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Hornack Lingess

Legenden der Zavitayesen

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In einem Buch habe ich eine Sage der Jakuten, einem Sibirischen Stamm, gefunden.

Könnte ganz gut als Legende passen:

 

"Der Kampf des Schamanen Aldaga mit einem kälteverursachenden Stern"

 

In alten Zeiten lebte einmal ein Schamane namen Tüktün. Er war aus dem Chorinschen Geschlecht. Dieser hatte einen Sohn namens Sergech-Kürtech, der ebenfalls Schamane war und den der Schamane Ardsha als Sohn genommen hatte. Der Schamene Sergech-Kürtech hatte einen Sohn namens Emergene. Emergene hatte einen Sohn namens Iegeni. Von letzterem stammt der Schamane Aldaga. Dieses war ein berühmter und furchtbarer Schamane. In den Streitigkeiten mit anderen Schamanen war er unbesiegbar und viele von ihnen vernichtete er.

Zu dieser Zeit erschien am Himmel ein Stern, ein Wandelstern. Wenn am Himmel ein solcher "Wandelstern" erscheint, so verlängert sich die Kälte- und Winterzeit, der Frost verstärkt sich, der Schnee vermehrt sich und die Stürme toben. Außerdem lief dieser "Tscholbon" den Plejaden (bitte gegn Midgardkompatiples austauschen) entgegen und hielt deren Lauf auf, wudurch deren Eishauch verstärkt wurde. Auch der herannahende Sommer, so sagt man, wird nach dem Erscheinen eines "Tscholbon" kalt.

 

Infolge des sich vermehrenden Unheils für das Vieh wandten sich die Menschen an den Schamanen Aldaga mit der Bitte, zu versuchen, den verderblichen Stern zu vernichten. Der Schamane antwortete ihnen: "Wer weiß, ob es mir gelingt, mich auf das kahle Himmelsgewölbe zu begeben!" Aber die Leute gaben keine Ruhe und begannen ihn zu bitten. Endlich beschloß er, den Schamanendienst zu vollziehen. Dazu kleidete er sich vollkommen winterlich an, steckte hinter den Gürtel ein Beil und nachdem er die übliche heilige Handlung vbollzogen hatte, erhob er sichg hinauf zum Himmel, zu dem Geist, der die Wandersterne sendet.

Er wandte sich mit folendem Gebet an die Himmelsgottheit (Das Totemtier/den Geist):

 

Du Furcht und Schrecken einflößende

Ursache des Wandelsterns! Wandelstern-Gebieter!

Ich bitte dich inständig, bändige deinen glühenden Zorn,

 

Deinen Frost- und Eisesatem

Halte an, indem du ihn in dich selbst einziehst!

Die seit Urtagen bestehende Welt ist mit Eis überweht...

 

Deinen geliebten Sohn, den Wandelstern

Bringe näher zu mir her!

 

Daraufhin begann der Schamane, in der Jurte stehend, mit seinem Beil irgendetwas zu zerpalten. Alle sprangen aus der Tür, und für alle war es augenscheinlich, daß von diesem Wandelstern die Funken sprühten, wie wenn man Funken aus einem Feuerstein schlägt. Am Schluß der Zeremonie sang Aldaga:

 

O, du Allergrößter grimmiger Gebieter,

Ulutujar Ulu Tojon,

Du hast deinen flammenden Zorn bezwungen,

Hast dich wieder beruhigt!

Indem du deinen geliebten Sohn,

den Eis und Kälte atmenden Wandelstern

Auf die mittlere Welt,

Und somit mir nähergebracht hattest,

Gabst du mir die Möglichkeit, ihn zu vernichten!

 

Der verderbenbringende Wandelstern verschwand daraufhin sofort, aber der Schamane kam ganz mit Eis bedeckt auf de Erde zurück.

 

Gruß

Gwynn

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Bielomak,

"Der weiße Herr der Tiefe", "Der Alte mit dem großen Lächeln"

 

Die Haie der medjisischen See sind besonders angriffslustig. Tierkundige anderer Regionen wissen, dass Haie nur Tiere angreifen, die in ihr Beuteschema passen. Angriffe auf andere Wesen sind jedoch außerordentlich selten und meist ein Versehen. Doch nicht so in der medjisischen See.

 

Die Schamanen Zavitayas kennen den Grund, Bielomak, der weiße Herr der Tiefe. Ein bösartiger Tiergeist der die Menschen hasst und ihre Werke zerstören will, wo er nur kann. Seine Kinder schwimmen bis an die Stadt heran und lauern auf Unvorsichtige die ins Wasser stürzen, sie suchen die Reusen und Netze der Fischer und zerfetzen sie. Dort wo sie eines einsamen Kanus gewahr werden,bringen sie es zum Kentern und ziehen die unglücklichen Fischer in die dunkle Tiefe.

