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Würfeln oder spielen?
Nein, du musst mir keine thaumaturgische Doktorarbeit vorlesen. Genauso wie du beim Verführen keine Pick-Up-Lines aufsagen musst. Aber: Ich brauche die Richtung. Bei der Fertigkeit Thaumalogie reicht mir der Satz: "Ich untersuche die Runen auf dem Griff, um zu sehen, ob da ein Aktivierungswort erkennbar ist." Das ist der Hebel - auch damit Du ggf. (!) nicht die 100 GS abdrücken musst, die MYS5 auf Seite 23 erwähnt sind. Du musst mir aber nicht sagen, welchen Pinsel du dafür benutzt. Es bleibt dabei: Ihr sagt mir das Ziel und das Werkzeug, der Würfel sagt uns die Kompetenz, und ich beschreibe das Ergebnis. Ich brauche mehr Details - YouTube
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Würfeln oder spielen?
Schönes Beispiel. Wenn ich in der entsprechenden Stimmung bin und Zeit am Spieltisch ist, beschreibe ich das ganz gerne (ich schwurbel mir halt einen zusammen), aber Auswirkungen auf den anschließenden EW hat das keine.
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Würfeln oder spielen?
Und muss beschrieben werden, wie diese Handlungen aussehen? Welche Handgriffe und Untersuchungsmöglichkeiten bei den Thaumaturgischen Fertigkeiten angewandt werden?
Heute
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Würfeln oder spielen?
It depends.... * Wenn der Zauberkundige z. B. das "Schwarze Schwert der Kraft" untersucht, dann reicht mir der EW:Zauberkunde. Dann gehe ich davon aus, dass der Zauberkundige nicht daran herumfummelt, sondern nur draufschaut. * Wenn der Zauberkundige einen Ring findet, sieht man ihm die Funktion nicht von außen an. Hier liefert der gelungene EW:Zauberkunde beim reinen Betrachten die magische Struktur: "Auf dem Ring liegt ein Verwandlungszauber." Um die exakte Auslösung (z.B. den Ring drehen) herauszufinden, muss die Figur danach gezielt forschen (evlt. mit eben vorsichtigem Ausprobieren). Wer dann ohne Schutzmaßnahmen wild an einem unbekannten Artefakt herumdrückt, dem fliegt es vielleicht um die Ohren. Aber das passiert eben erst durch eine aktive Handlung, wenn sie angesagt wird. Zumal es für weitergehende Untersuchungen thaumaturgische Fertigkeiten gibt.
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Auf dem Weg zum GRW
Ein schöner Artikel. Und keine Ahnung was Substack ist, aber irgendwie habe ich das jetzt 😅. Ich freu mich total auf Samstag. Mal gespannt, wie viele Nerven und Geduld meine Kinder habe, wenn ich ständig Leute anquatschen werde, die ich bisher nur digital kenne 😄.
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Würfeln oder spielen?
Krieg man bei dir nur vom Angucken und einem EW: Zauberkunde raus, was für Zauber auf einem Artefakt liegen und was die auslösenden Handlungen sind?
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5. ForumsCon 2027 Schwampf
Oh je, ich hoffe, dass unser heiliges Ober jetzt nicht auch die Anmeldungen per Video macht 🙄 Natürlich würde ich mich freuen, ihn in dem Filmchen zu sehen ❗ Aber wenn ich dann die Überweisungsdaten und sonstige Infos alle mitschreiben muss 🫣 Und noch schlimmer wäre es, wenn ich dann meine Anmeldung auch per Video verfassen müsste 😱 Okay, hätte zumindest den Vorteil, dass ich ihm eine Schnarchprobe gleich mit liefern könnte 😴💤
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Würfeln oder spielen?
