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Beim Arbeiten an der Broschüre für den GRT stellte sich mir eine Frage zum bislang vorgesehen Vorgang beim Steigern der Fertigkeit Zaubern.
 
Der bisherige Regelabschnitt sieht so aus:
 
"Zaubern kann nur von einem Lehrer gelernt werden, nicht aus einem Grimoire. Ist die Fertigkeit einmal gelernt, kann sie jedoch auch durch Grimoires gesteigert werden. Dazu benötigt der Lernende Zugang zu einer Bibliothek, die mindestens ebenso viele verschiedene Grimoires enthält, wie die Höhe seines aktuellen Erfolgswertes für Zaubern beträgt. Der Zauberer muss alle diese Grimoires auch lesen können, d.h. die Sprachen gelernt haben, in denen sie geschrieben wurden. Das Steigern allein durch Grimoires dauert 2 Wochen (s. Lernen durch Erfahrung, Buch der Regeln, S. 116). „Spontanes“ Lernen durch einen Praxispunkt (s. Buch der Regeln, S. 116) ist allerdings auch ohne Zugang zu Grimoires möglich!"
 
Jetzt sind Grimoires so häufig nicht. Die Frage ist also: Ist die Steigerungsregel zu restriktiv, oder wird sie durch die Praxispunkt-Regelung ausgeglichen?
 
Rainer

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Für das "seltene" Zaubern bei Plausibilitäts-Indikator:Magie0-2 finde ich das OK.

Ab 3+ fände ich 1/2 Anzahl Grimoires (oder sogar (nur) (Neu-)Zaubern bei P-I:M4-8/3:-4)

Edited by seamus
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vor 43 Minuten schrieb Olafsdottir:
Die Frage ist also: Ist die Steigerungsregel zu restriktiv, oder wird sie durch die Praxispunkt-Regelung ausgeglichen?

Ich denke, das hängt mit dem Plausibilitätsfaktor zusammen. Ist er niedrig, ist auch diese Regel sehr restriktiv (was dann aber auch in Ordnung ist). Ist er hoch, hat der Magier bestimmt auch einen deutlich leichteren Zugang zu einer Bibliothek in der sich mehrere Grimoires befinden.

Wobei ich vielleicht lediglich die Anzahl der Grimoires nehmen würde, die über den Grundwert hinausgehen. Startet ein Zauberer mit +6 auf Zaubern, so müsste für ein +7 sich ein Grimoire in der Bibliothek befinden und für jedes weitere +1 ein weiteres Grimoire. Denn es gibt bestimmt viele Bücher über Magie, aber nur wenig wirkliche Grimoires.

 

Edit: Und wenn ich genau überlege, würde ich meinen Spielern dann immer so viele Grimoires zur Verfügung stellen, dass es immer spannend und anspruchsvoll aber nie frustrierend sein wird. Daher ist diese Regel eh nur - Naja ein fluffiger Gedanke für kommende Abenteuer.

Edited by rito
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Zum Thema "Verfügbarkeit von Grimoires und magische Bibliotheken" steht derzeit nachstehendes im Manuskript des "Cabinett". Ergänzungen sind gern gesehen.

Plausibilitäts-Indikation [xx1x]: Grimoires sind nicht einfach zu beschaffen. Praktisch alle Exemplare befinden sich in Sammlungen privater Gruppen oder in Museen. Zauberer schließen sich zu größeren Gruppen wie Gentleman-Clubs zusammen, um Ressourcen wie Grimoires gemeinsam zu beschaffen und zu nutzen. Im öffentlichen Handel findet man sie praktisch nicht.

Plausibilitäts-Indikation [xx2x]: Grimoires sind zwar häufiger, aber trotzdem nicht leicht zu beschaffen. Viele sind in privaten oder öffentlichen Sammlungen zu finden, gelegentlich aber auch in Bibliotheken. Allerdings können sie in Bibliotheken zwar eingesehen und zum Lernen genutzt werden, aber nicht zum Zaubern. Zauberer tun sich zu kleineren Gruppen wie Zirkeln zusammen, um eine gemeinsame Grimoire-Bibliothek aufzubauen und zu nutzen. Es gibt einen überschaubaren Schwarzhandel mit Grimoires, und ganz selten mag man eines in einem Antiquariat finden.

Plausibilitäts-Indikation [xx3x]: Grimoires sind relativ häufig und daher leichter zu beschaffen. Viele sind in privaten oder öffentlichen Sammlungen zu finden, aber auch in Bibliotheken. Allerdings können sie in Bibliotheken zwar eingesehen und zum Lernen benutzt werden, aber nicht zum Zaubern. Zauberer können sich, wenn sie über genügend eigene Geldmittel verfügen (mindestens Vermögensverhältnis H), selbst eine Grimoire-Sammlung zulegen. Es existiert ein gut ausgeprägter, öffentlich zugänglicher Antiquariatshandel für Grimoires.

Plausibilitäts-Indikation [xx4x]: Grimoires sind leicht zu beschaffen. Sie werden zu Preisen gehandelt, die sich auch Zauberer mit Vermögensverhältnissen ab D leisten können. Zauberer bauen sich eigene Grimoire-Bibliotheken auf und tun sich nur selten zu Gruppen zusammen. In einer solchen Welt mag es sogar einen Versandhandel mit Grimoires geben.

