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Masamune

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  1. Oh, das halte ich aber für eine kühne Unterstellung, das mir das vor die Füße fällt. Denn mit solchen Spielern würde ich garnicht lange spielen. Spielspaß bringt das was zur jeweiligen Gruppe passt, das kann man gar nicht verallgemeinern. Ich verstehe auch nicht wo deine extrimisierten Begriffe "immer" und "alles" her kommen. Die Welt ist nicht so schwarz-weiß, je nach Situation kann mal das Eine und mal das Andere mehr Spaß bringen, ohnehin ist das ein relativer Begriff. Aber das ist alles nicht Thema des Threads. Wir sollten nicht weiter darauf rumreiten.
  2. Tut mir leid, aber ich sehe nicht wo von mir irgendwelche Argumente erbracht wurden. Das war auch garnicht meine Absicht, ich habe lediglich zwei verschiedene Sichtweisen auf ein Thema geschildert (ja, mit vielleicht etwas extremen Formulierungen, da kommt nicht jedes Gemüt mit klar). Es gibt hier für mich nicht die eine richtige Sicht, nur verschiedene Interpretationen. Was für dich scheinbar nicht der Fall ist, da du zuvor bereits von "absolut regelwidrig" schriebst. Wir sind hier nicht in einem Regeltextstrang sondern in einem Meinungsstrang, deswegen werde ich hier auch garnicht erst versuchen zu Argumentieren und erst recht keine Diskussion darum starten. Wenn du wirklich an Antworten auf die von dir geschriebenen Fragen interessiert bist (was ich nicht denke, da deren rhetorischer Charakter doch sehr ersichtlich ist), dann kannst du sie mir gerne nochmal per PM stellen. So spezielle Fragen wären da doch besser aufgehoben.
  3. Hallo, ich verwende mittlerweile auch regelmäßig Musik zur Untermalung beim Rollenspiel. Vor etwa 2 Jahren habe ich dies das erste mal versucht und es kam durchweg bei meinen Spielern gut an. Auch heute noch wird mir bestätigt, dass die musikalische Untermalung sehr zur Stimmung beiträgt. Wichtig ist hier tatsächlich, dass man hier keine Popmusik verwendet, am besten ohne Text. Ich verwende hier überwiegend die Musik von Erdenstern. Früher habe ich manchmal Klangkulissen eingespielt (Gasthaus/Stadt/Wald-Geräusche), momentan mache ich das nicht. Ebenfalls wichtig ist, dass die Musik (Melodie) passend zur Szene oder dem Ort gewählt wird, was entsprechende Arbeit für den Spielleiter bedeutet. Diese Arbeit mache ich mir aber gerne, wenn ich sehe welche positive Resonanz das erzeugt. In ruhigen Gegenden spielt ruhige Musik. In bedrohlichen Gegenden spielt düstere Musik. Während kämpfen spielt schwungvolle/spannende Musik. So wie auch Handouts als optischer Effekt einen der fünf Sinne (Sehen) als zusätzliche Hilfe dient um die Vorstellung weiter anzuregen, so hilft hier auch die Musik dabei die Stimmung über die Sinne (Hören) zu verstärken. Ich habe den Spielern auch schon Speisen oder Getränke gegeben um das Erlebnis zu verstärken. Geruchs- und Tastsinn sind bisher vielleicht etwas weniger bedient worden. Ich kann also nur positiv vom Einsatz der Musik berichten, sie muss natürlich richtig eingesetzt werden. Ausgewählte Stücke, mit richtigem Timing und auch der richten Lautstärke. Ja, hier bin dann ein wenig der DJ am Spieltisch. Masamune
