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Kultur der Inseln


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Irgendjemand hat es hier ja schonmal geschrieben. Bei den Inseln unter dem Westwind könnte eine an die Australischen Ureinwohner angelehnte Kultur existieren. Der Gedanke gefällt mir eigentlich sehr gut.

Das wäre doch was, wenn die Charaktere euf einen großen roten Tafelberg treffen würden von dem die Eingeborenen behaupten er wäre vom Himmel gefallen ;)

 

Viele Grüße

HJ

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Ja, könnte schon sein...

Aber die Kultur ist ja jungsteinzeitlich, das gibt auf jeden Fall einen Kulturschock, wenn die in Eisen gerüsteten, hochzivilisierten Abenteurer an der Küste anlanden und ihr Banner in den Sand rammen. wink.gif

Aber was ein bißchen abschreckt an diesen Inseln: die sprechen da eine Sprache namens Trll´ng. Das wird für mich schwer ... so ohne Vokale. cheesy.gif

Und erst die Namen: Ptnk, Smtrll lol.gif

Sorry, aber wer läßt sich sowas einfallen?  

Ich habe mal überlegt, ob es nicht vielleicht so eine Art Osterinseln ist... mit Steinköpfen... aber Australien ist ja auch ganz nett.

Ja mach doch mal einen Vorschlag, was Abenteurer dorthin locken könnte...

 

Lars

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Hallöchen,

 

hmm ... Australien ... (ganz großes) hmmm ...

 

Bezüglich der "Inseln unter dem Westwind" und den "Feuerinseln" ist bei Midgard sowieso etwas "Unsicherheit"

 

In den Regeln heißt es:

Inseln unter dem Westwind: Jungsteinzeit

Feuerinseln: Altsteinzeit

 

Zu den Feuerinseln wurde dann im Nahuatlan-QB etwas ausgeführt. Da hieß es dann "Jungsteinzeit".

 

Australien hatte vor dem eintreffen der Weißen, so weit ich weiß, nur Jäger und Sammler. Das wäre Altsteinzeit, nicht Jungsteinzeit.

 

Zur Zeit warte ich grade auf einen Antwortbrief von Elsa zu diesem Thema. Da das Ganze aber Zeit hat, kann es auch gut sein, daß wir uns auf Burg Stahleck darüber unterhalten werden (ich hoffe ja, daß sie kommen wird). Vielleicht weiß ich dann mehr.

 

Wenn die Inseln unter dem Westwind wie in den Regeln gesagt auf einer neolithischen Kulturstufe stehen, dann ist das Vorbild Australien dort ziemlich verkehrt.

Was das Vorbild AUS aber nicht uninteressanter macht ...

 

nice dice

Mike Merten

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  • 4 weeks later...

Hi zusammen,

 

jetzt redet mir blos meine Inseln nicht kaputt, schliesslich kommt mein Schamane G'tug von dort.

In meiner Vorstellung gibt es dort bewaldete Hügel und eine Steinzeitkultur mit Jägern und Sammlern, aber auch Fischern und bescheidene Tierhaltung. In meiner Vorstellung wird dort kein Ackerbau betrieben sondern eine Art von Waldpflege, bei der hauptsächlich solche Bäume gepflegt werden, die nützliche Produkte liefern. Das sind nicht nur obsttragende Bäume sondern auch Bäume mit besonderst langfaserigem Bast oder mit besonderst gut zu verarbeitendem Holz.

 

Das entspricht nicht unserer Vorstellung von jungsteinzeitlicher Kultur, aber schliesslich haben sich in der Jungsteinzeit auch keine ganz realen Naturgeister bei den Schamanen beschwert, dass man ihren Wald abholzt.

 

Gruß, Airlag

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  • 3 weeks later...

Sm'trllg dp'koh.

N', weiss auch nich warum aber mir komm'n diese zauberhaften Inselchen immer gleich als erstes in Sinn, wenn ich darüber nachdenke, wohin ein wirklich übelgelaunter Erzmagus eine Gruppe hinschicken könnte, um ihnen Manieren beizubringen. Kennt ihr die Geschichte "Herr der Fliegen"? Bin gespannt wielange so'n hochnasiger Küstenstaatler kultiviert bleibt, wenn's ums Überleben geht.

 

Ktr'll grollt Maddock.

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Hallo Maddock,

 

die Inseln unter dem Westwind als die Insel aus dem "Herrn der Fliegen"?????

 

So weit ich weiß, war die Insel in dem Buch doch unbewohnt ...

So etwas gibt es doch bestimmt auch im Valianischen Imperium. Man darf nur keine Möglichkeit haben, die Insel zu verlassen.

 

Wie Du da auf die Inseln unter dem Westwind kommst, ist auch mir unerklärlich.

 

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Mike Merten

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Hey Mike.

Sieht doch so aus, das durchaus in der Nähe and're Inseln sein könn'n, die man ma' besuchen kann. Andererseits liegt im Valianischen Imperium keine Insel so richtig weit von den Schiffahrtsrouten weg. Außerdem halte ich solche Inseln nicht für besonders wild und gefährlich. Ich denke dabei mehr an sowas wie Amrum oder Mallorca und bin nicht wirklich fasziniert.

