Tuor

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Über Tuor

  • Rang
    Der Forumstroll
  • Geburtstag 24.03.1969

Profile Information

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Persönliches

  • Vorstellung-Url
    http://
  • Name
    Kolja
  • Wohnort
    Swisttal (Rheinland/Vorgebirge)
  • Interessen
    Angeln, Midgard, tennis, Dummschwätzen und Klugscheißen alles nicht zwingend in dieser Reihenfolge
  • Beruf
    Rechtsanwalt
  • Biografie
    Geboren im Rheinland, zur Schule gegangen im Rheinland, studiert im Rheinland, zwei Examen im Rheinland, vereidigt im Rheinland, geheiratet im Rheinland, drei Kinder, natürlich alles Rheinländer. Was sonst?
  1. Der M5 Zusatz gibt dem SL in gewisser Weise Einfluss. Den hatte er aber letztlich vorher auch. Antrainiert ist es spätestens, wenn das tier dies als Trick beherrscht. Problematisch wird es eigentlich nur, wenn ich ein an sich friedfertiges Tier zu aggressivem Verhalten motivieren soll und dies nicht als Trick antrainiert ist. Üblicher Weise verfügt ein Tm aber über verschiedene Tiere für verschiedene Spielsituationen. Der Tm wäre auch nicht gut beraten ein Reh in den Kampf zu schicken, wenn er einen Wolf bei sich führt usw. Wer also den Tm einigermaßen rollentypisch spielt, setzt seine Tiere ihrer Natur entsprechend ein. Was die Passage für mich aber klar macht ist, dass der Spieler des Tm auch seine Tiere führt. Der SL kann nur einschreiten, wenn die Spielweltlogik tangiert wird.
  2. Formulierung M4 DFR S. 127: Der Spieler des Tiermeisters kann diese Tiere genauso wie seinen Abenteurer nach Belieben handeln lassen. Formulierung M5 Mysterium S. 19: Der Spieler des Tiermeisters kann diese Tiere genauso wie seinen Abenteurer nach Belieben handeln lassen, solange ihre Aktionen im Rahmen der für die Tierart normalen Verhaltensweisen sowie der ihnen antrainierten Tricks bleiben. Nach beiden Formulierungen entscheidet alleine der Spieler des Tm, was sein Tier unternimmt, wie es handelt. Folglich führt er das Tier auch in kritischen Spielsituationen.
  3. Das der Tm seine Tiere selber führt, ergibt sich entweder aus den Regel oder aus irgend einer ergänzenden Bemerkung hier im Forum zu der Regelauslegung. Ich kann dir die genaue Stelle nicht sagen, bin mir aber ziemlich sicher, dass es so ist.
  4. Bei den aufgeworfenen Auslegungsfragen würde ich darauf zurückgreifen, was die Besonderheit des Tm ist. Den Tm verbindet ein intuitives Verständnis mit den Tieren. Die Bindung zwischen dem Tier und dem Tm ist dabei eher mit dem Band der Bludsbruderschaft zu vergleichen als mit dem Vertrauten des Hx. Der Hx ist schließlich über den Silberfaden mit dem Vertrauten verbunden. Es scheint, der Tm würde sich mit dem Tier verständigen. Dies bedeutet für mich, dass diese Verständigung nicht vergleichbar mit einer Sprache ist. Es ist mehr eine Verständigung, wie zwischen langjährigen guten Freunden, die keine Worte brauchen um dem anderen klar zu manch, was sie gerade denken oder fühlen. Bei der Frage, ob ein Tiermeister Tricks anwendet kommt es für mich darauf an, ob das Tier in Gegenwart des Tm auf Anweisung handeln soll oder unabhängig vom Tm. In Gegenwart des Tm reicht das gegenseitige Verständnis dafür aus, um das Tier zu leiten. Ist der Tm aber nicht zugegen kann das Tier nur gelernte tricks abrufen. Will der Tm z.B. das sein Totenkopfäffchen einen Schlüssel aus einem Turm klaut, kann er ihm einen Schlüssel zeigen und ihm dies anweisen. Im Turm angekommen wird das Äffchen aber auf einen entsprechenden Trick zurückgreifen müssen. Zu berücksichtigen aber ist, dass der Tm seine Tiere selber spielt. Es liegt also an ihm auszuspielen, was das Tier verstanden hat und was nicht. Der SL kann dem Spieler des Tm nicht vorschreiben, was seine Tiere machen. Damit erübrigen sich m. E. viele Fragen. SL neigen dazu, den Spieler des Tm beim Ausspielen seiner Tiere Vorschriften zu machen. Dies ist aber nicht Sinn der Sache. Wenn der Spieler also meint, die sein Äffchen hat die Anweisung des Tm auch ohne Anwendung eines Tricks richtig verstanden, dann ist es so. Der SL kann lediglich hingehen und den Turm so beschreiben, wie er sich aus Sicht eines Affen darstellt. Wie das Äffchen handelt, ist aber allein Sache des Spielers des Tm.
