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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Genau das meinte ich mit diesem Teil meines früheren Beitrags. Wir scheinen uns einem Konsens zu nähern. Aus der Spielweltperspektive könnte es so etwas Simples sein wie die mißachtete Anweisung des Thaumaturgen, beim Einsatz des Runenstabes auch tatsächlich an den Runenstab zu denken, und nicht beispielsweise an die Körperformen der Schamanin oder die stillose Kleidungszusammenstellung des Zieles des Zaubers. Von meiner Seite aus ist die Frage geklärt! Die nötige zweite Konzentration zur Kontrolle der arkanen Kräfte von Zaubern wie Feuerkugel, Auflösung und Fesselbann in geprägten Runenstäben wird durch die hohe ABW:50 abgebildet und von jedem Wesen Midgards (In:m) beherrscht. Ein gepatzter PW:ABW stellt damit einen grundsätzlichen Bedienfehler des 'Beprägten' bei der Anwendung des Stabes dar und fällt in keiner Weise in den Verantwortungsbereich des herstellenden Thaumaturgen. Super, mit ein paar Umformulierungen könnten so der Beipackzettel und die Unbedenklichkeitserklärung aussehen, die eine Figur beim Kauf eines Runenstabes unterschreiben muss! Seid Ihr damit so einverstanden?
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Auch daran haber ich meine Eingangsfrage entzündet:Könnten wegen dieser Einschränkung bestimmte Zauber (Feuerkugel, Auflösung, Fesselbann) für geprägte Runenstäbe nur bedingt sinnvoll sein, weil sie bei geistiger Abwesenheit des Th zur sofortigen Entladung der arkanen Kräfte führen? Bei allen anderen Zaubern müssen die Kräfte nicht nach dem Brechen kontrolliert werden, die habe ich bewusst außen vor gelassen... Auch hier weise ich darauf hin, daß in den Regeln keine Einschränkungen genannt sind, warum also komplizierter machen als unbedingt nötig. Tja, was soll ich sagen?Ich hatte zunächst einmal versucht, mein Problem konsequent zu Ende zu denken, bevor ich ein Gespräch beginne? Kann ja sogar mir mal passieren... Außerdem konnte ich so die Tragweite besser verdeutlichen...
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Meinst Du damit die B=1m?Müsste der Th anstelle des 'Beprägten' die arkanen Kräfte kontrollieren, würde die eingeschränkte B stattdessen für ihn selber gelten, das ist richtig. Die Schlussfolgerung, für wen von beiden diese Einschränkung gilt, hängt aber letztendlich vom Diskussionsergebnis als ganzem ab... Genau so meinte ich es. Da der prägende Thaumaturg nicht anwesend sein muß wenn der Runenstab eingesetzt wird (wäre es anders müßte es in den Regeln erwähnt sein), kann er nicht für die Konzentration auf den Zauber verantwortlich sein. Schließlich weiß er nicht wann der Stab zum Einsatz kommt. Auch daran haber ich meine Eingangsfrage entzündet:Könnten wegen dieser Einschränkung bestimmte Zauber (Feuerkugel, Auflösung, Fesselbann) für geprägte Runenstäbe nur bedingt sinnvoll sein, weil sie bei geistiger Abwesenheit des Th zur sofortigen Entladung der arkanen Kräfte führen? Bei allen anderen Zaubern müssen die Kräfte nicht nach dem Brechen kontrolliert werden, die habe ich bewusst außen vor gelassen...
