Eleazar

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Über Eleazar

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Profile Information

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    Wendland

Persönliches

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    http://
  • Wohnort
    Wendland
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    Rollenspiel, Zinnfiguren, Schreiben, Zeichnen
  • Beruf
    Bin zufrieden!
  • Biografie
    M1, M2, M3, M4, verheiratet, 2 Kinder, 1 Katze, Rad fahren.

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  1. Ich meine nicht. Kann mich aber nicht mehr 100%ig erinnern.
  2. Die ganze Lernerei ist eh ein theoretisches Konstrukt. Realismusargumente haben nur eine seeeehr geringe Aussagekraft. Für viel entscheidender halte ich die Situation am Tisch: Der Krieger würfelt eine 20 mit Langschwert: "Moment, wartet mal, ich glaube, ich kann mein Langschwert um 1 steigern..." blätter, blätter "Nee, doch nicht!" - Das geht überhaupt nicht. Hat der Spieler hingegen die benötigte Anzahl der PPs auf seinem Dokument notiert* und kriegt den letzten dazu, kann er meinetwegen jubeln und schon den nächsten Schlag mit +1 machen. Und Gleiches gilt auch beim Kletterer oder beim Zauberer, dessen Spieler sich den gewünschten Spruch schon vor der Spielsitzung ausgesucht hat. Das alles stört den Spielfluss in keinster Weise. Warum sollte man dem Spieler die Freude und der Gruppe die Verstärkung nehmen? Wenn sich der Spieler nicht entsprechend vorbereitet hat, dann muss er eben warten, bis der Spielfluss es zulässt. Im Zweifelsfall bis der Pizzabote klingelt. Realismusfetischisten sei die goldene Brücke gebaut, dass sich der Abenteurer eh schon die ganze Zeit in der Fertigkeit oder in diesem Zauber** geübt hat. Der letzte PP bringt dann das Fass zum Überlaufen, so dass es plötzlich funktioniert. Da der PP ja genau in dem Augenblick verteilt wird, wenn man sich mit der zu lernenden Sache beschäftigt, ist man ja praktisch auch gerade im Training. Und auch bei Wissensfertigkeiten gibt es Erkenntnisse plötzlich und oder fern der Bibliotheken. Denn es gibt ja Forscher, die auf der Suche nach Wissen die Bibliotheken verlassen. * Ich kannte mal einen Spieler, der sich auf dem Dokument nach dem Ausbauen immer die Kosten für die nächsthöhere Stufe notiert hat. Das ergibt sogar ein wenig Sinn, weil man dann ja die Seite eh aufgeschlagen hat. Und für die Praxispunkte-sofort-umwandeln-Funktion wäre es wirklich nicht schlecht. ** Der Spieler merkt bei Zaubern ja, wann er auf welche EP-Grenze zukommt und kann eine Liste von Optionen anlegen. Dass er nun ingame nicht seit drei Spieleabenden die Gruppe über seine Übungen an einem bestimmten Zauber informiert hat, kann ich gerne gönnen. Die Spielfiguren machen so einiges während der Abenteuer, was die Spieler nie aussprechen (außer bei manchen Gruppen an Markttagen - seufz). Dass ein Zauberer dann spontan einen Zauber wählt, den die Gruppe gerade dann sehr gut gebrauchen kann, ist geschenkt. Es wird nicht so oft vorkommen, dass gerade dann genug PPs vorhanden sind, wenn es der Gruppe mal den Hals rettet. Und wenn es mal passiert, dann ist das in etwa so unrealistisch wie Schicksalsgunst oder göttliche Gnade. Kurz: Wenn es den Spielablauf nicht stört, bin ich extrem großherzig. Ansonsten kleinherzig.
  3. Ich habe es heute auch bekommen, konnte aber noch nicht richtig reingucken. Das Cover ist bildschön! Das beste Abenteuercover seit langem.
  4. Eigentlich kauft man ja nur beim zertifizierten Händler für exotische Tiere, aber wenn einem die Ware sozusagen an den Hof geliefert wird... Ach, Dekadenz mcht so einen Spaß.
