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    Südcon 2015 - Freitag - Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi

    Von Unicum

    "Die Begehrlichkeiten der Modeata Tuzzi"   Sl: Shayleigh Spielfiguren - Spieler - Typus Sakura Ikari - Magus - Kr Don Cosi de FanTute - Wizang - Ma Donja Maria Arpach - Rolf (?) - Ma Cassandra Enrica Ricada - Unicum – Ma   NSC (Teilliste) Prinzessin Donja Barbelica Kiriles Geisterprinzessin Lhirabetta, Schwester von Barbelica Donja Isabela de Vindano, (Vorgesetze von Cosi im Convendo) Sulfin de LufiRello, ("Chef" des Convendo) Modeata Tuzzi (Naga? Halbmensch?) Claudes (Sklavenhändler) Lysandaria, Nymphe Adorin, Geliebter der Schwester der Gräfin Adin, Bruder von Adorin ---------------------------------------   Wie geplant habe ich Cassandra Enrica Ricada, mich beim Convendo der Küstenstaaten in Maritimar gemeldet. Das Ausladen meiner Ausrüstung und der Katalogisierung durch den Convendo dauert leider noch an.   Ich wurde - intern durch Donja Isabela de Vindano (Vorgesetze im Convondo von Don Cosi de FanTute) dem "Verteidiger gegen die schwarzen Künste" und "Vize-Herold" von Prinzessin Barbelica - Cosi de Fantute als "Schreiber" zugeteilt.   Nun ich habe nun in den ersten Tagen mich an die Arbeit gemacht die Arbeit zu erledigen! Ich möchte an dieser Stelle sagen das ich entsetzt war in welchem Zustand die Dokumente waren! Ich kann zu den Fertigkeiten bezüglich der Verteidigung gegen die schwarzen Künste recht wenig sagen - aber Verwaltungstechnisch scheint mir Herr Cosi etwas überfordert.   Auf seinem ersten offiziellen Besuch (seitdem ich bei ihm bin) bei "Ihrer Majestät Prinzessin Donja Barbelica Kiriles, Hofrätin zu Candranor, Erbin de Lambargi, Conteja de Marimar" stellte mich Don Cosi de FanTute vor.   Dort wurde mir auch Donja Maria Arpach, die Hofzauberin des Vaters der Prinzessin vorgestellt, welche eine Ostländisch aussehende Söldnerin als Leibwache Frau Sakura Ikari an ihrer Seite hatte. Die Gerüchte bezüglich der albischen Garde sind übrigens mindestens zum Teil Wahr.   Prinzessin Barbelica Kiriles hat ein Problem im Landhaus ihrer Familie. Das Gebäude ist nun natürlich von der Stadt umschlossen und liegt pikanterweise gegenüber einem Bordell - was auch zu gewissen Gerüchten über ihren Vater führte. Inwieweit dies der Wahrheit entspricht kann ich noch nicht nachvollziehen.   Die Schwester von Prinzessin Barbelica Kiriles hatte vor Jahren dort eine Liebschaft mit einem jungen Fischer. Ihr Vater lies den jungen Fischer - Adorin, und auch seinen Bruder Adin, als er davon erfuhr versklaven. Er kaufte also die Söhne den Eltern ab und plante sie als Galeerensklaven einem langsamen Tode zu verantworten. Dies war etwa vor 7 Jahren.   Prinzessin Barbelica Kiriles entsandte schon vor einigen Monaten eine Gruppe von Leuten welche Nachforschungen über den Fischer anstellen sollten und ihn wohl möglich zurückbringen. Die Prinzessin äußerte dabei ein gewisses Bedauern das es immer noch nicht gelungen war dies zu erfüllen. Selbst die von ihr hoch geschätzten Herren Mattul und Mirant (ich bemerke dabei das sie sich scheinbar gerne mit Männern umgibt deren Namen mit M beginnen) konnten die Aufgabe bisher nicht erledigen. Aber zumindest der Bruder des Gesuchten war zu befreien. Wir suchten also das Stadthaus der Fürstlichen Famile auf und trafen dort auf die ältere Schwester der Prinzessin Barbelica Kiriles. Diese heiratete den Vizekönig (?) auf Zwang ihres Vaters verfiel aber in einem jugendlichen Wahn finsterer Blutmagie um sich Jung zu erhalten. Sie wurde lebendig eingemauert. Ihr Leichnam entkam und ein Teil ihrer Seele spukt im Landhaus herum. (Alleine das schon eine interessante Sache!).   Die Geister-Schwester "Lhirabetta" machte einige Aussagen zu dem verschwundenen Geliebten,... natürlich mit wenig aussagekräftigen Worten - ach ja die Liebe.   Mattul hat den Bruder Adin mittlerweile als Sklaven in seinem Besitz, leider war Mattul nicht anwesend und in seinem Stadthaus kennt niemand den Aufenthaltsort des Bruders Adin. Der Elfenmagier Mirant hat ein Holzamulett welches Adorin der Geisterprinzessin Lhirabetta geschenkt hat, leider hat er es bei sich und ist gerade auf hoher See in einem anderen Auftrag unterwegs (im übrigen zusammen mit diesem Mattul und irgendwelchen Schariden). Nach seiner Befreiung hat Bruder Adin zu seiner Familie wieder Kontakt gesucht. Das Verhältnis zwischen den Eltern und Adorin soll nicht das beste gewesen sein.   Wir trafen uns im Nympheum des Landhauses mit der Nymphe Lysandaria diese meinte das es möglich ist mit dem Band welches wahre Liebe zwischen zwei Menschen bindet eine vermisste Liebe wieder zu finden und so die Lhirabetta zu erlösen. Als Beispiel für wahre Liebe wurde der Fürst und eine gewisse Alchira genannt.   Weitere Nachforschungen, etwa an der ermittelten Verkaufsstelle des Sklavenhändlers bei welchem die beiden Brüder getrennt wurden lassen uns zumindest (Mittels Reise in die Zeit durch Donja Maria Arpach) ein Bild des Käufers von Adorin ermitteln. Donja Maria Arpach lässt jeweils eine Zeichnung von diesem Käufer und Adorin anfertigen.   Während Don Cosi de FanTute mit der Nymphe weitere vertiefende „Gespräche“ führt – er nennt es mir gegenüber auch „Bücherrecherche“ tragen wir diese Informationen zusammen.   Durch ein Tor gelangen wir in die Hauptstadt Dargina von Vigalis um dort weiter nachzuforschen. Die Eltern der beiden Brüder sind dort wohnhaft, aber wir fragen einfach in der Stadt herum und erregen so die Aufmerksamkeit eines zwielichtigen Mannes – er stellt sich nicht einmal mit Namen vor aber ich habe mir sein Gesicht gemerkt – das ist kein normaler Handlanger gewesen! Nach etwas hinhalten (wo Sakura Ikari und ich in einer Hütte im Armenviertel eingesperrt waren) bringt dieser Mann uns zum Convendo und sagt das auf Befehl des Fürsten unser Gedächtnis zu löschen sei. Sulfin de LufiRello, der Chef des Convendo erzählt uns das wir wohl einen „Claudes“ suchen. Er meint das Bild tatsächlich zu erkennen. Wir könnten in Maritimar nach dem alten Hafenmeister, einem Kan-Thai suchen. Dieser könnte mehr wissen. Für genaueres könnte uns Don Cosi de FanTute, über den er sehr wohlwollend spricht, weiterhelfen.   Zurück in Maritimar machen wir ein (in meinen Augen) sehr gewagtes Experiment. Geisterprinzessin Lhirabetta übernimmt den Körper ihrer Schwester Prinzessin Barbelica Kiriles. Wir nehmen etwas Blut von dieser nun besessenen und die Nymphe Lysandaria macht eine Vision. Auch wenn wir uns schon Gedanken darüber gemacht hätten was passiert wenn die Geisterprinzessin dies nun ausnützt verlässt diese den Körper freiwillig wieder.   Daraufhin eilen wir zum Marktplatz wo nach der Vision etwas passieren soll. Tatsächlich erscheinen wir gerade als ein Raubmord durchgeführt wird. Es gelingt den Überfallenen zu retten und den Meuchler zu vereisen.   Der Überfallene hat einen Beutel den er an eine gewissen Modeata Tuzzi übergeben soll. Diese ist in einem Haus am Rande des Waldes von Bromme. Wir liefern den Beutel ab und Frau Modeata packt daraus einen schlafenden Fliegenwichtel und setz diesen in ein Terrarium. Wir fragen nach ob sie uns auch bei der Suche nach Adorin helfen könnte. Sie führt uns nach draußen und wir stehen auf einmal direkt im Wald von Bromme. Wir sollen uns einen Weg zurück zu ihrem Haus suchen. Es ist mir an dieser Stelle schon klar, dass wir es bei Modeata mit einer speziellen Person zu tun haben,... Wir begeben uns also auf die Suche nach einem Weg zurück in unsere Welt. Auf einer Lichtung treffen wir die Zentraurin Kirke. Diese lebt einsam und zurückgezogen, hilft uns aber gerne mit Informationen über den Garten von Modeata. Sie warnt uns vor der Esel-Herde und meint wir sollen auf dem gezackten Weg gehen und wenig nach rechts und links schauen. So gelingt es uns durch den Garten zu wandern, auch wenn Don Cosi de FanTute einmal von einer nackten Frau abgelenkt wird. Modeata ist aber sehr gelangweilt und enttäuscht das wir nicht ihren schönen Garten bewundert haben. Sie beobachtete uns die ganze Zeit – wohl durch einen Spiegel. Sie ist bereit uns zu helfen, wenn wir ihr den Elfenzauberer Mirant bringen und sie eine Nacht mit ihm verbringen kann. Mirant wird kontaktiert und erscheint nach kurzer Zeit. Er ist nicht an dem Angebot interessiert. Mit der Ausschlagung des Angebotes ist damit wohl diese Spur nach dem verschollenen Fischer erkaltet. Modeata Tuzzi wird uns wohl an dieser Stelle nicht mehr weiterhelfen wollen.
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  1. Neulich in der S-Bahn, nachmittags.

    Drei etwa sechzehnjährige Vorstadtprolli-Ischen sitzen beisammen.

    Eine von ihnen erzählt gerade ein Erlebnis, in dem anscheinend sie und ein befreundeter männlicher Mitmensch eine tragende Rolle spielen:

     

    "Aldä, un er dann so: Ey Aldä!

    Un isch dann so: Was?

    Un er dann so: Aldä, bis du dumm oder was?

    Un isch so: Hääh, was wills du Aldä?

    Un er so: Pffftz!

    Un isch dann so: Böööh!

    Un er so: Was dann Aldä?

    Un isch so: Ey Aldä!

    Un er dann so: Boah, Aldä, was dann!?

    Un isch so: Ey Aldä, bis du dumm oder was?

    Un er so: Ey Aldä!"

