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Dengg Moorbirke

Exotische Waffen in KTP

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Hallo,

 

in dem Film Tiger and Dragons ist mir eine Waffe besonders aufgefallen.

Sie heisst die Klaue des Tigers (Tiger Hook)

Sie existiert bisher noch nicht in den Regelbüchern.

Ich schreibe mal kurz, was ich im Internet über diese Waffe gefunden habe:

 

-Die Waffe war unter den Shaolinmönchen zumindest bei einigen Klöstern üblich. Jeder Mönch mußte wohl mal damit trainieren.

-Ursprünglich war diese Waffe wohl mal für den Kampf auf Booten gedacht gewesen sein

Die Waffe ist sehr alt. Eine Quelle geht von 3000 Jahren aus

-Im Internet wird diese Waffe zumeist als Schwert bezeichnet, einer bezeichnet sie als Axt, was auch Sinn macht

-Zumeinst wurden zwei davon gleichzeitig benutzt.

 

 

swords_chinese_tiger_hook.jpg

 

huepfen021.gif

 

Was passiert im Film mit der Waffe:

Also, Jen kämpft im Film mit dem Green Destiny gegen Yu Shu.

Sie schlägt erst mit den Widerhaken und wehrt jeweils mit der einen Waffe ab und schlägt mit der anderen zu.

Am Ende der Szene wird Yu Shu wütend und macht Rundumschläge, indem sie die eine Waffe an das Ende der andere hängt und herumwirbeln läßt. Insgesamt kommt Jen ganz schön in Bedrängnis.

 

 

vcd21.jpg

 

Die Enden des halbmondförmigen "Handschutzes" war wahrscheinlich eine Schneide. Der gesamte Griff dürfte auch hervorragende Pariermöglichkeiten geliefert haben.

 

Wer hat Lust diese Waffe zu gestalten?

Die Schwierigkeit dürfte identisch mit der Schwierigkeit von KusariGama sein.

 

 

Ausserdem gibt es noch einige Shaolinwaffen, die sich nur schwer mit den vorhandenen Waffen abdecken lassen. Welche Waffen müßten noch regeltechnisch zum Leben erweckt werden?

 

Alles

Gute

Dengg

 

 

 

 

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Moin,

 

es gibt noch ein Schwert, das sehr ähnlich wie die klingonischen Batleths (?) aussieht. Qian Kun Ri Yue Dao (Heaven and Earth, Sun and Moon Sword). Gekämpft wird damit aber angeblich nicht wie bei Star Trek, aber mehr als ein paar Techniken habe ich auch noch nicht gesehen.

 

Dann weiß ich nicht ob folgende (recht populäre) Waffe in den Regelwerken vorhanden ist: der Stahl-Fächer (Tie Shan). Ist er zusammengefaltet kämpft man damit wie mit einem Dolch, entfaltet ist das aber eine ganz andere Geschichte.

 

Nicht vergessen darf man die kleine "Sitzbank" (Ban Deng) ...kommt in fast jedem Kung Fu Film der 70er vor und in meinem Kung Fu Stil (Tai Ji Mei Hua Tang Lang Quan) gibt es auch Formen dafür. Ich würde es wie eine Keule handhaben.

 

Diverse Kettenwaffen runden das Geschehen noch ab. Sie werden einerseits für Fesselungen, wie die Peitsche eingesetzt, durch Gewichte am Ende machen sie aber auch Schwungschaden, wie ein Keule.

 

Aber sonst sind die meisten chinesischen ...Entschuldigung kanthanischen Waffen auch nur Abwandlungen bekannter Formen des Schwertes, Speers, Stocks oder Stabkeule, auch wenn sie manchmal doch in die extreme gehen (fünf Meter lange Stöcke usw.).

 

Der chinesische Name für die Haken, die Du angesprochen hast ist übrigens "Gou".

 

mfg Ulf

 

 

 

 

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Hi Dengg!!!

 

Mensch, du bist echt eine Kan Thai Pan - Freak, super!!!

Naja, im Film ist mir nie wirklich aufgefallen, dass "die Klaue des Tigers" wirklich eine richtige Waffe ist, die auch noch einen Namen haben soll, ich hab sie eher immer als einfache gebogene Eisenstange gehalten, mit der man halt auch übelst zuschlagen kann. Aber, wirklich interessant was du da so schreibst...

Apropos Tiger and Dragon, mein Char kämpft mit so einer Abart des "grünern Schwerts der Unterwelt", zumindest heißt es so und ein paar Eigenschaften (z.B. Aussehen) basieren auch darauf, und ansonsten hat sich mein SL noch ein paar schöne Dinge dazu einfallen lassen. Ist ein wirklich nettes Ding geworden, geb ich auch nicht wieder her.  turn.gif

 

Naja, aber schreib doch noch ein paar solch interessante Sachen, da hab ich wenigstens immer was zu lesen.

 

Nochmal lieben Gruß, Nyo

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (NyoSan @ Aug. 07 2002,08:28)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Naja, im Film ist mir nie wirklich aufgefallen, dass "die Klaue des Tigers" wirklich eine richtige Waffe ist, die auch noch einen Namen haben soll, ich hab sie eher immer als einfache gebogene Eisenstange gehalten, mit der man halt auch übelst zuschlagen kann.<span id='postcolor'>

Ich bin wohl einer der wenigen, den Tiger & Dragon nicht sonderlich vom Hocker gehauen hat (ein schöner Film, mehr aber auch nicht...), aber die Waffen sind alle authentisch und wurden (und werden) im traditionellen Kung Fu unterrichtet. Also auch nicht nur die in der Szene, wo sich die beiden Frauen prügeln, sondern auch die im Gasthaus. Da gibt's schon ziemlich "krasse" Teile...

