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KoschKosch

Midgard 1270 nL

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Hallo Midgardler,

 

ich beschäftige mich in den letzten Tagen mal wieder verstärkt mit einer Idee, die ich zusammen mit einem Freund mal hatte und seitdem immer wieder um Kleinigkeiten erweitert habe. Um nun endlich auch bei den "großen Fragen" weiterzukommen und um vielleicht das Interesse und die Ideen des ein oder anderen Forumlesers einzubinden, möchte ich das Projekt "Midgard 1270 nL" hier vorstellen.

 

Viele Hintergründe habe ich aus den diversen QBs und hier aus dem Forum zusammengesucht, wenn Teile davon hier nicht veröffentlicht werden dürfen oder mit einem Spoiler versehen werden sollten, bitte ich euch, mich darauf hinzuweisen.

 

Midgard 1270 nL

Ich möchte eine große Kampagne oder viele kleine Abenteuer und möglichst viel Hintergründe zu einem Midgard zusammenstellen, wie es sich 1270 nL darstellt.

 

Die Abenteurer sollen aus einer alten und einflussreichen Familie aus Candranor stammen, die aber wenig hochtalentierte Zauberer hervorgebracht hat und somit im Alpanupriesterschafts-Zuchtprogramm und damit beim Kampf um die Macht ins Hintertreffen geraten sind. (Das soll dazu dienen, einerseits die unter den Spielgruppen historischerweise populäre Seemeisterfeindlichkeit auf ein faktisches Fundament zu stellen - kaum ein Spieler wird Charaktere spielen wollen, die mit den Seemeistern paktieren - und andererseits ermöglichen, Beschwörer und allgemein Zauberer mit den normalen Midgardregeln zu erschaffen/zu spielen - ohne Zaubertalent >100 und Namensmagie.) Nichtsdestotrotz ist diese Familie der Dreh- und Angelpunkt der Kampagne/der Abenteuer, da sie eine schier unendlich lange Geschichte (und viele Leichen im Keller) und noch viel ihrer früheren Macht hat. Obwohl Thalassa seit 90 Jahren Hauptstadt des Valianischen Imperiums ist, hat die Familie ihren Hauptsitz in Candranor belassen, anders als viele andere einflussreiche Familien. Die Familie hat in ihrer Geschichte überdurchschnittlich viele hochbegabte Strategen hervorgebracht und ist auch für ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Kriegsführung bekannt und (noch) hoch geachtet. (Vorbild sind die karthagischen Barkiden.)

 

Im Verlaufe der Kampagne/in mehreren der Abenteuer soll (oder kann, es bietet sich an) der Konflikt mit Aran im Mittelpunkt stehen (Die Punischen Kriege, gemischt mit den Perserkriegen).

 

Hört sich das für Euch interessant an? :cool:

Mehr davon gleich...

 

Viele Grüße,

Kosch

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Bitte was sagen/schreiben, wenn ich das hier nicht publizieren darf...

 

Ein Großteil aller Länder rund um das Meer der Fünf Winde gehört zum Valianischen Imperium. Die Länder des Imperiums sind in folgende Provinzen aufgeteilt:

 

Valian

Die Kernlande von Valian, die die Provinz Insûl Valianes bilden, sind (in Reihenfolge ihrer Größe) die Inseln Tanit, Zana, Leuke, Morkit und Orovalpanu (und weitere kleinere Inseln nahe den genannten).

 

Die ehemalige Hauptstadt Candranor auf Tanit samt Hinterland bildet die Provinz Melqart Candranor. Candranor ist terrassenartig angelegt, besitzt einen Handels- und Kriegshafen und ist (noch?) die größte Stadt Midgards. Seit die Stadt vor 90 Jahren (1180 nL) bei einem Großbrand und einem Sklavenaufstand zerstört wurde, ist sie nur noch Hauptstadt der Inseln, nicht mehr Hauptstadt des Imperiums.

 

Pfortenarchipel

Das Pfortenarchipel beinhaltet viele kleine Inseln (u. a. Hoinath), auf denen sich unter anderem die Ruheprovinzen mehrerer Adelsfamilien befinden, die auf den Insûl Valianes weniger Einfluss haben, aber sich dafür hier eine zweite Machtbasis neben dem Familien-Hauptsitz (der meistens in Thalassa liegt) geschaffen haben. Seit dem Beginn des Eroberungsfeldzugs in Aran vor 70 Jahren sind hier auch eine ganze Reihe neuer Versorgungshäfen, Waffenmanufakturen und sowohl magisch als auch technisch hochsicherer Festungen und Türme geschaffen worden.

