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Olafsdottir

[SüdCon 2005] Der Palast zu Kuschan

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Es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber die Trilogie "Die Kinder des Grals" von Peter Berling spielt Mitte des 13. Jahrhunderts u.a. in Syrien und in Ägypten. Dabei sind auch diverse Paläste und Zeremonien schön beschrieben. Da kann man sicher etliche Anregungen entnehmen.

 

Matthias

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Falls wir keinen fertigen Plan finden, wäre dann vielleicht die Alhambra eine gute Grundlage für einen eigenen Gebäudeplan?

 

Matthias

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Könnte mal jemand den Plan der Sommerresidenz des Khediven, von dem Rainer sprach, mit der Alhambra kombinieren? Geht das? Ich bin auch für Geheimgänge etc.

 

Sandy

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Ich habe meinen Führer für die Alhambra wiedergefunden und den Grundriss der Nesridenpaläste eingescannt. Ich hoffe, dass Ihr etwas damit anfangen könnt.

 

In dem Führer werden neben weiteren Bildern auch Funktionen der einzelnen Räume beschrieben.So soll z.B. ein früher offenirdischer Wachgang später unter dem Cuarto Dorado durchgeführt haben.

 

Die jeweiligen Herrscher haben mehrere nebeneinanderliegende Paläste gebaut, so dass wir für "unseren" Palast ziemlich viele Freiheiten haben. Wenn wir genügend Details (wie Abort, persönliche Gebetsräume, Bad usw.) einbauen, dann sollte am Ende das Ambiente Kuschans eingefangen werden können.

 

Matthias

post-970-14292249841855_thumb.jpg

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Hallo Solwac!

 

Ich habe meinen Führer für die Alhambra wiedergefunden und den Grundriss der Nesridenpaäste eingescannt. Ich hoffe, dass Ihr etwas damit anfangen könnt.
Soweit ich es nach der kleinen Abbildung beurteilen kann gefällt mir der Palast sehr gut. Er stellt sicherlich eine hervorragende Grundlage da.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Bei Sturm über Mokattam wird ja die Kanalisation von Kuschan beschrieben. Dabei ist der Palast in Sektor 7 eingetragen (die schematische Zeichnung auf Seite 131). Spricht etwas dagegen, wenn dieser Sektor praktisch von einem Hügel gebildet wird? Da wäre dann Platz für den Palast, einige Wehranlagen und einige Gärten. Nach Südosten schließt sich dann die Kaserne der Abna an bzw. sie ist Teil der Festung. Südlich der Kaserne liegt dann der Große Tempel (SüM S.124).

 

Ein Hügel gibt mehr Ausreden für einen etwas "krummen" Palast, außerdem lassen sich so mehr Geheimgänge usw. verstecken.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Spricht etwas dagegen, wenn dieser Sektor praktisch von einem Hügel gebildet wird?
Ich wüsste nichts, was dagegen sprechen sollte; ganz im Gegenteil: Ich befürworte Deinen Vorschlag.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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In der Schlacht um Mokattam waren ja etwa 500 Khalidani und 1000 Abna dabei. Wenn ich davon ausgehe, dass dies ein Großteil der in der Stadt stationierten Truppen war, dann dürfte die Zahl der Palastwachen und persönlichen Leibwachen des Kalifen so etwa bei 120 bis 150 liegen. Klingt das plausibel?

 

Matthias

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Wenn ich mich nicht zu sehr mit AutoRealm verheddere, dann hoffe ich heute abend mal eine Übersichtskarte über den Palasthügel hier hochzuladen.

 

Kuschan ist ja erst von den Schariden gegründet worden, allerdings muß die Gegend für eine Stadt sehr günstig liegen. Schließlich können dort heute 40000 Einwohner leben.

 

Daher ein paar Fragen:

- Warum haben sich die Meketer und später die Valianer nicht schon dort niedergelassen?

- Was in Kuschan macht die Stadt so heilig? Etwas ähnliches wie die Kaaba?

 

Kuschan liegt ja komplett auf dem linken Ufer des Sabils, wäre daher folgendes denkbar:

Zu alten Zeiten gab es nur eine kleine Garnison, die auf dem Hügel Ausschau hielt und die Furt über den Sabil schützte (heute gibt es da eine Brücke, die Strassen nach Sinda und Nansur gabeln sich dann).

An der Furt gab es nur einen ständigen Markt von Beduinen bis ein Umstand (welcher?) dazu führte, dass der große Tempel errichtet wurde und Kuschan als Stadt entstand.

 

Matthias

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Puh... da muss ich mir 'mal ein paar Gedanken machen. Da der Zweiheitsglaube ja aus Aran kommt, fällt ein Analog zur Kaaba eigentlich aus. Vielleicht eine Erscheinung oder eine Wundertat?

 

Rainer

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An eine Wundertat dachte ich auch. Vielleicht liefert dieses Wunder auch eine Erklärung für die Ernährung der Stadt.

Nicht nur die Meketer, sondern auch die Schariden sind vom Sabil abhängig. Wenn jetzt ein Ereignis (der Legende nach) eine große Überschwemmung mit fruchtbarem Sabilschlamm ausgelöst hat, dann wäre das doch wohl einen Tempel wert. Und natürlich war dieses Wunder nur durch Ormuts Hilfe und nur durch den (späteren) Kalifen möglich. Die Stadtgründung fällt ja mitten in die Bekehrung der Scharadrim.