 

Hier gibt's ein wenig über den Zwillings-Haken:

http://ezine.kungfumagazine.com/ezine/5_1/twinhooks.html

 

Und hier eine (zumindest namentliche) Auflistung vom 100 Kung Fu Waffen:

http://ezine.kungfumagazine.com/resources/weapons/

(zufälligerweise habe ich gerade diese Dezember 2000 Ausgabe von Kung Fu Qigong, wenn wirklich Interesse daran besteht, kann ich die entsprechenden Seiten und Bilder ja mal einscannen)

 

mfg Ulf

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Irgendwie ist meine Antwort verschwunden, deshalb versuche ich es noch mal.

Mein Dank gilt Lars, Ibla, König kakerlake und Nyo San für ihre aufmunternden Antworten.  :-)

 

Die Klauen des Tigers (hu shuo shuang gou)

 

 

St:31 Gs:81                                        GK: Einhandschwertern                                Schwierigk.: extrem schwer

Waffenrang 0                                     Rüstungsbonus:  -1 / +1

 

Um diese Waffe einsetzen zu können, müssen beide Hände frei sein, weil die Waffen immer als Paar in beiden Händen gebraucht werden. Die  Person muß Beidhändigen Kampf beherrschen, der um höchstens 5 Punkte unter dem EW für Tiger-Klauen liegt.

Im Handgemenge darf in einer Hand  eines der Hakenschwerter eingesetzt werden um damit zu kämpfen.

Durch die anstrengenden Abwehrbewegungen werden keine APs gespart.

Für diese Kampftechnik braucht der Abenteurer soviel Platz wie für den Kampf mit zweihändigen Hiebwaffen

 

 

Man kann diese Paarschwerter auf folgende Weisen benutzen:

 

 

- Mit beiden Waffen beidhändig zuschlagen. Die Waffen verursachen jeweils 1W+1 Schaden.

 

- Mit einer Waffe versuchen, die Waffe des Gegners einzuhaken oder einzuklemmen, um einen besonders guten Angriff zu plazieren. Die Aktion muß vorher angekündigt werden und darf nicht in einer Runde zusammen mit einer der obigen Aktionen durchgeführt werden. Hierbei verzichtet man auf einen Angriff und versucht statt dessen mit einem WW Abwehr: Tiger-Klauen abzuwehren. Gelingt der WW, so ist die Waffe des Gegners blockiert. Die Differenz zwischen den WW und dem EW Angriff des Gegners erhält man dann in der folgenden Runde eine Modifikation des EW Angriff: Tiger-Klauen, da die Angriffswaffe abgelenkt wurde und eine ungünstige Haltung  ausgenutzt wird. (Der Bonus variiert max. von 4 bis +4)

       Wenn dieser alternative WW:Abwehr misslingt, steht dem Angegriffenen ein weiterer WW:Abwehr zu, der diesmal mit seinem normalen Erfolgswert ausgeführt wird.

 

- Mit der einen Waffe zuschlagen und mit der anderen Waffe parieren. Man erhält auf die Abwehr gegen Einhandschwertern, Kampfstäben, Magierstecken, Stichwaffen, Zweihandschlagwaffen, Spieß und Stangenwaffen einen Abwehrbonus von EW-5: Tiger-Klauen bis zu einem max. Zuschlag von +7.

 

 

- Die Schwerter verbinden und gegen bis zu drei Gegner, Rundumschläge ausführen mit WM-4 und 2W-2 Schaden.

 

Die beiden Abwehraktionen sind nur erlaubt, wenn sich  der Gegner vor oder auf der Seite der Waffenhand befindet, welche die zur Verteidigung gewählte Waffe hält.

 

 

Die Waffe besitzt an allen Kanten bis auf das Griffteil scharfe Schneiden. Die Wahrscheinlichkeit sich selber zu verletzen ist bei dieser Waffe höher. Bei einem kritischen Fehler in der Abwehr heißt ein Würfelergebnis von 01-20, daß man sich an der Waffe verletzt hat. Man erleidet in diesen Fall 1W schweren Schaden.

Bei einem kritischen Fehler beim Angriff gilt das gleiche für einem  Ergebnis von 01-20. Bei einem Ergebnis von 51-55 erleidet man 1 W+1 schweren Schaden.

 

 

 

Hat man die Waffen verbunden, um damit Rundumschläge auszuführen, so hat sich bei einem kritischen Fehler beim Angriff automatisch die vordere Waffe  gelöst und fliegt 1 W-1 Felder geradlinig in die  Richtung eines der drei Felder, auf die Rundumschläge gemacht wurden (wird ausgewürfelt). Die Spielfiguren, die in dieser Richtung stehen müssen jeweils, bis der erste getroffen wurde oder die Waffe am Boden liegt eine Abwehr gegen improvisierte Fernkampfwaffe +4 machen. Die herumwirbelnde Waffe verursacht 1 W-1 Schaden. Ansonsten wird das Ergebnis des kritischen Fehlers beim Angriff normal ausgewürfelt.

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@Dengg: Wow, tolle Ausarbeitung!

 

Aber ich würde die Abwehr mit dieser Waffe völlig anders gestalten.

