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Eleazar

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Posts posted by Eleazar


  1. vor 6 Minuten schrieb Akeem al Harun:

    Ich glaube, du hast meinen Beitrag völlig anders verstanden, als ich ihn gemeint habe. Allem, was du hier schreibst, kann ich in vollem Umfang zustimmen.

    Stell dir mal bitte vor, jemand würde von dir fordern (!), du müsstest ein zweites Midgard Forum (natürlich ebenso ehrenamtlich und kostenfrei für die Benutzer) auf die Beine stellen, weil ihm hier (nur als Beispiel der Tonfall nicht gefällt.

    Darum geht es mir, wenn ich sage, ich halte es für unredlich, wenn er als Lösungsmenge nur einen weiteren Con zulässt, ohne sich selbst daran zu beteiligen.

    Wenn du damit jetzt mich meinst, dann werde ich gleich ernsthaft sauer!

    Erstens ist das tatsächlich und schon wieder genau die Haltung die Abd kritisiert. Außerdem hat  niemand, wirklich niemand eine Orga aufgefordert, einen zweiten Con anzubieten. Das fantasierst du dir zusammen und wirfst es dann anderen vor, das ist in der Tat mal unredlich!

    Zweitens habe ich selbst verschiedenste Lösungen vorgeschlagen - zum Beispiel gezielt und geplant als Zielgruppe andere Cons aufzusuchen und ein Midgardprogramm anzubieten / zum Beispiel hatte ich Stephanie bei einem früheren NLC angeboten, kurzfristig in der Umgebung  weitere Übernachtungsmöglichkeiten aufzutun (was keine Lösung gewesen wäre wegen der begrenzten Spielplätze).

    Und drittens ist dieser permanente "Unredlichkeitsvorwurf" von dir beleidigend. Jetzt wiederholt und nachdem dich auch Abd noch mal darauf hingewiesen hat. Du hast absolut keine Ahnung, warum ich nicht an Cons teilnehme. Also verkneif dir ein Urteil.

    Wegen deines Tons habe ich mich unter anderem aus dieser Diskussion zurückgezogen. Es wäre schön, wenn du jetzt mal langsam mit der Nachtreterei aufhören würdest.


  2. vor einer Stunde schrieb Wolfsschwester:

    Wie währe es mit :

    Kurt Schietzel Spurensuche Haithabu 

    https://www.amazon.de/Spurensuche-Haithabu-Archäologische-frühmittelalterlichen-Dokumentation/dp/3529017973/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=20ZXRZ9PWFJRC&keywords=haithabu&qid=1571331913&s=books&sprefix=Haitab%2Cstripbooks%2C168&sr=1-1

    Das währe mal so spontan mein erster Gedanke. Hier ist so ziemlich alles enthalten was im Alltag einer Wikinger-Wählinger Siedlung so vorkommt.

    Könntest du deinen Wunsch noch mal genauer definieren? Welche Kulturen? Welche Themen? Waffen, Kleidug,Ausrüstung? Vielleicht ein historisches Kochbuch?

    Liebe Grüße 

    Bethina

    Hallo und danke schon mal.

    Im Prinzip alle Kulturen außer China und Japan. Ich arbeite ja an eine Weltbeschreibung. Da sind 640 Seiten nur für Wikinger (und für Germanen) ehrlich gesagt auch ein bisschen zu tiefgehend. Würde ich was nur über Wikinger machen, würde ich bei dem Band sicher zuschlagen.

    Ich brauche es etwas breiter und oberflächlicher/populärwissenschaftlicher. Mit Geo-Epoche-Bänden bin ich wie gesagt gut versorgt. Was ich merke, wo es dünne wird, ist im Prinzip so Wissen für 12jährige*: Was hatten die Leute damals an? Was haben sie angebaut? Welche Waffen haben sie getragen? Wie sahen deren Häuser aus? Und sehr wichtig - wie heißt das alles - ich muss es ja benennen und mit gehen langsam die Synonyme zu Hemd, Hose, Mantel, Kaftan, Kleid, Rock, Lendenschurz aus.

    Und hier wäre am besten ein großer Querschnitt angesagt. Alle möglichen Kulturen quer über die Kontinente.

