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Raldnar

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Alle Inhalte erstellt von Raldnar

  1. Die "Kunst des Wachehaltens" kann auch ein interressanter Aspekt des Rollenspiels sein. Wenn der Spielleiter beispielsweise den eher "naturverbundenen " SpF eine innere Uhr zugesteht und den Städtern eben nicht. Der Waldläufer hat weniger Probleme die Zeit während der Nachtwache abzuschätzen als der Magier, der sein weiches Bett in der Gilde vermisst ... Eine Lösung gibt es für diese Dinge eher in der Interaktion als streng im Regelwerk. Mein Einwurf in Bezug auf die Versuchungsregeln im Kompendium bezog sich daher eher auf Gruppen, die ihre SpF etwas zu perfekt spielen ... Marek
  2. Ja und nein. Ich wollte deutlich machen, dass keine neue Gottheit eingeführt werden muss, sondern sich an bestehende Kulte angelehnt werden kann. Was ich mir beispielsweise sehr gut vorstellen kann, wäre ein Atunis-Kult, bei dem die Tochter des Gottes in den Vordergrund tritt als die Schutzheilige der Diebe. Die Priester, die diesen Aspekt verehren, sind dann sozusagen die Franziskaner unter den Christen (also eine bestimmte Ausrichtung, nur dass es hier nicht um Armut geht). Folgerichtig wäre "Hatte Atunis jetzt eine Geldbörse, oder nicht?" die Frage ... Dieses Beispiel hinkt zwar ein wenig, aber es veranschaulicht die Möglichkeiten, die in einem Pantheon stecken. Deswegen auch mein Verweis auf griechische und römische Mythologie. Im ersten Augenblick mag es einfach erscheinen, eine neue Gottheit einzuführen, aber das ist es nicht. Denn plötzlich tauchen Fragen auf: Woher sollen plötzlich die Gläubigen kommen, wie ist das Verhältnis zum den anderen Glaubensrichtungen usw. Ich finde den Nebenaspekt auch deswegen schön, als dass es gerade für existierende Glaubensrichtungen dann neue Möglichkeiten der Interaktion gibt. In unserem Beispiel der Culsu-Priester, der diese Ausrichtung der Atunis-Verehrung ablehnt, aber da sie zum Pantheon gehört, muss er sie akzeptieren. Einen neue Kult könnte er einfach so verfolgen, was m.E. viel zu platt wäre ... Marek
  3. Du fragtest nach dem Sinn der Existenz eines PrD. Ich habe darauf geantwortet, dass Diebe genauso "Seelsorge" brauchen wie andere Gläubige. Und dass sie sich an bestehende Kulte "anhängen" können. Das kann beispielsweise so funktionieren wie in KanThaiPan: Der Glaube der KanThai hat das "Wesen" der Dreiheit entscheidend verändert. Diese Entwicklung ist aufgrund des besonderen Glaubens der KanThai geschehen. Ähnliches wäre auch mit einer Diebesgottheit möglich, die einen vorhergehenden Weiheits- oder Handels-Aspekt entsprechend "uminterpretiert". Da sich die Priesterschaft um das Wohlergehen der Diebe kümmert und gleichzeitig als Mittler zwischen Menschen und Gott fungiert, ist also eine Beziehung, wie Du sie voraussetzt, möglich. Nur nebenbei: Diese Beziehung gibt es auch auf Midgard. Wenn Götter chaotisch/gewalttätig sind, muss man sie besänftigen, den Menschen gut gesonnene "besticht" man einfach ... Aber das war jetzt nicht unbedingt der Hauptaspekt meines Vergleichs. Marek
  4. Einfach Antwort: Sanduhren. Marek
  5. Siehe Kompendium, S. 84ff. Die Versuchungsregeln sind hier genau das Richtige, um festzustellen, ob jemand während seiner Wache einschläft oder nicht. Marek
  6. Grundsätzlich tun doch Priester einer Gottheit fast das gleiche: Sie sorgen sich um das Wohlergehen der Gefolgschaft ihres Gottes/ihrer Götter. Ihr Hauptaspekt leitet sich m.E. nicht unbedingt aus dem Gros ihrer Anhänger - in diesm Fall Diebe - sondern aus der Geschichte der Gottheit ab. So ist im Griechischen zwar Hermes der Gott der Diebe, ihn aber darauf zu reduzieren, wäre vollkommen falsch. Vielleicht ist es einfacher, eine Gottheit mit dem Aspekt Handel zu kreieren, die einen von Dieben veehrten Zusatzaspekt hat. Und diese Ausprägung - ähnlich der Unterschiede zwischen den Göttern in Valian und in den Küstenstaaten - wiederum besitzt ein eigenes Lernschema. Marek
