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MLvD: Abenteuer vom GRT 2025 Der unmögliche Baum
Ja, sorry – und danke für’s Nachfragen. Busy days. Die Karten sollten sich im Downloadpaket zum PTG befinden. Das ist nicht ideal, aber aus … Gründen (belassen wir es dabei 😉) war das der beste Ort. Die Karten wurden nicht überarbeitet, sondern befinden sich auf dem Stand der V2 (wie das Abenteuer im Almanach).
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Artikel: How-To: In einem M5-Abenteuer eine M6-Figur mitspielen lassen
Wir schließen ein Konvertierungsangebot von M5-Figuren nach M6 generell nicht aus. Ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht oder warum wir uns da sperren sollten. Ob es Konvertierungsregeln im engeren Sinne sind (z.B. "X AP in M5 werden zu X/2 minus drei Mondphasen AP in M6" oder "Forumskunde +13 wird zu Internetkommunikation +10 mit der Spezialisierung Midgardforen 2") ist eine andere Frage. Vermutlich ist so etwas eher unwahrscheinlich, da die Figurenerstellung und -entwicklung in zentralen Punkten sehr verschieden sind. Eine Umrechnung des Erfahrungschatzes hingegen wäre für mich sehr naheliegend. Aber das sind auch nur spontane Einschätzungen meinerseits, und wie genau es aussieht, wird im Detail mit dem Team ausgearbeitet, das sich später (nach Finalisierung des GRW) darum kümmern wird. First things first. 😉
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Artikel: How-To: In einem M5-Abenteuer eine M6-Figur mitspielen lassen
Eine „M6 in M5-Runde direkt nutzbarer Charakter“-Konversion wäre auch nicht unser Ziel, falls ich da entsprechende Hoffnungen geweckt habe. Eine zukünftige Handreichung – wie immer wie aussehen mag – würde sich um die Frage drehen, wie man Material der vorherigen Editionen in M6 nutzbar machen kann, darunter auch, wie man eine Spielfigur aus vorherigen Editionen in die neuen Regeln transportiert, aber vielleicht auch, wie Spielfiguren von Midgard nach Damatu kommen können (was ich aus erzählerischer Perspektive die spannendste Frage finde). Das heißt nicht, dass man nicht vielleicht etwas in die andere Richtung ableiten kann, wenn „M5 zu M6“ etabliert ist. 🙂 Aber das ist natürlich erstmal eine theoretische Diskussion, der Fokus liegt erstmal auf der Finalisierung des GRW.
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Artikel: How-To: In einem M5-Abenteuer eine M6-Figur mitspielen lassen
Cool, eine Unterstellung. 😉 Ich stehe zu der Aussage auf dem Q&A und die für alle Rollenspiele gilt: Die beste Konvertierung ist, die Figur neu zu bauen. Jedes Konvertierungsangebot ist immer ein Kompromiss und kommt mit einer gewissen Unschärfe daher. Das heißt aber nicht, dass es keine Handreichungen geben soll. Es braucht für ein gutes Konvertierungsangebot zwei Dinge: Ein fertiges Regelwerk der neuen Edition (wenn man die Arbeit nicht mehrfach machen will). Sehr gute Kenntnis beider Editionen. Und ich glaube, wir haben die richtigen Leute im Team, die #2 mitbringen, wenn #1 erledigt ist. 🙂 Nur, weil wir nicht gleich Konvertierungsregeln auf den Tisch gelegt haben, heißt es nicht, dass wir nicht darüber nachdenken oder dass wir sie generell ausschließen. Aber es ist einfacher, etwas zu behaupten, als einfach nachzufragen, nicht wahr? 🙃
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(PTG 1) Nachtschatten in Goringal
Was @KoschKosch sagt, ist korrekt, aber wir würden es ganz gerne eines Tages in einer neuen Form und mit angepassten Inhalten veröffentlichen. Aber. Ichs vor dem GRW, damit es vollumfänglich up-to-Date gebracht werden kann. (Das gilt für beide Teile.)
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Gedanken zum Weltenbau
Ich bin auch noch etwas verwirrt. Hättest du ein konkretes Beispiel, @Panther , vielleicht sogar anhand von Midgard, was realweltliches Spezialwissen wäre, das nicht in dieser Welt vorkommt?
