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[Hausregel?] Rüstungsschutz beim kritischen Treffer


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Kann mir mal irgendjemand erklären, wo ihr dieses " der Schaden repräsentiert mehrere Treffer in der Runde" herhabt ?
Also ich habe es einfach nur meiner Fantasie entnommen, eventuell auch mal bei einem anderen Rollenspiel aufgeschnappt. Da ich diverse LARP- und auch mal Schaukämpfe beobachtet (bzw. mitgemacht) habe, konnte ich mir halt nicht vorstellen, dass man in 10 sec nur einmal zuschlägt und nur einmal Schaden macht. Dafür ist der Zeitraum einfach zu lange.

 

Für mich ist das jedenfalls "nur" eine notwendige Krücke, um mich in den Kampf einzufühlen und so ein besseres "Erlebnis" zu haben, respektive als SL bessere Beschreibungen abzuliefern. Realismus an sich ist mir nicht so wichtig, aber ich brauche halt einfach den Film in meinem Kopf. :dunno:

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Kann mir mal irgendjemand erklären, wo ihr dieses " der Schaden repräsentiert mehrere Treffer in der Runde" herhabt ?
Also ich habe es einfach nur meiner Fantasie entnommen, eventuell auch mal bei einem anderen Rollenspiel aufgeschnappt. Da ich diverse LARP- und auch mal Schaukämpfe beobachtet (bzw. mitgemacht) habe, konnte ich mir halt nicht vorstellen, dass man in 10 sec nur einmal zuschlägt und nur einmal Schaden macht. Dafür ist der Zeitraum einfach zu lange.

 

Für mich ist das jedenfalls "nur" eine notwendige Krücke, um mich in den Kampf einzufühlen und so ein besseres "Erlebnis" zu haben, respektive als SL bessere Beschreibungen abzuliefern. Realismus an sich ist mir nicht so wichtig, aber ich brauche halt einfach den Film in meinem Kopf. :dunno:

 

Ich bin halt nur überrascht, wie das hier so locker als Grundsatz hehauptet wird. Z.B von Eike, von Solwac und auch von Hendrik.

Dabei steht ja nun im DFR was ganz anderes. :confused:

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Kann mir mal irgendjemand erklären, wo ihr dieses " der Schaden repräsentiert mehrere Treffer in der Runde" herhabt ?
Also ich habe es einfach nur meiner Fantasie entnommen, eventuell auch mal bei einem anderen Rollenspiel aufgeschnappt. Da ich diverse LARP- und auch mal Schaukämpfe beobachtet (bzw. mitgemacht) habe, konnte ich mir halt nicht vorstellen, dass man in 10 sec nur einmal zuschlägt und nur einmal Schaden macht. Dafür ist der Zeitraum einfach zu lange.

 

Für mich ist das jedenfalls "nur" eine notwendige Krücke, um mich in den Kampf einzufühlen und so ein besseres "Erlebnis" zu haben, respektive als SL bessere Beschreibungen abzuliefern. Realismus an sich ist mir nicht so wichtig, aber ich brauche halt einfach den Film in meinem Kopf. :dunno:

Was ganz anderes?

 

Ich bin halt nur überrascht, wie das hier so locker als Grundsatz hehauptet wird. Z.B von Eike, von Solwac und auch von Hendrik.

Dabei steht ja nun im DFR was ganz anderes. :confused:

Etwas ganz anderes?
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Kann mir mal irgendjemand erklären, wo ihr dieses " der Schaden repräsentiert mehrere Treffer in der Runde" herhabt ?

Ich habe das aus zahlreichen Realismus-Diskussionen, um MIDGARD-Skeptiker zu beschwichtigen. Schade, dass du den armen Rosendorn jetzt so unverblümt mit der harten Welt des wahren Regelwerkes konfrontiert. Ich hoffe, Rosi bleibt MIDGARD weiterhin treu - sonst war's das mit dem SüdCon! :worried:

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Dann ist auch weiterhin nur ein Angriff pro Runde erlaubt, da die restliche Zeit mit Finten, mit Ausweichmanövern oder Fehlschlägen erfüllt ist.

 

 

 

Ferner sehr deutlich am Beispiel des Doppelschlages beim beidh. Kampf.

Nun, also doch die Variante b) von mir.

