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KI Prompts Bildgestaltung- Konkrete Tipps zur Umsetzung

Hervorgehobene Antworten

Vor 54 Minuten, Akeem al Harun schrieb:

@Ma Kai Tipp: mach einen neuen Chat auf. Das Kontextfenster ist zu groß geworden.

Aber dann verliere ich allen Kontext, oder? Ist es nicht besser, den meisten Kontext noch zu haben und das, was er vom Anfang vergessen hat, wieder nachzufüttern? - ich denke, das probiere ich gerade aus...

Vor 14 Minuten, Ma Kai schrieb:

Aber dann verliere ich allen Kontext, oder? Ist es nicht besser, den meisten Kontext noch zu haben und das, was er vom Anfang vergessen hat, wieder nachzufüttern? - ich denke, das probiere ich gerade aus...

Nein, du musst der Kontext in einem neuen Chat neu herstellen.

Wenn das Kontextfenster einmal voll ist, wird der Chat immer unbrauchbarer.

Vor 8 Minuten, Akeem al Harun schrieb:

Nein, du musst der Kontext in einem neuen Chat neu herstellen.

Wenn das Kontextfenster einmal voll ist, wird der Chat immer unbrauchbarer.

Nicht nur das. Ein großer Kontext kann auch zu schlechteren Ergebnissen führen. Ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Je größer der Kontext ist, je schwieriger wird es die passenden Einträge herauszusuchen.

Die Hersteller arbeiten daran das Problem zu lösen. So als Faustregel kann man sagen: Je mehr Kontext je mehr Halluzinationen.

Vor 7 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Nicht nur das. Ein großer Kontext kann auch zu schlechteren Ergebnissen führen. Ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Je größer der Kontext ist, je schwieriger wird es die passenden Einträge herauszusuchen.

Die Hersteller arbeiten daran das Problem zu lösen. So als Faustregel kann man sagen: Je mehr Kontext je mehr Halluzinationen.

Siehe der von @Prados Karwan verlinkte Artikel hier: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/41037-k%C3%BCnstliche-intelligenz-und-rollenspiel-allgemeine-gedanken-%C3%BCber-eine-zunehmende-verbindung/page/5/#findComment-3859179

1 Stunde her, Ma Kai schrieb:

Es hat mir als nächstes wieder einen Ägypter gemalt - praktisch den gleichen, um genau zu sein. Es hat ihn nur nicht mehr als solchen bezeichnet.

Ich habe ihm jetzt stattdessen eine ausführliche Korrektur gegeben, aber die wird es erst heute Nachmittag umsetzen.

Ähnliche Phänomene habe ich auch erlebt:

Man gibt manchmal sehr konkrete Korrekturanweisungen, die dann aber erstaunlicher Weise keine oder kaum Umsetzung finden.

Beispiel bei mir: Blick in einen Raum in der Diagonale, der Blick erfaßt dabei die beiden gegenüberliegenden Wände, während die restlichen zwei Wände nicht sichtbar sind.

Die Raumbeschreibung hatte dezidierte Anweisungen, an welchen Wänden ein Kamin, die Tür und die Fenster waren. Für die Wände in Blickperspektive waren keine Fenster vorgesehen. Dennoch hat die KI sie hartnäckig dort eingefügt, teils gar die Holztür mit Fenstern versehen...

Mit einem halben Dutzend Iterationen habe ich es nicht geschafft, die Wand "fensterfrei" zu bekommen.

Vermutung:
Wenn man eine komplette Raumbeschreibung hat, die gewissermaßen alle Perspektiven des Raumes umfaßt, dann "will" die KI diese Elemente "unbedingt" auch irgendwie in ihr Bild einfügen - auch dann, wenn der Blickwinkel des Betrachters dies nicht zuläßt.
Das ist mir - rückblickend - auch schon bei anderen Bildern aufgefallen. Insbesondere solchen, wo man vom Standpunkt des Betrachters aus nicht den ganzen Raum "sehen" kann: An anderer Stelle hatte ich beispielsweise einen L-förmigen Raum. Hinter der Ecke vom L stand das Bett, was der Betrachter von seinem Standpunkt aus nicht hätte sehen können. Keine Chance, bei den Bildausgaben das Bett wegzubekommen...
Man muß hier vermutlich die Perspektive des Beobachters "mitdenken" - was dieser nicht sehen kann, sollte man nicht beschreiben, auch wenn es sich im Raum befindet.

Nun zu Deinem Medjise, der zum Ägypter wurde:

Vielleicht könntest Du folgendes probieren: Gib die Anweisung den "Ägypter" (oder den "Medjisen") aus dem Bild zu entfernen. Danach füttere ihn erneut mit der Beschreibung eines "richtigen" Medjisen. Dann gib die Anweisung, den Medjisen wieder ins Bild einzufügen. So kann man vielleicht die KI Assoziationskette durchbrechen.