     

    Und so weiter, und so weiter.

    Die Spannung steigt, und die ganze Situation ist in ihrer Dramatik kaum noch zu ertragen. :dozingoff:

     

    Dann endet die Erzählung; die Protagonistin wirft einen bedeutungsschweren Blick in die Runde und meint:

     

    "Ey Aldä, voll krass, der Alde!" :angryfire:

     

    Stille.

    Beide Freundinnen schauen sie an wie zwei überfahrene Frösche.

    Dann rafft sich die eine zu einer Antwort auf:

     

    "Ey Aldä, verschdeh isch kein Wort..."

     

     

    Das Schlimme daran ist:

    Alle drei dürfen irgendwann wählen!

    :bang:

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    draco2111
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    Nach langen, intensiven Studien und mehreren Anläufen :schweiss: ist es endlich gelungen! Mein Perry Rhodan Charakter (vormals Elaine_Clark) hat promoviert und ist jetzt Doktorin der extraterrestrischen Zoologie. :satisfied:

    Zur Feier dieses Ereignisses und weil Elaine Namensgeberin für meinen Forumsnamen ist habe ich meinen Forumsnamen ändern lassen.

    Also: aus Elaine_Clark wird jetzt Dr. Elaine Clark, sonst ändert sich nix!

    Blumen sind angebracht, aber bitte in Bio Qualität - dann haben meine Raubkaninchen auch was davon!!!

     

    Na gut, wenn ich nach dem Spruch noch Freunde habe, hoffe ich, dass alle mich wiederfinden...

     

    Einen lieben Gruß

    aus dem sturmgebeutelten Mülheim! Stephanie

  2. Es muss jetzt mal raus, denn ich habe keine Lust mehr auf so was!

     

    Hier im Forum gibt es eine feige Person - ja, hier im Forum - die Anonym (unter falschen Nickname) mir Emails voll von Lügen schickt, die Unfrieden, Misstrauen und Zwietracht schaffen sollen. Eine solche Mail habe ich diesen Montag gegen 4:00 Uhr bekommen.

    Das Schlimmste daran ist, das es von jemanden kommt, der mich und meinen Freund, sowie bestimmte Umstände gut kennt. Jemand der wohl uns immer freundlich ins Gesicht lacht. So ein feiges Verhalten ist dermaßen mies und schäbig, das mir heute noch die Worte dafür fehlen!

     

    Ich habe diesen Vorfall an die Admins, zusammen mit der betreffenden Mail, weitergeleitet!

     

    Ich werde mir so etwas nicht länger gefallen lassen. Das Ganze ist keine Kleinigkeit mehr!

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    Es war einmal.......

    Wobei, es gibt sie ja noch.

     

    Vier Helden, unterwegs für Reichtum, Ruhm, Wissen und Glauben.

     

    Die da wären:

    Edvin mit der roten Nase - Vraidos Priester

    Brandt der Eisige - Erschaffen Magier

    Nykos - Krieger

    Giacomo "Jack" Parente - Spitzbube

     

    Die Vier Helden, ausgezogen, jeder wegen seinen eigenen Gründen, haben sich in Thame eingefunden und wurden dort vom Händler Philas Oikoneon als Geleitschutz zum nahe gelegenen Loch Graene. Die Reise verlief ruhig und man lernte sich kennen und ertrug das Geplapper des Händlers. Nach erhalt der Zahlung machten sich die Helden auf den Rückweg nach Thame, von einem Unwetter überrascht suchten Sie Schutz in einer nahe gelegenen Höhle. Wie sich später am Abend herausstellte war dies die Höhle eines Bären, den man zum Glück vertreiben konnte. Ausgeschlafen machte man sich am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Einige Stunden verstrichen als die Helden ein wehleidiges Stöhnen aus Büschen am Wegesrand hörten. Schnell war die Quelle gefunden, ein halbtoter Zwerg, grün und blau geschlagen, ohne Bart! Edvin versorgte den Zwerg fachgerecht. Baldur, der Zwerg, berichtet den Helden von den zwei Gestalten die Ihn überfielen, er ist in wichtiger Sache unterwegs und diese Halunken haben ein wichtigen Brief gestohlen. Den Erzählungen nach schien es sich um Oger zu handeln. Oger hier!? Jack fand nach kurzer Suche in der nähe auch Spuren allerdings passte nur eine zu einem Oger, die andere war Menschengroß. Der Zwerge wurde auf einer provisorischen Trage nach Thame gebracht und dort den Zwergen Heilern anvertraut.

     

    Noch spät am Abend werden die Helden zu Meister Glarn, der Meister des Zwergen Viertels, gerufen. Dieser bedankt sich für die Rettung Baldurs, entlohnt die Helden für diese Tat und bittet sie den gestohlenen Brief wieder zu holen. Die vier Recken sind sich erst nicht sicher, da es sich hier ja um Oger handelt und man wisse ja eh nicht wo diese sich verstecken. Meister Glarn hat aber noch mehr Informationen von Baldur bekommen zum einem sprachen die Oger Albisch und zum anderen scheinen sie in der „alten Motte“ zu hausen. Dazu hegt Meister Glarn ein bösen verdacht, es gab vor Jahren einst ein „Oger von Thame“ ein Ungetüm das Angst und Schrecken verbreitet. Dieser Oger sammelte einst die Bärte von Zwergen und eine Hexe machte Ihm daraus ein Mantel mit besonderen Kräften, doch dies alles half Ihm nichts den der Recke Beornwulf MacBeorn erschlug ihn, der Mantel aber wurde nie gefunden. Nach einer zähen Verhandlung, entschlossen sich die Helden den Zwergen zu helfen.

     

    Gleich am nächsten morgen machte man sich auf den Weg. Ausgerüstet mit allem nötigen sowie ein paar Heiltrünken von Meister Glarn, für den Fall der Fälle, erreicht man die „alte Motte“, einst „Burg Norrenshold“ Grenzfeste zwischen Ywerddon und Alba, am 3. Tag.

  3. Zusammenfassung 5. Spielwochenende:

    Am Ceaddag der ersten Trideade des Kranichmondes setzen die Abenteurer zusammen mit den beiden Zwergen Dwoin Hammerschlag und Gwarin Silberstein über den Runan und machen sich auf den Weg nach IMRITH. Man ist mit einem Karren, der von zwei Maultieren gezogen wird sowie zu Pferd unterwegs. Da die nördliche Route, auch wenn sie nicht so stark genutzt wird, für Pferd und Karren passierbar und deutlich kürzer ist als der Hauptweg, wird dieser genutzt.

     

    Der erste Reisetag verläuft ruhig und gegen Abend erreicht man ein Wehrgehöft, in dem die Reisegemeinschaft für die Nacht unterkommt. Entsprechend der erainnischen Gastregeln werden Informationen und Geschichten ausgetauscht. So erfahren die Abenteurer, dass in weiteren eineinhalb Tagen ein weiteres Wehrgehöft liegt, das sich hinter einem auf dem Weg liegenden Sumpfgebiet befindet. Allerdings hat man schon seit mehr als zwei Monden nichts mehr von dem Wehrgehöft gehört, denn der fahrende Händler, der normalerweise die einzige Informationsverbindung war, ist schon länger nicht mehr vorbeigekommen. Die normalen Gefahren, die einen auf dem Weg erwarten, werden mit Kentauren, Sturmkatzen und der erainnischen Jagdspinne beschrieben.

     

    Nach einer ruhigen Nacht setzt die Reisegruppe ihren Weg fort. Der Tag verläuft ebenfalls ruhig und gegen Abend sucht man sich einen Lagerplatz. Dieser liegt recht nah am Ostrand des Sumpfgebietes und so ist dieses auch bereits zu riechen. Während der Nachtwache sieht Fearghal kleine Lichter im Westen, kann aber der Versuchung widerstehen, nachzusehen, um was es sich dabei handelt. So vergeht auch diese Nacht ruhig und man setzt am nächsten Morgen die Reise fort. Gegen Mittag erreicht man das Wehrgehöft, das Spuren von Brand und einem Überfall aufweist. Die Brandspuren werden als ca. 40 Tage alt eingeschätzt. Bei einer genaueren Untersuchung findet man die verwesende Leiche einer Erainnerin, in deren Körper man noch die Überreste von Pfeilen finden kann, deren einfache Spitzen bei einigen aus Metall bei anderen aus Stein bestehen. Man beschließt die Erainnerin zu bestatten und dann noch etwas weiter zu reisen, da man nicht an dem Ort des gewaltsamen Todes verbleiben möchte. So muss man das Nachtlager erneut in der Nähe des Sumpfes aufschlagen. Während der Nachtwache erfolgt der Angriff von 8 Ghulen in der Größe von Kindern bis zu erwachsenen Menschen, die aber besiegt werden können.

     

    Kurz danach dreht der Weg nach Süden ein und man umgeht eine Hügelkette. Nach zwei ungestörten Reisetagen gelangt man an eine Brücke über einen Fluss, deren Zugang von einem Hügeltroll versperrt wird, und der Wegezoll verlangt. Man erkauft sich das Passieren der Brücke, in dem man dem Troll eine wertlose bunte Kette übergibt. Danach kann man die Reise weiter fortsetzen und schlägt schon bald den Weg nach Südwesten ein. Nach einem weiteren ereignislosen Reisetag wird Saraid überraschend von einer erainnischen Jagdspinne angesprungen und gebissen. Die durch das Gift der Spinne verursachten Schmerzen hält sie nicht aus und fällt in Ohnmacht. Die anderen können jedoch verhindern, dass Spinne ihr Opfer sicherstellt, in dem sie das Tier töten.

     

    Nach diesem Zwischenfall dauert es noch einmal einen ereignislosen Tag und man erreicht die wehrhafte Stadt IMRITH. Hier beginnt nun die Informationssuche nach der verschollenen Binge und man findet den Hinweis, dass es oberhalb der jetzigen Abbaustätte von Erzen (unter anderem auch Sternensilber!) ein altes Höhlensystem gibt. Dieses wollen die Zwerge erkunden, in der Hoffnung, dass sie dort Hinweise auf das Buch von Kibil-Nul entdecken. An einem Abend in IMRITH kommen die Abenteurer auch ins Gespräch mit einem Kaufmann aus Cruachan, der sie über die Bestrebungen des Rí von Areinnall auf dem Dáil nà Erainn, der nächstes Jahr stattfindet, zum nächsten Ard-Rí gewählt zu werden. Diesem geht es wohl vor allem darum, mit einem gemeinsamen erainnischen Heer gegen die Besatzer im Norden des Landes vorzugehen. Die gesamte Informationssammlung in der Stadt hat noch einmal drei Tage gedauert, ab so hat man nun ein Ziel und noch einmal ein paar zusätzliche Informationen über das, was im Land so vor sich geht.