Ich wüßte auch nicht wie ich meine Leute auf 'ner Insel halten will, wenn die erstmal Land gerochen ham`. Aber einen kleinen Ausflug nach Nahuatlan würde ich ihnen schon gönnen. Dann ist es immer noch ein weiter Weg nach Hause.

Das ist doch der Sinn einer einsamen Inseln. Richtig weit weg im Nirgendwo, oder?

 

Ein sich rechtfertigender Maddock

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Hey Maddock,

 

also wenn man sich die geographische Lage der IudW genauer anschaut, dann stellt man fest, daß dort wohl ein ähnliches Klima herrscht wie auf Mallorca (so steht es auch im Gildenbrief). Also dürfte auch die Vegetation ähnlich sein. Wobei es allerdings durchaus möglich ist, daß die Inseln in gewisser Weise an Irland erinnern. Immerhin laden sie durchaus dazu ein, daß sich Regenwolken, die aus dem Westen kommen, dort erst einmal abregnen.

 

Ob das dann zwangsläufig "wild und gefährlich" ist? ;-)

 

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Mike Merten

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Hey Mike.

Ich hatte eigentlich 'ne andere Vorstelung dabei im Sinn. Mehr sowas wie die trocken'n Geg'nden Südamerikas Westküste. Die Regenwahrscheinlichkeiten aus'm Gildenbrief sin' mir so nich' geläufig, es ging mir aber eigentlich um was anderes. Eigentlich zielte mein Vorschlag darauf ab, die Abenteurer an einen götterverlassenen Ort zu bringen, wo se ohne Hilfe längere Zeit auf sich gestellt überleben müssen. Um das ganze interessant zu halten schwebte mir eine lebensfeindliche, aber nicht öde Umgebung vor.

Ansonsten wüßt' ich nich' viel mit den IudW anzufangen und könnte sie auch von meiner Karte streichen, wenn sie nichts bieten können, was man auch im Meer der Fünf Winde findet.

 

Ein auf Erleuchtung hoffender Maddock.

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Hey Maddock,

 

ich glaube, Du übersiehst etwas bei den IudW: Sie sind bewohnt.

 

Für das von Dir gedachte Abenteuer, brauchst Du eine unbewohnte Insel. Und wenn wir uns daher nur mit Geographie, Flora und Faune beschäftigen, dann sehe ich keine großen Möglichkeiten, von dem abzuweichen, was man im Meer der 5 Winde findet.

Liegt vielleicht auch daran, daß ich absolut kein Freund von dicken Monster-Manuals bin.

 

Zu den trockenen Gegenden des westlichen Südamerikas: Werden die im Westen nicht durch die Anden vom Pazifik abgeschirmt? Damit hätten wir dann eine Regenbarriere, die ich bei den IudW so erstmal nicht sehr.

 

Interessant werden können aus meiner Sicht die Inseln eigentlich nur durch die Bewohner. Vielleicht erfährt man da ja irgendwann mehr drüber.

 

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Mike Merten

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Hi Maddock,

 

versuch's doch mal mit den Feuerinseln! Da hast du gefährliche Vulkane und sie liegen so weit südlich dass einige bestimmt tropischen Urwald haben.

Abgesehen davon sind sowohl die IhdWw als auch die Feuerinseln Inselketten, von denen nicht jede bewohnt sein muss (vielleicht mit Grund?)

 

Gruss, Airlag

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Hmmmmph.

Na gut Jungs. Ich sehe ein das mir die Feuerinseln viiieeel lieberr sin' als de' dummen IudW. Aber ich hab' noch nix von euch gehörrt, was ihr mit den Inseln anfangen würrdet. Nur was ihr alles nicht damit macht. Das hat mir noch nich' so rrrrichtik weitergeholfen. Vermutlich wird es bei mir auch noch längere Zeit Niemandsland bleiben. Ich hoffe dennoch, dass jemand diese weißen Flecken von der Karte tilgt.

 

Ach, und Mike

Ich meinte das Land vor den Anden am Pazifik (schmaler Küstenstreifen, aber sehr trocken).

 

Gute Jagd wünscht Maddock.

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Hey, mein Schamane G'tug kommt von dort!

 

Vielleicht macht mein Master mal was draus ;)

 

Ist es nicht vielleicht so, dass die allgemeine Spielergemeinde die Inseln vernachlässigt, weil sie von den Machern von Midgard vergessen wurden? Such mal nach einem Hinweis auf die Inseln im Arkanum. Da findest du einfach gar nix.

(Schamanen? nicht von dort. Götter? keine Erwähnung)

Deshalb gibt es eben nur das, was kreative SL draus machen. Das kann dann von SL zu SL sehr unterschiedlich aussehen.

 

Gruss, Airlag

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Ich schreibe dies in der Annahme, dass weder von offizieller Seite noch in einem Gildenbrief Informationen zu den Inseln hinter dem Westwind veröffentlicht wurden. Ideen und Text dürfen gerne von jedem SL und von offizieller Seite aufgegriffen und weiter ausgearbeitet werden.

