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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL

Hervorgehobene Antworten

Nicht falsch verstehen, ich mag so Nanny-Runden auch. Bei Computerspielen nennt man das "Story Mode". Den nutze ich bei diversen Computerspielen gerne.

Ich mag auch solche Rollenspielrunden, dann wechsle ich aber das Spielsystem. Ich nehme dann ein System, das Geschichten erzählen zu einem gemeinsamen Erlebnis macht und die zusammen (also SL und Spieler) erzählte Geschichte zum Mittelpunkt erklärt.

Solche Systeme sind dafür ausgelegt. Midgard ist das eher nicht.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

Moderation

schreibt ruhig weiter. Wenn ich später Zeit habe trenne ich die Diskussion rund um Scheitern und Spielstil ab. Die Diskussion ist interessant, gehört aber irgendwie nicht hier her.

Aber wie gesagt, schreibt ruhig weiter )

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zur Moderation.

Vor 18 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Ich mag sowas als Spieler überhaupt nicht. Das nimmt mir den Spaß am Erfolg.

Ich finde da die Idee von M6, dass man sich den Zaunpfahl mit einer Schicksalsmünze erkaufen kann, recht gut. Das macht es nicht beliebig, aber es geht trotzdem weiter, wenn man mal auf dem Schlauch steht.

Vor 1 Minute, Meeresdruide schrieb:

Ich finde da die Idee von M6, dass man sich den Zaunpfahl mit einer Schicksalsmünze erkaufen kann, recht gut. Das macht es nicht beliebig, aber es geht trotzdem weiter, wenn man mal auf dem Schlauch steht.

Ja, das macht es zu meiner Entscheidung. Wenn da nicht die lästigen Mitspieler wären ;)

Ich kann mit so Deus ex Machina Mechanismen eher wenig anfangen. Sowas wie Pacing Injections mag ich hingegen. Also das was Chandler schon gesagt hat: "Wenn Du nicht mehr weiterweißt, lass einen bewaffneten Mann durch die Tür kommen." Das dient aber dann eher dazu um Langeweile am Spieltisch entgegenzuwirken.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

1 Stunde her, Abd al Rahman schrieb:

Ich liebe solche Situationen. „Mist, wie kommen wir jetzt aus diesem völligen Desaster lebend raus?“ hat mir die schönsten Rollenspielmomente beschert.

Da bin ich bei Dir.

Erst vor ein paar Wochen nach etwa 100 Sessions kam es in meiner D&D Runde zum Showdown mit einem Drachen, auf den wir uns jahrelang vorbereitet hatten.

Und mein Charakter stand - buchstäblich - völlig "blank" und allein da. Als Glücksritter, wenn man sich nicht sicher ist, ob man den nächsten Tag überlebt (Und da war sich keiner der Spieler mit Blick auf seine Charaktere sicher...), wird es nicht überraschen, daß man sich in der Nacht zuvor noch einmal süßen Versuchungen hingibt. Erst recht, als jemand, der Göttin des Glücks auch eine Göttin der Liebe verehrt.

Dies wurde vom perfiden Drachen schamlos ausgenutzt und mein Glücksritter sah sich einer nicht minder perfiden Assassinin ausgesetzt, für die die SL eigens einen erfahrenen Gastspieler angeheuert hatte, mit der Anweisung, den Assassinen NSC nach allen Regeln der Kunst hart zu spielen. Mein Glücksritter war die ersten Runden, in denen er bereits schwer bluten mußte, damit befaßt irgend etwas von seiner Ausrüstung in die Finger zu bekommen, was wirksamer war, als ein Daunenkissen, mit dem er angefangen hat.

Das hat mich als Spieler wirklich gefordert. Denn in besagtem "Zustand" stellt man sich für gewöhnlich nicht lebensgefährlichen Herausforderungen: Die allermeisten Werkzeuge, die man sonst nutzt (Waffen, Rüstung, etc.), waren buchstäblich schlicht nicht greifbar. Und es war auch klar, daß man auch im besten Fall während des Kampfes nur einen Bruchteil davon würde ergattern können.

Was aber versucht man zu ergattern, in der Hoffnung, daß es einem am ehesten hilft, wobei man die Fähigkeiten und Sprüche des Gegners nicht überblickt, während die Zeit gegen einen spielt und man nach und nach ausblutet?

Es war VERDAMMT knapp. Mein Glücksritter entkam mit einem - dem letzten - Trefferpunkt...

Und was ist mit dem Drachen?

Guter Punkt. Den hatte er noch nicht einmal zu Gesicht bekommen... Der Drache hatte mittlerweile ein paar Blocks weiter "vorzeitig" damit begonnen, die Gefährten des Glücksritters zu grillen.

Mein Glücksritter mußte erstmal alle möglichen Gadgets, die er über die Jahre für den Kampf gegen den Drachen gesammelt hatte, aufwenden, um sich von den Wunden halbwegs zu heilen, die ihm die Assassinin beigebracht hatte. Dann halbwegs in die Klamotten rein und in Richtung des Kampfgetöses rennen.

Francesco di Lardo

  • Ersteller
2 Stunden her, Abd al Rahman schrieb:

Sollte ja. Aber ich halte das für unmöglich.

Perfekt wird es nie sein, aber so grob auf Regelwirkungsebene sollte es schon sein.

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