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[Abenteuer]Der Kampf um den Mek´tha


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Nachdem Melia den letzten Rest des Eintopfes als Frühstück verspeist hat, packt sie einige nützliche Dinge, die sie gefunden hat zusammen, löscht das Feuer und erzählt dabei Cherry von den Ereignissen, die er wegen seines tiefen Schlafes verpasst hat. Danach macht sie sich auf die anderen einzuholen.

"Komm Cherry, wir müssen die anderen einholen, die haben uns anscheinend vergessen."

Als sie endlich bei ihnen angekommen ist, scheint sie ein wenig schlecht gelaunt zu sein.

 

"Man, habt ihr es eilig. Ihr hättet ja wenigstens auf uns warten können. Ich musste doch wenigstens das Feuer löschen."

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"Nicht aufregen, Melia," brummelt Grimlor, "wir dachten, Ihr wärt längst fertig. Jetzt seit Ihr ja hier."

Der Zwerg dreht sich um und stapft weiter voran. "Feuer ausmachen ... son Quatsch ... was soll an dieser Bruchbude denn noch kaputtgehen ... höchstens der Wald könnte abfackeln ... gar keine schlechte Idee ... aber jetzt ist es eh zu spät ... renn ich halt durch diesen dämlichen Wald ... "

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Cherry hatte noch nicht einmal richtig mit dem Frühstück begonnen, als die anderen schon losmarschieren. Leise stöhnend packt er in aller Eile seine sieben Sachen zusammen und rennt so schnell er kann hinterher.

Bei der Gruppe angekommen hört er gerade noch wie Grimlor seine letzten missmutigen Worte in seinen Bart grummelt. Da tippt er den Zwerg an: 'Du hast mir noch gar nichts von deiner Binge erzählt. Es würde mich sehr interessierenwie sie aussieht und wir scheinen doch sehr viel Zeit zu haben heute. Wir wonten zu Hause in einer grossen kuscheligen Höhle, die mein Grossvater in den grünen Hügel von Waldesend hatte graben lassen. Wir hatten eine gute Stube, eine grosse Küche, ein Esszimmer, 3 Schlafräume, ein Rauchzimmer und 4 Vorratskammern... Komm schon erzähl Du wie siehts bei Dir zu Hause aus.'

 

 

 

 

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Grimlor sieht Cherry verwundert an. Es scheint, als wolle er wieder zu einer seiner Schimpforgien ansetzen, doch dann tritt ei verträumter Ausdruck in sein Gesicht und ein Lächeln huscht über seine Züge.

 

"Ich komme aus Kheleb-dum. In Eurer Sprache heißt das Spiegelhalle," berichtet er. Die große Halle dort, wo sich der Rat unter Führung des Krom trifft, ist ganz mit poliertem Metall ausgekleidet. Das Licht der Laternen spiegelt sich tausendfach an den glänzenden Wänden - ein unvergeßlicher Anblick." Er legt Cherry freundschaftlich seine schwielige Pranke auf die Schulter. "Vielleicht kann ich sie Dir zeigen, wenn das hier alles vorbei ist. Meine Höhle liegt in der Nähe der großen Schmiede. Dort arbeiten 100 Zwerge gleichzeitig an 20 Essen. 50 Ambosse stehen da, und das Singen der Schmiedehämmer auf heißem Stahl ist ohrenbetäubend. Meine Höhle ist im Vergleich zu Eurem Hügel eher klein. Sie besteht nur aus einem Schlaf- und einem Wohnraum. Da ich noch nicht verheiratet bin, nehme ich meine Mahlzeiten zusammen mit den anderen Junggesellen im gemeinschaftlichen Speisesaal ein. Wenn ich frei habe, besuche ich aber auch oft meine Familie. Meine Eltern besitzen eine größere Höhle, wie sie für verheiratete Zwerge angemessen ist. Sie haben dort auch eine eigene Kochstelle, an der meine Mutter die tollsten Gerichte zaubert."

 

Ein wehmütiger Glanz tritt in die Augen des Zwerges. Er wendet sich wieder von Cherry ab und stapft ein Stück voraus. "Wir sollten uns besser wieder auf den Weg konzentrieren," murmelt er.

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Anarion marschierte hinter Cherry und Grimlor. Diese Halblinge waren immer wieder eine Überraschung für ihn. Gestern war er noch bewustlos aus den Stollen geholt worden und jetzt schwatzte er mit Grimlor über sein Heim. Warum konnte er so unbesonnen durch diesen Wald laufen. Der Elf spührte das Böse um ihn herum. Die unfreundlichen Bäume und Tiere, selbst das Gras auf dem Boden schien ihm unbehaglich. Langsam erhöhte er sein Tempo um Sha einzuholen...