 

Abwehr muss extra gelernt werden, äquivalent zum Parierdolch. Denn nur weil ich mit dem Dolch angreifen kann, kann ich nicht damit abwehren. Also extra üben. Sehe ich bei dieser Waffe eigentlich genauso. Die Abwehrhaltung erfordert eine andere Technik als die Angriffshaltung. Ergo: Extra üben!

 

Rana  satisfied.gif

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Rana @ Aug. 09 2002,11:10)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Aber ich würde die Abwehr mit dieser Waffe völlig anders gestalten.

 

Abwehr muss extra gelernt werden, äquivalent zum Parierdolch. Denn nur weil ich mit dem Dolch angreifen kann, kann ich nicht damit abwehren. Also extra üben. Sehe ich bei dieser Waffe eigentlich genauso. Die Abwehrhaltung erfordert eine andere Technik als die Angriffshaltung. Ergo: Extra üben!<span id='postcolor'>

@Rana: danke für Deinen Einwand. Ich denke das ist einiges wahres dran, was Du schreibst. Ich habe es deshalb nicht so vorgeschlagen, da man zum Beispiel beim Kampfstab den Bonus erhält ohne etwas extra zu lernen.

 

Die Kosten sind sowieso schon exorbitant hoch dieser Waffe. An anderer Stelle im Forum habe ich allerdings beim Thema "Beidhändiger Kampf und Parade" selber die Meinung vertreten, daß man um diesen Vorteil zu bekommen etwas ähnliches wie die Fertigkeit "Fechten tevarrischer Stil" lernen sollte. Also einmalig Punkte für diesen Vorteil ausgeben. Eine gewisse Inkonsequenz ist also vorhanden.

 

Ich denke, aber das ist meine Privatmeinung, daß dieser Vorteil wie bei KusariGama, Kampfstab etc, der Grund für die teueren Lernkosten sind.

 

 

 

@alle: Ich habe noch eine weiter Bedingung:

 

Da die Kampftechnik mit dieser Waffe teilweise Elemente des KiDo enthält ist es wichtig, daß sich der Kämpfer möglichst unbehindert bewegen kann. Es darf maximal eine LR getragen werden.

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@Dengg

Wenn Du den vergleich mit KiDo bringst, dürfte der Kämpfer dann nicht maximal TR tragen? LR ist doch bereits relativ starr und behindert die freie Bewegung des Körpers.

 

Hiram

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@Hiram: Das stimmt. Es gibt allerdings in KTp eine Ausnahme:

KiDokas (also zumeist  SenSoyus) dürfen ausdrücklich Waloka auch in Lederrüstung anwenden.

QB: KanThaiPan Seite: 104

 

Diskussionswürdig ist die Frage, ob ein Mönch, der diese Waffe benutzt nicht eher ein SchanBushi ist. Ich sehe Shaolin Freaks eher als SenSoyus. Deshalb LR.

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Hallo Leute,

 

für mich handelt es sich bei den Klauen des Tigers eindeuting um Agriffswaffen, mit denen man auch abwehren kann und nicht um eine Verteidigungswaffe mit der man auch angreifen kann! Also ist Denggs analoge Anwendung zum Kampstab meiner Meinung nach richtig.

@Rana:Wenn schon der Vergleich mit einer Verteidigungswaffe herangezogen wird, sehe ich jedoch keine Ähnlichkeit zum Parierdolch, eher zu den Kampfgabel. Dann würde der maximale Angriffswert der Tigerklauen bei +13 liegen (EW+5:Tigerklauen) und bereits die Steigerung von +9 auf +10 1000 FP kosten. Das wäre viel zu hoch und etspräche nicht dem Sinn der Waffe!

@Hiram: Ein Kidoka darf nach der 1.Auflage der Kanthaipan-Box maximal eine Lederrüstung tragen.

 

Ciao,

 

König Kakerlake

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Dengg Moorbirke @ Aug. 09 2002,10:40)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Die Waffe besitzt an allen Kanten bis auf das Griffteil scharfe Schneiden. Die Wahrscheinlichkeit sich selber zu verletzen ist bei dieser Waffe höher. Bei einem kritischen Fehler in der Abwehr heißt ein Würfelergebnis von 01-20, daß man sich an der Waffe verletzt hat. Man erleidet in diesen Fall 1W schweren Schaden.

Bei einem kritischen Fehler beim Angriff gilt das gleiche für einem  Ergebnis von 01-20. Bei einem Ergebnis von 51-55 erleidet man 1 W+1 schweren Schaden.<span id='postcolor'>

Moin,

 

schöne Ausarbeitung, aber die oben genannte Tabellenmodifikation würde ich lassen. Ein Langschwert ist auch überall scharf unterscheidet sich eben nur in der nicht gebogenen Spitze...

 

mfg Ulf

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@Ibla: Noch einmal danke für Deinen sehr guten Link. Die von mir vorgeschlagenen Modifikationen sollten folgenden Satz aus Deinem KungFu Artikel wiedergeben:

 

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Twin hooks require your wrists to be far apart, lest you cut your own arteries with those dagger-like points<span id='postcolor'>

 

Die Gefahr sich selber zu verletzen schien mir also höher zu sein. Ich weiß allerdings selber nicht, ob das stimmt  confused.gif  confused.gif

 

@alle:

 

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">Mit einer Waffe versuchen, die Waffe des Gegners einzuhaken oder einzuklemmen, um einen besonders guten Angriff zu plazieren. ... da die Angriffswaffe abgelenkt wurde und eine ungünstige Haltung  ausgenutzt wird. (Der Bonus variiert max. von 4 bis +4)<span id='postcolor'>

 

Mir kam jetzt der Gedanke, daß man bei dieser Technik, die Schwachstellen ausnutz, die man vom Gegner "zufällig" erhalten hat. Deshalb finde ich, daß im Zusammenhang mit dieser Technik gezielte Treffer nicht erlaubt sein sollten.