  5. Hündchen sind in jedem Fall out. Vorjahreshündchen werden aus Gnade und Barmherzigkeit in einen Zwinger auf einem Landsitz ihr Gnadenbrot erhalten, wo man sie nicht hört oder sieht. Oder man verschenkt sie an irgendeine "Dame" aus dem niederen Adel, die dann gezwungen sind mit diesem Vorjahresaccessoire herumzulaufen, weil man das Geschenk einer hochgestellten Persönlichkeit ja nicht ablehnen kann. Dieses Jahr ganz hoch im Kurs sind importierte Großkatzenbabys, vor allem Leoparden und Luchse. Die tapsigen Kleinen trägt man in einem Korb in der Armbeuge umher. Gerne lässt man sich mit ihnen in Öl portraitieren, wobei die Kätzchen in möglichst possierlicher Pose abgebildet werden. Sobald die Jungtiere für's Tragen zu schwer werden, werden sie von einem Tierpfleger an der Leine geführt und in der Nähe der hohen Frau gehalten. Jedoch nicht so nah, dass ein Prankenhieb oder ein Biss sie erreichen könnte. Immer wieder kommt es so bei der Dienerschaft zu Schrammen und kleineren Verletzungen, was aber für eine erlesene Verwegenheit der Herrin spricht. Werden die Katzen auch dafür zu groß oder zu aggresiv, ersetzt man sie durch neue Jungtiere. Die ausgemusterten Großkatzen werden in den Wandelgärten in engen Gitterkäfigen gehalten. Da die Tiere am Gitter entlang unermüdlich hin und her laufen, geben sie ein dekoratives Bild ab und erfreuen das Herz des Betrachters. Der Lidschatten der hohen Dame korrespondiert mit dem Fell des Kätzchens. Da die Jungtiere den Jägern ja meist nicht kampflos ins Netz gehen, dient das Fell des Muttertieres als Hingucker bei Applikationen an Mantelkrägen und Ärmeln.
  6. Vielleicht kann man mal bei den alten SL-Geschenken mancher Cons nachgucken, ob da was Nettes dabei ist (z.B. Karten). Dank MOAM muss ja auch nicht jedes Material ausgedruckt sein: Ein Dungeon / ein Spielplan. Wäre für die Plattform ja auch eine Werbung.
  7. Ein neues Wikingermuseum in Stockholm.
  8. Vielleicht ist langsam die Zeit gekommen, wieder nach vorne zu diskutieren: Ein Moderator fühlt sich verhöhnt und gemobbt. Wie kann man das wieder geradebiegen? Ein Forumsmitglied fühlt sich zu Unrecht angegriffen und möchte seine Kreativbeiträge nicht mehr einstellen. Wie kriegen wir das wieder hin? Emotionen sind hochgekocht und irgendwie verstehe ich einen Teil auf jeder Seite. Was gewesen ist, ist gewesen und gelaufen. Dass es in Zukunft besser läuft, ist in unser aller Interesse. Und in der Richtung finden wir auch Lösungen. Und vielleicht könnten die Beteiligten das in PNs klären.
  9. Ich bin sehr froh. Ich hoffe, dass noch viele tolle Abenteuer kommen. Sie gefallen mir fast durch die Bank weg sehr gut.
  10. Offen gesagt: Ich auch Warum hast du sie dann abgeschaltet? Weil, wenn ich das Forum so aufbauen würde, wie ich wollte, ich hier ziemlich einsam wäre In dem Fall wären wir zu zweit.
  11. Wenn es denn nun gar nicht geht, kann man die Figur ja vielleicht "beurlauben": "Liebe Leute, ich werde jetzt erst mal eigener Wege ziehen!" Du hast die Gelegenheit, mit einer anderen Figur in der Gruppe neu zu starten und deine Mitspieler haben die Chance andersrum mit deiner neuen Figur klarzukommen. Und nach einem oder zwei Abenteuern kommen die Figuren wieder zusammen und du entscheidest, wen du weiterspielen möchtest. Das hat mir ziemlich geholfen: In unserer "Göttinger" Gruppe hat es einen prinzipientreuen, streitbaren und recht unbeliebten Ordenskrieger in die Göttlichen Gefilde verschlagen. Da habe ich mir einen ziemlich gegensätzlichen Glücksritter ausgewürfelt, der danach die Gruppe bei ihrem "Rettungsversuch" begleitet hat. Als die himmlische Schlacht geschlagen war und der Ordenskriege zurück gekonnt hätte, habe ich zu meiner und der Mitspieler Erleichterung entschieden, dass der Ordenskrieger erst mal bei den Göttern unabkömmlich ist und erst bei der nächsten wirklich großen Krise nach Alba zurückkehren wird. Das Mobbing ist mit der Spielfigur verschwunden und es macht uns allen mehr Spaß jetzt so. Das muaa man aber auch erst ausprobieren und selber spüren. Möglich wäre auch gewesen, dass sich die Gruppe wieder auf den Ordenskrieger gefreut oder dass er milder und gruppenkompatibler geworden wäre. In jedem Fall würde ich noch einiges ausprobieren, bevor ich die Flinte ins Korn werfe. Allgemein: Nach deiner Beschreibung würde ich aber wirklich erst noch mal genau klären, wo das Problem liegt: - machen die Mitspieler nur "Spaß" und merken gar nicht, wie sehr es dich belastet? - passt die Figur nicht zu den anderen? Manche Figuren können so, wie sie ausgespielt werden, einfach nicht in einer Gruppe harmonieren. Da muss entweder das Verhalten geändert werden oder eine