Alle Inhalte erstellt von Ma Kai
-
Konvertierung M4 nach M5
Interessanterweise lief es beim hochgradigen Magier (Gr 8 -> 20) genau umgekehrt. Die konvertierte Figur (lief gut) hatte per Definition 19,000 ES. Bei 13,440 hatte der neu nach M5 alles, was der andere haben sollte (OK, von Muttersprache+18 mal abgesehen, aber auch dafür hätte es natürlich noch locker gereicht), drehte sich um, und fragte, "und nu?" Da die M4-Figur synthetisch erschaffen war, werde ich später genau vergleichen können, wo damals die Punkte hin gegangen sind. Ich vermute aber, daß die Zaubersprüche einfach unter M5 viel billiger sind. Ich habe da lauter 30er, 60er, 120er notiert, und das ist nicht wirklich viel. Vielleicht sollte ich noch ein paar Zauber dazu lernen (zu Stille z.B. noch Geräusche Dämpfen als Augenblickszauber, Schlaf in seinen drei Varianten mit Schlummer und Zauberschlaf), aber insgesamt... ein höhergradiger M5-Magier kann sich wohl tendenziell vor lauter Zaubern gar nicht mehr retten...
-
Angst davor, Powergamer genannt zu werden?
Ich ziehe dann als SL die Augenbrauen hoch und sage "... hmmm, ach, ja so was... wie interessant... Du könntest Recht haben, aber so ist es geschehen..." Das kann aber auch einfach nur schlechtes Spielleiten sein. Hat es einen Grund warum der Drache diese Krankheit hat und wurde das plausibel in der Spielwelt verankert ist alles im grünen Bereich und 'ne tolle Idee. Sagt sich der SL aber einfach nur "Ich hab 'ne tolle Idee für ein Drachenabenteuer, der Drache ist aber zu stark für meine Gruppe also mach ich ihn schwächer." ist er ein fürchterlich schlechter Spielleiter. Sowas hat man leider viel zu oft bei Einzelabenteuer. Na ja, bloß weil die Gruppe zu deppert ist, um die Konfrontation mit einem dicken Drachen nicht zu vermeiden, würde ich auch nichts anpassen. Ich wollte schon immer mal eine ganze Gruppe begründet auslöschen können. Ich hatte mich eigentlich eher darauf bezogen, wie man dem sogenannten Powergamer den Zahn zieht, er habe gerade den SL bei einem Regelfehler "ertappt", und ihn stattdessen zum Nachdenken bringt, was es denn wohl für mögliche spielweltlogische Begründungen geben könnte, daß das so ist. Das nervt mich manchmal an Mitspielern, die die Regeln sehr genau kennen. Manche davon meinen, daß wenn ihnen für etwas nicht sofort ein Regelhintergrund einfällt bzw. es der vordergründigen Regelerklärung widerspräche, der SL einen Regelfehler gemacht haben müsse, und fangen an, den zu diskutieren. Bis man (manche) solche Leute wieder auf der Schiene gebracht hat, "nee echt, das ist regeltechnisch erklärbar, ABER: offensichtlich nicht durch die offensichtliche Annahme, die Du gerade gemacht hast", hat man hinsichtlich Hinweisen leider mindestens den halben Holzhammerzaunpfahl auspacken müssen.
-
Abläufe verbessern, Teil 3: AEP-Vergabe
Jeder erfolgreiche, abenteuerdienliche EW auf eine nicht ungelernte Fertigkeit gibt 5 AEP. Also Klettern die Burgmauer hoch - 5 AEP. Reiten schnell um ein Hindernis herum - 5 AEP. Typ überzeugt mit Beredsamkeit - 5 AEP. Die Wahrnehmung ist eher, daß auf diese Weise dennoch weniger EP als KEP durch reines Prügeln zusammen kommen. Vorausgesetzt natürlich, es gibt überhaupt Kämpfe, aber Spieler mögen die doch auch. 400 FP (also nach Goldanteil und Lernbelohnung) für das Äquivalent von über eine Woche Vollzeit spielen ist schon ein bißchen mager. Natürlich hat da jede/r, und jede Gruppe, eigene Präferenzen; die einen wollen möglichst schnell durch die "dummen kleinen" Grade flitzen, die anderen genau dort möglichst lange verbleiben. Man darf ruhig bei höhergradigen Figuren auch mal mehr für rollengerechtes Spiel verteilen, die Figuren "verbrauchen" zum Steigern auch massiv mehr Punkte. Theoretisch haben sie bis dahin auch so viele Macken usw, daß es ständig Gelegenheiten gibt, aber irgendwann will man ja auch das Abenteuer weiter führen...
