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Wie wirkt der Zauber Schwingenkeule, wenn ich die Wurfkeule ausschließlich im Nahkampf verwende

Hervorgehobene Antworten

Bleibt die Wurfkeule magisch mit +1 auf Angriff, wenn ich die Wurfkeule mit dem Zauber Schwingenkeule verzaubere und sie ausschließlich im Nahkampf verwende. Mir geht es nicht darum die Keule zu werfen, sondern die Keule zu verzaubern, so dass sie magisch ist und einen Angriffsbonus von +1 hat. Da die Wurfkeule im Nahkampf zu der Kategorie Keulen gehört, hätte ich vermutet, dass eine im Nahkampf verwendete Wurfkeule magisch und +1 auf Angriff erhält.

Schwingenkeule: Der Zauberer lässt eine ganz aus Holz bestehende Wurfkeule für kurze Zeit zu einer magischen Waffe werden, mit der er selbst einen Zuschlag von +1 auf EW:Angriff erhält.

Wurfkeule: Zu den Wurfkeulen zählen verschiedene Wurfstöcke und -keulen aus Holz. Im Nahkampf zählen alle diese Waffen als Keulen.

Bearbeitet ( von Prados Karwan)

Wie du die Keule nutzt ist (fast) egal, magisch bleibts.

Solltest du entwaffnet werden oder sie durch Patzer runterfallen, fliegt sie sogar wieder in deine Hand zurück.

Als magischer Keil ist sie halt durch den Rückflug wohl eher nicht nutzbar.

Das der Spruch nur auf genau die Wurfkeule beschränkt ist, ist wohl einem Spassvogel als Sprucherfinder zu verdanken.

Bearbeitet ( von seamus)

  • Prados Karwan änderte den Titel zu Wie wirkt der Zauber Schwingenkeule, wenn ich die Wurfkeule ausschließlich im Nahkampf verwende
  • Ersteller

Vielen Dank seamus,

ich denke, dass genauso der Zauber funktioniert.

Ich schließe mich dieser Auslegung nicht an.

In meinen Augen gewärt der Zauber Schwingenkeule den Bonus nur für die Angriffsart als Wurfwaffe. Daher würde ich den Bonus von +1 beim Einsatz als normale Keule nicht anrechnen. Auch würde ich im Nahkampf aus der Hand gefallene Keule nicht automatisch zum Kämpfer zurückkehren lassen.

Die Waffe auch im Nahkampf als magische Waffe zu werten, wäre ein Grenzfall, den ich eventuell noch zulassen würde.

Das gilt für dich, weil explizit nur Wurfkeule verzaubert wird und es auch nur ein Stufe 2 Spruch ist?

Es ist sozusagen die leichtere Version von Zielsuche (ARK S.133), denn dort ist ja auch ein Wurfspeer erwähnt. Lt.MYS S.132 braucht man diesen Spruch ja für magische Geschossherstellung -Aktivieren von Zauberwaffen.

Haben bei dir Wurfwaffen also 2 Angriff/Schadensboni -1mal für die Nutzung im Fern- und einmal für den Nahkampf)?

Wenn man bei dir also bspw. eine Wurfklinge +1/+1 findet, gilt das nur für den Wurf derselbigen?
Ist es dagegen eine Wurfklinge +1/+1/+2/+2 sind es +1/+1 auf Wurf und +2/+2 im Nahkampf?

Aber stimmt, dass mit "aus der Hand gefallen wieder zurückkommen" war ein nett sein-Hausregeln meinerseits - es steht ja explizit "nach jedem Angriff".

Bearbeitet ( von seamus)
ergänzt, da im Mysterium über Zielsuche gestolpert -leider zu spät gesichert s.Stephans Antwort

6 minutes ago, seamus said:

Das gilt für dich, weil explizit nur Wurfkeuel verzaubert wird und es auch nur Stufe 2 Spruch ist?

Oder haben Wurfwaffen bei dir 2 Angriff/Schadensboni -1mal für die Nutzung im Fern- und einmal für den Nahkampf)?

Wenn man bei dir also bspw. eine Wurfklinge +1/+1 findet, gilt das nur für den Wurf derselbigen?
Ist es dagegen eine Wurfklinge +1/+1/+2/+2 sind es +1/+1 auf Wurf und +2/+2 im Nahkampf?

