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Eleazar

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Über Eleazar

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    Wendland

Persönliches

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    http://
  • Wohnort
    Wendland
  • Interessen
    Rollenspiel, Zinnfiguren, Schreiben, Zeichnen
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    Bin zufrieden!
  • Biografie
    M1, M2, M3, M4, verheiratet, 2 Kinder, 1 Katze, Rad fahren.

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  1. (Charaktererschaffung) Aussehen 1 gewürfelt

    Bevor es zu kryptisch wird: Eine Figur mit geringerem Hörvermögen ist kerngesund, aber die Ohren sind halt nicht so gut. Wenn das mit den Pockennarben geheilt werden kann (kann es das eigentlich?), dann ist es eine genetische Pigmentstörung. Aber noch mal zu Alheilung und Pockennarben: Dass ich die Folgen einer frische Pockenerkrankung wieder wegbekomme, ist geschenkt. Aber wieso eigentlich die Narben? Narben sind keine Krankheit und sie sind auch keine Wunde. Gut, wenn jetzt die Hautatmung massiv beeinträchtigt wäre, dann... Aber bei Midgard gibt es keine Hautatmung. Soll Allheilung denn so eine Art Reset-Zauber sein? Kriege ich auch Falten wieder weg? Oder einen miesen Haarschnitt? Oder eine Tätowierung? Nehmen wir mal an, ich kriege Säure ins Gesicht und verliere 8 LP. Alheilung heilt mir 4 LP. Dann ist ja wohl noch eine Wunde über und die wird wohl eine Narbe hinterlassen, oder? In jedem Falll ist eine Basiseigenschaft erst mal fix und jemand mit Aussehen 01 sieht grottenschlecht aus. Meinetwegen dann unter seiner Brandnarbe auch nicht besser.
  2. Abstrakte Dungeons - eine Idee

    Blöde Frage: Kann man in dem Dungeon auch "zurückgehen"? Also schon mal besuchte Orte erneut aufsuchen ohne einen Logikknoten zu bekommen? Dokumentierst du, was alles schon entdeckt wurde?
  3. Abstrakte Dungeons - eine Idee

    Das ist in der Tat ein interessanter Ansatz: Ich hatte mal vor, was Ähnliches zu entwickeln, um eine Stadt ad hoc durch Improvisation zu entwickeln oder um Spielern die Möglichkeit zu geben, durch erfolgreiche Fertigkeitsproben in einem Detektivabenteuer wieder auf die richtige Spur zu bringen, wenn sie sich verrannt haben. Auch könnte ich mir vorstellen, so ein Dungeon mit Zufallstabellen zu improvisieren. Grundsätzlich jedoch würde ich immer ein Dungeon mit echter Karte und echtem Plan vorziehen. Der Grund liegt eher auf der psychologischen Ebene: Ich möchte mit meiner Figur im Dungeon etwas Vorgegebenes erkunden. Dass der Rest vom Dungeon vor dem nächsten Würfelwurf noch gar nicht da ist, ist für mich unbefriedigend. Darin steckt für mich ein Teil der Anziehungskraft von Fantasy: Man bewegt sich in einer fiktiven, dennoch definierten Welt. Deshalb ist der Herr der Ringe so gut: Er hat eine Karte, eine Historie, einen reichen Unterbau. Aber das ist natürlich eine Geschmackssache.
  4. (Charaktererschaffung) Aussehen 1 gewürfelt