    Ein historisches Kochbuch "der Germanen" wäre mir viel zu speziell. Aber mit "Die fränkische und weltweite Küche um 800" könnte ich schon was anfangen, um an die Zutatenlisten=Anbaufrüchte zu kommen. Aber da ich danach auch nicht kochen würde, eher nicht.

    So eine Art "Was ist was - Rundumschlag" suche. Historische Korrektheit ist mir auch nicht sooo wichtig, aber eben Anschaulichkeit. Google/Wikipedia bietet bei antiker, mittelalterlicher Landwirtschaft bei den einzelnen Kulturen nicht viel und noch weniger besonderes. Und bei Textilien ist es ähnlich. Im Prinzip sogar bei Waffen. Als gäbe es nur ein frühes Mittelalter für alle Kulturen.


  3. Bevor das jetzt zu wild wird: Ich finde, dass der Berserkergang schon für einen normalen Krieger sehr ambivalent ist und einer Figur schnell mal das Leben kosten kann. Wenn der Berserker zusätzlich zu den in den Regeln ausdrücklich genannten Punkten auch noch ohne Sinn und Verstand und mit Kratzen und mit Beißen angreifen soll, dann wir der Spieler wohl nicht lange Freude an der Figur haben. Das sollte kein Ziel sein.


  4. Keiner, keiner, keiner stellt an die Con-Orgas irgendwelche Forderungen. Jeder zweite hier Mitdiskutierende hat mindestens einmal die ehrenamtliche Tätigkeit der Con-Orgas gelobt. Dass die Con-Orgas eine tolle Arbeit machen, wird überhaupt nicht in Frage gestellt. Höchstens indirekt von denen, die sie zu verteidigen suchen, wo gar kein Angriff war.

    Mir sind hier inzwischen zu viele Empfindlichkeiten am Start, um sinnvoll und sachlich über das Thema zu diskutieren. Ich bin hier raus.


  5. vor 8 Minuten schrieb Bruder Buck:

    @Eleazar Ich werde bissig, wenn ich mich immer wiederholen "muss". Und ich werde hier öffentlich keine detaillierten Gründe darlegen, wie ich sie sehe. Denn jede Con-Orga macht einen guten Job auf ihre Art und Weise, schließlich machen wir das alle freiwillig und ehrenamtlich. Und da ist es ein Gebot der Fairness, niemanden öffentlich an den Pranger zu stellen. 

    Okay, das kann ich verstehen. Dann sind wir da in einer Sackgasse.


  6. Hallo.

    Ich habe geguckt und erstaunlicherweise keinen entsprechenden Strang gefunden. Folgendes: Ich muss möglichst bald einen 50-Euro-Gutschein in einem Buchladen auf den Kopf hauen und habe keinen Bock mir jetzt überstürzt irgendwas Blödes zu holen. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich habe und ich habe auch nich ohne Ende Zeit zum Lesen. Habt ihr Vorschläge für mich?

    Ich suche ein gutes deutschsprachiges Fachbuch über den Weltenbau oder ein Buch mit Beschreibungen (Bild und Wort) verschiedenster Kulturen (Kleidung und wie man die so nennt, Wohnen, Landwirtschaft, Waffen, Rüstungen - alles was bei GEO-Epoche von Interesse ist, liegt vor) oder über Rollenspieltheorie (Laws, Wäsch, Melhorn stehen im Regal). Bitte nicht einfach Amazon-Links raussuchen, sondern Bücher nennen, die ihr gelesen habt und die euch überzeugt haben.

    Vielen Dank.


  7. vor 41 Minuten schrieb Bruder Buck:

    Ich weiß ja nicht, welches Thema du hier liest, aber ich habe den Eindruck, du hast einige Beiträge überlesen. Es ist ein vielfältiger Mix, der einen Con beliebt oder weniger beliebt macht. Die zwei Kriterien, die du nennst, stellen nur einen kleinen Ausschnitt der Punkte dar und damit eine nicht zielführende Verkürzung des Themas.

    Nö, ich habe schon alles gelesen. Dann fass du doch mal die Faktoren für die besondere Beliebtheit dieser beiden Cons aus deiner Sicht zusammen.


