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Schilde - gezieltes Zerstören mit Wurfwaffe


Räter

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Das bringt mich aber zu einer Frage: Wie würdet ihr das handhaben, wenn man versucht beim Laufen auf einen Gegner, mit einem gezielten Wurf (Wurfspieß, Handaxt usw) diesen Gegner zu "entschilden". Würdet ihr da einen Boni auf Abwehr geben? +4 oder +6? Ich würde das insoweit nicht tun, da eine Verteidigungswaffe ja eben dafür da ist, die Waffe des Gegner aufzufangen, bzw. die Wucht der Schlages.

Würdet ihr dem Schild Robustheitspunkte zugestehen, die der Angreifer mit schweren Treffern erst aufbrauchen muss, damit die Verteidigungswaffe zersört ist?

Oder würdet ihr dem Schildträger einen Malus auf seine Verteidigungswaffe geben, wenn es dem Angreifer gelungen ist, durch einen gezielten Wurf seine Wurfwaffe (also Wurfspiel, leichter Speer, vl. Handaxt usw.) im Schild des Gegners stecken zu lassen. Denn nun muss der Schildträger mit zusätzlichem Gewicht agieren.

 

 

Moderation :

Dieser sowie die folgenden Beiträge wurden aus der Diskussion Wurfwaffen und Sturmangriff - wer darf es verwenden herausgelöst.

 

Grüße vom Feuermod

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Zur Fußnote: Diese Regel greift ja auch, wenn der Gegner heranstürmt und so gesehen finde ich sie für ein in Formation stehende Einheit sehr stimmig.

 

Zum Angriff auf den Schild: Natürlich war ein Haupteffekt in einer Schlacht, dass durch einen Pilumangriff vielen Gegnern der Schild blockiert wurde. Vor allem weil ein Pilum ja extra so konstruiert war, dass es sich nach Einschlag in ein Schild oft verbog. Trotzdem wäre es dem Angreifer in der Regel ja noch lieber gewesen, er hätte direkt den Gegner getroffen. Ich würde daher folgendes vorschlagen wenn man diesen Effekt simulieren möchte:

 

Wehrt ein Verteitiger einen Angriff eines Pilums oder generell einer schweren Wurfwaffe ab und wäre ohne den Bonus seines großen Schildes (nur der schützt ja gegen Wurfwaffen) ein schwerer Treffer gelungen, so steckt die Waffe im Schild und reduziert die Schildfertigkeit um 2 Punkte bis man sie entfernt (volle Aktion in einer Kampfrunde, z.B. gelungener Str Wurf mit diversen Modifikationen), jeder weiterer Treffer der gleichen Art könnte z.B. einen weiteren Abzug von -1 bringen

 

Gruß

Neq

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Das bringt mich aber zu einer Frage: Wie würdet ihr das handhaben, wenn man versucht beim Laufen auf einen Gegner, mit einem gezielten Wurf (Wurfspieß, Handaxt usw) diesen Gegner zu "entschilden". Würdet ihr da einen Boni auf Abwehr geben? +4 oder +6? Ich würde das insoweit nicht tun, da eine Verteidigungswaffe ja eben dafür da ist, die Waffe des Gegner aufzufangen, bzw. die Wucht der Schlages.

Würdet ihr dem Schild Robustheitspunkte zugestehen, die der Angreifer mit schweren Treffern erst aufbrauchen muss, damit die Verteidigungswaffe zersört ist?

Oder würdet ihr dem Schildträger einen Malus auf seine Verteidigungswaffe geben, wenn es dem Angreifer gelungen ist, durch einen gezielten Wurf seine Wurfwaffe (also Wurfspiel, leichter Speer, vl. Handaxt usw.) im Schild des Gegners stecken zu lassen. Denn nun muss der Schildträger mit zusätzlichem Gewicht agieren.

 

Ich entschuldige mich schon im Vorraus, wenn mein Beitrag nicht zum Plog passt, der Gedanke kam mir nur so.