     

    Zwei Tage nach dem Gespräch mit dem Kaufmann begibt man sich ins Gebirge. Nach einem Tag erreicht man die aktiven Minen und übernachtet dort. Am nächsten Morgen wird die Reise fortgesetzt, und man kann das alte Höhlensystem erreichen. Bevor man es betreten kann, wird die Gruppe allerdings von einem Daehmen angegriffen, den sie allerdings nach hartem Kampf besiegen können. Die Erkundung des Höhlensystems führt die Gruppe zur Binge, die komplett verlassen ist. Einige Sicherungen werden umgangen oder entschärft und es gelingt den Abenteurern das Buch der Binge zu bergen. Anschließend kehrt man zurück und übergibt das Buch in IMRITH den dort ansässigen Zwergen, womit Dwoin und Gwarin bei den Zwergen ein hohes Ansehen erhalten und auch die Freunde werden reichlich entlohnt.

     

    Für die Rückreise nach Cuanscadan schließt man sich einem Handelszug an und die Reise verläuft weitestgehend ereignislos. Allerdings findet man an der Handelsroute entlang der Küste zunächst eine eindeutig gefolterte Leiche an einem Baum, die dem Gefolge Mathùins zugeordnet wird. Am vorletzten Tag der Reise erfahren sie, dass ein „Hoher Herr“ und sein Gefolge in einem Wehrgehöft übernachtet haben und es dort zu einem Übergriff eines der Soldaten aus dem Gefolge auf die Tochter der Gastfamilie gekommen war. Allerdings habe der „hohe Herr“ dies beendet, bevor noch etwas passiert sei und versichert, dass er eine entsprechende Strafe veranlassen würde. Unterschwellig wird angedeutet, dass der Soldat sich vielleicht von den Geräuschen, die zwei weitere Personen aus dem Gefolge, eine Frau und ein Mann, beides keine Erainner, in der Nacht so verursacht hätten. Darüber hinaus wird nur erzählt, dass in den Gesprächen zwischen dem „hohen Herrn“ und den beiden Nicht-Erainnern der Name Fentabal gefallen sei, sowie eine Burg und eine Insel erwähnt wurden.

     

    Am 12. Tag der zweiten Trideade des Kranichmondes erreichen die Abenteurer wieder Cuanscadan. Durch die Erzählungen der Zwerge steigt ihr Ansehen in Cuanscadan wieder und sie erhalten wieder ihre günstigen Lernmöglichkeiten. Sie erfahren, dass Mathùin einige Tage vor ihnen mit einem schnellen Segler aus den Küstenstaaten angekommen ist, der auch Güter für den Händler geladen hatte und mit Export-Gütern wieder beladen wird. Die Abenteurer beschließen ihre Fertigkeiten etwas zu verbessern, allerdings nehmen sie natürlich auch am Leben in der Stad teil. So erfahren sie einige Gerüchte und Wahrheiten (siehe Gerüchte), die sich während ihrer Abwesenheit zugetragen haben, besichtigen den Baufortschritt am Dun Delgan. Als sie davon zurückkehren können sie am 13. Tag der zweiten Trideade des Kranichmondes verhindern, dass der Spötter Cainté eine Abreibung von einigen Schlägern erhält. Danach besichtigen sie noch ein Stadthaus, welches sie zu mieten gedenken. Danach wollen sie noch die Richterin aufsuchen, um diese von ihren neuesten Erkenntnissen zu unterrichten, diese ist allerdings nicht zu erreichen. Für den Myrkdag des Kranichmondes verabreden sich die Freunde zum gemeinsamen Frühstück bei Brynns Eltern.

     

    Am nächsten Morgen sitzen Slainé, Fearghal und Brynn beim Frühstück, allerdings fehlt Saraid. Als sie nach einiger Zeit immer noch nicht eingetroffen ist, beschließt man nach ihr zu sehen, vielleicht ist sie ja auch nur im Garten Nathirs aufgehalten worden. Am Stadtrand kommt sie ihnen aufgelöst entgegen und berichtet, dass sie in Nathirs Garten von sechs Schlägern angegriffen worden sei, und sie nur deshalb entkommen sei, weil es ihr gelang, einen Hund auf die Schläger zu hetzen. Die Freunde eilen daraufhin zum Tatort und können die Schläger stellen. Es kommt zum Kampf gegen 5 Schläger (ein sechster, den Slainé von ihrer Zeit als Wache bei den Lagerhäusern kennt, hält sich einen blutenden Arm), bei dem Fearghal schwer verletzt zu Boden geht. Trotzdem gelingt es drei der Schläger zu überwältigen, während die anderen drei fliehen können. Man übergibt die Schläger der Stadtwache, aber für Saraid hat dieser Tag den endgültigen Ausschlag gegeben, die Ausbildung zur weisen Frau abzubrechen, da die Unantastbarkeit der weisen Frauen scheinbar nicht mehr gegeben ist und sie das Gefühl hat, dass ein abenteuerliches Leben sie doch mehr reizt.

     

    Gerüchte und Wahrheiten:

    • Die Truppen sind auf Atha Cliath gegen die Festung im Norden vorgegangen. Es wurden wohl Skelette und untote Krieger bekämpft. Es gab Verlust in Höhe von 30 Soldaten, aber der Kampf wurde gewonnen
    • Die Bande der Strandräuber konnte gefasst werden, allerdings konnte Darach, der Anführer, fliehen
    • In der Bucht der Blumen wurden zwei Piratenschiffe aufgebracht. Die Besatzung wurde zur Zwangsarbeit in den Silberminen verurteilt.
    • Der Clann der Osraige hat einen neuen Toissech. Ein Mann namens Ardghal wurde gewählt.
    • Zwei der geflohenen Häftlinge aus den Silberminen konnten gefasst werden. Die restlichen wurden erschlagen, als sie sich der Festnahme widersetzten.
    • Sophos hat im Auftrage Mathùins eine weitere Lagerhalle angemietet. Es soll bald ein Handelszug aus Tidford eintreffen, dessen Waren dort eingelagert werden sollen.
    • Es wird Wachpersonal für die Halle gesucht.
    • Ein edler Reisender hat sich im Folean Pioc eingemietet. Er hat sich mit diversen Händlern getroffen. Anscheinend ist er auf Geschäfte aus. Sein Name ist Latebfan

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  4. Blog Chillur

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    Cailan Mac Ceallaigh - Magus der neunten Ordnung von den Lichtsuchern

     

    Cailan ist durchschnittlich groß (178cm) und auch normal breit und nicht übermässig Muskulös (78kg). Er trägt keinen Helm und sein dunkelbraunes, fast schwarzes Haar ist recht kurz und etwas strubbelig. Seine Augen haben eine eher graublaue Farbe. Er hat für einen Albei einen außergewöhnlich gut gepflegten und, für Albei ungewöhnlich, gestutzten Vollbart.

     

    Um seinen Hals trägt er eine Kette mit gefährlich aussehenden Zähnen. Sonst sieht man sein rotes Wams hier und da aus der unverzierten albischen Lederrüstung hervorschauen. Er trägt seinen Kilt, mit den Clansfarben der MacCeallaigh, also ein stetes Muster aus Rot und Schwarz. Eine Schärpe in den Clansfarben reicht ihm über die linke Schulter. Weit oben angebracht an der Schärpe sieht man das Gildensiegel der Gilde der Lichtsucher, seines Magierordens.

     

    Seine Kilttasche vorne ist aus weissem Fell und er trägt einen Gürtel an dem viele kleinere Taschen und Beutel befestigt sind. An jeder dieser Beutel und Taschen ist jeweils ein Symbol angestickt bzw. aufgenäht.

     

    Er trägt lediglich einen Dolch und an der anderen Seite seiner Hüfte befindet sich eine längliche Lederhülle, die jedoch oben zugeschnürt ist.

     

    Er ist eher ein drahtiger Typ und begegnet Anderen stets mit einem sehr offenen, freundlichen aber auch neugierigen Blick. Er sieht recht gut aus (Au 71) und unterhält sich auch gerne mit anderen. Er trinkt nicht übermäßig und er raucht auch keinen Tabak.

     

    Seine Lederrüstung ist an einigen Stellen ausgebessert und muss wohl schon einiges Überstanden haben. Seine Kleidung selbst ist aus gutem Stoff und lediglich die Kilttasche und sein Gürtel sind von besserer Qualität. Sein langer Reiseumhang ist aus schlichtem grauen Stoff und wohl auch für härteres und kälteres Wetter gemacht.

     

    Cailan ist wohl schon länger in den Küstenstaaten unterwegs und spricht daher recht gut Neu-Valinga (+12)

     

    [spoiler=EW:Gassenwissen] Erschreckend wenig gibt es über Cailan in der Gerüchteküche zu finden. Einige munkeln, dass er nahezu seine ganze Zeit im Convendo Mageo verbringt. Er ist einer dieser vielen Fremdländer und ein Albei noch dazu. Daraus mag jeder selbst seine Schlüsse ziehen wollen.

     

    [spoiler=EW-2:Wahrnehmung] Seine Augen haben eine graublaue Farbe, jedoch sind seine Pupillen von einem sehr feinen und schwer wahrnehmbaren silbernen Rand umringt.

     

    [spoiler=EW:Tierkunde] Die Reisszähne und Knochen von der Halskette müssen von einem aussergewöhnlich großen Eisbären stammen. Eine Riesenbestie!

     

    Das Weisse Fell, aus dem die vordere Kilttasche besteht ist eindeutig aus feinstem weissen Eisbärfell und ist meisterlich gefertigt.

     

    [spoiler=EW:Zauberkunde] Das ist definitiv ein echtes Siegel der Gilde der Lichtsucher.

    Dieser Mann gehört zum Orden und bekleidet dort wohl noch einen der unteren Magierränge.

     

    Wenn ihr euch recht erinnert ist der Rang der Zehnten Ordnung wohl etwas über einem Lehrling und der Rang der ersten Ordnung bezeichnet bei dieser Gilde den Großmeister des Ordens.

     

    Nun Cailan hier bekleidet den Rang der neunten Ordnung, jedoch ist dieses Siegel und damit seine Prüfung mindestens drei oder gar vier Jahre alt, so dass man nicht genau einschätzen kann welchen Rang er jetzt aktuell bei einer erneuten Prüfung erhalten würde.

     

    [spoiler=EW:Schreiben Sprache: Waeland]Auf jeder dieser Taschen an seinem Gürtel steht ein einzelnes Wort gestickt: Blume, Essen, Kugel, Luft, usw. usf. Es sind recht viele Taschen und Beutel, teils aus Leder und teils aus Stoff, wie euch nun auffällt.

     

     

    Und zu guter Letzt, da Bilder mehr sagen als 1000 Worte:

     

    blogentry-3569-14292884743167_thumb.jpg

     

    ps

    Meinen aufrichtigen Dank für das Bild an die tolle Zeichnerin vom Breuberg Con 2013!