Mit einer ähnlichen Taktik hatte ich mal bei einer Gesichtsänderung Erfolg: Nach diversen Iterationen hatte sich das Gesicht eines Charakters nach und nach immer mehr verfälscht. Dachte ich mir: Macht nix! Ich bin schlau, lade noch einmal das "Original-Gesicht" hoch mit der Anweisung, im Bild das Gesicht mit dem "Original-Gesicht" zu ersetzen. Ergebnis: Kaum eine Änderung.
Dann bin ich auf folgende Idee gekommen: "Nimm im Bild den Kopf des Charakters weg." Hat funktioniert. Dann habe ich das "Original-Gesicht" hochgeladen mit der Anweisung: "Setzte den hochgeladenen Kopft auf den Charakter ohne Kopf." Dies brachte in meinem Fall den Erfolg.

Zeit: 9.2.2026 um 11:00, Ma Kai schrieb:

Danke Euch. Probiere ich, wenn ich als nächstes drauf darf. Ich glaube, ich mache für dieses Thema einen neuen Chat mit GPT auf. Eigentlich wollte ich alles, was zu dem Abenteuer gehört, in einem Chat zusammen halten, aber das klappt nicht mehr gut.

Irgendwann wird Umfang ein Problem. Was früh im Chat liegt, verliert dann an Relevanz. Und zuviel Kontext-Menge führt dann zu Unschärfe. Ich kann aber nicht sagen, bis wohin Kontext noch "verbessernd" wirkt, wo der Sweet-Spot liegt, und wo dessen Menge abträglich zu werden beginnt.

"Ich fände es ja schön, wenn ChatGPT mich in den Bezahlplan locken würde, indem es hin und wieder anteasert, "schau her, und wenn Du bezahlst, dann biete ich Dir so viel mehr Qualität". Stattdessen beschneidet es immer mehr. Zuerst konnte ich Textfragen stellen bis zum Abwinken, und es war nur die Anzahl der Bilder pro Tag begrenzt. Nun ist nicht nur die Bildergrenze geblieben - und zwar gefühlt niedriger, im Moment etwa 4 - sondern wird auch durch Textfragen reduziert. Vier Fragen pro fünf Stunden sind eine echte Einschränkung."

Bei mir hat ChatGPT nach einem Tag gesagt:
"Hey, Du bekommst den ersten Monat ChatGPT Plus umsonst, dabei kannst Du jederzeit kündigen und Du wirst erinnert, wann eine Verlängerung nötig wird."
Erstaunlicherweise wurde dabei sogar PayPal als Zahlungsmethode angeboten, wobei ich zuvor gelesen hatte, daß dies nicht funktionieren solle.
Verdammte KI - muß gewußt haben, daß Glücksritter unfähig sind Versuchungen zu widerstehen...
Mit ChatGPT Plus kann man gefühlt sehr gut herumspielen - ich habe es nur ein einziges Mal geschafft, das Limit zu erreichen (die Cool-Down Periode sind da drei Stunden, glaube ich.)

"Außerdem gehen mir die Jugendschutzfilter auf den Nerv. Ich will Informationen darüber, dass bzw. wie eine Gliedmaße abgetrennt werden würde. Das kann im Abenteuer eine recht zentrale Rolle spielen, es ist mit Grund FSK 18, ich will aber wissen, was realistisch ist. ChatGPT befürchtet anscheinend, dass es mir die Anleitung zum Axtmördern gibt. Das ist so weichgespült, damit kann ich nichts mehr anfangen."

Das ist mir auch auf gefallen: Nachdem mein Glücksritter es zunächst "geschafft" hatte, einem Halbling ein Bein zu stellen, damit dieser in Obstkisten fällt und diese herunterreißt, wurde dies plötzlich geblockt, als ich dabei war, lediglich stilistischen Änderungen am Bild (Farbtöne, Malstil) vorzunehmen, nicht aber am Motiv selbst. Danach habe die ChatGPT einfach mal danach gefragt, was das Problem ist und warum ich z.B. den Glücksritter im Duell mit einem anderen samt blutender Wunden problemlos generieren kann, nicht aber beinstellend. Da kam dann eine Erklärung, die für mich allerdings nur teilweise stichhaltig war.

Für Deine Zwecke ist dann vermutlich eine "gewissenlose" KI besser. Enter Elon Musk mit Grok, was ja wegen generierter Pronodarstellungen mit Minderjährigen jüngst in der Kritik stand. Ich war mal neugierig und habe Grok die Anweisung gegeben: "Nimm dieses Bild (Glückritter stellt Halbling ein Bein), aber laß den Glückritter dem Halbling mit voller Kraft ins Gesicht treten." Wenn Kinderpornos für Grok kein Problem sind, dann dürfte dieses Prompt ja nicht einmal ein müdes Lächeln hervorrufen. Da ich dort nicht registriert bin, kam aber die Ausgabe "Grok ist zur Zeit ausgelastet, probier es später noch mal." Das habe ich dann aber nicht verfolgt.

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