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Gedanken zum Weltenbau
Das kommt für mich auf den Kontext an, @Panther. Wenn das Setting/Spiel sehr nah an die reale Welt angelehnt ist – wie in dem Beispiel von @Irwisch –, kann profundes Wissen der Immersion förderlich sein. Hätte der Historiker aus der Runde permanent das Spiel unterbrochen, um die SL zu korrigieren, dann wäre das natürlich absolut störend. In unserer Runde hat ein Mitspieler letztes Jahr einen Veasen-One Shot in Japan geleitet. Er ist zwei- bis dreimal im Jahr in Japan, sein Mann ist Japaner, er kennt sich aus. Er hat uns weder mit Fakten überschwemmt, noch tiefere Kenntnis vorausgesetzt, sondern alle sehr sanft durch die kulturellen Kontexte geführt, die unsere Figuren sehr viel besser kannten als wir Spielende. Das war toll. Der Umkehrschluss wäre gewesen, dass er uns hätte permanent auflaufen lassen, weil wir als Spielende nicht gut genug wissen. Aber vielleicht verstehe ich gerade nicht, was du mit "Spezialwissen aus der realen Welt, das in der Spielwelt nicht vorhanden ist" meinst. Wenn es absolut unpassend ist, ist es natürlich nicht hilfreich. Ich versuche als SL auch meist, die Welt für sich sprechen zu lassen und Metabeispiele nur dann zu benutzen, wenn die Welt sie kennt (z.B. in einem Cyberpunk-Setting in der nahen Zukunft, in dem alle Meme sprechen) oder wenn es mal schnell gehen muss und ich nicht die treffenden Worte finde. Romane und Kurzgeschichten zu schreiben, hilft da. Dort beginnt man ja auch nicht mit: "Kolzyn sah aus dem Fenster und ließ den Blick über eine Stadt schweifen, die dem irdischen Schottland nicht unähnlich war …" 😆
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Gedanken zum Weltenbau
Ich glaube, dass beides zutrifft. Wenn du Leute am Spieltisch hast, die ihr Spezialwissen nutzen, um das Spiel zu bereichern, ist alles gut. Wenn es Leute sind, die vor allem mit ihrem Wissen angeben wollen oder ihren Wissensstand zu behaupten meinen, dann ist es ein Problem, ganz gleich, ob es um Havena oder Konstantinopel geht. Das ist auch nur eine Meinung. 😉 Ich glaube nicht, dass es die Art zu Schreiben gibt, sondern – wie in jedem künstlerisch-schaffenden Prozess – diejenige, die für dich die richtige ist. Deswegen befinden sich die meisten Autor:innen irgendwo zwischen den Extremen. Ich bin da halborganisiert. Ich plane ein paar Dinge voraus, dann überlasse ich es den Figuren, sich erstmal gründlich umzuschauen, und der Rest der Reise ist ein Dialog zwischen dem Inneren und dem Äußeren. Ein Kompass hilft, aber ich mache das ja auch, um mich überraschen zu lassen. ;-)
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Gedanken zum Weltenbau
Hi zusammen! Ich finde es nicht mehr, aber ich erinnere mich dunkel, dass ich an irgendeiner Stelle in diesem Forum behauptet habe, an einer Artikelserie mit Gedanken zum Weltenbau zu schreiben, die auch Einblicke in den Ansatz bietet, den wir mit Damatu verfolgen. Ich bin mir ziemlich sicher, das nicht geträumt zu haben. 😅 Wie auch immer, die Artikelserie existiert. Es ist nicht direkt M6-Behind the scenes-Material; und es sind Gedanken, die die Privatperson Michael Masberg festgehalten hat, die zufällig auch Chefredakteur von Midgard ist. 😉 Ich nehme aber durchaus Bezug auf M6. Und es ist ja doch derselbe Kopf, der an beides denkt. Ganz definitiv ist es nicht die ultimative Anleitung, wie man es richtig zu machen hat; es sind Gedankenanstöße, wie man sich einer Rollenspielwelt auch nähern kann, ohne dass man eng an den Seiten eines Geschichtsbuchs hängt. Teil 1: Lege die Geschichtsbücher zur Seite Teil 2: Erzählräume statt Kulturräume Teil 3: Denke deine Welt von innen (Und wenn es woanders besser aufgehoben ist, verschiebt es gerne. 🙂) Eine feine Lektüre! Michael
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MLvD: Abenteuer vom GRT 2025 Der unmögliche Baum
