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Würfeln oder spielen?
Natürlich sollst Du Deine Sichtweise vertreten, mache ich ja auch. Ich hatte lediglich den Eindruck, dass Du bei Deiner Darstellung guten Rollenspiels sehr von Deinen Vorlieben ausgehst, und nicht davon wie es für alle schön wäre.
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Würfeln oder spielen?
Ich spiele Rollenspiel, weil ich gerne fantastische Gestalten spiele, die Eigenschaften haben, die ich im echten Leben nicht habe. Ich kann in der Realität weder Zaubern, bin kein überragender Schwertkämpfer, kann gar nicht Reiten und eine Frau bin ich auch nicht. Auch werde ich in der Realität sicher nie ein Elf oder ein Halbling sein. Also haben meine erdachten Gestalten für all das Werte auf ihren Charakterbögen stechen, die ich im Rahmen meiner darstellerischen Fähigkeiten mit Leben fülle, ABER im Zweifelsfall mich darauf berufen kann, dass diese eben Dinge können, die ich in der Realität nicht kann.
Heute
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Würfeln oder spielen?
Wenn der Erfolg meiner Figur von meinen darstellerischen Fähigkeiten abhängt, werde ich weniger Erfolgserlebnisse und damit weniger Spaß haben, wenn ich darüber nicht verfüge.
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Würfeln oder spielen?
Das ist natürlich völlig in Ordnung. Und es braucht dafür, wie Du ja auch schreibst, eine passende Gruppe.
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Würfeln oder spielen?
Was nützt mir mein Regelwissen, wenn es zugunsten des Laberkopps beiseite gewischt wird? Ich erinnere an mein Beispiel vom Händler und dem Barbaren.
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Würfeln oder spielen?
Du widersprichst Dir.
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5. ForumsCon 2027 Schwampf
Dann komm doch einfach Anfang nächsten Jahres auf den FourmsCon.
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Würfeln oder spielen?
Nein. Und ich denke, da du nur deine eigene Spielrunde kennst, kommen mir deine Ausführungen manchmal vor wie von einem Blinden, der über Farbe spricht. Ich bin seit einem viertel Jahrhundert auf Cons unterwegs, plus unterschiedliche private Runden in unterschiedlicher Besetzung, unterschiedlich intensiv im Verlauf der Jahre. Und aus meiner Erfahrung heraus ist dein kategorisches "das ist falsch" schlicht Unsinn.
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KI Musik für Midgard
Die Elfe sieht klasse aus, eindeutig eine leicht verpeilte Magierin.
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Würfeln oder spielen?
Zu dem was @Blaues Feuer schreibt kann ich das aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. @Wolfsschwester hat nur eine einzige introvertierte Spielerfigur an die ich mich entsinne. Alle anderen, auch ihre Hauptfiguren, sind eher extrovertiert.
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Würfeln oder spielen?
Und hier ist - in meinen Augen - dein Denkfehler. Ich zähle mich tendenziell zu den introvertierteren Spielern, zumindest was das Ausspielen eines Charakters angeht. Wörtliche Rede halte ich keine fünf Minuten durch. Dennoch will ich nicht immer nur maulfaule Charaktere ohne Sozialfertigkeiten spielen. Einer meiner Lieblingscharaktere hat alle Sozialsachen auf Anschlag gelernt, passende pA, wenig Bewegung, praktisch kein Kampf. Ich habe eine sehr genaue Vorstelkung davon, wie diese Figur ist - aber ich bin nicht diese Figur. Ich kann mir vorstellen, dass die Figur jemanden überredet, aber ich kann nicht die Superargumente finden, die den SL überzeugen. Und darstellen kann ich sie am Tisch auch nicht. Deswegen mag ich keine Spielleiter, die erwarten, dass ich da was performen soll.
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Würfeln oder spielen?
