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Im Roman "Bannsänger" wird eine Waffe beschrieben, die ich "Knotenstock" nennen mag. Ich will mal versuchen, der Waffe Midgard Werte zu geben.

 

Knotenstock (1W6)

 

Der Knotenstock ist ein Stab von ca. 170 cm Länge. An einem Ende verdickt sich der Stock und sieht aus, wie ein verdrehtes Knochenende.

In der Mitte hat der Stab zwei Metallringe, von denen der obere mit Nägeln versehen ist. Drückt man auf einen der Nägel, schießt aus dem unteren Ende des Stabes eine ca. 30 cm lange Klinge, die als Stichwaffe zählt und ebenfalls 1W6 Schaden anrichtet.

Die Klinge läßt sich nur dann in den Stab wieder hineinschieben, wenn man wieder die Nägel betätigt, da die Klinge einrastet, wenn sie voll ausgefahren ist.

 

Mir ist allerdings nicht ganz klar, wie ich die Waffe einsortieren soll. Man kann sie wie einen langen Knüppel führen und würde daher den Erfolgswert von "Knüppel" gelten lassen. Andererseits kann man die Waffe auch wie einen Kampfstab führen, ohne allerdings die speziellen Angriffsmöglichkeiten eines Kampfstabes (Entwaffnen) und ohne die Vorteile bei der Abewehr.

 

Ich liebäugele auch damit, die Waffe als Schwierigkeit "normal" einzustufen und weiteres erlernen nur durch Praxispunkte oder Selbststudium (mangels Lehrer) zuzulassen.

 

Was denkt Ihr darüber?

 

<span style='color:RED'>Die Waffe ist zu führen wie eine Stabkeule. Bei ausgefahrener Klinge ist sie wie ein Stoßspeer zu verwenden.

 

Es gibt einen Sonderangriff. Man muß dazu einen schweren Treffen mit dem Ende der Klinge landen, richtet aber keinen Schaden mit diesem Angriff an. Der Schaden wird dadurch erreicht, daß der Angreifer nun den Klingenmechanismus auslöst.</span>

 

 

 

 

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Hi Harry,

also ein überdimensioniertes Springmesser...

Ich würde also sagen Keule solange das Messer eingefahren ist, danach Schwertlanze oder falls die Klinge eher ein Nagel ist leichter Speer.

Und ich würde den Auslöser für die Klinge ein bischen besser verstecken (denn wer würde schon einem alten Mann den Gehstock wegnehmen...?)

Und noch eine Frage: wie stark ist die Feder, will heissen kann man das Herausschnellen der Klinge als Angriff verwenden?

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Ich meinte damit nicht, dass der ganze Mechanismus komplett defekt ist, sondern, dass die Feder klemmt oder die KLinge irgendwo festhakt und nur durch hin und her schieben oder ähnlich rohe Gewaltanwendung sich wieder ausfahren lässt, so eine Art Ladehemmung.

 

 

 

 

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Da habt Ihr recht, Stabkeule sollte es sein.

 

Ist der Schaden der Stabkeule auch 1W6? Dann wäre das nämlich so ok.

 

Die Idee mit dem Stoßspeer ist auch nicht schlecht.

 

@Sayah

 

Ja, das herausschnellen der Klinge sollte als Angriff verwendbar sein. Im Buch wird das in etwa so beschrieben: Erst mit dem unteren Ende des Stockes jemandem auf den Fuß klopfen, dann den Mechanismus auslösen und die Überraschung ist gewiß... devil.gif

 

@Sirana

 

Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, ist aber sicher eine sinnvolle Idee. Vielleicht könnte man den angerichteten Schaden als Maßstab dafür nehmen, wie hoch die Belastung auf den Mechanismus ist. Man könnte als "ABW" (wohl eher eine MKW = Mechanismus Klemmt Wahrscheinlichkeit wink.gif ) den angerichteten Schaden nehmen, diesen eventuell mit einem Faktor versehen (2 maximal 3). Ist der ABW erreicht, muß der Mechanismus repariert werden. Allerdings ist die Klinge dann ausgefahren.

Eine Wahrscheinlichkeit, daß der Mechanismus beim auslösen klemmt würde ich unberücksichtigt lassen, da die Waffe von hoher Qualität ist.

Ich würde es dann lieber mit Schwierigkeiten verbinden, einen Waffenschmied zu finden, der die Waffe reparieren kann, wenn der Mechanismus im ausgefahrenen Zustand klemmt.

 

Dieses Gerät könnte ich mir als Meisterwerk eines moravischen Schmiedemeisters vorstellen.

