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(PTG 3) Weltbeschreibung/ -karte(n) Damatu und Vergleich zu Midgard
Es gibt auch noch lange Landesgrenze, keine Sorge. Doch es stimmt: Wir haben bewusst auf mehr andere Grenzen gesetzt, nicht nur solche, die auf Papier über eine Fläche gezeichnet und dann mit Heeren und Verträgen durchgesetzt werden.
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Verletzungen und AP
Ja. Verwundet oder niedrige LP generell haben keinen Einfluss auf die AP-Regeneration.
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(PTG 3) Weltbeschreibung/ -karte(n) Damatu und Vergleich zu Midgard
Ja, es ist weiterhin eine Kartenskizze. Mit dem GRW und dem ersten Quellenband werden wir für einzelne Regionen diese Details natürlich enthüllen. Bis es eine komplette Weltkarte mit allen Landschaftsdetails gibt, wird es dauern. Vielleicht Jahre. 😉 Denke eher an einen Dschungel mit arktischen Temperaturen, dessen Pflanzen nicht von Holz, sondern Eis geformt sind. Baumstämme aus Eis, rasiermesserscharfe Frostblätter, dich für deine Körperwärme jagende Kältebestien …
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Verzögern
Für diese Planungsoption zahlst du aber auch den Preis, dass erstmal alle an dir vorbeiziehen.
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Verteidigungshaltung
Was würde dir schmecken? Ich würde bei deinem Beispiel nicht ganz mitgehen, aber soweit: Wenn meine Verteidigungshaltung dafür sorgt, dass ich gar nicht angegriffen werde, dann würde ich das nicht als sinnlos erachten. Nun laufe ich gar nicht mehr Gefahr, Schaden zu nehmen, nur weil da Gegenüber dachte, ich würde mich besser verteidigen. 😉 Mh, ich verstehe, warum es so gelesen werden kann, da wir den expliziten Gelegenheitsangriff als Reaktion rausgenommen haben. Das werden wir Richtung GRW noch einmal gerade ziehen. RAI ist gemeint: Wenn du dich in naher Entfernung zu einer gegnerischen Figur befindest und dich entfernst, ohne dich zu lösen, kann die Gegenseite einen Angriff als freie Aktion gegen dich ausführen. Dies gilt umso mehr, wenn du fliehst, aber auch sonst. (Und ja, ich sehe, dass das so explizit nicht (mehr) in den Regeln steht.)
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Verzögern
Ich verstehe nicht ganz die Notwendigkeit, Verzögern zu beschränken, weder durch einen Nachteil, noch durch ein „Da hast du eben umsonst gewartet und Pech gehabt“. Warum glaubst du, muss die Option, seine Aktion zu verzögern, beschnitten werden?
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Verzögern
Ich bin da bei @Rastan und @Abd al Rahman : Regelwerke können versuchen, alle Löcher zu stopfen, meiner Meinung nach hat das aber vor allem drei Effekte: Das Regelwerk wird kleinteiliger und tendenziell komplizierter. Die verbleibenden Löcher (denn es werden immer welche bleiben) werden bedeutsamer, da ja sonst an alles andere gedacht wurde. In Kombination landet man weniger bei einem "fairen" Spiel, sondern bei einem, das System Matery begünstigt. Wer Regeln (auf Kosten des Spiels und der Mitspielenden) ausnutzen will, findet immer einen Weg. Und mein Hot Take hier ist: Je detaillierter die Regeln, desto fundierter kann man dafür eine spielmechanische Rechtfertigung finden. Aber zu deiner eigentlichen Frage: 🙂 Haben wir diese Kombination berücksichtigt? Nein. Ist es RAW legitim? Ja. Ist das ein krasser Gamehack, der alles austrickst? Nein. Gehst du den Weg einer "vorbereitenden Verteidigungshaltung", zahlst den Preis, als letzte Figur der Runde an der Reihe zu sein, um im Gegenzug im Falle eines möglichen versuchten Angriffs keine Aktion zu haben und dafür mit deiner Fertigkeit abzuwehren (wenn wir einmal der Logik dieser Kombination folgen). Gleichzeitig gibt es genug Situationen, in denen die Kombination keinen Sinn macht, etwa weil du weißt, dass ein Haufen Angriffe auf dich niederprasseln wird (nehmen wir z.B. den klassischen Fall, in dem eine kämpferisch visierter Figur an einer Engstelle den Rückzug der anderen deckt oder du umzingelt mit dem Rücken zur Wand stehst oder @Abd al Rahman Dutzende Bolzen auf dich niederregnen lässt).
