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Birk

Religion in Minangpahit

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wo steht denn der palast dalamalunes? denn dort dürfte sich ja auch die "hauptstadt", also das religiöse zentrum befinden...

dalamalune hat keine eigene priesterschaft, oder? im prinzip sind alle priester diejenigen die ihm im namen ihres gottes auslegen und so einfluß gewinnen wollen...

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Ich halte mich aus der Diskussion hier etwas heraus. Ich arbeite gerade selbst an einem Artikel über die Religion in Minangpahit. Basis ist Myrkgard Minangpahit.

 

Einige Ideen hier gefallen mir aber wesentlich besser als meine eigenen. Darf ich mich hier bedienen? Ich nenne Euch natürlich auch als Co Autoren!

 

Viele Grüße

hj

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@hj: ich sehe da kein problem, birk schrieb ja, dass das ziel eine ausarbeitung ist, wessen hat er nicht erwähnt  wink.gif

es freut mich, dass dir unsere ideen zusagen... ich hoffe wir arbeiten nicht inhaltlich gegeneinander, denn es wäre prima wenn etwas kompatibles herauskäme...

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Hi zwelfe,

 

ich hatte mir überlegt, dass der Palast Daramalunes im Tempelbezirk der heiligen Stadt Soripada am Fuße des Dewa-guragi Berges liegt.

Der Dewa-guragi wird in den Sagen und Mythen der Minangpahiter als der Sitz der Götter verehrt. Ihn zu betreten ist ein Sakrileg.

 

Zu der Priesterschaft:

 

Ich würde mich hier nur ungern auf einfache Formeln einlassen wollen. Lowalane zu dienen, kann die unterschiedlichsten Bedeutungen und Ausprägungen haben, wie wir es ja auch schon angedacht hatten.

Die verbreitetste Form ist sicherlich, weltliche Macht zu erlangen, um selber diese Macht auch zu nutzen.

Daneben kann ich mir aber auch gut vorstellen, dass ich die Priester nur als Berater und Stützen der Herrschaft sehen, dass heißt sie versuchen traditionelle Gesellschaftssysteme (auf bestimmten Inseln) zu fördern. Dort würden dann weltliche Herrscher in Einklang mit der Priesterschaft regieren. An solchen Orten würde Herrschaft durch einen Herrscher als das verehrungswürdige Objekt betrachtet.

 

Insgesamt würde also die Ausformung des konkreten Glaubens durch das hinter dem Glauben verankerte Moralkonstrukt bestimmt.

Mal so ins Grobe gedacht:

In einer durch das rawindrische Glaubensmodell geprägten Region würde die Einhaltung der gesellschaftlichen Ordnung als besonders gottgefällig ageseen werden. Also der Bauer ist als Bauer glücklich, der Krieger als Krieger und der König als König. Das überschreiten solcher gesellschaftlichen Barrieren würde als gefährlich und unmoralisch betrachtet werden

 

In einer eher traditionell minangpahitischen Region mag die Verehrung der Ahnen, die Einhaltung der Regeln der Höflichkeit und die Bereitschaft sich zu verändern im Vordergrund stehen.

 

Auf Dayang wäre das Bekenntnis zu der Zweiheit, der Kampf gegen die Diener der Dunkelheit und der regelmäßige Besuch der Tempel ein überaus anständiger und moralscher Lebenswandel.

 

Daneben existieren natürlich noch viele weitere gesellschaftliche Normen und Gesetze die das Zusammenleben regeln....

 

Vieleicht sollten wir einige neue Stränge aufmachen und

 

1. Soripada die heilige Stadt samt Berg ausarbeiten.

 

2. Könnten wir uns mit der untergegangenen Kultur der Kebudya-Bermur beschäftigen.

 

3. Im Strang Geographie könnten wir uns überlegen, wie die politische und religiöse Geographie der Inseln und des Festlandes aussieht.

 

4. Könnten wir Stränge zu konkreten religiösen Gruppierungen und Strömungen eröffnen (z.B. die Söhne des Adlers), in denen wir uns Gedanken über Riten, Moral und Mystik aber auch den realen politischen Bestrebungen der Orden machen.