Nein, EW:Zauberkunde zerstört bei mir kein Artefakt, falls der Spieler nicht explizit ansagt, dass er daran rumfummeln möchte. Das kommt mir halt drauf an, wie man es ausspielt. Wenn der Laird ein Questgeber ist, von dem man sich die Quest wie bei WoW einfach abholt, dann ist er unwichtig. Wenn der Laird eine aktive Person ist, deren Verhalten wichtig ist, dann ist er wichtig. Denk dir zwei Zeigefinger, die in Richtung meiner Augen zeigen.
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Auf dem Weg zum GRW
Und wo ist das Video dazu? Lesen ist so 80er Jahre Ich freu mich auf den Samstag. Bin echt gehyped
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Würfeln oder spielen?
Ist auf dem IPad schneller erreichbar
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Auf dem Weg zum GRW
Immer noch sechs Tage bis zum Pre-Release-Event … Es gab ja schon Beschwerden darüber, dass alles immer nur als Video daherkommt. Jetzt gäbe es auch was zu lesen; vielleicht nicht viel Neues, aber etwas persönlicher (denn irgendwie muss ja auch ich die Zeit überbrücken). Die Legenden von Damatu beginnen jetzt!Am 26. September findet das Pre-Release-Event für die sechste Edition von Midgard statt. Zeit für eine Rückschau, um das Warten zu überbrücken.
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Würfeln oder spielen?
Da hast Du Recht, das Artefakt passt sein Verhalten nicht an, aber je nach Reiz reagiert das Artefakt und kriegst Du die Funktion raus oder es fliegt dir um die Ohren oder du zerstörst es.... Und hier hab ich das Gefühl, dass wir wieder - wie so oft in dieser Diskussion mit verschiedensten Leuten - aneinander vorbeireden. Was die Figur erreichen möchte ist etwas fundamental anderes als der Reiz, den die Figur setzen muss, um es zu erreichen. Das Ziel - der Laird hilft uns, der Laird steht uns nicht im Weg, der Laird finanziert uns die Expedition in die Höhle, der Laird erzählt uns seine geheimen Pläne.... das brauche ich als SL. Ob die Figuren das mit schmeicheln oder drohen oder betteln erreichen wollen, brauche ich nicht unbedingt. Es ist schön, wenn da ein Reiz genannt wird - dann kann ich die Story entsprechend ausschmücken.
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Würfeln oder spielen?
Passt. wenn du mir am Tisch sagst: "Ich nehme den komplizierteren Weg", ist das die Entscheidung als Spieler. Aber sag mal: Wieso nutzt Du eigentlich typographische Anführungszeichen?
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Würfeln oder spielen?
Das macht aber keinen Unterschied. Dann wird gesagt: „Ich nehme den komplizierteren Weg“. Wie gesagt, was am Spieltisch schöner ist, bin ich Deiner Meinung. „Schöner gespielt“ darf aber keine Auswirkung auf das Ergebnis haben.
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Würfeln oder spielen?
Alles klar, wenn du da null Unterschied siehst, belassen wir es dabei. Am Tisch gilt für mich trotzdem: Ich liefere meinen Spieler*innen gerne alle Infos über ihre EW (was einfacher ist, was die Wand oder die NSpF benötigt) Aber den Satz: "Ich nehme das Einfachere" oder "Ich nutze seinen Stolz", den müssen sie schon selbst aussagen. Und ich habe schon sehr viele Runden erlebt, in denen die Spieler*innen nicht das Einfachere gewählt haben.
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Würfeln oder spielen?
Perfektes Beispiel: „Prima, dann mach ich das was Du als einfacher beschrieben hast“ Beides ist identisch. Ich seh da null Unterschied.
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Würfeln oder spielen?