  8. vor 2 Minuten schrieb Akeem al Harun:

    @Eleazar Ich verstehe deinen Einwand, sehe das aber anders.

    Ideen und Lösungsvorschläge, die nicht die Organisation eines neuen Cons beinhalten, finde ich gut.

    Sollte sich herauskristallisieren, dass nur ein neuer Con das aktuelle Problem lösen könnte, dann muss irgendwer die Arbeit machen. Ich finde es unredlich, wenn jemand einen solchen Vorschlag macht und dann ernsthaft erwartet, dass jemand anderes diese Arbeit macht.

    Ich war lange genug selbst Con-Orga um beurteilen zu können, dass das ein ganzer Sack voll Arbeit ist. Umso mehr, wenn es darum geht, eine neue Location zu erschließen.

    Und ich organisiere seit 20 Jahren Feste und Aktionen mit zig Aktiven und mehreren hundert Besuchern und habe diesen destruktiven Mechanismus regelmäßig beobachtet. Das ist der Tod im Topf!

    "Redlichkeit" ist ein ganz komisches Wort in dem Zusammenhang. Du unterstellst damit, dass jemand, der einen neuen Con für eine gute Lösung hielte aber ihn nicht organisieren wll, zu träge, automatisch zu faul und zu bequem ist, um das zu tun. Vielleicht ist er einfach nur ein schlechter Organisator, kann nicht reisen oder muss regelmäßig an Wochenenden arbeiten.

    Trennung der Bereiche ist sinnvoll. Und selbst wenn jetzt rauskäme, "Ein zweiter Nordlichtcon wäre die Lösung", aber es fände sich niemand, der das stemmen kann - wer sagt denn, dass nicht in drei Monaten Leute im Forum auftauchen, die genau dazu Lust hätten und einen Ostsee-Con aus der Taufe heben. Eine wirklich gute Idee sucht sich auch ihre Arbeiter. Sonst ist es keine wirklich gute Idee.

    • Like 3

  9. Für mich kristallisiert sich gerade raus, dass die (sehr schnelle) Überbuchung eigentlich nur ein Problem des Nordlichtcons und des West-Cons ist. Beim West-Con ist die gute Erreichbarkeit für viele wohl ein Faktor. Beim Nordlicht-Con die Tatsache, dass es die einzige Con im Norden ist. Außerdem passt die Zeit gut und zweitens sind die Con-Orte beliebt.

    Theoretisch könnte man an denselben Orten an anderen Terminen (mit einer anderen Orga) noch einen weiteren Con veranstalten. Zwei von drei Fliegen mit einer Klappe.

    Ich hätte dabei aber ein unsicheres Gefühl. Reicht die Überbuchung und das Interesse für zwei Cons? Nimmt man sich dann nicht selbst das Publikum weg?

    Und selbst wenn man die Idee modifiziert und 50 bis 100 km weiter zieht: Macht das einen Unterschied?

    Würde ein sehr kleiner, zweiter Con (wie groß müsste der sein) eine gute Lösung sein?

    Ich kann das nicht beantworten.


  10. vor 11 Minuten schrieb Akeem al Harun:

    Grundsätzlich kann ich anregen, dass diejenigen, die einen weiteren Con als Lösungsweg aus der Misere (?) sehen, herzlich dazu eingeladen sind, einen weiteren Con zu organisieren. (Aber natürlich an einer anderen Stelle... ;))

    Ich kann diese Reaktion verstehen und sie ist typisch, hat aber auch was Destruktives. Aber glaub mir, meiner Erfahrung nach führt dieses: "Wenn du ein Problem siehst / einen Vorschlag hast, dann kümmer dich doch um die Umsetzung" genau zu zweierlei:

    1.) Keiner traut sich, noch eine Idee zu äußern oder ein Problem anzusprechen.

    2.) Keiner hat mehr Lust, ein Problem zu lösen.

    Der einzige Sinn und Zweck einer solchen Gesprächstaktik ist, eine Debatte im Kern zu ersticken und ein "Es läuft schon alles richtig - behelligt mich nicht mit eurem Scheiß" zu zementieren. Keiner traut sich mehr, irgendeinen Vorschlag zu machen, weil ihm sofort ein unübersichtlich hoher Berg Arbeit zugeschoben wird. Dabei bleibt ungeheuer viel kreatives Potential auf der Strecke. Aber auch Motivation zur Aktion.