 

Aber vielleicht wird es dann auch zuviel... uhoh.gif

 

Ciao

Birk crosseye.gif

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hi birk,

ok jetzt habe ich endgültig kapiert und es gefällt mir.

weitere stränge wären interessant und hatte ich auch schon überlegt , oder man macht ein projekt hierraus? nach meinen momentanen erfahrungen mit der alternativen erde, ist es so aber gemütlicher und weniger chaotisch... aber ich bin generell bei weiterer ausarbeitung dabei...

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Hi zwelfe,

 

hast natürlich recht. Weitere Stränge bedeuten weitere Zerfaserung, wenn man nicht sehr diszipliniert arbeitet.

Na gut, vielleicht versuch ich mich dann fürs erste an einer Zusammenfassng der bisherigen Ergebnisse.

 

Ciao

Birk

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sollten wir mal zu den einzelnen göttern kommen, oder? ich würde vorschlagen kurzbeschreibung des gottes, dann seine verschiedenen regionalen auslegungungen und orden... in der kurzbeschreibung sollte das enthalten sein, was allen auslegungen dieses gottes gemeinsam ist...

 

mal anfangen:

Lowalane - der Sonnengott, Vater des Gottkönigs Daramalune

 

Lowalane der Strahlende. Der über das Geisterreich herrscht wie die Sonne über die Welt, im an Macht kommt nur sein finsterer Bruder Laturandane gleich. Lalita Tipurasundari ist die Gattin Lowalanes ein, Katampane sein göttlicher Heerführer. Er gilt als Herrscher- und Feuergott und die Priester entsammen der Elite des Landes. Sein größtes Machtzentrum ist die heilige Stadt Solipana und ausgehend davon, nimmt seine Verehrung ab. Besonders auf dem Festland steht sein göttlicher Heerführer eher im Vordergrund. Zwar wird Lowalane im ganzen Land als mächtigster der Götter angesehen, doch scheint er nicht überall das Alltagsleben der Miangpahiti zu treffen, so das besonders auf dem Festland, oder auf anderen Inseln, die Menschen andere Götter in den Vordergrund stellen, mit denen sie sich mehr verbunden fühlen. Die Priesterschaft des Lowalane ist eher konservativ orientiert und möchte die heilige Stadt als Hauptstadt sehen und als religiöses Zentrum. Lowalane möchten sie als wichtigsten Gott etablieren, doch gibt es verschiedene Fraktionen innerhalb der Priesterschaft, die ihn verschieden auslegen. Von einer stärkeren Betonung des Aspekt Feuer (unter somit auch Kampf) bis hin zu einer stärkeren Betonung des Herrschaftsaspekts (unter anderem die Idee, dass ein Lowalanepriester als Stellvertreter Daramalunes zum König gekrönt werden sollte). Diese Priesterschaft betont jedenfalls die Einheit des Landes am stärksten und dies unter der Fürhung Solipanas. Der extremste Orden der für die Einheit des Landes unter der Herrschaft eines Lowalanepriesters ist, nennt sich selbst "Die Söhne des Adlers" (eine Gruppe die für die Herrschaft einer (Lowalane-)Priesterelite eintritt).

 

Laturandane - Todesgott

dagegen ist der totengott relevant, da in monagpahit die ahnenverehrung sehr bedeutend ist und die meisten von ihnen nun einmal verstorben sind. er steht also nicht nur für das leben nach dem tod, sondern auch für die spirituelle verbundenheit mit den ahnen und somit haben die priester eine eher konservative ausrichtung, denn man übernimmt die lehren der ahnen. die priester sind auch gelehrte und besonders die des totengottes gelten als bewahrer alter lehren. somit steht die laturdanepriesterschaft für die beibehaltung des gegenwärtigen status. viele bekehrte "wilde" haben große sympathie für den laturdaneglauben, da sie darin eine gewisse verbundenheit zu ihrem (alten) schamanistischen glauben sehen... durch die konservative rolle der priesterschaft steht sie der lowalanepriesterschaft konträr gegenüber und wird von dieser als dunkler aspekt eines dualismus (gut - böse; licht - dunkelheit; leben - tod) bezeichnet. in soripada wird dieser dualismus von den gläubigen langsam aufgegriffen, doch in anderen teilen minagpahits, besonders auf dem festland, wird der tod dagegen nicht als böse aufgefaßt und dieser dualismus (der wohl deutlich scharidisch beeinflußt ist) nicht aufgenommen...