 

 

 

 

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    • By luke732
      hi, ich mal ne frage zum kriegspflegel. mir ist noch nie aufgefallen, dass in der beschreibung NICHT stetht, dass das eine zweihändige waffe ist. das kann ich mir bei 2W-1 schaden und einer länge von 1,8 meter aber kaum vorstellen, wenn vorne noch ein schweres gewicht dran sein soll. spielt ihr das zweihändig, oder ist das evtl. sogar ein fehler im regelwerk? (hab auch in der neuen und in der sonderausgabe nachgeguckt). ich finds für den schaden auch ein bisschen stark als einhandwaffe... bitte um comments.
      gruß alex
    • By Pandike Kalamides
      Hallo,
       
      im DFR heißt es über zweihändige Hiebwaffen, Kampfstab und Peitsche, diese seien aufgrund des beanspruchten Raumes "für Auseinandersetzungen in engen Gängen [...] kaum geeignet" (DFR S. 231).
       
      Nun scheinen mir die Regeln dies aber nicht wirklich umzusetzen. Gemäß Abbildung 4.14 (DFR S. 231) kann ein Kämpfer mit einer der genannten Waffen auch Gegner angreifen, die links oder rechts neben ihm stehen. Er kann sich in einem engen Gang also ganz einfach mit dem Gesicht zur Wand stellen und normal angreifen. Zur Illustration (x sind Wände, a ist der zwei Felder einnehmende, nach rechts schauende Kämpfer, o sein Gegner:
       
      xax
      xax
      xox
       
      1. Gibt es einen Passus in den Regeln, der das verhindert?
       
      Wenn nein, wie ist das vereinbar mit der Aussage, dass eine menschengroße Figur höchstens von zwei Kämpfern mit zweihändigen Hiebwaffen, Kampfstab oder Peitsche angegriffen werden kann (DFR S. 231)?
       
      Nehmen wir an, der Angegriffene stehe auf einer Gangkreuzung, während ihn aus allen vier Gängen Figuren mit zweihändigen Hiebwaffen angreifen wollen; dabei schaut a nach rechts, b nach oben, c nach unten und d nach links:
       
      xxaxx
      xxaxx
      bbocc
      xxdxx
      xxdxx
       
      Die Wände kann man sich dabei natürlich auch wegdenken und einen Kampf auf freiem Feld daraus machen.
       
      2. Wie viele (und welche) der roten Kämpfer können hier angreifen?
       
      Gruß
      Pandike
    • By oisin
      Hallo,
      hab eine Regelfrage:
      DFR S.230 "Zweihändige Hiebwaffen"
      Zählt der Malus von -2 auch, wenn die Waffe einhändig (Anderthalbhänder, Katana, Schlachtbeil, ect.)geführt wird?
       
      Gleiche Waffe, aber ich würde vermuten, ein anderer Bewegungsablauf.
       
      Gruß
      Oisin
       
      Moderation :
      Ich (Fimolas) habe den Titel des Themenstranges etwas aussagekräftiger gestaltet (alter Titel: "Abwehr bei Anderthalbhänder, einhändig").  
      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Azmodan
      Moin!
       
      Ich hab nochmal eine kleine "Regelspitzfindigkeit"...
      In den Regeln (M3) steht, daß ein Charakter, der eine 2 händige Hiebwaffe führt aufgrund der größe der Waffe und der Öffnung der Deckung beim ausholen WM-2 auf die Abwehr bekommt.
       
      Wie steht es nun, wenn Dieser Charakter ( in diesem Fall jemand, der 2 Schlachtbeile und beidhändigen Kampf bevorzugt ) mit 2 zweihändigen Hiebwaffen angreift?
       
      Bekommt er auch diese WM-2, oder bekommt er sie nicht, da seine Körperhaltung im Kampf ja ganz anders ist....
       

    • By Läufer
      Schwere Keule (1W6+1 / 1W6)St31, Gs01 / St 81, Gs01
      Zweihandschlagwaffen (Stabkeule, Schlachtbeil, Ogernhammer)
      Schwierigkeit: sehr leicht
       
      G: Kr, Sö – S: Alle anderen A: ZAU a. PK
       
      Die Schwere Keule ist kein großer Knüppel, sondern eine ausgewogene Waffen von 80-120cm Länge, die zum Teil mit Metallringen oder Metallnägeln verstärkt wird. Sie wird in der Regel mit zwei Händen geführt. Wer Stärke 81 und die Grundkenntnisse „Einhandschlagwaffen“ hat, der kann diese Keule auch einhändig führen.
       
      Hintergrund: Mir fehlte eine Waffe, die einerseits primitiv, aber doch gefährlich ist. Bei mir kann man diese Waffe z.B. bei eher schlecht ausgerüsteten Orcs oder bei abgerissenen Räubern finden. Die normale Keule ist da mit W-1 wenig beeindruckend, und für eine Stabkeule braucht man ja St81, das erfüllen nur wenige.
       
      Hat sich bei mir als ziemlich brauchbar erwiesen - was haltet Ihr davon?
       
      Gruß
      Läufer
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