 

Die Inseln hinter dem Westwind

Topografie

Die Inselgruppe liegt im westlichen Ozean, nördlich von Nahuatlan, etwa auf der selben Höhe wie Chryseia. Meeresströmungen sorgen für ein angenehmes Klima. Die Sommer sind sonnig aber nicht zu heiß, die Winter sind niederschlagsreich und mild. In einem normalen Winter ist es nur einen Monat lang kalt genug für Schnee. Während des Herbstes kommt es in der Regel zu zwei bis drei schweren Gewitterstürmen mit Springfluten.

Dieses Klima, und die Pflege der Ureinwohner, lässt auf den Hügeln der Inseln einen lichten Mischwald gedeihen, einen von Baumriesen durchsetzten Wald mit genug Licht und Platz für dichtes Unterholz. Fremde halten dies oft für einen undurchdringlichen Dschungel, doch die Einheimischen kennen Wege bis in den hintersten Winkel. Die größten Raubtiere sind Schwarzbären und Luchse. In Rudeln jagende Raubtiere gibt es nicht.

 

Land und Leute

Die Gesamtbevölkerung der Inseln beträgt nur etwa 10.000 Menschen.

Die Einheimischen nennen ihre Inseln Gtahah was am ehesten mit Paradies übersetzt werden kann. Sie haben wohl Geschichten aus Nahuatlan gehört...

 

Die Trllll wie sie sich selbst nennen, leben in Dorfgemeinschaften von 20 bis 50 Personen. Einem Dorf steht ein Dorfältester oder ein Ältestenrat vor. Der Dorfälteste ist üblicherweise ein Mann, ein Ältestenrat ist gemischt besetzt und besteht aus 3 bis 7 Personen, die ihre Fruchtbarkeit überschritten haben. Die Ältesten fällen gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen und hüten das Feuer für die Gemeinschaft.

Den Ältesten steht ein Schamane zur Seite, der sich um die spirituellen Probleme der Gemeinschaft und Gesundheitsprobleme des Einzelnen kümmert und die Naturgeister besänftigt. Eine Zentrale Regierung oder Regierungen für einzelne der Inseln gibt es nicht.

Konflikte zwischen den Dörfern sind weit verbreitet. Dabei geht es meist um die Gunst einzelner Naturgeister, was sich darin ausdrückt, wer die Pflege seines Baumriesen übernehmen darf. In der Regel gehen diese Kämpfe nicht tödlich aus. Ein normaler Kampf dieser Art wird von je einem Stellvertreter jedes Dorfes auf einer Lichtung im Wald ausgetragen, während die Bewohner beider Dörfer zusehen. Die Niederlage eines Kämpfers muss von dessen Ältesten bestätigt werden. Nur wenn diese Bestätigung verweigert wird erfolgt der Kampf bis zum Tod.

Daneben gibt es noch Überfälle, bei denen es meist um die Erbeutung von jungen Frauen und Kindern geht. Bei solchen Kämpfen gibt es keine Regeln. Solche Überfälle werden von Dorfgemeinschaften geplant, deren Bevölkerung zu wenige Frauen hervorgebracht hat und die ihre Zahl nicht durch Heirat vergrößern konnten. Die erbeuteten Frauen und Kinder werden in die Dorfgemeinschaft eingegliedert. Im Zuge solcher Überfälle kommt es oft zu rituellem Kannibalismus. Teile der besiegten Männer werden von den Siegern verspeist, wobei auch die erbeuteten Frauen und Kinder gezwungen werden, mit zu essen. Dies soll die Bindung zu ihrer alten Dorfgemeinschaft zerstören und zu ihrer neuen Gemeinschaft stärken. Einige der Ältesten behaupten, dass diese Art von Überfällen erst aufkam, nachdem die ersten nahuatlanischen Sklavenjäger die Inseln heimgesucht hatten.

 

Die Trllll leben weitgehend im und vom Wald. Ihre Hütten bestehen aus Holz und Rinde. Sie ernähren sich von Wurzeln, Pilzen, Beeren und Kleinwild. Die an der Küste lebenden Dorfgemeinschaften betreiben auch bescheidene Küstenfischerei. Der Kontakt zwischen den Inseln ist nicht sehr ausgeprägt, reicht aber für den Erhalt einer gemeinsamen Sprache aus.

 

Die Werkzeuge der Inselbewohner bestehen aus Holz, Knochen und Stein. Es gibt ein paar ganz seltene Gegenstände aus Metall, die vermutlich irgendwann durch chryseische Schiffbrüchige auf die Inseln kamen. Diese werden jedoch nicht als Werkzeuge verwendet sondern sind zu Kult- und Prestigeobjekten geworden, die von Generation zu Generation weitervererbt werden.

 

Die Trllll betreiben Waldpflege, das entspricht ihrer Form von Landwirtschaft. Dazu gehört das regelmäßige Abbrennen des Unterholzes im Schnitt alle sieben Jahre, das Beschneiden und Ausputzen von Büschen und Baumkronen, das Versetzen von Sprösslingen an günstigere Standorte und das Säubern des Waldes von umgestürzten Bäumen. Die Bäume des Waldes sind bis zu 35 Meter hoch. Die Baumriesen, die etwa in Abständen von 3 km aus dem Wald herausragen erreichen Höhen bis 60 Meter. Es ist ein Irrglaube, dass die Baumriesen Kreuzungen im Netz der Kraftlinien markieren. Richtig ist dagegen, dass ein paar der mächtigsten Baumriesen auf  Kreuzungen wachsen.

