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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
Gerade bei Gamistisch vs. Simulation und dem Drachenbeispiel: da ist es auch mein Spielstil, meine Figur zu spielen, in dem die sich fragt: Muss ich kämpfen? Hab ich überhaupt eine Chance? Wie kann ich meine Chancen verbessern? Wie kann ich mich mit meiner Gruppe am besten wirken? Je nach Rolle mache ich mir um die Folgen mehr oder weniger Sorgen... siehe 1) Wenn der Drache sonst sicher die Welt untergehen läßt.. Es mich reich und mächtig macht Viele Menschenleben gerettet werden könnten
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
"Simulation" muss in der Tat einen Bezugspunkt haben. Es war für mich eigentlich immer die Erde: Also Fertigkeiten und Umwelt, da kann es simulationistisch sein. Bei Magiesachen natürlich nicht. Aber in der Tat kann man auch zu anderen Punkten aka Spielwelten beziehen. ---- Was sich auch ergibt: Regeln sollten möglichst konsistent sein. Ein in sich widersprüchliches Regelwerk hilft keinem. Das gilt für alle 3 Richtungen. Wenn sie dann noch einfach zu lernen sind und "Flüssig" sind, um so besser.
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
und noch ein Vergleich der Vollständigkeit halber Die Begriffe gamistisch und simulationistisch stammen aus der Rollenspieltheorie (vor allem aus der sogenannten GNS-Theorie von Ron Edwards). Sie beschreiben unterschiedliche Schwerpunkte, die ein Pen-&-Paper-Rollenspiel oder eine Spielrunde setzen kann. In der Praxis mischen viele Spiele beide Ansätze. Gamistische RollenspieleDer Fokus liegt auf der spielerischen Herausforderung. Die Frage lautet im Kern: Wie können die Spieler klug handeln und Hindernisse überwinden? Typische Merkmale: Taktische Kämpfe und strategische Entscheidungen Ausbalancierte Regeln Belohnungen für clevere Spielweise Charakteroptimierung ("Builds") Sieg oder Erfolg stehen im Vordergrund Beispiele: Dungeons & Dragons 4th Edition gilt oft als stark gamistisch, da Kämpfe taktisch ausgearbeitet sind. Auch viele Dungeon-Crawler orientieren sich an diesem Stil. Beispiel am Spieltisch: Eine Gruppe trifft auf einen Drachen. Die Spieler überlegen: Welche Zauber kombinieren wir? Wo positionieren wir uns? Wie nutzen wir unsere Ressourcen optimal? Der Spaß entsteht daraus, die Herausforderung möglichst geschickt zu lösen. Simulationistische RollenspieleHier steht die glaubwürdige Darstellung einer Spielwelt im Mittelpunkt. Die Frage lautet: Was würde in dieser Welt realistisch oder konsequent passieren? Typische Merkmale: Regeln bilden die Welt möglichst konsistent ab. Charaktere handeln entsprechend ihrer Persönlichkeit und Fähigkeiten. Die Spielwelt existiert unabhängig von den Bedürfnissen der Handlung. Detailreiche Simulation von Verletzungen, Ausrüstung oder Gesellschaft. Beispiele: RuneQuest HârnMaster GURPS wird häufig simulationistisch gespielt, obwohl es flexibel ist. Beispiel am Spieltisch: Die Gruppe begegnet demselben Drachen. Statt zu fragen, wie man ihn besiegt, wird eher überlegt: Würden unsere Charaktere überhaupt kämpfen? Wie verhält sich ein Drache in dieser Welt? Welche Folgen hätte ein Kampf für die Region? Der Reiz liegt darin, eine in sich stimmige Welt glaubwürdig zu erleben. Direkter VergleichGamistisch Simulationistisch Herausforderung Glaubwürdigkeit Balance ist wichtig Plausibilität ist wichtig Regeln dienen dem Spielspaß Regeln bilden die Welt ab Spieler fragen: „Wie gewinnen wir?" Spieler fragen: „Was würde passieren?" WichtigDie Begriffe sind keine Qualitätsurteile. Ein stark gamistisches Spiel ist nicht "besser" oder "schlechter" als ein simulationistisches. Sie verfolgen einfach unterschiedliche Ziele. Außerdem sind die Grenzen fließend. Viele moderne Rollenspiele verbinden beide Ansätze: Dungeons & Dragons 5th Edition kombiniert taktische Elemente mit einer vergleichsweise lockeren Weltsimulation. Das Schwarze Auge legt traditionell Wert auf eine detaillierte Spielwelt und enthält zugleich gamistische Elemente wie Stufenaufstieg und ausgewogene Abenteuer.