 

der Kriegs- und Meeresgott Katampane

Katampane wird auf dem Festland, wo der Kampf gegen das alte Reich Kebudya-Bermur geführt wurde, als Kriegs- und Befreiergott gesehen, der den Minagpahiti (denn hier sehen sie sich als die wahren Minagpahiti an) eine neue Chance (ein neues Leben) gewährt hat. Auf den Inseln dagegen wird er hauptsächlich als Meeresgott gesehen, der jedoch als launisch und verspielt angesehen wird, den es zu besänftigen gilt. So wie der Glaube auf den Inseln und dem Festland verschieden ist, teilt sich auch die Priesterschaft in eine eher kriegerische (die besonders auf dem Festland eine Herrschaft von Kriegspriestern sehen würde, die dann die Inseln erobern würden) oder eine eine, die der Bevölkerung hilft in den Spielen Katampanes nicht unter zu gehen (wortwörtlich zu nehmen) und dessen Launen besänftigt. Dies ist nicht verwunderlich wenn Katampane für Unwetter, Stürme, des Windes und der Vernichtung angesehen wird. Als heiliges Tier wird ihm der Hai zugesprochen, doch in seiner großen Güte schenkte er den Menschen die Fische und ließ diese Fischen. Doch seine Feinde straft er mit den Haien, die nicht weniger grausam sind, als Katamapane selbst es sein kann...

 

Lalita Tipurasundari - die Erd- und Weisheitsgöttin

Gemahlin Lowalane und Mutter Katampanes

Als Erdgöttin und Mutter steht sie für Fruchtbarkeit und wird besonders von den Frauen angebetet, mit der Bitte um den Beistand bei der Geburt, oder auch Kinderreichtum. Aus Quellen und Brunnen wird in ihrem Namen Wasser geschöpft und sie gilt als milde Göttin, die den Menschen wohl gesonnen ist. Der Glaube an sie ist im ganzen Land verbreitet, doch in Soripada wird sie hauptsächlich als Gemahlin Lowalanes verehrt und die dortige Priesterschaft sieht sich somit alleine als deswegen berechtigt die Herrschaft über die Stadt zu haben. Eine gute Frau kümmert sich um den Haushalt und was ist die Verwaltung einer Stadt anderes, als der große, gemeinsame Haushalt aller der Menschen, die in der Stadt leben. Doch auf dem Festland und überhaupt außerhalb Soripadas wird sie wegen ihrer Mildtätigkeit verehrt. Besonders hoch ist ihr Ansehen bei den Bauern, aber jeder dankt ihr für die (pflanzliche) Nahrung und das Trinkwasser. Den größten politischen Einfluß hat ihre Priesterschaft in Soripada und kleinen Dörfern, doch dafür sind ihre mildtätigen Orden, die mit Abstand beliebtesten, denn ihre Priester sind als Hebammen in den Städten und Dörfern tätig oder ziehen von Dorf zu Dorf und segnen Ernte und Aussaat.

 

Bei weiterem, kann ich den Text gerne editieren, damit wir hier die Infos sammeln können.... Editieren meint natürlich auch, dass was ich schrieb abändern, wenn es verbesserungsvorschläge gibt...

 

 

 

 

  • Thanks 1

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Ich sehe Lowalane und Laturadane als ein und sie Selbe Gottheit, die jeweils in ihrer Tag- bzw. Nachtgestalt auftritt und angerufen wird.

 

Bei den Minangpahitischen Göttern allgemein sehe ich keine Differenzierung zwischen Gut und Böse. Jede Gottheit hat ihre Taggestalt und ihre Nachtgestalt die jeweils Wunder anbietet die Positive oder negative Auswirkung haben können. Das liegt aber nicht an der Gottheit, sondern hängt von dem Willen des anrufenden ab.

 

Die Einteilung Schöpfrich (Heilen von Wunden, Bannsphäre, etc.) und Zerstörerich (Verursachen von Wunden, Feuerkugel, Rost) ist meiner Ansicht nach passender.

