauberer und Ermittlungsagent der Inquisition

In anderen Fällen hängt es durchaus von Herkunft, Tatenruhm u.ä. aus.

Wulfhere
15.02.2007, 14:22
Priester welches Ordens / Glaubens wäre da ein interessante Frage.
Wir bewegen uns da sicherlich außerhalb des Quellenmaterials aber kein Problem.

Oh, bei Gelegenheit, in welchen Grad befindet sich die Gruppe um einen Maßstab zu haben.

Alondro
15.02.2007, 14:28
Ein Beispiel. Priester

Mitglied des Rates des Oberhaupt von Orden und Kult, Legat der für die Verbindung zum Oberhaupt der Hauptkirche bzw dessen militärischen Orden zuständig ist, als auch zu den lokalen Machthabern(Herzögen) und zu den (Erz?)Bischöfen und Legaten die den lokalen Führungsrat der Kirchen bilden.
Der Orden ist gleichzeitig ein unabhängiger Staat und de facto steht über ihm nur noch Ordensoberhaupt und der Erzbischof des Ordens, und das beinhaltet noch nicht seine persönlichen Leistungen und das der Char vor seiner Gottheit Gnade gefunden hat.

Ein anderer ist dejure der Hauptmann des Scherriffs einer Grafschaft, de facto ist er der Scherif der Grafschaft, der ist nicht mehr Geschäftsfähig.

Ein anderer ist eine Mischung aus US-Marschall und Missi/Königsboten als auch Tempelritter, erste beiden Vollmachten kommen vomKönig, der den Orden um Unterstützung ersucht hat, jeder Ritter des Ordens ist damit automatisch ein solcher, der Orden untersteht nicht der Krone sondern Orden/Kirche und Krone arbeiten da zusammen.

Der Diplomat ist zwar offiziell rangniedrig, weil offizielle Beförderung würde dieGeheimhaltung brechen, aber in dem Bereich Geheimdiplomatie/Geheimdienst hat er sich seine Sporen verdient dem hören Geheimdienstführer und andere von hohem Rang zu,

Als SL

Einer der SC Priester ist Bannerherr/Hauptmann seines Ordens, mit besonderen Vollmachten des Ordensoberhauptes, Sprich er hat freie Jagd gegen alles was der Gottheit missfällt vorzugehen, jegliche Anklage ist an den Grossmeister und Kardinal bzw das Hohe Gericht des Ordens zuwenden, sollte er verschwinden hätte das ne Ordensuntersuchung zur Folge, und auch ein König könnte sich dem nicht widersetzen.
Zweiter SC selbe Gruppe, Söldner, wurde vom Gegenstück eines wennofersEngels zu dessen Kampfgefährten erwählt, wer Mercedes Lackeys Valdemar Serien kennt, er wurde von einem Companion/Gefährten erwählt nur ist er damit Mitglied einer Gruppe die man an einer Hand abzählen kann.
der 3te ist ein Grafensohn, Zauberer und Ermittlungsagent der Inquisition

In anderen Fällen hängt es durchaus von Herkunft, Tatenruhm u.ä. aus.

Hallo Schwerttänzer!

Sind solche Charaktere, wie du sie beschreibst, überhaupt noch SCs? Derartig hochrangige und mächtige Charaktere wären für meine Begriffe schon lange zu NSCs geworden, da Macht und Einfluß immer auch jede Menge Verpflichtungen mit sich bringt. Da bleibt kaum noch Zeit auf Abenteuer auszuziehen.

Grüße Alondro

Schwerttänzer
15.02.2007, 14:28
Es ist nicht Midgard.

Priester einer Gottheit des Krieges, Schutzes und ähnlichem.

Im Falle des Ritters Göttin der Gerechtigkeit.

Bruder Buck
15.02.2007, 14:28
Schwerttänzers Beispiele wären für mich alles Nichtspielerfiguren. Mir hat noch keiner erklären können, wie eine Spielerfigur, die doch andauernd auf Abenteuer auszieht und die meiste Zeit in fremden, meist fernen Ländern weilt, es daheim fertig bringt, einen hohen Posten auszufüllen, der eigentlich ihre ständige Anwesenheit erfordert.

Und wg. Heldentaten: Die meisten "Heldentaten" bekommt doch kaum jemand mit! Wo werden denn die Drachen erschlagen? In fernen Gebirgen.... und wenn ich mir z.B. die Zwei-Welten-Kampagne anschaue, da dürfen die SC sogar gar nicht zu jemand außenstehendem sprechen, wie sollen sie sich dann mit ihren Heldentaten brüsten?

Also bei den meisten Gruppen, die ich kenne, sind die Abenteurer mehr oder weniger angesehene Herumtreiber und Globetrotter und das halte ich auch für realistisch.

Euer

Bruder Buck

Lukarnam
15.02.2007, 14:33
Meine aktuelle Lieblingsspielfigur ist aus dem Volk, unterste Schicht, fühlt sich dieser zugetan und zugehörtig und lebt so, wie ich mir das Leben von Tagelöhner im MA vorstelle. Wenn mal viel Geld da ist (außer für's Lernen, das zähle ich als Regel, nicht zum Spiel) kriegt sie große Augen, frißt was davon zu bezahlen geht und dann ist alles wieder normal ...

... es macht ihr nichts aus im Dreck zu schlafen, in der Gosse zu leben, schmutzig zu werden (wenn und solange es sein muß), Reste zu essen, teils verdorben, die vom Essen fettigen Hände am Wams abzuwischen ...

... höhere Schichten werden mit dem ihnen zustehenden Respekt behandelt - solange man nicht 'unter sich' ist, dann wird natürlich gelästert. Trotz allem, der Glaube an die gottgebebene Ordnung ist verinnerlicht.

Und das wird sie auch mit Grad 7 oder 10 oder - na ja, ich spiele mit den anderen Schicksalskindern bei Fimolas, bleiben wir realistisch :D - tun.

Wulfhere
15.02.2007, 14:37
Das ist ein sehr interessantes Thema.
Könnnen SpF mit solch bedeutenden Ämtern eigentlich noch auf Abenteuer ziehen.
Ein amtierender Sheriff muß sich ja um die Rechtssprechung in seiner Grafschaft kümmern. Der kann nicht so einfach mal streunen gehen.

Schwerttänzer
15.02.2007, 14:38
Im ersten Beispiel, z.b. operiert der Char auf der Ebene der Entscheidungsträger bzw Entscheidungsumsetzer, sprich die Abenteuer sind Teil ihrer Aufgaben.
Übrigens er hat nen Dämonen imZweikampf vorder Reichsarmee auseinandergenommen als auch direktes Eingreifen der Gottheit direkt erwirkt.


Das gilt auch für den Ortdensritter und den Diplomaten.

Praktisch das gleiche gilt für die erwähnte Gruppe die Ich leite, der Priester führt de jure keine Kompanie sondern die SC Gruppe(In Wahrheit ist der Söldner der Chef) und ist ihr Face, der Söldner vgl da z.b. mal Arrows of The Queen/Tallia die Erwälte oder die Last Herald Mage Triologie usw, da ist Abenteuer genug enthalten.


Das ist ein sehr interessantes Thema.
Könnnen SpF mit solch bedeutenden Ämtern eigentlich noch auf Abenteuer ziehen.
Ein amtierender Sheriff muß sich ja um die Rechtssprechung in seiner Grafschaft kümmern. Der kann nicht so einfach mal streunen gehen.

Das Amt ist ein abentuer, dienächste Grafschaft eines anderen Clans ist die des Königs, desweiteren liegt daan der Grenzenefreie Stadt, und hin und wieder weist der Graf den Char schon auf einige interessante Dinge hin.

Das ist so ne Mischung aus Deverry und Alba.


Es geht halt eben nicht um Angeheiert werden für einen Auftrag sondern um relativ unabhängig operierende Agenten ihrer Gruppen.



z.b. wurdeninGURPS Lensman nicht nur Lensman, die immerMitlgiederder Patrouille/Verteidiger der Zivilisation sind,sondern auch GraueLensman, diesoziemlichdie höchste Autorität innerhalb der Zivilisation darstellen explizit als SCs geplant.

Kazzirah
15.02.2007, 14:43
Hast du vielleicht auch ein paar Beispiele, die ansatzweise Midgard-kompatibel wären?

Und können wir uns darauf einigen, dass diese Charaktere definitiv nicht mehr im Rahmen dessen agieren, der als üblich angesehen wird?

Schwerttänzer
15.02.2007, 14:52
Ich wüsste nichts was da nicht Midgard kompatibel wäre, ausser der Diplomat der ist eher Perry kompatibel.

Geh davon aus das sowas nicht nur Macht und Privilegien mit sich bringt, sondern auch Pflichten, Probleme, Widersacher und Feinde, Regel an die man sich zu halten hat bzw bei denen man sich besser nicht beim brechen erwischen lässt.

Untergebene die eben keine Willenlosen Marionetten sind, sondernPersonen mit Problemen oder Probleme machen.

Das da genug hohes Gesocks rumzieht und ihre Spielchen spielt.