 

"Sha, was ist mit diesem Wald? Als wir noch im Dorf waren hat er nicht halb soviel Hass ausgestrahlt wie jetzt. Spührst du die Blicke der Tiere? Wir sollten ein Floß bauen und den Strom abwärts fahren. Bald wird der Wald uns angreifen und dann ist es zu spät. Was denkst du?"

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In diesem Moment hört Anaraion die Stimme von Halgor hinter sich.

 

"Der Wald wird nicht angreifen. Noch nicht. Aber wir sollten spätestens Morgen Abend aus ihm heraus sein, danach kann ich für nichts mehr garantieren."

 

Während dieser Worten schließt Halgor zu Anarion und Sha Bian auf. Sein Gesicht, das beim aufwachen noch grau wirkte hat wieder etwas Farbe bekommen.

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Verwundert dreht sich Anarion zu Halgor um.

 

"Woher weißt du das? Du bist doch ein Mensch. Wie kannst du den Wald spühren so wie wir Elfen es tun? Wir sind niemals morgen Abend hier raus. Oder was sagst du Sha? Du warst doch auf einem Baum. Wie weit schätzt du müssen wir noch laufen?"

 

Nervös blickt der Elf zwischen Baumstämme und Gestrüpp...

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Sha Bian war schweigend marschiert. Als Anarion zu ihm aufholt sieht er ihn an und gerade, als er zu einer Antwort auf die Frage ansetzen will meldet sich Halgor von hinten. Sprechend schliesst er zu den beiden Elfen auf und sieht zwischen ihnen hin und her.

 

Sha Bian sieht Halgor mit befremdlicher Distanz im Blick an. Auf Anarions erneute Frage antwortet er:

"In den Süden konnte ich nicht so weit sehen, aber was ich sah waren mindestens zwei gute Tagesmärsche. Wenn es stimmt, was der Mensch sagt, wäre es vielleicht besser wenn wir die halbe Nacht durchgehen und nur eine kürzere Rast einlegen."

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Die Flöte also, das hatte er gestern Abend im Wald getan.

 

"Ich danke dir dafür Halgor. Deshalb ist das Böse jetzt noch stärker, die Wirkung der Flöte lässt langsam nach. Was ist mit diesem Wald blos los? Noch nie habe ich so etwas in einem so ehrenwertem Palast der Natur gespührt. Wir sollten den Rat Sha Bians befolgen und wenig rasten."

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'manchmal ist der kürzere Weg der längere und der direkte mit grossen Umwegen verbunden. wir sollten nachts nur weiter gehen, wenn wir sicher sind uns nicht zu verlaufen!' meint Cherry als er die Diskussion der anderen hört. 'ein Floss bauen halte ich für viel zu gefährlich, wer weiss was dieser Fluss noch alles an Stromschnellen und Wasserfällen bietet, ganz abgesehen, von irgendwelchen Ungeheuern, die im Wasser lauern.' sagt er und deutet auf den gemächlich dahinfliessenden Fluss. Ihm ist deutlich anzusehen, dass er schon beim gedanken an eine Flossfahrt deutliches Unbehagen fühlt. Wie um sich zu beruhigen fischt er noch geschickt eine Pflaue aus seinem Rucksack und beginnt sie abwesend zu verspeisen.

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"Cherry, wie sollen wir uns denn verlaufen? Ausser der Fluß verschwindet mitsamt seinem Lauf. Sicher wäre ein Floß gefährlich aber wie du weißt ist es dieser Wald ebenso. Unsere letzte Möglichkeit wäre ein Floß oder hat  jemand eine bessere Idee?"

 

Erwartungsvoll schaut Anarion erst Cherry und dann alle anderen an...

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"Da die Macht der Flöte das Böse nicht besiegen kann sondern lediglich ... verzögern, bin ich dafür wir versuchen unser Glück mit dem Fluß. Auch wenn es Dir, Grimlor, nicht zusagt. Anarion hat Recht, das Böse wird stärker. Die Melodie hat das Potential des Bösen nicht aufgehoben sondern nur ... verschoben. Sobald die Macht der Flöte ganz gebrochen ist, wird das aufgestaute Potential losbrechen."

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'nun ja' beginnt Cherry zögernd ' der Fluss könnte sich in viel Arme aufspalten, ja genau... oder... oder wir müssen wegen einem Dickicht einen Umweg machen zum Beispiel oder es kommt ein Nebenfluss, tief und reissend, dann müssen wir die Furt suchen gehen und weg ist unser Weg. Und auf dem Floss, da muss nur eine Stromschnelle kommen, oder plötzlich treiben wir mitten auf einem See...' Cherry verstummt. Er ist ganz grün im Gesicht.

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Sha Bian legt Cherry eine Hand auf die Schulter.