 

Viele Grüße

hj

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ich denke die Einteilung in Schöpfen und Zerstören ist ganz sinnvoll, diese zweiteilung trifft man ja auch bei verschiedenen göttern an...

 

aber auch wenn Lowalane und Laturadane zwei phasen eines gottes sind, dann haben sie trotzdem zwei priesterschaften, die ihren aspekt des gottes in den vordergrund kehren wollen... für unsere konzeption würde sich damit, glaube ich, nichts verändern...

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Hi,

 

war eine Weile ausgestiegen...

aber hier nun meine Entwurf zur Lowalane/Laturadane:

 

<span style='color:gold'><span style='font-size:10pt;line-height:100%'>Lowalane</span></span>

 

Der Sonnengott

 

Als die Schamanen erstmals das Geisterreich betraten sahen sie unzählige Geister, die Geister der Tiere und der Pflanzen, die Geister der Wolken und der Berge. Jeder Stein, jeder Flusslauf war von einem eigenen Geist beseelt. Und zwischen ihnen lebten die Geister der Ahnen redeten mit den Geistern der Flüsse, der Berge, der Tiere und der Pflanzen und konnten diese zu manchen Taten bewegen. Und zwischen diesen Geistern lebten die Fürsten der Geister. Uralte Wesen, die die Eigenheiten einer ganzen Art auf sich versammelten, von anderen Völkern werden sie als Totem bezeichnet, doch in Minangpahit heißen sie schlicht große Geister. Doch zwischen ihnen lebten auch die ältesten aller Ahnengeister, die den kleinen Geistern befehlen konnten und den großen Geistern machtvoll entgegentreten. Aber wenn sich ein Geist näherte, schallte sein Schritt wie Donnerhall in der Geisterwelt und sein Glanz blendete alle. Wie Insekten wenn sich ein Mensch nähert, flohen selbst die großen Geister aus dem Weg dieses Einen, des Beherrschers der Welt: Lowalane!

 

<span style='color:silver'><span style='font-size:10pt;line-height:100%'>Laturadane</span></span>

 

Der Totengott

 

Doch in der Geisterwelt gibt es Einen, der an Macht Lowalane gleich kommt, wenn er ihm auch an Stärke unterlegen ist. Der listenreiche und bösartige Gott der Nacht: Laturadane. Unter seiner Herrschaft versammeln sich die Nachtgestalten der Götter und der Geister, um üblen Taten zu vollbringen. Die Minangpahiti kennen auch in seinem Dienst das Gegenstück zu Daramalune, Anahiri Palombatane. Sie ist die Schutzherrin der Liebenden, der Magie, der dunklen Geister aber auch der Heiler.

Die Minangahiti haben daher ein gespaltenes Verhältnis zur Nacht, sie wissen, dass in der Nacht viele Gefahren lauern, doch dass sie auch viele Verlockungen bereithält.

 

 

Die Eingeweihten Minangpahits, wissen folgende Geschichte zu erzählen.

 

Am Anfang schritten die großen Geister, die heute Götter genannt werden, alleine über die Erde und es gab nur den Tag. Lowalanes Licht strahlte über der Welt und die ganze Welt lebte in Eintracht und Glück. Und die Geister der Tiere und Pflanzen die starben schliefen auf ewig im Dewa Perangi.

 

Doch Lowalane der erkannte, dass es nicht war wie es sein sollte ging zu seiner Gemahlin und sprach, geliebte Lalita Tripurasundari, die Welt will bestellt und geerntet werden, die Tiere und Pflanzen brauchen Pflege und die Dinge müssen geformt werden. Lass uns ein Wesen schaffen, dass dies tut! Und Lowalane schuf Daramalune, den ewig Jungen, voller Tatendrang und Schaffenskraft war sein Blick und kräftig war sein Körper. Lalita Tripurasundari erschuf aber Anahiri Palombatane, die ewig Liebende, die die Pflanzen und die Tiere pflegt und voller Lust und Hingabe war ihr Blick. Und die beiden lebten in der ersten Stadt: Anghora.

