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    Eichenprozessionsspinner


    dabba
    • Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea, kurz EP-Spinner) ist eine Schmetterlingsart. Die Falter sind für Menschen ungefährlich, im Gegensatz zu den Raupen und ihren Gespinsten an Bäumen. Die Raupen finden sich im Frühling und im Frühsommer an Eichen und ähnlichen Bäumen. Die Raupen gehen in Gruppen auf Nahrungssuche, daher der Name „Prozessionsspinner“. Die sehr feinen Brennhaare der Raupe können beim Menschen eine Hautreaktion auslösen.

      800px-070618EichenprozessionsspinnerStoeberhai01[1].JPG
      Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:070618EichenprozessionsspinnerStoeberhai01.JPG
      Stoeberhai - CC BY-SA 3.0

      ____________________________________________________________________

    Eichenprozessionsspinner-Raupen-Schwarm (Grad 3)

    LP 3W6, AP = LP, In t10
    Gw 10, St *, B 1, OR, Abwehr+0, Resistenz+10/10

    Angriff: Brennhaare+14 (W6-2, nur leichter Schaden), bei Berührung von außen
    Bes.: feuerempfindlich

    Falls Abenteurer nah an einem befallenen Baum vorbeikommen, kann es passieren, dass sie eines der leicht abbrechenden Brennhaare berühren. Die Haare werden auch ggf. vom Wind übertragen und wer sich dauerhaft in der Nähe eines Gespinstes aufhält, etwa weil er einen Schlaf- oder Rastplatz in der Nähe eingerichtet hat, kann ebenfalls Opfer der Brennhaare werden.

    Wem ein WW:Abwehr gelingt, der schafft es, dem Gespinst im letzten Moment auszuweichen oder anderweitig einen Kontakt mit den Haaren zu vermeiden. Misslingt der WW:Abwehr, berührt der Abenteurer das Gespinst und nimmt Haare in seine Haut auf. Dort verursachen sie Quaddeln, ähnlich wie ein Insektenstich. Dies ist nicht gesundheitsgefährdend, aber sehr lästig. Der Betroffene hat 2W6+7 Tage folgende Effekte:

    1. Meditieren fällt schwer (-2 auf EW)
    2. Mit 20 % Wahrscheinlichkeit wirkt ein Schlaf weniger erholsam (nur die AP von 4 Stunden weniger Schlaf werden regeneriert)

    Die angegebenen Effekte gehen davon aus, dass nur wenige Haare aufgenommen wurden. Nimmt eine Person viele Haare auf, weil sie mehrfach Opfer der Haare wird, verdoppelt sich die Wirkung der Effekte. Die Symptome treten oft erst Stunden später auf, weswegen einem Opfer der Brennhaare nicht immer sofort klar ist, was genau ihm passiert.

    Die Haare können auch einen allergischen Schock auslösen und so für den Betroffenen gefährlich werden. Dieser sei hier nicht bewusst beschrieben, weil er bei Erwachsenen relativ unwahrscheinlich ist. Eine extreme Exposition, etwa wenn der Schwarm unsachgemäß bekämpft wird, kann ebenfalls schwerere gesundheitliche Auswirkungen haben.

    Die Raupen haben keinerlei Kampf-Aktivität und können mit geeigneten Mitteln bekämpft werden. Ein waffenloser Angriff auf den Schwarm führt hingegen nur zur automatischen Aufnahme von Brennhaaren (kein EW:Angriff der Raupen nötig, kein WW:Abwehr des Opfers möglich). Ein Angriff mit Nahkampfwaffen führt dazu, dass Brennhaare verteilt werden und mit einem Angriff von +6 nebenstehende Personen treffen können.

    800px-070618EichenprozessionsspinnerStoeberhai01[1].JPG

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    Recommended Comments

    Mit Feuer können sie wirkungsvoll (×2 Schaden) und ohne Nebenwirkungen für den Menschen bekämpft werden. Man muss nur aufpassen, dass man den Baum dabei nicht mitverbrennt.

    :clap:

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    Hallo Camlach!

    vor 2 Minuten schrieb Camlach:

    Ich würde ihnen einen "3m Umkreis"-Wirkungsbereich zugestehen.

    Wie meinst Du das? Wie soll über einen entsprechenden Umkreis ein notwendiger Hautkontakt hergestellt werden?

    Liebe Grüße, Fimolas!

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    ZITAT:

     

    Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, deshalb ist die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Sträucher).

    Alternativ/Zusätzlich könnte aman die Haare "ernten" und als Bestandteil von Fallen (nicht tödlich, aber die Reaktion könnte den "Dieb" verraten) verwenden...

    Edited by Camlach

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    vor 3 Stunden schrieb Galaphil:

    Mit Feuer können sie wirkungsvoll (×2 Schaden) und ohne Nebenwirkungen für den Menschen bekämpft werden. Man muss nur aufpassen, dass man den Baum dabei nicht mitverbrennt.

    :clap:

    Warum? Ist Bäume verbrennen verboten? Solange man keinen Waldbrand entfacht sollte das kein Problem sein. Druiden vorher ruhigstellen.

    • Haha 1

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    Drei Meter Reichweite fänd ich etwas übertrieben. Es ist nicht so, dass die Raupen mit den Haaren "herumballern". Letztlich ist es die Entscheidung des Spielleiters, ob/warum jemand sich ein Haar einfängt.

    Gezielte Bekämpfung habe ich oben nicht beschrieben, weil sie eigentlich unüblich ist. Es gibt auch keine Regeln, wie man ein Wespennest zerstört. ;)

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    Eine schöne Idee!

    Ich würde wohl auch schweren Schaden zulassen. Mittel PW: GiT wird festgelegt, ob die allergische Reaktion erfolgt, mit schwerem Schaden, Atemnot mit Japsen, Niesen eventuell gar Panikattacke etc., was Schleichen unmöglich machen würde.

    Den leichten Schaden würde ich erhöhen auf 1W6.

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    Text etwas erweitert.

    Eine allergische Reaktion würde ich jetzt nicht raushauen. Das wird gerade mMn. etwas von den Medien und im Internet hochstilisiert, ich wollte den EP-Spinner aber auf dem Boden lassen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Abenteurer eine Wespen-Allergie hatte und deshalb von einem Wespenstich ernsthaft in die Knie gezwungen wurde. ;) Wenn man einen Spieler mal stressen möchte oder seine Figur einen Abend aus dem Abenteuer nehmen möchte (weil der Spieler fehlt), kann man das mal bei einzelnen Figuren machen.

    Edited by dabba

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    Ich sehe die Leute schon mit Feuerfinger durch die Eichenwälder laufen.

    Da bekommt der Name einen anderen Ursprung: Jedes Mal, wenn die Eichenhaine von dieser Plage befallen werden, schreiten die Priester/Druiden/Schamanen vor Ort in Prozessionen unter Gebeten und Lobpreisungen durch die Wälder, um sie zu segnen und mittels Feuer zu schützen und erhalten. Die Nester werden dabei abgefackelt und die geschlüpften Raupen werden mittels Zauber Schwarm weggelockt. Außerdem gibt es vereinzelte Barden, die mit ihrem Hit "Raupenhaar zur Hölle fahr" ebenfalls diese fiesen Tierchen hervor- und weglocken. Das gemeine Volk macht sich dabei die Gaudi, die Raupen dabei dann zu vernichten. Häufig werden die Raupen in lokale Fischteiche geführt, um so den besonderen Geschmack der Eichenforelle zu verstärken.

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