  5. ugolgnuzg
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    ... nach langer Midgard-Abstinenz. Schön, dass man wieder zurückkehren kann, es ist ein bisschen, wie nachhause kommen.

  6. Ich gebe denn Abenteuerern' date=' am ende eines Abenteuers, immer zehn prozent von denn verdienten Punkten (AFP, KFP, ZFP) als AFP zurück. Danach haben sie eine gerechte Anzahl an Punkten, wobei dann diejenigen mit mehr einsatz auch mehr Punkte haben.

     

    Kerberon[/quote']

  7. Hi Ihrs,

     

    mit nem Baby, ja, da war das Ganze noch recht easy. Da habe ich nicht eine Sekunde gezweifelt: Es funktioniert, Kinder und Rollenspiel.

     

    Aber jetzt? Jetzt habe ich aufgrund vieler negativer Erfahrungen mit Kleinkindern und Rollenspiel doch so meine Zweifel...

     

    Mich beschäftigen deswegen einige Fragen: Wie, liebe Mütter von Kleinkindern, habt Ihr das Problem Rollenspiel gelöst? Habt Ihr das Rollenspiel erst einmal an den Nagel gehängt, bis Eure Kinder selbst groß genug waren, mitzuspielen? Wie habt Ihr die Durststrecke bis dahin überbrückt? Habt Ihr Leute für eine Gruppe bei Euch zu Hause motivieren können? Wenn ja, wie habt Ihr es gemacht? Habt Ihr Cons besucht? Wenn ja, welche?

     

    Zur Info: Ich habe bereits zweimal versucht, Leute für eine Gruppe bei uns zu Hause regelmäßig zu motivieren. Das hat beide Male nicht geklappt. Einmal lag es daran, dass ich keine Lust mehr hatte, weil die Leute sehr unregelmäßig kamen und ich eine Kampagne leiten wollte/sollte - und da baut ja das eine auf dem anderen auf, und dann macht das ja keinen Sinn mehr - das andere Mal lag es daran, dass die Leute erst mit meinem Mann als Leiter gespielt haben und dann mit mir nicht klarkamen, weil sie irgendwelche dummen Bemerkungen von mir in den falschen Hals bekommen haben.

     

    Es ist für mich schwer, zu anderen Leuten in unserer Gegend nach Hause zu gehen, weil ich eben keinen für die Kinder abends habe. Mein Herzallerliebster geht einmal die Woche zu einer anderen Gruppe, da bleibe ich zu Hause. Zusammen eine Gruppe außerhalb des Hauses zu besuchen, ist nur drin, wenn wir die Kinder, beispielsweise auf eine Reise, mitnehmen und dort auch unterbringen können, und das geht aufgrund unserer Situation nur sporadisch.

     

    Ich habe auch schon versucht, Leute zu motivieren, per skype zu spielen, aber da wollte dann der eine nicht per skype, der andere nicht per google, und der dritte nicht bei einem anderen Dienst, weil jeder etwas gegen die kostenlose Datenüberlassung an die jeweiligen Dienste hatte. Das kann ich ja verstehen, aber es hilft mir in meiner Situation nicht weiter.

     

    Also, liebe Eltern: Wie bekommt man das Problem Kleinkind und Rollenspiel in den Griff, ohne dass der andere Partner nicht spielen kann?

     

    Ich wäre dankbar für Anregungen dazu, wie man 1. eine neue Gruppe zusammenbekommen kann, die sich darauf einlässt, bei der betreffenden Person zu spielen, 2. wie man die Leute bei der Stange hält, damit sie regelmäßig kommen, und 3. ob es vielleicht schon Gruppen gibt, die per skype oder ähnliches spielen und denen ich mich vielleicht anschließen könnte.

     

    Meldet Euch, ich würde mich freuen.

     

    L G Alas Ven

  8. Blog Corris

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    So, nachdem ich jetzt zwei Tage von den Dosenöffnern fern geblieben bin, sollten sie es verstanden haben.

     

    Ich will nicht gegen meinen Willen eingesperrt werden, ich will nur das allerbeste Futter (am Besten immer frisches Fleisch) und 100 % Aufmerksamkeit.

     

    Während meiner strafenden Abwesenheit habe ich mich immer wieder überall sehen lassen, damit die Dosenöffner wissen, das ich nicht unter diese beweglichen warmen Aussichtspunkte

    gekommen bin.

     

    Dann wieder spurlos untertauchen, damit mich keiner findet.

     

    Nun, und heute Morgen habe ich beschlossen es reicht. Man muss ja nicht unnötig grausam sein. Die Lektion sollte gelernt sein.

     

    Als der ganz große Dosenöffner (mein Liebling) aus meinem Domizil kam und nach mir sah um dann anschließend irgendwo hin zu verschwinden (macht er jeden Tag) war meine Stunde gekommen.

     

    Er hat irgendwas mit den tollen Spielbändern an seinen Füße gemacht, da hab ich mich von hinten angeschlichen.

     

    Zuerst wollte ich ihn von hinten anspringen, aber bei dem ist schon so viel beschädigt, ich wollte nicht noch mehr kaputt machen. Der soll ja noch eine Weile halten.

     

    Also bin ich ganz langsam und einfach von hinten zwischen seinen Beinen aufgetaucht als er sich vorgebeugt hatte.

     

    Das war ein Bild. Er hat mir gleich seine Aufmerksamkeit geschenkt, wieder die komischen Geräusche von sich gegeben und mich nach oben getragen.

     

    Da war dann der andere kleinere Dosenöffner. Die hat sich auch gefreut, wurde von mir aber sehr schnell abgefertigt. Ich muss ja schließlich sehen, was die während meiner Abwesenheit für Dummheiten in meinem Reich angestellt haben.

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    Ich war am Freitag mit meiner Frau bei einer unglaublich schönen Weinprobe in einer kleinen, aber feinen Weinhandlung in RV. (Die Website ist aber hoffnungslos veraltet!)

     

    Herr Tafel hatte den Winzer Walter Lodali vom Weingut Lodali aus Treiso (Piemont) zu Gast. Der Winzer konnte leider nur italienisch mit ein paar wenigen Brocken Englisch, aber Herr Tafel hat fleißig übersetzt und ich bin erstaunlicherweise auch immer wieder ganz gut mitgekommen .

     

    Das Thema der Probe lautete "Barbaresco" und zwar hatten wir die Gelegenheit, sogenannte Fassproben zu probieren. Seinen Spitzen-Barbaresco ("Lorens") baut Lodali in verschiedenen Barriques aus, bevor er daraus seine Cuvée erstellt. Für diese Probe hat er den noch jungen Wein direkt aus den verschiedenen Fässern abgezogen und mitgebracht:

     

     

    1. Barbaresco 2010 im französischen Barrique (Drittbelegung)
    2. Barbaresco 2010 im französischen Barrique (Erstbelegung)
    3. Barbaresco 2010 im Barrique aus amerikanischer Eiche (Erstbelegung)

     

    Das war unglaublich spannend. Es war also immer derselbe Wein (Nebbiolo) aus derselben, besten Lage (sehr steil, alles Handarbeit, Ertrag: 14 Hektoliter/Hektar) aus dem selben Jahr - nur eben in unterschiedlichen Fässern gereift.

     

    Wein Nr. 1 war sehr fruchtig und rund, Wein Nr. 2 hatte eine recht harte Kante in Form von stabilen Tanninen und in Wein Nr. 3 dominierte das typische Vanille-Aroma von Überseeweinen. Absolut faszinierend und selbst für mich als Laien sehr deutliche Unterschiede! Jeder Wein hatte einen eigenen Charakter, jeder war komplex und interessant (klar, bei der Konzentriertheit durch den geringen Ertrag).

     

    Während wir so schwelgten und erkundeten, flitzte Lodali plötzlich umher und schaute, dass unsere drei Gläser wieder in etwa gleich aufgefüllt waren. Dann kam die überraschende Anweisung, dass wir alle drei Weine zusammenschütten und mehrfach von einem Glas zum anderen hin und her gießen sollen. Wir haben uns alle sehr irritiert angeschaut! Wein zusammenpanschen? Spinnt der? Aber gut, sehr widerstrebend bin ich der Aufforderung gefolgt.

     

    Was soll ich sagen: Plötzlich hatte ich einen ganz anderen Wein im Glas. Es war genial, was da rauskam: Ein fruchtiger Barbaresco mit gut eingebauten Tanninen und einem Hauch von Vanille. Rund, komplex und spannend! Meine Frau hat mich zuerst umschütten lassen, probiert, dann aber schnell selbst zusammengerührt ... Die Summe war mehr als die einzelnen Teile! Das ist wohl ein Teil der Kunst guter Winzer.

     

    Natürlich war es kein perfekt ausgewogener, fertiger Wein - er war dazu auch viel zu jung. Lodali lässt die Weine dann noch mindestens 6 Monate in der Flasche reifen! Trotzdem konnte man gut das Potential zu einem großen Wein erkennen!

     

    Zum Abschluss der Probe hat man uns dann noch drei verschiedene Jahrgänge des Barbaresco gereicht:

     

     

    1. Barbaresco "Lorens" 2008
    2. Barbaresco "Lorens" 2006
    3. Barbaresco "Lorens" 2005 (der erste Jahrgang dieser Besonderheit - nicht mehr erhältlich!)

     

    Das war dann natürlich ein Gedicht. Mir persönlich hat der 2006er am besten gemundet, weil er reif, ausgewogen und trotzdem mächtig war. Der 2005er war interessant, hatte aber einen Hauch zuviel neues Barrique abbekommen. Der 2008er war auch super, aber der kommt wohl erst so in zwei, drei Jahren. Dann kann er aber nach Aussage des Winzers den 2006er einholen.

     

    Und weil die Stimmung so gut war, hat er dann noch den "normalen" Barbaresco "ROCCHE DEI 7 FRATELLI" 2006er aufgemacht, damit wir mal vergleichen konnten. Der hat auch schon einen sehr konzentrierten Ertrag von nur 40 Hektoliter/Hektar, war aber kein Vergleich zum "Lorens". Trotzdem ein toller Wein!

     

    Zum Abschluss musste dann auch noch eine Flasche Barolo "Lorens" 2006er dran glauben. Das war natürlich der Star des Abends, allerdings muss ich sagen, dass ich den vergleichsweise etwas kantigeren Barbaresco 2006er doch spontan bevorzugt habe. Von diesem habe ich mir dann auch noch die letzte Flasche gesichert, die Herr Tafel noch da hatte ...

     

    Die Weinprobe hat uns 20,- € pro Person gekostet, die Weine waren preislich sehr gehoben - definitiv nichts für's Schlabbern nebenher.

     

    Barbaresco "Lorens" und Barolo "Lorens" kosten jeweils 39,50 € die Flasche, der Barbaresco "ROCCHE DEI 7 FRATELLI" immerhin noch 25,- € in der Weingalerie Tafel.