Wobei es natürlich Grenzen gibt. Kämpfe auf der Battlemap z.B. sind eher Brettspiele als Rollenspiele. Man kann zwar auch auf der Battlemap seine Rolle spielen, aber wenn jemand Probleme hat taktisch zu denken, ist es egal wie hoch sein Wert in Anführen/Kampftaktik ist.
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Würfeln oder spielen?
Du sprichst mir aus der Seele. Wenn ich Geschäftssinn nicht gelernt habe, aber es in meiner wörtliche Rede so darstelle, als hätte ich die Fertigkeit, dann ist das sogar schlechtes Rollenspiel. Ich spiele dann halt meine Rolle nicht. Hingegen, wenn jemand es schafft in der wörtlichen Reden das Fehlen von Geschäftssinn auszuspielen. Ganz großes Kino! Erlebe ich nur viel zu selten. Ich schaff das auch nicht wirklich. Deswegen lass ich es lieber. Edit: Wobei es durchaus Schauspiel ist die Rolle so zu spielen, wie es im Drehbuch steht. Und auf Rollenspiel bezogen, so wie es auf dem Charakterblatt steht.
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Würfeln oder spielen?
Von mir ist ja das Abenteuer "Schwarz ist die Nacht" veröffentlicht. Abenteuerablauf
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Würfeln oder spielen?
Vorsicht. Du setzt augenscheinlich "extrovertiert" mit "gutem Rollenspiel" gleich. Das tue ich nicht. Du kannst auch einen zurückhaltenden Charakter, der nicht viel sagt, gut rollenspielen. Ferner ist nicht jeder "extrovertierte" Spieler ein guter Rollenspieler. Ebenso steht außer Frage, daß auch introvertierte Spieler gute Rollenspieler sein können - sie tendieren lediglich nicht dazu, extrovertierte Charaktere zu spielen. Ferner nimmst Du an, daß extrovertierte Spieler automatisch die Introvertierten unterbuttern würden. Glaubst Du, extrovertierte Spieler seien inhärent unfähig, anderen auch Raum für ihr Spiel zu geben? Wenn ja, dann ist das falsch. Francesco di Lardo
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Grundregelwerk für M6 - Druckwerk + pdf als bundle oder nicht
Wir hatten uns für "unsere" Version wegen der Umsatzsteuer entschieden. Mit der Buchpreisbindung hatte das nichts zu tun. Meeresdruide hat das gerade sehr schön dargelegt.
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Würfeln oder spielen?
Na ja, man spielt ja nicht allein Rollenspiel. Es gibt eben nun mal Mitspieler am Tisch. Wenn alle so gestrickt sind, dass sie alles in epischer Breite in wörtlicher Rede ausspielen wollen, dann dann gibt das Hauen und Stechen, weil alle gleichzeitig reden wollen, oder wenn zwei von vier ihre Spotlight-Time voll ausgespielt haben, ist der Abend vorbei (und das am besten noch virtuell über Kopfhörer, wo man sich besonders toll dazwischenquatschen kann). Sofern man nicht der einzige ist, der in der Gruppe überhaupt 's Maul aufmacht, muss man sich zurücknehmen. Zwangsläufig. Es ist nur eine Frage, wie viel. Schön ist es halt, wenn die Mitspielenden, die eigentlich die Fähigkeit hätten, alles abzuwickeln, jede Frage zu beantworten, jede Nichtspielerfigur zu bequatschen, jede Interaktion zum Erfolg zu führen... wenn diese Leute sich von selbst zurücknehmen und nicht "eingehegt" werden müssen. Leute, die eingehegt werden müssen, damit andere auch zu "ihrem Recht" kommen, sind zwar möglicherweise sehr erfolgreich, aber damit für die anderen mehr und mehr Spaßbremsen. Bei "Yes Minister" nennen sie das ein "unregelmäßiges Verb": Ich maximiere den Gruppenerfolg durch Einsatz meiner rhetorischen Fähigkeiten. Du schwätzt halt viel, aber solange Du mir den Vortritt lässt, wo es echt zählt, ist das tolerabel. Er nimmt uns allen die Spielanteile weg, der Blödian!
