Hoi!
Mir fallen dazu noch zwei interessante Gegebenheiten ein, die sich im Laufe meines Rollenspiellebens ereigneten oder hätten können.
Das erste war noch bei DSA, Kennt jemand noch "Seuche an Bord"??
Es geht kurz gesagt darum, eine pestähnliche Krankheit, die möglicherweise (bzw. tatsächlich) von 12 Matrosen in eine Hafenstadt eingeschleppt wird am drastischen Ausbreiten zu hindern, indem schnellstmöglich die Matrosen gefunden werden.
Wir leiteten zu zweit, und Andre, der andere SL kam auf die spannende Idee, was ist, wenn sie es nicht schaffen?!
Springt jemand anders rettend ein? Wird die Krankheit nicht übertragen??
Wir beschlossen, das die Krankheit ausbricht, und sehr sehr wahrscheinlich diese Stadt für die nächsten Monate oder länger unter Quarantäne steht.
Find ich als Lösung heute noch spannend, um den Spielern plastisch darzustellen, das es Auswirkungen haben kann, wenn sie scheitern!!
(Zum Glück haben sie es geschafft)
Die andere Situation war der Endkampf gegen einen fiesen Erzmagier, der mit Hilfe eines grossen Freundschaftswunders von unserem hochgradigen Priester davon überzeugt wurde, das wir eigentlich Freunde sind und gut zusammenpassen.
So gesehen war das Abenteuer irgendwie gelöst, aber mit ganz anderem Ausgang als gedacht!!
Naja. Insgesamt find ich, Spieler sollten NIE das Gefühl haben, alles mit links und im vorbeigehen zu schaffen.
Dann kann ich mich auch im Häkelkursus anmelden, gelle!?
Dann lieber mal scheitern!!
Gruß
Thomas