     

    Am nächsten Tag habe ich dann noch die restlichen Weine des Weinguts probiert und dabei den Barbera d'Alba "Lorens" 2009 für mich entdeckt - der wohl beste und konzentrierteste Barbera, den ich jemals probierte. Und für 19,50 € habe ich mir dann sogar zwei Flaschen gegönnt ...

     

    Teuer, aber hat sich definitiv gelohnt! Ein sehr schönes Weinerlebnis!

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    Blick aus dem Fenster

     

    Drei Raben ruhn´ auf einem Ast

    dem allerengsten Raum

    wiegen dort ganz ohne Hast

    mit dem Wind im Baum

     

    Drei Raben sitzen regungslos

    wohl ahnend was bald kommt

    näher treibt des Fährmanns Floß

    bleiben still - gekonnt

     

    Es heißt: wenn einer geht, gehn´ drei

    eh das Jahr vergangen ist

    sind es nun doch schon zwei

    war vorbei die Frist

     

    Mir kommt mein Vater in den Sinn

    der nun für immer war

    auch ein Freund, er schied dahin

    der Grund – nicht offenbar

     

    Drei Raben warn´ auf einem Ast

    nun sind sie alle fort

    sind verschwunden ohne Hast

    ohne Abschiedswort

     

    August 2012

  9. hexe
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    Ein gutes und ein böses Logo

     

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  10. Anna
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    Hallo liebe Leute!!

     

    Meine Prüfungen sind fast vorbei, fehlen nur noch Mathe und die Mündlichen! Bisher lief alles ganz gut. Ja und dieses Wochenende ist viiiel Midgard angesagt :satisfied:

     

    Ich habe übrigens einen FSJ-Platz und bin schon mächtig gespannt... Werde ein Jahr in der Jugendpsychiatrie arbeiten :) Freu mich schon!

     

    Und guckt mal in den Blog von Craggy rein! Die lädt nämlich grade einen Midgardcomic hoch!

     

    Liebe Grüße :turn:

    Anna

  11. Blog Helgris

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    Helgris
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    Spielleiter: Helgris

     

    Anzahl der Spieler: 5

     

    Grade der Figuren: 8-10

     

    Voraussichtlicher Beginn: Fr. 18.30 Uhr

     

    Voraussichtliche Dauer: ca. 7 h

     

    Art des Abenteuers: Überland' date=' Verließ, Kampf und soziale Akzente

     

    Voraussetzung/Vorbedingung: Dieses Abenteuer findet nur statt, wenn der angekündigte neue Teil der Con-Kampagne ausfällt. Von daher sind verbindliche Zusagen sinnlos.

     

    Beschreibung: Die schweigsamen Zwerge führten uns in einen unscheinbaren Steinsaal, in dem außer den mit Runen verzierten Säulen nichts als ein schlichter Steinthron war, auf dem ein uralter Zwerg saß. Falten hatten tiefe Furchen in seine alte, ledrige Haut geschlagen, seine weißgrauen Haare hingen in dünnen Strähnen vom Haupte herab und seine Augen schienen uns im Licht unserer Fackeln von türkisener Farbe. Lange schaute er stumm in unsere Richtung, um anschließend zitternd einen tiefen Zug aus einem silbernen Trinkhorn zu nehmen; fast so, als ob er Kraft tanken wolle für eine kurz darauf folgende, große Anstrengung. Schließlich umfing uns seine tief sonore Stimme und an den Wänden brach sich der Schall seiner Worte und offenbarte viel von uraltem Wissen bis hin zum Anbeginn der Zeit. Voller Ehrfurcht wagten wir uns kaum zu bewegen. Und schließlich erzählte er von einer Magie, die man bislang auf Midgard gar nicht kannte…![/quote']

  12. Ithilwen
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    [spoiler=Wächter der steinernen Flamme]

    Wir machten noch einen Umweg über das Dorf, um dort einmal nach dem Rechten zu sehen. Unglücklicherweise war der Wirt im Laufe des Morgens ebenfalls ermordet worden. Das Schlimmste befürchtend, eilten wir zum Köhler zurück. Niphredil sagte das Losungswort, und man lies uns ein. Dort sah es ziemlich übel aus. Es lebten noch alle, aber sie waren totenbleich, husteten und hielten sich den Bauch, als hätten sie Krämpfe. Rasch trieb Niphredil das Gift aus ihren Körpern, das sich dort eingenistet hatte. Dann hieß sie Marcello berichten. „Es muss das Wasser gewesen sein“, meinte der. „Wir hatten Durst, also haben wir Wasser aus dem Brunnen vor dem Haus geholt. Wir alle haben davon getrunken.“ Niphredil und Reina sahen sich den Brunnen genauer an und stellten fest, dass Marcello recht hatte. „Er muss hier in der Nähe sein. Wahrscheinlich wartet er, bis seiner Meinung nach alle an dem Gift gestorben sind. Alle, die noch Schlüssel haben, sind jetzt hier.“ Das war Ganymed. „Wir glauben, er ist unsichtbar, oder?“ Elwedritsch war es, der das fragte. Einige nickten. Das war mir zwar neu, aber sie schienen sich da sehr sicher zu sein. „Damit wir ihn bekämpfen können, müssen wir es also erstmal schaffen, ihn sichtbar zu machen, ja?“ Wieder nickten einige. „Gut, ich habe eine Idee. Ich glaube“ - er wandte sich zu den Dörflern - „es wird Zeit, euch jemanden vorzustellen.“ Was hatte dieser Gnom vor? Er ging mit Cliona hinaus, wobei er in einem merkwürdigen Dialekt, der ihr wohl auch geläufig war, auf sie einredete. Sie verschwanden hinterm Haus und klopften kurze Zeit später wieder an die Tür. „Also,“ begann Elwedritsch, „ihr braucht euch jetzt nicht erschrecken. Er ist ein ganz lieber.“ Und hinter ihm trat unser Skelettfreund ein. Trotz der Vorwarnung fasste der Köhler nach seinem Hammer, doch Reina fiel ihm rechtzeitig in den Arm. Ganz wohl war den Dörflern allen nicht, aber zumindest fürs erste verhielten sie sich ruhig. Und dann erklärte uns Elwedritsch seinen Plan.

     

    Etwa eine Stunde später verließ der Köhler das Haus mit zwei Eimern, den Schlüssel gut sichtbar über dem Hemd, unter dem die Rüstung verborgen war. Als er etwa hundert Meter weit gekommen war, hörte man ein dumpfes „Plock“, wie wenn ein Armbrustbolzen auf eine Rüstung trifft, und ein lautes Scheppern. Teil 1 des Plans hatte funktioniert. Elwedritsch saß am Guckloch und beobachtete die Szene. In der Hütte war es mucksmäuschenstill. Nach etwa zwei Minuten gab es nochmal ein lautes Scheppern, Elwedritsch schnippste mit den Fingern, die Tür flog auf und sämtliche Nah- und Fernkämpfer, die einigermaßen schnell im Wald vorwärtskamen, preschten vorwärts. Das als Köhler verkleidete, mit Kissen ausgestopfte Skelett hatte sich aus dem Staub gemacht, aber von der Stelle wo es gelegen hatte, bewegte sich ein Schwarm Fliegen sehr schnell von uns weg. Ithilwen und Ganymed waren die ersten, die dem Fliegenschwarm folgten, Ganymed beschleunigt und den Fliegen folgend, Ithilwen den Spuren und Ganymed folgend. Elwedritsch wandte sich zum verbleibenden Publikum um: „Das war Teil 2 und 3. Jetzt will er sich bestimmt im See waschen gehen, aber das wird ihm auch nichts nützen.“ Der Schlüssel, den das Skelett umgehabt hatte, war mit Fliegensalz bestreut gewesen. Und dagegen half eben auch Waschen nicht.

     

    Wir schlenderten gemütlich zum See, wobei wir die Schlüsselträger anwiesen, im Haus des Köhlers zu bleiben. Wir konnten nur hoffen, dass der restliche Teil des Plans ebenso gut laufen würde, wie der Anfang. Am See angelangt sahen wir gerade noch, wie aus einem der nahe am Ufer stehenden Bäume ein Pfeil in Richtung der Insel, die sich mittem im See befand, schwirrte. Mit erheblich mehr Krach, als bei einem Pfeil der Fall sein sollte, traf der Pfeil auf einem Felsen auf der Insel auf und explodierte in einer Feuerkugel. Als ich genauer hinsah glaubte ich, einen Haarschopf hinter dem ehemaligen Felsen hervorlugen zu sehen, der eilig eine andere Stellung bezog. Sekundenbruchteile später ließen sich Ganymed und Ithilwen aus verschiedenen Bäumen herunter und rannten in entgegengesetzte Richtungen, um ihrerseits neue Stellungen zu beziehen. Dermaßen in die Zange genommen, konnte der Mörder nicht entkommen! Es hagelte noch einige Pfeilschüsse, bis sich das Ziel nicht mehr regte. Mit gebührender Vorsicht und dem Boot der Müllersleute gelangten Ithilwen und Niphredil zuerst auf die Insel. Niphredil verkündete offiziell den Tod des Thanaturgen. Wir nahmen ihm seine Sachen ab, unter anderem drei Schlüssel, und schafften ihn ins Dorf, während die verbleibenden Schlüsselträger informiert wurden, dass sie jetzt wieder sicher seien. Der Thanaturg, der am ganzen Körper tätowiert war, wurde verbrannt - um auch ganz sicher zu gehen, dass er tot war - und vereinbarten mit der Schmiedin, dem Köhler, Cordowan und unserem Skelettfreund, der sich wieder im Wald versteckt hatte, ein Treffen zwei Stunden vor Mitternacht, bei der „steinernen Flamme“, jenem merkwürdig geformten Stein im Wald, bei dem die Schlüsselträger sich jeden Neumond trafen. Dort sollte dann irgendwas passieren, irgendein Tor oder so sollte aufgehen, unser Skelettfreund war scheinbar der einzige, der genau bescheid wusste, und der konnte nunmal nicht mit uns reden.