 

Bielomak hat sich KuTuh, der in den Tiefen der östlichen See herrscht, verschrieben und wandelt nun auf den dunklen zerstörerischen Pfaden. Groß ist seine Macht geworden, doch seine Gier ist unersättlich.

Die "Diener des Dreiecks" sind seine Schamanen. Schwarz ist ihre Seele und ihr Sinnen. In blutrünstigen Zeremonien bringen sie in abgelegenen Buchten ihrem Herren unter dem Zeichen des weißen Dreiecks Menschenopfer dar. Während dieser Zeremonien verwandeln sie sich selber in riesige Haie und nehmen an dem Gelage ihres Herren teil. Mögen die Geister der Seele des Ahnungslosen gnädig sein, der ihnen in die Hände fällt.

Doch auch unter den Glücklichen des Volkes der Ottermutter gibt es Menschen die danach streben mehr zu sein, als was sie sind. Immer wieder verschwinden Floßbewohner und nicht selten findet man Tage später in einer Bucht nur einen Fetzen ihrer Kleidung, in Dreiecksform zerissen.

Bielomak erscheint als Geist entweder als gigantischer Hai oder als Wesen dessen tonnenförmiger Körper grob an einen Menschen erinnert, im rechten Winkel sitzt darauf, ohne Hals, ein Haifischkopf, der über eine erstaunlich audrucksvolle Mimik verfügt. Das riesige zahnbewehrte Maul sitzt am Übergang vom Kopf zum Körper und wenn der Alte den Kopf zum Lachen in den Nacken legt sieht man in die Tiefen seines Schlundes und daraus das Verderben auf sich zukommen.

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um die Sache mal weiterzuspinnen:

 

Der grund für die Wut des "Herrn der Tiefe" liegt in einer weiteren Sage:

 

Als die ersten Menschen in die Gegend des heutigen Zavitaya kamen, trafen sich die 3 großen Geister dieser Gegend, der "Herr des Wassers" (Marid), der "Herr der Tiefe" und die Ottermutter um zu beratschlagen, was mit den Eindringlingen zu geschehen habe.

 

Der Marid sagte:"Diese Menschen leben auf dem Land und atmen Luft. Warum sollten wir etwas gegen Sie unternehmen?"

 

Daraufhin entgegenete der "Herr der Tiefe":" Aber Sie werden das Wasser erobern, Städte bauen und die Kreaturen der Tiefe jagen!"

 

Um keinen endlosen Diskussionen zuhören zu müssen, schritt die Ottermutter ein.

"Aber aber, wir wissen doch noch gar nicht, was diese Menschen hier wollen oder ob Sie wirklich so Böse sind, wie Ihr behauptet, ehrenwerter herr der Tiefe. Nichtsdestotrotz muß ich natürlich auch Euch rechtgeben Herr des Wassers.

Ich mache Euch einen Vorschlag. Um zu Entscheiden wer von Euch beiden Recht hat, werden wir einen Test machen.

Jeder von uns wir eines seiner Kinder schicken um die Menschen zu prüfen. An Ihren Reaktionen werden wir sehen, ob Sie wirklich so böse oder harmlos sind wie Ihr behauptet."

 

Der "Herr des Wassers" und der "Herr der Tiefe" stimmten dem zu.

Sodann sucht sich jeder von Ihnen einen seiner Untertanen aus, um den Wettbewerb für sich entscheiden zu können.

 

Der "Herr des Wassers" entschied sich für ein kleines Wasserelementar, dass sich den Menschen zeigen sollte.

 

Der "Herr der Tiefe" entschied sich für einen seiner gefährlichsten Haie, da er den Menschen Angst einjagen wollte, um Sie zu unüberlegten Taten zu verführen.

 

Die Ottermutter, die der Wahl der beiden zugesehen hatte, entschied sich für einen Fischotter.

 

Zum vereinbarten Zeitpunkt zeigten sich die 3 Auserwählten den Menschen.

Der Wasserelementar manifestierte sich in der Bucht und wartete, den Befehlen seines Herrn gehorchend ab.

Der Hai schwamm in der Nähe des Ufers auf und ab und schnappte ab und zu nach einigen Menschen, die sich zu weit näherten.

Der Otter allerdings, fing an im Wasser und am Ufer zu spielen.

 

Die bisher recht verunsicherten Menschen fingen recht schnell an den Elementar und den Hai zu ignorieren, um dem verspielten Otter zuzusehen.

 

Der "Herr der Tiefe" war so entäuscht von der Reaktion der menschen, dass er seinem Hai den Befehl gab, den Otter zu verschlingen.

Die Ottermutter, die dieses Verhalten vorausgesehen hatte, gab dem Otter das verabredete Zeichen. Dieser blieb, trotz der Gefahr im Wasser. Als die Menschen das drohende Unheil wahrnahmen, fingen Sie an mit Speeren und Steinen nach dem Hai zu werfen bis dieser vor Schmerzen floh.