Bei einem gezielten Treffer versucht man einen bestimmten Punkt anzugreiffen und kann diese Technik nicht generell mit einer Technik kombinieren, die darauf abzielt alle Schwächen die sich bieten auszunutzen.

... aber vielleicht sind meine Gedanken etwas übertrieben.

 

smile.gif

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Moin,

 

mmh, ich denke eben, wenn man es lernt mit dieser speziellen Waffe zu kämpfen (bzw. das gilt für jede Waffe), dann lernt man auch ihren speziellen Stil und Eigenheiten kennen. In diesem Fall eben, daß man immer schön die Hände voneinander weg hält ...irgendwann geht so etwas automatisch.

 

mfg Ulf

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@Ulf: Ich habe über das Thema mit König Kakerlake gesprochen. Er meinte, daß solche Probleme  auch Teil der Schwierigkeit sind. (Man könnte also diese Regel einfach weglassen und sagen, daß die Schwierigkeit so etwas ausdrückt.)

 

Ausserdem fällt mir ein, daß be NunChaku, wo man sich wahrscheinlich ständig selber gegen die Birne hauen würde gibt es ja auch keine Extratabelle. Also gut, ich bin zu 60 Prozent Deiner Meinung.

 

biggrin.gif Zur Strafe könntest Du eine beispielhafte Seilwaffen oder Kettenwaffe, mit den Gewichten ausarbeiten  biggrin.gif  tounge.gif  biggrin.gif

 

 

 

 

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Ich verstehe eigentlich nicht, warum du diese Waffe aus den allgemeinen Regeln von BK auschließen willst um ihr eigene Regeln zu verpassen. IMHO handelt es sich ja mehr oder weniger nur um ein besonderes Schwert. das am Bild gezeigte Abwehrmanöver müsste man IMO auch mit 2 Langschwertern hinkriegen. Die einzige wirlkliche besonderheit ist wohl die gebogene spitze, mit der man evtl entwaffnen kann, was man IMO sowieso mit jeder Waffe können sollte, kommt in jeden 2. Film vor bei dem mit Schwertern gekämpft wird.

 

Das mit dem Rundumschlag in dem man die waffen verbindet kann ich mir nicht so recht vorstellen. Das müsste doch zumindest eine Runde Vorbereitungszeit brauchen und erzeugt eigentlich eine neue Waffe, die ich am ehesten als Kettenwaffe zuordnen würde oder?

 

mfg

HarryW

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (HarryW @ Aug. 10 2002,18:47)</td></tr><tr><td id="QUOTE">das am Bild gezeigte Abwehrmanöver müsste man IMO auch mit 2 Langschwertern hinkriegen. Die einzige wirlkliche besonderheit ist wohl die gebogene spitze, mit der man evtl entwaffnen kann, was man IMO sowieso mit jeder Waffe können sollte, kommt in jeden 2. Film vor bei dem mit Schwertern gekämpft wird.<span id='postcolor'>

Moin,

 

na ja, ich finde es schon etwas besonderes das man damit Stangenwaffen zur Seite reißen und abwehren kann. Das geht eigentlich mit sonst keiner "Waffe" außer dem großen Schild.

 

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">

Das mit dem Rundumschlag in dem man die waffen verbindet kann ich mir nicht so recht vorstellen. Das müsste doch zumindest eine Runde Vorbereitungszeit brauchen und erzeugt eigentlich eine neue Waffe, die ich am ehesten als Kettenwaffe zuordnen würde oder?

<span id='postcolor'>

 

...und dieses ganzen Eigenheiten machen ein paar neue Regeln für diese Waffe schon sinnvoll (auch wenn ich eigentlich überhaupt kein Fan "neuer, besserer, größerer" Regeln bin ...mich hat DFR4 ja schon halb erschlagen...).

 

mfg Ulf

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Ich zitiere noch schnell einen Text zum Thema Fächer auszugsweise. Ich kann den Link leider nicht angeben, da die Seite nur mit ?Frames? arbeitet und man immer auf der Startseite landet. (Die beste deutschsprachige Smurai/Japan/Kampfsportseite )

 

</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat </td></tr><tr><td id="QUOTE">....Die ersten Formen des Uchiwa ( Blattfächer ) löste in der Kamakura- und Muromachi zeit dann in ihrer Funktion als Kommandozeichen den Saihai ab. Der Fächertyp, den man darauf im Krieg verwendete, nannte sich Gunbai Uchiwa ( Kriegsfächer ) mit einem Blatt aus Holz und Leder, welches teilweise noch mit Metall verstärkt wurde. Von diesem Fächer gibt es zwei überlieferte Varianten. Erster fungierte wie gesagt als Ablösung für genannten Saihai während die andere Hypothese diesen Fächer als Beschwörungsinstrument und Glücksbringer im Krieg vermutet.

