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Bruder Buck

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  1. @Jürgen Buschmeier Ja, kann ich. Zum Inhaltlichen: Wenn ich immer wieder hier im Forum lese, wie Heimrunden jahrelang ihre Charaktere in einer Abfolge von Einzelabenteuern spielen lassen, so halte ich das Kampagnenspiel, wie wir es damals gemacht haben, in der konsequenten Art eher für die Ausnahme. Und es ist eine andere Art, zu spielen. Lange Lernpausen werden dann nicht nur zum gemeinsamen Steigern der Charaktere am Spieltisch genutzt, sondern eben auch zum Charakterspiel. Wie @Abd al Rahman beschreibt, haben wir damals auch mal einen Abend lang "Dorfleben" gespielt, während wir "nebenbei" unsere Charaktere gesteigert haben. In der Spielwelt sind dabei u.U. Monate oder gar Jahre vergangen. Auf diese Weise sind Lernpausen nicht nur ein technisches Regel-Konstrukt, sondern Teil der fiktiven Charaktergeschichte. Und somit - für mich - nicht mehr so frustrierend, was das Wälzen der Tabellen angeht. P.S: Die Herausforderung ist eine andere. Mehr als einmal saßen wir als Spieler am Spieltisch und haben gehirnt, was unsere Charaktere an Aufgaben als nächstes in Angriff nehmen wollen. Da kann nämlich dann auch Frust aufkommen. Und da war es auch für den SL eine Lernkurve, hier Hilfestellung zu geben. Denn die Charaktere leben ja 24/7 in ihrer Welt und nicht jede Woche / alle zwei Wochen einen Abend am Spieltisch. P.P.S: Wenn man aber eine Idee hat, was die Gruppe als nächstes vorhat, kann man auch solche langen Lernpausen nutzen, mit den Charakteren gezielt Fähigkeiten zu lernen, die man mutmaßlich für diese neue Aufgabe brauchen könnte! Z.B. "wir wollen in die Festung des Feindes heimlich eindringen" => Zauber wie "Versetzen" oder "Elementwandlung" oder "Stille" lernen? Klettern steigern?
  2. Wow, es gibt Midgard Spielende in Spanien?
  3. Auch das. Mit beeinflusst durch den von @Einskaldir und @Hornack Lingess geäußerten Frust, den sie beim Lernen empfinden. Es sind also nicht nur ingame Pausen gemeint, sondern auch die Zeit am Spieltisch. Sitzt man nur ein paar Minuten über das Regelwerk vertieft, weil ein Gruppen-SC gerade "Balancieren" während der Schiffs-Überfahrt lernen will, oder sitzen alle stundenlang am Tisch und wälzen ihre Charakterbögen oder Tabellen, weil sie für ihre SC ein ganzes Bündel von Fertigkeiten oder Zaubern lernen.
  4. Thema von Akeem al Harun wurde von Bruder Buck beantwortet in Konzertsaal
    Ich würd's den Kroaten gönnen.
  5. Zudem: In der Hausrunde kennt man doch seine Mitspielenden. Da weiß man, einem muss man immer unter die Arme greifen, andere machen das alleine zu Hause. Wenn man damit nicht klar kommt, sollte man die Gruppe wechseln. Ist also kein Thema für diesen Strang hier.
  6. Thema von Akeem al Harun wurde von Bruder Buck beantwortet in Konzertsaal
    Auf jeden Fall besser, als der Deutsche Beitrag.
  7. Thema von Ma Kai wurde von Bruder Buck beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Beim gemeinsamen Entwurf einer neuen Gruppe in einer Hausrunde, die dann in einer längeren Kampagne zusammen spielen will, ist die Gruppentauglichkeit und die Abstimmung, damit keine zwei Voll-Krieger oder Nur-Zauberer in der Gruppe sind, ziemlich wichtig, finde ich.
  8. Thema von Ma Kai wurde von Bruder Buck beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Ja. Schwierigkeiten gibt es meines Erachtens nur bei Abenteurertypen wie Spitzbuben. Zwei Spitzbuben in einer Gruppe werden Schwierigkeiten mit ihren Spots bekommen. Ähnliches galt für Assassinen bis M4. Nicht Redundanzen der Charakterklassen. Sondern einzelner Fertigkeiten.
  9. Thema von Ma Kai wurde von Bruder Buck beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Generell solle man innerhalb der Gruppe die Charaktere und Fähigkeiten so abstimmen, dass alle Spieler jeweils ihre Alleinstellungsmerkmale haben. Somit bekommen auch alle ihre 5-Minuten-des-Ruhms mit irgendwas, was sonst niemand in der Gruppe kann. Und es entstehen keine Fähigkeitslücken, mit denen man in einem Abenteuer dann dumm da steht als Gruppe. Wenn ich den Vorschlag von oben von Grad 15-20 aufnehme, dann sehe ich da allerdings schon Möglichkeiten für Redundanzen. Kämpfen im Nahkampf sollten mehrere Charaktere können, damit ein wirksamer Abwehrblock entsteht, der die reinen Zauberer schützt. Auch Heilzauber dürfen gerne mehrfach vorhanden sein - nichts ist blöder, als wenn der Heilkundige der Gruppe in der ersten Kampfrunde bewusstlos umfällt.