     

    Ein bisschen unheimlich war es schon. Das Skelett hatte uns zu verstehen gegeben, dass wir etwas zum Graben mitnehmen sollten, und so fingen wir um 10 Uhr an, die „steinerne Flamme“ auszugraben. Eine Viertelstunde vor Mitternacht hatten wir den Stein soweit freigelegt, dass unser Skelettfreund zufrieden war. Gespannt warteten wir die letzte Viertelstunde. Um Punkt Mitternacht begann der Stein, Konturen zu bekommen, die vorher nicht dagewesen waren. Nach kurzer Zeit erkannten wir, dass es sich um Schlüssellöcher handelte. Wir nahmen die Schlüssel zur Hand und steckten sie in die Schlösser. Sie passten problemlos und ließen sich leicht drehen. Als alle Schlüssel an ihrem Platz waren, verschob sich ein Teil vom Stein, es erschien ein Durchgang, der in den Stein hineinführte. Wir gingen hinein. Vor uns standen sieben Säulen, auf denen jeweils ein dickes Buch lag. Neugierig näherten wir uns den Säulen und betrachteten die Bücher. Cliona schlug eines auf und meinte: „Das ist Maralinga!“ Sie blätterte ein paar Seiten um und las immer mal wieder ein paar Sätze, dann meinte sie: „Hier kann man ganz viele Zauber draus lernen, die sollten wir auf jeden Fall mitnehmen.“ Wir klemmten uns die Bücher unter den Arm und verließen die „steinerne Flamme“. Draußen stellten wir fest, dass unser Skelettfreund zu Staub zerfallen war, und nur die Rüstung lag noch dort. Wir begruben ihn an Ort und Stelle, dann kehrten wir wieder ins Dorf zurück.

     

    Am nächsten Morgen wurden wir Zeugen davon, dass Cordowan Dara einen Heiratsantrag machte. Er hatte ihr zwar keine Blumen und auch keinen Ring mitgebracht, aber es war trotzdem sehr süß. Von den Büchern wollten die Schlüsselträger nichts wissen, und so behielten wir sie. Wir machten uns dann auch recht schnell auf den Weg, obwohl Dara uns bat, bis zu ihrer Hochzeit zu bleiben. Zu viele unerfreuliche Dinge waren hier geschehen, und wir wollten lieber weiterziehen.

     

     

  13. Steamgard

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    rito
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    Worum es hier geht? -> Zur Einstiegsseite "Midgard 1880 - Steampunk"

     

    Uhrwerke

     

    Uhrwerke eignen sich im besonderen Maße autonom agierende Maschinen zu entwickeln. Es sind dabei Menschen große, dienende Maschinen aber auch Miniaturmaschinen die im Verborgenen agieren zu denken. Folgende Entwicklungen haben dies möglich gemacht:

     

    Die mechanische Energie, die durch das Aufziehen in der Feder gespeichert werden kann hat sich durch verbesserte Stahle immens vervielfacht.

    Ein Pendel innerhalb des Mechanismus kann durch Bewegung den Apparat eines Uhrwerkes wieder aufziehen. Hierführ reichen schon die Bewegungen innerhalb einer Eisenbahn, eines Dampfbusses, oder eines Zeppelins aus.

     

    Durch diese Entwicklung ist der Beruf des Uhrmachers sehr wichtig geworden und hat einen enormen Aufschwung erhalten.

     

    Im Spiel:

    Zur Spionage

    1. Insektenähnliches Gerät, das zu seinem Zielort laufen kann und mit dem kurze Gespräche abgehört bzw. aufgenommen werden können. (Wanze)
    2. Weiteres Krabbelinsekt mit Spritze. Läuft selbständig zum Opfer hin und injiziert ein Gift oder sonstige Chemikalien.

     

    Zur Erbauung

    Musikanlagen (ähnlich einem Orchestrion)

     

    Im Gefecht

    Selbstschussanlagen

  14. Lieber Bruder,

     

    ich schicke Dir diesen Boten, da Umstaende eingetreten sind, die Deine Anwesenheit hier erfordern. Vater ist vor vier mal vier und einem Mond aufgebrochen um eine volle Schiffladung Waffen und Bernstein nach Moravod und Aran zu verkaufen. Diese sollen dort zur Zeit grossen Gewinn bringen und so hat er alle Mittel, die er alle Mittel die er hatte und eine Buergschaft auf unseren Hof in dieses Unternehmen eingebracht. Mit Ihm ist nicht nur Ruthgar und die uebliche Mannschaft, sondern auch unsere Tragmutter, sowie jedes Mitglieds unseres Haushalts gefahren, dass den Faehrnissen der Reise gewachsen ist. Sie brachen kurz nach dem Vidart vor einem Winter auf und sind bis zu diesem Arkvelt noch nicht zurueckgekehrt.

     

    Keines der anderen heimkehrenden Schiffe hat etwas von der Wyggbryda gehoert und Friur und ich machten uns ernsthaft Sorgen. Doch auch daheim stehen die Dinge nicht zum Besten. Nach der Ausruestung des Schiffes blieb nur das Noetigste fuer das kommende Jahr, da Vater sicher mit den Gewinnen aus dieser Fahrt rechnete.

     

    Bitte komm umgehend nach Hause und ich erzaehle Dir die Einzelheiten. Du musst Dich unbedingt auf die Suche nach Vater und Mutter und der Wyggbryda machen. Wenn sie nicht bis Ende des naechsten Sommers zurueck sind, wird die Buergschaft auf den Hof wirksam. Du musst also bald aufbrechen, um sie zu suchen oder zumindest etwas Geld erwirtschaften, damit wir nicht auch noch den Hof verlieren. Leider kann ich mit den verbliebenen Leuten selbst kein Schiff ausruesten um sie zu suchen. Ausserdem moechte ich Friur nicht allein zurueck lassen.

     

    Fjoergynns Schutz auf Deiner Heimreise.

     

    Deine Dich liebende Schwester Livreyda.

  15. Blog alf04

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    alf04
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    Mehrere Monate habe ich in diesem Land verbracht. Zeitweise mitten in der Wüste, zeitweise an der Küste. Ich habe Menschen kennen gelernt, die zu meinen Freunden wurden. Wenn man wochenlang in der tiefsten Sahara sitzt, bekommt man ein ganz anderes Verhältnis zu den Menschen, mit denen man zusammen ist. Dann ist es völlig egal, woher jemand kommt, wie er aussieht, welcher Religion er anhängt. Ich lebte mit Arabern, Schwarfafrikanern, Italienern, Phillipinern, Spaniern, Indern und ich weis nicht was noch zusammen. Und alle waren wir gleich.

     

    Es bilden sich Freundschaften, die trotz der kurzen Zeit tiefer sind als so manche andere. Zu meinen Freunden zählen Khaled, der Ägypter, dessen Bruder beim Anschlag von Sharm el Sheikh fast getötet worden wäre; Telal und Ashrouf, die beiden Freunde, die mich wie ihren Bruder behandelten; Nasreddin, der die ganze Zeit (erfolglos) versuchte, mich zum Islam zu bekehren. Da war Hermann von den Phillipnen, der uns jeden Abend das gleiche Lied auf seiner Gitarre vorspielte; Fathi, der aus Beni Walid stammte, jener Wüstenstadt, in der bis zuletzt gekämpft wurde. Die beiden Alis, der eine schwarz, der andere weiß, die immer gut gelaunt waren und mich immer wieder aufmunterten. Und Achmed, der Sudanese, einen besseren Freund kann man kaum haben. Als Gerüchte aufkamen, Ghadaffi hätte schwarze Söldner ins Land geholt, ist er verschwunden.

     

    Nicht alle haben diesen Krieg im eigenen Land überlebt. Und andere gelten noch als vermisst.

     

    In Sabratha, der antiken Stadt, in der wir wohnten, gab es einen Ladenbesitzer, in dessen kleinen Laden wir alles bekamen, was wir brauchten. Sein großer Traum war es, irgendwann nach England zu gehen. Dafür hat er gearbeitet, fleißig Englisch gelernt, und jeden Dinar gespart.

    Ich hoffe, er hat es geschafft.

     

    Inschallah

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    Randver MacBeorn
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    Hier startet demnächst ein Projekt ... :lookaround:

  16. Es kann auch seine Vorteile haben, sich ohne magische Waffe einem Gespenst entgegenzustellen. Natürlich braucht es dazu ein charakterstarkes Auftreten, will heißen, man sollte sich nicht von jedem dahergelaufenen Gespenst ins Bockshorn jagen lassen. (Wobei ich mir von einem Betroffenen hab sagen lassen, der Besuch auf dem Donnerbalken der nahegelegenen Hochmotte sei sehr befreiend für ihn verlaufen.)

    Doch hat man erst einmal die aufkeimende Angst überwunden, kann ein rechtgläubiger Charakter all seine Wut ohne Sorge ausleben. Den gerechten Zorn aufkeimen lassen. Anders als normale Sparringspartner ist dann auch das Gespenst so freundlich jedwede Misshandlung stoisch über sich ergehen zu lassen. Man kann sich regelrecht an dem Wesen abarbeiten. Das hat etwas ungemein befriedigendes an sich. Schade nur, dass irgendwann die Gruppenkrösusse mit ihrer dekadenten magischen Ausstattung nicht an sich halten konnten, und wahrhaftig das arme, blasphemische Wesen ernsthaft zu filettieren.

    Der Heilige und Gerechte musste dann doch noch an den restlichen Einrichtungsgegenständen der Gruft ausgelassen werden. (Vorschlaghämmer sind doch praktisch.)

    Und doch, so ein eigenes Gespenst im Keller, an dem man sich tagtäglich übenderweise auslassen könne, hat eigentlich was für sich. Schnetzeln ohne Reue, cool!

  17. Gast Hailey
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    Von Gast Hailey,

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    Write-up via articlesbase com Uncover Significantly far more MercedesBenz Content articles

    Automobiles Have Completed Becoming lonely also as Remoteness All around the globe Throughout the decades being a youngster we now have examine an incredible offer concerning soaring chariots inside could possibly divine tales Even though all of us did not believe this we now have now observe people vacationing by means of planes Vacationing is starting to be really uncomplicated today The car company has in addition gone by means of plenty of modifications due to the fact the development linked with vapor motor vehicle The amount of connected with you understand how the Benz apparent engine car linked with 1885 had been the motordriven tricycle Today all of us learn an extraordinary variety of automobiles in regards to the highways in different variations styles dimensions bridesmaid dresses discount colors at the same time as expenses The automobile is genuinely a selfpropelled car that bears people today or perhaps freights inside the highway The real numerous sorts of vehicles have a tendency to become autos chartering automobiles too as autos together with autos turning into regarded because the regular automobile The automobile arrived aged in amongst 1880 too as 1900 also it immediately after that had been the rich male's uniqueness

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    Peperonimus
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    Ich glaub ich erinner mich nicht mehr dran, ist schon lange her.... Ahh es kommt zurück.... Rahmenhandlung ist, dass der Archivar einer Geheimloge (am besten irgendwo in den Küstenstaaten) eines derr Ursprungsdokumente der Loge gestohlen bekommt (neben anderen, für den Dieb wertvolleren Gegenständen) und dieses auf dem Markt einem aufstrebenden Schriftsteller in die Hände fällt, der es für ein fiktives Werk hält und ein Theaterstück daraus macht und es für seine eigene Idee ausgibt. Als die Loge das mitbekommt, wird der Schriftsteller, der aufgrund einer leeren Börse das Original schon längst wieder versetzt hat, natürlich entführt und die Loge versucht mit allen Mitteln die Premiere des Stücks zu verhindern. Die Abenteurer werden von der Mutter des Schriftstellers angeheuert, nachdem ihr Sohn drei Tage verschwunden ist, und sie müssen nach und nach die Fäden zusammenführen und dafür ist es vor allem notwendig in dem Skript des Stückes Dichtung von Wahrheit zu unterscheiden. Im Laufe des Abenteuers müssen sie deshalb verschiedene Archive durchsuchen, haben aber das Problem (von dem sie natürlich nichts wissen), dass viele hohe Beamtenstellen von Mitgliedern oder Sympatisanten der Loge besetzt sind, was natürlich früher oder später zu einer Konfrontation führen muss. Das sind so die Grundrisse.