- Abläufe verbessern - Teil 2: ZEP-Vergabe
-
Midgard 5!
Hm, ich hab diesmal keine Mail bekommen, die erste allerdings schon... Bei mir ist's angekommen...
-
Konvertierung M4 nach M5
Habe die letzten Tage zwei weitere Figuren umgestellt, einen Seefahrer und einen Magier. Der Seefahrer ist nicht mehr das Landeskundemonster früherer Zeiten, aber mit 10ern bei Körper und Sozial ergibt sich ein runder Typ - der besetzt jetzt einige Bereiche, die früher der Glücksritter abgedeckt hat, nachdem dieser doch etwas abgespeckt/fokussiert wurde. Ich hatte noch ein paar hundert EP ungesteigert; es war vorteilhafter, die unter M5 zu steigern, als unter M4 und dann umzustellen. Eigentlich logisch, in dem Umfang, als mit M5 neue Spezialitäten dazu gekommen sind. Der Magier hat mich ein wenig enttäuscht; frisch erschaffen ist der Typ doch recht eng begrenzt. Die Umstellung ging reibungslos; Figur war auf Grad 2, hatte aber noch 370 unverlernte EP und eine Lernvergünstigung (M4: 1/3, M5: 1/2) auf ein paar körperliche/Kampfsachen. Mit Steigern auf M4, dann konvertieren, kam ich auf einen ES von 520. Mit Konvertieren, dann Steigern auf M5, kam ich auf einen ES von 830 und tatsächlich auch mehr Optionen/Sprüchen. In beiden Fällen ist die konvertierte Figur sehr schön spielbar (ein bißchen hat sie verloren, weil sie Zt 100 hatte und dessen Auswirkungen - ZauB+4 und alle Resistenzen sauhoch - nicht mehr so extrem sind. Aber das ist eine gute Änderung). Allerdings konnte ich dieses Figurenkonzept - Magier mit ein paar sozialen Fertigkeiten - in M5 praktisch nicht umsetzen. Ein Magier mit Menschenkenntnis ist da nur unter großen Schwierigkeiten darzustellen, das kostet halt schon gleich mal 480 ES. Auch der Hexer - von der Mentorenfrage mal ganz abgesehen - bringt mich nicht wirklich ins Ziel. Für unter 1000 ES konnte ich die Figur in M5 schlicht nicht nachbauen. Das fand ich ein bißchen schade. Der M5-Magier sieht offensichtlich anders aus, als was unter M4 möglich war. Allerdings hatten die M5-Figuren ziemlich systematisch mehr und flexiblere Sprüche. Der Hexer scheint ein geschärftes Profil bekommen zu haben, mit ein bißchen mehr Betonung, daß er sich tatsächlich ganz gerne im Grauen bewegt. Der Magier ist mehr auf Magie konzentriert. Na gut, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Gut finde ich, daß so ziemlich alle Figuren die "Überlebensfertigkeiten" Klettern, Schwimmen usw. aus "Alltag" ziemlich gut gleich am Anfang nehmen können. Das lästige Abzweigen von EPs in den ersten Graden entfällt.
-
Angst davor, Powergamer genannt zu werden?
Ich ziehe dann als SL die Augenbrauen hoch und sage "... hmmm, ach, ja so was... wie interessant... Du könntest Recht haben, aber so ist es geschehen..."
-
Abläufe verbessern, Teil 1: Kampf zu statisch
Hmmmm, grundsätzlich ist das ein relativ bekannter Ablauf. Es hängt natürlich von der jeweiligen "Haltbarkeit" der Kombattanten ab. Aber grundsätzlich kann man am besten taktisch agieren, wenn man sich in Kontakt bewegt; steht man erst einmal neben dem Gegner, kommt die Dynamik hauptsächlich aus kritischen Treffern oder Fehlern bzw. dann, wenn jemand seinen Gegner eliminiert hat und dadurch wieder Bewegungsfreiheit gewinnt. Es hängt auch ein bißchen von der "Architektur" des Kampfes ab: wenn zwei Parteien einfach aufeinander zu laufen und sich in der Mitte treffen, dann wird halt der Kampf so, wie beschrieben. Wenn mindestens eine Seite ein anderes Ziel neben "gewinnen" hat, dann erhält der Kampf eine andere Dynamik. Das ist z.B. der Fall, wenn eine Partei von A nach B muß und die andere es verhindern will, oder wenn jemand aus einer Deckung heraus schießt und man dem erst einmal an den Kragen muß. Auch die Umgebung kann Gelegenheiten zum taktischen Spiel bieten, wenn man sich verstecken, anschleichen oder gegenseitig umgehen kann, besonders Letzteres auch in der dritten Dimension (es gibt da die +2 für Angriff von oben...). Je nach Gegner und dessen Intelligenz kann man auch mit der üblichen Abenteurer-Formation (Kämpfer vorn, Zauberer fuchteln hinten mit den Armen) "spielen" - Räuber, aber auch Endbösewichte, die mit einem Angriff rechnen, können da z.B. für Überraschungen gut sein. Die Versuchung ist groß, sich einfach nebeneinander zu stellen und aufeinander einzuprügeln, aber es gibt schon Möglichkeiten, dem bis zu einem gewissen Grad abzuhelfen...