Macht auch nur Sinn, wenn man sich den Fernkampf betrachtet.

Ein Schuss = einmal Schaden.

Ansonsten wären Schusswaffen sehr viel schädlicher als Nahkampfwaffen :rolleyes:

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Dann ist auch weiterhin nur ein Angriff pro Runde erlaubt, da die restliche Zeit mit Finten, mit Ausweichmanövern oder Fehlschlägen erfüllt ist.

<Hervorhebung durch mich.>

 

Diese Passage sagt doch ziemlich deutlich, dass der Rest der Runde durchaus nicht statisch ist. Allerdings gibt es maximal einen Treffer pro Runde (Sonderregeln wie beidh. Kampf oder Fechten mal ausgenommen).

 

Viele Grüße

Harry

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Dann ist auch weiterhin nur ein Angriff pro Runde erlaubt, da die restliche Zeit mit Finten, mit Ausweichmanövern oder Fehlschlägen erfüllt ist.

 

 

 

Ferner sehr deutlich am Beispiel des Doppelschlages beim beidh. Kampf.

Nun, also doch die Variante b) von mir.

Macht auch nur Sinn, wenn man sich den Fernkampf betrachtet.

Ein Schuss = einmal Schaden.

Ansonsten wären Schusswaffen sehr viel schädlicher als Nahkampfwaffen :rolleyes:

 

Was ich dir bestätigte, sogar mit dieser Seitenangabe. ;)

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Dann ist auch weiterhin nur ein Angriff pro Runde erlaubt, da die restliche Zeit mit Finten, mit Ausweichmanövern oder Fehlschlägen erfüllt ist.

<Hervorhebung durch mich.>

 

Diese Passage sagt doch ziemlich deutlich, dass der Rest der Runde durchaus nicht statisch ist. Allerdings gibt es maximal einen Treffer pro Runde (Sonderregeln wie beidh. Kampf oder Fechten mal ausgenommen).

 

Viele Grüße

Harry

 

Was willst du mir jetzt damit sagen ? :confused:

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Leutchens, mir ist durchaus bekannt, dass das Midgard-Regelwerk einige Mängel in Bezug auf meiner Vorstellung von einem echten Fantasie-Rollenspiel hat. Es gibt dort meiner Ansicht nach viel zu viele Regeln und sehr viele sind in meinen Augen unnötiger Quatsch.

 

Trotzdem wechsle ich aus sehr verschiedenen Gründen nicht zu einem reinen Storytelling-Spiel, welches ja meinen Wünschen viel besser entsprechen würde. Ein sehr wichtiger ist, dass ich die Welt und das System grundsätzlich kenne und damit zu leben gelernt habe. Mit ein paar Anpassungen (vor allem in Form von Ignoranz gegenüber den vielen unnötigen Regeln) komme ich mit den Unzulänglichkeiten relativ gut klar.

 

Ich habe mich hier nicht an euch gewendet, damit ihr mir die eigentlichen Aussagen des Regelwerks erklärt. Das ist uninteressant und ich denke, dass ich die passenden Passagen schon korrekt im Eingangsposting dargestellt habe.

 

Für mich ist es einfach immens notwendig, das Geschehen jederzeit bildlich vor Augen zu haben. Das kann durchaus unrealistisch oder cineastisch sein. Kein Problem, meine Fantasie ist ausreichend dafür. Trotzdem muss ich es auf meine eigene verquere Weise "verstehen".

 

Ich habe hier jetzt also das Problem, dass ich mir nicht 13 LP Schaden ausschließlich am Auge (oder auch nur am Kopf) vorstellen kann. Das müsste ich aber nach dem Wortlaut und/oder Sinn der bereits zitierten Regelpassagen. Jetzt überlegte ich mir also eine leichte Regeländerung, die mir die Vorstellung wieder ermöglichte. Weitere Vorschläge oder gänzlich andere Erklärungsansätze kamen bislang hinzu, ebenso wie Argumente gegen die Änderung(en) gesammelt wurden. Das war/ist extrem hilfreich und ich hoffe, auf dieser Basis weiter überlegen/diskutieren zu können.

 

Momentan schwanke ich ehrlich gesagt dazwischen, dass ich entweder die Regeln komplett unverändert lasse und halt hoffe, dass ich möglichst niemals wieder mit einer solchen Situation belästigt werde oder dass ich eben doch in diesem speziellen Fall den Rüstungschutz abziehe, da der Treffer den ganzen Körper und nicht nur das Auge/den Kopf in Mitleidenschaft gezogen hat.