  7. Ich habe noch etwas gefunden, allerdings ohne Hintergrund: Furrina Marek
  8. Versuch es doch einmal mit Autolycus. Mach ihn zu einem Sohn von Nothuns mit irgendeiner Königstochter aus den Küstenstaaten. Kultische Verehrung wäre Gaben von außerordentlicher Bedeutung oder großem Wert. Dazu ein Hauch von Priapos und du hast einen netten kleinen und "unterhaltsamen" Kult ... Gruß, Marek
  9. Thema von Chriddy wurde von Raldnar beantwortet in Spielleiterecke
    Wer in einer Fantasywelt viel Geld besitzt, zieht - falls er keine geeigneten Gegenmaßnahmen trifft - schnell den Neid anderer auf sich. Das ist die so genannte Fantasy-Fluktuation ... Marek
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Raldnar in Sonstiges zu Regionen
    Ich glaube, die Antwort liegt in der Bezeichnung Fantasy-Rollenspiel. Wenn ich mich an zu bekannten Geschichtsvorlagen orientiere, kommt das Fantasy- Element zu kurz. Die Wurzeln mit Magira wurden bereits angesprochen, auch da, denke ich, wollten die "Erfinder" zwar irdische Anhaltspunkte aber keine zu bekannten Vorlagen ... Außerdem ging es da auch um Kulturen mit einem ausgeprägten "mystischen" Einschlag. Den erkenne ich bei den Germanen nicht so deutlich wie in irischen, keltischen oder östlichen Kulturen. Marek
  11. Da ich leider keinen Fall kenne, in denen der LP-Schaden den AP-Schaden übersteigt, halte ich das für eine äußerst gewagte Interpretation. Für mich ist schwerer Schaden (vergleiche auch Gifte oder ähnliches) untrennbar mit LP- und AP-Schaden verbunden. Insofern hat noch kein Argument, das hier angeführt wurde, meine Sichtweise geändert ... (ich verweise gern noch einmal auf DFR, S. 96)
  12. Sorry, aber das ist jetzt an den Haaren herbeigezogen, denn wir reden über Kampfauswirkungen und nicht den schleichenden Verfall nach einem Bösen Blick, bei dem der LP-Verlust ein Maß für den Eintritt des Todes ist ... - im übrigen würde auch hier derjenige täglich 1 AP verlieren, aber das ist für den Spruch nicht wirklich interessant. Schaden ist Schaden ist Schaden ... Nein, 2 LP und AP. Gruß, Marek
  13. LP-Verluste sind schwerer Schaden (DFR, S. 96). Im übrigen habe ich nicht behauptet, dass diese zwei AP zusätzlich abgezogen werden, sondern mindestens (in dem Fall, das beim AP-Schadensermittlung im Falle eines leichten Treffes eine 1 fällt). Damit wäre dem Regelwerk in keinster Weise widersprochen. Marek
  14. Wer 2 LP verliert, verliert natürlich auch 2 AP. Man kann hier allerdings von einem "Minimalschaden" ausgehen, so dass nur im Fall eines leichten Treffers und eines gewürfelten Schadens von 1 diese Ausnahme zum Tragen kommt. Ansonsten würde ich über den normalen AP-Schaden eines Draugs (1W6) hinaus dem Opfer keine weiteren APs abziehen. Marek
  15. Thema von Hornack Lingess wurde von Raldnar beantwortet in Das Netz
    http://www.bbspot.com/Images/News_Features/2004/10/file_extensions/mp3.jpg An dieser Stelle ein Gruß an einen der Entwickler, wir treffen uns auf dem nächsten Con ... Marek
  16. Thema von Lukarnam wurde von Raldnar beantwortet in Midgard Cons
    Aha, das hatte ich doch glatt überlesen. Dann wollen wir doch hoffen, dass Luki im empyräischen Internet nicht seinen Nemargyrion verliert. Marek
  17. Thema von Lukarnam wurde von Raldnar beantwortet in Midgard Cons
    Hi Luki, da das höchstwahrscheinlich mein einziger Con kommendes Jahr sein wird, würde ich auch schon donnerstags anreisen und ein entsprechend langes Abenteuer mitbringen ... Ihr solltet sowieso einmal Euere Homepage aktualisieren. Gruß, Marek