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Ok, schönes Argument. Deckt sich mit Leachlains und bezieht die ABW mit ein. Angenommen, der 'Beprägte' bringt die nötige Konzentration auf, d.h. der geprägte Stab brennt nicht aus: Deckt die bestandene ABW:50 für Dich dann die erfolgreiche Konzentration auf die arkanen Kräfte ab? Heißt das, absolut jede Figur beherrscht diese Form der Konzentration mit einem WW von 50, unabhängig von ihren Eigenschaften wie Zt oder In? PS: Lass den Todeshauch mal lieber draußen, der funktioniert anders als die Zauber unserer Diskussion... Würde ich sagen. Die Begründung ist schlicht und einfach, daß in den Regeln keine Einschränkungen genannt werden und kein Bezug zu irgendeiner Fertigkeit/Eigenschaft der anwendenden Person genommen wird. Ob diese Form der Konzentration nun arkan oder mundan ist können wir an dieser Stelle sogar außen vor lassen. Allerdings spricht dagegen, dass die ABW Teil des thaumaturgischen Rituals und daher unabhängig von der Person des 'Beprägten' und seiner Konzentration ist.Die ABW ist ja Bestandteil des einfachen Artefakts 'geprägter Runenstab'. Ah, Moment: Außer, wir betrachten diese ABW einmal anders, nämlich als eklatanten Bedienfehler des 'Beprägten'!
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Ok, wie ich schon vorher Shadow schrieb, halte ich diesen Weg für gangbar. Allerdings verstehe ich nicht, aus welchem Grund diese Form der Konzentration automatisch beherrscht werden muss, nur weil der Th den Runenstab zwei bestimmten Daumen angepasst hat? Weil in den Regeln nichts gegenteiliges steht und mir alle anderen Konstrukte noch unlogischer erscheinen. Völlig d'accord, auch mir graust es vor einer weiteren Verkomplizierung, da hatte Shadow schon recht.Am liebsten würde ich eine saubere Erklärung finden, die diese zweite Konzentration in das bisherige Konzept integriert.
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Auch das ist nur zum Teil richtig:Ich habe vor meiner Antwort mal nachgeschaut und festgestellt, dass tatsächlich nur die wenigsten der Zauber, die in Runenstäben gebunden werden können, konzentrationsabhängig sind. Allerdings bin ich über die Zauberbeschreibung von "Sturmwind" gestolpert, in der (allerdings als einziger Beschreibung, nach Überfliegen des ARK) von nötiger Konzentration die Rede ist (bei 'normaler' Anwendung) und gleichzeitig davon, dass die Bruchstücke eines Runenstabes lediglich "in den Händen" gehalten werden müssen. Das gibt mir schon zu denken... Hier bitte ich zwischen Konzentration und Kontrolle zu unterscheiden. Mit Kontrolle meine ich die Steuerung des Zaubers (Zielbestimmung, Festlegung des Wirkungsbereiches etc.) die beim auslösen des Zaubers erfolgen muß, da dies Faktoren sind, die nicht beim prägen festgelegt werden können. Konzentration ist in diesem Zusammenhang auf die in den Regeln explizit genannten Fälle zu beschränken und betrifft eine Handlung während der Wirkungsdauer des Zaubers. Ich hoffe die Unterscheidung, die ich beabsichtige ist klar geworden. Eigentlich wollte ich Dir ja mit dem "Sturmwind" eine Brücke bauen... Mach Dir keine Sorgen, wir meinen die ganze Zeit dasselbe, deswegen sprechen wir ja auch von der zweiten Konzentration i.S. von Kontrolle/Steuerung! Vergiss einfach den Sturmwind und lass uns bei den bisherigen Beispielen bleiben?
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Wenn der Beprägte den Zauber nicht "beherrscht", weshalb kann er ihn dann lenken und bestimmen wann der Zauber endgültig auslöst (z.B. Feuerkugel) oder welche Person Opfer des Zaubers wird (z.B. Fesselbann) und die Wirkung dann sogar aufrechterhalten. Das Wort "beherrschen" war wahrscheinlich falsch von mir gewählt, da es im ARK ja bereits belegt ist, sorry.Ich meinte damit, dass der 'Beprägte' mit seiner Konzentration (der zweiten... ) die arkanen Kräfte entweder am Ausbruch (Feuerkugel, Auflösung) oder am Erlöschen (Fesselbann) hindert. Und genau das ist meine Eingangsfrage: Wie wird das abgebildet? Du schlägst vor: über die ABW:50. Das wäre ein möglicher Weg, ist mir aber wie gesagt zu schwammig und zu pauschal... Diesen Teil Deiner Antwort verstehe ich nicht ganz: Meinst Du damit die B=1m?Müsste der Th anstelle des 'Beprägten' die arkanen Kräfte kontrollieren, würde die eingeschränkte B stattdessen für ihn selber gelten, das ist richtig. Die Schlussfolgerung, für wen von beiden diese Einschränkung gilt, hängt aber letztendlich vom Diskussionsergebnis als ganzem ab...