 

Ihr seht, dass sich nach dieser kurzen Diskussion bei mir noch nicht sooo viel getan hat. Ich bin halt ein langsamer Denker. Nichts desto Trotz habe ich jede einzelne Äußerung/Erklärung wahrgenommen und lasse sie momentan gären. Solwacs Beschreibung ist schon mal sehr interessant. Hennis Beitrag ist argumentativ sehr hochwertig und könnte sich bei genauerer Betrachtung ebenfalls als Krücke für meine Unzulänglichkeiten erweisen. Allerdings ist eine geöffnete Schlagader (besonders am Kopf/Hals) i.d.R. ein Todesurteil. Hier muss ich noch ein wenig rumdenken.

 

Das Problem ist nach wie vor, dass der Kopf einfach nicht so viel Schaden verkraftet wie der Rest des Körpers. Hierzu bietet mir das Regelwerk aber leider nur sehr wenig an. Also muss ich IMHO entweder diesen enormen Schaden auf den ganzen Körper verteilen oder von einer unterschiedlichen Gewichtung von LP ausgehen. Natürlich kann fiktiv ein einzelner Treffer am Kopf 13 LP Schaden verursachen, während exakt der gleiche Treffer (gleiche Wucht, gleiche Schlagrichtung usw.) am Hintern wohl eher nur 2 LP Schaden anrichtet. Das wäre vielleicht eine Krücke für mich.

 

Naja, ich muss jetzt weiterhin darüber nachdenken. Ich hoffe aber darauf, dass ihr eventuelle weitere Erklärungsansätze ohne Rücksicht hier veröffentlicht und mit mir diskutiert.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Dann ist auch weiterhin nur ein Angriff pro Runde erlaubt, da die restliche Zeit mit Finten, mit Ausweichmanövern oder Fehlschlägen erfüllt ist.

<Hervorhebung durch mich.>

 

Diese Passage sagt doch ziemlich deutlich, dass der Rest der Runde durchaus nicht statisch ist. Allerdings gibt es maximal einen Treffer pro Runde (Sonderregeln wie beidh. Kampf oder Fechten mal ausgenommen).

 

Viele Grüße

Harry

 

Was willst du mir jetzt damit sagen ? :confused:

Das war eigentlich als Stütze für Rosendorns Gedankenwelt gemeint. Auch wenn nur ein Treffer pro 10 Sekunden möglich ist, läuft das Geschehen in den 10 Sekunden eine Runde nicht statisch ab. Höchstens vielleicht wenn beide bei 0 AP und < 1/2 LP sind.

 

Viele Grüße

Harry

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Natürlich kann fiktiv ein einzelner Treffer am Kopf 13 LP Schaden verursachen, während exakt der gleiche Treffer (gleiche Wucht, gleiche Schlagrichtung usw.) am Hintern wohl eher nur 2 LP Schaden anrichtet. Das wäre vielleicht eine Krücke für mich.

 

Naja, ich muss jetzt weiterhin darüber nachdenken. Ich hoffe aber darauf, dass ihr eventuelle weitere Erklärungsansätze ohne Rücksicht hier veröffentlicht und mit mir diskutiert.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

Dieser Erklärungsansatz gefällt mit unterdessen am besten :notify:
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@Rosendorn

 

Ich denke schon, dass ich dein Problem verstehe. Aus der Sichtweise, dass der EW:Angriff nicht denen einen Angriff in der Runde darstellt, sondern eher eine Summe mehrer Angriffe mit einem Gesamtschaden ist ergibt sich jedoch ein Problem: Diese Sichtweise vorausgesetzt müsste der EW:Angriff (und die entsprechende Abwehr) nur entscheiden, ob der Schaden leicht oder schwer ist, nicht ob überhaupt getroffen wurde. Laut Regelwerk schliesst AP Schaden Abschürfungen, kleine Risswunden usw. mit ein. Diese dürfte man sich aber jede Runde zuziehen, wenn eine Runde immer aus mehreren Treffern besteht. Dass man in einer Runde nämlich z.B. 5 Treffer hat (= 13 LP Schaden) und in der nächsten Runde gar nicht trifft (=0 LP/AP Schaden) kann ich mir wiederum nicht vorstellen. Während die Vorstellung ein Treffer oder kein Treffer von mir ohne weiteres zu Bewältigen ist.