 

Eschar

Die Provinz Oran Estralu Senes beinhaltet die nordwestliche Küste Lamarans bis zu den Kaf-Bergen um die Städte Parduna (ob diese schon so heißt bezweifle ich allerdings) und Estora (heutiges Estoleo). Diese Region war bis zu den corischen Kriegen (700-800 nL) Kernland der corischen Republik, wo es schließlich an das Imperium fiel.

 

Bis vor 16 Jahren (1254 nL) zählten außerdem die freien Städte der Westlandfahrer (die valianischen Nahuatlan-Seehändler) als Mûncipar Elhaddartu nominell zum valianischen Imperium. Damals wurde die Stadt Babtibira (heutiges Amarija) von einer huatlanischen Eroberungsflotte angegriffen und, als sie Widerstand leistete, geplündert und zerstört. Daraufhin ergaben sich die südlicheren Städte Mardaba und Sukkara kampflos, da durch die Besatzung jede Hilfe von Norden verhindert wurde.

 

Die Provinz Oran Estralu Tardis beinhaltet die Gebiete östlich der Oran Estralu Senes rund um die Stadt Diatrava (die wahrscheinlich auch noch nicht so heißt), darunter u.A. Osoloverydon (späteres Solvredo), die bis zu den corischen Kriegen wie ihre Nachbarprovinz zum corischen Reich, auch die corische Republik genannt, gehörten.

 

Die Provinz Lidralu umfasst die ehemaligen nördlichen Provinzen Ta-Mekets, die vor 350 Jahren (920 nL) erobert werden konnten. Wichtige Städte sind Tura und Orsamanca. Die Gebiete gehörten bis zu den corischen Kriegen zur corischen Republik, fiel dann aber zwischen 720 und 880 nL an Ta-Meket und wurde erst 910-920 nL von Valian zurückerobert.

 

Die Provinz Meketu umfasst das ehemalige Fürstentum von Meknesch, das vor 167 Jahren (1103 nL) erobert wurde. Mitsamt der umliegenden kleinen Fürstentümern (z.B. der Stadt Weset) bildete es zwischen 1100 und 1103 das Nordreich Ta-Mekets, welches vor 1100 mit dem Südreich vereint, das große Reich Ta-Meket bildete. Die kleinen Fürstentümer sind nominell Protektorat des Imperiums und damit tributpflichtig und schutzbefohlen. Im Süden befindet sich das übriggebliebene Südreich Ta-Mekets, das vor 39 Jahren (1231-1236 nL) unter dem Priesterkönig Serkemhet einen Eroberungsfeldzug nach Meketu versuchte, der aber nach 6 Jahren Krieg (vor 34 Jahren) nach einer vernichtenden Entscheidungsschlacht im Sabildelta vom Valianischen Imperium niedergeschlagen wurde. Eine großangelegte Strafexpedition gab es bislang nicht.

 

Vesternesse

Die Provinz Ardêru umfasst die Südwestküste von Vesternesse zwischen den Flüssen Runan im Westen und Tuarisc im Nordosten. Dort hat das Imperium aufstrebende junge Städte wie Berberoth (späteres Cuanscadan) und befestigte Stützpunkte zum Schutz gegen die eingeborenen Ffomor, deren Siedlungsgebiete im südlichen Hochland liegen.

 

Thalassa ist seit 1180 nL die neue Hauptstadt des Reiches, seit Candranor bei einem 90 Jahre zurückliegenden Sklavenaufstand zerstört wurde. Sie bildet mit ihrem Hin-terland die Provinz Melqart Thalassa. Von hieraus wird auch das umliegende Bergland des Nyktoros verwaltet. Die Stadt war bis vor 560 Jahren (710 nL) Provinz der Corischen Republik und fiel im Verlauf der Corischen Kriege (700-800 nL) an Valian.

 

Das übrige Chryseia teilt sich in die Provinzen Chryses Tardis (Östliches Chryseia), mit der Stadt Kroisos im Zentrum, Chryses Senes (Westliches Chryseia), mit der Stadt Palabrion im Zentrum, und Chryses Estralis (Südliches Chryseia), welches die Stadt Diptyche und den Hauptteil der Nyktoros-Halbinsel beinhaltet.

 

Die Provinz Fâlbean ist eine vor 340 Jahren (930 nL) eroberte Provinz, die sich im Norden an Chryseia anschließt. Sie umfasst ein Gebiet zwischen der Bucht der Bäume, wo sich die Provinz Ardêru anschließt, dem Fluss Morne, nördlich dessen das Land des Volkes der Dûnatha beginnt, und der Ostküste Vesternesses. Im Norden beginnt die Provinz Askiar. Provinzhauptstadt von Fâlbean ist Fiorinde.