 

Glaube

Auf den Inseln hinter dem Westwind glaubt man an Naturgeister und die Geister der Ahnen. Die Geister der Ahnen sind Familienangelegenheit, für alles andere sind Schamanen zuständig.

Baumriesen sind heilig, denn in ihnen leben verschiedene Naturgeister. Das Holz selbst umgestürzter Baumriesen darf nicht für normale Zwecke verwendet werden.

 

Kontakt zum Rest der Welt

Gelegentlich kommen nahuatlanische Schiffe zu den Inseln um Sklaven zu erbeuten. Dies geschieht jedoch nicht allzu häufig, denn die Inseln sind nur dünn besiedelt und die in den Wald flüchtenden Leute sind nur schwer zu finden. Die Verfolgung im Wald kostet die Nahuatlani außerdem zu viele Leute, als dass es sich wirklich lohnen würde.

Auf einer der südlichen Inseln der Gruppe gibt es ein Dorf mit Nahuatlani, die von sich selbst behaupten, Zivilisation und Kultur auf die Inseln zu bringen. In Wirklichkeit sind heimatlose Flüchtlinge, die in ihrer alten Heimat noch weniger gern gesehen wären als hier. Sie betreiben Fischerei und bescheidenen Ackerbau und es gibt ein Wenig Handel mit Einheimischen, die das Dorf besuchen. Die Nahuatlani dürfen den Wald nicht betreten. Ein Erwachsener, der es doch tut, hat gute Chancen, für immer dort zu bleiben. Kinder, die den Wald betreten, bekommen dagegen eher eine Lehre erteilt.

 

Es soll den einen oder anderen Versuch gegeben haben, die Inseln zu annektieren. Diese scheiterten jedoch alle daran, dass die Eroberer von Giftpfeilen stark dezimiert wurden, bevor sie überhaupt den ersten Einheimischen zu Gesicht bekamen.

 

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  • 2 months later...

@ Airlag,

 

zu den Inseln würde mich interesieren, ob du dir mal Gedanken darüber gemacht hast, was diese Inselbewohner für eine Siedlungskultur haben?

 

In der Karibik z.B. gab es Stämme, die immer wenn eine Insel zu voll wurde, ihre jungen Leute in die Boote setzten, damit diese neue Inseln entdeckten. Danach hörten die "Alten" nie wieder etwas von den "Jungen", Tod oder Entdecker. So idyllisch wie du die Inseln unter dem Westwind beschreibst, haben die bestimmt ein Bevölkerungsproblem.

 

Gibt es eigentlich in dieser Gegend dämonenanbetende Voodoo-Schamanen, dunkle Riten?

Wie wäre es mit einem Haidämon, den alle nur als den "Großen Weißen" bezeichnen, seine Anbeter zeichnen sich durch eine fahle Hautfarbe, vorspringende Zähne die sie spitz zufeilen auf und ihre Schamanenpriester sind Werhaie. Könnte die Abneigung gegen bleiche Besatzer erklären.

 

Haben die Inselbewohner eine Bootskultur, vor meinem geistigen Auge erscheinen große Katamarane aus Riesenbäumen, gesegnet von den Geistern des Waldes und des Meeres, angetrieben durch herbeigerufene Luftelementare für irrsinnig fette Schamanenhäuptlinge?

 

Gibt es gesellschaftliche Zusammenkünfte, Feste etc. die als Tauschbörse, Heiratsmarkt und Wettbewerb dienen?

 

Gibt es Naturgeister die versuchen auf mehr als einen Stamm Einfluß zu nehmen? Ist das vielleicht schon mal gelungen?

 

Wie stets mit Waljagden oder ähnlichem, als Zeichen großen Geschickes und Mutes, auf denen sich angelandete Abenteurer bewähren können, was für Taten nötigen den Eingeborenen Respekt ab, wovor fürchten sie sich?

Wie ist es mit Tätowierungen (s. Maori), die von der Größe eines Kriegers erzählen oder vergleichbarem Körperschmuck?

 

 

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@Birk

 

Einer der Gründe, warum meine Beschreibung der IhdW so 'idyllisch' erscheint ist die Tatsache, dass mein momentaner Charakter von dort kommt, und zu Hause ist es immer am schönsten.

 

Es handelt sich nur um einen Vorschlag, einen kurzen Entwurf. Da ich noch kein Abenteuer dort entworfen habe ergab sich nicht die Notwendigkeit, dies weiter auszubauen.

 

Warum muss es immer brutal zugehen? Die Ureinwohner Hawaiis kannten kein Wort für 'Krieg' bevor der weisse Mann ihnen gezeigt hat was Sache ist.

Abgesehen davon sind Überfälle auf Nachbardörfer, bei denen die männliche Bevölkerung ausgerottet und verspeist wird durchaus nicht idyllisch.