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Würfeln oder spielen?
Die Mischung macht es, dem stimme ich zu. Was im Zweifel nicht paßt, ist das Aufeinandertreffen von Extremen bzw. gegensätzlichen Einstellungen. Francesco di Lardo
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Würfeln oder spielen?
Genau worüber "spricht es Bände"? Magst Du die Diskussion nicht? Magst Du nur kurze Beiträge? Fändest Du es übersichtlicher, hätte ich die Antworten der Übersicht halber nicht aufgeteilt, wenn bei Dir selbst bei Aufteilung "TLDR Vibes" aufkommen? Francesco di Lardo
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Würfeln oder spielen?
Was mich wirklich wundert, ist dieses wiederkehrende "der gegen mich" Denken: Der will mich zum Stichwortgeber degradieren, der buttert mich unter, der denkt nur an sein Spotlight, der maßt sich an... Glaubst Du wirklich, daß "der" so ist? Francesco di Lardo
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Würfeln oder spielen?
Auch dieser Spieß läßt sich mühelos umdrehen: Denkt man Deine Aussagen konsequent zu Ende, dann nehmen Dir extrovertierte Spieler den Spielspaß und müssen folgerichtig weg... Oder sie müssen "eingehegt" werden. Wenn ich Dir den Spielspaß nehme und Du mir den Spielspaß nimmst, wie würdest Du dann vorgehen? Würdest Du versuchen mich irgendwie "weg" zu machen - oder zivilisierter - mir nahelegen, die Gruppe zu verlassen? Oder würdest Du Dir aus eigener Initiative eine andere Gruppe suchen, die besser zu Dir paßt? Wenn die Mehrheit der Gruppe einen anderen Spielstil bevorzugt, als man selbst, dann würde ich mir eine andere Gruppe suchen. Wenn der überwiegende Teil meinen Spielstil bevorzugt, dann würde ich es kritisch sehen, wenn diese Spieler "einhegt" werden sollten. Francesco di Lardo
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Würfeln oder spielen?
Ich benutze Würfel. Midgard benutzt viele Regeln um eine Welt zu simulieren. Es gibt Rollenspiele, die viel mehr auf Rollenspiel und weniger Würfelspiel ausgelegt sind. Hab ich dazu Bock, spiel ich die und nicht Midgard.
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Würfeln oder spielen?
Natürlich beides! Vor allem, wenn Du mit "Würfelspiel" den gesamten Regelkomplex mit seinen Auswahlentscheidungen unter Knappheit einbeziehst. Midgard ist, wenn ich meine schönste Ulvar-Miene ziehe und sage "das darfst Du aber nicht. Das ist nicht höflich! Ich stelle mich dem Fürsten in den Weg und klopfe mir mit der Keule in die Handfläche". Midgard ist auch, wenn ich vor MOAM saß und feststellte, "OK, mit den letzten 200 EP kann ich entweder Dolch um eins hoch, oder sie sparen und nächste Runde Gassenwissen lernen - was bringt mir mehr?". Midgard ist, wenn ich sage, "ebendeshalb, geschätzter Herr Kaufmann, müsst Ihr uns mehr bezahlen, denn wenn Ihr nicht die absoluten Experten engagiert - und seht Euch mal den Magier neben mir an, habt Ihr so einen mächtigen Zauberer schon gesehen? - dann wird Euch das noch viel mehr kosten - nicht nur Euer Leben, sondern auch noch Euren guten Ruf...". Midgard ist auch, wenn ich sage: "OK, wenn ich hier durch den Kontrollbereich laufe - das gibt mein Geländelauf her - dann komme ich gerade mit halber B an den Nekromanten ran. Ich habe beide Äxte in der Hand und schlage beidhändig; da müsste einer ins Ziel kommen und