  4. Womit wir auch wieder bei akribischer, übergenauer Auslegung des Regelwerks wären, die auf jedes Satzzeichen und jede Veränderung im Satzbau achtet. Dieses anwaltartige interpretieren der Regeln ist für mich eher Spielfluss hemmend als Spielspaß fördernd. Ich gehe da lieber den pragmatischen Weg und sehe einen Heilzauber als einen Heilzauber und nicht als eine Instanz im Paragraphengewirr von Gesetzestexten. Der Magie auf Midgard sind ohnehin schon genug Schranken auferlegt, ich glaube nicht dass hier ein Ungleichgewicht entsteht, wenn Heilen von Wunden nicht nur Wunden, sondern auch Beulen heilt. Wir könnten natürlich dafür auch den Heilzauber "Heilen von Beulen" einführen. Generell irritiert mich häufig diese absolut akribische Auslegung der Regeltexte, es sind immer noch Regeln und keine Gesetze. Aber vielleicht kommt ja doch bald "Midgard - Das Plagiat, das Midgardgesetzbuch". Durch die jeweiligen Neuauflagen der Regeln sind viele alte Textstellen mit übernommen worden, die dann plötzlich im Gegensatz zu anderen, neu eingeführten oder geänderten Textstellen führen. Ein völlig normaler Sachverhalt. Aber auch im Ursprung der Regeln, ohne Adaptierungen zu Neuauflagen, gingen die Regelschreiber mit Sicherheit nicht davon aus, dass die formulierten Regeln, welche eher einen gemeinsamen Konsens bilden sollen, dafür verwendet werden um andere Spieler auf die Midgard-Anklagebank zu setzen, weswegen die Formulierungen manchmal etwas freier ausfallen. Beim Zauber Böser Blick steht im Endeffekt nur, dass die von ihm ausgelösten "Verwesungen" heilbare Wunden sind. Bei entsprechend genauer Regelauslegung könnte man dann auch Wunden die durch "Verursachen von Wunden" entstehen nicht heilen, weil diese einen magischen Ursprung haben und nicht durch äußere Gewalt entstehen. Wie dem auch sei, um zur eigentlichen Frage von Fimolas zurück zu kommen: a) Es gibt die akribischen Textausleger, für diese ist es ein Widerspruch, dass Böser Blick mit Heilen von Wunden behandelt werden kann und lediglich deswegen akzeptabel, weil es explizit bei Böser Blick erwähnt wird. Hierbei ist es sicherlich fragwürdig ob der Zauberer, der Heilen von Wunden beherrscht über diesen speziellen Sachverhalt bescheid weiß. b) Und es gibt die freiere Interpretation, dass Heilen von Wunden einfach nur Schäden am Körper heilt und der Zauber selber nichts von den Regeltexten hinter ihm selbst weiß. Damit stellt sich für den Zauberer die Frage nicht und er Zaubert den Spruch, weil er Schäden am Körper ausmachen kann. Im Gegenteil wäre dieser Zauberer verwirrt, wenn die "Wunden" dadurch nicht geheilt würden und er müsste sich Gedanken machen warum diese speziellen "Wunden" nicht heilbar sind.
  5. Ich sehe das überhaupt nicht so, dass Heilen von Wunden "derartige Schäden" nicht heilt. Heilen von Wunden heilt alle direkten Schäden an der körperlichen Substanz. Das sind geschlagene Wunden, das sind Blutergüsse, das sind Verbrennungen oder eben verwesendes Fleisch. Folgen die durch Gift oder Krankheit global auf die gesamte Körpersubstanz verteilt sind und nicht direkt lokalisierbar sind können nicht geheilt werden, das ist beim Bösen Blick aber nicht der Fall, hier ist eindeutig das Fleisch betroffen und zwar von einer klar definierten Folge. Auch Folgen von Krankheiten, die direkte körperliche Schäden nach sich ziehen (Lepra?), können meiner Meinung nach damit geheilt werden. Die Krankheit wütet aber weiter und die Schäden werden erneut auftreten. Andere Folgeerscheinungen, wie ein allgemein geschwächter Körper (auch verbunden mit LP-Verlusten), Wahnvorstellungen, Fieber oder sonstiges sind mit Heilen von Wunden nicht kurierbar. Masamune
  6. Da auch wir eine solche Liste erstellt haben, wäre ich auch daran interessiert. Kann auch unsere Liste zur Verfügung stellen, wenn gewünscht. Masamune
  7. Wir alle würfeln ja gerne. Vor allem im Zusammenhang mit unserem Hobby Midgard. Warum treffen wir uns dann nicht zum neuen Midgard Würfelcon?