 

Triumphierend meinte daraufhin der "Herr der Tiefe": "Sehr Ihr welch blutale Wesen diese Menschen sind! Wir müssen sie von hier vertreiben!"

Da schritt der "Herr des Wassers" ein.

"Der einzige der brutal ist, seid Ihr. Der Fischotter hätte gegen Euren Hai keine Chance gehabt. Das einzige, was die Menschen getan haben, ist, dass Sie den Otter beschützt haben. Ihr habt versucht den Wettbewerb durch den Angriff zu euren Gunsten zu entscheiden."

Da erst merkte der "Herr der Tiefe", dass ihn die Ottermutter ausgetrickst hatte.

Während er sich wieder in die Tiefen des Meeres zurückzog schwor er der Ottermutter und den Menschen bittere Rache.

 

Die Ottermutter erklärte die Menschen jedoch zu Ihren Schutzbefohlenen und lehrte Sie.

 

 

 

puh....

 

 

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Super,

dadurch wird ne runde Sache draus. Jetz kapier ich das auch mit dem Marid und den Paenobek, die damit eine weitere Aufgabe haben, nämlich die Zavitayesen vor den Dienern des Herren der Tiefe zu schützen.

Damit verlassen sie auch den Stamm des Otternvolkes und werden zu Kindern des Herrn des Wassers (Name??).

 

Rock on dude!!

 

 

 

 

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Ashgi Kanuk

 

"Der Herr der Wogen", "Der Gezeitendonnerer"

 

 

Die Miene des alten Mannes war müde, als er die Leine seines Kajaks am Bootspfosten verteute. Doch sie hellte sich rasch auf, als er die Kinder sah, die auf ihn warteten. Uronkel, Großmutter sagt, keiner kann die der Paenobek erzählen wie du. Hrstor Kanuk der am Bug des Kajaks saß und dessen Aufgabe es gewesen war die Männer auf dem Fischzug zu beschützen, warf dem Alten ein schiefes Lächeln zu und verschwand in einer Fontäne glitzernder Tropfen in den Wogen. So sagt sie daß, murmelte der Fischer. Nun ihr kleinen Lauser, dann hockt euch mal nieder. Während die sehnigen Finger mit geübten Griffen die Maschen des Netzes prüften, begann er mit leiser Stimme zu erzählen:

 

Am Anbeginn der Zeit, als Zava das erste Floß baute, da prüften die Geister die Menschen. Doch das ist eine Geschichte die an einem höherstehnden Ort bereits erzählt ist. Die Menschen bestanden die Prüfung aber sie hatten den weißen Herrn der Tiefe als Feind gewonnen, der nun die Menschen hasste.

 

Viele aus der Familie von Zava wurden von den Gefolgsleuten der Triangle getötet. Da trat Zava verzweifelt vor die Ottermutter. Großmutter, sprach sie, der große Alte wütet unter deinem Volk, wie es bisher nur die Sterngeborenen taten. Deine Kinder ängstigen sich, was kann ich tun. Die Ottermutter schwieg, denn sie wusste, dass sie gegen den Alten mit dem großen Lächeln nichts ausrichten konnte. Sein Reich war in zu großer Tiefe, als dass ihre Macht dort hingereicht hätte. Großmutter, sprach Zava erneut, das Volk des Otters wird sterben, wenn wir keinen Weg finden uns zu schützen. Doch die Ottermutter schwieg, denn sie kannte die Gefahren die auf dem Weg lauerten. Großmutter, drängte Zava, der Bielomak frisst die Neugeborenen und verdirbt den Geist der Glücklichen.

Da sprach die Ottermutter, höre Zava, der Weg zum Herrn der Tiefe führt durch das Wasser. Du musst dich zu Ashgi Kanuk, dem Herrn der Wogen begeben Doch er ist unberechenbar und grausam. Hoch ist der Preis den er verlangt und ungewiss seine Hilfe. Doch Zava, die Erste, die Mutigste von allen, sprach, der Preis für das Leben meiner Famlie kann nicht zu hoch ein. Denn siehe, wenn ich den Preis nicht gebe, so wird meine Familie sterben und es wird Niemanden mehr geben. Da seufzte die Ottermutter und zeigt Zava den Weg zum Herrn der Wogen.

Du musst auf dem Rücken der blauen Ackbur-Möwe segeln, sie ist der Bote des Gezeitendonnerers. Dann gab sie ihr einen Schluck Wasser, dieses Wasser musst du im Munde tragen, bis du beim Herrn der Wogen bist. Wenn er dich sieht, so tritt ihm entgegen und lächele. Er wird dich fragen was du willst, doch du darfst ihm nicht antworten, das wird seine Neugier wecken und er wird toen und rasen und verlangen, dass du dein Begehren nennst. Doch du darfst dich nicht einschüchtern lassen. Dann wird er dir schmeicheln und dir Geschenke bieten, doch du darfst dich nicht verführen lassen. Dann wird er sich vor dich setzen und erkennen das du etwas im Munde trägst. Er wird dich fragen was du im Munde hast, dann biete ihm einen Schluck des Wassers von deinen Lippen. Dann ist er dir verfallen und du kannst deine Forderungen stellen.