Alondro
15.02.2007, 14:53
Das ist ein sehr interessantes Thema.
Könnnen SpF mit solch bedeutenden Ämtern eigentlich noch auf Abenteuer ziehen.
Ein amtierender Sheriff muß sich ja um die Rechtssprechung in seiner Grafschaft kümmern. Der kann nicht so einfach mal streunen gehen.

Das Amt ist ein abentuer, dienächste Grafschaft eines anderen Clans ist die des Königs, desweiteren liegt daan der Grenzenefreie Stadt, und hin und wieder weist der Graf den Char schon auf einige interessante Dinge hin.

.Das ist so ne Mischung aus Deverry und Alba.


Es geht halt eben nicht um Angeheiert werden für einen Auftrag sondern um relativ unabhängig operierende Agenten ihrer Gruppen.



Das gilt dann aber nur für diese Gruppe und dieses Setting. Verallgemeinern auf alle Spielgruppen läßt sich das wohl kaum.
Obwohl es sicher mal interessant ist eine Gruppe zu spielen, die ihre Abenteuer im Rahmen ihrer "Jobs" erlebt!

Grüße Alondro

Schwerttänzer
15.02.2007, 15:07
@Alondro

Genausowenig wie das Gegenteil.

Übrigens wer nen Drachen tötet, dessen Tat wird meistens bekannt und der Priester hat sich zu seinem Amt auch erst hochgearbeitet.

Wulfhere
15.02.2007, 15:25
Gut blicken wir doch mal aufs wirkliche :D Midgard. Welche Bedeutung können da SpF z.B. in Alba erlangen. Die von Schwerttänzer aufgeführten Positionen sind da aus meiner Sicht nicht möglich.
Was ist aber erreichbar.

Schwerttänzer
15.02.2007, 15:29
Warum nicht?

Warum sollte ein SC nicht Sherif einer Grafschaft oder ranghohes Mitglied eines Ordens werden können, _Bischof bzw Weihbischof ohne Sitz, Königlicher Ritter(der Tafelrunde) oder sich irgendwo im Niemandsland sein kleines Reich erkämpfen können?

Ich erinnere daran das es offizielle Abenteuer gibt, wo Wennofer den SCs dankten und ihnen permanent Hilfe zukommenlassen.

Wulfhere
15.02.2007, 15:34
Es wäre mir neu, daß es in Alba Tempel gibt, die außerhalb der Rechtsnormen des Reiches stehen. Das einzige geeignete historische Beispiel sind die Templer aus der Zeit der Kreuzzüge, die dem Pabst direkt unterstellt waren. Vergleichbare Strukturen existieren nicht.
Gleiches gilt für das Amt des Sheriffs wenn ich mich nicht irre existiert kein Amt in dieser Machfülle.
Dazu kommt noch die notwendige Einbindung in die Clanstrukturen.

Alondro
15.02.2007, 15:42
Gut blicken wir doch mal aufs wirkliche :D Midgard. Welche Bedeutung können da SpF z.B. in Alba erlangen. Die von Schwerttänzer aufgeführten Positionen sind da aus meiner Sicht nicht möglich.
Was ist aber erreichbar.

Nun ja, entweder der Abenteurer staret bereits im Adelsstatus, ist aber noch zu jung/unerfahren um in Amt und Würden zu treten. An seiner statt erledigt so lange ein Verwalter oder naher Verwandter die Tagesgeschäfte, solange sich der Spross "die Hörner abstößt".
Ich handhabe das so mit einem Barden von mir, der aber immer öfter nach Hause zurückkehren muss, um sich um wichtige Dinge zu kümmern (Rechtsprechung, Clanstreitigkeiten, etc.). Dann ist halt keine Zeit für Abenteuer. Andererseits kann auch sein Name vielleicht die eine oder andere Tür öffnen (oder fest verschließen ;) )

Andererseits, was spricht dagegen, dass ein Abenteurer aufgrund von einer besonderen Leistung gegenüber eines einflußreichen Adeligen ein kleines Lehen zugesprochen bekommt und dann dort über die entsprechenden Machteinflüsse verfügt? (Hab zwar keine Ahnung, ob so was in Alba möglich ist, aber warum nicht?)

Grüße Alondro

Solwac
15.02.2007, 15:42
Warum nicht?

Warum sollte ein SC nicht Sherif einer Grafschaft oder ranghohes Mitglied eines Ordens werden können, _Bischof bzw Weihbischof ohne Sitz, Königlicher Ritter(der Tafelrunde) oder sich irgendwo im Niemandsland sein kleines Reich erkämpfen können?

Ich erinnere daran das es offizielle Abenteuer gibt, wo Wennofer den SCs dankten und ihnen permanent Hilfe zukommenlassen.Alles was über einen gewissen, bescheidenen Rahmen hinausgeht, erzwingt den Wechsel einer Spielerfigur zum NSC (was natürlich nicht gegen sporadische Abenteuer spricht). Eine Machtposition ist daran geknüpft, dass die Macht auch persönlich ausgeübt wird. Ansonsten wird der Stellvertreter sich sehr schnell die ganze Macht einverleiben.

Solwac

Rosendorn
15.02.2007, 15:45
Man kann mit offiziellen Abenteuern relativ problemlos Syre up Alasdell werden, also ein relativ niedriger Adliger eines relativ unbedeutenden Clans (Lachlan) aber doch mit Grundbesitz, kleiner Burg usw.

Kazzirah
15.02.2007, 15:50
Man kann mit offiziellen Abenteuern relativ problemlos Syre up Alasdell werden, also ein relativ niedriger Adliger eines relativ unbedeutenden Clans (Lachlan) aber doch mit Grundbesitz, kleiner Burg usw.

Na ja, ein Syre gehört formal zum Hochadel... ;)

Aber von der Machtfülle her hast du dennoch recht, denke ich.

Schwerttänzer
15.02.2007, 15:56
Es wäre mir neu, daß es in Alba Tempel gibt, die außerhalb der Rechtsnormen des Reiches stehen. .
Ich meinte nicht direktes Rüberkopieren sondern Äquivalente.
Nurdasder Char als Templer nicht von der irdischen Justiz belangt werden kann, heistt nicht, das er ausserhalb desGesetzessteht, im Gegenteil wie beiden Templern ist die interne Justiz des Ordens bei Verbrechen teilweisesehr vielstrengerund härter.
Allerdingsbeharren bei mir in Alba Krigh undOrden auch auf die ihnen zustehenden rechtlichen Vorrechte und Privilegien,der Syre der einen Priester oder deSanguerre,deSoleil sichso ohne wieteres inSelbstjustiz sichvornimmt hat Mächtig Ärger am Hacken, der Xian Abt der sich gegenüber nem deSangueere Freiheiten herausnimmt auch, sowas ist ungern gesehen(Nebenbei dasProblem hat der Syre dann schon mit den Clansmaen, ein Freier Clansmaen hat das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren)

Z.b. Wäredasin ALba ein Bischof ohne Sitz, oder eindirekter Beauftragter oder Ratgeber des Grossmeisters der de Soleil, de Sanguerre bzw eines anderen Mitglied des hohen Ordensrates.

@Alondro

Landadel/Ritterstand/Gentry/Junkertum habe Ich ausdrücklich nicht gemeint, Ritter Kunibert kann sowasProblemlos, siehe Kreuzzüge.

Ritter LAncelot, des Königs eigener Ritter eher weniger.

@Solwac

Wie gesagt, dieChars von mir füllen diese Machtposition aus und das als SC und übrigens ist der "Sherif"der Stellvertrerter mit der Macht, aber er hat vor seinem Vorgänger und Mentor Respekt undDankbarkeit auch wenn der inzwischen Altersschwach ist.

Einskaldir
15.02.2007, 16:00
In meiner Gruppe gibt es sowas nicht.

Auch die Höchstgradigen unter uns, das wäre eine Grad 9 Gruppe, hat weder besondere Privilegien noch mächtige Freunde, derer sie sich rühmen kann.


Wir sind wohl langweilig.

Schwerttänzer
15.02.2007, 16:03
Finde Ich nicht.

Solwac
15.02.2007, 16:12
@Solwac

Wie gesagt, dieChars von mir füllen diese Machtposition aus und das als SC und übrigens ist der "Sherif"der Stellvertrerter mit der Macht, aber er hat vor seinem Vorgänger und Mentor Respekt undDankbarkeit auch wenn der inzwischen Altersschwach ist.Wenn sie diese Machtposition ausfüllen, dann können sie ihre Abenteuer aber nur daheim erleben. :notify:

@Einsi: Den einen oder anderen Freund sollte eine Figur irgendwann schon mal finden können. Aber natürlich kann man solche Kontakte nicht oft bemühen...

Solwac

P.S. @Schwerttänzer: Könntest Du Deine Texte bitte etwas sorgfältiger schreiben? Mehr Leerzeichen z.B. erhöhen Lesbarkeit und Verständlichkeit immens.

