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arnok

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  1. Würdest du meinen Sohn Mika (11 Jahre) als Mitspieler nehmen?
  2. Thema von arnok wurde von arnok beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Elf kannst Du auch mit Zwerg oder Gnom ersetzen. Auch die Oral History der Gnome reicht bis in die Zeit der Seemeister. Bei Zwergen dürfte sich die Zeit in der Familiengeschichte noch gut erkennen lassen - also wenn z.b. die Urgroßmutter hier im Kampf getötet wurde etc. Die Frage ist für mich halt trotzdem gerade bei den Menschen als Eintagsfliegen Midgards: Ist der Krieg der Magier jedem Fischhändler ein Begriff oder tut der sich schon schwer die Gründung der eigenen Stadt vor 300 Jahren verorten zu können? Ich würde eigentlich immer sagen, dass alles was über 100 Jahre rausgeht zumindest bei Menschen - spieltechnisch gedacht ganz klar in erlernter / erwürfelter Landeskunde begründet ist. Nach meinem Eindruck wird das aber häufig anders gespielt, weil die Spielenden seit 30 Jahren diese zentralen Aspekte aus diversen Abenteuern kennen und das auf ihre Grad 1 Figur übertragen.
  3. Thema von arnok wurde von arnok beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Genau das war auch mein Gedanke. Ich hätte das so gesehen, dass eine Spielfigur sich im Laufe der Abenteuer aus der Masse erhebt, weil sie z.b. solches Wissen (Steigerung Landeskunde) erwirbt. Ich spiele aber halt auch gerne mit dem sense of wonder und mag es nicht, wenn das phantastische in der Welt meine Figur nicht staunen läßt. Auf der anderen Seite: Wenn ich mit unsterblichen Elfen durch die Straßen ziehen kann, dann sind 900 Jahre Vergangenheit ja in greifbarer Nähe. Und was in der wirklichen Welt nur ein Mythos vom Götterwirken ist, das ist in Midgard ja reale Geschichte. Ich finde enorm schwer das zu denken und zu spielen.
  4. Bin mir nicht sicher, ob das die richtige Stelle ist und auch nicht ob das woanders schon länger besprochen wurde. Auf die schnelle konnte ich nichts passendes finden. Meine Frage: Über wie viel historisches Wissen verfügt eine Spielfigur als Alltagswissen - also Wissen das sich nicht durch einen Wurf auf Landeskunde oder ähnliches beweisen müsste. Also in meinem Fall ein einfacher Händer aus den Küstenstaaten am Anfang seiner Laufbahn. Ist der Krieg der Magier, die Seemeister etc. etwas von dem quasi jeder schon gehört hat, weil Inschriften und Ruinen davon berichten und die Barden davon singen? Oder ist dies besonders Wissen, was man sich irgendwo erwirbt, aber die breite Masse der Bevölkerung keine Ahnung davon hat. Wir hatten in der Runde den Vergleich zum irdischen Mittelalter und das Wissen welches Menschen damals z.B. vom römischen Reich hatten. Aber ehrlicherweise habe ich keine Ahnung wie groß das geschichtliche Wissen da war. Mich würde daher interessieren wie ihr das spielt: Also wenn das Stichwort Seemeister fällt, nicken sich dann eure Spielfiguren (aus der Region) alle wissend zu? Und um es nochmal zu unterstreichen, mir geht es um das gesellschaftlich durchgesetzten Alltagswissen von einem halbwegs informierten Einwohner einer Stadt.
  5. Ich bin Interessiert für meinen Waldläuferelfen. Ich würde Dir nochmal gesondert wegen dem Thema Magie schreiben und dann schauen ob das passen kann.