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
Ok, wo denn nicht akkurat oder zutreffend? Gehst du in Richtung Big Model?
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
Hmmm... nun eignet sich Rollenspiel A mehr für eine Spielrichtung als eine andere. Oder eben ein Rollenspiel in Richtung x kann besser oder schlechter in Richtung Y gespielt werden. D&D simulationistisch spielen zu können, würde schon einiger grosser Hausregelsätze bedürfen. Eine Eignungsaussage könte man mMn schon treffen.
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
Mir fällt auf, das man G und S Spiele durch weglassen von Regeln N spielen kann, in der Gegenrichtung aber nicht. Tja, je nach Gruppengeschmack. Regeln weglassen ist einfacher als Hausregeln dazu zu erfinden
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
nach dem Post... vielleicht gehört es auch in die allgemeine Spieltheorie-Ecke? Aber mir hat das nochmal klar gemacht, was ich für eine Art Spiel ich mag . Und eben: Da liegt wo der disruptive Unterschied zwischen M5 und M-LvD : gamistisch <> narrativ. Oder hat ihr andere Meinungen?
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Gamistisch, simulationistisch oder narrativ - Ist das der Hauptunterschied zwischen M5 und M6?
Hallo, ich habe mal Chatgpt nach dem Vokabeln gamistisch und narrativ gefragt: Der Unterschied zwischen gamistischen und narrativen Rollenspielen liegt vor allem darin, worauf das Spiel seinen Schwerpunkt legt. Beide Ansätze können Spaß machen – sie verfolgen aber unterschiedliche Ziele. Gamistisches Rollenspiel Narratives Rollenspiel Fokus auf Herausforderung und Erfolg Fokus auf Geschichte und Charakterentwicklung Spieler wollen Hindernisse überwinden Spieler wollen eine interessante Erzählung erschaffen Regeln dienen als fairer Wettbewerb Regeln unterstützen dramatische Szenen Charaktere werden oft hinsichtlich ihrer Effektivität optimiert Charaktere werden anhand ihrer Persönlichkeit und Konflikte gestaltet Sieg, Belohnungen und Fortschritt stehen im Vordergrund Emotionen, Themen und Entscheidungen stehen im Vordergrund Gamistisches RollenspielEin gamistisches Spiel behandelt das Rollenspiel stärker als ein Spiel mit Herausforderungen. Typische Merkmale: Kämpfe und taktische Entscheidungen sind wichtig. Ressourcenmanagement (Zauberplätze, Ausrüstung, Geld usw.) spielt eine große Rolle. Spieler freuen sich darüber, schwierige Gegner zu besiegen oder clevere Lösungen zu finden. Charakteroptimierung ("Min-Maxing") ist oft Teil des Spielspaßes. Beispiel: Eine Gruppe plant sorgfältig den Angriff auf einen Drachen, berechnet ihre Fähigkeiten und versucht, möglichst effizient zu gewinnen. Klassische Beispiele sind viele Spielrunden von Dungeons & Dragons oder Pathfinder, wenn der Schwerpunkt auf Dungeons, Kämpfen und taktischen Herausforderungen liegt. Narratives RollenspielNarrative Rollenspiele stellen die gemeinsame Geschichte in den Mittelpunkt. Typische Merkmale: Charaktere entwickeln sich durch ihre Erfahrungen. Konflikte müssen nicht "gewonnen" werden, solange sie die Geschichte bereichern. Dramatische Entscheidungen sind oft wichtiger als optimale Entscheidungen. Die Regeln helfen dabei, spannende Geschichten zu erzählen. Beispiel: Ein Ritter entscheidet sich, seinen Erzfeind zu verschonen, obwohl das taktisch unklug ist, weil dies besser zu seiner Persönlichkeit und seinem moralischen Konflikt passt. Typische Beispiele sind Fate Core, Powered by the Apocalypse-Spiele oder Blades in the Dark. In der PraxisDie meisten modernen Rollenspiele liegen irgendwo zwischen diesen beiden Polen. Zum Beispiel kann dieselbe Runde Dungeons & Dragons sehr unterschiedlich gespielt werden: gamistisch, wenn schwierige Kämpfe, Beute und Charakteroptimierung im Vordergrund stehen, narrativ, wenn die Handlung, Beziehungen zwischen Figuren und persönliche Geschichten wichtiger sind als taktische Perfektion. Auch viele erzählerische Systeme enthalten spielerische Herausforderungen, und umgekehrt können klassische Regelsysteme sehr erzählerisch gespielt werden. Einordnung nach der GNS-TheorieDie Begriffe stammen aus der sogenannten GNS-Theorie, die von Ron Edwards Anfang der 2000er Jahre entwickelt wurde. Sie