-
Angst davor, Powergamer genannt zu werden?
Die manchmal fast peinliche Situation, in der eine ganze Spielrunde (ein bißchen krampfhaft) an etwas zu glauben vorgibt, was der SL einem Spieler nach einer "eins" auf eine Wissensfertigkeit gesagt hat, ist ein relativ starkes Argument gegen übermäßig umfangreiches Spieler-Regelwissen (eine "eins" so auszumalen, daß sie zwar falsch und gerne auch schädlich ist, aber nicht offensichtlichem Spielerwissen widerspricht, ist eine meiner liebsten Herausforderungen als SL). Ich persönlich fände es absolut cool, eine relativ kleine Steinkugel auf mich zurollen zu sehen und mir selbst zu erschließen, daß die ja rein mechanisch nicht wirklich die Zerstörungsdrohung sein kann - mit der also etwas anderes "falsch" sein muß - und das dann auch noch bestätigt zu bekommen, wenn das Teil explodiert. So sind die Menschen halt verschieden. Aber frohe Weihnachten haben wir hoffentlich alle...
-
Angst davor, Powergamer genannt zu werden?
Sofern der Ton, in dem das gesagt wird, stimmt, lasse ich mich ohne weiteres als Powergamer bezeichnen. Deshalb finde ich mich natürlich in den Umfrageoptionen hier auch nicht wirklich wieder. Klar optimiere ich meine Figuren innerhalb dessen, was die Regeln hergeben. Man muß es ja nicht übertreiben (das mit dem M5-Geschäftssinn durch das ungelernte Berufe-Schätzen aus M4 fand ich jenseits meiner Grenze, z.B.).
-
Aktionen, die nicht direkt von den Regeln vorgesehen sind
Eine kanthanische (Papier-)Wand geht auf jeden Fall... so eine Bast/Lehm-Innen"wand" eines albischen oder waelischen Hauses sicher auch...
-
Die Familien Lambargi und Faltinea
Nachdem die Unterlage in Wildenstein wohl verteilt wurde (?), habe ich sie mit den dortigen Ergebnissen aktualisiert und stelle sie hier wie besprochen ein. Ich habe durch blaue Schrift markiert, was vermutlich nicht allgemeines Figurenwissen sein dürfte.
-
Grad von Nichtspielerfiguren
Besser: für jeden gelungenen EW gibt es (wie beim PP auch) eine LE, nicht notwendigerweise eine Steigerung des Erfolgswertes. Reicht es z.B. bei einer 5 LE-Stufe nicht für den nächsthöheren Wert, kann man ungenutzte Praxispunkte auf dem Bogen notieren. Wenn wirklich mal drei, vier Würfe hintereinander gelingen (etwa bei einer +12er-Fertigkeit, auf die noch ein Eigenschaftsbonus besteht), dann würfelt man auf "nur keine eins" so lange weiter, bis die Fertigkeit auf Maximum steht. Das wird nun angesichts der benötigten Mengen an LEs für die hohen Plusse praktisch ausgeschlossen.
-
Konvertierung M4 nach M5
Das sind sie doch auch. Was ist daran schlecht?