Einskaldir
15.02.2007, 16:14
@Einsi: Den einen oder anderen Freund sollte eine Figur irgendwann schon mal finden können. Aber natürlich kann man solche Kontakte nicht oft bemühen...



Naja gut, sie kennen Richter Di.

Und andere bekommen einmal im Monat ein Schwein für geleistete Dienste...


Aber das verblasst ja gegen andere hier genannte beispiel völligstens.

Schwerttänzer
15.02.2007, 16:16
@Solwac

Werde mich bemühen.(Ich glaube Ich brauch nach dem Urlaub ne neueTastatur)

Natürlich erleben sie ihre Abenteuer und Kampagnen normalerweise Zu Hause bzw im Amt, hatte ich geschrieben.


seltsam wie ging das eigentlich bei den Kreuzzügen.

Wioft man Kontakte bemühen kann hängt vom Verhältnis zum Kontakt ab, wer jemanden die Kinder rettet kann da mehr erwarten,als wer
einem ein Taschentuch hinterherbringt.

Mein Schwert steht zu eurer Verfügung,solltet ihr es brauchen.

Solwac
15.02.2007, 16:22
Aber das verblasst ja gegen andere hier genannte beispiel völligstens.:trost: ;)

@Schwerttänzer: Natürlich kann man mit und auf Midgard auch Amtspersonen spielen, die Abenteuer erleben. Allerdings sind solche Figuren meiner Meinung nach nur innerhalb einer Kampagne tauglich, wenn sie nicht auf ihre Machtfülle verzichten können/wollen. Und auch solche Kampagnen können nur einen Teil des Spektrums abdecken, da sich z.B. außerhalb Albas kaum jemand dafür interessieren wird, ob eine Figur in Alba eine Burg besitzt und einen Flecken Land regiert.

Solwac

Wulfhere
15.02.2007, 17:21
Wobei die Idee eines „Sonderermittlers“ des Königs auch für Alba passen könnte Das kann durchaus Spaß machen wenn man entsprechende Abenteuer aufstellt.

Schwerttänzer
15.02.2007, 18:43
Allerdings sind solche Figuren meiner Meinung nach nur innerhalb einer Kampagne tauglich, wenn sie nicht auf ihre Machtfülle verzichten können/wollen.
Eigentlich ist das eine normale Vorraussetzung IMPOV das SCs Kampagnentauglich sein müssen und neben bei bei einigen der SCs hat sich das einfach in der Kampagne so ergeben, das war nicht vorrausgesetzt, bei anderen schon.



Und auch solche Kampagnen können nur einen Teil des Spektrums abdecken,
Kann jede Kampagne, nicht mal mit ner Infinite Worlds oder Rifts Kampagne kann man mMn alles abdecken.




da sich z.B. außerhalb Albas kaum jemand dafür interessieren wird, ob eine Figur in Alba eine Burg besitzt und einen Flecken Land regiert.
Wir hatten die Diskussion erst, wenn der SC ne Burg besitzt, dann ist er ein Hochadeliger d.h. zumindest Baron oder Freiherr, der ist dann in Erainn nicht Ulrik der Abenteurer aka Sölnder xyz.

@Wulfhere

Speziell nen magischen Ermittler fände ich da interessant.

Yon Attan
15.02.2007, 20:06
Nun ja, entweder der Abenteurer staret bereits im Adelsstatus, ist aber noch zu jung/unerfahren um in Amt und Würden zu treten. An seiner statt erledigt so lange ein Verwalter oder naher Verwandter die Tagesgeschäfte, solange sich der Spross "die Hörner abstößt".




Hi

:confused:

Einer der Hauptkritikpunkte in dem Lebenslauf eines jeden Spielers in meiner Runde ist, dass er durch seinen bisherigen Lebenslauf keine Vorteile gegenüber anderen hat (z.b. auf ein privates Heer, Steuereinnahmen einer Grafschaft etc zurückgreifen kann).
Wenn bei mir jemand adlig ist, dann ist er zwar adlig, jedoch entweder von zu Hause verstoßen, weggeschickt (um irgendeine Heldentat zu erlangen, die sein Vater etc von ihm erwartet) usw.
Auf jedenfall darf ein Charakter bei mir durch die Vorgeschichte keine Vorteile haben, wenn er nicht auch entsprechende Nachteile hat. (denkbar wäre: Der Charakter ist in einem Landstrich sehr bekannt und die Leute lieben ihn, weil er einen Hexer getötet hat, dafür ist aber ein Dämon (Grad 10), der alte Mentor ständig hinter ihm her)
Und auch im Abenteuer lasse ich meine Spieler nicht zu mächtig werden und wenn das doch mal soweit kommt, dass sie praktisch einen festen Wohnsitz mit geregeltem Einkommen haben, dann hört für diesen Charakter das Abenteuerleben meist auf, da er keinen Anlass mehr hat nach Reichtümern zu suchen, sein Leben in Gefahr zu bringen oder einfach nicht mehr weg kann, da er einen Beruf hat. Und ein Scherif, der wird eingesetzt, und wenn der Scherif dauernd weg ist und seine Stellvertreter alles machen lässt, weil er in irgendeinem anderen Land böse Geister jagt (wovon die heimische Bevölkerung unglaublich viel hat) dann wird er seines Amtes wieder enthoben.

So ist das bei mir :)


Mfg Yon

Alondro
16.02.2007, 11:09
Hallo Yon Attan!

Ich zitier mich mal selber: ;)




Nun ja, entweder der Abenteurer staret bereits im Adelsstatus, ist aber noch zu jung/unerfahren um in Amt und Würden zu treten. An seiner statt erledigt so lange ein Verwalter oder naher Verwandter die Tagesgeschäfte, solange sich der Spross "die Hörner abstößt".
Ich handhabe das so mit einem Barden von mir, der aber immer öfter nach Hause zurückkehren muss, um sich um wichtige Dinge zu kümmern (Rechtsprechung, Clanstreitigkeiten, etc.). Dann ist halt keine Zeit für Abenteuer. Andererseits kann auch sein Name vielleicht die eine oder andere Tür öffnen (oder fest verschließen ;) )




Im Grunde genommen sind wir doch einer Meinung!
Wie ich schrieb, wenn sich aus einer Vorgeschichte, z.B. adelige Abstammung, Vorteile ergeben, muss es da auch Nachteile geben, die das Spielgleichgewicht wieder in die waage bringen. Jemand mit einem gewissen Bekanntheitsgrad hat immer Freunde, aber auch Feinde, die einem das Leben ganz schön schwer machen können. Das mit den Steuereinnahmen ist natülich so eine Sache. Andererseits welcher Adelige, der etwas auf sich hällt nimmt schon einen Auftrag in ein Abenteuer für schnöden Mammon an? Das ist doch unter aller Würde! :D
Dann schon eher ein Gefallen, Verbundenheit zum Clan der Spielfigur etc. Ergo keine Einnahmen aus Abenteuern. (So handhabe zumindest ich das.)
Was spricht also dagegen, dass betreffende Spielfigur dann eine monatliche Apanage von seinem Statthalter bzw. Vater erhällt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten?
Da darf man es natürlich nicht übertreiben und es ist ein wenig Fingerspitzengefühl seitens des SLs gefragt. (aber dafür hat man ihn ja! :) )

Ach naja und das Clansheer... Wieso sollte ein Clansheer durch ganz Alba reisen (abgesehen von den Problemen, die sich daraus mit den ganzen anderen Clans auf dem Durchmarschgebiet ergeben), nur um dem Adeligen Spross das Händchen zu halten oder einen Dungeon auszuräuchern? Die sollen schließlich für Ordnung auf dem eigenen Land sorgen und Übergriffe verfeindeter Clans abhalten.

Grüße Alondro

Yon Attan
16.02.2007, 13:47
Ach naja und das Clansheer... Wieso sollte ein Clansheer durch ganz Alba reisen (abgesehen von den Problemen, die sich daraus mit den ganzen anderen Clans auf dem Durchmarschgebiet ergeben), nur um dem Adeligen Spross das Händchen zu halten oder einen Dungeon auszuräuchern? Die sollen schließlich für Ordnung auf dem eigenen Land sorgen und Übergriffe verfeindeter Clans abhalten.

Grüße Alondro

Eben und wenn man einen Spieler hat, der ein solches Heer befehligt und der Spieler nicht so viel Wert auf rollentypisches Spiel legt wie ihr das wohl macht ( :thumbs: ) dann kann das leicht ausarten, dass, wenn irgendwas schwierig erscheint, dass man sich dann halt noch 5 Leibgardisten dazu holt, die machen dann auch keinen Ärger wegen den anderen Clans, da es ja nur 5 sind...
Die Steuereinahmen halte ich auch (als SL ) für schwierig realisierbar, da ja die anderen Charaktere keine Möglichkeit haben auf solche Finanzspritzen zurück zu greifen.