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Sozialer Angriff - gut so oder zu stark?
Da kann ich mitgehen. 😉 Mir/uns hilft es nur ungemein zu wissen, ob die Basis des Feedbacks theoretischer und praktischer Natur ist. Und das nicht, weil eines valider ist als das andere, sondern schlicht, um den Gesamtkontext zu verstehen. (Deswegen fragen wir das auch im PTG-Survey ab.) (Und außerdem bin ich sehr neugieriger Natur. 😅)
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Sozialer Angriff - gut so oder zu stark?
Deswegen frage ich ja nach eurer Spielfahrung. 🙂 Alle Test- und Supportrunden sind Teil des Playtests. Und wenn die Erfahrung aus internen wie öffentlichen Testrunden sowie Feedback von Spielenden kein sinnvolles Argument sein dürfen – nun, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. 😅 Wir betrachten das Feedback ganzheitlich, werten es aus und treffen dann eine informierte Entscheidung. Ich sage auch nicht, dass die neuen Rückmeldungen hier nicht berücksichtigt werden, weil ich mal eine Testrunde geleitet habe, in der alles super war; das wäre in der Tat eine seltsame Art, ein Spiel zu entwickeln. Ich wollte nur transparent machen, wie die bisherige Erfahrung mit dem sozialen Angriff ist. Wäre sie komplett gegenteilig gewesen, hätte er schon in Die Umstürmten und der V3 ganz anders ausgesehen.
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Sozialer Angriff - gut so oder zu stark?
Ich verstehe die hier sachlich vorgebrachten Kritikpunkte, auch wenn ich sie nicht ganz teile. Sich hingegen mit anderen Beiträgen näher zu beschäftigen, verbietet schon der Tonfall. Mich würde interessieren, ob es vorrangig theoretische Überlegungen sind und welche Kritik aus konkreter Spielerfahrung stammt. Wir haben den sozialen Angriff nun schon recht lange in Aktion erlebt (er ist seit Beginn des Playtests annähernd gleich geblieben, mit dem Unterschied, dass man vor der V3 entscheiden konnte, ob das Ziel die nächste Aktion oder Reaktion verliert), und das in sehr unterschiedlichen Konstellationen. Gerade im Support wurde der soziale Angriff als Option der Spielenden gepusht ("Du musst nicht nur zuhauen und zaubern."), weswegen wir ihn nicht nur theoretisch bewerten können. Der soziale Angriff gehört zu den Aspekten, zu denen wir bisher ein sehr eindeutiges, positives Feedback erhalten haben. Wir haben bisher (am Spieltisch) kein signifikantes Ungleichgewicht identifiziert, und das schreibe ich nicht, um diese Mechanik restlos zu verteidigen. 😅 Es gab gerade anfangs einige sehr beharrlich kritische Stimmen zur Wirkung, weswegen der soziale Angriff von Anfang an unter besonderer Beobachtung stand. 🙂 Zwei Anmerkungen: Kein Ziel ist einem sozialen Angiff hilflos ausgeliefert – es ist immer ein vergleichender Erfolgswurf. Wie eine im Kampf erfahrene Figur eben doch einmal von einem Schwerthieb getroffen werden kann, findet das Gegenüber nun einmal manchmal die Lücke in der Verteidigung, sei sie nun körperlich oder mental. 😉 Ich finde es eine interessante Beobachtung, dass hier teilweise nicht zuerst die Ermächtigung nicht-kämpferischer Spielfiguren gesehen wird, sondern vielmehr, wie der soziale Angriff gegen Spielfiguren eingesetzt wird. Beide Perspektiven sind legitim, trotzdem interessant, aus welcher Richtung eine Mechanik zuerst beurteilt wird. Und ja, natürlich sind wir weiterhin im Playtest. 🙂 Deswegen lese ich hier auch interessiert mit, zumindest da, wo es konstruktiv und sachlich bleibt.
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PTG 3 - Errata
Da ist es auch korrekt platziert. Ich hatte es für das heutige Update eigentlich auch auf dem Schirm, diesen Satz noch ändern zu lassen, und dann vergessen. Sprich: Karte richtig, Text falsch.
