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Stephan

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  • Geburtstag 28.02.1965

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  1. @BB: Worauf Ma Kai nach meiner Vermutung hinauswill ist die folgende Aussage von dir: . Das kann beim Empfänger durchaus ankommen als ein: "Natürlich könnt ihr das im Strang 'Diskussionen zu Moderationen' diskutieren. Aber Erfolgsaussichten gibt es nicht." Entsprechend kommt beim Empfänger dann der Eindruck an, dass er sich eine Diskussion hier im Strang auch schenken kann, da das Ergebnis vorher schon feststeht. Eine etwas neutralere Aussage, z.B. 'Wenn ihr was anderes wollt, dann diskutiert das bei den Diskussionen zu Moderationen. Ich sehe bisher keine Argumente, die eine Änderung der jetzigen Praxis rechtfertigen würden.' hätte vielleicht (jedenfalls für Ma Kai) eine andere Wirkung gehabt. Damit signalisiert man immerhin, dass man bereit ist, sich in seiner Überzeugung durch Argumente beeinflussen zu lassen.
  2. Ah danke. Gut versteckt.
  3. Ich finde die Funktion nicht mehr, mit der ich mir eine Vorschau meines gerade getippten Beitrags anschauen kann. Das ist insbesondere dann interessant, wenn ich mit Tags gearbeitet habe. Da sollte mir die Vorschau zeigen, ob ich das richtig gemacht habe. Weiß jemand, wo sich die Vorschausfunktion versteckt?
  4. Wenn ich es richtig verstehe, dann gibt es hier einen Zielkonflikt. Octavius wollte für seine Ideen möglichst schnell einen konstruktiven Input. Die Forumsleitung möchte, dass solcher Input später auch anderen zur Verfügung steht. Wegen der Dynamik des Schwampfs ist es plausibel, dass der schnelle Input eher kommt, wenn man dort nachfragt. Dass einige außerdem die Erfahrung gemacht haben, dass solche Nachfragen in den richtigen Strängen oft zu keinen konstruktiven Ergebnissen führen, ist bedauerlich. Das ist einer der Punkte, wo man vielleicht mal drüber nachdenken sollte, wie es dazu kommt. Ansonsten finde ich es völlig ok, wenn Octavius zunächst einmal den Weg wählt, der ihm zur Erreichung seines Ziels am Besten erscheint. Natürlich unter der Annahme, dass sich keiner derjenigen, die sich im Schwampf rumtreiben, dadurch gestört fühlt. Natürlich ist es auch legitim, wenn jemand dann sagt: 'Ich würde ja gerne was beitragen, aber nur in einem offiziellen Strang. Im Schwampf geht es bald verloren und das ist mir die Mühe nicht wert.' Wenn Octavius der Meinung ist, sein Ziel sei im Schwampf trotzdem besser aufgehoben, so ist das seine Entscheidung. Schließlich gibt es die ganze Diskussion ja nur, weil Octavius diese Idee hatte und dafür möglichst effektive Hilfe haben wollte. Ich als Nicht-Schwampfler verspüre da keinen Groll, weil mir Ideen, die mich vielleicht bereichern könnten, vorenthalten werden. Beleidigungen sollten nicht sein. Da ich den Umgangston im Schwampf nicht kenne, kann ich das für den vorliegenden Fall nicht qualifiziert beurteilen, ob es solche waren. Bei den gebrachten Beispieln kann ich mir zivilisierte Gesprächskulturen vorstellen, wo das ok wäre, und solche, wo es nicht in Ordnung wären.
  5. Schamanen und Tiermeister gibt es in Erainn doch genauso wenig.
  6. Im Quellenbuch werden auf Seite 117 die Abenteurertypen aufgezählt, die die erainnischen Zaubertänze lernen können. Dazu gehören Tiermeister (als Standard) aber nicht die Wildläufer. Das finde ich überraschend, da der Wildläufer in meinen Augen der erainnischen Kultur näher steht als der Tiermeister. Gleichermaßen kann man sich allerdings fragen, warum der Schamane, nicht aber der Druide, die Zaubertänze lernen darf. Sind Wildläufer und Druiden zu seriös, um ihre Zauber durch Herumhüpfen zu wirken, oder kann man diesen Unterschied irgendwie anders motivieren?