 

Siedlungsform? Ich dachte an mobile Waldsiedlungen a'la Pygmähenvölker. Ein paar Wochen hier, dann alles zusammen packen und ein paar Kilometer weiter ziehen, aber immer innerhalb eines Gebieter von etwa 40 bis 50 km Durchmesser. (die Gebiete zweier Dorfgemeinschaften können sich manchmal überschneiden)

 

Seefahrt? Nur Küstenschifferei mit Einbäumen mit Ausleger. Ein normaler Einbaum trägt 5 bis 10 Personen inclusive Ausrüstung. Wer einen wirklich grossen Baum für den Bootsbau fällt lebt nicht mehr lange -> Glaube

Quote:

<span id='QUOTE'>vor meinem geistigen Auge erscheinen große Katamarane aus Riesenbäumen, gesegnet von den Geistern des Waldes und des Meeres, angetrieben durch herbeigerufene Luftelementare für irrsinnig fette Schamanenhäuptlinge? </span>Deine IhdW sind offensichtlich ganz anderst als meine IhdW. Was sind Häuptlinge? (siehe letzte Msg von mir)

 

Tätovierungen? Meine Waldmenschen kommen ohne aus. Zu besonderen Anlässen greift man zu Körperbemahlung.

 

Voodoo-Schamanen gibt es nicht. Voodoo und Schamanismus schliessen sich meiner Meinung nach aus, denn Voodoo personifiziert menschliche Belange während Schamanismus Naturphänomene, Tiere und Pflanzen personifiziert.

Aber natürlich gibt es Hai-Schamanen und Sturm-Schamanen. Schamanen mit verfeindeten Totems bekämpfen sich mit schöner Regelmässigkeit mit Worten, Intrigen und wenn gar nichts mehr hilft mit bewaffneten Überfällen.

Mein SC Ratten-Schamane hat die IhdW als Folge einer Auseinandersetzung mit einem Schlangen-Schamanen verlassen. (beide nach westlicher Vorstellung nicht gerade Kuscheltotems)

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Gibt es Naturgeister die versuchen auf mehr als einen Stamm Einfluß zu nehmen? Ist das vielleicht schon mal gelungen? </span>Wie meinen? Es gibt Totems die nicht nur von einer Dorfgemeinschaft verehrt werden (z.B. Tapir). Abgesehen davon gibt es einen allgemeinen Respekt vor allen Naturgeistern. Die Ausrichtung des Dorfschamanen bestimmt nur für ein paar Jahre, wer den meisten Respekt abbekommt.

Totems üben keine Kontrolle über Menschen aus wie es Könige täten. Albische Götter regieren ja auch nicht über einzelne Städte oder Regionen Albas.

 

Zum Werhai: Natürlich können fähige Schamanen ihre Gestalt ändern. Jeder fähige Schamane kann das. (Zauberspruch 'Verwandeln')

 

Zu Überbevölkerungsdruck auf den IhdW habe ich mir keine Gedanken gemacht. Vermutlich ist die Einwohnerzahl in natürlichem Gleichgewicht mit den zur Verfügung stehenden Resourcen. Immerhin ist es ein schamanisch ausgerichtetes Volk.

 

Zusammenkünfte:

Man trifft sich wenn man sich trifft, oder man verabredet sich für ein Treffen. Bei solchen Treffen wird Tauschhandel betrieben.

Es gibt Frühlingsfeste, bei denen zwei oder drei Dorfgemeinschaften zusammenkommen und feiern. Dabei wird auch geheiratet. Frühlingsfeste sind nicht immer am selben Tag im Jahr, der genaue Tag wird jeweils vereinbart. Einzelne Dorfgemeinschaften haben vielleicht eigene Feste.

 

Wenn ein angelandeter Abenteurer einen Eingebohrenen zu Gesicht bekommen hat, hat er vermutlich schon etwas getan, was den Respekt oder die Neugier des Eingebohrenen geweckt hat. Sieht der Abenteurer zuerst auf ihn gerichtete Blasrohre, dann hat er wohl etwas falsch bemacht. Als Faustregel kann ich nur sagen, zeige deinen Respekt vor dem Wald, richte keine unnötigen Schäden im Wald an.

 

Gruss, Airlag

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Hallöchen,

 

obwohl die Inseln unter dem Westwind in recht gemäßigten Breiten liegen, werden die irdischen Vorbilder für ihre Kultur immer wieder in subtropischen bis tropischen Gefilden gesucht (Australien, Karibik, Südsee, Hawaii ...).

 

Gibt es dafür einen besonderen Grund?

 

Ich würde solche Kulturen eigentlicher bei den Feuerinseln vermuten.