 

Doch Anahiri ertrug es nicht, dass all die Wesen die sie so sehr liebte eines Tages vergingen und das ihre Geister auf ewig schliefen und sie suchte nach einem Weg wie sie es verhindern könne und ergründete daher die Geheimnisse der Magie. Und als ihre Macht all das überstieg, was die Menschen bis dahin kannten ging sie zum Dewa Perangi, um die Geister der Wesen zurückzurufen. Und sie entfesselte die Macht der Zauberei, um die Kräfte des Berges auf sich zu übertragen. Doch damals wussten die Menschen Nichts vom Gleichgewicht der Kräfte und dass jede Handlung eine andere Handlung nach sich zieht. Und als sie die Kräfte des Berges entfesselt hatte riss der Berg auf und aus seinem Inneren drangen wehklagend die Geister in die Welt, die aus ihren wunderbaren Träumen geweckt worden waren und einige von ihnen drangen auf Anihiri voller Zorn ein. Und Anihiri die damit nicht gerechnet hatte schrie voller Schreck auf.

 

Als Lowalane diesen Schrei hörte eilte er sofort herbei. Doch es war bereits zu spät die Tore des Berges waren aufgestoßen und die Geister aller Wesen strömten daraus hervor und viele von ihnen bemächtigten sich Anihiris. Zu groß war die Macht der entfesselten Geister, so dass Lowalane nichts anderes tun konnte, als sich selber in den Riss im Berg zu stellen, um ihn wieder zu verschließen. Und als er dies tat trennte er die Welt der Geister wieder von der Welt der Menschen. Doch nicht länger schlafen die Geister der Verstorbenen!

Lowalane aber wurde durch seine Tat schwer verletzt. Sein linkes Auge erblindete und seine linke Körperhälfte starb. Und die Welt teilte sich in Tag und Nacht.

Am Tag herrscht Lowalane wie wir ihn kennen in seiner Pracht und mit seinem güldenen Licht.

 

Doch in der Nacht ist er sein dunkler Bruder Laturadane. Trübe ist sein herrschaftlicher Blick und müde ist sein Körper, so dass ihm sein Auge immer wieder zufällt. Die Nacht ist die Zeit in der die Geister ihre größte Macht entfalten. Die Nacht ist auch die Zeit Anihiris in der die Wesen sich vom anstrengenden Tage erholen und in der Nacht zeugen die Menschen daher auch ihre Kinder und feiern ihre Feste.

Da Laturadane nicht die Kraft hat, zu herrschen wie am Tage, ist es auch die Zeit der dunklen Taten. Die Zeit in der Laturadane verbittert von seiner Kraftlosigkeit die Stärke sucht. Unter seiner Knute zeigen sich hier die Nachtgestalten aller großen und kleinen Geister, die ihrem Herrn gefallen wollen! Es ist dann auch die Zeit der Mörder und Diebe, die Zeit schlimmer Taten und Gedanken und die Zeit in der das Verderben für den Rechtschaffenen lauert.

 

Anahiri aber wurde in die Welt der Geister gezogen, wo sie auf ewig herrscht, wie in unserer Welt Daramalune. Und mit ihr verschwand die erste Stadt Anghora in dieser Welt von der aus sie über die Geisterwelt herrscht. Doch so wie die Geister immer noch auf der Erde wandeln, so liegt auch Anghora immer noch auf dieser Welt.

Daramalune zog mit seinen Kindern zum Dewa Perangi. Denn dies ist der Ort, an dem sich die Welt teilte und von hier aus erinnert die Menschen stets daran, das sie ihr Leben nur dr Güte Lowalanes verdanken und nicht in der immerdauernden Knechtschaft der Geister leben müssen.

 

Doch all dies geschah nur, weil die Menschen nicht zufrieden waren, mit der Welt, wie sie ihnen von den Göttern eingerichtet worden war!

 

Ciao

Birk crosseye.gif

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wow  inlove.gif super...

das klingt prima colgate.gif ... finde ich noch mehr lob? natürlich!!!  biggrin.gif

 

aber zum thema zurück: dies geschichte kennen nur die eingeweihten, wie du geschrieben hast, vielleicht eine alte sage? aber ich denke das läßt sich mit meiner idee kombinieren, du hast ja eher den hintergrund beschrieben und ich die verteilung des glaubens, so dass man beides zusammensetzen kann.