Die Bushi waren nicht alle Anhänger des praxisbezogenen Zen Buddhismus sondern nutzten die Vorteile verschiedener Religionszweige gleichzeitig. Im Krieg, wo das Leben oft nur in Bruchteilen von Sekunden entschieden wurde, suchten Menschen all zu oft Halt im Übersinnlichen. Und so ist es nicht verwunderlich, daß die Bushi neben Realitätsbewußtsein und Kaltblütigkeit auch Zuflucht zu mystischen und okkulten Beschwörungspraktiken suchten vor allem in den esoterischen buddhistischen Schulen wie Shingon und Tendai, bei denen Praktiken wie Juho (Zaubersprüche und Gesänge) und Hojutsu ( magische Praktiken). Eine beliebte Art dieser Magie beruhte auf der Anwendung des Kuji kiri ( "Einschneiden der neun Silben" ) zum Herbeiführen von Erfolg und Glück in der Schlacht. Hierfür werden in einer bestimmten Reihenfolge neun Linien in einer Art Gitter auf eine Waffe oder die Hand aufgemalt, eingeritzt oder einfach nur mit dem Finger gezogen und danach das Juji, das zehnte Zeichen, in die Mitte gesetzt; hierfür war ein ganzes Repertoire von Schriftzeichen je nach Verwendungszweck bekannt. Für die magische Anwendung des Gunbai- Uchiwa (Gunbai-Heiho genannt) brachte man auf einer Seite des Gunbai die Sanskritzeichen Ban und Aku an, welche Dainichi Nyorai (den Hauptbuddha des Shingon), das Taizokai und das Kongokai (die beiden Welten des Shingon) symbolisieren und verlieh dem Fächer somit eine Art Weihe. Auf der Rückseite zeichnete man das Sternbild des großen Bären, welcher im Japanischen Hagunsei, der allmächtige Kriegsstern, genannt wurde. Er galt als Segensbringer der Bushi, quasi als Glücksstern. In einem Schema von 24 quadratischen Feldern zeichnete nun der Krieger persönliche Daten ein, wie etwa das Datum des bevorstehenden Kampfes und führte den Fächer während der kommenden Schlacht in seinem Gürtel mit. (nach Überlieferungen der Katori Shinto Ryu).

 

Dieser Gunbai war aber nur führenden Adligen, wie Generälen oder Heerführern vorbehalten. Wenn man dieses Instrument jedoch objektiv betrachtet scheint er weder ausschließlich ein Beschwörungsinstrument oder ein reiner Kommandostab gewesen zu sein. Sicherlich erfüllte er beide Funktionen in einem und konnte durch seinen stabilen Körper aus Holz und Metall zur Not auch als Verteidigungsgerät genutzt werden.

So wird in Japan heute noch eine Geschichte überliefert, in der von einem Duell zweier großer Fürsten berichtet wird und in der ein Gunbai die Hauptrolle spielt. Aus den legendären Kriegen der beiden großen Rivalen Takeda Shingen (1521 - 1573) und Uesugi Kenshin (1530 - 1578) berichtet man folgende Geschichte:

 

Beide Krieger gehörten zu den berühmtesten Fürsten der Muromachi-Ära und lieferten sich über Jahrzehnte eine Unzahl von Kämpfen und Schlachten. Bei der legendären 4. Schlacht von Kawanakajima (1561), auf einem Plateau zwischen den Flüssen Saigawa und Chikumagawa, führte Fürst Takeda von einem strategisch erhöhten Punkt aus die Leitung seines Clans. Auf einem Hocker sitzend, nur von einigen, wenigen Leuten seiner persönlichen Leibwache (Tsukai ban) umgeben, überblickte er das Schlachtfeld und koordinierte von dort die Bewegung seiner Truppen. In diesem Augenblick tauchte unerwartet eine kleinere Gruppe feindlicher Kavallerie bei ihrem Kommandoposten auf - geführt von Fürst Uesugi persönlich. Ehe noch Takeda Shingens Leibgarde eingreifen konnte um ihren Herren wirksam zu beschützen wurde dieser von Uesugi Kenshin mit einem Schwert angegriffen. Der Überlieferung nach sollte es diesem gelungen sein Takeda mehrere mal zu attackieren. "Der Berg bewegt sich nicht" , eigentlich ein Wahlspruch Shingens für seine Politik, wurde hier eher praktisch demonstriert, da deser auf seinem Platz sitzen blieb, statt sich in Sicherheit zu bringen. Sieben Schwerthiebe konnte er mit seinem Gunbai abwehren, in drei Fällen schützte die Rüstung sein Leben. Erst dann gelang es Takedas Leuten wieder Herr der Lage zu werden und die feindlichen Reiter zu vertreiben.

 

Die zweite Form des Kampffächers kam in der Muromachi-Epoche auf es war der bekanntere Tessen (Eisenfächer). Dieser Faltfächer wurde im Gegensatz zu seinem zivilen Verwandten speziell aus Eisenlamellen (komplett oder nur Außenrippen) oder aus mit Metall verstärktem Holz gefertigt. Dieser, zumeist aus 8 oder 10 stählernen Rippen bestehende Grundkörper, erreichte je nach Fertigung ein Gewicht bis zu 1 kg. Für das Fächerblatt verwendete man Gewebe oder gelacktes Papier um es so stabiler und unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Schmutz zu machen. Dieser Tessen unterschied sich im Aussehen fast kaum von einem normalen Fächer und war so als Waffe nicht auf den ersten Augenblick zu erkennen. Er konnte also bei allen bestimmten öffentlichen Anlässen, wo das Führen von Schwertern untersagt war, problemlos getragen werden.

