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Waffenloser kampf- zu allgemein?


KageMurai

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Mir persönlich reicht die Unterscheidung bei KiDo. Wenn man will kann man aber natürlich bestimmte Schulen ausarbeiten in denen Besonderheiten gelehrt werden. So könnte ich mir bei einer an Judo angelehnte Schule vorstellen, in der man die Fähigkeit Wurf lernen kann. Bezüglich der Regeln und Kosten kann man sich dann an den entsprechenden Kidotechniken anlehnen. Ich würde mit meiner Figur dann aber wohl eher gleich KiDo lernen.

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Zum Beispiel missfällt mir an der Fähigkeit waloka, dass man keinen gezielten Angriff ausführen kann (ohne KiDo)

Normalerweise könnte man mit einer Kampfsportart den Gegner entwaffnen.

Konterangriffe ausführen, Blocken,...

Natürlich:

"Ist ja alles im KiDo vereinigt"

Aber:

Man muss, wenn man an einem Tag eine bestimmte Fähigkeit ausüben will TaiTschi anwenden, was das KiDo in eine art mystische Rolle stellt, und somit wenig mit den eigentlichen Techniken zu tun hat.

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Zum Beispiel missfällt mir an der Fähigkeit waloka, dass man keinen gezielten Angriff ausführen kann (ohne KiDo)

Normalerweise könnte man mit einer Kampfsportart den Gegner entwaffnen.

Konterangriffe ausführen, Blocken,...

Natürlich:

"Ist ja alles im KiDo vereinigt"

Aber:

Man muss, wenn man an einem Tag eine bestimmte Fähigkeit ausüben will TaiTschi anwenden, was das KiDo in eine art mystische Rolle stellt, und somit wenig mit den eigentlichen Techniken zu tun hat.

 

Dann lass in deiner Gruppe die Regel mit dem TaiTschi doch einfach weg und lasse gezielte Hiebe mit Waloka zu. Das ist allemal einfacher als an Waloka herumzuschrauben. Ich glaube nicht, dass dadurch das Spielgleichgewicht beinträchtigt wird.

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Bis jetzt habe ich für jeden meiner Ckaraktere, der Waloka beherrscht festgelegt, welche Technik er konkret benutzt. Das gehört für mich irgendwie zur Charakterformung. Während mein friedliebender Gelehrter aus KTP eher auf eine sanfte Aikido-Technik setzt und entsprechend Würfe und Haltegriffe bevorzugt, benutzt mein Söldner aus Rawindra eine Form des Kickboxens und führt vorwiegend Tritte und Schläge aus.

 

In unserer Gruppe ist das aber auch deswegen wichtig, weil wir die Rolemaster-Criticals benutzen und es deswegen einen Unterschied macht, ob man eine Grapple- oder Strike-Attack ausführt. Aber auch ohne diese Zusatzregel finde ich eine Unterscheidung sinnvoll, weil es halt doch (genau wie die Waffenwahl der Figur allgemein) etwas über den Charakter aussagt.

 

Norgel

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Bis jetzt habe ich für jeden meiner Ckaraktere, der Waloka beherrscht festgelegt, welche Technik er konkret benutzt. Das gehört für mich irgendwie zur Charakterformung. Während mein friedliebender Gelehrter aus KTP eher auf eine sanfte Aikido-Technik setzt und entsprechend Würfe und Haltegriffe bevorzugt, benutzt mein Söldner aus Rawindra eine Form des Kickboxens und führt vorwiegend Tritte und Schläge aus.

 

In unserer Gruppe ist das aber auch deswegen wichtig, weil wir die Rolemaster-Criticals benutzen und es deswegen einen Unterschied macht, ob man eine Grapple- oder Strike-Attack ausführt. Aber auch ohne diese Zusatzregel finde ich eine Unterscheidung sinnvoll, weil es halt doch (genau wie die Waffenwahl der Figur allgemein) etwas über den Charakter aussagt.

 

Norgel

 

Bei Rolemaster muss man es auch unterscheiden, weil unterschiedliche Tabellen zum einsatz kommen. Bei Midgard kommt ich eigentlich mit Kido hin.

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@Norgel

Wie regelt ihr das denn regeltechnisch?

(z.B. Würfe, oder: ziehen tritte mehr ab, aber es wird die Abwehr vernachlässigt,...)?