  10. ...der ein anderes Thema ist. Auch wenn man keine Gradanstiege spielen würde, würden die Abenteurer doch mit der Zeit Gimmicks, Artefakte und Kontakte ansammeln, die die Mächtigkeit der Spielfigur verändern. Was ich spannend finde: Meine Priesterin könnte an Artefakten alles abgenommen bekommen und sie wäre immer noch ein ernst zunehmender Gegner und mächtiger Akteur. Das gefällt mir auch an einer Charakterentwicklung durch Gradanstieg.
  11. Ich werde nicht älter. Ich wundere mich nur manchmal, wenn Dinge die "letztens erst" geschehen sind, bald 20 Jahre her sind.
  12. Da ich auf dem WestCon 2026 die Gelegenheit hatte, mal wieder meinen Grad 50+ Charakter zu spielen, kann ich dir sagen: Es macht mir auch da noch Spaß, punktuell was neues zu lernen. Ich hatte im Vorfeld des Cons z.B. einen fetten Zauberspruch für mehrere Tausend EP mit noch vorhandenen Punkten dazu gelernt. Und ja, der kam im Abenteuer nicht zum Einsatz...
  13. Also ich kann mich nicht erinnern, dass wir die Lernzeiten laut Regelwerk exakt ausgerechnet haben? Wenn doch, habe ich das erfolgreich verdrängt. Heutzutage handhabe ich das Pi-mal-Daumen. So à la "ihr wollt drei Wochen in der Stadt bleiben?". Ja klar, könnt ihr da was lernen. Kein Problem.
  14. In allen Runden, in denen ich spiele oder gespielt habe, wird die Lehrmeistersuche und der Zeitfaktor auch ausgeblendet. Ich erinnere mich immer wieder mit einem Schmunzeln an die alten Con-Kampagne Abenteuer (damals noch M4), die nach den offiziellen Lernregeln durchgeführt werden mussten. Ein Alptraum! Ich habe damals gewitzelt, dass das eigentlich keine Abenteurkampagne sei, sondern ein Großversuch, um zu beweisen, dass die Lernregeln nicht sinnvoll anwendbar sind. Ich kenne keine Gruppen, die sich die Lernzeiten ausrechnen, oder die die Lebenshaltungskosten während einer Lernpause ausrechnen. Was die meisten Gruppen machen, sie definieren ingame schon für große Lernpausen auch Pausen für die Charaktere, in denen diese dann in einer Stadt, ihrem Heimatort, oder sonst wo mal für einen längeren Zeitraum X bleiben. Manchmal kann man für besondere Fertigkeiten oder Zauber auch eine Lehrmeistersuche etwas anspielen. Aber nicht zu oft....
  15. Ausgehend vom Thema Midgard ohne Gradsteigerungen bin ich drauf gekommen, unterschiedliche Herangehensweisen beim Lernen in der Gruppe nebeneinander zu stellen. Man kann ja Lernen ins Spiel integrieren. Beispiel: Die Gruppe unternimmt eine Übersee-Seefahrt und kann an Bord entsprechend Bewegungs- und Seefahrtsfertigkeiten lernen. Das könnte in wenigen Minuten Spielzeit für je 1-2 Fertigkeiten abgehandelt werden. Oder man lernt "nach dem Abenteuer". Beispiel: Die Gruppe rennt X Spielabende durch einen Dungeon. Nach dem Endkampf gegen den Ober-Boss kommt sie mit Schätzen beladen raus, geht in die nächste Stadt und macht erst mal ein paar Monate ingame Pause. Die Spieler haben hunderte von EP zu verlernen und alle sitzen beim nächsten Spielabend über den Regelwerken und ihren Charakteren, rechnen und fluchen, blättern in den Büchern und fragen sich, wo welche Tabelle ist. Als SL, wenn ich einer Heimrunde eine Kampagne leite, mache ich eine Mischform aus beidem. Ich versuche, kleinere Lernmöglichkeiten im Abenteuer logisch zuzulassen. So dass am Ende einer Kampagne kein unüberwindlich scheinender Berg an EP und damit Möglichkeiten angehäuft ist und die Spieler den Frust beim Lernen bekommen. Aber ich kenne auch Lern-Abende, an denen gemeinsam gelernt wird. Die sollten aber nicht zu häufig sein, da die meist eher nicht so viel Spaß machen. Wie handhabt ihr das?