  5. Der Name klingt eher nach den Lehren Meister Kungs. Im Kloster TienDse folgt man vornehmlich den Lehren von Meister Li, verbunden mit den Lehren Budsus.
  6. DDD Ausgabe 28 ist erschienen. Ich freue mich, dass mein ursprünglich für den GB angedachter Artikel über das Kloster TienDse nach 8 Jahren nur doch noch noch veröffentlicht werden konnte. Mein Dank geht an die Drolle.
  7. Habe ich das richtig verstanden. Du befindest dich sein 9 Jahren in einer Abenteurergruppe, die deine SCs mobben?
  8. Die so genannte "Fairness" oder sollen wir es Einzelfallgerechtigkeit nennen, scheint irgendwie so eine deutsche Krankheit zu sein. Wer will, kann ja alles bis auf das letzte Fitzelchen ausbalancieren. Ich halte das für überflüssig. So hoch wie die Messlatte hier gesetzt wird, halten vermutlich die ursprünglichen Abenteurertypen des Regelwerks dem nicht Stand. Vergleicht mal die Umkehrwerte von Glücksritter und Spitzbube und erklärt sie mir. Das "Problem" wird überschätzt, oder spielen seit M5 auf Einmal alle den Händler? Wie gleicht man aus, dass der eine Spieler als Regelfuchs eklatante Vorteile gegenüber dem Spieler hat, der sich so gut wie gar nicht mit den Regeln beschäftigen. Wie gleicht man aus, dass ein erfahrener Hexer-Spieler den Hexer effektiver spielen kann, als der Spieler, der vorher nur Kämpfer gespielt hat. - Ich empfehle da ein gehörig Mass an Lockerheit. Wenn man eine einfache Umsetzung will, kann man es mal mit meinem Vorschlag versuchen. Sollte dies zu extremen Auswüchsen und Ungleichgewichten führen, kann man ja nachbessern. Sofern es dem Spieler in erster Linie darum geht, den Abenteurertypen mehr seinen Vorstellungen von dem selben anzupassen, wird es aus meiner Sicht keine Probleme geben. Der SL kann ja als Korrektiv einen passenden Hintergrund für die Veränderungen fordern. Da kann man dann meist dran fühlen, ob es sich um die Umsetzung eigener Vorstellungen handelt oder um Rosinen picken. Mich würde auch mal interessieren, wie ein ausuferndes Rosinen picken hier aussehen soll. Welche Kombination wäre den maßlos ungerecht?
  9. Es gibt keinen Maßstab für eine Gleichwertigkeit, weil man immer Äpfel mit Birnen vergleich. Entscheidend ist viel mehr, dass der Spieler sich einen Priester nach seinen Vorstellungen modellieren kann. Woran soll man denn die Ungleichheit Festmachen. Klar, es gibt Gruppen von Zaubern, die beinhalten mehr zauber als andere Gruppen. Es befinden sich aber in allen Gruppen Vernünftige Zauber, die es lohnt zu lernen. Welche man dann tatsächlich, ist dann ja auch noch mal von den Punkten abhängig, die zur Verfügung stehen. Selbst wenn man "Beherrschen" als Kostengünstigste Gruppe nimmt, lernt man dennoch nur ausgewählte Zauber daraus. Es muss letztlich nur ein grobes Ungleichgewicht vermieden werden. Gleichheit gibt es nicht. In welcher Kombination sehr ihr denn nun praktisch ein Problem? Ob man die Summe aus den Werten oder den Kehrwerten nimmt ist kein großer Unterschied.
  10. Den Gedanken nach mehr Profil kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich würde das Problem aber anders angehen. Anstatt hier x neue Kategorien von Priestern zu schaffen, würde ich eher eine Regel aufstellen, wie der Spieler die Lernkosten nach eigenem Gutdünken verändern kann. Dies ginge z.B. wie folgt: Fertigkeiten: 1. Die Kosten für Fertigkeiten aus den Gruppen "Alltag" und "Waffen" dürfen nicht geändert werden. 2. Im Übrigen ist der Spieler Frei darin Werte in 10er- Schritten zu ändern, solange die Summe der Lernkosten gleich bleibt. Zauber: 1. Es dürfen keine Zauber-Arten neu hinzugenommen werden (z.B. Dweomer bei Priester oder Wundertaten bei Druiden), sondern lediglich Lernkosten in 30er- Schritten verändert werden. 2. Die Summe der Lernkosten muss gleich bleiben. Dies sollte m. E. zu vertretbaren Ergebnissen führen.
  11. M5 - Hausregel