Oder beim Aikido: Es besteht ja aus Würfen, und hebeltechniken, beinhaltet aber so gut wie keine Angriffe (Defensive Haltung) wirkt sich das bei euch irgendwie aus?

Wie macht ihr das, mit den gezielten Angriffen, lasst ihr sie zu?

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@Norgel

Wie regelt ihr das denn regeltechnisch?

(z.B. Würfe, oder: ziehen tritte mehr ab, aber es wird die Abwehr vernachlässigt,...)?

Oder beim Aikido: Es besteht ja aus Würfen, und hebeltechniken, beinhaltet aber so gut wie keine Angriffe (Defensive Haltung) wirkt sich das bei euch irgendwie aus?

Wie macht ihr das, mit den gezielten Angriffen, lasst ihr sie zu?

Naja, das muss ja alles noch spielbar bleiben. Wir handhaben es so, dass im Prinzip alle Angriffe mit den normalen (= unmodifizierten) Würfelwürfen ausgeführt werden. Kritische Treffer sind bei Rolemaster ja in die Kategorie A-E unterteilt. Ein Angriff mit 26 oder 27 bedeutet einen A-Crit., 28 oder 29 einen B-Crit., 30 oder 31 einen C-Crit. und so weiter. Dann schauen wir in die entsprechenden Tabellen und schon weiß man, was Sache ist.

 

Gezielte Angriffe lassen wir auch zu. Das ist insbesondere für Hebel und Haltegriffe interessant. Ein gezielter Angriff z.B. auf den Arm führt dann dazu, dass kein kritischer Schaden auftritt, sondern, dass der Arm gepackt und immobilisiert wurde. Ich würde als SpL aber auch die SpF nicht daran hindern, einem Gegner mit Waloka gezielt die Waffe aus der Hand zu treten oder ihm durch Verdrehen des Armes die Waffe zu entwinden. Hauptsache, der Kampf ist dynamisch.

 

Fußfeger werden bei uns abgewickelt wie der normale Gegner-zu-Fall-bringen-Angriff, außer dass sich der Angreifer nicht langmachen kann.

 

Beim Aikido haben wir die Sonderregel, dass wenn der Aikidoka seinen Angriff freiwillig hinauszögert, er bei einem misslungenen EW:Angriff seines Gegners WM +2 auf den eigenen EW:Angriff erhält. Er nutzt quasi den unglücklichen Angriff zu seinem Vorteil aus.

 

Norgel

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  • 4 Wochen später...
Hallo kageMurai:

 

schreib die Hausregel, dann können wir über ihren Sinn- und Unsinn diskutieren. Mir fallen aber nur folgende Kampfsportarten ein:

 

Aikido, Jui Jutsu, Kendo, Kobudo, karate und Tekwando.

 

Bamba

 

Vielen Dank, jedoch die Nächsten bitte MIT Beschreibung, und keine Kampfkünste, in denen Waffen geführt werden (wie Kendo);)

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Hallo kageMurai:

 

schreib die Hausregel, dann können wir über ihren Sinn- und Unsinn diskutieren. Mir fallen aber nur folgende Kampfsportarten ein:

 

Aikido, Jui Jutsu, Kendo, Kobudo, karate und Tekwando.

 

Bamba

 

Hört sich bei mir alles asiatisch an. Daher würde ich es über KiDo abdecken. An europäischen, mittelalterlichen Kampfstilen fällt mir nur Boxen und "einfach draufloskloppen" ein. Sprich Faustkampf und WaloKa.

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Reicht euch eigentlich die eine Kampftaktik zum waloka? Auskommen tut man damit natürlich, aber was haltet ihr davon, das ganze einmal ein wenig zu splitten?-Ich meine in: Karate, Judo, Boxen(ist schon als Faustkampf eingeteilt),... (auch wenn natürlich die meisten Techniken aus dem fernen Osten kommen müssten):notify:
Du kannst bereits jetzt die Techniken splitten ohne etwas an den Regeln ändern zu müssen.

 

Die Beschreibung von waloKa sagt ja schon, dass z.B. ein Chryseier ringt und ein KanThai Karate anwendet. Der Erfolgswert sagt nur etwas über die Effektivität aus, mehr nicht.

 

Der Faustkampf ist aufgrund der anderen regeltechnischen Auswirkungen zu einer eigenen Fertigkeit geworden (nach M3 war es ein Zusatz zum normalen waloKa).

 

Solwac

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