Alle Inhalte erstellt von Fabian
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Beschreibung Minangpahits im Weltenband
Naja, der Buddhismus hat sich im irdischen Asien auch nicht über Seefahrer verbreitet! Da würde ich eher keine Kausalitäten über die Ausbreitung von Religionen ableiten wollen. Aber ich glaube, der Punkt hat sich jetzt geklärt. Meine diesbezügliche Neugier ist befriedigt. Ich danke den Diskutant*innen.
- Beschreibung Minangpahits im Weltenband
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Beschreibung Minangpahits im Weltenband
Ein bisschen off-topic, aber ist dass das Ziel, ein Midgard zu schaffen, das möglichst nah am irdischen Vorbild ist? Aus meiner Sicht gerade nicht. Für mich stellt die Qualität eine gekonnte Verfremdung dar, das Überraschen mit Aspekten die abweichen und so den sense-of-wonder befeuern. Ansonsten könnte ich einfach die Erde als Grundlage nehmen und sie mit der entsprechenden Mythologie magisch würzen. Dann bräuchte ich keine Spielwelt wie Midgard. Aber lass uns das ggf. in einem anderen Strang diskutieren.
- Beschreibung Minangpahits im Weltenband
- Beschreibung Minangpahits im Weltenband
- Beschreibung Minangpahits im Weltenband
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Beschreibung Minangpahits im Weltenband
Danke für deine Antwort. Für mich ist es nicht "gut nachvollziehbar", darum frage ich ja nach. Das kann sicherlich so erklärt werden, aber es ist aus meiner Sicht eben erklärungsbedürftig. Schließlich ist die "Dunkle Dreiheit" ebenso über diese Gebirge usw. nach KanThaiPan exportiert worden. Auch die Araner verfüg(t)en - siehe Geschichtsteil - über potente Magie. Es wäre also auch denkbar gewesen eine Geschichte zu erzählen, die in Aran ihren Ausgangspunkt hat. Ich bin nur neugierig, warum man sich für eine irdische Analogie entschieden hat, wenn es auch eine, zumindest aus meiner Sicht, naheliegende midgardspezifische Lösung gegeben hätte?
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Beschreibung Minangpahits im Weltenband
Der Weltenband ist erschienen und mit ihm eine Beschreibung Minangpahits. In diesem Strang sollen Fragen und Anmerkungen zu dem Text aus dem Weltenband diskutiert und geklärt werden können. Laut Text ist der Dualitätsglaube durch scharidische Einflüsse entstanden. Das entspricht irdischen Gegebenheiten. Für Midgard empfinde ich es als umständlich und in gewisser Weise uninspiriert. Aran liegt faktisch in der Nachbarschaft Minangpahits. Warum also stammt der Dualitätsglaube nicht aus Aran, sondern aus Eschar?
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MIDGARD - Die Welt
Dieser Band ist wirklich faszinierend! Er schließt ganz viele Lücken, eröffnet ein breites Panorama auf Midgard und gibt wunderbare Anregungen für Abenteuer. Letzteres kannte ich bisher nur vom alten Bestiarium.
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MIDGARD - Die Welt
Ich habe noch nicht sehr viele Landesbeschreibungen komplett gelesen, aber diejenigen, die ich gelesen habe, gefallen mir gut. Insbesondere Minangpahit und Medjis gefielen mir bisher ausnehmend gut. Da oszillieren etliche Abenteuerideen in meinem Kopf. Gerade die Nähe von Hochkultur und Schamanismus nebenan (Minangpahit), finde ich sehr reizvoll! Was mir ebenso gefällt ist das Grundkonzept des Quellenbuches: Die kurzen Übersichtskästen sind sehr hilfreich und jeder Autor konnte offenbar darüber hinaus in der Ausarbeitung seines Textes eigene Schwerpunkte setzen, die das jeweilige Land in seinen Charakteristika darstellen, ohne einen zu straffen Rahmen, der dann für alle Länder hätte abgearbeitet werden müssen. Topp!
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MIDGARD - Die Welt
Was nicht zutreffend ist. Ab Seite 26 unten wird die jüngere Geschichte knapp zusammengefasst. Ich halte dieses für ein sehr sinnvolles Vorgehen im Rahmen des Weltenbandes, da die genauere Ausarbeitung der Geschichte einzelner Länder Quellenbuchautoren vorbehalten bleiben sollte.