    Also ist Aussehen ein Relikt aus der Rollenspielsteinzeit, als verhindert werden sollte, dass alle Abenteurer automatisch das spitzenoptische Kompensat aknegeschädigter Nerd-Teens sind. Aussehen ist sowieso so eine (Geschmacks-) Sache: Selbst im selben Kulturkreis gehen die Geschmäcker weit auseinander. Und wenn erst die wunderbare bulugische Tellerlippe in Alba präsentiert wird, sagt ein Prozentwert herzlich wenig aus. Hinzu kommt, dass man sich ja an alles gewöhnt und das Aussehen in der Bedeutung bald zurücktritt. Ich erinnere mich an einen Bewohner während des Zivildienstes, vor dem ich mich bei der ersten Begegnung geradezu erschreckt habe, so sah der aus. Nach drei Wochen war das einfach ein netter Kerl, dessen Aussehen überhaupt keine Rolle spielte. Die pA kann man als eindruckschindenden Gesamtcocktail aus körperlichen (nicht nur Schönheit, sondern auch Gestik, Mimik, überhaupt die Bewegungen) und sozialen Bestandteilen als objektiv gegeben setzen. Das geht vor allem, wenn man nicht in die Einzelheiten geht. Ich meine, auf einer Party ist ja auch nicht unbedingt die bestaussehende Person umlagert, sondern jemand, der insgesamt gut ankommt: Witz und herzliche Persönlichkeit wirken Wunder. Und dann kann man mit Landeskunde noch gucken, ob man kulturell den richtigen Ton trifft. Insofern ist Au 01 für den allerersten Eindruck also nicht so dolle. Aber sehr schnell wird anderes wichtiger. Und wenn eine Gesichtsbaracke in einer Gruppe das charmante soziale Zentrum ist, dann registrieren das auch Außenstehende. Es zeigt sich in der pA ja auch das soziale Prestige einer Person und das ist am Verhalten der Gefährten intuitiv ablesbar. Also kann eine erste Reaktion durchaus bedeuten: "Ach du Schreck, aber offensichtlich hat der was zu sagen." Und mal ganz ehrlich: Au 01 bedeutet, dass dies statistisch die hässlichste Person von 100 ist. Also der hässlichste von 9 Fußballmannschaften plus einem Schiri. Der/die Hässlichste aus der 7a bis c. Meinetwegen bis d. Ich kann mir nicht erinnern, dass wir bei einem Punktspiel oder auf dem Pausenhof irgendwenn gesteinigt oder vom Sportplatz getrieben hätten. Solche Überlegungen sollten auch den Übereifer eines SLs einfrieden. Sonst kann man immer noch sagen: "Wieso? Dich haben wir doch auch nicht aus der Stadt getrieben." Aber dann braucht man wohl eine neue Gruppe. Und einen pA-Coach.
  5. (Charaktererschaffung) Aussehen 1 gewürfelt

    Ich würde mit dem Spielleiter sprechen: Wie will er das Aussehen ausspielen? Wenn die Figur aus der Stadt geschmissen und von jeder Wache schikaniert wird, würde ich passen und entweder darum bitten, dass Aussehen auf 11 setzen zu können (was ja auch herausragend hässlich wäre und viele Möglichkeiten zum Rollenspiel lässt) oder eine neue Figur auswürfeln. Es macht keinen Spaß, jeden zweiten Spielabend gesteinigt zu werden. Andererseits kann ich mir so ein Aussehen für einen Assassinen durchaus als reizvoll vorstellen: Er trägt eine Ledermaske und nicht mal die Stadtwache traut sich, sie ihm abzunehmen. Also kennt praktisch keiner sein wahres Gesicht. Vielleicht hat er sich wegen seiner Pockennarben und der Maske der "Gilde der Gesichtslosen" angeschlossen, die in heiklen Fällen Aufträge erfüllt um Gerechtigkeit zu schaffen, wo die Justiz versagt. Mag ja sein, dass er -2 auf so ziemlich alle sozialen Skills bekommt, aber auf Verhören bekommt er +2. Gib ihm den Beruf Henker und lass ihn immer mit schwarzer Maske rumlaufen. Sein Ruf wäre legendär. So einen Typen aus der Stadt zu werfen, muss man sich auch erst mal trauen... Ich hätte Spaß dran.
  6. Dungeons - Darstellung der Erkundung