Für diese Waffe kannte man ähnlich wie bei Schwertern im Iai / Batto jutsu eine Form des Drapierens im Gürtel, die einen schnellen Zugriff und sofortigen Einsatz erlaubte. Der Tessen wurde identisch einem Tanto oder Kodachi getragen und von seinem Träger ebenso wie diese scharfen Waffen mit Respekt behandelt.

Von der Musterung hielt man diese Fächer meist einfarbig mit nüchternen Symbolen. Schwarz, Weiß und Gold waren bevorzugte Farbgebungen und das rote Sonnenzeichen zierte Vorder-, Mond und Sterne die Rückseite des Tessen. Bei den speziell für das Schlachtfeld gefertigten Fächern versinnbildlichten diese Symbole Tag und Nacht - Angriff und Rückzug. Somit unterstützten diese Farben noch optisch die Kommandosprache, was bei den älteren Formen, Saihai und Gunbai, nicht dermaßen deutlich der Fall war.

Andere zivilere Formen wurden meist nur mit dem Wappen ( Mon ) des Trägers oder einer Kalligraphie geschmückt.

Zusammengefaltet ließ sich der Tessen ähnlich einem kurzen Stock als Waffe zu gebrauchen und hatte so als Schlag- und Stoßwaffe eine nicht zu unterschätzende Wirkung. So war er effektiv zum blocken und ableiten von Angriffen und konnte zum Stoßen, Schlagen oder dem schmerzvollen Niederhalten eines Gegners durch spezielle Griffe und Hebel genutzt werden. Ähnlich dem Einsatz von kurzen Stöcken in einigen Ju jutsu Schulen konnten so konzentriert Schmerz- und Schwachpunkte des menschlichen Körpers (Atemi) fixiert bzw. attackiert werden.

Einige der bekanntesten Schulen, die den Umgang mit dem Fächer als Waffe unterrichteten waren die Kiraku-, Shinkage, Takenouchi- und die Ikkaku ryu.

Während man in der Ikkaku ryu den Tessen in Kombination mit dem Jitte übte (in Ernstfall auch mit Kodachi oder Tanto) und sich so vor allem auf Schlagtechniken zum Handgelenk oder Kopf konzentrierte legte man z.B. in der Kiraku ryu mehr auf die Unterstützung des Tessen bei Ju jutsu Techniken wert. Hier diente der Fächer vornehmlich als Abwehrinstrument gegen Klingenwaffen und wurde im Nahkampf neben seiner Rolle als Waffe auch als Eingangsmöglichkeit für die folgenden Techniken angesehen.

 

Es ist eine Erzählung aus der eben erwähnten Shinkage Schule, welche uns eine Episode des angehenden 17. Jh. überliefert, in welcher auch von der Benutzung eines Tessen die Rede ist.

 

Der Schwertmeister Yagyu Jubei, selbst Sproß des Gründerclans dieses bekannten Kampfsystems, soll sich eines Tages auf einen Übungskampf mit einem Bushi namens Mori Gentatsu eingelassen haben. Während Jubei mit einem Bokuto (Holzschwert) bewaffnet war wählte Gentatsu einige Shurikenattrappen (Wurfeisen) als Waffen. Es gelang Mori Gentatsu während des Duells Jubei drei mal zu treffen, ehe dieser auch nur eine Attacke anbringen konnte. Nach dem Duell rühmte sich Gentatsu stolz seiner Fähigkeiten im Umgang der Kriegskünste vor allen beteiligten Zuschauern. Daraufhin forderte ihn Yagyu Jubei auf, daß Duell mit scharfen Waffen zu wiederholen. Gentatsu, siegessicher nach dem vorangegangenen Kampf, ging gern darauf ein. Doch statt dem Schwert zog Jubei seinen Tessen und schlug alle Wurfeisen im Stil des Yadome (Pfeilstoppen) aus der Luft. Nach dieser Aktion zog er sein Katana und tötete den prahlerischen Mori Gentatsu...

 

Script: Torsten Münch<span id='postcolor'>

 

 

 

 

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Ibla @ Aug. 10 2002,19:12)</td></tr><tr><td id="QUOTE"></span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (HarryW @ Aug. 10 2002,18:47)</td></tr><tr><td id="QUOTE">das am Bild gezeigte Abwehrmanöver müsste man IMO auch mit 2 Langschwertern hinkriegen. Die einzige wirlkliche besonderheit ist wohl die gebogene spitze, mit der man evtl entwaffnen kann, was man IMO sowieso mit jeder Waffe können sollte, kommt in jeden 2. Film vor bei dem mit Schwertern gekämpft wird.<span id='postcolor'>

Moin,

 

na ja, ich finde es schon etwas besonderes das man damit Stangenwaffen zur Seite reißen und abwehren kann. Das geht eigentlich mit sonst keiner "Waffe" außer dem großen Schild.<span id='postcolor'>

Das am Bild gezeigte Manöver setzt keine Eigenheit der Waffe ein, es ist schon richtig das man einen Speer damit abwehren kann aber das kann man mit jedem Schwert und bei entsprechender Ausbildung sogar mit WK (das kann dir dann Nix besser erklären wie das geht). Hier wäre also eindeutig eine Hausregel für BK nötig. Aber dazu gibt es ja glaub ich schon einen Thread.

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@HarryW:

Entschuldige, daß ich erst jetzt Dir antworte, aber wir hatten bereits auf den Con über den Sinn und Unsinn von Regeln geredet.

Ich denke wir sind uns einig, daß Meister die sehr gut sind und sehr gute Rollenspieler bzw. Spieler die die gleiche Vorstellung wie ihr Meister haben überhaupt keine Regeln benötigen.

