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Stephan

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  1. Mit "dies" meine ich tatsächlich die Aussage, dass auch beim Umstoßen mit großem Schild in der anderen Hand nur ein Dolch geführt werden darf. Das haben alle anderen vorherigen Teilnehmer an diesem Thread anders gesehen. Der Verweis auf das spezielle Design von M5 hilft hier in meinen Augen nicht bei der Erklärung. Die Regel für das Umstoßen mit großem Schild hat sich ja gegenüber M4 gar nicht verändert. Ich denke daher, dass der Regelautor in M5 dieses Szenario immer noch genauso regeln wollte wie in M4.
  2. Interessant. Gilt dies auch für das Umstoßen mit dem großen Schild, das ja auch über einen modifizierten EW:Raufen abgebildet wird? Die Kombination großer Schild und Dolch finde ich nicht so wirklich stimmig.
  3. Ja, 'einfach so' meint die einfach Anwendung von Raufen. Ich bin mit der Interpretation, dass man in dem Fall eine Waffe in der Hand haben darf, im Fall 'waffenloser Kampf' dagegen nicht, nicht so glücklich. In meinen Augen ist es ein großer Vorteil, wenn man schon eine Waffe in der Hand halten darf, mit der man direkt auf den zu Boden geworfenen Gegner einschlagen darf. Wenn man den beim normalen Raufen hat, nicht aber beim Waffenlosen Kampf (den man ja sowieso nur in Textilrüstung nutzen kann), so würde es den waffenlosen Kampf für mich entwerten. Ich denke auch, dass ein so wichtiger Unterschied in den Regeln explizit erwähnt werden müsste.
  4. Die Möglichkeit, den Gegner zu Fall zu bringen, gibt es in drei Varianten: Unter Einsatz eines großen Schildes mit Unterstützung durch waffenlosen Kampf (Ringen) einfach so Ich frage mich, wieviele Hände man dafür frei haben muss. Das ist relevant für den Fall, dass eine oder gar beide Hände verletzt sind, man damit gerade irgendwas festhalten will oder man schon eine Waffe bereit haben will, mit der man dann den gestürzten Gegner angreifen will. Im ersten Fall (großer Schild) ist klar, dass eine Hand durch das Schild 'belegt' ist. In der anderen sollte man z.B. eine beliebige Einhandwaffe halten können, mit der man den Gegner in der nächsten Runde (oder, falls man beschleunigt ist, noch in der selben) angreifen kann. Im zweiten Fall (waffenloser Kampf) fordert M4 noch explizit, dass beide Hände frei sein müssen (DFR, Seite 239). Dieser Passus scheint allerdings in M5 (Kodex, Seite 82) entfallen zu sein. Er könnte implizit in der Beschreibung des Ringens auf Seite 142 enthalten sein, dass von Niederringen oder Werfen spricht, was beides ohne Einsatz der Hände schwer vorstellbar ist. Für den dritten Fall kann ich weder in M4 noch in M5 eine Einschränkung finden. Kann ich also den Gegner zu Fall bringen, dabei eventuell sogar noch waffenlosen Kampf einsetzen (so ich Textilrüstung trage) und ihn danach mit dem die ganze Zeit in den Händen gehaltenen Bihänder angreifen?
  5. Ich stimme @Torfinn in seiner Analyse zu. In der Tat hatte ich mir die Frage der Kombination aus überstürztem Angriff und Sturmangriff auch schon gestellt. Wenn der Angreifer mehr als B/2 zu seinem Ziel gelaufen ist, dann muss er natürlich auch schnell gelaufen sein. Es erscheint also plausibel, dass die hohe kinetische Energie, aus der der erhöhte Schaden resultiert, auch hier zum Tragen kommt. Beim offensiven Sturmangriff ist für mich aber nachvollziehbar, dass die deutlich verringerte Koordinationsmöglichkeit des Angreifers diesen daran hindert, dieses erhöhte Schadenspotential zu nutzen. Beim defensiven Einsatz erscheint mir das auch unlogisch. Möglicherweise wurde aus Gründen der Einfachheit darauf verzichtet, hier für offensiven und defensiven Einsatz einen Unterschied zu machen.
  6. Ich stoße gerade auf diesen alten Strang und bin etwas überrascht über die Schwierigkeiten, die alle mit dem defensiven Sturmangriff haben. Mir erscheint die Regel eigentlich völlig logisch: Wer höchstens B/2 von einem wartenden Gegner entfernt ist, der darf zu dem hinlaufen und ihn in der selben Runde noch angreifen. Je weiter er weg ist, umso schneller muss er dazu natürlich laufen. Ist die Entfernung größer als 6m und er will den Gegner in der selben Runde noch angreifen, so muss er halt so schnell auf den Gegner zulaufen, dass dieser den Schwung des Angriffs für einen besonders schmerzhaften Gegenangriff nutzen kann, sofern er (der Wartende) eine dafür passende Waffe führt. Ich sehe nicht, warum die Waffe des Heranlaufenden dabei eine Rolle spielen sollte. Natürlich kann der Angreifer sich auch entscheiden, nicht so schnell auf den Gegner zuzulaufen. Dann kann er diesen aber in der Runde nicht mehr angreifen. Mich treibt allerdings im Augenblick eine andere Frage um: Wenn der Sturmangreifer beschleunigt ist, führt er dann auch seinen Zusatzangriff am Ende der Runde als Sturmangriff, also mit erhöhtem Schaden aus? Mir erscheint das eigentlich unlogisch, denn zum Zeitpunkt des zweiten Angriffs sollte der Schwung schon vorbei sein, sonst wäre der Angreifer ja am Verteidiger vorbeigelaufen.