    Ach ja: Eine Möglichkeit wäre auch, einen Overheadprojektor zu benutzen (wir haben einen): Das Dungeon einmal auf eine A4 Folie kopieren. Die Folie noch mal auf Papier fotokopieren und alle Räume ausschneiden und mit Tesa auf die Folie kleben. Betreten die Abenteurer einen Raum, entfernt man den Papierraum und die Folie wird sichtbar.
  7. Dungeons - Darstellung der Erkundung

    Nach einer Erzählung eine Karte nachzuzeichnen ist mir zu aufwändig und fehlerträchtig. Das kostet auch zu viel Zeit. Nur den SL erzählen lassen und danach das Dungeon ablaufen, geht mit mir nicht. Mir fehlt die Vorstellungskraft. Dann kommt auch irgendwann die Frage:"Haben wir schon alle entdeckten Gänge erkundet?" Das kann es nicht sein. Ich habe öfter die Karte zweimal kopiert. Auf der Masterkarte sind die Räume nummeriert. Die andere Karte ist zerschnipselt und da sind die Nummern auf der Rückseite. Dann kann ich einfach das Dungeon Stück für Stück aneinander legen oder sogar auf ein Blatt kleben. Alternativ zeichne ich als SL auf einen Bodenplan oder ein kariertes Blatt.
  8. Das würde ich anders sehen: Falls ich auf einem Con oder mit anderen M5ern zusammen spiele, sollten auch die Spruchbeschreibungen gleich sein. Und wenn ich eine Figur ausbauen möchte, dann will ich auch die entsprechenden Möglichkeiten haben. Gerade im Bereich der Heilzauber hat sich durch neue Zauber für etliche Klassen eine Menge geändert. Klar kann man notgedrungen aufs Arkanum verzichten, aber man wird sich wahrscheinlich darüber später ärgern. Das Arkanum ist gut investiertes Geld und Grundstock. Außerdem: Die Mitspieler müssen oder wollen sich ja auch Regeln anschaffen. In einer GRuppe mit zwei Regelausgaben zu hantieren ist wahrscheinlich nicht so dolle.
  9. Kodex und Arkanum reichen anfangs vollkommen aus. M5 ist extra so konzipiert, dass es einsteigerfreundlich sein soll. Die weiteren Regelbände bieten Regeln für Fortgeschrittene und Leute, die den Spezialkram aus M4 vermissen. Im Kodex ist übrigens auch ein Kurzbestiarium mit den wichtigsten Viechern und deren Werten vorhanden. Das ist eine super Ergänzung zum M4-Bestiarium, wo die Monster ja sehr ausführlich beschrieben sind: Du kannst die Beschreibungen und besonderen Kampftechniken aus M4 übernehmen und die M5-Werte dafür einsetzen. Und du kannst aus den Werten des Kurzbestiariums mit Hilfe des M4 Bestiariums M5-Werte für in M5 nicht beschriebene Monster leicht erschließen. Äh: Wenn du das gleiche Tier aus M4 in M5 findest, dann hast du die M5 Werte und Zusatzinformationen aus M4. Wenn ein M4-Tier in M5 nicht beschrieben ist, dann machst du was mit den Werten eines gleichstarken M4-Tieres, das in M5 beschrieben ist. Das alte Bestiarium ist also immer noch sehr brauchbar.
  10. Händler, welche Möglichkeiten?

    Na ja, über Einzelaktionen kann man geteilter Meinung sein und das hängt auch von den Spielumständen ab. Bei meiner Wochenendrunde gehen immer welche kochen oder klönen, wenn einer oder zwei auf Einzelaktion gehen. Ohne solche Pausen würde mir was fehlen. Aber sicher nervt es, wenn ein Spieler an einem dreistündigen Spielabend immer die gleiche Marktplatzsituation ausspielt. Und damit hängt zusammen, dass dein Händler ja schenbar Kohle für sich scheffeln will. Dabei bin ich ungern Zuschauer. Wenn ein Dieb für die Gruppe ein Dokument aus einem Patrizierhaus stielt oder der Assassine ein Stadttor für die Gruppe öffnet, bin ich lieber Zaungast. Andererseits soll ja auch jeder Spieler seine fünf Minuten Ruhm am Spielabend haben. Also warum sollte der Händler da nicht Geschäfte machen. Aber da musst du variieren. Wahrscheinlich wirst du es sonst schnell merken, wenn deine Mitspieler die Augen verdrehen, wenn die Worte "mein Händler" und "Markt" in einem Satz fallen. Der Prototyp für einen Midgard-Händler ist eben auch Marco Polo und nicht die Brüder Albrecht.
  11. Händler, welche Möglichkeiten?

