Kurna

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  1. Das ist ja auch keine Schwarz-Weiß-Situation. Wie ist es denn, wenn ein Spieler "von deinem Typ" nicht die 2000 Punkte aus meinem Beispiel oben zur Verfügung hätte, sondern nur 1000? Wartet er dann immer, bis er den Rest zusammengespart hat? Oder wird nicht dann vielleicht doch mal etwas anderes gelernt? Und außerdem muss eine individuelle Entfaltung ja nicht unbedingt nur auf die vier oder fünf hohen Fertigkeiten beschränkt sein. Man kann ja auch eine größere Menge an Fertigkeiten passend finden, höhere und niedrigere. Dann wäre es ja zumindest auch nicht abwegig, mal mehrere niedrige statt einer hohen zu nehmen. Man würde ja trotzdem im Charakterbild bleiben. Diese Wahl hätte man aber bei der Ma Kai-Variante nicht, da dort schon eine Steigerung einer niedrigen Fertigkeit so teuer wie die Steigerung einer hohen wäre. Insofern ja, ich gehe davon aus, dass die aktuellen Regeln im Schnitt zu einer stärkeren Entwicklung der Charaktere in die Breite statt zum Spezialistentum führen (verglichen mit der genannten Alternative). Bei Spielern vom von mir genannten Typ sowieso, aber selbst bei anderen Spielertypen (nur halt weniger stark).
  2. Also meiner Erfahrung nach lernen die Spieler dass, was ihre Charaktere ordentlich verbessert. Und wenn ich die Wahl habe, ob ich für z.B. 2000 Punkte eine Fertigkeit um 1 Punkt erhöhe (und damit deren Erfolgswahrscheinlichkeit um 5 % erhöhe) oder stattdessen ein halbes Dutzend (oder mehr) Fertigkeiten neu lernen kann, dann verbessert letzteres meinen Charakter vermutlich deutlich mehr. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt, wo es keine billigen, aber trotzdem interessanten Fertigkeiten mehr gibt, die man noch lernen möchte. Bzw. allerspätestens dann, wenn man so viele Punkte hat, dass man sich beides (hoch speziallen und in die Breite gehen) erlauben kann. Und dieser Aspekt würde in Ma Kais Vorschlag wegfallen, da die eine Steigerung im hohen Bereich eben auch nicht teurer wäre als eine bei einer Niedrigen. Die grundsätzliche Frage (Spezialisieren oder in die Breite gehen?) könnte man sich zwar weiter stellen, aber der Kosten/Nutzen-Faktor wäre deutlich verschoben, weg von der Verbreiterung.
  3. Das würde dann bedeuten, dass eine hohe Fertigkeit nicht mehr ähnlich wertvoll wäre wie viele niedrige, wie es jetzt so ist. Diese mathematischen Implikationen sind den Machern sicherlich klar. Daher scheint es im Umkehrschluss gewollt zu sein, dass es günstiger ist, wenn sich die Charaktere in die Breite entwickeln.
  4. (Hervorhebun von mir) Mein erster Gedanke war hier ja: Was macht denn Schafsalz? Werden Pferde davon wollig?
  5. Hm, der Tisch wird explizit ausgeschlossen - aber nicht die Mitspieler.
  6. Gestern hat meine Gruppe das Abenteuer erfolgreich beendet. Neben dem vorgezogenen Einstieg gab es drei lange Sessions. Der diplomatische Überbau hat mE gut funktioniert. Er gab dem Abenteuer noch zusätzliche Würze und auch ein paar Lacher, als sie von einem russischen Spion verfolgt wurden, der dummerweise beim Beschatten dauern patzte. Und zudem habe ich auch zukünftige Anknpfungspunkte, wenn ich mal wieder ein Abenteuer im diplomatischen Rahmen spielen möchte. Zum Schluss ging dann aber alles um die Mumie (und die Statue). Das gab auch mal einen richtig knackigen Schlusskampf, wie wir ihn bei M1880 sonst nicht so oft haben.