  18. Blog Adjana

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    Ich blogge normalerweise nicht, aber nach dreieinhalb Wochen auf der anderen Seite der Erde hab ich ausnahmsweise mal wirklich was zu erzählen, und das kommt hier rein. :)

     

    Ganz kurz: über Chile

     

    Das Wort "Chile" kommt wohl aus der Sprache der Aymara-Indianer und bedeutet "das Land, wo die Erde zuende ist". Das scheint ganz gut zu passen. :sigh:

    Chile ist groß, und es ist vor allem lang: Über 4200 Kilometer erstreckt es sich von Nord nach Süd an der Westküste Südamerikas. Wir wollten nicht dem Japaner-Syndrom verfallen ("Europa in fünf Tagen"), gönnten uns aber einen Abstecher in den Norden und einen in den Süden des Landes. Dazu kam die Osterinsel, die das Hauptziel unserer Reise war. Auf unsere Reise erlebten wir mediterranes Klima in Santiago, typisches Wüstenklima mit sehr heißen Tagen und sehr kalten Nächten im Norden, subantarktische Gletscher in Patagonien und tropischen Sonnenschein auf der Osterinsel. Im Norden fingen wir an.

     

    Die Chilenen sind größtenteils Mestizen (haben also fast alle sowohl europäische als auch indigene Vorfahren) und gelten als die "Preußen Südamerikas". Das kommt dem deutschen Touristen entgegen: Die Verkehsmittel sind gut organisiert, die Naturparks werden heute sorgfältig gepflegt, das Land ist sehr sicher, die Polizei gilt als höflich und unbestechlich, für jede Kugel Eis bekommt man eine Quittung, und man hat als Reisender nie das Gefühl, sonderlich über den Tisch gezogen zu werden. Auch die Hygiene ist okay. Als Reiseland kann ich es uneingeschränkt empfehlen.

     

    Ein Dorf in der Wüste

     

    Wenn man von Santiago aus etwa zwei Stunden lang nach Norden über kahles Gebirge fliegt, kommt irgendwann die Stadt Calama in Sicht. Hier leben an einem der trockensten Orte der Welt (Jahresniederschlag 0 mm) hauptsächlich Bergarbeiter der Kupfermine. Und hier ist der Flughafen, über den man in die Atacama-Wüste kommt. Von Calama aus fährt man noch eine gute Stunde durch die Wüste, um nach San Pedro de Atacama zu gelangen.

     

    San Pedro ist ein winziges Nest auf etwa 2.500 m Höhe, das an einem kleinen Flusstal liegt, also eine Art Oase. Es besteht fast komplett aus niedrigen roten Adobe-Häuschen. Hier leben seit über 10.000 Jahren Menschen in Allyus, Sippengemeinschaften, und manche tun es heute noch. Das Städtchen ist gleichzeitig der Stützpunkt für Touristen in der Atacama-Wüste, und von allen touristisch geprägten Orten, die ich bisher besucht habe, ist es der gemütlichste und lässigste. Allein dafür hätte sich der weite Weg schon gelohnt.

     

    San Pedro ist sehr übersichtlich, das Leben findet entlang der Hauptstraße statt, die aus rotem Lehm besteht und auf der es kaum Verkehr gibt. Das einzige weiße Gebäude ist eine windschiefe Kirche, davor gibt es einen Platz mit ein paar Bäumen, die Schatten spenden. Ein kleines Museum berichtet über die Kultur der Atacamenos, die Führung ist sehr lohnenswert. Abends durch den Ort zu bummeln und ausgezeichneten Mojito zu trinken, ist ein perfekter Abschluss für einen Wüstentag. Außerdem ist es gesünder als das Wasser aus den Wasserhähnen, das man auch im Hotel ausdrücklich nicht trinken sollte. :angel:

     

    Nahe bei San Pedro liegen die Ruinen von Tulor. Tapfere und tüchtige Menschen müssen es gewesen sein, die hier, mitten in der trockensten Wüste der Welt, dem Boden Leben abgerungen haben. Sie nannten sich Lican-antai, bauten runde Lehmhäuser und züchteten Lamas und Alpakas aus den wild lebenden Vicunas, der kleinsten Kamelgattung hier. Nachhaltig und behutsam nutzten sie die Pflanzen und das wenige Wasser, das von den Anden kommt und nach kurzer Zeit in der Wüste verdunstet. Eines ihrer Heiligtümer war der Licancabur, der "Berg des Volkes", ein fast 6.000 Meter hoher Andenvulkan, der am Rand der Wüste aufragt. Die eindrucksvoll Kette der Andengipfel ist stets präsent in der Atacama-Wüste.

     

    In der Nähe befinden sich auch die Ruinen von Quintor, einer Festung, die im 13. Jahrhundert gegen die Inkas errichtet wurde. Während die Inkas vergleichsweise friedlich und hauptsächlich als Händler über Südamerika zogen, kamen zweihundert Jahre später die Spanier in einem großen Blutvergießen. Sie suchten Gold, wurden aber nicht fündig. Und sie missionierten die Indianer mit dem Schwert, die heute alle zutiefst katholisch sind. Oder? In den Anden kamen wir in ein kleines Indianerdorf, in dem auf jedes neu gebaute Haus ein kleines Kreuz gesetzt wird, damit Gott es beschützen möge.

    Danach bringen sie ein Opfer an Pachamama. Sicher ist sicher.

     

    Die Wüste selbst ist wunderschön. Rote und graue Gesteinsfelder mit bizarren Felsketten und geheimnisvollen Tälern, gewaltige Salzebenen, in denen die Kristalle wie Blumen blühen. An einem Salzsee in Schwärmen die Flamingos, deren Gefieder in der untergehenden Sonne rosa und rot leuchtet. Überhängende Felsen, die unheimlich knistern, wenn die Temperatur abfällt.

     

    Wir besuchten auch das "Moon Valley" und das "Death Valley". Letzterer Name entstand aus einem Übersetzungsfehler: Der belgische Missionar, der die Wüste erforschte, nannte das grauweiße Tal "Vallee de la lune" (Mondtal) und das rötliche "Vallee de Mars" (Marstal). Daraus wurde dann "Vallee de Mort", also Todestal, was sich bei den Touristen auch wesentlich besser verkauft. :sigh:

     

    Ich stehe im Urlaub nicht gerne früh auf. Um die Geysire von Tatio zu sehen, muss man das aber. Nachts wird es sehr kalt in den Anden. Wenn die Erdkruste abkühlt, wird der Druck auf das vulkanische Erdreich so stark, dass sich das brodelnde Wasser in der Tiefe einen Ausgang suchen muss. Dieser liegt auf etwa 4.500 Meter Höhe am Vulkan El Tatio. Wenn die Sonne aufgeht, zeigt sich hier ein ganz besonderes Spektakel: etwa achtzig ausbrechende Geysire mit einer Wassertemperatur von 86 Grad. Zwischen Hot Pots, warmen Quellen, periodischen und gleichmäßigen Geysiren kann man umher gehen und sich erklären lassen, wie die verschiedenen Formen entstehen. Man kann auch baden (wo es nicht ganz so heiß ist) und im Wasser Kakao und Eier kochen. (Wir erzählten dem Guide, dass wir bei einem Besuch von Gunung Batur auf Bali auch noch gekochte Bananen aus dem Vulkankrater bekommen hatten. Vielleicht gibt es ab demnächst auch Bananen bei der Tour zu El Tatio. ;) )

     

    Santiago - Stadt der Graffiti

     

    Zweimal machten wir während unserer Reise in Santiago Station, in Chiles quirliger Hauptstadt. Santiago ist eine Stadt mit 6,2 Millionen Einwohnern und bietet alles, was die Metropolen dieser Welt sonst auch bieten: Museen aller Art, schicke Einkaufspassagen, riesige Markthallen für Fisch, Gemüse und Blumen, prachtvolle Boulevards im Belle-Epoque-Stil, barocke Kirchen, von den Jesuiten aus Bayern importiert, hübsche kleine Stadtviertel mit eleganten und weniger eleganten Restaurants, zahllose Hotdog- und Empanada-Stände, verspiegelte Hochhäuser mit Marmorportälen. Sehenswert sind auch die schönen, alten Weingüter an den Stadträndern von Santiago. Ich möchte zwei Dinge hervorheben, die ich aus anderen noch Städten nicht so kannte.

     

    Das eine sind die Parks. Santiago hat viele, teilweise sehr schöne Parkanlagen. Herausragend im doppelten Sinn sind Santa Lucia und San Cristobal: beides sind Andenausläufer, die sich inmitten der ansonsten flachen Stadt erheben und komplett als Parks eingerichtet sind. Santa Lucia ist der kleinere, aber auch hübschere von beiden. Mit steinernen Treppchen und schönen Terrassen, üppigen Springbrunnen und blühenden Kakteen ist er so etwas wie das Wohnzimmer der Stadt. Überall sitzen Menschen, die lesen, Ball spielen, knutschen (außergewöhnlich viele – man sieht die Chilenen wirklich überall knutschend :lol:), Eis essen und mote con huesillos trinken, das ist Pfirsichsaft mit Graupen und getrockneten Pfirsichen darin. Merkwürdig, aber durchaus lecker.

