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Ma Kai

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Alle Inhalte erstellt von Ma Kai

  1. Thema von daraubasbua wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Mir wird hungrig! Ich empfehle ansonsten noch die Metzgerei des Klosters Beuron.
  2. Thema von Ma Kai wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Na ja, eine gewisse (negative) Korrelation zwischen Mut und der Beschränkung auf Fernkampf und Magie gibt es schon. Wer immer nur irgendwas schleudert, begibt sich dabei eben persönlich nicht in Gefahr. Das ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Persönlichkeit einer Spielfigur über ihre Schwächen definiert wird. Serdo hat aber, wie ich finde sehr schön, dargestellt, daß es auch andersherum geht. Die Figur hatte die Chance, in der beschriebenen Situation Persönlichkeit dadurch zu zeigen, daß sie im entscheidenden Moment ihre Schwäche überwindet.
  3. Na ja, Midgard fängt ja mal an mit einigen dicken Büchern. Das Durcharbeiten derselben hat mehr gemeinsam mit den Tätigkeiten während und nach einem Studium, als mit denen eines Zerspaners oder Bandarbeiters (auch wenn die inzwischen auch einiges zu Lesen bekommen). Selbst wenn man das Spiel beigebracht bekommt, muß halt irgendjemand im Freundeskreis sich mal durch den Bücherwust durchfressen. Wer das macht, hat tendenziell (ich freue mich auf die hundert Ausnahmen) auch die Möglichkeit, Fähigkeit usw. zu studieren. Eine Korrelation von Midgard-Spielen (und wahrscheinlich auch vom Spielen der komplexeren Typen wie Zauberer oder KanThais) und höheren Bildungsabschlüssen ist daher logisch. Über das Spiels selbst sagt das gornischt aus. Phantasie und Einfallsreichtum sind für das Erreichen eines akademischen Abschlusses absolut nebensächlich.
  4. Ja, aber warum fordertes du den PW? Hmmm, vermutlich weil es die Eigenschaft Selbstbeherrschung gibt und sie auf die Situation paßt. Wenn es Sb nicht gäbe, würde ich etwas anderes machen. Auch die des Ignorierens? Er kann alles, was seine Umwelt (der SL) ihm sagt, ignorieren. Er kann auch sagen, er geht jetzt durch die Wand, weil in seiner Sicht der Spielwelt ist die nicht da. ach die alte Methode, gibbet es da nix passenderes, als das der Diplomat bei nem Patzer in die Blumen Wasser lässt, da gibt es anderes. Klar, war plakativ. Hier im Forum sind unter "Best of Krits" eine Reihe schöner Beispiele aufgezeichnet.
  5. 2. finde ich trotzdem falsch, welche Optionen hatte der Spieler den? Warum forderst du den Prüfwurf? Das unglückliche Beispiel... tja, es könnte passieren, daß ich eine solche Situation bewußt in ein Abenteuer eingebaut hätte, d.h. daß es zumindest Teil eines Seiten-Handlungsstrangs wäre, daß es zwischen den Spielerfiguren und dem NSpF-Laird knistert, wenn nicht knallt. Es könnte auch sein, daß ein Spieler in vorangegangenen Szenen darauf bestanden hätte, seinen Glauben ausführlich auszuspielen, und ich daraufhin diesen Faden dann auch mal von Seiten der Spielwelt aufgenommen hätte. Solche Dinge... Der Spieler hat eigentlich jede Menge Optionen. Während ich als Laird anfange, gotteslästerlich zu schwadronieren, kann er selbst direkt deeskalierend wirken, indem er z.B. versucht, eine andere Diskussion anzufangen, oder seine Figur hart schlucken, zwei Hähnchenkeulen und etwas Brot vom Tisch nehmen und abrupt den Raum verlassen läßt (um dann draußen weiterzuessen). Wenn es zur inneren Explosion gekommen ist (es ist nunmal - und das war vielleicht der wirkliche Punkt meines Beispiels - durch die reine Existenz der Eigenschaften "Selbstbeherrschung" und "Willenskraft" die freie Verfügung des Spielers über seine Figur eingeschränkt) habe ich ja schon im ursprünglichen Beispiel dargestellt, wo der Spieler jederzeit die Kontrolle über seine Figur wieder übernehmen kann. Ich setze es allerdings schon als Mittel ein, auch im Dienste der Spannung, daß ich Spielern nicht ewig zum Nachdenken gebe. Manchmal setze ich Leute bewußt unter Zeitdruck. Ein anderer Punkt, wo Spieler vielleicht nicht alles bestimmen können, ist wenn "einser" fallen. Diese interpretiere ich bisweilen mit einer gewissen dramatischen Freiheit - nicht notwendig gegen die Spielerfiguren, einfach so, daß mehr Kino draus wird. Vielleicht wäre es der Spielerfigur lieber, wenn sie "nur" gestolpert und nicht auch noch in den Haufen Wassermelonen hineingefallen wäre, aber das mußte in dem Moment halt gerade sein. Ich sollte betonen, daß das Geschmacks- und persönliche Stilsache ist - die anderen SLs in unserer Runde machen das anders. Es haben sich auch schon Spieler über meine Art beschwert; andere finden es klasse. Anderwerts habe ich es allerdings schon erlebt, daß ich eine NSpF in ein Gespräch verwickeln wollte und mir gesagt wurde, "Du erzählst ihr <etwas, das ich ihr aus relativ offensichtlichem Grunde eigentlich grad gar nicht erzählen wollte>" - ich "wie bitte" - SL "kuck mal in 'Verhören' rein". Nuuun ja - das würde wohl einigen hier Beteiligten noch weniger gefallen, allerdings gibt es dazu schon eine Diskussion hier im Forum.