 

Und so geschah es, Zava segelte viele Tage auf dem Rücken der blauen Ackbur, bis sie den Palast des Ashgi Kanuk erreichte. Gewaltig war sein Floß und prächtig war er von Gestalt. Als er sie entdeckte kam Er auf Sie zu und fragte Was willst du Weib?

 

Doch Zava erinnerte sich der Worte der Großmutter und antwortete nicht.

Da erzürnte der Gezeitendonnerer und Blitz und Regen fuhren nieder, die Wogen erhoben sich bis zum Himmel und aus dem Bauch des Meeres war ein Donnern zu hören, dass die Knochen zerschmettern konnte. Doch Zava erinnerte sich der Worte der Großmutter und wankte nicht. Aufrecht stand sie im Sturm

 

Da beruhigte sich Ashgi Kanuk und er flehte sie an ihm zu sagen, warum sie gekommen sei. Er bot ihr wundervolle Hölzer zum Floßbau, eine Harpune mit dem sie den Wal mit einem Stoß erlegen konnte und weitere wunderbare Dinge. Seine Stimme war süß wie Sanotawurz und umschmeichelte sie wie eine zarte Frühlingsbrise. Doch Zava erinnerte sich der Worte der Großmutter und ließ sich nicht verführen.

 

Da setzte sich der Herr der Wogen nieder und blickte Zava erstmals richtig ins Gesicht. Da erkannte er das sie was im Munde trug. Was hast du da im Munde? Und Zava bot ihm das wasser ihrer Lippen dar. Und der Ashgi Kanuk entflammte in heißer Liebe zu Zava. Doch was die Großmutter Zava nicht verraten hatte war die größte Gefahr...Zava entflammte ebnso für den Herrn der Wogen. Und unter dem Antlitz der Sonne und des Mondes verfielen sie ihrer Liebe.

Doch nachdem einige Zeit vergangen war, weinte Zava. Und Ashgi Kanuk fragte, warum weinst du Geliebte. Da erzählte Zava warum sie gekommen war. Und Ashgi Kanuk erkannte, dass sie nicht bleiben würde und er sprach, Geliebte in deinem Bauch schlummert die Frucht unserer Liebe, nimm sie mit nach Hause, sie wird dein Schutz vor dem Herrn der Tiefe sein.

Deine Brüder sollen ihn lehren stark und aufrecht zu sein und du gibst ihm dein Weisheit und Güte, dann wird unsere Liebe ewig dauern.

 

Neun Monate nach Zavas Rückkehr wurde Usher Kanuk geboren, der erste und stärkste aller Paenobeks. Und seit diesem Tag vereinen sich Ashgi Kanuk und Zava zu jedem Sonnenwechsel aufs neue, um das alte Band zwischen dem Otternvolk und dem Meer, das aus der Liebe geboren war, zu erneuern.

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"Aber warum ist Bielomak so böse, Tante Nakiga?" quengelten die Kleinen, die unter ihrer kundigen Hand die Kunst des Netzwebens- eine ebenso wichtige und unverzichtbare wie furchtbar langweilige Tätigkeit- erlernten.

"Das ist aber keine schöne Geschichte, sie ist grausam und traurig" mahnte Nakiga und wußte, daß sie damit die Neugier der Kleinen umsomehr anstachelte. Das Quengeln wurde lauter, bis sich Nakiga mit einem "In Zavas Namen, damit Ruhe ist" erbarmte.

Als sie zu erzählen begann, wurde es ganz leise und die erbarmungslose Sonne, die auf das Deck des salzüberkrusteten Floßes brannte, war vergessen...

 

Nun, vor langer, langer Zeit, bevor die Menschen lebten und bevor es die Tiere gab, gab es nur die Voluk und die Haluk, die großen und die kleinen Geister. Sie lebten friedlich und teilten brüderlich. Doch Bielomak, ein Haluk, schlug vor: "Laßt uns Wesen machen, die wir beobachten können, die die See bevölkern sollen und uns zur Unterhaltung dienen" Die anderen waren von diesem Vorschlag begeistert und jeder Geist machte Wesen, die ein Abbild darstellten. So erschuf Bielomak die Haie, Nutomak die Seeadler, Norgi die Delphine, Sati die Robben und so weiter.

Die Voluk sahen diese Entwicklung mit großer Freude und Sorge zugleich, da sie sich am Spiel der Tiere auch erfreuten, aber das geschäftige Treiben und das viele Leben in ihren Bereichen verwirrte die Voluk auch.

Lange Zeit war die See ein friedlicher und schöner Ort, ein Ort voll Spiel und Freude. Doch Bielomak war nicht zufrieden. Seine Idee, sein schöpferischer Geist war nicht gewürdigt worden, und er hatte nur ein Wesen für sich, so wie alle anderen. Dabei hatte er das erste Wesen erschaffen...