 

Ein "gezielter Angriff" auf den Schild ist ein gezielter Angriff auf eben diesen Arm. Also bekommt der Gegner einen ersten WW:Abwehr, bei dem die Verteidigungswaffe, mithin der Schild, berücksichtig wird und bei Misslingen einen zweiten mit+4 auf den WW:Abwehr, ohne Berücksichtigung der Verteidigungswaffe. Sind beide misslungen, ist der Verteidigungsarm nicht mehr zu gebrauchen. Warum sollte man die Sache unnötig komplizieren?

 

Dass so etwas allerdings aus einem "Sturmangriff" heraus nach Regeln möglich ist, würde ich erstmal ausschließen.

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@Einsi

Die Idee dabei ist ja, die Abwehr des Gegners dadurch zu schwächen, dass der Wurfspeer im Schild steckt bevor man dann in den Nahkampf übergeht.

Ich glaube in Troja im Kampf zwischen Achill und dem 2,5m Mann eindrucksvoll zu sehen (hat ihm aber auch nix genutzt :D )

Ich denke aber man zielt in erster Linie auf den Gegner und nicht gezielt auf den Schild.

 

Es ist aber ein feiner und recht häufig aufgetretener Nebeneffekt, dass der Schild beeinträchtigt wird.

 

Will man das im Spiel simulieren, bildet meine oben beschriebener Vorschlag den Effekt glaube ich ganz gut ab.

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Meine Frage wäre dabei gewesen, dass der Verteidiger bei einem geziehlten Angriff auf sein Schild wirklich auch diese +4 WW.Abwehr bekommt. Beim Arm ist es verständlich, beim Schild weiß ich nicht ob +4 da gerechtfertigt sind, weil das Schild eben zum Abfangen des Angriffes genutz wird.

Mein Hintergedanke war, dass man den Gegner so entwaffnen könnten. Und ihn zum aufgeben zwingt.

Diese "Armabhackerei" kommt bei uns in der Gruppe eigentlich doch ziehmlich oft vor.

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Meine Frage wäre dabei gewesen, dass der Verteidiger bei einem geziehlten Angriff auf sein Schild wirklich auch diese +4 WW.Abwehr bekommt. Beim Arm ist es verständlich, beim Schild weiß ich nicht ob +4 da gerechtfertigt sind, weil das Schild eben zum Abfangen des Angriffes genutz wird.

Mein Hintergedanke war, dass man den Gegner so entwaffnen könnten. Und ihn zum aufgeben zwingt.

Diese "Armabhackerei" kommt bei uns in der Gruppe eigentlich doch ziehmlich oft vor.

 

Der Bonus ist ja ein Spielmechanismus. Neq hat auch schon versucht, eine Lösung zu finden.

Nehmen kannst du diesen Bonus gerechterweise dem Abwehrenden auf keinen Fall, da er ja verhindern soll, dass ein bestimmter Effekt eintreten soll.

Ich denke, dabei ist relativ egal, ob nach einem solchen Treffer der ganze Arm aus dem Spiel genommen wird oder die Abwehr nicht mehr ordentlich funktioniert.

Man muss sich ja vor Augen führen, dass die Abwehr mit dem Schild nicht zwangsweise bedeutet, dass eine Waffe stecken geblieben ist. Sie rutscht ja in der Regel vom Schild ab, denn kein Angreifer verliert autotmatisch andersherum bei einer gelungenen Abwehr seine Waffe. ;)

Die meisten wollen das auch gar nicht. :D

Und ohne jegliche Erschwerung so etwas zu bestimmen, wäre ja Willkür.

 

 

Aaaalso:

 

Man könnte es über eine besondere Fertigkeit der Angriffswaffe regeln. Genau wie manche Waffen eine Zusatzaktion können (Wirbelangriff), bleibt der Pilum möglicherweise im Schild stecken. Dann muss man aber auch die Waffe beim Erlernen etwas teurer machen.