  6. Sicher? Askese ist eine Fertigkeit und Blutmeisterschaft ein Zauber. Also zwei Paar Stiefel. Man darf doch auch Wagemut oder Bärenwut auf einen Berserker zaubern. ... und dann Beschleunigen auf sich selbst!
  7. Na ja, ich fordere die Reaktion des Spielers explizit und nicht implizit. Die implizite Aufforderung an den Spieler, endlich was zu sagen, bestimmt nämlich seine Handlungen. Das finde ich nicht okay. Wenn nichts kommt, frage ich auch explizit. Der Punkt war halt, manchmal gibt man durch die Forderung nach bestimmten Würfen (gerade auf Sb und Wk) und/oder als Folge derselben dem Spieler schon seine Handlungen vor. In unserer Gruppe würfeln oft Spieler von selbst gerade auf diese zwei Eigenschaften, es kommt aber halt auch vor, daß der SL Pws verlangt, wenn man eigentlich am liebsten ganz still und leise und unauffällig wäre. Und so einfach wegreden läßt man die Spieler das dann auch nicht ("ich explodiere zorneswütig, beherrsche mich aber so, daß ich nur hochrot werde und unterdrückte Flüche murmele" - ha ha ha).
  8. Ich treffe im wesentlichen zwei Arten von Entscheidungen für meine Spieler: 1. "ich nehme an, Ihr habt jetzt alles in der Stadt erledigt und reist wie besprochen mit dem Wagenzug nach Nansur" (Pause) "Als Ihr Euch dort dem Stadttor nähert..." 2. "Dein Pw:Sb ist fehlgeschlagen? Deine Figur wird ob des gotteslästerlichen Schwadronieren des Lairds immer zorniger und explodiert schließlich in einem Wutausbruch" (Pause - Spieler kann hier übernehmen) "Du stehst mir hochrotem Kopf vom Tisch auf..." (Pause wird länger - Spieler, übernehmen Sie!) "... und rufst 'Ormut wird die Verblendeten Verbrennen..." (Spieler, sag endlich was) usw.
  9. Thema von Hornack Lingess wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Auch ein Or kann prügeln. Allen dreien ist aber gemeinsam, daß sie sich lieber nicht alle APs im Kampf rausschlagen lassen sollten, ein Krieger oder Söldner ist also schon noch ein Quäntchen besser. Aber meiner Erfahrung nach sind die Mischtypen schon "gut genug".
  10. Thema von Mitel wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Wasserflug mit Landung auf der Donau? Mit dem Zug sind es doch auch nur 8 Stunden. Und man kann im Zug auch spielen - gemeinsam ein Abteil reservieren.
  11. Manchmal ist dieses Vertrauen sogar notwendig, damit das Abenteuer gelöst werden kann. "Hmmm, das ist jetzt aber seltsam - hier ist etwas faul, laßt uns da mal reingucken" und eben nicht "der blöde Spielleiter pfuscht mal wieder an den Regeln rum, ich will raus hier".
  12. Thema von Ma Kai wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard-Smalltalk
    So sehe ich das eigentlich nicht. Wir haben weiterhin die EW/WWs, wir haben die Eigenschaften, in die die Person zahlenmäßig gefaßt wird, wir haben die Fertigkeiten - alles das sind durchaus recht Midgard-spezifische Dinge. Danke für den Erfahrungsbericht.
  13. Spaß wollen wir doch alle haben. Haben wir auch, sonst würden wir etwas anderes machen und wären nicht hier. Deshalb ist es aber trotzdem sinnvoll, hier Regeln zu diskutieren, denn erstens bringen die vielen wohlinformierten und erfahrenen Teilnehmer hier fast immer interessante Punkte ein, an die ein Einzelner (ganz gleich wer) so nicht gedacht hätte, und zweitens, wenn sich eine Gruppe aus dem Forum hier auf etwas einigt, dann kann man es vielleicht auch einmal auf einem Con so spielen (ausprobieren).
  14. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Die Differenzmaschine
    Tja, offensichtlich konnten die Manager bei Apple besser rechnen als die Manager bei AT&T...