    So ist es im Eingangsbeitrag geschehen. Liebe Grüße, Fimolas! Wenn man die Fähigkeit einführen will, dann erscheint mir eure Hausregel genau dier richtige Weg zu sein. Die Frage, die ihr euch dann noch stellen könnt ist, ob Tanzen dann auch noch in Etikette enthalten ist oder ob ihr diese Fähigkeit gleichzeitig schwächer macht, weil sie Tanzen nicht mehr beinhaltet. Denn es könnte ja mal ein Spieler einen Abenteurer spielen wollen, auf den Etikette als Fähigkeit passt.
  12. M5 - Hausregel

    Folkloretänze kann man auch mit Landeskunde abhandeln.
  13. M5 - Hausregel

    Man kann die Umgangsformen der Oberen kennen, sich aber dennoch bewusst, wie eine gesenkte Sau benehmen. Daher überzeugt mich das nicht. Bei den in M5 weggefallenen Fähigkeiten unterscheide ich zwei Arten. Diejenigen Fähigkeiten, die in einer anderen aufgegangen sind (z.B. Tanzen oder Beschatten) und diejenigen, die ersatzlos weggefallen sind (z.B. Kampf in Dunkelheit). Bei letzteren kann ich gut verstehen, wenn man Hausregeln einführt. Im ersteren Fall erschließt sich die Notwendigkeit für mich nicht. Lerne doch Etikette und schreib auf deinen Bogen Tanzen. Wenn Dich Fluff-Argumente nicht überzeugen, wie wäre es mit Regel-Argumenten? Etikette ist bei den Alltagsfertigkeiten als "schwer" einzuordnen und startet mit einem Fertigkeitswert von +8, Musizieren ist "leicht" und startet bei +12. Musizieren habe ich für die gleichen Punkte auf +15, für die ich Etikette auf +10 habe. Die Kosten von Etikette sind für bloßes Tanzen völlig überzogen. Es ist ja als Hausregel völlig ok, wenn die Gruppe sich darauf einigt. Für eine Hausregel besteht in der Gruppe da ein bedarf, wo die Gruppe ihn sieht. Vermutlich geht es aber genau um dass, was du hier anführst. Es sollen EP eingespart werden. Aber auch das ist ok, wenn die Gruppe es so möchte.