  18. Also prinzipiell sehe ich keine große Einschränkungen für Frauen, aber vielleicht sollte einmal kurz auf die Unterschiede zwischen Westen und Osten eingegangen werden. KuroKegaTi (Osten): Da es im von den Schwarzen Adepten geprägten Osten KanThaiPans keine ausgesprochene Tradition gibt, die den "Weg des Kriegers" festlegt oder umschreibt, sehe ich hier überhaupt keine Probleme für Frauen, die eine Katana tragen wollen - außer natürlich finanzielle, denn so ein Teil ist nicht gerade günstig. Damit wird fast schon der Stand mitbestimmt. Tsai-Chen (Westen): Durch die Militarisierung des Landes in Folge der Übergriffe durch die Adepten und der Entstehung des aktuellen Militärwesens mit Fürsten und ähnlichen Feudalherren ist die Gleichstellung der Frau in diesem Bereich wohl eher Zukunftsmusik. Ich glaube aber, dass mit einem guten Hintergrund - ja, das Rollenspiel ist doch irgendwie auch wichtig - es möglich sein sollte eine weibliche Samurai darzustellen. Allerdings braucht sie einen entsprechenden machtvollen Fürsprecher und sollte sich einen "machtvollen" Ruf erwerben. Denn sollte sie das Gebiet ihres "Gönners" verlassen, ist sie auf die Reaktionen ihrer männlichen Kollegen angewiesen, die in einem anderen Fürstentum möglicherweise ablehnend ausfallen könnten. Das ist wiederum eine Herausforderung an das rollenspielerische Vermögen einer Gruppe, wenn ich mir vorstelle, wie eine weibliche Samurai einen Kollegen mit Worten und Gesten von ihren Fähigkeiten "überzeugen" will. (Das gilt natürlich auch für den Fall, dass eine Ost-Samurai sich im Westen durchsetzen will) Fazit: Nichts ist verboten, aber es sollte - wie es sich für ein Rollenspiel gehört - entsprechend "ausgespielt" werden. Marek
  19. Seltsamer Satz: Seite 123, rechts unten, letzter Absatz, letzter Satz. "Dieser sogenannte Fokus bezeichnet einzig und allein dieses Wesen und wird in eine Ecke gesetzt wird." Was wird in eine Ecke gesetzt? Der Fokus? In eine Ecke des Beschwörungs-x-gramms? Denke ich mal ... Marek
  20. Thema von Raldnar wurde von Raldnar beantwortet in Spielhalle
    Dann spart schon mal brav. Laut Amazon wird es ab 3. November ausgeliefert. Marek
  21. Thema von Raldnar wurde von Raldnar beantwortet in Spielhalle
    90 Bilder aus dem neuen Spiel gibt es hier. Marek
  22. Live fast, die young ... Joey Ramone You are Joey Ramone! Hey, ho, lets go! Yeah, you're a happy little one, aren't you? Joey was dying and yet he did a cover of What A Wonderful World. You can't get more poppy than that. A hero, you are. Oh, he died in 2001 from cancer, poor guy. Damit kann ich echt gut leben ... Marek
  23. Tja, die Geschichte hat zwar inzwischen einen Bart, aber schließlich kennt sie noch nicht jeder ... Unsere alte Spielgruppe (im Schnitt Grad 6) ist in Rawindra unterwegs ("Hexenblut"). Der berühmt-berüchtigte fuardainische Nordland-Barbar Raldnar Thorvaldsson geht als Späher einige Meter voraus und erblickt in einer Talsenke einen Oger, der in Richtung der Gruppe unterwegs ist. Vollkommen uneigennützig nimmt er sich vor, der Gruppe diese Begegnug zu ersparen, und rennt laut "Ist ja nur ein Oger!" brüllend auf den Gegner zu. Dank einer gewürfelten 2 entging er dabei einem peinlichen Fehler - die Mitspieler waren ob des entgangenen Kampfes bereits ein wenig unpässlich - nur knapp, allerdings beantwortete der Oger diesen Angriff mit einem kritischen Treffer in den Rumpf. Lange Rede, kurzer Sinn: Barbar am Boden, Rest der Gruppe erledigt den Gegner in einer Runde und ab diesem Zeitpunkt war der Satz "Ist ja nur ein Oger" Synonym für unüberlegte Handlungen. Marek
  24. Moderation : So, Jungs, und ab jetzt die weitere Diskussion über die Wortbegriffe bitte über PN. Das hat mit MIDGARD nicht mehr viel zu tun. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  25. Dein Ansinnen scheint mir bekannt vorzukommen ... (Beitrag #188) Marek

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