"Nein, wenn du das Netz so machst, wirst du keine Fische fangen und deine Familie muß verhungern..., du mußt die Knoten sorgfältiger machen... ja, so.. Nun" sie räusperte sich "wo war ich- ach ja:

.. und Bielomak war keineswegs zufrieden mit seiner Stellung. So machte er seine Wesen, die Haie, gefährlicher, mächtiger, ließ sie die anderen Tiere jagen und schreckte auch nicht davor zurück ihnen einen Blutdurst mitzugeben, der sie dazu veranlaßte, alles zu töten, was sie erblickten. Er wollte ein Voluk sein und die Elemente selbst beherrschen.

 

Yjei-Doma hingegen war weise und still, wie es ihrem Umfeld geziemte, denn sie war die Voluk der Tiefe und war mit dem Geringsten zufrieden. Da ging Bielomak hin zu ihr und fragte sie:" Große Schwester, ist dir die Herrschaft über die Tiefe nicht zu viel Arbeit? Das ständige Leben im Dunkeln, über dir Ashgi Kanuk und seine Brüder der Lüfte und des Landes, die miteinander spielen, während du in der Finsternis verharren mußt. Wie würde es dir gefallen, auch am Spiel teilzuhaben? Du könntest dein eigenes Wesen erschaffen, in dem du lebst und könntest diese Ödnis verlassen."

Yjei-Doma, die nur das Beste dachte, willigte ein und übergab Bielomak die Tiefe, während sie sich die klügsten, nettesten, wendigsten und freundlichsten Tiere schuf: Die Otter. Darum nannte sie sich ab da: Yjei-Doma, was soviel heißt wie: Ottermutter.

Bielomak aber beherrschte die Tiefe und erschuf ein Wesen der Gräßlichkeit nach dem anderen, so erschuf er Wesen, die Lichter auf dem Kopf tragen, Fische mit riesigen Gebissen, durchsichtige Krebse und vieles andere mehr, was gegen die Schönheit der Natur verstieß. Sogar riesige Kalmare erschuf er sich, nur um die anderen Haluk zu ärgern.

Aber auch dies war Bielomak nicht genug und er begann mit seinen blutdürstigen Wesen die See rot zu färben, sodaß sich die Haluk zusammentaten und vor die Voluk traten, um dem Treiben ein Ende zu machen.

Doch Ashgi-Kanuk wußte nicht, was er gegen Bielomak tun sollte, denn Bielomaks Reich war die Tiefe, und da konnten ihm die Brüder des Landes und der Luft nicht helfen und Yjei-Doma war in ihrer neuen Position zu schwach, doch da kam ihr eine Idee:

Sie ging zu Bielomak und schmeichelte ihm, wie stark er doch die Tiefe verwalte, wie schrecklich seine Wesen seien und wie stark und blutdürstig, aber immer ließ sie einen feinen Hauch von Spott durchklingen, nie offensichtlich, aber so, daß es Bielomak rasend machte. Er protzte und prunkte damit, daß er mit seinen Wesen die ganze See beherrschte, von den tiefsten Tiefen mit seinen Kalmaren und seinen Krebsen und seinen Leuchtfischen bis zu den Wellen, die Ashgi-Kanuk schuf, in denen die Haie eine grausame Herrschaft errichtet hatten und durch die blutrote See pflügten.

Und Yjei-Doma sagte: "Du bist wahrhaft der Mächtigste von den Voluk, nichts ist dir gleich, und deine Wesen sind grausam, doch meine Otter sind auch sehr mächtig."

"Mächtig!?" brüllte daraufhin Bielomak so daß die schwarzen Wasser der tiefen See bis an die Oberfläche brodelten "deine Wesen sind klein und schwach, was sollen sie gegen meine Wesen tun?" forderte er Yjei-Doma heraus. Und sie, die dies geplant hatte, ließ sich bereitwillig auf einen Vergleich ein. Bielomak diktierte die Bedingungen und sie waren hart und brutal. Es sollte ein Kampf werden, der enden sollte, wenn eine der beiden Parteien ausgerottet wäre. Und so begann der ungleiche Kampf, die See war erfüllt vom Gestank des Todes und tote Otter trieben zuhauf mit aufgeblähten Bäuchen dahin, totgebissen und verstümmelt....

Die Kinder, die nun fast vollständig auf ihre Arbeit vergessen hatten und an Nakigas Lippen hingen, stöhnte nun auf und sahen verzweifelt aus, einige begannen sogar leise zu weinen und ein Kind, das die ganze Zeit einen der sich genüßlich sonnenden Otter gestreichelt hatte, drückte diesen nun ganz fest an sich, wie um ihn vor Bielomaks blutdürstenden Haien zu beschützen.