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Ein kleiner Ausblick auf die V3 des PTG
Zu spät gesehen. Ich gebe es mal weiter, falls wir noch einmal ein Update machen sollten. Apropos: Es gibt ein Update (ohne Aktualisierungsdatum im Dateinamen)! Endlich schließt Dineth, unsere Silberelfe mit dem besonderen Gemüt, zum Reigen der vorgefertigten Spielfiguren auf. Es gab ja schon Fragen danach, wo sie abgeblieben ist. Die neuen Figuren hatten sich vorgedrängelt, und wir hoffen, sie nimmt es ihnen nicht allzu übel. Dineth ist eine silberelfische Kämpferin aus Symeldin und ursprünglich zur CONspiracy im Dezember letzten Jahres veröffentlicht worden. Nun kehrt sie, angepasst an die Regeln der V3, zurück ins digitale Paket des PTG. Zusätzlich nehmen wir das zum Anlass, einige Fehler zu beheben, die uns entgangen sind, sowie Klarstellungen nachzureichen. (Und wenn schon kein Aktualisierungsdatum, so gibt es diesem Mal ein Changelog. 🙂 Und nein, am Figurenbogen hat sich nichts geändert.) Danke für das gewissenhafte Feedback, das uns in den letzten Tagen erreicht hat! 💚
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Der neue Chefredakteur stellt sich vor
Toll! 🐭⚔️🤎 Ja, ich bin weiterhin Redakteur für Mausritter. Ganz bald geht das Mausritter-Alphabet in den Druck, für das ich Co-Redakteur bin und ein paar Beiträge sowie einen Bonusschauplatz geschrieben habe. Das wird richtig besonders, und dank der Illustrationen von Lutz Winter ist es eines der schönsten Bücher, an denen ich je beteiligt gewesen bin. Und für das neue Jahr planen wir weitere Übersetzungen und Eigenproduktionen, und da bin ich weiterhin am Start. Ein Verlag und ein Spiel sind nicht genug! 😁 🤣
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Was haltet ihr vom Klassenlosen System?
Gute Gegenüberstellung, @Hornack Lingess ! Für mich überwiegen die Vorteile klassenloser Systeme, auch wenn ich beides spielte und spiele und leitete und leite. Und je nach Anlass und Gruppenzusammenstellung ist mal das eine, mal das andere besser. So spiele/leite ich gerne PbtA, was im Kern ebenfalls ein Klassensystem ist, nur dass die Klassen dort Playbooks heißen; wobei ich hiermit eher Oneshots, Fewshots oder Minikampagnen angehe. Ein Vorteil klassenloser Systeme ist für mich auch, dass man hiermit (gerade zu Spielbeginn) durchaus Klassen emulieren kann (sei es durch Archetypen, Schablonen, etc. – oder wenigen Hausregeln), während es andersherum schwierig wird. Subklassen (gefühlt manchmal der Selling Point mancher 5E-Erweiterungen), Multiclassing oder über 60 Abenteurertypen kommen ja auch nicht von irgendwoher, gäbe es nicht dieses Bedürfnis nach Individualisierung. Deswegen finde ich den Standpunkt „Keine Klassen = Figuren nicht unterscheidbar“ persönlich befremdlich. Ich glaube zumindest, dass der überwiegende Teil von Spieler:innen eine individuelle Figur spielen will, die sich von den anderen abhebt. Und ich hoffe, dass man bei einem grundsätzlich kommunikativen Hobby wie Rollenspiel am Tisch miteinander redet. 😉 Und auch im klassenlosen System kann man zur Absprache Labels benutzen: Wenn im Klassensystem zwei Leute eine:n Kämpfer:in spielen wollen und im klassenlosen System eine kämpferisch ausgelegte Figur, dann redet man in beiden Fällen darüber, ob und wie es passt.
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PTG 3 - Errata
Guter Punkt, danke! Im Bereich der Magie wird noch etwas Bewegung kommen und eine große Review des Bestehenden sowie der Ausbau des Angebots ist ein bisschen meine zentrale Restjahresbeschäftigung. Daher kommt so etwas gerade richtig. 🙂 Korrekt, dieses und andere Modelle sind Restjahresnebenbeschäftigungen. 😉 Tatsächlich gibt es dazu schon Entwürfe; allerdings ohne Rippenbrüche, Hörschaden, Augenverletzungen, augenblicklicher Tod oder dergleichen, sondern eher im Einklang mit den bisher vorgestellten Bonuseffekten.