Kurna

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Über Kurna

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    RPGs, Geschichte, Kino
  1. Ich habe gerade den Roman "The Watchmaker of Filigree Street" von Natasha Pulley gelesen. Er spielt hauptsächlich 1883/1884 und handelt von einem jungen Mann, der im Telegrafenamt des Innenministeriums arbeitet und scheinbar zufällig den titelgebenden japanischen Uhrmacher kennenlernt. Die eigentliche Geschichte passt zumindest in meine 1880-Welt nicht ganz hinein, aber das Buch enthält trotzdem interessante Anregungen. Dies betrifft u.a. das Leben von Japanern in London, die Probleme einer (adeligen) Frau, die studieren möchte, und irischen Nationalismus/Terrorismus zu dieser Zeit.
  2. Früher habe ich Charaktere fast immer ausgewürfelt und dann geschaut, was für ein Typ es wohl werden könnte. Durch das Spiel wurde dann erst wirklich eine Persönlichkeit daraus. Erst als ich mit Vampires angefangen habe, habe ich mir Konzepte vorher überlegt, die ich dann in einen Charakter gepackt habe. Natürlich auch dadurch bedingt, dass Werte nicht gewürfelt werden, sondern man Punkte verteilt. Aber auch da galt, dass die wirkliche Verbindung erst durch das Spielen kam. Ganz allgemein habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass sie Verbindung zum Charakter auch von der Gruppe abhängt, in der ich spiele. Wenn ich in der Gruppe viel Spaß habe und frei aufspielen kann, dann kommt die Verbindung zum Charakter viel leichter. @Anjanka Wie stark hing dein Wunsch, auf Myrkgard zu spielen, denn explizit von den genauen Gegebenheiten dort ab? Vielleicht wäre es ja eine Idee, die Gruppe in eine andere Welt zu bringen. Wenn du den Namen der Welt änderst und auch Ländernamen etc., könntest du dich womöglich an Myrkgard zumindest anlehnen, ohne den Ballast der Vorurteile deiner Mitspieler mitzuschleppen. Eventuell könntest du auch eigene oder anderswo "geklaute" Ideen mit einmischen, um es noch etwas unkenntlicher/abwechslungsreicher zu machen. Insbesondere könntest du dann die Aspekte etwas herunterfahren, die den anderen womöglich besonders missfallen würden.
  3. Danke für diese Hinweise. Das werde ich bei Gelegenheit weiter verfolgen.
  4. (Hervorhebung von mir) Dann passt es wenigstens, wenn sie auch noch einen Kameraden mitgenommen hat.
  5. Ich hatte lange Jahre die Sterne & Weltraum abonniert. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es die überhaupt noch gibt. Aber ich fand die eigentlich sehr gut mit ihrer Mischung aus theoretischen Artikeln und praktischen Tipps für aktive Sterngucker. Es waren damal finanzielle Gründe, dass ich das Abo auslaufen ließ, hatte also nichts mit der Qualität zu tun.
  6. Nachtragend sind sie auch. http://www.sueddeutsche.de/wissen/verhaltensbiologie-nur-nicht-boese-sein-zum-raben-1.3538489
  7. Spinnenliebe sollte auch in Frage kommen. Mehr als kleine Änderungen dürften kaum nötig sein.
  8. Das ist ja auch keine Schwarz-Weiß-Situation. Wie ist es denn, wenn ein Spieler "von deinem Typ" nicht die 2000 Punkte aus meinem Beispiel oben zur Verfügung hätte, sondern nur 1000? Wartet er dann immer, bis er den Rest zusammengespart hat? Oder wird nicht dann vielleicht doch mal etwas anderes gelernt? Und außerdem muss eine individuelle Entfaltung ja nicht unbedingt nur auf die vier oder fünf hohen Fertigkeiten beschränkt sein. Man kann ja auch eine größere Menge an Fertigkeiten passend finden, höhere und niedrigere. Dann wäre es ja zumindest auch nicht abwegig, mal mehrere niedrige statt einer hohen zu nehmen. Man würde ja trotzdem im Charakterbild bleiben. Diese Wahl hätte man aber bei der Ma Kai-Variante nicht, da dort schon eine Steigerung einer niedrigen Fertigkeit so teuer wie die Steigerung einer hohen wäre. Insofern ja, ich gehe davon aus, dass die aktuellen Regeln im Schnitt zu einer stärkeren Entwicklung der Charaktere in die Breite statt zum Spezialistentum führen (verglichen mit der genannten Alternative). Bei Spielern vom von mir genannten Typ sowieso, aber selbst bei anderen Spielertypen (nur halt weniger stark).