  7. Ich stimme Yon Attan aus vollem Herzen zu. ich hatte im vorherigen Forum auch einige Dinge eingestellt, die plötzlich nach der Forumsumstellung nicht mehr erreichbar waren. Da ich in die auch einige Arbeit investiert hatte, hat mich das damals ziemlich geärgert. Umgekehrt auch die Tatsache, dass ich einige Dinge, die ich vorher verlässlich finden konnte, plötzlich nicht mehr auffindbar waren. Wenn dieser Effekt jetzt bereits zum zweiten Mal auftritt, wäre ich stark dafür, das Experiment zu beenden.
  8. Die Abwägung zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem Recht nicht beleidigt oder verunglimpft zu werden, ist nicht immer einfach. Von jemandem, der in vier Sätzen andere als Deppen, Vollpfosten, Idioten und Vollidioten bezeichnet, würde ich allerdings erwarten, dass er bei dieser Abwägung sehr stark auf Seiten der Meinungsfreiheit steht. Denn genauso wie das Recht nicht verletzt oder eingesperrt zu werden, gilt das Recht, nicht beleidigt zu werden, doch wohl hoffentlich unabhängig davon, wie sympathisch uns jemand ist. Die Leugnung von Straftaten ist in Deutschland aus gutem Grund nicht verboten. Die Leugnung von Völkermorden nur im Fall des Holocaust. Wobei ich schon das für eine wackelige Konstruktion halte, die meines Wissens darüber geht, dass hier eine Beleidigung der Opfer angenommen wird. Ich halte die Gesetzeslage in dem Fall aus der besonderen historischen Situation für noch für akzeptabel. Dies auf alle Völkermorde auszudehnen, lehne ich ab.
  9. Um was geht es dir? Soll ich mich entschuldigen? Nein, mache ich nicht. Und du schießt weit übers Ziel hinaus. Du unterstellst mir quasi, indem ich einen Herrn Höcke als Vollpfosten bezeichne, würde ich ihm die Menschenrechte absprechen, oder was? Für diese unterschwellige Unverschämtheit, mir so was zu unterstellen, solltest eher du dich entschuldigen! Ich hoffe sehr, ich habe deinen Beitrag falsch interpretiert. Lieber BB, in der Tat hast du mich vollkommen falsch verstanden. Ich habe bewusst von 'zugeben im Eifer des Gefechts etwas über das Ziel hinaus geschossen zu sein' und nicht von 'entschuldigen' gesprochen. Eine noch sanftere Formulierung für die Möglichkeit, zuzugeben, dass man vielleicht besser anders formuliert hätte, ist mir leider nicht eingefallen. Weiterhin bezieht sich der zweite Teil meines Postings, der bewusst durch eine Leerzeile getrennt ist, und in dem nicht du angesprochen wurdest, nicht auf den 'Vollpfosten'-Beitrag. Daher ist deine Empörung hier völlig unangebracht. Der Teil bezieht sich - ich hätte gedacht, das wurde aus der Diskussion klar - auf Beiträge in denen von Unmenschen, von Verachtung und vom Verlust des Rechts auf Meinungsfereiheit gesprochen wird.
  10. Lieber Drachenmann, mein Kopfschütteln über deine Beiträge bewegt sich in ähnlicher Größenordnung wie das über die Meinung meines Vereinskollegen. Trotzdem bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als dich gewähren zu lassen.