 

Die neue Provinz Askiar beinhaltet das ehemalige waelische Askaland (1160-1250 nL), das in den letzten 20 Jahren im 2. Seeräuberkrieg (seit 1250 nL) erobert werden konnte, und zusätzlich das reiche Offa-Massiv, das vor 9 Jahre (1261 nL) gegen die dortigen Zwerge erobert werden konnte, und dringend benötigtes Gold und Eisen für Valian fördert. Provinzhauptstadt und wichtiger Nordwesthafen ist Helugar (ehemals Heljagard). Gegenwärtig wird noch Krieg gegen nördlich von Askiar, im fruchtbaren und dichtbevölkerten Deverntal siedelnde Twyneddin geführt, die viele Jahre mit ihrer Streitlust ein Ärgernis darstellten. Der Sieg steht hier kurz bevor, das Tal wird der Provinz Askiar angegliedert werden.

 

Das freie Land Dûnatha des gleichnamigen Barbarenstammes ist Handels- und Bündnispartner Valians. Seit Valians erfolgreicher Hilfe vor 325 Jahren (945 nL), als ein Heer von Orcs Dûnatha angriff und durch das Eingreifen valianischer Truppen unter Seemeister Assardolassar vernichtet wurde, stehen die Dûnatha gewissermaßen in der Schuld Valians. Im Eroberungskrieg gegen das waelische Askaland unterstützten die Dûnatha mit Hilfstruppen den valianischen Feldzug von Landseite her. Seit das Offa-Massiv erobert wurde, sind die Dûnatha, die lange Zeit Handelsbeziehungen mit den Zwergen gehabt hatten, etwas zurückhaltender geworden.

 

Es gibt noch einige Reiche, die man zu den Feinden oder gelegentlichen Handelspartnern des Imperiums zählt:

 

Das Reich Nahuatlan im fernen Westen streckt seine Finger nach Osten aus. Vor 16 Jahren zerstörten huatlanische Seestreitkräfte die Stadt Babtibira und unterwarfen die anderen Städte der Westlandfahrer, die zuvor der Provinz Oran Estralu Senes angegliedert waren. Valian billigt die Landnahme derzeit, da es auf die Erzeugnisse des an Gold und anderen Edelmetallen überreichen Landes nicht verzichten möchte, mit dem die Westlandfahrer seit der Entdeckung des Huaxal vor 363 Jahren (907 nL) intensiven Handel treiben.

 

Das Königreich des Großkönigs von Aran erstreckt sich im Zentrum Siraos. Seit 70 Jahren (1200 nL) befindet es sich an seinen südlichen Grenzen und westlichen Küsten mit Valian im Krieg. Zwischen 1200 und 1250 beginnt Valian, das aranische Inland zu erobern. Im Jahre 1250 steht der Höhepunkt der Kämpfe der Armeen Arans und Valians kurz bevor. Als Valian versucht, das aranische Hauptheer von Norden Arans und der angrenzenden Steppe aus zu umgehen, trifft man dort auf ildughalische Horden, Tegarenstämme, die sich mit dem eher schwerfälligen valianischen Heer erbitterte Kämpfe liefern. Nachdem Valian sich der neuen Gefahr bewusst ist und sich mittels einiger Seemeister des Problems annimmt, kann es zügig gelöst werden. Seitdem werden nur noch kleinere Heereszüge und Nachschubtransporte angegriffen und die Tegaren werden nur ein ständiges Ärgernis. Aus dem Aufeinandertreffen der beiden großen Streitmächte geht Valian mit weiteren Eroberungen in den aranischen Ebenen hervor. Die Eroberungen werden fortgesetzt.

 

Bei Erkundung von Wegen, über den Wasserweg in den Norden Arans vorzustoßen, erlangt die gerade erst seit einigen Jahren durch Handelsexpeditionen an der Küsten Siraos entdeckte Kleinstadt Geltin unter Umständen große Bedeutung. Zumindest als Handelsziel valianischer Händler gelingt der aufstrebenden kleinen Hafenstadt nun der Durchbruch. Erste Bernstein und Felle aus Geltin tauchen auf den Märkten der großen Hafenstädte des Imperiums auf.

 

Die freien Länder von Waeland sind insofern ein ständiges Ärgernis geworden, dass sie im nördlichen Bereich des Meeres der Fünf Winde mit ihren Drachenbooten zu Überfällen neigen. Seit den Seeräuberkriegen 1200 und 1250 nL gibt es allerdings keine großangelegten Vidhingfahrten mehr und die Waelinger spielen für das Imperium keine große Rolle mehr – zumal die Bedrohung im Südwesten durch Nahuatlan ab dem gegenwärtigen Zeitpunkt Vorrang bekommt.