  7. Geht mir genauso.
  8. Also ich vermute, dass (ein erfahrener Träger vorausgesetzt) ein Schwert allgemeiner einsetzbar war als eine Axt, u.a. da man sich durch die gleichmäßigere Gewichtsverteilung beim Zuschlagen nicht so leicht eine Blöße gibt. Umgekehrt dürften Äxte besser geeignet sein, um "Dosen zu öffnen". Aber da ist die Frage, wie oft kämpft man gegen schwer gerüstete Gegner. Ich habe mal gelesen, dass große Teile der Kämpfe im (späteren) Mittelalter darin bestanden, dass die "Dosen" das Fußvolk der anderen Seite zusammengehauen haben ud gar nicht soo ausgiebig gegeneinander angetreten sind.
  9. Unter diesem Link gibt es die Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift M-Direkt (Magazin der Stadtwerke München) als PDF: https://www.swm.de/privatkunden/info/m-direkt.html Diese Ausgabe enthält Teil 1 eines vierteiligen Artikels über die Geschichte der Stadtwerke München bzw. der kommunalen Versorgung. Dieser Teil ist auch für Midgard 1880 sehr interessant, da er vor allem das 19. Jhdt. betrifft. Das sind so Sachen wie: Wann gab es die erste städtische Badeanstalt? (für Männer 1847, für Frauen 1877) Wann gab es Gaslichtversorgung, wann Elektrizität? usw.
  10. Du meinst, weil du vor dem pinken Hintergrund verschwindest? So pink auf pink?
  11. Für ein, zwei Tage fand ich es sogar angenehmer als mich auf ein englisches Auto einzustellen, da die Automatismen im Auto weiter greifen (Schalthand etc.). Umso länger es dauert, umso eher würde ich aber zum engl. Auto raten. Dann gewöhnt man sich an das Umgreifen und profitiert von der besseren Sicht. (Das war auf den engen Straßen in den schottischen Highlands etwas blöd. Und zumindest in Cornwall könnte das ähnlich sein.)
  12. Danke für die Info (und die pn). Ja, man sollte meinen, dass Western noch einen gewissen Zug hätten, auch wenn deren ganz große Zeit wohl vorbei ist.
  13. Danke für den Tipp. Da werde ich auch mal Ausschau nach halten. Allgemeine Anmerkung noch: Deutsch und Englisch sind beide für mich okay.
  14. Hallo Neq, auch dir vielen Dank für die Ideen und Anregungen. Mal schauen, was sich daraus machen lässt. Immerhin hat allein Sarandiras Posting dazu geführt, dass ich mir spontan Regeln für eine (High stakes) Pokerpartie ausgedacht habe. Das werde ich auf jeden Fall mal in meiner Runde ausprobieren. Da merke ich mal wieder, dass ich meist eine Idee als Anstoß von außen brauche, bevor sich die Rädchen bei mir zu drehen anfangen. Tschuess, Kurna
  15. Das Spiel lebt eigentlich davon das es ein Western / Horror Crossover ist - also ist der Anteil recht hoch. Ich weis halt nicht was da so deine Ansprüche sind. Aber könnte gut sein das es im netz von Spielern da etwas zu finden ist. Andererseits ist es eigentlich das einzige Wild West Rollenspiel das ich kenne welches sich längerfristig halten konnte. Mittlerweile ist es in Savage Worlds aufgegangen. Mit etwas Glück könntest aber mit Selbsgeschrieben Abenteuern im Netz fündig werden. Ich hab ein einfaches Western Abenteuer dazu "geschrieben" das ich schon über ein Dutzend mal gespielt habe - da ist der anteil des "übernatürlichen" auch recht gering - alleine, mein Aufschrieb wird dir nicht viel bringen - eine Karte, eine Liste mit Namen und ein dutzend vorgefertigte Spielfiguren - das war es schon. Hi Unicum, vielen Dank! Ich werde mal schauen. Ich bin etwas überrascht, dass es zu Western so wenig RPG-mäßiges zu geben scheint. Aber Neq bestätigt das ja auch. Wenn du Lust hast, könntest du mir deine Sachen zu dem Abenteuer ja trotzdem schicken. Vielleicht auch ein paar kurze Sätze worum es geht im Abenteuer?