unterscheidet drei ideale Spielprioritäten: Gamistisch: Herausforderungen meistern. Narrativistisch: Bedeutungsvolle Geschichten und moralische Konflikte erschaffen. Simulationistisch: Eine glaubwürdige Welt oder ein Genre möglichst konsistent darstellen. Heute wird die GNS-Theorie zwar weiterhin diskutiert, gilt aber eher als analytisches Modell denn als allgemein akzeptierte Beschreibung aller Rollenspiele. Viele Spielrunden kombinieren Elemente aller drei Ansätze. Bonusinfos.... Der Unterschied zwischen gamistischen und simulationistischen Rollenspielen liegt vor allem darin, warum Regeln angewendet werden und welche Art von Spielerlebnis angestrebt wird. Gamistisches Rollenspiel Simulationistisches Rollenspiel Herausforderung steht im Mittelpunkt Glaubwürdige Welt steht im Mittelpunkt Regeln schaffen faire und spannende Herausforderungen Regeln bilden die Spielwelt möglichst konsistent ab "Kann ich dieses Problem lösen?" "Was würde in dieser Welt passieren?" Erfolg und Fortschritt sind wichtige Ziele Plausibilität und Immersion sind wichtige Ziele Gamistisches RollenspielIm gamistischen Spiel ist die Spielwelt vor allem der Rahmen für Herausforderungen. Typische Merkmale: Schwierige Kämpfe und taktische Entscheidungen. Ressourcenmanagement und Optimierung. Gegner und Abenteuer sind oft bewusst auf die Gruppe abgestimmt. Spielbalance ist wichtiger als absoluter Realismus. Beispiel: Ein Dungeon enthält genau so viele Fallen und Monster, dass sie für die Heldengruppe eine spannende Herausforderung darstellen. Simulationistisches RollenspielSimulationistische Rollenspiele versuchen, eine Welt möglichst konsequent und glaubwürdig darzustellen. Typische Merkmale: Die Welt existiert unabhängig von den Spielerfiguren. Regeln sollen nachvollziehbare Abläufe simulieren. Gegner werden nicht unbedingt an die Stärke der Gruppe angepasst. Konsequenzen ergeben sich aus der Logik der Spielwelt. Beispiel: Wenn eine Burg von 500 Soldaten bewacht wird, dann ist das so – unabhängig davon, ob die Gruppe eine Chance hat. Ein Frontalangriff führt wahrscheinlich zum Scheitern. Unterschiede im SpielstilKampf Gamistisch: Der Kampf soll spannend und fair sein. Simulationistisch: Der Kampf soll realistisch wirken – auch wenn er unfair oder tödlich ist. Charakterentwicklung Gamistisch: Neue Fähigkeiten dienen dazu, schwierigere Herausforderungen zu meistern. Simulationistisch: Fähigkeiten entwickeln sich entsprechend der Erfahrungen des Charakters oder den Gegebenheiten der Welt. Regeln Gamistisch: Regeln fördern ein ausgewogenes und interessantes Spiel. Simulationistisch: Regeln bilden Verletzungen, Wetter, Erschöpfung, Wirtschaft oder gesellschaftliche Strukturen möglichst konsistent ab. BeispieleEher gamistisch Dungeons & Dragons (vor allem moderne Editionen) Pathfinder Eher simulationistisch RuneQuest HârnMaster Das Schwarze Auge (je nach Edition und Spielstil mit deutlichen simulationistischen Elementen) Ein anschauliches BeispielStell dir vor, die Gruppe begegnet einem Drachen. Gamistisch: Der Drache ist so gestaltet, dass der Kampf zwar schwer, aber mit guter Taktik gewinnbar ist. Simulationistisch: Der Drache ist einfach ein Teil der Welt. Ist er uralt und extrem mächtig, dann kann er die Gruppe mühelos vernichten. Die sinnvolle Lösung könnte sein, zu fliehen, zu verhandeln oder ihn ganz zu meiden.
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Forumsupdate heute um 18:00 Uhr
Bei mir geht es noch nicht. Geles3nes wird grau bei Anzeige der ungelesenen angezeigt
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Donnerstag - Das Unmoralische Angebot - Teil 3 - ausgebucht
Thema von Leif Johannson wurde von Panther beantwortet in Bacharach Con Vorankündigungens AbenteuervorankündigungenJe mehr Unmoral 2 gespielt haben, werden auch den dritten Teil spielen wollen
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Mailprogramm
weil der Virenscanner in der Zeit ein Signatur-Update bekommen hat?
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Mailprogramm
und hast du den Tipp von Owen mal probiert?
- Donnerstag: Teil 2: Die Abtei des dreiäugigen Götzen - Das rote Eisen erwacht!
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