 

Die Insel Serendib gilt zu Recht als unzivilisiertes Land kriegerischer Wilder (die sich Akimba nennen), wo man zwar starke, aber sehr aufmüpfige Sklaven und exotische Tiere für die Arenen des Imperiums fangen kann. Seit etwa 20 Jahren soll es Gerüchten zufolge an der Ostküste der Insel kleine Siedlungen der Rawindi geben. Das Imperium ist derzeit nicht an Serendib interessiert, da es keine nennenswerten Bodenschätze oder strategisch interessante Städte gibt.

 

Der Subkontinent Rawindra wird von unzähligen kleinen und kleinsten Fürstentümern beherrscht, die kaum Kontakt nach außen pflegen und sich allerhöchstens von Zeit zu Zeit mit Truppen aus Ulwar und Piraten aus Minangpahit bekriegen. Das Imperium hat derzeit keine freien Ressourcen, um sich um das von dichtem Urwald bedeckte Land zu kümmern – wozu auch? Wagemutige valianische Händler und Entdecker jedoch bereisen die fremdartige Kultur und bringen sagenhafte Geschichten und interessante Erzählungen über Religion und Zauberei mit.

 

KanThaiPan ist dem Imperium unbekannt, ebenso die Karawanenstadt Ulwar, die Inseln von Minangpahit und die Wälder von Medjis.

 

Ich habe in rot noch Namen eingefügt, die bisher fehlten. Diese Namen habe ich aus einer Karte, die ich hier aus dem Forum habe, aber sie leider nicht mehr wiederfinde. Falls diese Namen falsch sein sollten, wäre es schön, wenn mich jemand aufklären könnte.

Edited by KoschKosch
Namen eingefügt
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Neuigkeiten im Jahre 1270 nL:

 

Provinz Chryses Estralis (Südliches Chryseia) – Vor der Südwestküste wird eine kleine Piratenflotte von Rebellen gegen das Imperium von einer einzelnen Schwimmenden Insel (einem Seegefährt der Huatlani) versenkt. Valian sieht das Ereignis als Warnung, Nahuatlan nicht zu unterschätzen.

Folgen: Dieses Ereignis führt zu Kontroversen im Viarchat, wo einige die Planlosigkeit des Übergriffs und der huatlanischen Streitkräfte plakatieren, andere die Notwendigkeit eines baldigen Eingreifens starker Truppenverbände und einer kriegerischen Lösung beschwören. Einige Redner beschwören auch weiterhin die Wichtigkeit der guten Handelsbeziehungen zu Nahuatlan für die Schatzkammern des Reiches und um den Krieg gegen Aran zu bezahlen. Einige Viarchen sehen abermals die Notwendigkeit einer Strafexpedition ins übriggebliebene Südreich Ta-Mekets, um den unverschämten Feldzug des Serkemhet endlich zu bestrafen und möglicherweise das Südreich dem Imperium einzuverleiben. Sie befürchten sonst eine unsichere Basis im inneren Eschar, während am Westrand ein Krieg mit Nahuatlan aufkommen könnte. Der Vorschlag verhallt weiterhin unbeachtet.

 

Provinz Ardêru – Mehrere Sippen eines twyneddischen Stammes der Derwendwyn, die im nördlich der Provinz gelegenen Seengebiet südlich des Gebirges Corran siedeln, bitten den Stadthalter von Berberoth um die Erlaubnis, sich nahe der Stadt ansiedeln zu dürfen.

 

Provinz Askiar – Die Eroberung des Deverntals wird abgeschlossen, die twyneddische Bevölkerung teils versklavt.

Folgen: Sklavenlieferungen aus Askiar überschwemmen kurzfristig den Markt in Valian und sind eine Weile „Trendware“.

Edited by KoschKosch

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Hier bin ich leider noch nicht so weit wie bei der Historie...

 

Valianische Einheiten

  • Hoplitenphalanxen aus Chryseia
  • Schleuderer aus Chryseia und Valian
  • Streitwagen aus Meketu
  • Valianische Velites (kaum bewaffnete Wurfspießkämpfer)
  • Valianische Hastati (leichtgerüstete Lanzenträger)
  • Valianische Princeps (Schwergerüstete Lanzenträger mit Kurzschwert)
  • Valianische Triarier (Erfahrene Veteraneneinheiten: Schwergerüstete Speerträger mit Kurzschwert)
  • Fâlbeanische Hilfstruppen (Barbarenkrieger mit Wurfspeeren und Schwertern)
  • Leichte Kavallerie aus Lidralien (mit Wurfspeeren, großen Schilden und Langschwertern)

 

Die Equites (Kavallerie) habe ich bei Valian unter den Tisch fallen lassen. 1., um den Aranern einen (einzigen!) entscheidenden Vorteil zu gönnen, und 2. weil Pferdekampf auf den Valianischen Inseln schwer vorstellbar ist (Sinn?).