-
Grad von Nichtspielerfiguren
Ich habe mir jetzt für M5-Nichtspielerfiguren, die synthetisch über Grad 1 erschaffen werden, Folgendes zurecht gelegt: - nach Erschaffung einer Figur auf Grad 1 würfele ich für jede gelernte Fertigkeit EWs (einschließlich Eigenschaftsbonus), bis einer scheitert. Für jeden gelungenen EW steigt die Fertigkeit um 1. - wenn ich gegen LE eine neue Fertigkeit erwerbe, würfele ich ebenfalls einen oder mehrere EW(s) wie oben. - steigern gegen TE kommt danach, bis zum gewünschten Ziel-Erfahrungsschatz. Ganz grob geschätzt dürfte dann, bei den M5-Fertigkeits-Anfangswerten, in etwa die Hälfte aller Fertigkeiten um 1-2 höher heraus kommen. Perfekt ist das nicht; zwar ist es im Einzelfall so unvorhersehbar wie eben das Erwürfeln eines Praxispunktes, aber in der Praxis würde eigentlich das Gesetz der großen Zahl diese Variation wieder heraus nehmen. Ich erhöhe direkt Fertigkeiten, so daß die besondere Schwierigkeit von Fertigkeiten, die mehrere TE pro Erhöhung verlangen, nicht erfaßt wird. Dafür sind die schwierigeren Fertigkeiten tendenziell (schwache Korrelation, Gegenbeispiele existieren) diejenigen, die öfter eingesetzt werden und für die daher in der Praxis öfter PPs fallen. Ich schätze, daß ich PPs so immer noch etwas unterbewerte, aber ich habe damit das bisher beste Gefühl, an die künftige Praxis einigermaßen heran zu kommen.
-
Konvertierung M4 nach M5
Aber doch, natürlich. Es wird doch Etikette im Konvertierungsdokument sogar ganz explizit als "Gassenwissen für die besseren Kreise" bezeichnet. Noch Fragen?
-
Konvertierung M4 nach M5
Da hätte ich als SL unter M4 eher Verführen würfeln lassen. Es ging primär darum, festzustellen, ob die Personen z.B. verkleidet waren, da war die Nähe beim Tanzen ausreichend. Es ging u.a. um die Frau eines Burgherren, in dessen Anwesenheit, auf dessen Burg, insofern hätte Verführen etwas gefährlich werden können.
-
Smaskrifter (alte Auflage)
Ich glaube ja. Es hängt auch davon ab, wie viel Zeit man z.B. mit den Traumgruben verbringt, und erst recht, ob man noch weitere Aktivitäten hinein bringt oder Andeutungen im Abenteuer ausarbeitet. Wenn man effizienzorientiert nur das geschriebene Abenteuer spielt, hätte man bei uns vielleicht ein Wochenende weniger gebraucht. Es wäre aber (noch) weniger schön gewesen.
-
Konvertierung M4 nach M5
Ich hatte tatsächlich voriges Jahr in Bacharach abenteuerrelevante Anwendungen von Tanzen: es ging darum, mit verschiedenen Damen in einem zivilisierten Haushalt auf Tuchfühlung zu kommen, um ihre tatsächliche Identität überprüfen zu können. Tanzen war da eine hervorragende Lösung! Ich würde für eine Figur unter M5 statt Tanzen Musizieren lernen und - analog einem heutigen Popmusiker - die körperliche Bewegung als Teil des Gesamtkunstwerks begreifen. Es ist einfach auf eine etwas höhere Abstraktionsebene gehoben, man vermißt beim Tanzen ja auch keine Unterteilung in Rhythmusgefühl, Tanzschritte, athletische Einlagen, ...
- Smaskrifter (alte Auflage)
-
M5-Abenteuer nach M4 portieren
Der Verlag könnte die Leute, die das MIDGARD-System im Grunde 10 Jahre am Leben gehalten haben ( nämlich die M4-Spieler ) wenigstens dadurch entlohnen, dass sie auf der Internetpräsenz Abwärtskonvertierung von M5 auf M4 anbieten. Momentan sieht es ja leider so aus als wären sie, nachdem sie das alte Material erworben haben aber nun mit ihnen qua M5 kein monetärer Gewinn mehr zu machen ist, vom Plateau der Spielergemeinde gewischt worden. Ach komm Leute, wer den Verlag am Leben erhalten hat, waren die Midgard-Spieler, da gab es keine Differenzierung nach einem damals noch nicht existenten M5. Wer jetzt auf M4 bleibt, wird aber kaum für sich in Anspruch nehmen können, dadurch den Verlag weiter zu stützen. Nachdem die Frankes gerade viel Arbeit darin investiert haben, uns ein neues Regelwerk zu bescheren, wundert mich die Anspruchshaltung, sie sollten gleichzeitig aber bitte davon wieder Zeit und Anstrengung abzweigen, um weiter das Alte zu pflegen, doch ziemlich. Ich persönlich könnte mir nichts Dümmeres vorstellen, als nach Erscheinen eines allgemein gut ankommenden Regelwerks hinzugehen und Arbeit statt in die Zukunft, in die Vergangenheit zu stecken. Es sind hier schon einige Hinweise zur Verwendung von M5-Abenteuern für M4-Regeln gegeben worden, also seid mal nicht böse. Die Unterschiede sind ja auch nicht so, daß das etwa besonders schwierig wäre. Wer M3-Abenteuer mit M4 leiten konnte, der wird auch M5-Abenteuer mit M4 leiten können.