Regeln sind nicht nur lästig, nach dem Motto sooooo viele Zusatzregeln. Für Leute die keine Lust haben sich mit einer Waffe zu beschäftigen sind Regeln auch Beispiele für Aktionen, typhische Manöver und die Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit einer Aktion abzuschätzen um nicht ganz vom Meister abhängig zu sein, bzw eine Argumentationsgrundlage zu haben. (also Hilfen fürs Storytelling)

 

Ein gute Meister benötigt das alles nicht. Aber ich stelle mir vor meinem geistigen Auge schon eine erste Konfrontation meiner KTP Gruppe mit einem ausgefuchsten taktischen Kämpfer vor, der diese Waffe einsetzt.

 

Ich gebe Dir Recht, daß man auch mit einem normalen Schwert vielleicht auch bestimmte Manöver können sollte, es steht allerdings nicht im Regelbuch. Ich kann damit leben, weil Bonusmanöver auch durch unterschiedliche Schwierigkeiten bezahlt werden. (siehe Kampfstab, Magierstab, Magierstecken, schau da einfach mal auf die Schwierigkeit und erklär mir die Unterschiede.)

 

Du hast natürlich recht, daß das Bild ein Manöver zeigt, daß mit jeder Waffe geht. Allerdings solltest das Bild im Zusammenhang mit dem Text der Internetseite begutachtet werden. Dort drin steht ausdrücklich, daß auch Stangenwaffen abgewehrt wurden. Ich finde auch persönlich, daß ein Schwert mit einem Parierkorb und einem Hacken schon ein Unterscheid zu einem normalen Schwert ist. man könnte es auch als normales Schwert sehen, man verschenkt aber imho einiges. Schau mal in M4. Dort wird feiner unterteilt: Fuchtel, Rapier, Säbel, Kurzschwert, Dolch.... Ich glaube, daß die Waffen sich ähnlicher sind, als Schwert und Hackenschwert.

 

Puh, ich hoffe ich konnte Dir und allen anderen meine Meinung verständlich machen.

 

Alles

Gute

 

Peter

 

P.S: Ich kann aber Dich beruhigen. So wie es in den Wolken steht wird das Schwert wohl ähnlich wie Parierdolch gehandhabt werden frown.gif

 

 

 

 

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Ersteinmal vielen Dank an Eustakos, Ibla,König Kakerlake und meine Freundin für ihre Hilfe und Ratschläge:

 

Für die Leute die nicht das vergriffene QB SdJ haben hier eine Zusammenfassung der offiziellen Regeln:

Der normale Fächer kann wie eine Keule verwendet werden, der Schirm mit metallenen Rippen sogar als Streitkolben.

Der Metallfächer zählt, aufgespannt als Großer Schild, mit Abw 10+ EW GunSen.

 

 

 

Der Fächer wird im TsaiChen Tal zumeist von hohen Samurais ähnlich wie ein Dolch am Gürtel getragen oder in der Hand gehalten. Für Hofdamen oder Edle ist er ein wichtiges Requisit für höfische Umgangsformen.

Für Heerführer dient der BuKasa sogar als Signalzeichen für Truppenteile. Gelegentlich benutzen Wachleute Kombinationen aus Kampfgabeln und Fächer. Auf dem ersten Blick kann man einen GunSen kaum von einem normalen unterscheiden. Er darf überall getragen werden, sogar während einer Teezeremonie. Es ist nicht unüblich, daß Edelleute stets einen Fächer bei sich tragen, bei Frauen wird dies sogar erwartet. Da der Weg des BushiDo lehrt, es zieme sich nicht, sein Schwert zu entwürdigen, indem man es gegen Samurais tieferen Ranges erhebt, wird der Fächer gerne benutzt. Ein hoher Samurai beweist gerne seine Überlegenheit, indem er ein Duell mit dem Fächer gewinnt.

Viele KTP haben den Aberglauben, daß einige Fächer sogar magische Fähigkeiten besitzen. Folgende Fähigkeiten werden ihnen im Volksglauben zugesprochen: Anziehen, Hörnerklang, Windstoß, Zwiesprache, Stille, Warnung, Beeinflussen, Goldener Panzer, Macht über Menschen,

 

 

 

Man unterscheidet drei Sorten von Fächern: (St 01/11/31 Gs 61) ;W-1/W-1/W

 

 

Schwierigkeit: schwer/leicht/schwer Waffenrang +10/+10/ O Rüstungsbonus: -2/+2;-2/+2   +1/O

 

 

 

 

 

Fächer der ersten Sorte sind kaum von gewöhnlichen Fächern zu unterscheiden. Sie sind ebenfalls mit Seide oder Papier bespannt, jedoch haben sie statt den Bambusverstärkungen, Rippen aus Metall. Die beiden äußeren Rippen sind gelegentlich  zu Schneiden geschärft. Die (Metall-) Fächerspitzen sind zum Teil so geschärft, das man wie mit einem Dolch zustoßen kann. Beliebt ist es dann auch mit dem entfalteten Gerät über das Gesicht zu fahren, um so die Augen zu zerkratzen.

