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Sicherheitsupdates - Dummheit am Rechner

Hervorgehobene Antworten

8 Stunden her, Ma Kai schrieb:

Ich fürchte, das soll heißen, valide Zugangsdaten eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin, die diesen Zugang haben sollte. Also nicht irgendwo über eine Hintertür in einen Server gehackt, sondern wahrscheinlich über Social Engineering "normale" Zugangsinfo eines Menschen bekommen, der oder die diesen Zugang haben durfte.

Tja, das wird ein ziemlich umfassender Admin-Zugang gewesen sein, oder?

Das stimmt wohl. Ich habe jetzt auch in den Heise-Artikel geschaut und sie sind wohl gerade am Rekonstruieren. Zumindest...

Ergänzend zu @Nixonian :

Hacking, selbst auf Script-Kiddie-Level ist schon lange nicht mehr auf dem Niveau, dass es den einen entscheidenden Angriffsvektor gibt, der dann /root gibt. Das war vielleicht noch in den frühen 2000ern möglich.

Es sind immer kombinierte Angriffe, und Social Engineering geht nicht nur auf vermutlich hoch privilegierte User.

BTW:

Jeder ist anfällig für Social Engineering. Und es ist keine Ausrede, keinen kritischen User zu haben.

Und Verschlüsseln von Datenbanken ist mittlerweile das übliche Vorgehen von Cyberkriminellen. Wird üblicherweise von betroffenen Unternehmen nicht an die große Glocke gehängt, die zahlen und kriegen ihre Daten wieder. Funktioniert, weil die Unternehmen ungern zugeben, unsicher zu sein.

Aber: das ist aktuell Alltag.

Und wesentlich weniger kritisch als das ebenfalls alltägliche und stetig zunehmende staatliche Hacking im Rahmen des laufenden Cyberkriegs.

16 Stunden her, Sulvahir schrieb:

Ich würde es mal so sagen: wenigstens haben sie eine Grundbuchdatenbank,... ich kenn da mittlerweile andere Länder wo man sich streitet wem welches Land nun wirklich gehört und das ganze Besitz und nichtBesitz an einem Stück Papier hängt das 100+ Jahre alt ist, und nicht unbedingt immer gut "gelagert" wurde.

Punkt: ich find (seitdem ich das erfahren habe) unsere Grundbücher einfach gut! Aber ich hab auch immer einen Aktuellen Grundbuchauszug zuhause von "unserem" Besitz (falls mal bei uns die Datenbank gelöschelt wird,... )

Ist wohl auch so ein Ding das sich staatliche Akteuere nicht immer unbedingt die besten ITler sichern können,...

8 Stunden her, Nixonian schrieb:

Sorry, bevor du anfängst zu "erklären" solltest du schon ein bissl drüber nachdenken.

Wenn du dir vorstellst, daß eine große Firma oder gar eine Behörde geführt wird wie eine Kleinunternehmen, wo es "den Admin" gibt, der dann ein Paßwort hat, mit dem man alle Datenbanken ändern kann, dann hast du sehr falsche Vorstellungen. Und wenn es in Rumänien "den einen" gibt, dann ist der Titel des Strangs wirklich gerechtfertigt. Aber ich schreib nächstemal gern dazu, wenn für manche nicht erkennbar ist, daß das rhetorische Fragen waren.

Na ja, erklären. Ich habe das analysiert, was da stand. Und wie ich Deine Fragen nicht als rhetorisch erkannt zu haben scheine, scheint Dir der Sarkasmus in "wird ein ziemlich umfassender Admin-Zugang gewesen sein" entgangen zu sein. Ich habe u.a. als Auditor auch mit der Absicherung von Datenbanken zu tun gehabt. Ich fand das sehr seltsam, dass eine Person mit einem Set Zugangsdaten sowohl mit der produktiven Datenbank anscheinend machen konnte, was sie wollte, als auch an die (erste Linie von?) Backups rankam. Deshalb meine Vermutung, dass da etwas in Richtung Social Engineering gelaufen sein könnte, d.h. die technischen Absicherungen auf der menschlichen Ebene umgangen worden sein könnten. Denn wie Du sagst: so umfassende Zugänge sollte es bei einer landesweiten Behörde doch eher nicht geben, oder? Leider können wir da letztendlich nur spekulieren.

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