  11. Zunächst mal von mir ein Beispiel aus der Praxis: In unserem Tischtennisverein ist ein Spieler, der sich mir gegenüber nicht nur offen als Sympathisant der AfD erklärt hat, sondern auch zur Kriegsschuldfrage des 2. Weltkriegs eine Meinung geäußert hat, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Ist bei ihm rassistisches Gedankengut vorhanden? Weiß ich nicht. Sah auch keine Veranlassung das durch Nachfragen zu ergründen. Den afghanischen Flüchtling, der regelmäßig bei uns zum Training kommt, hat er jedenfalls meines Wissens noch nicht angepöbelt. Im Umgang ist der betreffende Spieler sicher etwas eigenwillig. Das galt aber auch schon, als ich ihn noch als Sympathisanten der SPD eingeschätzt habe. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kommt man aber ganz gut mit dem aus. Er tut auch einiges für den Verein. Halte ich denjenigen für einen Vollpfosten, einen Unmenschen oder verachte ich ihn? Definitiv nicht. Da würde schon einiges mehr dazu gehören als merkwürdige Meinungen zu vertreten. Jetzt zum allgemeinen: Die Kraftausdrücke im Ausgangspost machen für mich nur den kleinsten Teil der Diskussion aus. Wobei es natürlich am einfachsten gewesen wäre, wenn der Autor einfach mal zugegeben hätte, dass er im Eifer des Gefechts etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Was mich vielmehr stört, ist die Leichtigkeit, wie hier Leute, die eine andere Meinung haben, als Rassisten betitelt werden. Und dann, wie man das als Rechtfertigung nutzt, um diesen Menschen grundlegende Rechte abzusprechen oder sie verbal herabzuwürdigen. Ebenfalls finde ich es völlig verfehlt, Leute, die bezüglich Flüchtlingspolitik eine Änderung der augenblicklichen Politik fordern, für Verbrechen an Flüchtlingen haftbar zu machen. Mit gleichem Recht könnte man den gesamten katholischen Klerus für Morde an Abtreibungsärzten oder Kapitalismuskritiker für Morde an Wirtschaftsbossen verantwortlich machen.
  12. @Drachenmann: Deine Ausführungen empfinde ich als totalitär und inhuman. Wie viel davon Rhetorik ist und wie viel tatsächlich deiner Grundüberzeugung entspringt, vermag ich nicht zu beurteilen. In keinem Fall führt das dazu, dass ich dich verachte, annehme, wir könnten nicht auf Augenhöhe diskutieren, oder dir das Recht auf Meinungsfreiheit abspreche. Allerdings glaube ich nicht, dass dieses Forum oder gar dieser Strang das richtige Medium ist, diese Diskussion weiterzuführen.
  13. 'Täter' wird im allgemeinen Sprachgebrauch synonym mit 'Straftäter' verwendet. Dieses Attribut vergibst nicht du per Akklamation, sondern wird von Gerichten zugesprochen. Meines Wissens ist dies für die Mitglieder des AfD-Vorstandes (die waren ja das Ziel von BBs Attacke) noch nicht geschehen.Im übrigen haben auch Täter Rechte. Und wenn man diese missachtet, dann sind sie auch Opfer. Und es steht jedem gut an, sie gegen diese Missachtung ihrer Rechte zu schützen.Zum Beispiel sind die Äußerungen Höckes zur deutschen Erinnerungskultur (die nicht nur ich für grundfalsch halte, sondern offenbar selbst in der AfD kritisch gesehen werden) natürlich von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und wenn jemand das ändern möchte, dann ist er selber eine Gefahr für unsere Demokratie. Ich darf also nicht sagen, dass ich Leute die so denken für Idioten halte? Auf die Frage hat ja Godrik schon eine sehr gute Antwort gegeben. In Ergänzung: Da du mich zitierst und mittels 'also' sogar einen sprachlichen Zusammenhang herstellst, scheinst du der Meinung zu sein, die Frage habe mit meinem Beitrag zu tun. Ein solcher Zusammenhang erschließt sich mir nicht.
  14. 'Täter' wird im allgemeinen Sprachgebrauch synonym mit 'Straftäter' verwendet. Dieses Attribut vergibst nicht du per Akklamation, sondern wird von Gerichten zugesprochen. Meines Wissens ist dies für die Mitglieder des AfD-Vorstandes (die waren ja das Ziel von BBs Attacke) noch nicht geschehen. Im übrigen haben auch Täter Rechte. Und wenn man diese missachtet, dann sind sie auch Opfer. Und es steht jedem gut an, sie gegen diese Missachtung ihrer Rechte zu schützen. Zum Beispiel sind die Äußerungen Höckes zur deutschen Erinnerungskultur (die nicht nur ich für grundfalsch halte, sondern offenbar selbst in der AfD kritisch gesehen werden) natürlich von der Meinungsfreiheit gedeckt. Und wenn jemand das ändern möchte, dann ist er selber eine Gefahr für unsere Demokratie.
  15. Nein Da zu lesen, freut mich wirklich.