 

wie spalten wir denn jetzt noch in priester und schamanen auf? die prietsre verehren die götter, wissen aber um die geister. sie verehren die götter als die mächtigsten geister, was ihnen bei den schamanen schlechtes ansehen bringt. die schamanen sind für den ausgleich und sehe es als ihre pflicht an, auch den niederen geistern ehre zukommen zu lassen (wodurh sie auch volksnäher sind), während die priester nur die höheren geister als verehrungswürdig betrachten und der meinung sind, dass die niederen eh von den höheren geistern befohlen werden...

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Hi zwelfe,

 

das hört sich sehr gut an.

Auch deine Ideen können wir zu einem großen Teil behalten. Nur mit deiner Ausarbeitung Laturadanes habe ich noch en wenig Bauchschmerzen. Mir gefiehle es besser, wenn er für die Nachtgestalten alles Lebenden und Geistigen stehen würde. Er sollte ein wenig bösartiger daher kommen, wobei er durchaus seine positiven Aspekte haben darf. Die Variante mit der Bewahrung des Wissens geht af alle Fälle, da Anihiri ja auch die Schutzherrin der Magie ist und Zauberkundige in der Regel zu den Gelehrten zählen.

 

Zu der Geschichte noch kurz, diese kennen nicht nur Eingeweihte! Sie sind nur diejenigen, die sie erzählen. Ansonsten dachte ich schon, dass diese oder eine Light Version der selben Geschichte allgemein bekannt sind.

 

Ciao

Birk

 

PS: Nachtgestalten betrachte ich nicht zwingend als Böse!!!! Ich glaube nicht, dass die Begriffe Gut und Böse, die gleiche Bedeutung haben. Eher Gefährlich (Nacht) und Hilfreich (Tag)...

 

 

 

 

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hi birk,

meinen älteren beitrag paße ich an deinen an, bzw. könnte ihn löschen und die dinge, die wir daraus übernehmen stehen lassen...

 

deine ideen, auch die letzten gefallen mir. sollten wir so machen. bin also einverstanden  wink.gif, auch im bezug auf laturdane.

wenn die geschichte eine sage wäre, dann könnte sie auch ziemlich jeder kennen, die version in der erzählt wird, wandelt sich dann aber etwas, nach dem glaubensbild des erzählers, kann also mehr richtig religion oder gegen richtung schamanismus tendieren.

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Hi zwelfe,

 

lass bloß stehn wow.gif !!

 

Wir schreiben am Ende die Zusammenfassung. Wer weiß, was uns noch alles an Änderungen bevorsteht! Und dann sind wir froh, wenn wir unsere alten Beiträge noch mal lesen können.

 

Wir sind ja noch laaaaaang nicht fertig!

 

Ciao

Birk crosseye.gif

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zum verhältnis priester/ schamanen: die schamanen haben ja schon einen recht großen einfluß auf die wilden stämme und abseitsgelegene dörfer, so dass die priester die schamanen in ihren glauben einbauten, da ja eh der ahnenglaube weit verbreitet ist. somit wollten die priester verhindern das sich eine religiöse front, geführt von den schamenen, gegen sie bildet. daher gibt es dann auch natur- und ahnenschreine in den städten und schamanen in einflußreichen positionen. doch versuchen die priester die schamenen schon in ihre bahnen zu lenken, so dass diese die herrschaft der priester anerkennen und zugleich versuchen sie damit, für ruhe und frieden im land zu sorgen...

 

was meinst du dazu?

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Hi zwelfe,

 

Ich hatte mir die Schamanen in den zivilisierteren Ecken mehr im Sinne von Wanderpredigern ohne feste Organisation vorgestellt.

Oder als weise Männer, deren Rat gesucht wird, ohne dass sie in dem Sinne dem Klerus angehören.

 

Daneben gibt es noch die Schamanen der wilden Stämme, die sind nur in dem Maße organisiert wie es die Stämme sind. Beispielsweise könnte es ein Gebiet geben, in dem mehrere Stämme sich in einem großen gesellschaftlichen Gebilde (staatsartig) organisiert haben, ohne die angestammte Lebensweise der Vorfahren aufgegeben zu haben. Hier könnte es recht einflussreiche Schamanen geben. Durch ihre besondere Bindung an den Stamm (sie sprechen ja mit den Ahnen) haben sie aber keinen missionarischen Eifer, weswegen ihr Einflussgebiet auf das Stammesgebiet beschränkt bleibt.