 

Man kann sich auch das Entwaffnen als Vorbild nehmen. Es gibt ja diverse Waffen, die so etwas können, wie der Kampfstab zum Beispiel. Allerdings sind diese zum einen "teurer" und zum anderen muss man auch noch etwas leisten, nämlich einen "schweren Treffer" nach Ansage.

Hat man das im Hinterkopf und kombiniert beides so käme man auf Folgendes:

 

Pilum wird eine Lernkategorie hochgestuft. Der Angreifer kann es mittels eines Angriffs schaffen, dass die Waffe im Schild steckenbleibt und dieser damit unbrauchbar wird. Dazu muss er diese Aktion ansagen und anschließend einen schweren Treffer landen. Bei dessen Gelingen verliert das Opfer nur AP, der Schild ist aber unbrauchbar.

 

 

So mein Vorschlag zu der Sache.

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Pilum wird eine Lernkategorie hochgestuft. Der Angreifer kann es mittels eines Angriffs schaffen, dass die Waffe im Schild steckenbleibt und dieser damit unbrauchbar wird. Dazu muss er diese Aktion ansagen und anschließend einen schweren Treffer landen. Bei dessen Gelingen verliert das Opfer nur AP, der Schild ist aber unbrauchbar. So mein Vorschlag zu der Sache.

 

Das hört sich stimmig an. Auf jeden Fall würde ich dann aber auch das Pilum als zerstört ansehen, wenn der schwere Treffer gelingen sollte. Immerhin verbiegt sich das Eisen wenn es den Leder/Holzkörper des Schildes durchstoßen hat.

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Ich würde die Lernschwierigkeit beibehalten, denn so groß schätze ich den Vorteil nicht ein. Sinnvollerweise muss bei der Wahl der Waffe bereits entschieden werden: Entweder der Speer ist mit stabiler Spitze für schwere Treffer gemacht (dies entspricht der Beschreibung im DFR) oder die Spitze soll sich verbiegen, dann besteht die Möglichkeit eines Schildtreffers. Dazu reicht ein schwerer Treffer mit dem passenden Speer, bei dem der Speer unbrauchbar wird und den Schild stark einschränkt. Hier halte ich einen Abzug von -4 für passend, nur wer seinen Schild außergewöhnlich gut beherrscht hat noch einen echten Vorteil. Für magische Schilde bräuchte es noch eine Idee.

 

Solwac

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Ich würde die Lernschwierigkeit beibehalten, denn so groß schätze ich den Vorteil nicht ein. Sinnvollerweise muss bei der Wahl der Waffe bereits entschieden werden: Entweder der Speer ist mit stabiler Spitze für schwere Treffer gemacht (dies entspricht der Beschreibung im DFR) oder die Spitze soll sich verbiegen, dann besteht die Möglichkeit eines Schildtreffers.

Solwac

 

Also müsste der Abenteurer von Vornherein mindestens einen Speer mit biegsamer Metalspitze bei sich führen. Ich würde das eher als eine Unterart des Wurfspießes interpretieren.

Wenn es ein Speer wäre, und es gelänge ein schwerer Treffer und der Speer bleibt stecken, dann würde ich dem Angreifer zudem noch in der nächsten Runden einen Möglichkeit einräumen, da er den Speer vermutlich noch in der Hand hielt als er den Schild durchstoßen hat, den Speer zurückzureißen und das Schild aus den Händen des Verteidigers zu ziehen.

PW:Kraft der beiden Nahkämpfer, wobei der Schildträger natürlich einen Bonus erhält, würde ich sagen.

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... und wenn wir dann die wirklich stimmige Ausarbeitung gefunden haben, dann können wir die endlich aus dem Regelheft streichen und in dem Abenteuer als Kasten bringen, wo man sie tatsächlich womöglich einmal im Jahrtausend braucht. Abenteurer benutzen diese wunderspezielle Kombination sowieso nicht.

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