  9. Also meiner Erfahrung nach lernen die Spieler dass, was ihre Charaktere ordentlich verbessert. Und wenn ich die Wahl habe, ob ich für z.B. 2000 Punkte eine Fertigkeit um 1 Punkt erhöhe (und damit deren Erfolgswahrscheinlichkeit um 5 % erhöhe) oder stattdessen ein halbes Dutzend (oder mehr) Fertigkeiten neu lernen kann, dann verbessert letzteres meinen Charakter vermutlich deutlich mehr. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt, wo es keine billigen, aber trotzdem interessanten Fertigkeiten mehr gibt, die man noch lernen möchte. Bzw. allerspätestens dann, wenn man so viele Punkte hat, dass man sich beides (hoch speziallen und in die Breite gehen) erlauben kann. Und dieser Aspekt würde in Ma Kais Vorschlag wegfallen, da die eine Steigerung im hohen Bereich eben auch nicht teurer wäre als eine bei einer Niedrigen. Die grundsätzliche Frage (Spezialisieren oder in die Breite gehen?) könnte man sich zwar weiter stellen, aber der Kosten/Nutzen-Faktor wäre deutlich verschoben, weg von der Verbreiterung.
  10. Das würde dann bedeuten, dass eine hohe Fertigkeit nicht mehr ähnlich wertvoll wäre wie viele niedrige, wie es jetzt so ist. Diese mathematischen Implikationen sind den Machern sicherlich klar. Daher scheint es im Umkehrschluss gewollt zu sein, dass es günstiger ist, wenn sich die Charaktere in die Breite entwickeln.
  11. (Hervorhebun von mir) Mein erster Gedanke war hier ja: Was macht denn Schafsalz? Werden Pferde davon wollig?
  12. Hm, der Tisch wird explizit ausgeschlossen - aber nicht die Mitspieler.
  13. Gestern hat meine Gruppe das Abenteuer erfolgreich beendet. Neben dem vorgezogenen Einstieg gab es drei lange Sessions. Der diplomatische Überbau hat mE gut funktioniert. Er gab dem Abenteuer noch zusätzliche Würze und auch ein paar Lacher, als sie von einem russischen Spion verfolgt wurden, der dummerweise beim Beschatten dauern patzte. Und zudem habe ich auch zukünftige Anknpfungspunkte, wenn ich mal wieder ein Abenteuer im diplomatischen Rahmen spielen möchte. Zum Schluss ging dann aber alles um die Mumie (und die Statue). Das gab auch mal einen richtig knackigen Schlusskampf, wie wir ihn bei M1880 sonst nicht so oft haben.
  14. Geht mir genauso.
  15. Also ich vermute, dass (ein erfahrener Träger vorausgesetzt) ein Schwert allgemeiner einsetzbar war als eine Axt, u.a. da man sich durch die gleichmäßigere Gewichtsverteilung beim Zuschlagen nicht so leicht eine Blöße gibt. Umgekehrt dürften Äxte besser geeignet sein, um "Dosen zu öffnen". Aber da ist die Frage, wie oft kämpft man gegen schwer gerüstete Gegner. Ich habe mal gelesen, dass große Teile der Kämpfe im (späteren) Mittelalter darin bestanden, dass die "Dosen" das Fußvolk der anderen Seite zusammengehauen haben ud gar nicht soo ausgiebig gegeneinander angetreten sind.