Mfg Yon

Alondro
16.02.2007, 14:49
Hallo Yon Attan



Eben und wenn man einen Spieler hat, der ein solches Heer befehligt und der Spieler nicht so viel Wert auf rollentypisches Spiel legt wie ihr das wohl macht ( :thumbs: ) dann kann das leicht ausarten, dass, wenn irgendwas schwierig erscheint, dass man sich dann halt noch 5 Leibgardisten dazu holt, die machen dann auch keinen Ärger wegen den anderen Clans, da es ja nur 5 sind...




Wenn das ein uneinsichtiger Spieler unbedingt machen will, dann soll er es ruhig tun. Erfahrungspunkte würde es von mir in diesem Abenteuer dann allerdings sicher nicht geben! Gar keine! :plain:



Die Steuereinahmen halte ich auch (als SL ) für schwierig realisierbar, da ja die anderen Charaktere keine Möglichkeit haben auf solche Finanzspritzen zurück zu greifen.

Da geb ich dir in gewissem Umfang recht! Aber schließlich ist man adelig und hat dadurch einen höheren Lebensstandard. Da heißt es dann allerdings auch wieder rollentypisches Spiel! Welcher Adlige schläft in einem Schlafsaal oder gar Stall, läuft ständig in den gleichen abgewetzten Klamotten rum, isst Eintopf mit Brot, trinkt billigen Fusel? Da heißt es dann tief in die Tasche greifen!
Legt ein Spieler natürlich auf so ein Verhalten keinen Wert und haust wie der Bauerntrampel von nebenan, dann sollte er das auch zu spüren bekommen. Schließlich macht er sich und seinen ganzen Clan lächerlich und das spricht sich schnell rum... :lookaround:
Alles eine Frage des Spielens, gar kein Zweifel! ;)

Grüße Alondro

Schwerttänzer
16.02.2007, 16:45
(denkbar wäre: Der Charakter ist in einem Landstrich sehr bekannt und die Leute lieben ihn, weil er einen Hexer getötet hat, dafür ist aber ein Dämon (Grad 10), der alte Mentor ständig hinter ihm her)
Das bedeutet füreinen relativ kleinen Vorteil kommt ein Riesennachteil rüber.


Und auch im Abenteuer lasse ich meine Spieler nicht zu mächtig werden und wenn das doch mal soweit kommt, dass sie praktisch einen festen Wohnsitz mit geregeltem Einkommen haben, dann hört für diesen Charakter das Abenteuerleben meist auf, da er keinen Anlass mehr hat nach Reichtümern zu suchen, sein Leben in Gefahr zu bringen
Bist du nicht in der Lage, Willens andere Motiviationen als Gold, Loot and Beute anzusprechen, zu bedienen oder haben die SCs deiner keine anderen bzw esaufgegeben andere zu haben?



. Und ein Scherif, der wird eingesetzt, und wenn der Scherif dauernd weg ist und seine Stellvertreter alles machen lässt, weil er in irgendeinem anderen Land böse Geister jagt (wovon die heimische Bevölkerung unglaublich viel hat) dann wird er seines Amtes wieder enthoben.Natürlich,derSheriff der auf Geheiss seines Grafen unterwegs ist, wird deshalb von ihm abgesetzt, abgesehen daovon erlebt derSheriff TM seine Abenteuer üblicherweise als Teil seiner Tätigkeit bzw seines ranges, kann ein ein Adlige bei dir weder auf Pilgerzug, Kreuzzug oder auch nurmal ne diplomatische Tour zu Turnier, hochzeit oder ähnliches machen, ohne Abgesetzt o.ä. zu werden?


Das mit den Steuereinnahmen ist natülich so eine Sache. Andererseits welcher Adelige, der etwas auf sich hällt nimmt schon einen Auftrag in ein Abenteuer für schnöden Mammon an?
Söldner, Conmdottiere z.b.


Das ist doch unter aller Würde! :D
Dann schon eher ein Gefallen, Verbundenheit zum Clan der Spielfigur etc. Ergo keine Einnahmen aus Abenteuern. (So handhabe zumindest ich das.)
Nicht unbedingt direkt finanzielle, was denkst du ist einem Herzog das Leben seines Kindes wert?



Was spricht also dagegen, dass betreffende Spielfigur dann eine monatliche Apanage von seinem Statthalter bzw. Vater erhällt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Wie wäre es mit einem dsirekt aus Lehen, Amt oder Pfründe?





Eben und wenn man einen Spieler hat, der ein solches Heer befehligt und der Spieler nicht so viel Wert auf rollentypisches Spiel legt wie ihr das wohl macht ( :thumbs: ) dann kann das leicht ausarten, dass, wenn irgendwas schwierig erscheint, dass man sich dann halt noch 5 Leibgardisten dazu holt, die machen dann auch keinen Ärger wegen den anderen Clans, da es ja nur 5 sind...
Mit nemHeer zieht man nicht ohne guten Grund dirch fremdes Land, aber das ein "rollengerecht TM" gespieleter Hochadliger oder Höherer Würdenträger ist Standardmässig mit Gefolge inklusive Diener, und Leibwache/Garde unterwegs ausser er ist Jung und auf Abenteuerqueste.
EinMagier vonmir hat regulär ne Leibwache dabei, die er selber auuch bezahlt.



Die Steuereinahmen halte ich auch (als SL ) für schwierig realisierbar, Nein, das Problem ist keines,
a) Den Einnahmen stehen auch Ausgaben und Pflichten gegenüber, Reprösentation usw
b) Warum nicht die anderen SCs als Gefolge(oder Mentor(Ja mein Jung du bist desGrafen Sohn und offizieller Führer der Gesandschschaft, was hatteDaddy dir gesagt, Tu was Ich dir sage, addiereWaffenmeister etc dazu)), die darf der dann bezahlen.

Prados Karwan
16.02.2007, 17:00
:lol:

Yon Attan
16.02.2007, 17:39
(denkbar wäre: Der Charakter ist in einem Landstrich sehr bekannt und die Leute lieben ihn, weil er einen Hexer getötet hat, dafür ist aber ein Dämon (Grad 10), der alte Mentor ständig hinter ihm her)
Das bedeutet füreinen relativ kleinen Vorteil kommt ein Riesennachteil rüber.

Richtig.



Und auch im Abenteuer lasse ich meine Spieler nicht zu mächtig werden und wenn das doch mal soweit kommt, dass sie praktisch einen festen Wohnsitz mit geregeltem Einkommen haben, dann hört für diesen Charakter das Abenteuerleben meist auf, da er keinen Anlass mehr hat nach Reichtümern zu suchen, sein Leben in Gefahr zu bringen
Bist du nicht in der Lage, Willens andere Motiviationen als Gold, Loot and Beute anzusprechen, zu bedienen oder haben die SCs deiner keine anderen bzw esaufgegeben andere zu haben?

1. steht da in den meisten Fällen
2. habe ich auch andere Motivationsgründe




. Und ein Scherif, der wird eingesetzt, und wenn der Scherif dauernd weg ist und seine Stellvertreter alles machen lässt, weil er in irgendeinem anderen Land böse Geister jagt (wovon die heimische Bevölkerung unglaublich viel hat) dann wird er seines Amtes wieder enthoben.Natürlich,derSheriff der auf Geheiss seines Grafen unterwegs ist, wird deshalb von ihm abgesetzt, abgesehen daovon erlebt derSheriff TM seine Abenteuer üblicherweise als Teil seiner Tätigkeit bzw seines ranges, kann ein ein Adlige bei dir weder auf Pilgerzug, Kreuzzug oder auch nurmal ne diplomatische Tour zu Turnier, hochzeit oder ähnliches machen, ohne Abgesetzt o.ä. zu werden?
Doch, aber nur solche Abenteuer, das wäre meiner Gruppe einfach zu langweilig. Die wollen auch mal reisen, nur weil sie irgendwas spannend finden, reiselustig sind etc.



Das mit den Steuereinnahmen ist natülich so eine Sache. Andererseits welcher Adelige, der etwas auf sich hällt nimmt schon einen Auftrag in ein Abenteuer für schnöden Mammon an?
Söldner, Conmdottiere z.b.
Wenn der Söldner schon genügend Geld durch Steuereinahmen hat, wird er sein wertvolles Leben sicher nicht damit in Gefahr bringen, dass er selbst irgendwelche Aufträge annimmt. Er ist dann eher Vermittler für seine Azubis.




Das ist doch unter aller Würde! :D
Dann schon eher ein Gefallen, Verbundenheit zum Clan der Spielfigur etc. Ergo keine Einnahmen aus Abenteuern. (So handhabe zumindest ich das.)
Nicht unbedingt direkt finanzielle, was denkst du ist einem Herzog das Leben seines Kindes wert?
Wenn man immernur Abenteuer macht, bei denen der EINE adlige in der Gruppe entweder seine Familie/Verwandschaft retten muss, oder bei denen er seinen Pflichten nachkommt (Kreuzzug, Tunier) dann würde uns (meiner Gruppe und mir) das schnell langweilig, und ich als SL hätte auch keine sinnvolle Begründung dafür, dass die anderen Abenteurer, die keine Vasallen des Adligen sind dann auf die Reise mitkommen.




:lol:<<??

Mfg Yon

FrankBlack78
16.02.2007, 17:46
Bitte bleibt beim Thema.