 

Ciao

Birk crosseye.gif

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ich glaube unsere ideen sind kompatibel. du beschreibst meiner meinung nach die sichtweise des einfachen volks auf die schamenen und ich die der priester. die stellung die du den schamenen gibst, finde ich vollkommen passend und die priesterschaft respektiert dies, weil die schamenen eben eine solche stellung haben und es ein auflehnen des volkes gäbe, wenn die priester den einfluß der schamenen zu unterbinden versuchen würden... das ist doch passend, oder?

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ist es weiterhin so, wie im zusammenhang mit soripada angedacht wurde, dass sich die Götter in Soripada offenbarten und Soripada deshalb dort angesiedelt wurde? dann wäre Soripada der Ursprung des heutigen Minangpahit, bzw. auch der heutigen Religion dort... Ich denke das klingt ganz gut, zumindest dass sich einige der Götter dort offenbarten und der Glaube dann in Soripada entsprang (deshalb ja auch heilige Stadt)...

confused.gif

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    • Von Kashoggi
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
      Welche Gottheit kann er anbeten? Ich dachte entweder an einen Gott des Handels oder der Seefahrt. Was wäre dazu stimmig?
       
      Gruß Kashoggi
    • Von Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • Von Xan
      Fflamyen ist eine Mondgöttin und wird als Schirmherrin der guten weiblichen Zaubermacht von ihren Kultanhängern verehrt. Sie symbolisiert Magie, Weiblichkeit, Macht und Leidenschaft. Sie ist eine sehr zwiespältige Göttin. Auf wessen Seite sie eigentlich steht, bleibt verborgen. Sie ist zum einen bestrebt mit ihrer Zauberei den Menschen und den Göttern zu helfen, andererseits will sie als liebende Mutter ihren Sohn schützen und ihm beistehen. Ihr innerer Zweispalt zeigt sich in der Zu- und Abnahme des Mondes, wobei ihre Kräfte bei Vollmond am stärksten sein sollen. Fflamyen wird durch den hellen Vollmond symbolisiert und meist als verführerische Frau mit langem, schwarzem Haar dargestellt, aus deren Schultern Eulenschwingen wachsen. Die Eule und die Cambria-Orchidee gelten im Fflamyen-Glauben als heilig.
      Der Fflamyenkult existiert nur noch im Verborgenen, seit die Göttin von ihrem Stiefsohn aus dem Pantheon verbannt wurde. Trotzdem ist der Glaube in den traditionsbewussten, eher unberührten Teilen des Landes weit verbreitet. Fflamyen wird – bis auf wenige Ausnahmen – von Frauen verehrt. In manchen Landstrichen haben sich mehrere Anhängerinnen zusammengefunden und praktizieren ihre religiösen Rituale gemeinsam. Größere, organisierte Gemeinschaften wird man aber nicht antreffen. Mit den Zeremonien, die oft gesangliche oder tänzerische Elemente beinhalten, huldigen die Anhänger Fflamyen oder bitten sie um Visionen oder andere Unterstützung.
      Da der Göttin keine Tempel geweiht werden dürfen, wird sie heimlich angebetet. Feste Kultstätten gibt es nicht, dafür aber bestimmte Orte, die sich zur Durchführung der nächtlichen Rituale besonders eignen. Dazu zählen Lichtungen in Wäldern, Felslandschaften an Küsten oder im Gebirge und Inseln in stehenden Gewässern.
    • Von Dracosophus
      Ich möchte hier zwei hypothetische Situationen vorstellen, auf die ich mir Antworten erhoffe.
       
      I) Ein Priester und ein Magier (mit jeweils Zaubern+27; Zaubermacht und Artefakt) befinden sich in einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist auch Metall). Der Magier hat einen Deckmantel aktiv und am Boden ist ein aktives Deckmantel-Siegel von einem Thaumaturgen (ebenfalls Zaubern+27). Der selbe Thaumaturg hat die Burg, in der sich der Raum befindet, mit einem Heimstein geschützt, so dass der Raum von dem Stein geschützt wird. Alle außer der Magier tragen eine Ritterrüstung.
       