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Meine nächsten Zeilen sind tatsächlich eine Interpretation, die ich aber z.Zt. für geradezu zwingend halte, wenn ich von den genannten Beschreibungen ausgehe: Der Th stellt einen Runenstab her, den er auf einen guten Bekannten oder Anwesenden prägt. Dieser kann daraufhin den Zauber auslösen, mehr aber auch nicht.Manche Zauber müssen jedoch durch Konzentration beherrscht werden, um nicht frühzeitig zu enden. Im Fall der Feuerkugel (und auch der Auflösung ) ist dies mit unangenehmen Folgen verbunden, doch die Frage ist ja, welcher Art diese (zweite) Konzentration ist; ob und wie sie von dem 'Beprägten' anwendbar ist. Seine bloße Bekanntschaft mit dem Th oder seine physische Anwesenheit beim Prägeritual reicht mir momentan als Begründung noch nicht, sonst hätte ich Leachlains Argument nicht so mies abgewürgt. In anderen Zusammenhängen und bei anderen Zaubern wird von Körperteilen wie etwa Blutstropfen, Haaren oder Nägeln (z.B. bei Thaumagrammen) gesprochen, bei geprägten Runenstäben reicht anscheinend eine einfache Anprobe... Außerdem ist bei geprägten Runenstäben von "einfachen Artefakten" mit einer ABW:50 die Rede, für mich alles Hinweise auf eingeschränkte Anwendbarkeit. Ja, ich weiß, auch ich interpretiere... Gerade das "einfachen Artefakte" hat mir gerade eine Interpretationshilfe für meine Sicht geliefert. Geprägte Runenstäbe werden grob "anprobiert" und haben (auch) dadurch eine hohe Fehlerquote. Da diese Fehlerquote bekannt ist, wurde in das Prägeritual eine Sicherung eingebaut: Falls es dem Beprägten nicht gelingt die nötige Konzentration aufzubringen löst der Stab nicht aus (dieser Fall ist im ABW eingerechnet). Ohne diese Sicherheit würde niemand das Risiko eingehen geprägte Runenstäbe mit gefährlichen Zaubern (Feuerkugel, Auflösung, Todeshauch etc.) zu benutzan, da das Risiko für den Anwender zu hoch wird. Ok, schönes Argument. Deckt sich mit Leachlains und bezieht die ABW mit ein. Angenommen, der 'Beprägte' bringt die nötige Konzentration auf, d.h. der geprägte Stab brennt nicht aus: Deckt die bestandene ABW:50 für Dich dann die erfolgreiche Konzentration auf die arkanen Kräfte ab? Heißt das, absolut jede Figur beherrscht diese Form der Konzentration mit einem WW von 50, unabhängig von ihren Eigenschaften wie Zt oder In? PS: Lass den Todeshauch mal lieber draußen, der funktioniert anders als die Zauber unserer Diskussion...
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Ich fürchte, jetzt bringst Du einiges durcheinander! - Die ABW:50 gilt nur für geprägte Runenstäbe, ja. Ein Runenstab, der vom Th selber benutzt wird, ist kein geprägter und hat auch keine ABW! - Wenn ein nicht geprägter Runenstab vom Th gebrochen wird, würfelt dieser also lediglich den EW:Zaubern, ganz normal. Wenn ein solcher Runenstab von jemandem anders gebrochen wird, passiert gar nichts, weil derjenige nicht der 'befugte' Benutzer ist. - Für ein ungeplantes Auslösen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Der Runenstab befindet sich in den Händen des befugten Benutzers, d.h. entweder ein nicht geprägter Stab in den Händen des Th, oder ein geprägter Stab in den Händen des 'Beprägten'. Außerdem muss der Stab von dieser Person versehentlich gebrochen werden. Eine spontane Selbstentzündung aufgrund der hohen ABW schließe ich aus. Grüße
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Tja, jetzt hast Du mich bei den Eiern, weil ich mich dann doch sehr aus dem Fenster gelehnt habe. Für den größten Teil habe ich die schon in der Spruchbeschreibung und in der Beschreibung für geprägte Runenstäbe, aber ab etwa hier wird das Eis dünn: Das gilt für uns beide. Eine eindeutige Regeltextstelle scheint es nciht zu geben und wir sind auf Interpretationen angewiesem. Schade, aber kein Grund die Diskussion zu beenden. Finde ich auch. Außerdem haben wir genügend Hinweise, um eine saubere Lösung zu finden!