[...]
Wie handelt ihr das mit euren Gruppen gibt es da viele Landbesitzer oder Führer von Tempeln bzw. auf was gründet sich die Machtbasis eurer Figuren ??
Wie sind SpF im sozialen Gefüge eurer Welt angesiedelt. Haben sie überhaupt die Möglichkeit sich an die Großen der Welt zu wenden ??
Es geht also nicht darum zu diskutieren ob einem das von anderen dargestellte gefällt oder nicht.
Gruß
Hansel

Cedric
16.02.2007, 21:02
In einer meiner früheren Spielgruppe gab es die eine oder andere Spielerfigur die einen entsprechenden Status bzw. Position inne hatte. Eigentlich blieb es dabei immer im plausiblen bzw. "realisitischen" Rahmen gegenüber der Umwelt. Das Problem war eher, dass das Gefälle innerhalb der Gruppe mitunter zu groß wurde.

Darüber hinaus gibt es allein einige offizielle Abenteuer, die einem zu Macht und Ruhm verhelfen können. Diverse Alba-Abentuer und die Regenstein-Kampagne fallen mir da spontan ein. Da wäre es eher unplausibel, wenn die Abenteurer nach vollbrachter Tat die kleinen Lichter blieben die sie zu Beginn waren.

Aber das Ganze hat sicherlich seine Grenzen. Wirklich hohe Ämter münden wohl zwangsläufig im NSC-Dasein.

Bruder Buck
17.02.2007, 08:36
Mit nemHeer zieht man nicht ohne guten Grund dirch fremdes Land, aber das ein "rollengerecht TM" gespieleter Hochadliger oder Höherer Würdenträger ist Standardmässig mit Gefolge inklusive Diener, und Leibwache/Garde unterwegs ausser er ist Jung und auf Abenteuerqueste.
EinMagier vonmir hat regulär ne Leibwache dabei, die er selber auuch bezahlt.

Hut ab! :crosseye:

Und wie sehen die Abenteuer aus, die diese Leute so erleben?

Vom Feldherrnhügel herab: "Du, ich glaube meine Gardisten haben da unten Schwierigkeiten. Ich glaube, ich unterstütze sie mal mit ein paar Blitzen."

Oder:

"Verflixt, ich muss schon wieder bei säumigen Bauern Steuern eintreiben lassen, damit ich meine Leibwache auch gut bezahlen kann!"

Sorry, mir kommt da der Grundgedanke des Abenteurers abhanden....

Euer

Bruder Buck

Schwerttänzer
17.02.2007, 20:07
Falss Ich vorher nicht dazu komme, und es nach meinem Urlaub noch relevant erscheint, versuche Ich es in einem neuen Thread

Schwerttänzer

Lord Chaos
19.02.2007, 13:00
Hallo!

Um einmal auf die Eingangsfrage zu antworten: Ob die SC's macht bzw Einfluss erhalten hängt stark von ihrem Bekanntheitsgrad ab. Sollten sie ihre Abenteuer unabhängig voneinander über die ganze Welt verstreut erleben werden sie nirgends einen übermässig hohen Bekanntheitsgrad erreichen.

Sollten sie in einem bestimmten Gebiet den Ruf echter Helden erreichen, werden Herrscher/mächtige Adelige/Organisationen früher oder später versuchen sie dauerhaft an sich zu binden. Das kann durch Ämter, kleine Lehen oder was auch immer geschehen. Ich sehe da auch kein Problem mit weiteren Abenteuern, da sie ihre Ämter ja speziel mit dem Hintergrung, dass sie immer verfügbar sind erhalten.

Gruss

Chaos

Fimolas
19.02.2007, 13:09
Hallo Lord!


Sollten sie in einem bestimmten Gebiet den Ruf echter Helden erreichen, werden Herrscher/mächtige Adelige/Organisationen früher oder später versuchen sie dauerhaft an sich zu binden.Es kann aber auch umgekehrt geschehen, dass die Abenteurer in einem bestimmten Amt und auch durch dieses Berühmtheit erlangen können.

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Lord Chaos
19.02.2007, 15:20
Hallo Lord!


Sollten sie in einem bestimmten Gebiet den Ruf echter Helden erreichen, werden Herrscher/mächtige Adelige/Organisationen früher oder später versuchen sie dauerhaft an sich zu binden.Es kann aber auch umgekehrt geschehen, dass die Abenteurer in einem bestimmten Amt und auch durch dieses Berühmtheit erlangen können.

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Stimmt schon. Aber wie kommen unbekannte Chars zu diesem Amt?

Gruss

Chaos

Fimolas
19.02.2007, 16:43
Hallo Lord!


Aber wie kommen unbekannte Chars zu diesem Amt?Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Abenteurer von adeliger Herkunft kann man in dieser Hinsicht sicherlich etwas begünstigen, wie dies auch in dem Abenteuer "Göttliches Spiel" geschieht.

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Barmont
19.02.2007, 16:58
In meiner aktuellen Spielgruppe habe ich einen Or des Xan, eine Priesterin des Thurion, einen sehr fähigen Magier, einen Glücksritter einen Händler und eine Spitzbübin (blödes Wort). Fast alle haben es in den letzten Jahren geschaft Ihre Figuren über die breite Masse der Bewohner Albas und der anderen Abenteurer herauszuheben und ich habe Sie gemäß Ihrem jeweiligen Verhalten als SL dabei gefördert.

Der Or ist Syre up Alasdel, was ein eigenes Abenteuer erforderte um zu klären, ob das überhaupt geht. Wir haben beschlossen: es geht! Allerdings ist das Amt an ein paar Bedingungen geknüpft. Der Laird der MacLachlans war damit einverstanden, weil er so hofft den Orden ggf. als Verbündeten im Falle von Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn zu gewinnen. Der Orden war damit einverstanden, weil der Or Ihm im Einvernehmen mit dem Laird der MacLachlans die Ruine der MacCunn als Schenkung hat zukommen lassen. Landbesitz ist für den Orden in der politischen Rivalität mit den Brüdern de Sangere eine willkommene Aufwertung. Außerdem ist ihr Ordensbruder und Syre up Alasdel ein Protegé des derzeitigen Zeugmeisters und ambitionierten Nachfolgekandidaten auf den Hochmeisterjob.

Orden und Laird haben dem Or aber nahegelegt, einen Thain (in unserem Fall eine Thainess) auf Alasdel einzusetzen, damit er seine Aufgaben für den Orden weiter ausüben kann. Er ist mittlerweile Hauptmann des Ordens und befehligt gelegentlich eine kleinen Trupp, wenn es in das Abenteuer passt. Ansonsten ist er z.b.V. und damit meist persönlicher Schutz der ebenfalls hochgradigen Priesterin.

Die Priesterin hat ebenfalls eine sie fördernde Äbtissin, die insbesondere in der Kombination mit dem jungen Syre auch ihr einen gewissen Einfluss auf den Kriegerorden verspricht und zudem über einiges diplomatische Geschick verfügt. Sie bekommt häufiger besondere Aufträge, die dann in die jeweiligen Abenteuer eingeflochten werden. Diese Abenteuer finden im übrigen hauptsächlich in und um Alba statt.

Der Magier ist einfach gut und hat mittlerweile den höchsten Grad aller Mitglieder der Gilde des blauen Vogels (zudem ein erwürfeltes und ersteigertes übernatürliches Zaubertalent), so dass man ihn dort zum Chefdiplomaten gemacht hat. Er reist viel für die Gilde nach Alba und hat sich in Beornanbourgh in der Gilde der Lichtsucher mehrfach hervorgetan, so dass sowohl der königliche Hofmagus als auch Meister Mondragorius auf ihn aufmerksam geworden sind. Er steht kurz davor in den das königlich albische Kolleg aufgenommen zu werden.

Für unseren gradmäßigen Nachzügler, den Händler, habe ich ein Salzvorkommen bei Alasdel eingefügt. Er hat sich sehr schön mit der Thematik auseinander gesetzt und ist jetzt ein bei den anderen albischen Salzhändlern mehr oder weniger verhaßter Gegenspieler, der aber von seiner Gruppe und vor allem deren Förderern natürlich gedeckt wird. Das Salzvorkommen gehört Alasdel, also dem Clan und dem Syre, sowie der Kirgh (Wunsch des Or). Die weltlichen Gruppenmitglieder haben die Rechte an der Ausbeutung erhalten und sind nun finanziell unabhängig; gesellschaftlich natürlich nicht mehr! Es wurden Leute gut ausgewählt (tlw. kleine Abenteuerszenarien) und eingestellt, die die tägliche Arbeit der Saline organisieren und deren weiteren Aufbau betreiben. Der König und damit natürlich auch der Reichsverweser bekommen unheimlich viel Steuern und Angus freut sich an seinen tüchtigen Untertanen. Langsam hat vor allem der Or sein Vertrauen gewonnen (durch einige Abenteuer), was zu sehr speziellen Aufträgen führte und noch führen kann.