[EDIT:] Ich habe mich umentschlossen und sehe die Kavallerie Valians als schnelle Vorstoßtruppen, die allerdings nur leicht gepanzert sind und dadurch schneller, die aranische schwere Kavallerie hingegen ist schwer und relativ unbeweglicher, verfügt dafür aber über wesentlich stärkere Durchschlagskraft. Bei den Aranern wird die fehlende leichte Kavallerie durch die berittenen Bogenschützen ausgeglichen. Die Reiter Valians kommen aus Lidralien, da dort wesentlich mehr Möglichkeiten zum Training bestehen und die dortigen Reiter möglicherweise besser sind. Von echten Valianern reiten wohl nur die Feldherren.

 

Aranische Einheiten

  • Schwere Kavallerie (?)
  • Kriegselefanten
  • Berittene Bogenschützen
  • Aranische Peltasten (ungerüstete Wurfspeerträger mit leichtem Schild)

 

Bzgl. der Magischen Kriegsführung weiß ich noch gar nicht wirklich etwas. Stichworte sind hier Aranische Feuerbeschwörer, Valianische Wasser-/Luft-Beschwörer, klassische Seemeister (Wasser+Luft-Beschwörer). Wer kann mir hier ein paar Eingebungen machen?

 

Auch ein besseres Massenkampfsystem, besser noch als das KOMP-System müsste ge-/erfunden werden, Ansätze gibt es ja hier im Forum in Hülle und Fülle aber ein Optimum habe ich noch nicht gefunden.

 

Viele Grüße,

Kosch

 

Habe noch mögliche Einheiten in grün hinzugefügt.

Edited by KoschKosch
Problem Kavallerie Valians gelöst

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Ich bin von der Idee auch spontan begeistert. Es wäre sehr nett, wenn Du uns über den Fortgang der Kampagne auf dem laufenden halten würdest.

 

Gruß

 

Jakob

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Ich hab grad nochmal etwas über die antiken Peltasten, die thrakischen Speerwerfer, gelesen. Die haben eine Speerwurftechnik benutzt, die für mich so ähnlich klingt wie die Speerschleuder im DFR, aber im Detail doch etwas anderes ist.

 

Könnte diese Art von Wurftechnik bei den Aranern eingebaut werden (als Fernwaffenfertigkeit, die andere/bessere Reichweiten hat als der Wurfspeer und damit den Speer "weiter und stabiler fliegen " lässt) und nur durch die Tatsache des "verlorenen" Krieges gegen Valian sich nicht in späterer Zeit durchgesetzt haben?

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Ein paar Anmerkungen:

 

 

  • Den Strudel Pforte zur Hölle gibt es im angegebenen Zeitraum nicht. Er ist eine Folge des Kriegs der Magier (1540-1600nL). Der Pfortenarchipel ist eine ruhige, beschauliche Gegend - letztlich eine kleinere Ausgabe der valianischen Inseln. Zur gefährlichen Gegend entwickelt er sich erst nach dem Krieg der Magier. Um 1270nL ist er noch nicht einmal ein Piratennest, sondern ein recht dicht bevölkerter Teil des Imperiums.
  • Die größeren valianischen Inseln schümpfen sich: Tanit, Zana, Leuke, Morkit und Orovalpanu (in Reihenfolge ihrer Größe); es gibt noch eine ganze Reihe kleinerer Inseln. Meinethalben mag darunter auch eine Insel namens Hasdrul liegen. Eine anhängende ältere Karte von René Schwab ('96 angefertigt) verdeutlicht die Lage der Inseln und gibt zugleich die Namen der größten Städte preis.
  • Estoleo hieß früher Estora. Auch die anderen späteren lidralischen Städte hatten zu jener Zeit valianische Namen, hier ist jedoch nichts festgelegt.
  • Hinsichtlich historischer und auch midgardlicher Armeelisten kannst du hier die eine oder andere Anregung finden.

 

Ciao,

Dirk

Valian_klein.jpg

Edited by DiRi

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Die Equites (Kavallerie) habe ich bei Valian unter den Tisch fallen lassen. 1., um den Aranern einen (einzigen!) entscheidenden Vorteil zu gönnen, und 2. weil Pferdekampf auf den Valianischen Inseln schwer vorstellbar ist (Sinn?).