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Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
Aus einer historischen Sicht wäre das gewiß sehr viel wahrscheinlicher. Ich bin nur nicht sicher, wie man es in Übereinstimmung mit den Götter-"Portfolios" des Regelwerkes bringen kann, weil dort Gottheiten mit gleichem "Aufgabenbereich" mehr oder weniger weltweit gleiche Wundertaten vergeben. Bei einer "Fusionierung" unterschiedlichster Kleingottheiten sollte aus meiner Sicht eigentlich keine solche weltweite Einheitlichkeit der Magie resultieren können, das sieht dann wieder mehr nach wenigen ursprünglichen "Kerngottheiten" aus - finde ich, muß nicht stimmen. Naja, Entstehung, Selbstverständnis, übergeordnete Funktionen der Gottheiten und Abdeckung von (Teil-)Aspekten sind das eine.Das andere sind Kontakt und Kommunikation mit ihren Anhängern, die ja von dem, was wir hier besprechen, größtenteils keinen Schimmer haben. Das dritte ist die Abbildung dieser Kontakte und Kommunikation als Wundertaten in den Regeln, die sich bei aller Verschiedenheit der Gottheiten auf solche Effekte reduzieren lassen müssen, um das ganze spielbar und ansatzweise übersichtlich zu halten.
- Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
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Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
Zu den Aspekten und der Anzahl der Götter: Die Anzahl der übergeordneten Aspekte i.S. von Bedingungen, die das bewusste Leben grundsätzlich beeinflussen, lassen sich ja auf wenige reduzieren, die auch noch häufig genug miteinander in Beziehung stehen. M.M.n. können aus ihnen sogar zwei Komplexe gebildet werden: Leben/Fruchtbarkeit/Weiblichkeit/Mutter/Sonne/Tag/Sommer/Veränderung <> Tod/Mond/Nacht/Winter/Statik Womit ich mich ja immer schwer tue, sind die Aspekte Männlichkeit, Herrschaft - Gefolge und Wasser So gesehen ist die Anzahl von Göttern/Kultur recht frei wählbar und Überschneidungen entstehen sogar zwangsläufig. Dazu kommen diverse Naturgeister und magische Wesen, die ja ebenso aus der Anbetung heraus zu (lokalen) Gottheiten werden können. Nicht jeder Naturgeist muss ja in den Schamanismus eingehen... Von daher können ja die Ansätze von Anjanka, Rust und Kazzirah durchaus miteinander verbunden werden?
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Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
Konsens ist schon, daß die Götter nicht allwissend und -mächtig sind. Je nach Pantheon sind die Vorstellungen schon dementsprechend, Götter rivalisieren. Das ist ja auch nachvollziehbar, da sie menschliche Züge haben. Die albischen Ordenskrieger Xans und Irindars sind sich nicht grün, das hat aus Sicht der Menschen sicherlich den Ursprung n einer gewissen göttlichen Rivalität. Das sehe ich genauso.Alleine schon, wie die Dheis Albi durch den Vatermord die Macht übernehmen, spricht ja für sich... (QB Alba S.96) Es gibt ja auch das Beispiel mit dem Schwert Larans: Nothuns schwätzt dem Kriegsgott dessen Schwert ab und versenkt es im Meer. Die Anhängerschaften beider Gottheiten desselben Panteons wissen davon, und zumindest die Laran-Organisationen wurden durch diese Begebenheit stark beeinflusst. (GB #?) OK, der GB ist kein offizielles Regelwerk, aber das Beispiel drängte sich mir auf.
- Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
- Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
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Gottheiten - Machtfülle und Verhalten
Schalömchen, liebes Forum! Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf. Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken. Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft, aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten, aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen. Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen, doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen: Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden, da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird. Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten, was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre. Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung, wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen. (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... ) Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet. Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen: 1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert. Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft. Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein? Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt? 2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend. Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS). Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid? Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren, sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen. Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert. Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln? (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.) 3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK). Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern, weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet? Beschreibe ich die Voraussetzung falsch? 4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt: Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern? 5) Eleazar ist folgendes wichtig: Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt. Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern! Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste. Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen, um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens. Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler. Grüße
- Diskussionen zu Moderationen
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Hast Du Regelstellen für diese Sichtweise? Tja, jetzt hast Du mich bei den Eiern, weil ich mich dann doch sehr aus dem Fenster gelehnt habe. Für den größten Teil habe ich die schon in der Spruchbeschreibung und in der Beschreibung für geprägte Runenstäbe, aber ab etwa hier wird das Eis dünn: Meine nächsten Zeilen sind tatsächlich eine Interpretation, die ich aber z.Zt. für geradezu zwingend halte, wenn ich von den genannten Beschreibungen ausgehe: Der Th stellt einen Runenstab her, den er auf einen guten Bekannten oder Anwesenden prägt. Dieser kann daraufhin den Zauber auslösen, mehr aber auch nicht.Manche Zauber müssen jedoch durch Konzentration beherrscht werden, um nicht frühzeitig zu enden. Im Fall der Feuerkugel (und auch der Auflösung ) ist dies mit unangenehmen Folgen verbunden, doch die Frage ist ja, welcher Art diese (zweite) Konzentration ist; ob und wie sie von dem 'Beprägten' anwendbar ist. Seine bloße Bekanntschaft mit dem Th oder seine physische Anwesenheit beim Prägeritual reicht mir momentan als Begründung noch nicht, sonst hätte ich Leachlains Argument nicht so mies abgewürgt. In anderen Zusammenhängen und bei anderen Zaubern wird von Körperteilen wie etwa Blutstropfen, Haaren oder Nägeln (z.B. bei Thaumagrammen) gesprochen, bei geprägten Runenstäben reicht anscheinend eine einfache Anprobe... Außerdem ist bei geprägten Runenstäben von "einfachen Artefakten" mit einer ABW:50 die Rede, für mich alles Hinweise auf eingeschränkte Anwendbarkeit. Ja, ich weiß, auch ich interpretiere... Jepp. Das ist nicht ganz richtig:Im Fall von Feuerkugel und Auflösung wird zwar der Zauber ausgelöst, jedoch werden durch die Konzentration die arkanen Kräfte an ihrer endgültigen Entfaltung gehindert. Erst bei Beendigung der Konzentration werden diese Kräfte freigesetzt, die bis dahin durch ebendiese Konzentration in der Form einer sichtbaren Kugel gebunden wurden. Arkan hin oder her, in meinen Augen erfordert diese Handlung, die die Figur immerhin auf eine B=1m beschränkt, eine erhebliche geistige Leistung, die wenigstens irgendeinen PW oder WW erfordern sollte. Von der nötigen Anwesenheit des Th bin ich gerne bereit abzurücken. Doch auch hierfür sehe ich momentan weniger Argumente als für dessen notwendige Kontrolle über die arkanen Kräfte, da wie gesagt der 'Beprägte' den Zauber im Runenstab lediglich auslöst. Darin sehe ich nach wie vor nicht die zwangsläufige Schlussfolgerung, dass er ihn auch beherrscht. Auch das ist nur zum Teil richtig:Ich habe vor meiner Antwort mal nachgeschaut und festgestellt, dass tatsächlich nur die wenigsten der Zauber, die in Runenstäben gebunden werden können, konzentrationsabhängig sind. Allerdings bin ich über die Zauberbeschreibung von "Sturmwind" gestolpert, in der (allerdings als einziger Beschreibung, nach Überfliegen des ARK) von nötiger Konzentration die Rede ist (bei 'normaler' Anwendung) und gleichzeitig davon, dass die Bruchstücke eines Runenstabes lediglich "in den Händen" gehalten werden müssen. Das gibt mir schon zu denken... Ok, wie ich schon vorher Shadow schrieb, halte ich diesen Weg für gangbar. Allerdings verstehe ich nicht, aus welchem Grund diese Form der Konzentration automatisch beherrscht werden muss, nur weil der Th den Runenstab zwei bestimmten Daumen angepasst hat?