Aber stimmt, dass mit "aus der Hand gefallen wieder zurückkommen" war ein nett sein-Hausregeln meinerseits - es steht ja explizit "nach jedem Angriff".

In der Realität gehe ich gerade bei der Keule (mehr noch als beim Messer oder bei der Axt) davon aus, dass man bei der Herstellung auf eineAngriffsform (also Schlag oder Wurf) optimieren wird, worunter automatisch die andere leidet.

Dass die Regeln trotzdem zulassen, eine Wurfkeule auch im Nahkampf ohne Abzüge wie eine für den Nahkampf optimierte Keule zu führen, halte ich für eine regeltechnische Vereinfachung, von der (vermutlich beabsichtigt) insbesondere die Spielerfiguren profitieren.

Diese Vereinfachung nun zu nutzen, um mit einem laut Beschreibung für den Fernkampf gedachten Spruch eine magisch verbesserte Nahkampfwaffe zu bekommen, halte ich für eine Auslegung, die man vielleicht noch bei wörtlicher Auslegung aus dem Regeltext herausholen kann, die aber dem Sinn der Regeln ganz offensichtlich nicht entspricht.

Auf Seite 143 des Kodex wird im Rahmen der Beschreibung der Wurfkeule explizit erwähnt, dass sie im Nahkampf verwedet werden kann. Weiterhin gibt Schwingenkeule +1 auf den allgemeinen EW:Angriff.

In der Kombination ergibt sich daraus, dass der Zuschlag auch beim Angriff im Nahkampf gilt.

Weiterhin regelt Schwingenkeule, dass die Waffen nach "jedem Angriff" in die Hand des Angreifers zurückkehrt. Da zu "jedem" Angriff auch Nahkampfangriffe gehören (s.o.) und bei diesen nach einem kritischen Fehler die Waffe auch schon einmal aus der Hand fallen kann, gilt die Passage auch für diese Fälle.

Vor 1 Minute, Stephan schrieb:

In der Realität gehe ich gerade bei der Keule (mehr noch als beim Messer oder bei der Axt) davon aus, dass man bei der Herstellung auf eineAngriffsform (also Schlag oder Wurf) optimieren wird, worunter automatisch die andere leidet.

Dass die Regeln trotzdem zulassen, eine Wurfkeule auch im Nahkampf ohne Abzüge wie eine für den Nahkampf optimierte Keule zu führen, halte ich für eine regeltechnische Vereinfachung, von der (vermutlich beabsichtigt) insbesondere die Spielerfiguren profitieren.

Diese Vereinfachung nun zu nutzen, um mit einem laut Beschreibung für den Fernkampf gedachten Spruch eine magisch verbesserte Nahkampfwaffe zu bekommen, halte ich für eine Auslegung, die man vielleicht noch bei wörtlicher Auslegung aus dem Regeltext herausholen kann, die aber dem Sinn der Regeln ganz offensichtlich nicht entspricht.

Deine Argumentation wird durch deine Subjektivität geschwächt. Letztlich ist es im Sinne der Regeln egal, wovon jemand ausgeht oder wie Regelmechaniken bewertet werden. Auf diese Weise können allenfalls Hausregeln entstehen.

47 minutes ago, Prados Karwan said:

Deine Argumentation wird durch deine Subjektivität geschwächt. Letztlich ist es im Sinne der Regeln egal, wovon jemand ausgeht oder wie Regelmechaniken bewertet werden. Auf diese Weise können allenfalls Hausregeln entstehen.

Die Frage, wie man Regelwerke sinnvoll auslegt, ist ja nun eine Frage, der sich Juristen schon ziemlich lange mit großem Aufwand widmen. Meines Wissens sind die dabei zu der Erkenntnis gekommen, dass es hier verschiedene konkurrierende Ansätze gibt (der wortwörtliche und der eher auf den Sinn schauende wären zwei davon). Welchem man in der jeweiligen Situation den Vorzug gibt, wird immer auch 'subjektiv' zu entscheiden sein. Daher sehe ich die Tatsache, dass ich subektiv argumentiere, nicht als Schwäche meiner Argumentation an, sondern als natürliche Eigenschaft einer jeden Regelauslegung. Das weiter zu diskutieren, würde aber vermutlich diesen Strang sprengen.

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