     

    San Cristobal ist deutlich größer und auch höher: Wir fuhren mit dem Funicular, der alten Standseilbahn, hinauf. Oben kann man die weiße Marienstatue bewundern, die ihre Arme über Santiago ausbreitet. Obwohl das Wetter fantastisch war, lässt die Weitsicht zu wünschen übrig: Über der Stadt hängt stets eine Smogglocke, die sogar den Blick zu den nahe gelegenen Anden fast unmöglich macht. Dann wanderten wir wieder herunter, begleitet von einem Hund, der sich offenbar als Fremdenführer fühlte (wir hätten uns zumindest nicht gewundert, wenn er uns unten mit ausgestreckter Pfote um ein Trinkgeld gebeten hätte. Stattdessen verließ er uns aber sang- und klanglos, um das nächste Touristentrüppchen nach oben zu begleiten). Auf San Cristobal gibt es Picknickplätze, Schwimmbäder, Serpentinenstraßen für Radfahrer und Wanderer, Restaurants, eine Seilbahn, Kinderspielplätze, eine Kirche und alles, was der Chilene sonst noch so am Wochenende braucht. Am wichtigen sind ihnen, das sah man deutlich, die Grillplätze – davon gibt es zahllose auf dem kleinen Andengipfel. Sobald drei Chilenen beisammen stehen, machen sie eine Grillparty. "That's how they do it", wie der niederländische Vermieter unseres Apartements in Santiago zu sagen pflegt. :sigh:

     

    Das zweite sind die Graffiti. Ich habe nirgends so kustvolle und großartige Graffiti gesehen wie in Chile. Während der Pinochet-Zeit gab es wohl eine regelrechte Graffiti-Subkultur. Davon sieht man (bis auf gelegentlich ein Portrait von Allende) heute nichts mehr, die subversiven Kunstwerke gingen den Weg allen Graffitis: Sie wurden übermalt. Allerorten sieht man nicht nur die faden Schriftzüge, die es bei uns immer gibt, sondern regelrechte Kunstwerke, manche abstrakt, manche surrealistisch, manche politisch. Die Stadt wäre deutlich hässlicher ohne sie – so hatte ich auch in den hässlichsten Betonsiedlungen immer die Kamera im Anschlag. In Valparaiso, wohin wir mit dem öffentlichen Bus fuhren, gibt es sogar ein "Museo a cielo abierto", ein Museum unter freiem Himmel, das ein ganzes Stadtviertel umfasst, in dem berühmte chilenische Künstler Graffiti anbrachten. Um es zu erkunden, muss man über winzige Treppchen die Hügel hinaufsteigen und sich durch ein Labyrinth an Sträßchen winden. (An dieser Stelle schwächelten meine Begleiter ein wenig. Ich fand's toll. :lookaround:)

     

    Te pito o te henua

     

    Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal von der Osterinsel hörte. Ich weiß nur noch, dass ich danach auf dem Globus nachsah, wo sie lag, und enttäuscht dachte, dass ich dort wohl nie hinkommen würde. Ein paar Jahre später las ich den interessanten Roman "Osterinsel" von Jennifer Vanderbes, der mich zu dem Midgard-Abenteuer "Te pito o te henua" inspirierte - einige hier werden sich vielleicht daran erinnern. Aber die Osterinsel lag immer noch in weiter Entfernung. Bei einem Geburtstagsbrunch letztes Jahr erzählte ich davon, und ein paar Tage später schickte mir Luki einen Link zu einer Osterinselreise zu halbwegs erschwinglichen Kosten. Das war der Anfang unserer Planung. Am 16. März trafen wir tatsächlich an diesem entlegensten Ort der Erde an.

     

    Te pito o te henua, der Nabel der Welt, so nennen die Rapa Nui ihre Insel. Fast fünf Stunden fliegt man von Santiago aus nach Westen, um dort hinzukommen. Die Insel ist annähernd dreieckig und an der längsten Stelle etwa 24 Kilometer lang, ihr einziger Ort ist die kleine Stadt Hanga Roa. An keinem bewohnten Ort der Welt ist man weiter weg von allen anderen menschlichen Siedlungen.

     

    Die Insel ist klein, und sie ist hinreißend schön. Mehrere Vulkane brachten das kleine Stück Land an die Meeresoberfläche. Heute sind sie grasbewachsen und formen tiefe, kreisrunde Krater. Aus einem dieser Krater, dem Ranu Raraku, schlugen die polynesischen Ureinwohner von etwa 1100 n.Chr. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ihre gewaltigen Steinköpfe, für die sie bis heute bekannt sind und von denen noch etwa 800 überall auf der Insel zu sehen sind. (Die Moais standen wohl jeweils für einen Stammeshäuptling, der durch den steinernen, der Insel zugewandten Kopf über seinen Stamm wachen sollte. Der Ahnenkult machte die Rapa Nui berühmt, aber er war auch ihr Untergang: Es gibt verschiedene Theorien, wie die rund 12 Tonnen schweren Kolosse an ihre Standorte bewegt wurden, aber für alle braucht man eines: jede Menge Holz. Um die Moais zu transportieren, holzten die Rapa Nui ihre Insel praktisch komplett ab. Nachdem das passiert war, ging ihnen die Lebensgrundlage verloren, und im Kampf um die letzten Ressourcen rottete sich das polynesische Volk fast komplett selbst aus. In diesen Kriegen wurden auch die Moais alle umgeworfen. Wahrscheinlich waren die Rapa Nui sauer, dass ihre Ahnen doch nicht so gut auf sie aufgepasst hatten. :lookaround:)

     

    Die Insel kann man sehr gut auf eigene Faust erkunden. Fast alles lässt sich von Hanga Roa aus zu Fuß erreichen, für einen Tag nahmen wir uns einen Mietwagen. Die Straßen sind etwas holprig, aber nennenswerten Verkehr gibt es nicht ("We don't use these", sagte die nette Taxifahrerin, die uns vom Flughafen zum Hotel brachte, als wir die Anschnallgurte suchten :lol:). Wir hätten auch zu Fuß gehen können, denn obwohl das Hotel O'Tai am anderen Ende des Ortes lag, waren es nur etwa zwei Kilometer. Dreimal die Woche landen hier die Flieger aus Santiago – in der restlichen Zeit wird das Gelände, soweit ich gesehen habe, von Kindern für Fahrradrennen genutzt.

     

    Neben Ranu Raraku besonders faszinierend waren der Ranu Kau, ein gewaltiger Vulkankrater mit den Überresten der Kultorte des Vogelmannkults und außerdem ein wunderbarer Wanderweg, und die bewachsenen Höhlen, in denen die Rapa Nui auf ihrer windigen und heißen Insel Bananen, Bäume und andere Nutzpflanzen anbauten. Fast schon verboten schön ist der Strand von Anakena: ein Palmenwäldchen mit grünem Gras, eine Reihe würdevoller Moais, dann eine weiße, weitläufige Sandbucht und der warme, blaue Pazifik.

     

    Ebenfalls ein Erlebnis war für mich die Wanderung auf den Maunga Terevaka, mit gut 500 Metern der höchste Berg der Insel. Wenn man auf dem (ausgeschilderten, aber völlig einsamen) Wanderweg durch die grünen Hügel und am Ahu Akivi vorbei die kleine Steinpyramide erreicht hat, die den Gipfel der Terekava kennzeichnet, sieht man hinter all den anderen Vulkanen wirklich ringsum den Pazifik. Eine weitere und großartigere Aussicht kann man sich nicht vorstellen. (Weil sich Luki bereits am Ranu Kau die Füße wundgelaufen hatte, ließen wir ihn an diesem Tag im Hotel zurück. Abends waren wir so platt, dass er uns kaum überreden konnte, die zweihundert Meter zur Eisdiele am Strand zu gehen. 500 Höhenmeter klingt nicht viel, aber 500 Höhenmeter bei tropischer Hitze sind eine sehr anstrengende Wanderung. :lol:)

     

    Als Urlaubsort ist die Insel perfekt, und sie wäre vermutlich völlig überlaufen, wenn sie nicht so weit weg von allem läge. Wellen und Strand, Berge, kleine nette Hotels mit Pools und blühenden Gärten, ein kleines Museum und ringsum der Pazifik. Wenn man abends in der "Taverne du Pecheur" sitzt, Weißwein trinkt, frischen Thunfisch isst und zusieht, wie die Sonne über dem Pazifik versinkt, kann man sich ziemlich sicher sein, dass es kaum bessere Orte auf der Welt gibt.

     

    Im Land des Riesenfaultiers

     

    Unsere letzte Etappe führte uns in den Süden Chiles, nach Patagonien. Von Santiago aus fliegt man nach Punto Arenas, das direkt an der Magellanstraße liegt. Von dort fuhren wir etwa drei Stunden durch eine flache, kahle Steppe mit Schafen und Nandus nach Norden nach Puerto Natales (nach all dem Weg durch die Schafherden aßen wir abends im "Asador Patagonico" Lamm am Spieß – köstlich! :satisfied:). Von hier aus kann man den Nationalpark Torres del Paine besichtigen. Aber als erstes ging es in die Cueva de Milodon, die Höhle des Riesenfaultiers. Ein Abbild dieses netten Gesellen, der leider vor 10.000 Jahren ausstarb, begrüßt einen bereits am Eingang von Puerto Natales. In der Cueva fand ein deutscher Abenteurer vor etwa hundert Jahren die gut konservierten Überreste des bis zu vier Meter großen Faultiers. Die Höhle ist gewaltig und schon deshalb einen Besuch wert. Dass ich mich dem Faultier als nahem Verwandten des Murmeltiers besonders verbunden fühle, muss ich wohl nicht extra erwähnen. :lookaround:

     

    Der Nationalpark um das Paine-Massiv besticht durch fantastisch geformte, bis zu 3000 Meter hohe Granitgipfel, die "Türme des blauen Himmes" (Torres del Paine). Hier trafen wir Guanacos, die größeren Verwandten der Vicunas, Nandus, Kondore, Kormorane und in den Fjorden Seelöwen. Die Pumas, die hier auch in größerer Zahl leben und die Guanaco-Population kontrollieren, glänzten leider durch Abwesenheit. An die wilden Guanacos kommt man dafür fast auf Armlänge heran, wenn man sich leise und langsam bewegt. Wenn hinter einem dann ein Dutzend johlender Koreaner auftaucht, weichen sie wieder ein bisschen zurück. ;) Blaue Gletscher kommen von den Bergen, und Eisschollen treiben auf den Gletscherseen und in den Fjorden. Eindrucksvoll ist auch der Wind, den ich noch nirgends auf der Welt so erlebt hatte: Auf dem Weg zum Gletscher Grey windete es so stark, dass man teilweise schräg zum Wind gehen musste, um vorwärts zu kommen.

     

    Es ist irgendwie merkwürdig, die braunhäutigen Chilenen in Punto Arenas und in Puerto Natales in ihren warmen Pullovern und Winterjacken zu sehen. Aber dafür hat dieser kalte Winkel Chiles eine nette Nebenwirkung: Sie haben offenbar eine ausgezeichnete Schokoladenkultur entwickelt. :sigh:

     

    Ein Wort zum Schluss

     

    Manche Träume im Leben kann man nicht mit Geld kaufen. Aber bei manchen geht das. Die Reise zur Osterinsel war so ein Traum für mich, und wenn es irgend möglich ist, sollte man sich solche Träume erfüllen. Sie war jeden Cent wert. Danke an meine tapferen Mitreisenden, ohne die ich mir diesen Traum nicht so hätte erfüllen können! Fotos gibt es, sobald ich sie sortiert habe (und sobald mir Luki den ersten Teil meiner Bilder rüberschiebt … :lookaround:), auf unserem Blog. Wer den Link noch nicht hat, möge mich anpnen.

     

    Gruß von Adjana, müde aber glücklich :turn:

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