  8. Hallo, schade dass es hierzu keine weiteren Anregungen oder Ideen mehr gab. Wir haben mittlerweile unsere erste Sitzung auf dem Weg zum Schwarzen Drachen hinter uns. In der nächsten Sitzung wird es sehr Wahrscheinlich, dass die Spieler auf Moradschiran treffen, da sich sich nun auf dem Weg zum ersten Sternpunkt befinden. Ich habe mich nun entschlossen Moradschiran einzuführen ihn jedoch klar defensiv agieren zu lassen. Trotz seiner Mächtigkeit möchte er keine unnötigen Risiken eingehen und wird keinesfalls versuchen der Gruppe das Fell seines Bruders offensiv abzunehmen. Primäres Ziel ist es für ihn, dass vor allem die anderen Vampire das Fell nicht besitzen. Sekundäre wäre es dann gut, wenn er das Fell hat und damit verschwinden kann, eilig hat er es damit aber auch nicht, da er sich noch in aller Ausführlichkeit anschauen möchte was mit dem Karmodin, dem Drachen und dem Sonnenschein geschieht. Wenn dann nicht alles völlig schief läuft ergibt sich für ihn damit die erste wirkliche Gelegenheit die Haut zu erhalten im Gespräch mit Moirguaillen. Bei den anderen Vampiren findet er sie nicht, der Abenteurergruppe wird er sie nicht versuchen abzunehmen (Vielleicht sind sie von sich aus bereit? Man kann ja mal fragen.) und für Moirguaillen hat er ein wirklich gutes Tauschobjekt, die Chancen stehen gut.
  9. Gerade das dritte Album eignet sich super für Abenteuerideen. Mich würde für "Die zwei Brüder" eine Umsetzung des Robin Hood Motivs freuen, das mit der Problematik der Erkennung des Erstgeborenen spielt. Allgemein interessant wäre die Einführung einer parallelen Abenteurergruppe mit der man immer wieder konfrontiert wird, mal als Konkurrenten, mal als Helfer in der Not, mal als selber Hilfesuchende... Das bringt noch mehr Leben in die Welt. Und man hat NSCs welche als Freunde und "Gegner" zugleich fungieren können. Das war erst mal mein kleines Wunschpaket. Masamune
  10. An sich empfinde ich die Listen für Steigerungskosten am Ende des DFR als sehr brauchbar und einfach anzuwenden. Man braucht ja nur 1:1 aus der Liste Fertigkeiten zu kaufen. Ich hatte mit Magus immer so meine Probleme. Und bis man sich da erst mal eingearbeitet hat hat man schon längst 2 Charaktere von Hand gesteigert.
  11. Wobei der Begriff "hochgradig" sehr unterschiedlich interpretiert wird.
  12. Genau ist es etwas schwer zu sagen, da es viel zu viele Möglichkeiten gibt. Ich kann aber mal zwei Beispiele nennen: Beim durchqueren eines Tals zu einer mit Orks besetzten Binge kann schnell vorzeitiger Alarm ausgelöst werden. In diesem Fall ist eine Flucht noch leicht möglich, was jedoch zu einem Rückzug der Abenteurer führt noch bevor sie den eigentlichen Ort erreicht haben. (endet dann in einer hit-and-run Aktion) Die Gruppe könnte eine kleine Patroullie der Orks überfallen. Gegen 6 Orks sollten sie gewinnen, jedoch kann hier ein Abenteurer schnell einen kritischen Treffer abbekommen. Gerade am Anfang eines Abenteuers sehr ärgerlich. Für diese Situationen sollte man die Spielmechanik schon ein bisschen kennen. In kleinen Abenteuern ist das nicht so tragisch, bei RK1 handelt es sich jedoch bereits um einen etwas längeren/größeren Zusammenhang. Ich erinnere mich noch sehr gut an unsere ersten Stolpersteine in Midgard damals. Die hätte ich in den Runenklingen so nicht haben wollen.