 

"Das Reisen auf dem Wasser ist gar nicht so schlimm," sagt er und sieht ihn dabei ruhig an. Dann blickt er in die Runde. "Der Fluss fliesst in Richtung Norden, wir wandern aber Richtung Süden. Also sollen wir nun nocheinmal die Richtung wechseln und doch auf dem Fluss nach Norden ziehen, oder gehen wir zu Fuss in Richtung Süden weiter? Ein Floss zu bauen würde uns mindestens einen dreiviertel Tag kosten. Nur Grimlor hat eine Axt um Bäume zu schlagen und... bei der Bedrohung, die von diesem Wald ausgeht bin ich mir nichtmal sehr sicher, ob wir unbeschadet Bäume fällen können. Egal wohin wir gehen, es ist ungewiss, wie lang die Reise durch den Wald dauern wird. Wenn die Flöte ihn noch einmal besänftigen kann haben wir noch diesen Tag, die Nacht und einen erneuten Tag..." er sieht durch die Baumwipfel zum Himmel. "Es ist noch früh, also entscheidet, was wir tun sollen."

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"Was glaubt Ihr eigentlich, was dieser Wald mit uns macht, wenn wir jetzt anfangen, Bäume zu fällen?" entgegnet Grimlor unwirsch. "Außerdem dauert es seine Zeit ein vernünftiges Floß zu bauen - kann das überhaupt einer von Euch? Ich werde mein Leben nicht einem Haufen zusammengebundener Holzstücke anvertrauen!" Ärgerlich schüttelt der Zwerg den Kopf. "Der ganze Weg, den wir bisher gegangen sind, wäre vergebens zurückgelegt - die Zeit verloren. Hinzu käme die Zeit, die wir brauchen, um das Floß zu bauen und später Richtung Norden zu fahren. Wenn wir es wirklich so eilig haben, sollten wir hier nicht dumm rumschwätzen, sondern einen Schritt zulegen!" Nach einem Moment fügt er noch hinzu: "Und außerdem, wie kommt Ihr darauf, daß wir auf dem Fluß sicher wären? Er ist nicht so breit, daß die Bäume uns nicht erreichen könnten - oder was auch immer hier lauern mag."

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"Also gehen wir weiter Richtung Süden." beginnt Sha Bian zu sprechen. "Ein Floß wäre wirklich nicht einfach zu bauen und wenn wir auf dem Fluss auch nur an starke Stromschnellen geraten können wir es nicht mehr nutzen. Es wäre zu schwer, um es an Land daran vorbei zu tragen."

Mit diesen Worten dreht er sich um und geht weiter am Ufer entlang in Richtung Süden.

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Während der ganzen Diskussion hatte Melia nicht ein Wort dazu beigetragen. Sie schaute sich immer nur um und schien nach etwas zu suchen oder sich an etwas zu erinnern. Nachdem sie noch ein paar Minuten gegangen waren meldete sie sich plötzlich zu Wort.

 

"Irgendwie kommt mir dieser Wald bekannt vor. Oder er würde es wenn er nicht so feindselig wirken würde. Mein Dorf lag auch in einem großen Wald der von einem Fluss durchflossen wird. Ist es wohl möglich, dass wir durch unsere unterirdische Wanderung in meine Heimat gelangt sind?"

 

Fragend schaute sie die anderen an.

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Das Floß würde zu lange dauern, da hatten sie recht...aber der Wald war viel zu groß um ihn rechtzeitig zu verlassen. Aber Melia...

 

"War dein Dorf an einem Fluß? Kennst du vieleicht das Dorf, welches wir verlassen haben? Vieleicht habt ihr noch Boote in deinem ehemaligen Dorf. Sah, was denkst du von dem Wald auf der anderen Seite des Flusses? Er scheint nicht soviel negative Energie zu haben wie der auf unserer Seite. Halgor, wirkt der Zauber auf den Wald da drüben?"

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"Also, mein Dorf lag nicht an einem Fluss, aber etwas entfernt gab es einen. Und das Dorf, welches wir verlassen haben kam mir in keinster Weise vertraut vor. Ich bin aber auch nicht sehr weit herum gekommen bevor diese Monster uns überfallen haben. Das hilft wohl nicht viel weiter?!"

 

 

 

 

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Auf Anarions Frage bleibt Halgor einen Moment gedankenverloren stehen.

 

"Das Zentrum der negativen Energie ist auf dieser Seite des Waldes. Aber seine Kraft reicht bis weit über diesen Fluß hinaus. Ist es möglich, daß das was wir hier spüren die Ursache des ganzen Kampfes und Gemetzel ist? Daß diese Horden an Dämonen und anderen Ungeziefers hier ihren Ursprung haben?"

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