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Akeem al Harun

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  1. @Raistlin Die Antwort auf deine Frage ist ganz einfach: Elfen können Giftmischen lernen. Sie haben alles, was man dazu benötigt: die Intelligenz, die Fingerfertigkeit. Der springende Punkt ist: Elfen wollen kein Giftmischen lernen. Dass dem Spieler eines Elfen (da er ja Mensch ist) in den Sinn kommt, dass Giftmischen ganz praktisch sein könnte, auch wenn man keine Leute damit vergiften will, ist ganz natürlich. Der Spieler hat Einblick in das Regelwerk, die Figur aber nun mal nicht. Warum sollte man Lernkosten für Elfen für eine Fertigkeit angeben, wenn ganz klar ist, dass kein Elf auf Midgard diese Fertigkeit jemals lernen würde? Ein Elf, der Giftmischen erlernt, ist aus der Sicht der anderen Elfen bereits ein Schwarzalb, auch wenn sich die äußeren Merkmale noch nicht eingestellt haben. Die nähere Beschäftigung mit Giftmischen liegt der elfischen Natur so fern, dass kein Elf jemals auf die Idee kommen würde, sich damit zu beschäftigen (so er nicht schon vom rechten Pfad abgekommen ist). Stell dir mal vor, du hättest Arachnophobie (Angst vor Spinnen). Diese wäre so stark ausgeprägt, dass allein die Vorstellung einer Spinne dir Unbehagen bereitet. Würdest du auf die Idee kommen, alles über Spinnen wissen zu wollen? Warum sollte dann ein Elf alles über Giftmischen erlernen wollen? Viele Grüße Harry
  2. Pah, ich war auch dabei! Viele Grüße Harry
  3. Die meisten Heiler beherrschen seit M4 auch Heilkunde. Mit diesem Wissen kann man sicher entscheiden, ob ein Heilen von Krankheit ausreicht (Blinddarm noch nicht durchgebrochen), oder evtl. Bannen von Gift, Heilen von Wunden und/oder Allheilung helfen müssen. In der Beschreibung zu Heilen von Krankheit steht, dass die Ursache der Krankheit entfernt wird. Solange der Blinddarm also noch nicht durchgebrochen ist, kann man sich nach Heilen von Krankheit das Reinigen sparen, da dies nach meinem Empfinden in Heilen von Krankheit bereits enthalten ist. Ist der Blinddarm aber durchgebrochen, liegt definitiv eine Vergiftung vor (die giftigen Stoffe treten aus dem Blinddarm aus) und ebenso eine Verletzung (wenn auch vielleicht nicht am Muskelfleisch, aber mit Heilen von Wunden usw. kann man ja auch Bauchwunden heilen. @Carrot Du vergisst dabei, dass bei der Blinddarm Operation der Blinddarm samt Inhalt weggeschnitten wird. Es wird also nur noch ein minimaler Anteil an den Giftstoffen aus dem Blinddarm im Körper sein. Bei einer Operation mit durgebrochenem Blinddarm liegst du ein paar Tage auf der Intensivstation. Die Stoffe im Blinddarm sind so giftig, dass du wenige Stunden nach dem Durchbruch stirbst. Im zweiten Fall erhältst du nach der Operation definitiv eine medikamentöse Behandlung. Im ersten Fall bei Bedarf sicher auch. @Nachtrag: Ich sehe es so wie Prados, würde im Falle des Durchbruches aber auch die Kombination von Heilen von Krankheit, Bannen von Gift und Heilen von Wunden zulassen. Viele Grüße Harry
  4. Würde ich das so handhaben, wie du sagst, wäre das inkonsequent. Das mache ich aber nicht. Würden wir nach M3 spielen - also ohne SG - würde ich erlauben GG einzusetzen um die 20/00 abzuwenden. Da wir aber M4 spielen - also mit SG - erlaube ich den Einsatz von GG für diesen Zweck nicht. Wenn eine Figur in diese missliche Lage kommt, bevor sie Grad 4 ist und einen Punkt SG hat, nun, dann hat das Schicksal für diese Figur wohl keine größere Rolle in der Geschichte Midgards vorgesehen. Viele Grüße Harry
  5. Für die Entscheidung einer Figur, ob sie nun GG einsetzt oder nicht, ist dieser Punkt durchaus relevant. Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Mir ist bewusst, dass es sich um zwei völlig unterschiedliche Mechanismen handelt. Falls der Eindruck entstanden sein sollte, dass es bei mir anders ist: ich agiere auch pro Gruppe. Eine unterschiedliche Auffassung in Randbereichen der Regeln sollte dennoch möglich sein. Viele Grüße Harry