  15. Ist nicht Angst für einen Grad 1-Zauberer auch eine Überlebenshilfe?
  16. Thema von Hornack Lingess wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Du bringst uns auf Gedanken...
  17. Thema von Hornack Lingess wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Also, laßt uns Powergamer sein und die "perfekte Abenteurergruppe, die für alles gerüstet ist" basteln! Ich würd' sagen: 1 x Sp, wegen dessen Fertigkeiten 1 x Wa für draußen (und Spurenlesen) und als Kämpfer 1 x Or, fürs Heilen und als Kämpfer 1 x Ma oder Hx, für die Sprücheauswahl und Kunden Natürlich dürfen es auch mehr sein, aber das ist mal die Grundausstattung. Extra Kämpfer braucht man m.E. nicht, es kommt auch so genug Kampfkraft zusammen. Beschleunigter Or, Sp mit Fechten, Wa mit seinen AP... das wummt schon genug. Interessanterweise ist unsere Bonner Runde davon gar nicht soooo weit weg, nur haben wir einen Gl statt Sp (deshalb in dem Bereich auch Lücke), einen Th statt Ma/Hx (der tut's auch), und zusätzlich noch einen Elfen (immer nützlich). Wir sind halt erfahrene Spieler...
  18. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Ma Kai in Sonstiges zu Abenteuer
    Dungeons? Sparsam. Kann Spaß machen, aber es sollte halt selten sein. Die meisten spannenden Romane kommen auch ohne Verliese aus, oder? Wenn, dann wäre Logik in der Anlage (à la Serdo) schon schön.
  19. Thema von Mitel wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Hallo Akeem: zwei Dumme, ein Gedanke! Der Geistesblitz schlägt doppelt ein!
  20. Thema von Mitel wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Es war schließlich auch mindestens einer aus Sylt beim Südcon. Wenn Ihr es bis nach Koblenz schafft, nehme ich Euch die restliche Strecke zum Westcon mit.
  21. ... das aber auch unabhängig von der AP-Situation des Angegriffenen. Waffe +19 ist jetzt auch nicht sooo häufig. (aber ich habe in letzter Zeit zwei Figuren neu erschaffen, die beide dem Konzept "einfache Waffe, hoher Angriffswert" folgen. Grundsätzlich bin ich also Deiner Meinung).
  22. 74 in den sechs ersten Eigenschaften, 66 wenn Au/pA/Sb/Wk dazukommen (die Würfel geben mir verdächtig oft häßliche, unbeherrschte Typen. Sollte mir das etwas sagen?). Am höchsten liegt mein Kampagnenmensch, 86 (vor allem, weil er eng beieinander liegt: 81-99-83-85-76-89), insgesamt dann aber runter auf 69 (40-94-11-34). Am niedrigsten liegt ein Söldner, den ich für ein Conabenteuer auf Grad 5 erschaffen hatte (65), gefolgt von meinem Conkampagnenabtenteurer (67). Wenn man Au/pA/Wk/Sb dazunimmt, ist am höchsten ein Con-Priester (75), am niedrigsten ein Söldner in unserer Zweit-Kampagne (60).
  23. Thema von Bruder Buck wurde von Ma Kai beantwortet in M4 - Sonstige Gesetze
    Ich denke mal, wenn die Figuren nicht wollen und die Spieler die Punkte nicht auf den Bogen schreiben, dann existieren sie deswegen trotzdem noch - nur der Spieler macht eine klare Aussage, daß ER/SIE sie nicht nutzen wird. Es ist dem Spielleiter als Vertreter der Götter unbenommen, trotzdem entsprechend Buch zu führen.
  24. Thema von Gandubán wurde von Ma Kai beantwortet in Alba
    Pragmatisch wäre natürlich eine "zwei Hüte-Regelung" möglich... das Land hat den selben Status wie zuvor (d.h. wohl Clansland) und es sitzt dort ein Syre, der seinem Clanslaird verantwortlich ist. Soweit, so gut. Jetzt ist der Syre auch noch Ordenskrieger - so ein Pech aber auch. Der Clan kann das ja erst einmal ignorieren, und solange sich der Syre so benimmt, wie man das von einem Syre erwartet, geht das auch gut. Sonst ist der Clan verärgert, mit entsprechenden Konsequenzen. Die Kirgh wird wohl nicht irgendwelche verstaubten Statuten in den Weg stellen, wenn einer ihrer Mitglieder zu weltlicher Macht und Wohlstand gelangt (es geht hier um die Dheis Albi, nicht um das Christentum, insofern wäre ich ob der Existenz von Armutsgelübden u. dgl. mal allgemein deutlich skeptischer). Sie wird allerdings auch ihre Erwartungen an ihren Ordenskrieger haben, nämlich (wie schon erwähnt) Tempel, Kloster, Spenden. Solange sich also der Ordenskrieger so benimmt, wie man das von einem Ordenskrieger erwartet, geht das auch gut. Sonst ist die Kirgh verärgert, mit entsprechenden Konsequenzen. Der arme Kerl hat also für seine Wundertaten und den Rückhalt der Kirche jetzt noch mal extra bezahlt. Es gibt jetzt eben viele Erwartungen an ihn. Wenn er sie erfüllt, ist er offensichtlich zu höherem Amt geboren... Es gäbe ansonsten evtl. als Analogie noch die Kirghlairds, aber die sind ja auf Kirgh-, nicht Clanland, das ist also unkomplizierter als hier. Der Clan wird sich das Land nicht ohne Gegenleistung nehmen lassen.

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