  16. Schließe mich bitte aus der Aussage aus. Danke.
  17. In der Tat. Bei mir ist es so, dass ich Lernen bei M5 als "notwendiges Übel" empfinde, weil ich ja Spielspaß aus der Entwicklung meines Charakters ziehe. Das blättern im Regelwerk und das auch nach Jahren für mich nicht intuitive Lernsystem sind die Frustpunkte, die zum Glück nicht überwiegen. (muss ich mir Altgard doch endlich mal wirklich durchlesen )
  18. Zustimmung!
  19. Das würde mir keinen Spaß machen. Ich habe einen Gutteil des Spielspaßes beim Rollenspiel auch in der Charakterentwicklung. Wenn ich einen neuen Charakter erstelle, dann habe ich meistens eine Grundidee, wen und was ich spielen will. Manchmal aber auch das nicht konkret, sondern ich lasse mich während der (manuellen) Charaktererstellung inspirieren, was ich denn mit den Werten und Charakterklassen und den Begleitumständen, wie z.B. Startpunkt und Setting des Abenteuers, machen kann. Was ich nie mache, ist mir überlegen, wo mein Charakter "in 10 Jahren" gerne wäre. Wenn ich einen Charakter mit ausführlicherer Hintergrundgeschichte erstelle, dann hat dieser klar Beweggründe, warum er auf Abenteuer auszieht. Und idealerweise kommen die auch irgendwann mal im Spiel zum Tragen, was aber selten passiert. Während der Abenteuer überlege ich mir, wie das Erlebte auf den Charakter wirkt. Ein Nahtoderlebnis und die Rettung durch den Priester der Gruppe können da schon Wendungen im Charakter bewirken, die ich niemals vorab planen könnte => wie im echten Leben. Ich mein, wenn ich in Echt dem Tod nach einem schweren Unfall, einer schweren Krankheit, oder ähnlichem, von der Schippe gesprungen bin, macht das doch was mit mir, oder? Warum also nicht auch mit meinen fiktiven Charakter? Solche ungeplante und nicht planbaren Wendungen im fiktiven Leben meines Charakters machen mir Spaß. Daraus haben sich schon Charakterklassenwechsel oder Glaubenswechsel ergeben, oder zumindest das Lernen von Fertigkeiten, die man sonst nie gelernt hätte. Z.B. das Lernen von "Zauberkunde" mit einem Krieger, der einfach zu oft von Zauberern aus der zweiten Reihe angegriffen wurde und daher die Fähigkeit lernen wollte, das vorab zu erkennen. All das wäre bei einem statischen Charakter ohne Lernen während einer Kampagne nicht möglich. Ich denke, das würde mir keinen Spaß machen. Zumal von Anfang an fertig designte Charaktere auf höheren Graden für mich synthetisch wirken. Da habe ich spielerisch keinen so guten Zugang zu. Für ein Con-Abenteuer macht mir sowas viel Spaß. Ich habe damals z.B. auch gerne die Turnierabenteuer auf Cons gespielt, in denen man vorgefertigte Charaktere gespielt hat. Aber eben nicht für eine Kampagne.
  20. Dem will ich entschieden widersprechen! Ich kann Kopfrechnen. Die Gründe, warum auch ich das M5-Lernsystem nicht so prall finde, hat @Hiram ben Tyros im Beitrag über meinem sehr gut dargelegt.
  21. Ich bin auch jemand, der seine Charaktere aus der fiktiven Innensicht des Charakters entwickelt. Ich mag es, wenn die Charaktere langsam wachsen und sich verändern. Statische Con-Charaktere zu spielen würde mir keinen Spaß machen. Und ja, ich habe auch schon Fertigkeiten oder Zauber gelernt, die ich dann über mehrere Abenteuer hinweg nicht einsetzen brauchte oder konnte. Aber irgendwann dann kommen die 5-Minuten des Ruhms und genau die spezielle Fertigkeit oder der hochstufige Zauber retten die Situation. Und das sind die Momente, die mir auch in Erinnerung bleiben.
  22. Moderation Es wundert mich, dass diesen Strang noch niemand verschoben hat. @Falkenklaue Das gehört zu "Midgard Cons". Diese sind hier in den Unterforen getrennt von den "sonstigen" Cons. Ich werde diesen Strang dann auch mit dem Breuberg-Schwampf-Strang 2026 zusammenlegen. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zur Moderation.
  23. Nun ja, "wenn voll, dann voll"... So habe ich das noch gar nicht gesehen. Allerdings hätte ich vielleicht auch gerne ein Bett unten, weil es einfacher ist. Ich müsste dann wohl immer klettern, oder mich sofort anmelden und ohne "gesundheitliche" Einschränkung auch einfach eines der unteren Betten blockieren. Neee, so richtig gefällt mir diese Idee nicht.
  24. Also ich stelle mir das bei einer üblichen JuHe, in der die Zimmer nur aus Stockbetten bestehen, als ziemlicher Alptraum für die Orga vor. Wenn dann 2/3 "unten" ankreuzen - was dann?
  25. Wie du meinst. Dann schau dir mal an, wo er sich beteiligt. Es sind mehrere rechtliche Themen rund um Midgard. Wenn du hier den Verteidiger von sonst-was spielen willst. Bitte sehr.

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