Einige sanfte KiDo Schulen lehren eine auf den Kampf mit dem Fächer (Tie Shan) weiter spezialisierte KiDo Form. So wird die Auffassungen dieser Schulen perfekt durch diese Waffe repräsentiert.  Diese Schulen lehren, daß  das Flexible oder Weiche mächtiger als das Harte ist und das Kurze über das Lange siegen wird. Eingeweihte dieser Schulen dürfen den Fächer im KiDo anwenden. Sie versuchen mit dem Fächer abzuwehren und blitzartig mit gezielten Stößen empfindliche Stellen zu treffen, oder den Gegner mit Bewegungen des Fächers zu irritieren. Anhänger dieser Schule können zusätzlich die Fähigkeit lernen den Fächer auseinandergefaltet wie eine Wurfscheibe zu werfen. (Werfen mit EW KiDo Schaden W-2 Tabelle des Wurfsterns verwenden) Folgende Techniken sind Schülern dieser Schule erlaubt, zusätzlich auch mit den Tie Shan auszuführen: ItaSone (mit einem Fächer darf trotzdem entwaffnet werden), MiChen, OjuKiba (eine sanfte Form der Technik), TaoYushi, TuoKobe, UzuHaki, YingKando

Nicht mehr angewendet werden können: DoMino, FengYetsi

(Natürlich dient diese Aufzählung als Anregung sich eine bestimmte Schule auszudenken)

 

 

Am preiswertesten sind Nachbildungen von zusammengefalteten Fächern aus Holz oder Stahl, (tenarashi-gata) Im Gegensatz zur Keule nicht geschlagen, sondern zugestoßen. Diese Waffe sieht nur auf den ersten Blick aus wie ein Fächer und lässt sich nicht auffalten. Der tenerashi-gata ist im Vergleich mit der ersten  Fächerart oder dem Dolch unhandlicher und schwerer, deshalb wird als Schwierigkeit leicht. Die Kampfmethode erscheint mir am ehesten mit dem Dolch vergleichbar allerdings etwas schwerer.

 

Als drittes existieren Fächer deren Rippen aus Holz oder Stahl mit Papier überzogene sind (BuKasa). Zusammengefaltet zählt diese Waffe als Streitkolben. Auseinandergefaltet gilt nur noch der Schaden vom Tie Shan. Auseinandergefaltet ist der GunSen als Abwehrwaffe geeignet Wurfwaffen abzuwehren mit WM: Abwehr: GunSen-5. Gegen Blasrohrpfeile und Schleuder gilt eine Modifikation von -7.

 

 

Mit beidhändigem Kampf dürfen Fächer zusammen mit einer anderen Waffe benutzt werden. Pro Runde darf ein Fächer nur einmal auseinander oder zusammengefaltet werden, ansonsten zählt es als überhasteter Angriff. Der Kämpfer muß in der Runde vorher angekündigt haben, daß er den Fächer auseinanderfaltet, um ihn zur Abwehr gegen Fernkampfangriffe einzusetzen; er muß also damit gerechnet haben von Fernkampfwaffen angegriffen zu werden.

Edited by Dengg Moorbirke

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Dengg Moorbirke @ Aug. 29 2002,23:42)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Puh, ich hoffe ich konnte Dir und allen anderen meine Meinung verständlich machen.<span id='postcolor'>

Ich hatte dich schon am con verstanden. ich wollte nur auf Iblas Posting antworten und neutrale vorschläge einbringen. Es stört mich nicht wenn jemand diese Waffe in einer ihm gefallenden Form in seiner Gruppe einführt, ich habe nur gesagt wie ich das handhaben würde, warum ich diese waffe nicht in der von dir vorgeschlagenen Form einsetzen würde, um Denkanstöße auch von der anderen Seite einzubringen. Du brauchst mich also nicht beruhigen oder sonst was. wink.gif

 

Ich wollte keinesfalls deine Ausarbeitungen abwerten oder ähnliches.

 

So ich hoffe ich wurde ebenfalls verstanden. Ich werde hier aber wohl nicht mehr viel posten.

 

mfg

HarryW

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (HarryW @ Aug. 30 2002,10:17)</td></tr><tr><td id="QUOTE">...Ich werde hier aber wohl nicht mehr viel posten.<span id='postcolor'>

@HarryW: Ich glaube hier ist wieder irgendeine schriftliche Form der Kommunikation falsch gelaufen.

Genau das wollte ich <span style='font-size:17pt;line-height:100%'>nicht</span>.

 

(Kann mir irgendein Sprachexperte sagen, was jetzt falsch gelaufen ist?) confused.gif  confused.gif  confused.gif

 

 

 

 

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Dengg Moorbirke @ Aug. 30 2002,14:26)</td></tr><tr><td id="QUOTE">

...Ich werde hier aber wohl nicht mehr viel posten.
<span id='postcolor'>

@HarryW: Ich glaube hier ist wieder irgendeine schriftliche Form der Kommunikation falsch gelaufen.

Genau das wollte ich <span style='font-size:17pt;line-height:100%'>nicht</span>.

 

(Kann mir irgendein Sprachexperte sagen, was jetzt falsch gelaufen ist?) confused.gif  confused.gif  confused.gif

Nichts ist falsch gelaufen. Ich bin weder beleidigt noch sonst etwas. Mir sind nur deine Postings zur Zeit zu lang um sie auf die Schnelle durchzulesen und darüber nachzudenken. Mir reichen wie am Con gesagt, die Zusätzlichen Waffen aus SdJ aus um den KTP-Flair zu kriegen, da brauch ich nicht noch mehr Waffen. Folglich ist es eigentlich eher mangelndes Interresse hier weiterzuposten. Vielleicht tu ich es aber dirzuliebe doch noch mal.

 

mfg

engel1.gifHarryWengel2.gif

 

 

 

 

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