 

nice dice

Mike Merten

 

 

(Geändert von Mike um 2:59 pm am Juni 26, 2001)

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Zitat von Airlag am 10:28 pm am Juni 25, 2001

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Es handelt sich nur um einen Vorschlag, einen kurzen Entwurf. Da ich noch kein Abenteuer dort entworfen habe ergab sich nicht die Notwendigkeit, dies weiter auszubauen. </span>

 

Ok, könnte man ja jetzt hier machen (nur ein Vorschlag)

 

Quote:

<span id='QUOTE'> Abgesehen davon sind Überfälle auf Nachbardörfer, bei denen die männliche Bevölkerung ausgerottet und verspeist wird durchaus nicht idyllisch.</span>

 

Stimmt

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Tätowierungen? Meine Waldmenschen kommen ohne aus. Zu besonderen Anlässen greift man zu Körperbemahlung.</span>

 

Auch cool

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Voodoo-Schamanen gibt es nicht. Voodoo und Schamanismus schliessen sich meiner Meinung nach aus, denn Voodoo personifiziert menschliche Belange während Schamanismus Naturphänomene, Tiere und Pflanzen personifiziert.</span>

 

Jegliche menschliche Religion, ob Schamanismus, Voodoo, Theismus oder sonstwas verkörpert menschliche Belange. Die Bedürfnisse an eine Religion, spiegeln meiner Meinung nach, nur den Erfahrungshorizont ihrer Diener wieder. Sicher beten die schamanistischen Kulturen Naturgeister an und Theistische Religionen Götter aber das Ziel, nämlich die persönliche Vorteilnahme durch die Kooperation mit einer mächtigen Entität, ist das gleiche. (Ich geb zu, daß ist ein bißchen Blasphemisch)

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Birk

Gibt es Naturgeister die versuchen auf mehr als einen Stamm Einfluß zu nehmen? Ist das vielleicht schon mal gelungen? </span>Quote:

<span id='QUOTE'>Airlag

Wie meinen? Es gibt Totems die nicht nur von einer Dorfgemeinschaft verehrt werden (z.B. Tapir). Abgesehen davon gibt es einen allgemeinen Respekt vor allen Naturgeistern. Die Ausrichtung des Dorfschamanen bestimmt nur für ein paar Jahre, wer den meisten Respekt abbekommt.

Totems üben keine Kontrolle über Menschen aus wie es Könige täten. Albische Götter regieren ja auch nicht über einzelne Städte oder Regionen Albas.</span>

 

Grundsätlich stimme ich dir ja zu.

"Aber es gibt auch böse Geister, sehr böse Geister (wie der alte Schamane seinem Schüler am Abend zuraunt) und die bösesten sind die, die selber mehr sein wollen als sie sind. Die die Menschen betrügen und belügen, die Brüder einander zum Feind machen, das Weib gegen den Mann wenden, den Sohn gegen den Vater. Vor ihnen mußt du dich in acht nehmen kleiner Nggl`tk. Du glaubst du kennst die Geister, du meinst sie wären alle freundlich wie die weise Schildkröte vom großen Salatkopf, aber du irrst dich. Da draußen gibt es Gefahren die du nicht mal ahnst und wenn du nicht acht gibst, reißen sie dir das Herz aus der Brust und setzen ein Haifischmaul hinein. Wie damals als der Stamm des Sturmaras zur alten Klippe fuhr.... (Hier endet der Schamane und stiert düster in die Flammen des Gingko-Holz-Feuers.)

 

Du verstehst was ich meine??

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Airlag

Als Faustregel kann ich nur sagen, zeige deinen Respekt vor dem Wald, richte keine unnötigen Schäden im Wald an.

</span>

 

Da muß doch mehr sein. In deinem Kulturbeitrag über die Inseln erzählst du, daß die meisten schon vor betreten des Waldes von einem Hagel Giftpfeile niedergestreckt werden. Wie soll man da Respekt zeigen?

 

Die Idee mit den herumziehenden Walddörfern gefällt mir gut. Vielleicht mithilfe von belebten Bäumen, die die Baumhäuser tragen? Oder eher wie die Indianer des südamerikanischen Regenwaldes, roden, anbauen, weiterziehen? Oder wie machen Pygmäen das so?

 

:cool:

 

(Geändert von Birk um 2:57 pm am Juni 26, 2001)

 

 

(Geändert von Birk um 2:58 pm am Juni 26, 2001)

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@Mike

 

Der Grund, warum wir wohl immer auf tropische/subtropische Vorbilder verfallen, dürfte wohl sein, dass Steinzeitkulturen in gemässigten Breiten, die bis heute überlebt haben, eher dünn gesäht sind. Mir fallen da nur die Bewohner der Osterinseln ein, und die gefallen mir nicht.

 

@Birk

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Jegliche menschliche Religion, ob Schamanismus, Voodoo, Theismus oder sonstwas verkörpert menschliche Belange. Die Bedürfnisse an eine Religion, spiegeln meiner Meinung nach, nur den Erfahrungshorizont ihrer Diener wieder.

</span>

Ich stimme dir zu - in der realen Welt. Hier sind nämlich die Götter erfindungen der Menschen (meine Meinung als Atheist). Auf Midgard dagegen sind die Götter und Naturgeister eine Realität. Laut Arkanum sind die Naturgeister sogar vermutlich älter als die Götter, weil unabhängig von den Menschen entstanden. Die Götter Midgards sind tatsächlich von ihren Gläubigen 'abhängig'.

Quote:

<span id='QUOTE'>Die Idee mit den herumziehenden Walddörfern gefällt mir gut. Vielleicht mithilfe von belebten Bäumen, die die Baumhäuser tragen? </span>

Dein Hang zum Gigantimanismus und totaler Kontrolle ist unübersehbar. wink.gif

Oder sollte ich eher sagen Fan von High Fantasy?