 

Gibt es hierzu offizielle Vorgaben? Die Zeittafel im Eschar-QB ist da ja sehr knapp.

 

Matthias

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Nein, bislang gibt es dazu keine offiziellen Vorgaben. Der Länderchef (also ich) muss dann aber solche Sachen schon noch an Frankes vorbei bringen...

 

Sabilüberschwemmungen alleine bringen uns aber nicht weiter, die gibt es jährlich. Vielleicht eine Änderung des Sabilbettes? Ich hatte im Turnierabenteuer von 2002 so etwas eingebaut, allerdings auf der Höhe von Achet-Serkef.

 

Rainer

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Ich dachte nicht an eine normale Überschwemmung, sondern eher an eine richtige Katastophe. Wäre die Überschwemmung nicht auf dem Gebiet des heutigen Kuschans gestoppt worden, dann wären alle Städte sabilabwärts davon betroffen gewesen.

 

Ohne weitere Städte in diese Geschichte hineinzuziehen könnte diese Flutwelle aus den Dschebel al Fath gekommen sein.

 

Könntest Du zur Gründungsgeschichte Kuschans mal nachfragen?

 

Matthias

 

P.S. Der Palast wird sich durch die Antwort wahrscheinlich nicht ändern, wohl aber die Interpretation einzelner Teile.

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So, zu mehr als einer Handskizze hat es dann doch nicht mehr gereicht. :(

 

Militärisches Zentrum des Palasthügels ist die Festung im Osten. Von dort aus überquert ein Weg die Nord-Süd-Strasse zum Nordwestturm des Tempelbereichs. Von dort kann man den Tempel über das Kasernengelände ohne Aufsehen betreten. Die Festung ist mit der Palaststadt verbunden, unter der Verbindung führt eine Strasse zum Haupteingang hoch.

 

Die Palaststadt beherbergt den Hofstaat, inklusive einiger Geschäfte, Bäder, eines Tempels, diverser Wohnräume und dem Friedhof der Kalifen. Diese Palaststadt ist öffentlich zugängig, untersteht aber der besonderen Obhut der Palastwachen. Auch der Palast des Wesirs findet sich da.

 

Die Kalifenpaläste dienen sowohl der Kalifenfamilie als Wohnung als auch der Regierung. Nach einem strengen Protokoll haben nur ausgewählte Bedienstete, Künstler, Priester und Gelehrte Zugang. Besucher müssen auf eine Audienz warten um die Paläste zu betreten. Hier würde dann auch das Konklave abgehalten werden.

 

Die Gärten dienen sowohl der Erbauung der höhergestellten Bewohner des Palasthügels als auch der Landwirtschaft. Hier werden verschiedene frische Erzeugnisse erzeugt.

 

Die vier Bereiche des Hügels sind durch Mauern voneinander getrennt, die Gärten würden aus militärischer Sicht als erstes aufgegeben.

 

Die Wasserversorgung wird durch mehrere Brunnen und zwei Zisternen sichergestellt. Unter der Festung befindet sich der Palastkerker, dort und an einigen anderen Stellen gibt es geheime Verbindungen zum Kanalnetz, welches die Stadt durchzieht.

 

Der Palasthügel erhebt sich etwa 25 Meter über den anderen Stadtvierteln, die höchsten Turmspitzen erreichen aber nicht die höchsten Türme des großen Tempels.

 

Meinungen?

 

Matthias

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Hallo Solwac!

 

Meinungen?
Der Entwurf ist schön gelungen und eine hervorragende Grundlage.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Eine Frage zu den Tieren in Kuschan: Laut SüM sind nur die Reittiere der Khalidani und des Kalifen in der Stadt zugelassen (neben den Vögeln, Katzen und denen, die eh keiner aufhalten kann).

 

Dazu zwei Fragen: Müssen alle Bauarbeiten in Kuschan daher auf tierische Arbeitskraft verzichten? Gilt die Beschränkung auch für Wach- und Haustiere in den Kalifenpalästen?

 

Ich nehme an, dass beide Antworten ja lauten. Daher werden große Wagen wohl nicht in der Stadt unterwegs sein und mehr als die eine oder andere Großkatze wird wohl nicht bei der Wache helfen können.

 

Matthias

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Welche Ausnahmeregelungen wären für den verstorbenen Kalifen denn denkbar? Ich könnte mir vorstellen, dass nur von anderen hohen Herrschaften geschenkte Tiere akzeptiert wurden. Damit gäbe es keine nennenswerten Einrichtungen für solche Tiere auf dem Palasthügel.

 

Matthias

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Sicherlich wären Reittiere der Teilnehmer des Konklave zugelassen. Große "Gast-Stallungen" sollte der Palast tatsächlich nicht haben.

 

Rainer

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Sollten solche Reittiere nicht bei den Tieren der Khalidani untergebracht werden? Natürlich dürfen die Teilnehmer des Konklaves damit hochreiten, die Tiere werden dann aber weggeführt und bei Bedarf wieder hergebracht.

 

Wo sind die Ställe für die Pferde des Kalifen eigentlich?

 

Matthias

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