  7. Thema von rovan wurde von Stephan beantwortet in M5 - Sonstige Gesetze
    Ich verstehe wirklich nicht, was du damit sagen willst, und kann es auch nicht zu Torfinns Ausführungen in Beziehung setzen.
  8. Thema von rovan wurde von Stephan beantwortet in M5 - Sonstige Gesetze
    Diese Aussagen verstehe ich nicht. Ich interpretiere die, für mich plausiblen, Ausführungen von @Torfinn so, dass die Angaben aus dem Regelwerk unrealistisch hoch sind. Jetzt sprichst du davon, dass die sogar noch überschritten werden können?
  9. Thema von rovan wurde von Stephan beantwortet in M5 - Sonstige Gesetze
    Packpferd ist eine gute Idee. Danke.
  10. Thema von rovan wurde von Stephan beantwortet in M5 - Sonstige Gesetze
    Danke. Das ist genau die Info, die mich interessiert. An der Stelle noch die Frage: Lohnt sich die Mitnahme des Kraftfutters wirklich? Immerhin müssen die Pferde dann ja am Anfang 35-40kg zusätzliches Gewicht tragen.
  11. Ich habe gerade einen Uraltstrang zu Reisegeschwindigkeit wiederbelebt (https://www.midgard-forum.de/forum/topic/3557-reisegeschwindigkeit/#comment-3921523). Der befindet sich aus historischen Gründen im M4-Regelbereich. Die Regeln sind aber zu M5 die selben. Könnte man den Strang in den M5-Bereich verschieben? Diskussionen dort finden erfahrungsgemäß mehr Interessenten.
  12. Thema von rovan wurde von Stephan beantwortet in M5 - Sonstige Gesetze
    Ich hole mal diesen uralten Strang hervor. Ich bereite gerade ein Abenteuer vor, in dem die Abenteurer erfahren, dass in den nächsten Tagen ein Ork-Angriff auf eine Burg bevorsteht. Diese dürfte etwa 200 km entfernt sein. Ich unterstelle mal, dass die Abenteurer sofort aufbrechen, um die Burg zu warnen. Sie besitzen normale Reitpferde. Das ganze findet im Spätsommer statt, ich rechne also mit etwa 10 Stunden Tageslicht. Geländetyp laut Midgard-Regeln vermutlich II ( ebenes Gelände; Straßen und Wege in hügeligem Gebiet.). Ich gehe davon aus, dass sie sich und die Pferde schon auspowern wollen, die Pferde aber nicht zuschande reiten wollen. Nach Kodex müssten sie da 88 km pro Tag zurücklegen können. Meine Internet-Recherche ergab allerdings, dass das deutlich zu hoch gegriffen scheint. Allerdings beziehen sich die dort angegebenen Werte vermutlich eher auf die Frage, wie weit man kommt, wenn man (und das Pferd) noch Spaß dabei haben will. Mich würden hier wirklich realistische Werte interessieren. Nicht, weil mir die Spieler das sonst um die Ohren hauen, sondern, weil es mir dann auch mehr Spaß macht. Und ich möchte auch, dass die Pferde in meinem Midgard nicht anders ticken als irdische Pferde. Gibt es hier im Forum vielleicht jemanden mit Pferdewissen, der da eine realistische Angabe machen kann? Ich wäre dankbar.
  13. Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in Allgemeines zu Myrkgard
    Ich werde mich da bestimmt nicht weiter engagieren. Meine Anmerkung war als freundlicher Hinweis gedacht, wie dieses Detail der Seite auf Dritte wirken könnte. Wenn du als Betreiber dieses netten Angebots damit keine Probleme hast, dann ist das deine Entscheidung.
  14. Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in Allgemeines zu Myrkgard
    Wie ich schrieb: 'Vermutlich kennt ein Großteil des möglichen Zielpublikums die dort verlinkten Seiten sowieso.' Für diesen Teil des Publikums braucht man die Links also nicht. Bleibt also die Frage, für wen sind die Links dann da? Und da fiel mir eben als erstes dieser hypothetische Besucher ein. Ich kann es aber auch allgemeiner formulieren: Wer sich eh schon mit Midgard auskennt, der braucht die Links nicht. Und wer sich nicht auskennt, der wird nicht verstehen, warum ihn der Link auf etwas ganz anderes führt, als er eigentlich erwartet. Und genau dieses Verhalten, nämlich Link führt mich woanders hin, als ich erwarte (und dazu noch auf eine Seite, die mir was verkaufen möchte), ist in meinen Augen ein Indiz für eine unseriöse Webseite.
  15. Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in Allgemeines zu Myrkgard
    Die Frage ist natürlich, an wen sich die Webseite richtet. Vermutlich kennt ein Großteil des möglichen Zielpublikums die dort verlinkten Seiten sowieso. Aber ein hypothetischer Besucher, der irgendwie in den Besitz der Box vom Zyklus der Dunklen Meister gekommen ist und sonst über Midgard nichts weiß, könnte sich ja auf diese Seite verirren. Dort wird Myrkgard auch als Parallelwelt zur Welt Midgard beschrieben. Und dann führt ihn ein Link der den Anschein macht, dass man dort mehr über genau diese Welt erfahren kann, einen zu einer Seite, die zwar auch Produkte mit dem Namen Midgard anbietet, aber sich mit einer Welt namens Damatu beschäftigt (die bei genauerem Hinsehen zwar die gleiche Landkarte hat, aber sonst nichts mit Midgard gemeinsam hat). Das finde ich doch sehr irreführend. Ehrlich gesagt, wenn ich ein solcher hypothetischer Besucher wäre, wäre das für mich eher ein Hinweis auf unsaubere Geschäftspraktiken und würde mich davon abhalten, Produkte von so einer zwielichtigen Adresse zu erwerben.

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