 

Ich finde es schwer vorstellbar, dass eine Armee nur mit Fußsoldaten erfolgreich Krieg führen kann, außerdem halte ich die Valianer für intelligent genug sich dieser Möglichkeit nicht selbst zu berauben.

 

Zur magischen Kriegsführung hab ich zwei Vorschläge: du könntest sie als Hintergrundeffekt benutzen und die Schlacht dramatisch "auszuleuchten", wobei sich die Zauberer gegenseitig neutralisieren. Das hat den Vorteil, dass die Magie anwesend ist du dich aber nicht um Regeln bemühen/kümmern musst. Oder du bindest sie als Spielergegner ein, wobei du dann einfach NSC Zauberer erstellst um die sich die Spieler "kümmern" sollen. Das hätte den Vorteil, dass du eine Aufgabe für eine Abenteurertuppe in einer Armee gefunden hättest. Normalerweise sind die ja überall im Wege bei einer eingespielten Armee.

 

Zu deinem Thema siehe auch Schlachtenstrang

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Weitere Unterschiede von 1270nL im Vergleich zur Jetztzeit:

 

Provinzen Fâlbean und Askiar

In Fâlbean und Askiar ist der Kult um Sabor, einen Gott der Heilung, noch verbreitet.

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Ein paar Anmerkungen:

 

 

  • Den Strudel Pforte zur Hölle gibt es im angegebenen Zeitraum nicht. Er ist eine Folge des Kriegs der Magier (1540-1600nL). Der Pfortenarchipel ist eine ruhige, beschauliche Gegend - letztlich eine kleinere Ausgabe der valianischen Inseln. Zur gefährlichen Gegend entwickelt er sich erst nach dem Krieg der Magier. Um 1270nL ist er noch nicht einmal ein Piratennest, sondern ein recht dicht bevölkerter Teil des Imperiums.
  • Die größeren valianischen Inseln schümpfen sich: Tanit, Zana, Leuke, Morkit und Orovalpanu (in Reihenfolge ihrer Größe); es gibt noch eine ganze Reihe kleinerer Inseln. Meinethalben mag darunter auch eine Insel namens Hasdrul liegen. Eine anhängende ältere Karte von René Schwab ('96 angefertigt) verdeutlicht die Lage der Inseln und gibt zugleich die Namen der größten Städte preis.
  • Estoleo hieß früher Estora. Auch die anderen späteren lidralischen Städte hatten zu jener Zeit valianische Namen, hier ist jedoch nichts festgelegt.
  • Hinsichtlich historischer und auch midgardlicher Armeelisten kannst du hier die eine oder andere Anregung finden.

 

Ciao,

Dirk

 

Hallo DiRi,

 

danke für die Infos. Die (Insel-)Namen hab ich eben korrigiert. Was den Strudel angeht... ich hab die Infos grad nicht da, aber mir war so, als würde in dem Artikel über die Meeresmagier, die Oceaniden, der Strudel anders erklärt... ist deine Quelle "richtiger"? Wenn ja, umso besser. Ist auch besser vorstellbar und das Imperium hat einen weiteren Ruhepunkt/festen Stützpunkt.

 

Auf Horden und Helden finde ich den richtigen Link irgendwie nicht. Vielleicht ist mein Bildschirm zu klein für die relativ ...bescheiden aufgebaute Website.

 

Ich danke dir auch für die Karte.

 

Gruß, Kosch

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danke für die Infos. Die (Insel-)Namen hab ich eben korrigiert. Was den Strudel angeht... ich hab die Infos grad nicht da, aber mir war so, als würde in dem Artikel über die Meeresmagier, die Oceaniden, der Strudel anders erklärt... ist deine Quelle "richtiger"? Wenn ja, umso besser. Ist auch besser vorstellbar und das Imperium hat einen weiteren Ruhepunkt/festen Stützpunkt.

 

Auf Horden und Helden finde ich den richtigen Link irgendwie nicht. Vielleicht ist mein Bildschirm zu klein für die relativ ...bescheiden aufgebaute Website.

 

Ich danke dir auch für die Karte.

 

Der GB-Beitrag zu den Oceaniden befasst sich mit den Ea-Inseln. Mit dem Pfortenarchipel haben sie nichts gemein (vor allem nicht die Besonderheit im Zentrum der Ea-Inseln mit der Pforte der Hölle des Pfortenarchipels...).