  6. Nein, ich habe noch nicht mit einem Schwert gegen einen Gegner gekämpft, mich aber schon an Stockkämpfen probiert. Mir ist klar, dass die Abwehrbewegung eines (erfahrenen) Schwertkämpfers reflexartig ist. Seltsamerweise kann er die Richtung der Reflexe allerdings lenken, was wohl daran liegen mag, dass er den Gegner ständig im Auge behält und sich darauf konzetriert, was er macht. Schon alleine, um eine Blöße zu erkennen und ggf. zu nutzen. Viele Grüße Harry
  7. Natürlich ist das albern. Damit wollte ich auf überspitzte Art auf den Umstand hinweise, dass die Spielfigur nicht sieht, was der Spieler oder der SL würfelt und die Figur daher nicht weiss, ob das anrauschende Schwert tödlich treffen wird oder nicht. Das ist ein guter Tipp, auch wenn es mir heute schwer fällt, abzukühlen. Es ist viel zu schwül hier... Viele Grüße Harry
  8. Nein, ich denke nicht, dass er vorahnen kann, dass dieser Treffer unbedingt tödlich ist. Ich traue es keiner Midgard Figur zu, dass sie einen kritischen Halstreffer (ich habe gerade die Tabellen nicht im Kopf, aber das müsste auf jeden Fall über 80 liegen) von einem kritisch tödlichen Treffer unterscheiden kann, wenn die Waffe des Gegners auf seinen Hals zufliegt. Davon ab: ein Kämpfer, der sich nicht voll auf den Kampf konzetriert und Zeit hat, an noch etwas anderes als den Kampf zu denken, ist auf jeden Fall tot. Ich gestehe es einem Kämpfer zu, wenn er die Abwehr absichtlich auslässt, dass er GG einsetzt (bevor der Spieler weiss, ob die 00 fällt, oder was anderes, als SL kann man ihn höchstens noch sagen, welche Region wahrscheinlich getroffen wird). Wenn er aber alles versucht, den tödlichen Schlag abzuwehren, kann er keine GG einsetzen, bevor das kritische Ereignis eintritt. Viele Grüße Harry
  9. Okay, dann verlange ich aber auch von einem Spieler, dass er die GG bei einem kritischen Halstreffer, der nicht sofort tödlich ist, einsetzt. Ich zeige dem Spieler die 20/00 nicht, der Spieler weiss genauso wenig, dass dieser Treffer absolut tödlich ist, wie die Figur. Denn erkläre mir mal, wie die Figur einen kritischen Halstreffer, der nicht sofort zum Tode führt, von einem kritischen Halstreffer der wirklich sofort zum Tode führt (20/00) unterscheiden will? Der Bihänder fliegt auf meinen Hals zu und ich bekomme meine Abwehr nicht mehr hoch. Trifft er mich tödlich? Woher will ich das vorher wissen, wenn ich die 20/00 nicht auf dem Tisch sehe? Gar nicht! Viele Grüße Harry
  10. Lassen wir mal die "Weichspüler" (Pseudo-)Argumente komplett aussen vor. Wie Marek es richtig sagte, kommt man damit nicht wirklich weiter. Ich habe ja bereits betont, dass SG ein Deus-ex-Machina Mechanismus ist. Ich bin mir auch im klaren darüber, dass er genau deswegen kritisiert wird. Wer sagt denn aber, dass dieser Mechanismus nicht genau deswegen geschaffen wurde, um der Figur ein Überleben zu ermöglichen in Situationen, in denen nicht klar ist, ob GG zum Einsatz kommen kann oder nicht. Hätten wir - wie in M3 - ausschliesslich GG zur Verfügung, hätte ich auch keine Probleme damit, GG für diesen Zweck zu verwenden. Jetzt aber haben wir SG und warum sollte diese nicht für genau diesen Zweck eingesetzt werden? Wir diskutieren bereits seit einigen Seiten darüber, ob der Einsatz von GG zum Abwenden der Auswirkungen der 20/00 zulässig ist oder nicht. Wenn ich als SL GG für diesen Zweck nicht zulassen will, habe ich eine ganz einfache Handhabe: ich vergebe keine GG. Damit kommen wir schon zu einem wesentlichen Punkt: GG ist im Prinzip nichts anderes als Spielleiterwillkür. Ich kann GG Punkte vergeben, muss es aber nicht tun. Ich kann mich dabei sogar regelgerecht verhalten, indem ich einfach keine Abenteuer anbiete, die irgendeine Gottheit von Midgard interessieren. Natürlich, wenn ich keine GG vergebe, können sie auch