Ich stelle mir vor, dass ein Dorf mir ein oder zwei Schamanen unterhalten kann. Damit klappt sowas eher nicht.

Ich stelle mir eher den konventionellen Weg vor. Mit den eigenen Händen Hütte abreissen, Material durch den Wald schleppen und am Ziel neu aufbauen. Pygmäen brauchen für einen Umzug nicht mehr als zwei Tage. Vor ein paar Tagen kam übrigens ein interessanter Filmbericht über dieses Volk. Weiss leider nicht mehr auf welchem Sender. (Arte? 3Sat?)

Quote:

<span id='QUOTE'>Oder eher wie die Indianer des südamerikanischen Regenwaldes, roden, anbauen, weiterziehen? </span>Argh! Die Inselbewohner leben im Einklang mit der Natur! Sie brandschatzen sie nicht!

Quote:

<span id='QUOTE'>In deinem Kulturbeitrag über die Inseln erzählst du, daß die meisten schon vor betreten des Waldes von einem Hagel Giftpfeile niedergestreckt werden. Wie soll man da Respekt zeigen? </span>

Da hast du mich nicht ganz richtig verstanden. Gespickt werden jene, die in den Wald eindringen und dort den Unwillen ihrer Beobachter auf sich ziehen. Dauert normalerweise mehrere Stunden bis Tage. Solange bekommen die Ausländer aber auch keinen Inselbewohner zu sehen (ausser mit extremem Glück).

 

Gruss, Airlag

 

P.S: Die verwurschtelten Einrückungen gehen mir auch auf die Nerven, ich kann nix dafür.

 

(Geändert von Airlag um 8:41 pm am Juni 26, 2001)

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Zitat von Airlag am 8:36 pm am Juni 26, 2001

@Mike

Quote:

<span id='QUOTE'>Ich stimme dir zu - in der realen Welt. Hier sind nämlich die Götter erfindungen der Menschen (meine Meinung als Atheist). Auf Midgard dagegen sind die Götter und Naturgeister eine Realität. Laut Arkanum sind die Naturgeister sogar vermutlich älter als die Götter, weil unabhängig von den Menschen entstanden. Die Götter Midgards sind tatsächlich von ihren Gläubigen 'abhängig'.</span>

 

Ändert nix, die Christen glauben doch auch das es ihren Jisus wirklich gibt. Ich kooperiere mit Naturgeistern, sicherlich weil ich sie verehre und die Natur supi finde, aber auch weil ich mir Vorteile davon verspreche. Warum sonst lernt der Schamane Zauber die ihm Nutzen bringen? Warum finden alle den Schamanen als Mittler zu den Geistern so wichtig? Weil er die Geister bewegen kann, das zu tun was nützt. Manchmal allerdings wandelt auch er auf einem gefährlichen Pfad. Wie einst der Schamane vom Stamm des Sturmaras, der sich verführen ließ, damals an der großen Klippe...jaja. Sind halt keine Götter die den Menschen nur Gutes wollen. Gut und Böse gibt es in der Natur nicht, theologische Moralkonstrukte sind ihr fremd.

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Birk:crosseye:Die Idee mit den herumziehenden Walddörfern gefällt mir gut. Vielleicht mithilfe von belebten Bäumen, die die Baumhäuser tragen?

Airlag:frown:

Dein Hang zum Gigantimanismus und totaler Kontrolle ist unübersehbar.

Oder sollte ich eher sagen Fan von High Fantasy?</span>

 

Ok, ich habs kapiert, Basic Fantasie, Wurzeln buddeln, schmutzige Finger, Nahrung im Schweiße deines Angesichts, Säuglingssterblichkeit (die Gesetze der Natur) etc. Den Filmbericht habe ich leider verpasst.

 

Quote:

<span id='QUOTE'>Argh! Die Inselbewohner leben im Einklang mit der Natur! Sie brandschatzen sie nicht!</span>

 

Roden muß doch nicht gleich brandschatzen sein. Landschaftspflege würde ich sagen. Feuer hat im natürlichen Kreislauf eine wichtige Funktion. Mineralstoffe werden in der Asche der Erde zurückgeführt. Verschiedenste Pflanzen wachsen auf diesen Lichtungen, die sonst keine Chance haben aber notwendig sind zum Bestand des Kreislaufes. Nur im exzessiven Maße führt es zur Bodenerrosion und dem kippen des Ökosystems, glaub ich!???

 

Zurück zum Thema:

Bei zwei bis drei Schamanen pro Dorf haben diese doch sicherlich unterschiedliche Funktionen?

Ich könnte mir vorstellen, daß es einen Schüler(jung), einen Lehrer(mittelalt) und einen Meister(alt) gibt.

