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Artikel: Der Aufbruch


Empfohlene Beiträge

  • 2 Wochen später...

Hi KageMurai!

 

Also, wenn du wirklich Verbesserungsvorschläge willst, wäre mein Hauptkritikpunkt, dass ein Teil der Handlung in einer Rückblende stattfindet, der fast genauso ist, wie der eigentliche Teil der Handlung. Also während er an einem Ort jemanden beobachtet, erinnert er sich dass er an dem Ort jemanden beobachtet hat, wenn du weißt, was ich meine. Mein Änderungsvorschlag wäre, dass es überhaupt nur eine Situation gibt: Also Beobachten des Mords, Versteckt halten, Angstvoll versteckt bleiben, lange nachdem alle weg sind, vielleicht bis zum Morgengrauen, dann zögerlich aufstehen, aber schon nach wenigen Schritten kommt einer zurück und weiß nicht recht, wieviel der Protagonist gesehen hat, lässt ihn aber nochmal gehen. Schnell abhauen. Ich glaube, so würde ich es schreiben, aber es wäre ein ganz anderer Zusammenhang. Kannst du damit was anfangen?

 

Und dann bleibt ja völlig unklar, wo das stattfindet. Da kannst du die gemeinsame Kenntnis der Hintergrundwelt ausnutzen. Das macht mir als Leserin dann Spaß, wenn ich was wiedererkenne und weiß, dass ich mehr weiß. Vorschlag: Statt "Gott, was tue ich denn jetzt nur?" benennst du den speziellen Gott: "Thurion, was tue ich denn jetzt nur?" "Ormut, was tue ich denn jetzt nur?" Klingt doch gleich ganz anders.

 

Was mir sehr gut gefällt, ist das Tempo. Das Verstecken. Das Fliehen. Da ist irgendwie Action drin.

 

Gruß,

Y_sea

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keine Verbesserungsvorschläge oder Ähnliches?

 

Die Tempora... An einigen Stellen weniger Perfekt und Plusquamperfekt, sondern mehr Imperfekt. Das gibt dem Ganzen zwar vielleicht weniger Tempo, aber liest sich einfach schöner. Und achte bei der Geschichte auf Kommata, das sorgt ebenfalls für ein angenehmeres Lesen. Und bitte: Kein englischer Genitiv! Denglisch gefällt mir einfach nicht.

 

Generell gefällt mir die Geschichte gut. Aber ich mag Absätze, die deutlich zu erkennen sind! Das finde ich immer sehr leserfreundlich.

 

In einem Punkt gebe ich Y Sea recht: Gib dem Ganzen noch etwas mehr Midgard-Coleur, indem Du es stärker auf Midgard verortest, beispielsweise die Midgard-Tagebezeichnungen und Monatsbezeichnungen einfügst, eine Midgard-Ortschaft oder ein Midgard-Land auswählst und einen Midgard-Gott dazunimmst. Das macht die Geschichte noch lebendiger.

 

Zusätzlich könntest Du vielleicht der Leserschaft helfen, Vermutungen über die Herkunft der Mörder auf Midgard anzustellen, beispielsweise, indem Du ihre Kleidung beschreibst (wenn sie z. B. Schleier tragen, werden die Midgardianer schon wilde Vermutungen anstellen).

 

Außerdem: Jugo flieht. Aber es wird nur beschrieben, was er mitnimmt. Hat er keine Familie? Keine Liebste, die ihn vermisst? Warum ist er so allein? Warum wird es wohl niemanden geben, der sich um ihn sorgt? Und wenn doch, warum macht er sich darüber keine Gedanken? Es ist untypisch, so wenig in eine Gemeinschaft integriert zu sein, zumindest auf meinem Midgard. (Meine Figuren haben meistens einen sehr klar ausgearbeiteten familiären Hintergrund, weil in meinem Midgard eben niemand eine Insel ist...;-))

Bearbeitet von Alas Ven
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  • 1 Monat später...

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