.. und so verfolgten die Haie die Otter, bis nur mehr einer übrig war. Dieser schwamm immer schneller und entkam so ein um's andere Mal den bluttriefenden Zahnreihen der Haie und flüchtete in Richtung des Landes und im letzten Moment...

ging er an Land, benutzte seine Füße zum Gehen und entkam so den Haien, die sich ohnmächtig an Land warfen, unfähig, den Otter zu erreichen und zu dumm, um zu verstehen, warum sie dem Otter nicht folgen konnten.

Die Kinder johlten vor Freude und Erleichterung und das eine Kind, das den armen Otter bald die Luft abgedrückt hatte, ließ ihn endlich los, worauf sich dieser rasch in's Wasser verzog.

 

Als Bielomak sah, daß seine Haie sich selbst in den Tod begaben, und er die Wette verlieren würde, flehte er Yjei-Doma an, den Wettkampf zu vergessen und schwor, sich wieder in die Tiefe zu begeben und nicht mehr die Herrschaft über das Meer anzustreben.

Yjei-Doma war zufrieden und widmete sich von nun ab dem Küstenstreifen, den ihre Wesen so trefflich beherrschen.

 

Doch Bielomak hat nie ganz seine Ambitionen aufgegeben. Ein Voluk, der noch unter den Tiefen der See lebt, soll sein Einflüsterer sein und er selbst verführt immer wieder Menschen, die ihm dienen und das böse Zeichen des Dreiecks führen. Sie sind die Feinde der Ottermutter..

aber das ist eine andere Geschichte, die euch vielleicht beschäftigen werdet, wenn ihr älter sein, und nun geht nach Hause, die Sonne steht schon tief."

Damit entließ Nakiga die Kinder und nahm lächelnd einen großen Schluck Tangbieres aus dem Krug hinter ihr.

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Der über das Wasser kam

 

In Zavitaya werden zwei verschiedene Legenden über Den, der über das Wasser gelaufen kam, überliefert. Leider ist im Laufe der Zeit verloren gegangen, ob eine der Versionen bzw. welche der Wahrheit entspricht. Die Älteren murmeln ab und an, dass beide Versionen nur Geschichten eines sehr begabten Erzählers seien. Über den Wahrheitsgehalt dieser Versionen mögen andere als ich entscheiden.

 

Version 1

Ukwuk berichtet:

Es war einer dieser Tage, an denen kein Lüftchen sich regte, keine Welle über die Flösse hinwegrollte und kein Fisch biss. Als endlich die Nacht über uns hereinbrach, sahen wir in der Ferne ein Wesen auf dem Wasser schweben. Es sah aus wie einer dieser Wasserläufer, die man sieht, wenn man ein Trinkfass mit abgestandenem Wasser beobachtet. Kleine Tiere laufen auf der Wasseroberfläche dahin und jagen sich über das Wasser. Ein solches Wesen schritt auf unsere Flösse zu, doch es überragte selbst die Spähplattformen um einige Meter. Wer von euch schon einmal einen Wal gesehen hat, stelle sich einfach einen dieser Wasserläufer vor, doch so groß wie ein Wal. Er, der über das Wasser lief, wurde vom Licht unserer Feuer angezogen. Furcht erfüllte unsere Herzen und die Schildkrötenkrieger machten sich bereit die Stadt zu verteidigen. Doch Vappu mit den scharfen Augen, die auch in der Nacht sehen konnten, erkannte, dass sich ein Reiter auf dem Rücken des Wasserläufers befand. Fester klammerten sich die Schildkrötenkrieger an ihre Möwenschwingen uns Harpunen, bereit, im Kampf zu sterben.

 

Doch als Der über das Wasser lief nur noch wenige Dutzend Ruderschläge von unseren ersten Flössen entfernt war, vernahmen wir die Stimme von Lepohang, jenem Fischer, der Tags zuvor nicht von seiner Ausfahrt zurückgekehrt war. Da senkten die Krieger ihre Waffen und wir hießen Den, der über das Wasser läuft willkommen. Lepohang berichtete, dass jener riesenhafte Wasserläufer, der Geist aller Wasserläufer, ihn vor dem sicheren Ertrinken gerettet und sicher zu uns gebracht habe. Wir dankten seinem Retter und seit dieser Zeit verehren die Nachkommen Lepohangs den Geist des Wasserläufers. Der über das Wasser läuft kehrte wieder hinaus auf das Meer zurück und ward bis zum heutigen Tag nicht mehr gesehen.

 

Spielleiter-Information:

Diese Geschichte dient seit Generationen als Erklärung dafür, dass in Lepohangs Familie immer Mutter und Tochter Naturhexen sind, die sowohl die Yjei-Doma als auch Den, der über das Wasser wandelt, als Geister zur Linken und zur Rechten verehren.

 

 

Version 2

 

Diese Version wird vor allem von älteren Geschwistern an die jüngeren weitergegeben, um die Kleinen zu ängstigen.