- Theorie und Praxis...
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Das könnte ich mir als Spielleiter zwar ausnahmsweise als Handlung eines bösartigen Nichtspielercharakters vorstellen, der die Charaktere in den Tod schicken will (vielleicht ist er erbberechtigt ...), aber ohne eine solche Verankerung in der Spielwelt wäre es auch aus meiner Sicht ein sehr grober Fehler. Beides ist aber meilenweit voneinander entfernt:Kazzirah spricht von der Spielerebene, Du vom Plot!
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Ah, ok, dann hatte ich Dich nicht richtig verstanden. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, auch wenn sie nicht die Frage beantwortet, wer sich nun letztendlich konzentrieren muss. Mir geht es ja auch um den Automatismus, dass jeder Spacko plötzlich arkane Energien kontrollieren können soll. Lässt Du den Benutzer auf die Konzentration würfeln? Und wie? Ein EW:Zaubern kann es ja nicht sein. PW:Zt? PW:In? Sorry, meinst Du mit Flammenschwert jetzt einen Runenstab mit Elfenfeuer oder Dämonenfeuer?Wo steht da etwas von Mindeststärke? Und konzentrieren muss der Benutzer sich auch nicht darauf... Seltsames Beispiel.
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Runenstäbe - wer zaubert und wer hält den Zauber aufrecht?
Mag sein, aber ich will es jetzt einfach mal genau wissen.Ich will, ich will, ich will! Nein.Prados hat jedoch weiter oben ausgeführt, dass dies eine andere Form der Konzentration sein kann als die, die für das Aufrechterhalten arkaner Kräfte wie z.B. die einer Feuerkugel nötig ist. Und dieses Konzept verfolge ich zur Zeit. Jepp. Genau. Und mit genau diesem Punkt begibst Du Dich in den Bereich der Interpretation. Ich sage gerne immer wieder: Genauso habe ich es ebenfalls immer gehandhabt. Aber auch Du veränderst hier Deine Wortwahl, benutzt einen Begriff wie "üblicherweise" und argumentierst plötzlich mit der Verantwortung des Herstellers. Immer noch sehe ich die Sache tendenziell so, dass manche Zauber eben einfach nicht dazu geeignet sein könnten, in Abwesenheit des Th mit einem geprägten Runenstab gezündet zu werden. Da hilft mir auch Dein Verweis auf die nötige Einweisung durch den Th nicht weiter, die bezieht sich nämlich m.M.n. noch immer auf die reine Handhabung i.S. von "Knicken und gut Zielen" bei z.B. einem 'Blitz(e) schleudern' oder "Knicken und Schwenken" bei einem 'Bannen von Dunkelheit'. Bei einer Feuerkugel (analog Auflösung, Fesselbann) müsste die Einweisung dagegen lauten: "Knicken, mithilfe der Konzentration die arkanen Kräfte beherrschen und durch Beenden der Konzentration die arkanen Kräfte lösen." Ich bezweifle inzwischen einfach, dass Hans und Franz dazu fähig sind, nur weil der Runenstab ergonomisch an den Benutzer (Auslöser) angepasst worden ist. Um aber auf Deine Argumentation einzugehen: Die Verantwortung des Th bezüglich eines geprägten Runenstabes mit z.B. 'Feuerkugel' liegt dann eben darin, dem Benutzer folgendes einzuschärfen: "Trage diesen Stab und tu es vorsichtig! Brich ihn nicht in meiner Abwesenheit und nur auf mein Kommando, denn meine Konzentration ist nötig, damit Dir nicht die arkane Energie um die Ohren fliegt!" Zustimmung.