Die Spitzbübin bleibt weiter einfach nur Gefolge (ihr Wunsch) und ist zusammen mit dem Glücksritter, der sich mehr für Abenteuer als für Reichtum zu interessieren scheint, die Geheimwaffe der Truppe. Um nicht weiter aufzufallen hat sich der Gl ein Häuschen in Corinnis gekauft, wo er beste Kontakte in die schmuddeligen Viertel pflegt. Die Sp begleitet ihn zuweilen.

All diese Konstellationen führen dazu, dass die Gruppe einen gewissen Handlungsspielraum hat ohne sich alles herausnehmen zu können, weil sie ja Rücksicht auf die verschiedenen sozialen und politischen Gruppen nehmen müssen. Das führt zu einer sehr interessanten und bewussten Spielweise. Angefangen haben alle als ganz kleine Lichter und für Ihre Abenteuer haben sie eben nicht nur Gold bekommen, sondern auch die Chancen auf einen gesellschaftlichen Aufstieg. Das kann man sicher nicht mit jeder Gruppe machen, aber in diesem Fall gefällt das uns allen sehr gut.


Barmont, der findet, dass sich so ganz andere Abenteueransätze entwickeln lassen.

Elessar
24.02.2007, 05:23
Machtbasis? Hm... Das sind wohl einzig und allein ihre Fertigkeiten als Abenteurer. Desto höhergradig, desto mehr Respekt/Furcht (das ist manchmal ein schmaler Grat) wird ihnen von der Grad 0+ Bevölkerung entgegengebracht.
Ein waelischer Nordlandbarbar schwingt sich in seiner Heimat gerade zur Nachfolge seines Vaters als (ich sag jetzt aus Unwissenheit einfach mal ganz plump) Stammeshäuptling auf. Die Gruppe beendet morgen eine Waelandkampagne. Ich gehe davon aus, dass das erfolgreiche Beenden des Abenteuers den Spielfiguren viel Ehre, Respekt und was weiß ich was einbringt. Aber Macht im politischen Sinne besitzen sie keine. Ich werde auch niemandem Macht geben :) Das stört mich als Spielleiter bei der Ausübung meiner Pflicht, die Spieler vor schwierige Aufgaben zu stellen ;) Macht ist etwas für NSC's und nicht mehr aktive SC's.

Barmont
02.03.2007, 10:06
[...] Ich werde auch niemandem Macht geben :) Das stört mich als Spielleiter bei der Ausübung meiner Pflicht, die Spieler vor schwierige Aufgaben zu stellen ;) Macht ist etwas für NSC's und nicht mehr aktive SC's.

Meine Erfahrung ist da eher das Gegenteil. Es ist viel einfacher Spiler zu aktivem Handeln zu bewegen, wenn sie auch was zu verlieren haben. Außerdem kann man mit Spielercharakteren die über Einfluss verfügen, also in das System der Welt, eines Landes o.ä. eingebunden sind, auf einem hohen Intrigenlevel spielen, bzw. glaubwürdig mit Herrschern agieren.

Barmont, der seinen Spielern was zutraut.

Alondro
02.03.2007, 12:17
Es muss ja auch nicht immer gleich politische Macht, oder die besonders ausgeprägten Fähigkeiten einer Abenteurergruppe sein, die für einen gewissen Einfluß verantwortlich sind.
Eine unserer Gruppen hat so z.B. in Tidford ein kleines Geschäft "Abenteurers Allerlei" eröffnet. Dort bieten sie allen Krempel, der ihnen in ihren Abenteuern in die Hände fällt zum Verkauf an. (Ob das nun legal ist, sei mal dahin gestellt :disturbed: )
Mit wachsendem Kundenkreis werden nun auch die Personen, die hinter dem Laden stehen immer bekannter und erlangen dadurch Macht und Einfluß. Sei es in der Händlergilde oder in ihrem Kundenstamm.

Grüße Alondro

Bruder Buck
02.03.2007, 15:19
@Alondro: Bei so Sachen schmiert mir immer die Logik ab.... was machen die Abenteurer, wenn sie auf Abenteuer sind? Den Laden mal für ein Jahr zu? :dunno:

Und wie lernen solche Leute? Entweder sie führen ihren Laden, oder sie lernen neue Fertigkeiten...

Ich weiß nicht, solche sesshaften Ansätze bringe ich nur ganz wenige ins Spiel ein, denn ich kann es mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.

Euer

Bruder Buck

Abd al Rahman
02.03.2007, 15:32
@Alondro: Bei so Sachen schmiert mir immer die Logik ab.... was machen die Abenteurer, wenn sie auf Abenteuer sind? Den Laden mal für ein Jahr zu? :dunno:

Ja, seh ich genauso. Man kann zwar auch da was machen (einer meiner Abenteurer ist mittlerweile Albischer Laird. Auf der Burg sitzt halt ein Burgvoigt), aber so richtig logisch ist das selten. Vor allem schließt das den von Dir geschilderten Ruhm und Ruf aus. Im Falle meines albischen Lairds könnte ich mir vorstellen, dass sich die Leute über den immer abwesenden Laird sich böse das Maul zerreißen wenn man halbwegs realistisch spielt.

Man muß zwar nicht bis in letzter Konsequenz realistisch sein, aber zumindest im Ansatz sollte ein gewisser Realismus durchaus erkennbar sein.

Viele Grüße
hj

Solwac
02.03.2007, 15:54
Im Falle meines albischen Lairds könnte ich mir vorstellen, dass sich die Leute über den immer abwesenden Laird sich böse das Maul zerreißen wenn man halbwegs realistisch spielt.Ein Vogt will ja auch etwas für seine Dienste. Wenn netto die Steuerlast für die Bevölkerung nicht steigt und die Machtausübung des Vogts kontrolliert wird, dann sollte es sich in Grenzen halten.

In einer Kampagne wäre es mir als SL es schon wert, hier mal mit einem Heimatabenteuer ein paar Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Diese werden umso größer, je mehr Vorteile die Gruppe aus dem Titel und Lehen schlagen.

Allerdings sollte es nicht den Spielspaß zu sehr stören, schließlich ist man als Spielleiter vorher auch für das Lehen verantwortlich gewesen.

Solwac

Kazzirah
02.03.2007, 16:26
Es gibt doch ein paar sehr bekannte Präzendenzfälle, dass es gar nicht nötig ist, dass der nominelle Herr auch anwesend ist und die Leute ihn dennoch nachträglich hochjubeln. Ein Richard Löwenherz war fast seine ganze Regierungszeit außerhalb Englands aktiv. Barbarossa war auch lieber südlich der Alpen unterwegs. Der durchschnittliche europäische mittelalterliche Fürst war reisend.
Insofern ist das mit der Bestallung eines Voghtes doch völlig normal. Der Vogt ist ein Amt, das mit gewissen Pfründen ausgestattet ist. Man darf das aber nicht mit einem freien Markt verwechseln. Es geht nicht um Gewinnmaximierung, das war dem Adel vollkommen fremd und im gegenteil wäre es ehrabschneidend gewesen.
Besitz sollte so viel abwerfen, wie zur Deckung des Unterhaltes nötig war, einschliesslich aller, die direkt vom Herren abhängig waren, also zu dessen Haushalt gehörten. Dazu gehört z.B. auch ein Vogt.

Alondro
05.03.2007, 13:09
@Alondro: Bei so Sachen schmiert mir immer die Logik ab.... was machen die Abenteurer, wenn sie auf Abenteuer sind? Den Laden mal für ein Jahr zu? :dunno:

Und wie lernen solche Leute? Entweder sie führen ihren Laden, oder sie lernen neue Fertigkeiten...

Ich weiß nicht, solche sesshaften Ansätze bringe ich nur ganz wenige ins Spiel ein, denn ich kann es mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.

Euer

Bruder Buck

Hallo Bruder Buck!

In dieser Grppe ist es so, dass wir i.d.R. mit wechselndem SL spielen. Das hat zur Folge, dass immer die Spielfigur des jeweiligen SL als "Verkäufer" und Ansprechpartner im Laden bleibt.
Wir halten nicht sehr viel davon, wenn der SL seinen Charakter als "graue wabbernde Masse" mitführt.
Da gibts dann auch keine Probleme mit dem Lernen, da der momentane Geschäftsführer ja auch nichts lernen kann. Dabei muss man natürlich drauf achten, dass die Spielleitung nicht zu unregelmäßig wechselt, damit kein Charakter "hinterherhinkt". ;)

@hjmaier:
Ich sehe kein Problem darin sich auf diese Art und Weise einen gewissen Ruf zu erwerben. Halt anders als durch Heldentaten.
Und auch der Ruhm kommt nicht zu kurz, da jedes verkaufte Objekt natürlich eine Geschichte hat, die auch mit entsprechenden Ausschmückungen dem Kunden präsentiert wird. (Zumindest, wenn das gute Stück auf legale Weise in unsere Hände gefallen ist! :disturbed: )

Grüße Alondro

Lux
05.03.2007, 18:22
Hallo,

ich klinke mich jetzt auch mal ein und möchte folgenden Aspekt einmal anbringen:

Rollenspiel sollte Spaß machen (dies definiert jeder anders - ok!). Ob die Spieler sich selbst kasteien wollen oder als Powergamer alles hinwegfegen möchten bleibt doch jeder Gruppe selber überlassen. Wichtig ist, dass die Gruppe sich einig ist. Wir hatten mal eine Gruppe besitzloser, das Weltenende prophezeiende Saddus und daran genau so viel Spaß wie als Söhne reicher Eltern.
Ich denke, wenn man sich vorher abspricht in welche Richtung das ganze gehen soll ist das SPIEL kein Problem mehr. Für jede der bisher genannten Spielrichtungen fallen mir Erklärungen und Kampagnen ein, selbst wenn ich diese für erstere nicht wirklich für notwendig halte.