 

Der jüngste ist für die einfachen organisatorischen Aufgaben der Gemeinschaft zuständig (darf Gll`kt diese Bananenstaude alleine ernten oder muß er sie mit Prrf`wr teilen, welches Haus soll wohin etc.) daurch erlernt er die Regeln der Gemeinschaft und wonach sie organisiert wird. Gleichzeitig hat er Gelegenheit zu lernen mit Verantwortung und Macht umzugehen. Und wenn Gll`kt irgendwas nicht passt, kann er ja immer noch zum Lehrer gehen und sich beschweren, war es ein Fehler wird er korrigiert, den Fehler macht der Schüler danach kein zweites mal. Desweiteren kümmert er sich um die "kleinen" Probleme der Menschen (Zahnweh/gebrochener Arm etc.).

 

Der Lehrer kümmert sich um das Seelenheil der Bewohner, sie kommen zu ihm mit ihren Sorgen (Unfruchtbare Frauen, Familien auf denen ein Fluch lastet, Häuser die trotz guter baulicher Qualität immer wieder einstürzen etc.). Dann ergründet er das Problem, befragt die Geister und teilt den Betroffenen mit wie sie wieder in Einklang mit der Natur leben können. Desweiteren redet er als erster in der Ratsversammlung, er ist der Mittler zwischen der Welt der Geister und der Menschen. Er macht mit der Ratsversammlung die langfristigen Planungen.

 

Der Meister hat sich zurückgezogen, häufig lebt er einsam mit den Geistern im Wald. Er ist der spirituelle Führer des Lehrers. Er ergründet das Schicksal der Gemeinschaft und sucht Antworten auf die großen Fragen(die so groß sind, daß mir gerade keine einfällt). Sein Wort ist geachtet und gesetzesgleich, seine Person wird als Symbol der Einheit der Menschen mit der Natur verehrt. Wenn er stirbt wird sein Körper den Geistern der Natur in einem feierlichen Zeremoniell übergeben. Anders als bei den üblichen Totenriten...(to be continued)

 

So weit erst mal, was hälst du davon?

 

 

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Quote:

<span id='QUOTE'>Zitat von Airlag am 8:36 pm am Juni 26, 2001

@Mike

 

Der Grund, warum wir wohl immer auf tropische/subtropische Vorbilder verfallen, dürfte wohl sein, dass Steinzeitkulturen in gemässigten Breiten, die bis heute überlebt haben, eher dünn gesäht sind. Mir fallen da nur die Bewohner der Osterinseln ein, und die gefallen mir nicht.

 

</span>

 

Wie belieben? Bei einer jählichen Durchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius sollen die Osterinseln in gemäßigten Breiten liegen?

 

Und Wickinger-Kultur hat sich doch auch nicht erhalten, trotzdem finden wir sie in Waeland.

 

Sehr irritiert ...

 

Irgendwie erscheint mir das hier nach dem Motto: "Minangpahit? Das klingt nach Ostasien. Kamtschatka liegt in Ostasien. Also packe ich jetzt Inuit (Eskimos) nach Minangphit." (Eskimos gibt es auch in Sibirien)

 

nice dice

Mike Merten

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@Mike

 

sorry wenn ich mich mit den Osterinseln verschätzt habe. Ich erinnere mich allerdings an gelegentlich vorbeiziehende Eisberge. So warm ist es dann doch wohl nicht immer.

 

Ansonsten ist meine Vorstellung von den IhdW sowohl subjektiv als auch inoffiziell. Wem's nicht gefällt der kann es ignorieren.

 

@Birk

 

Nicht schlecht. Arbeitsteilung ist natürlich üblich.

Mit Ackerbau kann ich mich nicht anfreunden, die Eingebohrenen betreiben Waldpflege und leben von dem, was der Wald zu bieten hat (und in begrenztem Umfang das Meer)

 

Gruss, Airlag

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  • 2 weeks later...

@Airlag: Ich sehe deine Kulturbeschreibung, die mir bis auf Details sehr gut gefällt clap.gif , als Mischung zwischen Aborigines + Janonamis. Menschen die ihre Umgebung (Mischwald) im Rahmen ihrer Möglichkeiten kultivieren. Das kontrollierte Abbrennen des Unterholzes ist in Australien eine seit Jahrtausenden praktizierte Praxis.

 

@Mike: Herumziehende Bäume als Möbelpacker => frown.gif  gefällt mir überhaupt nicht. Warum soll eine Steinzeitkultur nicht arbeitende Leute haben? Selbst in den hoch-magiesierenden Küstenstaaten arbeiten Bauern auf Feldern ohne Magie - oder ?

 

@Birk: Warum sollten die Dörfer überhaupt wandern? Bsp. Janonami: Die sind auch über Jahre sesshaft - geht doch - der Wald bietet genug Nahrung.

 

Thema Bevölkerung: Wenn die einzigen, die Heilen könn(t)en, Schamanen sind und sonst ziemlich viel passiert (wie heilt man einen Jäger, der unterwegs von einer Giftschlange tot gebissen wurde - gar nicht mehr shocked.gif ) dann erledigt sich das Thema Bevölkerung ziemlich schnell. Ausserdem könnte diese Kultur z.B. einen Frauenüberschuss haben, weil Männer dort gefählicher leben, und wenn dann Monogamie vorgeschrieben ist, ist es essig mir vielen Kindern. Was ich damit sagen will: Möglichkeiten gibt es genug zu erklären, warum die Inseln nicht sehr bevölkert sind.

 

 

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