goodbye Ritual. Ihr haut mich dann raus, gell?" Du verkürzt, wenn Du manche Teilaspekte gegenüber anderen übergewichtest. "Rollen"spiel heißt halt auch, die Rolle auszuspielen - und die Rolle ist auch die, die zahlenmäßig auf dem Bogen steht. Wenn da nicht Geschäftstüchtigkeit+15 steht, dann ist das nicht Teil Deiner Rolle. Und dann ist das auch nicht auszuspielen. Sonst kannst Du das mit dem Bogen auch lassen und rein erzählen, was Dir gerade passt. Umgekehrt, wenn da Beredsamkeit+15 steht und die Persönlichkeit der Spielenden (im Unterschied zu der der Spielfigur) gibt das nicht her, dann bleibt als einzige Möglichkeit zu sagen, "ich bequatsche den Typen, dass er uns durchlassen soll, sonst werden seine Chefs nachher hart bös' mit ihm sein, [klacker] 28". Und das ist auch nicht schlechter - manchmal einfach nur effizienter - als alles auszuspielen. "Rollen"spiel ist nicht Schauspiel, es ist das Ausspielen der Rolle, wie sie auf dem Bogen steht. Ob man dann für besonders tolles "Schau"spiel Würfelboni vergibt, ist Geschmackssache. Francesco wird das toll finden, BF bescheuert. Mein Weg ist (in meiner Erinnerung...), in der Beschreibung auf allfälliges Schauspiel einzugehen. D.h. wenn toll geschauspielert wurde und die Summe aus Würfelwurf und Fertigkeitswert das hergibt, dann gibt es eine besonders enthusiastische Schilderung des Erfolgs (die vielleicht auch in der Sache weiter geht, als wenn nur gewürfelt wurde - auch unter dem Gesichtspunkt, dass es uns als Gruppe offenbar wichtig war, hier Spielzeit zu investieren). Oder wenn dann die Würfel nicht mitmachen, dann ziehe ich die "fail forward"-Karte und bleibe z.B. als Gesprächspartner in der Sache hart, lasse aber einen Hinweis fallen, wie man das Gegenüber doch umstimmen könnte (vor allem, wenn der Fertigkeitswert den Erfolg eigentlich hergeben sollte, es war bloß der Würfel fies). Das ist aber sehr stark Geschmackssache. Den einen gefällt es besser so, den anderen anders. Ich bin daher sehr bei EK: bloß nicht werten. Sehr, sehr unterschiedliche Persönlichkeiten spielen mit sehr, sehr unterschiedlichen Vorlieben Midgard, daraus werden sich auch sehr, sehr unterschiedliche Spielstile ergeben - die alle jemandem Spaß machen.
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KI Musik für Midgard
Suno v6 lässt schon lustige Sachen machen. Zu diesem Song habe ich auch ein Video gebastelt. Viel Spaß damit 😄. https://youtu.be/9JR1OVTMKCw?si=xKX4y7gIQj6LOBWx
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Würfeln oder spielen?
Unsinn. Jeder von uns macht seine Bewertungen und das ist völlig in Ordnung so. Das ist keine Anmaßung. Würde ich Deiner Argumentation folgen, würde ich erwidern: Du bewertest Spielstil, sagst das ist gut, dies ist schlecht, Du maßt Dir an, zu wissen wie richtig gespielt werden sollte und das weiß man nicht, weil es keine Regel dafür gibt. Siehste selbst, nicht? Man muß dann als Konsequenz einfach nur feststellen, daß die Spielstile, die nicht richtig oder falsch sind, nicht zusammen passen. Das ist frei von Wertung und erst recht frei von Anmaßung. Wenn Du feststellst, daß es für uns beide am Tisch schwierig würde, hast Du vermutlich Recht. Aber auch das ist völlig in Ordnung. Anstatt "zusammenzubiegen", was nicht paßt, stellt man sich eine Runde zusammen, die harmoniert. Francesco di Lardo