 

Der über das Wasser wandelt ist eine riesige Wasserspinne. Er kam in einer der Sturmnächte, in denen die Flösse von hohen Wellen überflutet wurden. Im Zentrum des Sturmes rannte die Spinne mitten in die Stadt. Sie besetzte Lepohangs Floss und wob ihr Netz um das gesamte Floss. Lepohang und seine Familie wurden durch die dicken Fäden der Spinne eingesperrt. Dann verschwand Der über das Wasser kam unter dem Floss, wo er seine Jungen zur Welt brachte. Diese verteilten sich alsbald über das gesamte Floss und verzehrten Lepohangs Vorräte. Seine Söhne und ihn selbst fraßen sie ganz auf, nur seine Tochter und ihre Mutter überlebten. Als die Babyspinnen mannsgroß waren, kehrten Der über das Wasser wandelt Zavitaya den Rücken und verließ die Stadt, den Järssej hinauf. Glücklicherweise kehrte er niemals wieder zurück. Lepohangs Tochter und seine Frau waren jedoch wahnsinnig geworden, weshalb die weiblichen Nachkommen dieser Linie bis heute Den, der über das Meer kam, beschwichtigen und ihm zu Diensten wären, sollte er zurückkehren.

 

Spielleiter-Information:

Dieser Wahnsinn stellt eine andere Erklärung für die Tatsache dar, dass seither stets Mutter und Tochter in Lepohangs Familie Naturhexen mit den Mentoren Yjei-Doma und Der über das Wasser schreitet sind.

 

Hornack

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Hier kommt ein weiterer, Zavitaya "feindlich" gesonnener "Naturgeist", der als Gegenspieler zur Yjei-Doma neben dem Bielomak dienen kann. Allerdings würde ich es vorziehen, ihn durch Beschwörer und Schamanen handeln zu lassen, als ihm einen eigenen Auftritt in Zavitaya zu verschaffen:

 

 

Orvokki - Geist des Windes, der Wasser mit sich bringt

 

Orvokki ist der Geist des Wirbelsturms. Er rast vom Meer auf das Festland zu. Dabei wirbelt er das Wasser des Meeres auf. Alles, was sich ihm in den Weg stellt, wird vernichtet oder zumindest stark beschädigt. Menschen und Tiere werden von ihm fortgetragen, selbst die Tiere des Wassers werden in die Luft gewirbelt. Flösse und Bäume bersten, wenn Orvokki über Zavitaya fegt und eine Spur der Verwüstung hinter sich her zieht.

 

Zavitaya wird durch die der Bucht vorgelagerte Landzunge vor den heftigsten Zerstörungen des Wirbelsturms geschützt. In der Vergangenheit wurden mehrfach große Teile der Stadt ein Opfer von Orvokki. Bei klarer Sicht ist er schon lange bevor er die Stadt erreicht zu erkennen. Dann zurren die Zavitayesen ihr Hab und Gut auf den Flössen fest und flüchten auf das Festland oder gar mit dem Floss den Fluss hinauf. Zavas Floss wird bei Evakuierungen der Stadt auf jeden Fall den Järssej hinauf gerudert, bewacht von mindestens zwei weiteren Flössen und etlichen Jagdkanus. Zum Glück für Zavitaya kommt dieser Geist nur alle paar Jahre hierher.

 

Die Schamanen und somit auch die normale Bevölkerung Zavitayas halten diesen Wirbelsturm für einen mächtigen Naturgeist, dem man den Namen Orvokki, d.h. Geist des Windes, der Wasser mit sich bringt, gab. Er wird nicht verehrt, doch an Tagen, an denen Sturmböen über Zavitaya hinwegfegen, fleht man die Yjei-Doma um Schutz vor Orvokki an.

 

Orvokki ist, der Mythologie Zavitayas folgend, ein erzürnter Naturgeist, der alles, was sich ihm in den Weg stellt, vernichtet. Er taucht nur während der sogenannten Zeit der Stürme auf. Man glaubt, er habe seine Tochter Anelikki durch seine Wut vertrieben und nun flieht sie vor ihm. Leider hat ihre Flucht seinen Zorn nur noch verstärkt. So jagt er nun, alles zerstörend, was ihm in den Weg kommt, hinter ihr her.

 

Jajak: Reisender der Meere, sei gewarnt, wenn dir eine einsame Frau in einem Einbaum auf dem Meer begegnet. Es könnte Anelikki sein, Orvokkis Tochter. Flieh vor ihr, denn ihr Vater sucht sie und mit ihm kommt dein Tod.