Wenn der Spieler das die NSpF fragt, nutzt er seine Menschenkenntnis oder Beredsamkeit als Erkundungswerkzeug. Er wirft die Würfel, um vom SL z. B. zu erfahren: "Der Laird reagiert gut auf Stolz, aber schlecht auf Gier." Aber was passiert danach? Sobald du ihm diese Info gegeben hast, muss er als Spieler immer noch sagen: "Alles klar, dann nutze ich jetzt seinen Stolz aus." Er kann nicht einfach sagen: "Cool, danke für die Info, ich drücke jetzt den Autopilot-Knopf und die NSpF ist überzeugt." Er muss die Entscheidung treffen, diese Info auch zu nutzen. Beim Klettern müssen wir unterscheiden zwischen schauspielerischer Performance mit taktischer Entscheidung. Ich verlange von Blaues Feuer ja gar nicht, dass sie wie Bruder Buck eine fachlich korrekte Abhandlung über Griffe und Tritte hält (das wäre die reine "Schönheit" der Beschreibung). Aber Blaues Feuer muss trotzdem entscheiden: "Klettere ich die riskante, steile Wand hoch, oder nehme ich den längeren Weg über den schlammigen Hang?" Das ist die Grundidee, die ich einfordere. Das hat nichts mit Kletter-Fachwissen des Spielers zu tun, sondern mit einer logischen Wahl in der Spielwelt.
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Würfeln oder spielen?
Und der Zugang dazu sind Würfelwürfe. Menschenkenntnis, Verhören, Geschäftssinn etc. erlauben mir Zugang zu ihren Geheimnissen, Vorlieben und Ängsten. Genauso wie Alchemie, Gerätekunde, Giftmischen etc. Zugang zu den unbelebten Konstrukte der Spielwelt liefern. Der Name der Fertigkeit ändert sich, die Art des Zugangs nicht. @Bruder Buck z.B. Kennt sich gut mit Klettern aus. @Blaues Feuer glaube ich nicht so sehr. Wenn Bruder Buck mir eine Kletterpartie am Tisch beschreibt freut das jeden. Blaues Feuer kann das nicht. Die Erfolgschancen von beiden sind trotzdem nur von den Werten ihrer Figur abhängig. Die Variante von Bruder Buck ist schöner, das ist klar, aber vom Ergebnis getrennt zu sehen. Oder anders: Vor einer Kletterpartie schaut sich eine Spielfigur die Steilwand an und fragt: „SL, sag mir mal was zur Wand, was brauche ich da.“. Genauso wenn die Spielfigur feststeckt: „SL, wie komme ich hier weiter?“ In beiden Fällen gibt es einen Würfelwurf auf eine Fertigkeit. Das Gleiche gilt bei NPCs. „SL, sag mir, mit welchen Argumenten ich den NPC am Besten überzeuge? Wie überwinde ich das Hindernis?“ identische Art des Zugangs, nur die Fertigkeiten ändern sich.
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Würfeln oder spielen?
Doch. Nicht nein. NSpFen sind simulierte lebendige Wesen. Sie haben Geheimnisse, Vorlieben und Ängste. Wenn ein Spieler diese Facetten komplett ignorieren und eine NSpF wie einen leblosen Verkaufsautomaten behandeln möchte, in den man oben einen Würfelwurf reinwirft, um unten eine Information rauszubekommen, dann kann er das gerne tun - aber nicht bei mir.
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Würfeln oder spielen?
Nein. Die Nichtspielerfigur ist kein lebendiges Wesen, beides sind Konstrukte einer Spielwelt, die den Gleichen Regeln und Gesetzmäßigkeiten unterworfen sind.
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Würfeln oder spielen?
Die Untersuchung eines Artefaktes ist doch funktional anders als der Einsatz einer Sozialfertigkeit. Das Artefakt hat kein Bewusstsein und passt sein Verhalten nicht an dich an. Bei Sozialfertigkeiten gilt, aber: Weil die Nichtspielerfigur ein lebendiges Wesen ist, muss ich als Spielleiter wissen, welchen Reiz der Charakter setzt, um die Reaktion der Welt zu beschreiben. Der Würfelwurf sagt dann, wie geschickt (kompetent) dieser Reiz gesetzt wurde. Ich erwarte nicht, dass der schüchterne Spieler am Spieltisch eine manipulative Rede hält - aber ich muss halt wissen, was seine Figur möchte.