Rainer

Edited by Olafsdottir

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    • By Olafsdottir
      Für den Gratisrollenspieltag am 14. März 2020 wird es von uns eine Sonderausgabe der Broschüre "Mein erster Magier" mit ägyptischem Thema und 20 Seiten geben. Diese enthalten neben den aus "Mein erster Magier" bekannten Einführungsregeln wird es ein neues Grimoire mit neuen Zaubern, einem Regelartikel über Mumien sowie eine fünfseitige Schauplatzbeschreibung mit Kurzabenteuer geben.   Wer auf dem GRT für Abenteuer 1880 Spielrunden anbieten möchte, könnte dies ja mit diesem Band tun. Für das Abenteuer gibt es zudem ein Spielleiterinnen-Pack mit 29 Seiten (hauptsächlich Auszüge aus dem Text zum Austeilen sowie Bilder, aber auch vorgefertigte Spielerfiguren). Natürlich kann man das auch auf anderen Cons nach dem GRT benutzen.   Wenn ja jemand mal vorher drüberschauen möchte, würde mich das freuen - dann bitte eine Nachricht an mich!   Rainer
    • By Kurna
      In der Ausgabe 32/33 der DausendDodeDrolle ist soeben das Abenteuer Auf Krokodillenjagd erschienen. Hier kann darüber diskutiert werden.
      Ich habe das Abenteuer überflogen und finde es sehr schön, insbesondere auch mit der möglichen Zusatzbegegnung. Schön ist auch das Wiederaufgreifen schon bekannter Orte und Charaktere. Das gibt der gesamten Spielwelt einen stärkeren Zusammenhalt.
      Wann ich das Abenteuer für meine Gruppe leiten werde, weiß ich noch nicht, da ich vermutlich mindestens noch auf das Erscheinen von Die Tiefen der Elbe warten werde. Ich habe auch das Mädchen aus der Themse noch nicht gebracht, da ich Kampagnen lieber erst leite, wenn ich sie komplett habe und die Zusammenhänge überblicken kann. Auf jeden Fall kann dieses Abenteuer helfen, den Zeitraum zwischen "Themse" und "Elbe" zu überbrücken.
       
      Ein paar kleine Errata muss ich auch noch anbringen:
      Auf Seite 37 heißt es oben links im zweiten Absatz, der Kongo sei der zweitlängste und wasserreichste Fluss der Welt. Da ist vermutlich des Kontinents gemeint.
      Seite 39 links unten (letzter Punkt in der Liste der Zuschläge und Abzüge): "-20 (nur Askaris): in offenen Kampfsituationen gegen Eingeborene, wilde Tiere oder die andere Expedition, ..."
      -> Der Hinweis auf die andere Expedition passt nicht für dieses Abenteuer (die Infos zu Trägern und Askaris kommen vermutlich 1:1 aus dem Abenteuer "Im Dschungel von Zentralafrika"). 
       
      P.S.: Ich habe den Thread im Unterforum zur Bibliothekswelten-Kampagne eröffnet, da es ja ein Prolog zu "Die Tiefen der Elbe" sein soll. Falls das nicht passt, bitte verschieben (@Mods).
    • By Olafsdottir
      Noch eine Regelfrage:   Nach sieben Staffeln Buffy und fünf Staffeln Angel im Schnelldurchgang würde ich gern unseren Abenteurern erlauben, Vampire im Nah- bzw. Fernkampf zu pfählen (falls der wahre Tod des betroffenen Vampirs das Pfählen ist, was nicht zwingend der Fall sein muss).   Um das zu simulieren, kann man im Nahkampf die Fertigkeit Dolch anwenden, wobei der Holzpflock vom Schaden her wie ein kleineres Messer gilt (also 1W6-2). Zum Pfählen eines Vampirs, der sich im Nahkampf wehrt, ist ein nicht abgewehrter schwerer Treffer mit -8 auf den EW:Angriff notwendig. Mit einer Fernkampfwaffe (es empfiehlt sich die Armbrust) ist es möglich, speziell vorbereitete Holzpflöcke zu verschießen; da solche Geschosse aber größer und schwerer sind als ihre „normalen“ Entsprechungen, sollte dies mit -2 auf die EW:Angriff und einer Halbierung der Schussweite einhergehen. Um damit einen Vampir mit einem Treffer zu pfählen, muss ein gezielter Schuss (s. Buch der Regeln, Seite 122f.) mit einem Ergebnis von 2 x 30 gelingen.   Meinungen?   Rainer
    • By Olafsdottir
      Wir diskutieren intern gerade über die Mindestanforderung an magischem Talent für die Fertigkeit Zaubern. Der aktuelle Stand ist:   Plausibilitäts-Indikation [0010] – mT96 (schwer); Erfolgswert +4 Plausibilitäts-Indikation [0020] – mT81 (normal); Erfolgswert +4 Plausibilitäts-Indikation [0030] – mT61 (leicht); Erfolgswert +4 Plausibilitäts-Indikation [0040] – mT31 (leicht); Erfolgswert +8   Die Frage ist nun: Da die Schwierigkeit der Fertigkeit bereits durch die Plausibilitäts-Indikation bestimmt wird, sollte dann die Mindestanforderung überall gleich sein? Zum Beispiel mT61?   Rainer
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