Gut, dass du nachgefragt hast, @Noq, mir ist es zwischenzeitlich entfallen. Es sollte diese Woche online gehen, sobald sie Zeit finden, es dazwischenzuschieben.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Vielleicht ist dein Anspruch höher als in der Spielpraxis nötig, @Panther. Es braucht mMn nach Hybridregelwerk, das alle Fragen beantwortet. in meiner Erfahrung mit Rollenspielen mit sehr unterschiedlichen Editionen, sei es nun DSA oder D&D, hast du in der Regel eine Version, die die Führung übernimmt. Und du musst nur die abweichenden Figuren integrieren, und das in der Regel nicht in der kompletten Bandbreite, sondern situativ. Wird ein Zauber nicht eingesetzt, ist die Übersetzung irrelevant. Zurück zu meinem DSA-Beispiel aus meinem Leben: Ich habe keine Hybridrunden angeboten, sondern DSA4.1-Runden. Und dann kamen Leute an meinen Tisch, die wollten mitspielen, hatten aber nur DSA3-Figuren. Die schicke ich ja nicht weg. „Ein paar Dinge werden anders sein, als ihr sie kennt, aber wir finden eine. Weg, dass ihr Spaß habt“, reichte meistens vollkommen aus. Übertragen auf Midgard heißt das, das entweder eine M5- oder eine M6-Runde gespielt wird und für die Figuren der anderen Edition muss man sich auf ein paar Kompromisse einlassen Und es ist okay, wenn du für dein Spielerlebnis etwas anderes und mehr festgeschriebene Sicherheiten brauchst. Der beste Weg ist, es anzusprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden Am Ende ist ein editionsübergreifendes Spiel ist am Ende nur ein Angebot, kein Zwang.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Bei Zaubern muss man ggf. improvisieren , gerade wenn derselbe Zauber sehr unterschiedliche Wirkungen hat, und sei es nur in Form von Schaden, Zauber- oder Wirkungsdauer, etc. Das muss man aber in der Regel nur einmal klären und zwar dann, wenn der entsprechende Zauber überhaupt gewirkt wird. Es ist auch okay, sich dann vor allem in eine Richtung zu lehnen. Es würde da für mich schon einen Unterschied machen, wenn bei fünf Spieler:innen nur eine M6-Figur dabei ist oder nur eine M5-Figur unter Legenden von Damatu. Bei einer eindeutigen Gewichtigung hat quasi eine Grundausrichtung und muss nur der Ausnahme etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.
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M5 und M6 parallel am Tisch
Ich habe für Midgard keinen Beweis, aber während meiner Zeit bei den Alveraniaren (dem damaligen offiziellen Supportteam für DSA) hatte ich oft Spielende mit Spielfiguren aus verschiedenen Editionen am Tisch. Und gerade der Sprung zwischen DSA3 und DSA4 war kein kleiner. Das funktionierte sehr gut. Aber wie @Hornack Lingess schreibt, muss am Tisch von allen die Bereitschaft bestehen, die Unterschiede zu akzeptieren. Ich habe da nie die Erfahrung gemacht, dass Leute dazu nicht bereit gewesen wären; am Ende wollten alle miteinander spielen. Und zu einer Con (wie ich Cons kenne) gehört, dass nicht alles so ist wie daheim. Und ich hatte teils sehr regelaffine Leute am Tisch. Ich gehe sogar so weit, dass es völlig egal ist, ob die Spieler:innen beide Editionen kennen. Es reicht, wenn die SL sattelfest genug ist, um eine Situation in zwei Regeln zu übersetzen. Zum Beispiel Fertigkeiten: Zu Spieler:in A sage ich "Würfel mit X", und zu Spieler:in B "Würfel mit Y". Oder frage sie als Expert:in ihrer Systems: "Welche deiner Fertigkeiten passt am besten?" oder "Eigentlich würde ich auf X würfeln lassen, bin mir bei dir aber gerade nicht sicher; ist das eher Y oder Z?" Gerade wenn Leute ihre Regeln richtig gut kennen und das ein wichtiger Aspekt für ihr Spielerlebnis ist, lassen sich damit wunderbar Brücken schlagen. Spielrunden auf Cons (wie ich Cons kenne 😉) können gerne mal zeitlich limitiert sein. Warum mit Nebenschauplätzen aufhalten? 🙂
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Das Forum wird 25
Ich bin hier nur, um zu gratulieren. 🥳 Danke für diesen Ort des Austausch, @Abd al Rahman , und dass du den Laden am Laufen hältst. 25 Jahre – wow! Da musst du ja schon in der Grundschule angefangen haben. 😉 Und danke, dass auch Leute wie ich willkommen sind, die mit so neumodischem Spielkram um die Ecke kommen. 🙂 Erhaltet euch die Gemeinschaft!
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Geschichten aus Lun – Eine neue Abenteuerreihe
Wir schlagen das nächste Kapitel in den Geschichten aus Lun auf! Annika Gotthardt schickt euch mit ihrem Abenteuer Naverios Schädel erneut in die quirlige Hafenstadt in Casdasar – und über die Stadtgrenzen hinaus. 💀 Ein zufällige Begegnung in den Arkanen Arkaden verschafft den Spielfiguren einen im doppelten Sinn des Wortes bissigen Reisegefährten. https://www.pegasusdigital.de/en/product/552366/midgard-legenden-von-damatu-geschichten-aus-lun-2-naverios-schaedel Viel Spaß! 💚