  13. Hallo, lange ruhte das Thema, dann möchte ich es mal wieder erwecken um ein paar Gedanken dazu los zu werden, denn bei uns steht dieser Teil der Karmodin-Kampagne nun kurz vor der Tür. Ich habe an vielen Stellen schon von der Problematik der Endszene gelesen. So wie sie häufig geschildert wird sehe ich das Problem jedoch nicht. Spieler werden als passive Zuschauer beschrieben, welche keinen Einfluss auf das Ergebnis haben. Ich sehe hingegen einen großen Einfluss der Spieler auf das Ende. Der cineastisch-dramatische Abschluss mit explodierendem Sonnenstein ist meiner Meinung nach das positive Ende, welches die Spieler herbei führen sollen. Die Alternative wäre schließlich eine Übernahme des Karmodin durch Mizquitotl in dessen Händen sich auch noch Huiocotls Fell befindet. Durch die Taten der Abenteurer (sammeln des Dachenlieds) ist es möglich Moirguaillen zu stärken und für einen Kampf gegen Mizquitotl fit zu machen. Ohne dies wäre sie nach dem Anschlag der Abanzzi zu geschwächt um gegen ihn bestehen zu können. Und so sollte man es meiner Meinung nach auch versuchen den Spielern zu präsentieren: Sie haben einen Einfluss und entscheiden maßgeblich mit was passiert. Dass das positive Ende gleichzeitig einen äußerst schlechten Nebeneffekt hat können sie vorher natürlich nicht wissen. Auch der Plot mit der Haut des Bruders kann eigentlich nicht an den Abenteurern vorbei laufen. Wenn sie bei Moirguaillen ohne die Haut auftauchen, nur mit den Drachenlied, dann wird sie die Abenteurer danach Fragen und sie losschicken diese zu suchen. Ich sehe das große Problem im Abenteuer tatsächlich nur an genau einer Stelle: Moradschiran (Malinalxochitl). Dieser sucht die Haut des Bruders, er darf sie aber nie in die Hände bekommen, wenn das finale des Abenteuers eingeleitet werden soll. Ob die Abenteurer das Drachenlied haben oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, es geht alleine um die Haut. Wenn diese an Morguaillen übergeben wird beginnt das Finale, alles kommt für das Abenteuer zu einem Abschluss und die Grundlage für die Folgeabenteuer ist gelegt. Ist die Haut jedoch weg (von Malinalxochitl weggebracht) verlieren die Vampire ihr Interesse, kann man Moirguaillen schwer überzeugen, verläuft alles irgendwann im Sande. Deswegen bin ich nah dran Moradschiran nicht auf die Abenteurer treffen zu lassen, um die Möglichkeit zu entfernen, dass er die Haut des Bruders erhält. Sollte er nämlich bei der Gruppe sein, wenn diese die Haut irgendwie erhält, dann wird er sie natürlich an sich nehmen. Das sollte ihm nicht schwer fallen, wenn er in der Lage ist eine ganze Gruppe Abanzzi mit einem Fingerschnippen auszuschalten. Hättet ihr hier vielleicht Hinweise, wie ich Moradschiran dennoch anbringen kann (ich finde das nämlich eine sehr interessante Konstellation) ohne die Gefahr, dass er die Haut an sich nimmt? Masamune
  14. Da sich die Verwendung einiger Fertigkeiten verändert hat (einige sind zusammengefasst/weggefallen) würde ich empfehlen Charaktere nach M5 Regeln zu entwerfen und zu steigern, wenn ihr die Charaktere hinterher weiter verwenden möchtet. Generell lassen sich M4 Abenteuer sehr leicht nach M5 Regeln spielen. Bei älteren Regelversionen (M3 oder gar M2) wäre dies an manchen Stellen etwas komplizierter, aber generell auch kein Problem. Tatsächlich würde ich aber unabhängig vom zu Grunde liegenden Regelsystem empfehlen vorher ein andere kleines Einstiegsabenteuer zu spielen um sich an die Mechanismen zu gewöhnen und die Gefährlichkeit von Situationen abschätzen zu können. Das erste Abenteuer der Runenklingensaga steigt schließlich auf Grad 3 ein und hat es schon in sich. Ist ein sehr sehr schöner Dungeon Crawl, der vor allem mit erfahrenen Spielleitern und Spielern Potential für deutlich mehr bietet als man auf den ersten Blick denken mag. Wenn man mit den Midgard Mechaniken noch nicht so vertraut ist kann es aber recht holprig werden, da man gleich das volle Paket präsentiert bekommt.
  15. Kommt ein wenig darauf an, was gemeint ist. Wenn jeder Spieler auf seinen Smartphones rumbimmelt, dann ist das doch eher störend/ablenkend. Ich selber nutze zwar gerne Elektronik auch rund um das Stift und Papier Rollenspiel, am Spieltisch selber versuche ich dies jedoch zu minimieren. Charakterbögen sind zum beispiel elektronisch erstellt und verwaltet, am Spieltisch jedoch nutze ich nur einen Ausdruck. So ist MOAM ein nettes tool, am Spieltisch möchte ich dann aber doch lieber händisch würfeln. Um Musik einzuspielen wird Elektronik (fast) unverzichtbar. Irgendwann werden den Live-Musikern schließlich die Finger wund. Hier verwende ich dann gerne mal den Laptop mit angeschlossenem Ausgabegerät. Ich habe auch schon bei Zeiten mal den Fernseher genommen um etwas grafisch darzustellen. Solche mittel möchte ich aber nach Möglichkeit gering halten, alleine schon um hier eine Differenz zwischen Tisch- und Computerrollenspiel zu behalten.
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