-
Neues/Änderungen in M5 - Diskussion
Ich denke dabei an fechtende Waldläufer... (Con-Saga-Insider). Es ist gut möglich, daß die Textänderungen M4 zu M5 als Verbesserung begriffen werden können. Sofern nämlich der Grundsatz "was die Abenteurer häufig einsetzen, kann auch häufig gegen die Abenteurer eingesetzt werden" gilt -und das ist für mich ein Grundbaustein einer realistischen Fantasywelt - solange kann der Einsatz von Giften und Scharfschießen auf Abenteurer zurück schlagen. Und es ist wirklich nichts einfacher, als eine Nachtwache haltende Spielerfigur um zwei Uhr nachts mit dem ersten gezielten Schuß zu töten. Wer die Feindesliste mit sich herumträgt, die eine mittelgradige Spielerfigur so zu sammeln pflegt, der "verdient" halt auch mal jemand mit Bogen+8, Scharfschießen+8, wenn der noch sorgfältig zielt, dann braucht er auf dem W20 zweimal eine 5 oder mehr, um tödlich zu treffen. Und das ist ein absoluter "Peng, Du bist tot". Ähnlich ist es eben auch mit Giften. Fang' mal einen schweren Treffer ein, das sind typischerweise 3-7 Lebenspunkte Abzug, dann noch ein 2W6-Gift drauf, da wäre meine gestern konvertierte Figur unter M4 schon über die Hälfte der Zeit hin gewesen. Oder Schlaf- oder Lähmgift, das könnte auch den LP-Champion der Heimrunde (19 LP) mit einem Schlag erledigen. Ich finde es durchaus sinnvoll, daß diese Kampfesweisen bei M5 noch ein bißchen mehr in den Hintergrund treten. Unterm Strich dürfte dies in Summe spielspaßfördernd heraus kommen.
-
M5-Abenteuer nach M4 portieren
Das ist doch auch einfach: laut Konvertierungstabelle entspräche ein M5-Grad von 10-20 einer GFP-Summe von 4-21999, also einem M4-Grad von 6-8. M5-Belohnungen könntest Du für M4-Abenteurer tendenziell etwas (um ein Drittel bis die Hälfte?) hochskalieren, aber Du siehst ja, wie die Abenteurer dastehen und wie das Verhältnis Geld zu EP ist, das ist also nicht anders als sonst. Den Rest würde ich wirklich gerade so lassen, wie es ist. Wenn es für die Abenteurer einfacher oder schwieriger wird, müssen sie eben damit umgehen.
-
M5-Abenteuer nach M4 portieren
Hmmm, ein Ansatz aus der Rollenspieltheorie würde jetzt antworten, warum eigentlich? Wenn die Abenteurer andere (mehr, weniger, wie auch immer) Ressourcen haben, dann müssen sie eben einen anderen Ansatz finden, um das Abenteuer zu bestehen. Insofern - eigentlich muß man nur zurück übersetzen, wo es in M5 wirklich Neues gegeben hat, z.B. Etikette zurück in Landeskunde, oder vielleicht noch M4-Fertigkeiten anspielen, die es in M5 nicht mehr gibt (also z.B. im Bedarfsfall auf Sagenkunde würfeln lassen, auch wenn im Abenteuer Zauber- oder Landeskunde steht). (ich habe jetzt übrigens bei zwei niedgriggradigen Abenteurern festgestellt, daß jenseits von Grad 1 die AP gar nicht mehr so unterschiedlich waren. Picken wir mal wahllos einen anderen Kämpfer Gr 4 heraus, dann hat der unter M4 gehabt: 4W6+8 + St/20 + Ko/10 -7. Unter M5 sind das 1W3+2+St/20+Ko/10 + 3 x (1W3+2). Die Eigenschaften kürzen sich schon einmal weg, dann hätten wir unter M4 noch 4W6+1 gegenüber M5 4W3+8. Unter M5 gibt es also 7 mehr fixen Zuschlag, dafür ist der Durchschnitt der Würfelwürfe um 6 geringer. Es bleibt im statistischen Mittel ein Unterschied von 1, den kann man für diese Zwecke hier vernachlässigen).
-
Welche Mittelerde-Figur bist Du?
http://www.buzzfeed.com/ariannarebolini/which-middle-earth-character-are-you Ich bin anscheinend Sauron. Fürchtet Euch.