 

Auf Horden und Helden immer die Bildchen klicken, die bei einem Beitrag stehen, dann tun sich die pdf-Dokumente auf.

 

Ciao,

Dirk

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Ein paar Anmerkungen:

 

 

  • Den Strudel Pforte zur Hölle gibt es im angegebenen Zeitraum nicht. Er ist eine Folge des Kriegs der Magier (1540-1600nL). Der Pfortenarchipel ist eine ruhige, beschauliche Gegend - letztlich eine kleinere Ausgabe der valianischen Inseln. Zur gefährlichen Gegend entwickelt er sich erst nach dem Krieg der Magier. Um 1270nL ist er noch nicht einmal ein Piratennest, sondern ein recht dicht bevölkerter Teil des Imperiums.
  • Die größeren valianischen Inseln schümpfen sich: Tanit, Zana, Leuke, Morkit und Orovalpanu (in Reihenfolge ihrer Größe); es gibt noch eine ganze Reihe kleinerer Inseln. Meinethalben mag darunter auch eine Insel namens Hasdrul liegen. Eine anhängende ältere Karte von René Schwab ('96 angefertigt) verdeutlicht die Lage der Inseln und gibt zugleich die Namen der größten Städte preis.
  • Estoleo hieß früher Estora. Auch die anderen späteren lidralischen Städte hatten zu jener Zeit valianische Namen, hier ist jedoch nichts festgelegt.
  • Hinsichtlich historischer und auch midgardlicher Armeelisten kannst du hier die eine oder andere Anregung finden.

 

Ciao,

Dirk

 

Hallo DiRi,

 

danke für die Infos. Die (Insel-)Namen hab ich eben korrigiert. Was den Strudel angeht... ich hab die Infos grad nicht da, aber mir war so, als würde in dem Artikel über die Meeresmagier, die Oceaniden, der Strudel anders erklärt... ist deine Quelle "richtiger"? Wenn ja, umso besser. Ist auch besser vorstellbar und das Imperium hat einen weiteren Ruhepunkt/festen Stützpunkt.

 

Habs nochmal nachgelesen: Die Ea-Inseln und die Meeresmagier haben nichts mit dem Strudel zu tun und auch nicht mit dem Pfortenarchipel.

 

Gruß, Kosch

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Hoi

 

Unter den Provinzen (oder Handelspartnern?) fehlt mir Moravod, und unter den Gegnern die Berekyndai und Tegaren (was davon halt damals dominiert hat).

 

Ich kann jetzt keine Quelle angeben, aber aus offiziellen Abenteuern hab ich im Hinterkopf das Moravod entweder Provinz oder eine Reihe von Vasallenstaaten war (Geltin, Slahmorad, Warogast, ...) und die Steppenbewohner teils Verbündete der Valianer, teils Verbündete der Araner waren.

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Interessant ist übrigens, dass Valian um 1300 nL einige befestigte Handelsstützpunkte an der Nordküste Serendibs errichtet. Wozu? Und warum zu diesem Zeitpunkt, wo der Feldzug gegen Aran seit nahezu 20 Jahren keine weiteren Fortschritte mehr gemacht hat (1280 nL ist das gesamte Tiefland Arans erobert)? Andererseits könnten die Valianer eine Zeit der Ruhe und des Friedens vorausgesehen haben (erhofft haben), da sie die Araner in die Berge zurückgedrängt haben, und mit Nahuatlan seit 25 Jahren Frieden herrscht. Im Norden des Reiches ist es ebenfalls seit langer Zeit ruhig.

Es mag sein, dass sich hier Stimmen im Viarchat durchsetzen konnten, die eine Eroberung von Serendib befürworteten (um z.B. eventuelle Bodenschätze zu auszubeuten, allgemein Land für die eigene Adelsfamilie zu sammeln, strategische Stützpunkte gegen Ta-Mekets übriggebliebenes Südreich, vielleicht fehlte es auch an Luxusgütern, Sklaven und wilden Tieren, sodass man feste Handelshäfen auf Serendib einrichten wollte?).

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Kann mir jemand bei den Beziehungen zwischen Ta-Mekets übriggebliebenem Südreich und dem Valianischen Imperium um 1270 nL weiterhelfen? Das QB ist das Einzige, welches nicht in meinem, sondern in Besitz meiner Schwester ist, da Eschar als Spielleiter ihr "gehört". :)

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Hoi

 

Unter den Provinzen (oder Handelspartnern?) fehlt mir Moravod, und unter den Gegnern die Berekyndai und Tegaren (was davon halt damals dominiert hat).