nicht für andere Zwecke eingesetzt werden. Aber: ich kann mich als SL gegen GG wehren. Gegen SG kann ich mich nicht wirklich wehren, es gibt nämlich ausser, dass ich sie als SL vielleicht nicht mag, keine stichhaltigen Argumente dagegen. Wie bereits gesagt, befinden wir uns bei dieser Diskussion auch auf einem schmalen Grat. Wir haben SG, einen Mechanismus, der ausserhalb der Spielwelt greift. Wir haben GG, einen Mechanismus der innerhalb der Spielwelt greift. Zum Schluss haben wir noch die 20/00, einen Mechanismus, der Ausserhalb der Spielwelt stattfindet, aber in der Spielwelt Auswirkungen zeigt. Aber um noch mal ein paar weitere Beispiele zu bringen, warum ich gegen den Einsatz von GG nach der 20/00 bin: - Eine Kugel "Auflösung" rollt auf mich zu. Ich setze daher GG ein. In Ordnung. Wenn ich aber darauf warte, bis die Kugel mich erreicht hat und ich die Resistenz nicht schaffe und dann GG einsetzen will, würde ich dem einen Riegel vorschieben. - Ein netter Gegner reisst mir mittels "Todeszauber" das Herz aus der Brust. Mir bleiben nur noch wenige Augenblicke, die ich nutze, meinen Gott anzuflehen (GG). In Ordnung. Wenn ich darauf warte, bis der Zauberer mein Herz zerquetscht hat und dann plötzlich noch GG einsetzen will... haha, würde ich nicht zulassen. Wenn ich Angst vor der 20/00 habe, gehe ich halt nicht in einen Kampf. Oder aber, ich bete vor dem Kampf, setze alle meine GG ein und bitte um Unterstützung. Dann - und nur dann - würde ich die GG als SL dafür einsetzen, die 20/00 abzumildern. Viele Grüße Harry
  11. Okay, ich will es mal anschaulicher darlegen: Das Midgard Regelwerk hält sich bedeckt, was genau die Auswirkungen einer 20/00 ist, aber Möglichkeiten gibt es viele. Um nur mal Beispiele zu nennen: Kopf abtrennen, Schädel spalten, Gehirn zermatschen... Wenn ich davon ausgehe, dass GG prinzipiell auch nach einer 20/00 zulässig ist, dann schliesse ich obige Ereignisse aus. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass jemand nach einer Schädelspaltung noch zu einem zielgerichteten Gedanken fähig ist. Wenn aber, wie einige hier argumentieren, die Figur in der Lage sein sollen, die Gefahr eines Hiebes zu erkennen, dann doch bitte schon nach der 20 und zwar nach jeder nicht abgewehrten 20. Wenn ich einem Spieler gestatte GG nach der 20/00 gegen ihn einzusetzen, muss ich dasselbe nach einer 20/96-99 verlangen. Wie will die Figur eine 20/96-99 von einer 20/00 unterscheiden? Oder eine 20/00 von einem kritischen Halstreffer? Oder, oder, oder... Der Einsatz von GG nach einer 20/00 wirft meines Erachtens mehr Fragen auf, als beantwortet werden können. Viele Grüße Harry
  12. Kannst du dich auch noch an die Schnittmenge erinnern? Viele Grüße Harry
  13. Das hoffe ich doch sehr! Okay, es las sich ein wenig so, als würdest du auch schon mal - des Spielspasses wegen - die Regeln so weit beugen, wie es notwendig ist. Ich denke, der strittige Punkt ist, ob es eine Regelbeugung ist, GG nach einer 20/00 zuzulassen oder nicht. Ja, da hast du recht. Ich hatte hier unbedacht Jakobs Auslegung der Bestätigung von kritischen Treffern auf unsere aktuelle Diskussion übernommen, da ich keinen wesentlichen Unterschied darun sehe, einen kritischen Treffer durch einen erfolgreichen EW:Angriff oder durch einen misslungenen EW:GG zu "bestätigen". Viele Grüße Harry
  14. Wie oft fällt die 20/00? Viele Grüße Harry
  15. Ja, aber ich bin nicht unbedingt autoritär und beuge mich in speziellen Fällen auch schon mal den Wünschen der Spieler - solange das VOR der betreffenden Situation geklärt wird. Viele Grüße Harry
  16. Okay, dann habe ich ja wieder einen Punkt, über den wir am 15. August reden müssen/sollten/können. Viele Grüße Harry