Figur muss gehen. Das ist zwar schade, aber nicht anders zu regeln. Ginge ja im echten Leben auch nicht. - sind die Mitspieler selbst von deinem Charakterspiel genervt? Dann muss mal offen gesprochen und eine Einigung gefunden werden. Manchmal reicht es, wenn man sich das erklärt und die Motive versteht (Ich hatte das mit einer Shaddowrun-Figur, die sozial unglaublich ätzend war. Ein Mitspieler war total genervt, bis er hörte, dass die Figur tatsächlich Charisma 1 hatte. Dann nahm er das als gutes Charakterspiel an und freute sich darüber. - Die Reaktion hat mich selbst gewundert, aber ich habe sie nicht hinterfragt ).
  12. Kann ich verstehen, wobei mir die Gesamtangabe fehlen wird. Ich erfreue mich an solch primitiven Belohnungssystemen. Ist halt so.
  13. Das mag sein, aber dann wäre diese Diskussion hier auch einfach überflüssig. Das wäre okay. Aber solange er sich nicht selbst dazu äußert, brauche ich über seine Meinung in der Frage eigentlich nicht zu mutmaßen.
  14. Schriftliche Kommunikation z.B. via E-Mail, gerade mit mehreren Gesprächspartnern ist nicht unproblematisch, weil - es einen offiziellen, gewichtigen Charakter hat. Im Gespräch könnte nach dem zweiten Satz klar sein, das manch anderer das als "Spaß" verstanden hat, der nicht so angekommen ist, wie er gemeint war. Im Gespräch könnte man von da an inhaltlich anders reden. Der Brief aber macht unbeirrt so weiter. - ein Brief missverstanden werden kann oder man selber hat was missverstanden und das kann nicht gleich aufgeklärt werden. Auch kann man den gewählten Ton nicht anpassen. - weitere Briefe, Mails der Angesprochenen untereinander geschrieben werden könnten und man selbst von der Diskussion ausgeschlossen wäre. Da könnten sich Leute heißreden. Die Vorteile schriftlicher Kommunikation können in ein Gespräch rübergerettet werden, wenn man sich notiert oder aufschreibt, was man sagen möchte. Man kann ja sagen: "Leute, das Thema, das ich ansprechen möchte, ist mir sehr wichtig. Und in einer Diskussionn kann ich das vielleicht nicht so auf den Punkt bringen, wie ich das gerne möchte." Dann kannst du deinen Zettel abarbeiten, vielleicht Verständnisfragen beantworten und einzelne Punkte weglassen oder passend für das Gespräch modifizieren. Dann noch ein weiterer Punkt: Wenn ich das mir richtig gemerkt habe, dann spielst du in einer neuen Gruppe, die schon 9 Jahre miteinander spielt und wo die Mitspieler alle wesentlich älter sind. Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein. Ich würde ansprechen, dass in der Gruppe vielleicht ein Ton/Stil/Humor herrscht oder ein Umgang der Figuren miteinander gepflegt wird, der für dich nicht so optimal / verständlich / handhabbar ist. Redet darüber, was die anderen und was du vom Charakterspiel erwartest und wo da die Gemeinsamkeiten sind. Wie gesagt: Was für dich Figurenmobbing ist und eventuell schwer zu ertragen, mag für andere "gutes Rollenspiel" sein. Vielleicht hilft es ja, wenn die Alten diesen Ton zwischen ihren Figuren pflegen und wenigstens versuchen, deine Figur anders zu behandeln. Man behandelt ja auch sonst andere Personen je unterschiedlich.
  15. Manchmal entwickelt sich zwischen den Figuren eine Dynamik, die zwischen den Spielern nicht zu spüren ist, aber doch mit ihnen zu tun hat. Figuren sagen, machen Sachen, die wir uns nicht trauen. Schlechtes Schauspiel fördert Klischees und wird trotzdem als gutes oder witziges Rollenspiel verbucht (von einigen der Gruppe). Und dann hat man den Salat, dass alle auf einer Figur rumhacken und nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei haben. Ich würde auf die Meta-Ebene gehen und meine Mitspieler bitten, ihr Verhalten gegen über meiner Figur in diesen und jenen Punkten zu ändern, weil mir das Spielen sonst keinen Spaß macht. Es gibt keine Rechtferigung, irgendeinen Charakterzug so auszuspielen, dass ein anderer Spieler keinen Spaß hat. Dann sollte man die Beziehung der Figuren untereinander resetten und eine neue gemeinsame Basis suchen. (An einem ähnlichen Punkt stehen wir heute Abend in unserer Gruppe auch. Wobei, die Figur, mit der meine Figur gar nicht mehr konnte, ist letzten Spielabend gestorben).