 

Ich kann jetzt keine Quelle angeben, aber aus offiziellen Abenteuern hab ich im Hinterkopf das Moravod entweder Provinz oder eine Reihe von Vasallenstaaten war (Geltin, Slahmorad, Warogast, ...) und die Steppenbewohner teils Verbündete der Valianer, teils Verbündete der Araner waren.

 

Hallo Daraubasbua,

 

die Dinge, die du da ansprichst, geschehen erst einige Zeit später. Valian trifft um die Zeit von 1270 nL gerade zum ersten Mal auf Tegaren und sorgt in der Folgezeit mit den effektiveren magischen Mitteln dafür, dass sie von ihren Heereszügen abgehalten werden. Die Tegaren sind somit wohl nur ein Ärgernis für sowohl Araner- als auch Valianerheere. Wenn du aber eine Quelle hast, die diesen Bereich näher beleuchtet, würde ich mich sehr freuen! :)

 

Geltin ist zum Zeitpunkt 1270 nL gerade erst eine aufstrebende Kleinstadt, die in den letzten 220 Jahren aus einem ehemals kleinen Fischerdorf erwachsen ist (s.a. Was Fürsten wollen). Erst 1400 nL wird es Valianisches Protektorat. Slamorad wird erst in der Zeit zwischen 13. und 14. Jahrhundert gegründet (s.a. Smaskrifter).

 

Was die Berekyndai betrifft hast du allerdings vielleicht recht - danke für den Denkansatz! - denn in ihrer Geschichte findet sich um 1221, nach fast 300 Jahren Khanats in Bereykije (das 955 nL vom Tegarenkhan MoTan nach seiner Eroberung Bereykijes geschaffen wurde) der Beginn der neuen Religion des Dzogchen und der Sturz des bereykischen Khan.

Allerdings kann ich nicht erkennen, dass Bereykije um 1270 nL herum, während eigener einschneidender revolutionärer Umwälzungen Zeit und Muße hätte, sich um das Land außerhalb ihrer Bergheimat zu kümmern. Und wenn, wäre Valian als "Feind" der Tegaren eher als eine Art Verbündeter angesehen worden. Ich denke, Bereykije wird von den Kriegen im Flachland nicht viel mitbekommen haben.

 

Viele Grüße,

Kosch

Edited by KoschKosch

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Interessant ist übrigens, dass Valian um 1300 nL einige befestigte Handelsstützpunkte an der Nordküste Serendibs errichtet. Wozu? Und warum zu diesem Zeitpunkt, wo der Feldzug gegen Aran seit nahezu 20 Jahren keine weiteren Fortschritte mehr gemacht hat (1280 nL ist das gesamte Tiefland Arans erobert)? Andererseits könnten die Valianer eine Zeit der Ruhe und des Friedens vorausgesehen haben (erhofft haben), da sie die Araner in die Berge zurückgedrängt haben, und mit Nahuatlan seit 25 Jahren Frieden herrscht. Im Norden des Reiches ist es ebenfalls seit langer Zeit ruhig.

Es mag sein, dass sich hier Stimmen im Viarchat durchsetzen konnten, die eine Eroberung von Serendib befürworteten (um z.B. eventuelle Bodenschätze zu auszubeuten, allgemein Land für die eigene Adelsfamilie zu sammeln, strategische Stützpunkte gegen Ta-Mekets übriggebliebenes Südreich, vielleicht fehlte es auch an Luxusgütern, Sklaven und wilden Tieren, sodass man feste Handelshäfen auf Serendib einrichten wollte?).

 

Die Valianer denken hier perspektivisch. Die Stützpunkte erweitern ihre Macht und sichern den Handel. Dabei ist die strategisch günstige Lage Serendibs zu beachten. Von ihr können gut die Meerengen kontrolliert werden.

 

 

Ciao,

Dirk

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Kann mir jemand bei den Beziehungen zwischen Ta-Mekets übriggebliebenem Südreich und dem Valianischen Imperium um 1270 nL weiterhelfen? Das QB ist das Einzige, welches nicht in meinem, sondern in Besitz meiner Schwester ist, da Eschar als Spielleiter ihr "gehört". :)

 

Das Südreich ist aus der Sicht Valians bedeutungslos. Valian straft es seit der blutigen Niederschlagung eines Eroberungsversuchs durch den Priesterkönig Serkemhet (er wollte Ta-meket einen) mit Nichtbeachtung. Der aufkommende Konflikt Valians mit Nahuatlan verhinderte glücklicherweise für das Südreich eine sonst sicherlich stattgefundene Strafaktion Valians, die ohne Zweifel das vorzeitige Ende des Südreiches bedeutet hätte.

 

Ciao,

Dirk

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