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Begräbnisse im Halfdal


Gast Wwjd

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Ich habe gerade ein Abenteuer beendet in dem eine Menge toter Halblinge gefunden wurden. Jetzt frage ich mich: Wie stellt ihr euch vor, wie die Halblinge mit den Leichen umgehen. Friedhöfe kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...

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Hallo Wwjd!

 

Ich habe gerade ein Abenteuer beendet in dem eine Menge toter Halblinge gefunden wurden. Jetzt frage ich mich: Wie stellt ihr euch vor, wie die Halblinge mit den Leichen umgehen. Friedhöfe kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...
Du kannst Dir keine Friedhöfe vorstellen? Die meisten Kulturen bewahren die Überreste ihrer Toten an einer bestimmten Stelle auf, um ihrer zu gedenken. Warum sollten Halblinge das nicht tun, möglicherweise mit kleinen Grabgärten?

 

Oder magst Du bei den süßen Halblingen einen morbiden Leichenschmaus einführen?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

Bearbeitet von Fimolas
Rechtschreibung korrigiert
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Du kannst Dir keine Friedhöfe vorstellen? Die meisten Kulturen bewahren die Überreste ihrer Toten an einer bestimmten Stelle auf, um ihrer zu gedenken. Warum sollten Halblinge das nicht tun, möglicherweise mit kleinen Grabgärten?

 

Oder magst Du bei den süßen Halblingen einen morbiden Leichenschmaus einführen?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

 

Hallo,

also ich denke ebenfalls, dass im Halfdal Friedhöfe die gängige Begräbnispraxis darstellen. Allerdings stelle ich mir die Totenfeierlichkeiten schon etwas anders vor als im Rest Midgards:

 

Die Totenfeierlichkeiten dauern im Halfdal 5 Tage.

 

Der Todestag

Am Todestag wird der Leichnahm von einem Priester gewaschen und in Leinengewänder gehüllt. Danach nimmt die Familie abschied von dem Toten. Der Tote wird während der nächsten Tage in einem kühlen Raum am Rande des Friedhofs aufgebahrt.

 

Bis zum Leichenschmaus am 4. Tag

Der älteste Sohn des Toten hat nun die Pflicht den Totenschmaus zu organisieren (bei einer Frau natürlich analog die Tochter). Eingeladen werden alle Verwandten und Freunde des Toten (in der Regel also eine große Trauergemeinde). Da für so ein Essen einiges getan werden muss findet es erst am vierten Tag nach dem Tod statt. Die Familie des verstorbenen hilft bei der gesamten Organisation.

 

Der vierte Tag: Leichenschmaus

Am Nachmittag des vierten Tags beginnt der Leichenschmaus. Prinzipiell gibt es die Leibspeisen des Toten. Der Schmaus beginnt am Nachmittag mit Gebäck und einigen Kleinigkeiten für den Appettit. Dann gibt es am Abend ein reichhaltiges Festmahl um den Toten zu ehren. Gegen Mitternacht hält der älteste Sohn (oder Tochter) eine Laudatio auf den Verstorbenen und stößt auf ihn an. Nach diesem Tost endet die Feierlichkeit.

 

Die Bestattung

Im Normalfall findet die Beisetzung nach dem Frühstück statt. Bei der Bestattung sind nur die engsten Angehörigen anwesend. Danach ist die Trauerzeit vorbei, was nicht heißt, dass dem Toten nicht mehr gedacht wird.

 

Der Friedhof

Die Grabstätten der Halblinge sind gestaltet wie kleine Hügelhäuser. Jede Familie hat ein Grabhaus, in dem alle Familienmitglieder gemeinsam beigesetzt werden. Am Rande des Friedhofs steht das Trauerhaus. Dort wird der Leichnahm aufgebahrt. Diese Haus ist etwas tiefer angelegt, so dass es in dem Haus immer recht kühl ist.

 

So stelle ich mir im Groben die Bestattungen im Halfdal vor. Ich denke, dass dieser Leichenschmaus auch einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert haben wird. Nicht auszudenken also, wenn die Feierlichkeiten irgendwie behindert würden ;)

 

LG Toth

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Du meinst (die wahrscheinlich mit sehr vielen Blumen verzierten) Hügel sind so etwas wie Familiengräber. Und wie stellst du dir die "Weite" einer solchen Familie vor: Gibt es DAS Sarmgrel-Familiengrab oder mehrer der Unterfamilien.

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Du meinst (die wahrscheinlich mit sehr vielen Blumen verzierten) Hügel sind so etwas wie Familiengräber. Und wie stellst du dir die "Weite" einer solchen Familie vor: Gibt es DAS Sarmgrel-Familiengrab oder mehrer der Unterfamilien.

 

Na also bestimmt nicht alle Hügel im Halfdal ;). Ich stelle mir das so vor, dass sie schon an einem Ort konzentriert sind (Friedhof) und nicht einfah so in der Landschaft herumstehen. Ich denke, da das Begräbnis an sich eine Sache der engeren Familie ist, wäre es nur logisch wenn ein Grabhügel nicht der gesamte Sippe ein letztes Obdach gewähren würde, sondern nur der engen Familie, sprich der direkten Blutline und den Angeheirateten. Also im Prinzip analog zu einem "Familiengrab" wie man es auch hier zu Lande kennt. Aber natürlich ist es möglich, dass eine Großfamilie ihre Hügelchen auf einem bestimmten Friedhof nebeneinander gelegt hat, so dass man sich auch später noch mal sehen kann.

 

Aber das ist nur eine logische Konsequenz meines Vorschlags.

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