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Würfeln oder spielen?
Damit kann ich dann eher leben, wenn also der falsche Ansatz nicht scheitert im Sinn von, den Gegenüber verprellt, sondern bei einem geglückten EW die Rückmeldung kommt "Du merkst schnell genug, dass das nichts bringt, kannst es aber noch als allgemeines Geplänkel verpacken, versuch es nochmal mit was anderem."
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Würfeln oder spielen?
Es geht nicht um Dinge, die man einfach nur anguckt. Das wäre als ob man sagt "Der Typ da den der SL auf der anderen Seite des Marktplatz beschrieben hat, kenn ich den?" würfel Landeskunde Ja, ist der Laird. / Nein, keinen Plan. Es geht um: Du kennst es nicht, aber wenn Du rauskriegen willst, was das Artefakt kann, beschreib mir, wie Du dabei vorgehst, weil Bedienungsanleitung liegt nicht bei.
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Schadensbonus durch Blutsbrüderschaft / Seelenfreundschaft und Zauber Stärke kombinierbar?
Wenn wir die Wirkung eines Zaubers rein auf das reduzieren, was am Ende auf dem Schadenswürfel landet, dann hast Du recht: Aber: Die Wirkungen sind eben nicht gleichartig, da sie auf unterschiedlichen Ebenen des Figurenblattes ansetzen: 1. Der Zauber Stärke verändert die Eigenschaft: Die magische Wirkung erhöht die Stärke um +20. Der daraus resultierende +1 Schaden ist nur eine indirekte, mechanische Folge. Diese Eigenschaftserhöhung zieht noch andere Wirkungen nach sich: Der Eigenschaftsbonus für die Fertigkeiten Klettern und Athletik steigt, die Traglast verändert sich, und der Abenteuer kann sogar Waffen führen, für die er vorher zu schwach war: Der Mann mit dem Stielhammer kann zwei Minuten lang auch ohne Abzug den gefundenen Ogerhammer einsetzen. 2. Die Blutsbrüderschaft verändert nur den Schaden: Sie tastet die Eigenschaft Stärke überhaupt nicht an. Der Seelenfreund klettert dadurch keinen Zentimeter besser und seine Traglast bleibt exakt gleich. Sie gibt einen isolierten, pauschalen Bonus von +2 direkt auf den Schaden im Kampf unter bestimmten Umständen. Wenn man der Argumentation folgt, dass jede Schadenserhöhung nicht verschieden sei, dann dürfte ein Abenteurer mit einer magischen Waffe auch keinen Bonus vom Zauber Stärke bekommen – denn beide Effekte erhöhen am Ende den Schaden. Das ist aber nicht so. "Nimm den Ogerhammer mit, wenn Du ihn einsetzen musst, sorge ich dafür, dass Du es kannst!"
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Würfeln oder spielen?
Das ist die Vorarbeit. Natürlich kann man sich mit Sozialfertigkeiten ranarbeiten und sagen: "Wie kriege diesen Laird um den Finger gewickelt?" Ich muss als Spielleiter halt wissen, welchen Ansatz Du wählst. Das meine ich. Wenn ein Spieler sagt: "Ich setze Beredsamkeit ein", dann muss ich als SL wissen, was der Spieler möchte. Natürlich hau ich ihn nicht in die Pfanne, sondern sage ihm bei geglücktem EW ggf. "Du merkst schnell, dass Deine Schmeicheleien auf taube Ohren stoßen..." (um das zu entscheiden ist ja auch der WW da). Aber: Ich musste vorher wissen, dass der Spieler seine Figur schmeicheln lassen wollte. Wenn ein Spieler sagt: "Ich möchte mir das Artefakt mit Zauberkunde anschauen - kommt mir das bekannt vor?" dann gibt es keinen WW. Das Artefakt ist einfach da. Entweder das Wissen ist im Kopf des Abenteurers oder nicht. Ein EW prüft hier rein faktisch ab: "Kennt er es oder kennt er es nicht?"