  17. @all Wenn ich die Auswirkungen von 20/00 um jeden Preis abwenden will, dann kann ich dieses Ereignis doch gleich aus der Tabelle streichen. Im Grunde ist doch der Einsatz von GG, um das Ereignis abzumildern genauso eine Weichei Regelung, wie das von Jakob Richter bemäkelte Bestätigen von kritischen Treffern. Im Prinzip handelt es sich hier auch "nur" um eine Art Bestätigung des kritischen Treffers. SG ist ein bewußter "Deus ex Machina" Mechanismus, um sowas noch zu verhindern. GG ist in meinen Augen für speziellere Situationen gedacht. Viele Grüße Harry
  18. Das Problem, das ich persönlich damit habe ist, dass die Figur auf der Spielwelt vermutlich nicht so schnell realisiert, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat, wie der Tod eintritt. Aufgrund der Würfelergebnisse sieht der Spieler hingegen schon, dass sich seine Figur gerade verabschiedet. Viele Grüße Harry
  19. Dann bist du also auch für eine eher etwas weitere Auslegung der Anwednung von GG und lässt nicht nur aktive, sondern auch passive GG zu? Viele Grüße Harry
  20. @Eike Solange es sich dabei nicht um die 20/00 handelt oder aber eine Figur negative LP hat und sie mit dem W6 + negative LP auf mehr als 0 kommt, sehe ich das genauso. @all Wie würdet ihr dass denn abhandeln, wenn eine Figur aufgrund eines Kopftreffers bewußtlos ist und ein Gegner kommt und ihm die Kehle durchschneidet? Lasst ihr da auch GG zu, um die Figur zu retten? Falls nein: was unterscheidet diese Situation von der 20/00? Viele Grüße Harry
  21. Das bezog sich ausschließlich auf das Spiel auf Cons. Dort findest du Personen, die jedes Abenteuer nur mit einem transzendentalen Zwilling spielen, Abenteuer in denen ihre Figuren sterben als Traum deklarieren und was weiss ich noch alles. Solange sie keine Vorteile aus dem Abenteuer ziehen, indem sie Erfahrungspunkte sammeln, Wissen gewinnen oder (mächtige) Gegenstände erhalten, habe ich damit auch kein Problem. Ich halte es aber doch eher wie du: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Daher ist es schon ganz praktisch, Con Figuren zu haben. Auch wenn die Grenze bei mir da recht fliessend ist. Viele Grüße Harry
  22. Sich relativ strikt an eindeutige Regeln zu halten muss nicht zwingend den Spaß bremsen. Natürlich kann eine Gottheit, wenn sie das will, einen Toten zu den Lebenden zurück schicken, den tödlichen Hieb aufhalten und dafür sorgen, dass es den humanoiden Lieblingen prächtig geht. In dem Fall der 20/00 und der Frage ob der Einsatz von GG/SG oder nur SG zulässig ist, bewegen wir uns jedoch in einem rollenspielerischen Randbereich. Mit SG kann man einen Würfelwurf umbiegen. Ein Würfelwurf ist jedoch eine Aktion ausserhalb der Rollenspielebene, er ist nur ein Simulationsmechanismus. Damit ist der Einsatz von SG ein "Deus ex Machina", der natürlich mächtiger ist als jede beliebige Midgard Gottheit. So wie hj argumentiert, kann ich es nachvollziehen. Er trennt den Würfelwurf von der Aktion auf Midgard. Ein misslungener Abwehrwurf auf eine 20/00 eines Gegners bedeutet hier für ihn nicht, dass der Zeitpunkt des Würfelwurfes der Zeitpunkt des Todes einer Figur ist. Ich teile seine Meinung zwar nicht, kann diese jedoch akzeptieren. Deine Argumentation, Marek, stellt eher den Spielspaß in den Vordergrund. Wenn ich - mehr oder minder - zwanghaft im Sinne des Spielspaßes Dinge zulasse, die nicht den Regeln entsprechen, kann ich gleich sagen, dass ich als SL keine Figuren sterben lasse oder dass mir Regeln sowieso egal sind. Viele Grüße Harry
  23. Es ist schön zu sehen, wenn jemand anderes viel besser ausdrücken kann, was ich denke, als ich selbst. Hendriks Meinung ist in diesem Falle auch meine Meinung. Viele Grüße Harry
  24. Thema von Balthazar Mac Tirion wurde von Akeem al Harun beantwortet in Midgard Cons
    <s>Viele Grüße</s> Harry
  25. Thema von Balthazar Mac Tirion wurde von Akeem al Harun beantwortet in Midgard Cons
    Ich werde nicht ungeduldig... Wo war noch mal der Smiley, der mit den Fingern auf den Tisch klopft? Viele Grüße Harry, voller Vorfreude

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