CU
Lux

MazeBall
05.03.2007, 19:05
Moin!

Zur Ausgangsfrage: In unserer aktuellen Runde haben sich die Charaktere mittlerweile einen ganz ordentlichen Status erarbeitet, insbesondere in Folge der Ereignisse in "Die schwarze Hand" und "Hexerjagd". Ein Empfehlungsschreiben des Erzabtes von Prioresse öffnete die Tür zu Kontakten am Königshof und nach erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Coroner von Beornanbourgh, der Errettung des Gildenmeisters Melvin Mandragorius und der erfolgreichen Jagd auf den abtrünnigen Finstermagier Bryan Boldryme gab es genug Anlass, dass der junge König der Gruppe eine öffentliche Ehrung vor der versammelten bevölkerung Beornanbourghs zu Teil werden ließ und sich auch der schwarze Angus danach erkundigte, wo solch fähige Recken im Falle weiterer Staatsangelegenheiten zu finden seien... ;)

Die Gruppe geniesst Ruhm +3 in ganz Alba.

Gruß
Marcell

Spoiler eingefügt.

Bro
06.03.2007, 11:07
Merke: Nichts ist so kurzlebig wie die Dankbarkeit eines Königs!

Barmont
06.03.2007, 12:06
Aber merke auch: Nichts braucht ein König oftmals dringender als Recken, die frei von staatspolitischen Überlegungen und eigenen Ränkespielen für schwierige oder gar delikate Aufgaben verläßlich zur Verfügung stehen.

Barmont, bedenkend.

Wulfhere
08.03.2007, 13:05
Der Punkt mit dem Ruhm + 3 von Mazeball ist interessant.
Das berühmt / Berüchtigt Thema bei Midgard 1880 gibt das ja auch eigentlich sehr schön wieder.
Finde ich eine schöne Lösung um das "Ansehen" von SpF aufzuzeigen.

Schwerttänzer
08.03.2007, 17:21
Merke: Nichts ist so kurzlebig wie die Dankbarkeit eines Königs!


Erste Regel für Imperatoren

Trampel nicht über deine alten Freunde im Versuch neue zu machen.

Wulfhere
08.03.2007, 17:29
Im Rollenspiel Quin Warring States ist das Thema Ruhm auch ganz nett geregelt. Je nach Bedeutung der Tat und der Anzahl der Zeugen erhält man entsprechend Ruhm. Allerdings verliert man jedes Monat etwas an Bedeutung, da nur ständig neue Taten die Erinnerung an die "vermeintliche" Bedeutung aufrechterhalten.

Alondro
12.03.2007, 11:10
Hallo zusammen!

Da es hier gerade um Ruhm geht...
Ich hab da im Hinterkopf, dass es in dem Band "Barbarenwut und Ritterehre" bei der Einführung des Ritters so eine Regelung zum Ruhm gegeben hat. Je nach Taten erhielt man da Ruhm- oder aber auch Ruchpunkte, was natürlich nicht gerade so toll ist.
Findet diese Regel noch verwendung? :?:

Grüße Alondro

Gindelmer
12.03.2007, 12:47
Findet diese Regel noch verwendung? :?:Bei mir nicht. Ich müsste mir die entsprechende Stelle noch einmal anschauen um zu sehen, was da wie geregelt ist.

viele Grüße
Gindelmer

Alondro
13.03.2007, 15:23
Findet diese Regel noch verwendung? :?:Bei mir nicht. Ich müsste mir die entsprechende Stelle noch einmal anschauen um zu sehen, was da wie geregelt ist.

viele Grüße
Gindelmer

Eigentlich ging es bei dieser Regelung nur um den Ritter, der sowohl über ein Ruhm- als auch ein Ruchkonto verfügt und je nach Taten 1-4 Punkte auf der jeweiligen Seite gutgeschrieben bekommt. Bei der Interaktion mit anderen Figuren wird dann ein PW, zuerst für die höhere, bei Mißerfolg auch für die niedrigere Seite fällig, um herauszubekommen, ob der Char bei dieser Person berühmt oder eher berüchtigt ist (ohne Erfolg ist er gänzlich unbekannt).
Das bedeutet zwar etwas Buchführung für den SL, ist aber durchaus auch auf andere Charaktere als den Ritter ausdehnbar, oder stellvertretend für eine ganze Gruppe einzuführen.

Grüße Alondro

Raziel
14.03.2007, 19:38
Es ist natürlich einigen Klassen (mögen mich Personen die diese Klassen anders spielen ruhig steinigen) vorbestimmt früher oder später an eine gewisse Macht zu kommen. Zum Beispiel: Er,As,Or,Pri oder Zauberer. (Ich habe da gewiss eine ganze Reihe vergessen.) Dies liegt vor allem daran das Sie sich früher oder später mit mächtigen Institutionen einlassen und dort im "Rang" aufsteigen, weil sie für diese Aufträge erfüllen und als Dank nicht nur Geld bekommen.

Daraus folgt: Ein Sc kann durchaus auch an polit. Macht kommen. Das sollte man aber als SL nicht Übertreiben.

Beispiel in der Vergangenheit: Die Freimaurergilde

Bruder Buck
14.03.2007, 23:51
Es ist natürlich einigen Klassen (mögen mich Personen die diese Klassen anders spielen ruhig steinigen) vorbestimmt früher oder später an eine gewisse Macht zu kommen.
Warum? :dunno:

Ich sehe in deinen Ausführungen keinerlei Notwendigkeit.

Bruder Buck

Raziel
15.03.2007, 08:10
Das Warum kommt daher, weil viele Spieler ihre Figuren so gestalten das sie keine Macht (Verantfortung) haben wollen. Was auch Vorteile hat, zum Beispiel ist man niemandem verpflichtet, man bleibt leichter unentdeckt und kommt so vieleicht besser an Informationen usw usw.

Es kommt bei der Machtgewinnung also sehr auf Spieler und Spielleiter an.

Fimolas
15.03.2007, 08:15
Hallo Raziel!


Das Warum kommt daher, weil viele Spieler ihre Figuren so gestalten das sie keine Macht (Verantfortung) haben wollen. [...] Es kommt bei der Machtgewinnung also sehr auf Spieler und Spielleiter an.Daher halte ich Deinen vorletzten Beitrag mit einer Unterscheidung nach Abenteurertypen auch für unzutreffend.

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Pandike Kalamides
15.03.2007, 11:07
"Vorherbestimmt" ist wohl ein zu starker Ausdruck, aber es dürfte schon so sein, dass ein in eine Institution eingebundener Ermittler, Priester oder Magier durch diese Tatsache auf hohen Graden eher an politische Macht und Status kommen wird als der durchschnittliche Barbar, Glücksritter oder Hexer - wenn er es denn will. Die Möglichkeit, innerhalb seiner Institution aufzusteigen, dürfte er haben, aber er kann entsprechende Angebote normalerweise ablehnen, wenn ihm dies besser mit seiner Abenteurerlaufbahn vereinbar erscheint.

Gruß
Pandike

Fimolas
15.03.2007, 11:16
Hallo Pandike!


Die Möglichkeit, innerhalb seiner Institution aufzusteigen, dürfte er haben, aber er kann entsprechende Angebote normalerweise ablehnen, wenn ihm dies besser mit seiner Abenteurerlaufbahn vereinbar erscheint.Die meisten Abenteurer sind ohnehin nicht aktiv in einer Institution tätig, da sich dies auf Dauer nicht mit dem Abenteurerleben vereinbaren lässt. Daher werden sie auch keine besonderen Aufstiegschancen haben, von bestimmten Ehrentiteln und -ämtern einmal abgesehen.

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

Kazzirah
15.03.2007, 11:28
Und wenn sie in irgendwelchen Organisationen tätig sind, dann gehören sie in der Regel zum "Außendienst", der in der Regel über alles andere als die notwendige Machtbasis verfügt, um irgendwelchen ernsthaften Rang in einer Hierarchie zu erlangen. Bestenfalls werden sie zum "Grüßaugust" bestellt.
Die Zeit, die sie aufbringen müßten, um ernsthaft an eine Karriere innerhalb einer solchen Organisation zu denken, konkurriert nämlich schwer mit der Zeit, die sie im Außendienst verbringen.