    Nein, Problemanalyse oder Analyse "Haben wir ein Problem?" und Ideensammlung müssen für sich alleine stehen. Und denen ist nicht permanent mit "Nein" oder "Ja, aber..." zu begegnen.

    Umsetzung und Problemlösung müssen dann separat dikutiert werden.

    Warum? Leute mit Ideen müssen nicht zwangsläufig Leute mit Zeit, Lust und Geschick für die Aktion zu sein. Und letztere müssen nicht Leute mit Ideen sein. Verquicke ich beides - wohlmöglich noch mit einem moralischen Unterton - dann baue ich unnütze Hürden auf.

    Niemand, aber auch wirklich niemand hat in der Diskussion ansatzweise behauptet, die Orgas würden schlechte oder unzureichende Arbeit tun. Keiner, der irgendwelche Ideen geäußert hat, hat konkrete Arbeitsaufträge an irgendwen erteilt. Keiner sollte sich angegriffen fühlen müssen oder sich für irgendwas verteidigen sollen... meinen. Und selbst wenn: Es ist doch selbstverständlich, dass hier keiner aus der zweiten und dritten Reihe irgendwelche Aufträge erteilen kann. Aber andererseits: Wenn eine Orga hier irgendetwas findet, was sie umsetzen möchte, warum sollte sie sich nicht bedienen

    Es geht um die Fragen: Gibt es ein Problem? Wie sieht das aus? Sollte und kann man was dagegen tun? Und was am besten? Eine Reihe sehr konstruktiver Vorschläge sind doch bereits gemacht.

    • Like 3

  11. Ich bin hin- und hergerissen. Was mich ein bisschen stört: Ich habe den Eindruck, der Spieler nutzt den Kampfrausch, um die für ihn optimale Lösung zu ergreifen. Das hat für mich ein Geschmäckle.

    Wenn der Kampfstab da ist, dann muss er den nehmen. So weit, so klar. Es hakt ja im Berserkergang auch nicht alles aus.

    Wenn der nicht erreichbar ist, dann kann man das wie beschrieben mit einer Willenskraftprobe machen.

    Ansonsten folge doch der Argumentation des Spielers: Berserkergang bedeutet, ich will meinen Gegner möglichst effektiv umhauen. Ich hau dann nicht mit den Händen zu, wenn ein Schwert, das mir ja vertraut ist, vor meinen Füßen liegt. Und ich bastel mir auch keine Keule aus einem Stuhlbein oder nehme auch nicht die Essstäbchen usw.

    Aaaaber irgendwann ist der Berserkergang wieder vorbei und ich bin mit den Folgen meiner Handlungen konfrontiert. Habe ich einen Gefährten masakriert, habe ich was mit der Gruppe was zu besprechen. Habe ich gegen meine Glaubensgrundsätze verstoßen, ist wohl irgendeine Buße fällig.

    "Mildernde Umstände" oder "verminderte Schuldfähigkeit" haben im Mittelalter bei Übertritten gegen religiöse Gebote wohl nicht viel gezählt.

    Das kann man mit seinem Spieler besprechen, was da als Wiedergutmachung passt und das fände ich auch interessanter, als eine einsame SL- oder Spielerentscheidung.

    Alternativ: Der Abenteurer greift nach dem Schwert und haut zu. Dann würfelt er jede Runde vergleichbar zum Verlassen des Berserkergangs. Gelingt der Wurf, hat er einen hellen Moment und wirft das Schwert weg. Er bleibt im Berserkergang, aber kann jetzt im Waloka weitermachen.

     

    • Like 1

  12. vor einer Stunde schrieb stefanie:

    daaavid, die Idee der Wartesemester (wenn ich das einfach mal so nennen darf) ist von Orga-Seite her wirklich nicht zu realisieren. 

    Völlig unbeleckt von der nötigen, dahintersteckenden Arbeit:

    Wäre es eine Idee, wenn man den Leute, die auf der Warteliste stehen bleiben,

    a.) das nächste Jahr eine Einladung mit einer um eine Woche früheren Anmeldefrist geben würde.

    b.) ihnen auf dem nächsten anstehenden Con eine um eine Woche frühere Anmeldefrist geben würde.