  6. Grundsätzlich ja, aber darf man das erwarten? Wer wäre denn vor Ort und könnte das überhaupt umsetzten?
  7. Dann hab ich mir die Bacharachdebatte sicher nur eingebildet. @Fabian dazu habe ich nichts gegensätzliches gesagt.
  8. Vielleicht war das etwas missverständlich ausgedrückt. Ich bin ziemlich sicher, dass es wie bei jeder Neuerscheinung eine Handvoll Videos geben wird und da ja @Abd al Rahman dabei ist und es im DDD erscheint, wird es zumindest auf dem Forumscon und sicher auf dem Südcon Testrunden geben. Bei anderen Midgardcons wäre ich mir da schon nicht mehr so sicher, denn die aktuelle Debatte um M6 zeigt die Unsicherheit der weiteren Con-Entwicklung. Was ich gemeint habe: Schon Midgard war auf den verschiedenen Plattformen kaum sichtbar. Content auf den Plattformen gab es fast nur von 2 Leuten. Einige kannten es zumindest vom Namen, weil es hat irgendwie schon immer da war und manche Läden hatten sogar noch die Regelbücher im Regal. Siebentöter wird es brutal schwer haben auch nur in diesem begrenzten Rahmen sichtbar zu werden. Nehmen wir im Bereich der Neuerscheinungen z.B. die deutsche Ausgabe von Warlock. Kennt das jemand? Wird es irgendwo regelmäßig gezockt? Gibt es eine Chance, dass ich eine Gruppe in Stuttgart für Warlock finde? ... Eher nein. Genau das sehe ich anders. Ich sehe gerade die Tendenz zur Zersplitterung einer gewachsenen Struktur. Die Menge an Spielenden ist begrenzt und die unendliche Diversität bei den kleinen Systemen stärkt die wenigen Platzhirsche bei der Rundensuche. Auch bei 10 Systemen zur Auswahl im Regal nehmen meine freien Wochenenden nicht zu. Ich kann zwar jedes mal ein anderes System zur Abwechselung spielen, aber das geht bei mir auf kosten der Regelmäßigkeit und der Tiefe. Ein Chance für Siebentöter wäre sich als Midgard Nachfolger zu platzieren bzw. als Alternative zu M6, denn da werden wohl viele nicht mitgehen. Daher wundert es mich, wenn das ausdrücklich nicht gewollt ist. Wie @Ma Kai hätte ich gedacht, dass das zumindest für den DDD finanziell aufgehen kann und sich trägt. Die gealterte Spielergemeinde verfügt ja über das nötige Kleingeld. Aber das geht nur dann gut, wenn es eben viele der mit M6 unzufriedenen mitnimmt und so eine dauerhaft Entwicklungsbasis hat.
  9. Also der Zustand scheint mir OK. 40 € auch noch als halbwegs fair. Wird schwer in den kommenden Monaten besser Deals zu machen. Die Preise von M5 dürften nach meinem Gefühl aber spätestens in ca. 5-10 Jahren deutlich sinken, denn die Generation Midgard fängt dann an die Löffel und Regalbestände abzugeben. Und vergessen: die Nachfrage wird dann Richtungen 0 gehen. Aus Anlagesicht ist gerade ein ungünstiger Kaufzeitpunkt 😉 und beim Spielen stört ein beschädigter Rücken nicht.
  10. Test beim Forumscon 2027?
  11. Im begrenzten Rahmen wechsele ich auch ständig. Es gibt ja so viele Leute die andere Systeme spielen und da hilft es den Regelkern / die Welt grob zu kennen, damit man auch da oder dort bei einer Runde mitspielen kann. Manche Systeme sind auch so schlank und einfach oder haben keinen Weltballast (wie OSR D&D oder CoC) so dass man sie sehr fix leiten kann. Aber mal von der praktischen Seite: Die Leute die hier schreiben kenne ich aus dem Forum und von den Midgardcons. Wenn das System kein Midgard Nachfolger wird (also kein System was auf Midgardcons angeboten wird), dann werde ich es vermutlich nie wirklich spielen. Denn eine regelmäßige Runde bekomme ich vor Ort mit Mühe derzeit mit einem bekannten Nischensystem wie M5 hin, aber etwas das keiner kennt, wo es 0 Erklärvideos zu gibt... keine Chance. Klar eine Testrunde bei einem Con wo man eben mal ein neues System mitnimmt wird gehen, aber ich finde dafür keine Leute die mit mir da ein paar Jahre drin spielen. Ein lebendiges System brauch eine kritische Masse an Fans.
  12. Also ich weiß ja, dass es da draußen Leute gibt, die jede Woche ein neues System leiten, aber mich persönlich spricht das nicht wirklich an. Mein Bedürfnis ständig neue Regel zu memorieren und Leuten zu erklären ist nicht so groß. Die Regel sind für mich ein notwendiger Rahmen und Mittel zum Zweck. Offensichtlich ist, dass die Frankes bei M5 den Sack final zu machen und ihr Werk einfrieren wollen und mit Blick auf meine verbleibende Lebenszeit bin ich daher durchaus interessiert an einem netten und einfache Fantasystem für die nächsten Jahre. In diesem Sinne mein M5 Nachfolger. Da ich immer wieder mit verschiedenen Menschen am Tisch sitze, fände ich einen Nachfolger der nicht in einer Ecke, einer Nische eines Nebenraums platziert ist schon spannend. M6 spricht mich bisher auf vielen Ebenen nicht an und ich glaube nicht an seine dauerhafte Existenz. Ich befürchte der finanzielle Erfolg wird ausbleiben. Eine gemeinsame Systemalternative aus der Midgardgemeinde wäre eine schöne Sache. Stark abweichend finde ich nich so spannend, weil ich 3 Klicks weiter schon 100 andere Systeme finde die stark abweichen und kaum einer kennt und noch weniger regelmäßig spielen.
  13. OK. Jetzt haben wir wirklich einen Punkt umfassender Zersplitterung erreicht. Das benannte Setting spricht mich erstmal an, aber ein neues System in den überschwemmen Markt werfen? Ich bin nicht überzeugt.

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