 

Um noch mal auf deinen Ansatz der nicht gleichwertigen LP zurück zu kommen: Hast du noch den Boxkampf des älteren Klitschko im Kopf, in dem er sich eine häßliche Platzwunde oberhalb des linken Auges zugezogen hat, worauf der Ringrichter den Kampf abbrach? Der Schaden dürfte deutlich mehr als 1 LP betragen. Eine Wunde derselben Größe im Oberschenkel dürfte jedoch im Kampfgeschehen kaum auffallen.

 

Ein Augentreffer kann übrigens durchaus bedeuten, dass auch die Augebraue und die Tränensäcke sowie das Nasenbein betroffen sind.

 

Viele Grüße

Harry

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[...]Aus der Sichtweise, dass der EW:Angriff nicht denen einen Angriff in der Runde darstellt, sondern eher eine Summe mehrer Angriffe mit einem Gesamtschaden ist ergibt sich jedoch ein Problem: Diese Sichtweise vorausgesetzt müsste der EW:Angriff (und die entsprechende Abwehr) nur entscheiden, ob der Schaden leicht oder schwer ist, nicht ob überhaupt getroffen wurde.[...]
Warum? In meiner Vorstellungswelt entscheidet der Angriffswurf durchaus auch, ob die Wucht der Angriffe antrengend zu verteidigend ist.

 

Verdeutlichung:

 

  1. EW:Angriff erfolglos (<20) = Der Angreifer greift mit dem Schwert an, fuchtelt viel herum und versucht auf die verschiedensten Arten zu treffen. Allerdings sind die Angriffe so uneffektiv, sodass sich der Verteidiger kaum anstrengen muss, um da auszuweichen (deswegen auch keine AP-Verluste). Ein geschickt gehaltenes Schwert oder ein leichter Ausfallschritt sind nicht unbedingt besonders anstrengend, wenn die Angriffe sowieso weit ab sind. Beim LARP-Kampf kenne ich das beispielsweise von Kämpfern, die auf das Schwert, aber nicht auf den Gegner zielen.
  2. EW:Angriff erfolgreich (>=20), WW:Abwehr ebenfalls gelungen = Der Angreifer greift mit dem Schwert an, fuchtelt viel herum und versucht auf die verschiedensten Arten zu treffen. Diesmal sind die Angriffe so effektiv, dass sich der Verteidiger anstrengen muss, aber es gelingt ihm, größere (LP-)Verletzungen zu vermeiden (deswegen "nur" AP-Verluste).
  3. EW:Angriff erfolgreich (>=20), WW:Abwehr misslingt = Wieder fuchtelt der Angreifer viel herum und versucht mehrmals zu treffen. Die Angriffe sind auf jeden Fall effektiv und treffen diesmal den Verteidiger, dem es nicht gelingt, diesen auszuweichen. Die Wunden entstehen und werden durch den zusätzlichen LP-Verlust simuliert.

Also entscheidet der Angriffswurf so oder so, ob überhaupt getroffen wird.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Tja, so unterscheiden sich unsere Vorstellungswelten. Ich habe größere Schwierigkeiten damit, dass in einer Runde mehrere Angriffe erfolgen können, wobei mit einem Wurf pauschal alle Angriffe gelingen oder auch nicht, als damit, dass ein einzelner Hieb, an welche Körperstelle er auch immer einschlägt, viel Schaden macht.

 

Viele Grüße

Harry

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@Rosendorn: Wieso ist es so unvorstellbar, daß der Kopf 13LP Schaden einstecken kann? Ein Kopftreffer könnte u.U. sogar tödlich sein. Ein Treffer mit derselben Wucht am Hintern ist wohl kaum tödlich. Das ist finde ich keine Krücke, sondern eine gute Erklärung. Der Kopftreffer war gar nicht so wuchtig, hat aber den Gegner trotzdem sehr stark geschwächt und eine leicht Augenverletzung verursacht. Ein Schlag mit voller Wucht an den Kopf muß tödlich sein. Der ist aber sehr sehr unwahrscheinlich. Das wäre dann die 20/100.

 

Gruß

Tony

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