      II) Ein ehemals relativ mächtiger Gott wurde geschwächt und hat nur noch 1000 Anhänger. All diese Anhänger - also die gesamte Glaubensgemeinschaft - befinden sich ein einem geschlossenen Metallraum mit 1m Wanddicke (auch der Boden ist aus Metall); unter ihnen sind mehrere Priester des Gottes. Sie sind alle von Deckmantel-Siegeln des obigen Thaumathurgen geschützt und der gesamte Raum ist von mehreren Heimsteinen geschützt (Erschaffer hat Zaubern+27). Alle Beteiligten tragen eine Ritterüstung. Der Gott hat keinen Avatar.
       
      Nun zu den Fragen (für jeweils beide Situationen):
       
      1) Können die Priester/der Priester noch Wundertaten (also Gebete) wirken? Sie sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      1.1) Können die (normalen) Gebete der Gläubigen den Gott noch erreichen?
      1.2) Können die Priester per Göttliche Eingebung noch direkt Kontakt zu ihrem Gott aufnehmen, falls sie noch Wundertaten wirken können?
      1.3) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Göttliche Gnade erhalten?
      1.4) Können die Gläubigen und/oder Priester noch Große Wunder erbeten?
      1.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      2) --> Nur bei Fall II.
      Kann der Gott noch irgendwelche Informationen erhalten? Seine ganze Kirche und alle Gläubigen sind ja von Metall, Heimsteinen und Deckmänteln abgeschirmt.
      2.1) Kann der Gott noch Sa erhalten?
      2.2) Hat der Gott überhaupt noch Macht?
      2.3) Vergeht der Gott im Laufe der Zeit?
      2.x) 'Weitere entsprechende Fragen, die zur Situation passen.'
       
      Kurze Hinweise: Laut Zauberbeschreibungen blockiert Deckmantel sämtliche informationsbeschaffende Magie und Heimstein verhindert, dass Magie von außerhalb des Bereiches nach innen dringt.
       
      Weitergehende Hinweise für konstruktive Interpreteure: Die Situationen können, wenn das Prinzip erhalten bleibt, in beliebig komplizierter Verfeinerung und Ausarbeitung betrachtet werden (also viel mehr Schutzzauber ("alles was die Bücher bieten") und beliebige Änderungen der Zahlen-Werte (Anzahl der Gläubigen, Höhe des Zaubern-Wertes (bevorzugt nach oben))).
       
      Das Ganze ist eigentlich gar nicht so kompliziert und ich hoffe, dass jemand darauf antwortet. Nicht regelbasierte Aussagen können auch gemacht werden, sollten aber einen deutlichen Hinweis, dass sie über die Regeln hinaus gehen oder diesen widersprechen, enthalten.
       
      Edit: Da sich der Schutz durch Deckmantel (und wohl auch der durch Heimstein) vor göttlichem Wirken mittlerweile als Hausregel herausgestellt hat, kann man auch ohne Hinweis gerne abseits der Regeln diskutieren. Falls man das mit der Hausregel anders sieht, sollte der Hinweis dabei sein. Mich würde auf jeden Fall interessieren, was bei denen passiert, die den Schutz als Hausregel haben (oder es als Regelauslegung sehen).
      Die Auszeichnung des Strangs als Regelfrage kann eventuell auch entfernt werden.
    • Von Drachenmann
      Schalömchen, liebes Forum!
       
      Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf.
       
      Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken.
       
      Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft,
      aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten,
      aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen.
       
      Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen,
      doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen:
       
      Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden,
      da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird.
      Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten,
      was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre.
       
      Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung,
      wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen.
      (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... )
       
      Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet.
       
      Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen:
       
      1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert.
      Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft.
      Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein?
      Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt?
       
      2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend.
      Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS).
      Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid?
       
      Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren,
      sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen.
      Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert.
      Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln?
      (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.)
       
      3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK).
      Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern,
      weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet?
      Beschreibe ich die Voraussetzung falsch?
       
      4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt:
      Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern?
       
      5) Eleazar ist folgendes wichtig:
      Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt.
       
      Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht.
       
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      Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern!
      Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste.
      Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen,
      um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen.
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      Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens.
      Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler.
       
      Grüße
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