 

Angeblich gibt es weit draußen auf dem Meer eine kleine Siedlung von Menschen, die Orvokki verehren. Ihnen werden besondere Kräfte nachgesagt, mit denen sie sowohl den Wind als auch das beherrschen können sollen. In den letzten Jahrzehnten gab es mehrfach Begegnungen mit angeblichen Mitgliedern dieser Siedlung, die allesamt nicht friedlich verliefen. Die Fremden nutzten ihre Kraft, um zerstörerische Naturgeister auf Zavitaya loszulassen. Die Schamanen vermuten, dass es sich bei ihnen um Wetterschamanen oder Luft-Elementarbeschwörer handelt, die in Zavitaya nach Anelikki suchten.

 

Sollte Orvokki Anelikki in Zavitaya finden, wird er die Stadt komplett vernichten. Dies wird eines fernen Tages geschehen, wenn die Yjei-Doma nicht mehr geehrt werden würde.

 

Hornack

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Die Legende von der Oma und ihrer Enkelin

 

In Zavitaya wird immer wieder erzählt, daß es eine Oma gäbe die mit ihrer 2 jährigen Enkelin herumsitzen und das Wasser betrachten würde. Als Erkennungszeichen der Oma wird nur berichtet, daß sie immer wenn sie Nachdenke ihr Kinn zittere. Ihre Beine hält sie meistens unter einem Tuch bedeckt und niemand hat sie jemals gesehen, geschweige denn Oma beim Laufen beobachtet. Wie sie an ihren Lieblingsplatz kommt und ob sie dort einfach immer sitzt bleibt ist ein Rätsel über das sich schon viele Bewohner Gedanken gemacht haben.

Auch das Aussehen ihrer Enkelin bleibt unklar. Einige sagen, daß Kind wäre ganz normal, andere behaupte, daß Baby würde nicht atmen und einfach nur still die Menschen mit großen schwarzen Augen beobachten wieder andere sagen sie wäre die achte Tochter einer achter Tochter!

 

Die Menschen Zavitajas sind sich uneinig was die so angsteinflößernd an dieser Oma ist. Es gibt viele Gerüchte. So behaupten nicht wenige, daß Oma jede Sprache der Welt verstehen könne. Sie sei eine gute Zuhörerin und wer einmal mit ihr Sprechen würde, wäre gebannt und sei nicht mehr in der Lage sich aus diesem Gespräch zu befreien. Angeblich würden die armen Opfer irgendwann vor Erschöpfung zusammenbrechen und einige seinen schon dabei gestorben. Andere wiederum behaupten Oma könne nur ein einziges Wort sprechen. Sie würde immer wenn es irgendwie ginge, sagen: "das ist ja entsetzlich! ,nein wie entsetzlich". Ihre Nichte könne nur sagen: " 'setzlich... 'setzlich

 

Doch es gibt noch schlimmere Gerüchte: Anderen Menschen in Zavitaja behaupten, daß Oma ein Wasserdämon aus der Siebten Hölle wäre. Sie hätte statt Beine Tentakel mit dennen sie spinnengleich von Floß zu Floß springen könne. Morgens würde sie beim ersten Sonnenschein völlig trocken aus dem Meer steigen, sich auf Ihre Bank setzen und ihre monströsen Beintentakel abdecken. Wieder andere schwören, daß Oma Menschengehirne aufessen würde. Sie hätte dabei eine Stricknadel gerart geschärft, daß sie den Schädel eines Menschen damit wie ein Brot aufschneiden würde, und das Gehirn des Opfers mit einem Holkzlöffel aufessen würde. Die Opfer würden dabei entsetzlich zucken und vom Baby mit unmenschlichen Kräften festgehalten werden. Wieder eine andere Geschichte sagt, daß Oma unsterblich sei solange ihre Enkelin lebt. Sie hätten beobachtet, wie Fremde KanThais mehrfach mit Katanas in sie stachen und ihr sogar den Kopf abschnitten, doch Oma hätte dabei nur schrill gelacht, ihre Krallen ausgefahren und die KanThais getötet. Ihr Herz und Ihre Seele wärenin dem Körper des Babys versteckt und solange das Kind leben würde wäre sie unsterblich.

 

Ein ganz anderes Gerücht besagt, daß Oma an sich harmlos wäre, alleine ihre Hütte wäre magisch. So würden Dinge in ihrer Hütte perfekt konserviert sein und niemals schlecht wären. Auch sei Ihre "Wohnung" immer auf magischen Wege unordentlich. Einige vermuten, daß sich in der Hütte ein Dimensionstor befinden würde, durch das die seltsamen Fremden immerwieder Zavitaya betreten würden. Andere sagen, daß ihre Hüte leben würde und wer einmal seinen Fuß unter das Laubdach stelle nie wieder das Licht der Welt erblicken würde, da die Hütte wohl sich von Menschen ernähren würde.

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@Dengg

nette Story,

mir würde es aber besser gefallen, wenn die "Oma" weniger real wäre, mehr schattenhaft und nur zu bestimmten Zeiten zu sehen ist (wie z.B. gegen das blendende Licht der untergehenden Sonne oder so) und die Oma "natürlich" nur von Kindern gesehen wird, die zufällig gerade allein unterwegs sind...

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