    Und eine Handelsdelegation mit entsprechender Begleitung kann ja auch eine Tarnung sein.
  12. Händler, welche Möglichkeiten?

    Nur mal als Beispiel: Dein Händler ist gut vernetzt. Die Gruppe will nach Rawindra. Eine Handelsgilde verschafft dir und der Gruppe eine Passage dorthin und du bekommst den Auftrag, mit den dortigen Händlern die Möglichkeiten für Geschäftsbeziehungen auzuloten und Kontakte zu knüpfen. Kannst du liefern, bekommst du ein Honorar und deine Reisekosten werden eh übernommen. Die Gruppe kommt etwas günstiger davon. So kann man Handelsgilden auch als Auftraggeber oder zumindest zur Begründung einer Reise verwenden.
  13. Tintenherz Trilogie - Cornelia Funke

    Ich hatte anfangs auch Probleme und habe das Buch ein halbes Jahr bei Seite gelegt. Dann habe ich neu angefangen und es hat mir sehr gut gefallen. Der Film ist übrigens totaler Mist.
  14. Händler, welche Möglichkeiten?

    Moin. Ich bin bei M5 nicht ganz auf der Höhe, aber früher gab es meiner Meinung nach mal so eine Pauschalabgeltung für den Händler: Er kaufte alle Waren 10% günstiger, weil er hhalt ein Geschäftsmann war und sich auskannte und fertig. Das war im Spiel sein Vorteil. Eventuell konnte er Wissen und Kontakte von seinen Reisen bei einem Kontor zu Geld machen. Fertig. Ansonsten war er vor allem eine Figur mit vielen sozialen Fertigkeiten der in der Gruppe so seinen Beitrag leistete und der sich in fremden Ländern schnell anpassen konnte. Das war seine Nische im Spiel. Ich bezweifle, dass eine Gruppe viel Vergnügen daran hat, wenn du an jedem Spielabend auf den Markt zum Feilschen gehst und die Gruppe dir dabei zusehen kann. Das Geschäft deines Händlers ist für das Spiel wohl eher Hintergrund, manchmal Tarnung, manchmal ein Abenteueraufhänger, aber sicher kein Dauerhauptthema.
  15. Anwerben von Söldnern

    Ich kann mir schon vorstellen, dass es einen Markt für Söldnergilden gibt: Händler wollen Wachen für ihren Handelszug anwerben, ihr Hab und Gut aber nicht irgendwelchen Fremden anvertrauen. Eine Söldnergilde kann sich da für qualifizierte, ehrliche Kräfte verbürgen und gegen schwarze Schafe vorgehen. Lairds wollen ihre Truppen für irgendein Abenteuer um ein paar Duzend gute Kämpfer aufstocken, aber dafür keinen politischen Preis bezahlen, sondern das mit Geld regeln. ... So eine Gilde muss immer in einer Art an die örtliche Obrigkeit angedockt sein und kann zumindest im kleineren Maßstab keine eigene Macht darstellen. Sonst würde man sie nicht dulden. Aber wenn die Gilde im Angriffsfall der Stadt kostenlos als Miliz zur Verfügung stünde und auch nicht gegen die Stadt engagiert werden kann, wer sollte was gegen sie haben? In jedem Fall braucht es einen Verhaltenskodex für die Gilde. Man muss wissen, wofür sie steht. Und der Laird muss dabei ruhig schlafen können.
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