     

    a.) dürfte ohne größere Probleme gehen, bedeutet aber eine lange Wartezeit.

    b.) bräuchte ein entsprechendes Häckchen auf der Anmeldung und hätte den Nachteil, dass die folgende Con ja ganz woanders stattfindet.

     

    Laienhaft gedacht halte ich a.) bei einer Warteliste von 10 Leuten jetzt für eine nette Geste und einen eher kleinen Aufwand.

     


  13. vor 3 Minuten schrieb EK:

    Dann wäre es interessant zu erfahren, zumindest für mich, welches Problem Du jetzt genau siehst, das Du lösen willst,

    Ich denke, dass Leute gefrustet sind, wenn sie zu einem Con wollen, aber keinen Platz bekommen. Wenn Leute zurückgewiesen werden müssen, die sich für Midgard interessieren, ist das eine verpasste Gelegenheit, Leute für Midgard zu begeistern. Wenn es ein allgemeines Phänomen ist, bräuchten wir wahrscheinlich mehr Cons.


  14. vor 50 Minuten schrieb Solwac:

    Wie? Wurden Interessenten vorher demotiviert und deshalb nicht mehr interessiert? Oder konnte die Veranstaltung vergrößert werden?

    Denn ich sehe keine andere Möglichkeit wie Angebot und Nachfrage ansonsten angeglichen werden können.

    Sollte das von mir Fettgedruckte ein Witz sein oder willst du testen, ab wie viel Zynismus ich nicht mehr antworte?

    Es wurde eine zweite Veranstaltung ins Leben gerufen und weitere wurden für die Altersgruppe geöffnet. So können wir nicht jedem alles, aber allen etwas innerhalb der Sommerferien anbieten. Es gibt nicht nur zwei, sondern vielerlei Möglichkeiten. Die konkrete Änderung ist aber gar nicht so entscheidend, sondern ob man etwas als (auch) ein Problem erkennt oder eben nicht.

    Und weil hier der angepisste Ton immer mehr zunimmt: Ich sehe das "Problem" gar nicht als Problem der Orga eines überfüllten Cons.

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  15. vor 4 Minuten schrieb Randver MacBeorn:

    @Eleazar: Beabsichtigtst Du in absehbarer Zeit auf Cons zu gehen? Denn m.E. wurde das Thema von einem - laut meiner Erinnerung - Nicht-Con-Gänger losgetreten. Insofern frage ich mich, welche Relevanz dieses Thema für Dich hat? Mir ist die Situation so wie sie ist allemal lieber als wenn auch nur ein einziger Con nicht genügend Teilnehmer findet, vielleicht abgesagt werden muss und die Veranstalter ggf. dabei sogar Geld verlieren.

    Du hast recht. Ich bin kein Con-Gänger. Aber ich sehe Cons auch als eine Art Werbung für mein Lieblingsspiel an. Da fand ich es problematisch, dass eine Ausbuchung des Nordlicht-Cons nach 31 Stunden von einigen geradezu gefeiert wurde. Neben dem Glückwunsch für ein attraktives Con-Konzept und neben der Tatsache, dass die Orga die Sorge um eine ausreichende Finanzierung los ist, meinte ich, dass so eine frühe Ausbuchung auch negative Konsequenzen hat. Das konnten etliche Con-Gänger und Con-OrganisatorInnen nachvollziehen. Insofern habe ich mich weiter an der Diskussion beteiligt.

    Ich selber habe meine Erfahrungen in einem ähnlichen Bereich gemacht, wo ein Freizeitangebot absurd schnell ausgebucht und überbucht war, was zu einigen Frustrationen, Enttäuschungen und Ärger geführt hat, während die Organisatoren jeden neuen Rekord quasi bejubelt haben. Als ich mich da einbringen konnte, haben wir Alternativen gesucht, um nicht so viele Leute abweisen zu müssen. Manche der Erfahrungen halte ich für übertragbar.

    Diesen Strang hier habe und ich hätte ich als Nicht-Congänger nicht eröffnet. Meinen Senf im Sinne einer Außenperspektive dazuzugeben, habe ich kein Problem. Und sehe auch keins.

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