Abgesehen davon bestreite ich Raziels These, dass irgendeine Charakterklasse dazu "berufen" wäre, Macht zu kumulieren. Jede Klasse zeichnet Karrieren vor, die weit weg von jeglichem "Management" liegen können. Jede bietet Chancen, wie man "dazu gehören" kann. Es gibt auch in keiner Organisation so viele Führungspositionen, wie es Mitglieder mit entsprechender Charklasse geben würde.
Die Mehrzahl der Priesterschaft wird sich zum Beispiel auf lebenslangen Basisdienst einstellen dürfen.

Bruder Buck
15.03.2007, 11:36
Irgendwas mache ich falsch. Da spiele ich seit zig Jahren Midgard und KEINE meiner Figuren hat jemals einen Titel bekommen, geschweige denn einen, der Macht bedeutet hätte.

Noch nicht mal zum Syre ap Alasdall hat es einer meiner Charaktere gebracht (weil ich das Abenteuer nie gespielt habe).

Taurig das.... :buhu:

Und dabei habe ich durchaus Charaktere in den Graden 8-10....

Euer

Bruder Buck

Leah´cim
18.03.2007, 21:06
Also unsere SC haben es, wenn überhaupt, nur zur regional begrenzter Berühmtheit gebracht. Dies auch meist nur, weil Sie einigen Händler und/oder kleinen Landadeligen und manchmal auch einfach mal dem einfachen Volk geholfen haben.

z.T. haben Sie einen gewissen Bekanntheitsgrad bei wichtigen Persönlichkeiten, was aber kein echtes Machpotential darstellt, sondern eher einen besseren Zugang zu Information/Abenteuern und/oder Lernmöglichkeiten und "Absatzmärkten" ermöglicht.
Z.B. leite ich gerade das (wunderbar nutzbare -wenn auch von mir erheblich ausgebaute) Abenteuer "Alte Feinde". Bei mir heißt es, ob der Ergänzungen "Tödliche Bücher".
Hier zeichnet sich derzeit ab, dass die Sc hochstehenden Personen (des albischen Klerus) einige große Dienste werden erweisen können.

BadKarma
05.04.2007, 14:19
Es kommt in unserer Spielgruppe zwar eher selten, aber dennoch von Zeit zu zeit vor, dass ein Titel als Belohnung für ein Abenteuer vergeben wird. Hierbei handelt es sich dann aber um eine Auszeichnungen für eine wirklich große Heldentat oder die Lösung einer speziellen Aufgabe für einen Fürsten oder ähnlichen Machthaber vor. Abenteuer mit einfachen Plots lösen keine speziellen Auszeichenungen aus. Vornehmelich erhalten auch nur höhergradigere Charaktere eine solche Anerkennung (ab Grad 7).

Mein Mann leitet eine Kampagne in den Küstenstaaten, bei denen die Charaktere als Belohnung ein Haus erhalten haben, dass sie gemeinsam bewohnen. Der Fürst der Stadt beauftragt die Charaktere (feste Abenteuerer) von Zeit zu Zeit für besondere Aufgaben.
Weil dieser Fürst äußerst geizig ist, trägt er sich jedoch sehr schwer daran, als Belohnung Geld oder sonstige kostbare Dinge zu verteilen. Er verleiht daher mit Vorliebe Auszeichnungen, die kaum Auswirkungen auf die Hoheits- oder Befehlsgewalt der Spielerfiguren haben, so aber doch auf das Ansehen und den Bekanntheitsgrad in gewissen Kreisen (Händlerrat, Diebesgilde, Stadtrat, Glaubensgemeinschaft - je nach Charakter und begangener Tat).

Meine Heilerin trägt nach einem Dutzend gespielten Abenteuern inzwischen den Titel: "Die überaus ehrenwerte Freiherrin von Sevilla, Bewahrerin des Friedens." Sie hat außerdem den Tapferkeitsorden am Band verliehen bekommen. Zudem wurde kürzlich eine Statue am Platz der Fremden mit ihrem Konterfei errichtet und natürlich ein gänzlich unbedeutener Platz nach ihr benannt (Zuviel Einfluss will der Fürst natürlich auch nicht schaffen...)

Da die Kampagne hauptsächlich in Sevilla spielt, haben die Taten der Abenteurergruppe natürlich auch Auswirkungen auf ihr Ansehen und den Einfluss in der Stadt. Der Meister berücksichtigt die gewonnenen Punkte für Ansehen und Einfluss z.B. bei der Reaktionen der Bürger auf die Abenteurer.

Als Spieler finde ich es durchaus befriedigend, wenn mein Charakter in der Stadt von einem Mitglied des Handelsrat als "Meisterin Glasschmiedin" angeredet wird oder die Bäckersfrau aus einem anderen Stadtteil die Glasschmiedin beim Namen kennt.

Noch ein Titel, der aus handelsgesichtspunkten großen Vorteil gebracht hat:
Ihr wurde als Verdienst um das Wohl seiner Majestität des Königs das erbauliche Vorrecht verliehen, die Glasbläserei unter Verwendung des Zusatzes Königliche Glasbläserei zu Sevilla zu führen. Das hat schon einigen Handelsbeziehen zu anderen Städten den gewünschten Schwung gegeben.

Ein Träger eines bestimmten Titels ist m.E. jedoch auch zu mindestens grob (man muss ja auch nicht päpstlicher als der Papst sein) an die Aufgaben gebunden, die so ein Titel mit sich bringt.

Wenn also ein Dieb zum Syre up was auch immer benannt wird, so muss er sich wohl auch notgedrungen von Zeit zu Zeit an irgendwelchen langweiligen Banketten beteiligen. Ein gewönlicher Dieb, der nicht Meister der Verkleidung ist, wird sicherlich bevorzugen unbekannt zu bleiben. Der Meister sollte deshalb weise bei der Titelvergabe handelt.

Es dürfte den Dieb aber wohl baupinzeln, wenn die Gossenkinder von
der Katze von Sevilla oder dem geheimnisvollen Meisterdieb mit der schwarzen Maske reden.

Da manche Titel sicher auch einen Charakter zeitlich binden, darf man natürlich fragen, ob der Titel überhaupt von einem gut beschäftigten Abenteuerer ausgeübt werden kann. Hier lässt sich aber entgegen halten, dass die Charaktere auch ein Leben außerhalb der Abenteuer führen. (Die gespielte Abenteuerzeit umfasst ja auch nicht immer gleich mehrere Monate oder Jahre).

Meine Heilerin, die ja gleichzeitig auch die Glasbläserei betreibt, hat einen fast fertigen Lehrling und ein paar Gehilfen, die den Betrieb auch während ihrer Abwesenheit zu ihrer Zufriedenheit einige Zeit weiterführen können. Spezielle Aufgaben sind dann aber der Meisterin vorbehalten und zu diesem Zwecke kehrt sie regelmäßig an ihre Wirkstätte zurück.

BadKarma

Eschras
27.04.2007, 20:06
Am Beginn einer neuen SpF sollte der SpL darauf achten, daß der Hintergrund des Spielers, selbst wenn er als Status Adel auswürfelt, immer noch so ist, daß er im Machtgefüge seines Landes nicht zu hoch ist.Weiterhin hat Midgard viele Länder und nur, weil er in einem vieleicht einen Status oder Namen besitzt ist dies kein Freifahrtsschein für alle Adlshöfe.

UlrikCDoin
27.06.2007, 20:47
Diese beiden Dinge gehören für mich zum Rollenspiel und sind bei einer langjährigen Kampagne und entsprechend hochleveligen Charakteren auch möglich.
Aber keiner sagt, das die Handhabung einer solchen Gruppe einfach ist, vor allen Dingen bei gewissen Spielertypen.

In meiner alten Kampagne über 4 Jahre, welche nicht auf Midgard sondern auf Therrah, welche auf Kethira und Harn basierte, spielte, hat die Gruppe gegen Necromancer, Dämonen aus allen Ebenen und seltsamen Schöpfungen der alten Menschenrasse gekämpft. Sie haben der rechtmässigen Kaiserin den Thron, das Leben und der Gesundheit des Nachwuchses gesichert. So etwas gehört belohnt.
So hatte ich dann einen Ordensmeister, Fürsten und Herzoge in der Gruppe, aber die Abenteuer gingen weiter.
- innenpolitische Streit als Abenteuerhintergrund, aktiv Verschwörungen auf höchster Ebene verwickelt zu sein hat Spass gemacht ( nagut es war extrem anstrengend )
- zuhause bleiben die Statthalter bzw. Ehefrauen zurück
- im Auftrage der Kaiserin wurde fremde Länder besucht
- auch hohe Adelige schlafen nicht immer auf Rosen, gerade wenn ihr Ursprung im Abenteuerleben liegt.
- so bißchen Aktion ausserhalb der geregelten Bahnen ist immer eine Abwechselung gewesen

Letztendlich hat sich die Gruppe zur Ruhe gesetzt ( einer der Gruppe ist sogar zu Feinden übergewechselt ) und eine neue Low_Level Gruppe hat in der Kampagnenwelt weitergemacht.


so Long, Ulrik