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MIDGARD - Die Welt
Mein erster Eindruck bestätigt Abds Aussage! Super! Eine differenziertere Rückmeldung erfolgt später!
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Freitag tagsüber - Alte Schulden
Ich bitte um Feedback! Kann ich davon ausgehen, dass ihr die Teaser gelesen habt? Davon ist abhängig, wie ich auf dem Con einsteigen kann. Um einen berüchtigten SL zu zitieren: "Wir haben keine Zeit."
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Ich stimme mit dir in vielen Punkten überein, was den praktischen Einsatz von vorgefertigten Abenteuern angeht, aber wie reagiert man auf die Aussage: "Wir wollen mehr Abenteuer für hochgradige Abenteurer." So ein Grad - vor allem im Bereich "langweilig", offenbar 25+, muss doch ebenfalls etwas aussagen. Der Grad einer Figur gibt doch eine Orientierung an. Mir gefiel Jürgens letzter Definitionsversuch schon sehr gut.
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Als Autor würde ich exakt so vorgehen, wie Koschkosch es weiter oben beschreiben hat. Auch bei Midgard werden häufig konkrete Gradbereiche im Abenteuertext angegeben, für die das Abenteuer gedacht ist.
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Ist "merkwürdig" ein Kriterium für hochgradig?
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Da ist etwas verlorengegangen, Dirk! Was folgt denn nach "Starter"?
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Trotzdem wird für Publikationen angegeben für welchen Bereich ein Abenteuer gedacht ist. Wenn das möglich ist, dann gibt es entweder Kriterien oder eine Mutmaßung darüber, was Spieler für hochgradig halten? Oder es gibt verlagsseitig Vorstellungen darüber, was als niedrig-, mittel- und hochgradig gilt?
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Welche Kriterien liegen dem Konvertierungs-PDF zugrunde? Das wäre interessant. Ich kann mich nicht erinnern, dass dort welche benannt wurden ... nachschauen hilft vermutlich, aber vielleicht weiß das allwissende Forum das aus Effeff?
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Die vorherige Diskussion zur Frage, ab wann bei M4 der "hochgradige" Bereich beginnt, hat aus meiner Sicht gezeigt, dass es Kriterien bedarf, um zu bestimmen, was jenseits der Gradzahl eine "hochgradige" Figur auszeichnet? Viele Beiträge haben für M4 Grad 7 (ab 7000 GFP) oder Grad 8 (ab 15000 GFP) als bereits hochgradig aufgefasst. In M5 würde das in etwa einem Erfahrungsschatz von 7000 bzw. 15000, also Grad 18 bzw. 23 entsprechen. Allerdings sind die M5-Figuren meiner Erfahrung nach im Durchschnitt stärker (bei gleicher GFP/ES-Zahl) und haben mehr Möglichkeiten im Spiel, als M4 Figuren. Daher ist es m. E. fraglich, ob die reinen Punktwerte so miteinander verglichen werden können. Also müssen doch Kriterien über die reine ES-Summe hinaus herangezogen werden. Welche könnten das sein? Beispiele: Anzahl der Fertigkeiten mit einem Wert über 16, Anzahl der beherrschten Zauber ab Stufe 10, AP-Zahl ...?
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Wann ist eine Figur nach M5 hochgradig?
Und wie verhält es sich bei M5? Wann ist eine Figur hier hochgradig? Das finde ich persönlich weitaus schwieriger zu bestimmen, als unter M4. Was meint ihr?
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Freitag tagsüber - Alte Schulden
Da hat Alonso möglicherweise nicht so viel Einfluss drauf, wie er sich das wünschen würde ...
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Freitag tagsüber - Alte Schulden
Erst mal anreisen, würde ich sagen!
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Freitag tagsüber - Alte Schulden
Mit Teaser 5 ist die Einführung der Figuren abgeschlossen und wir können auf dem Con direkt in den Plot von Alte Schulden starten. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf euch: @Fabian Dirk Wagner, @KhunapTe, @KoschKosch,@Orlando Gardiner, @Tjorm
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Freitag tagsüber - Alte Schulden
Teaser 5 (Alonso & Gabriel) Vorsichtig steuerte der Dragane das schmale Boot mit dem drachenartigen Kopf zum Eingang des Hauses Tiziano. Ein leichter Wind wehte und zerstob die unschönen Gerüche, die bei der Hitze vom Kanal aufzusteigen pflegen. Das schwere Portal des eindrucksvollen und noch recht neuen Palastes lag nur wenige Stufen über dem dunklen Wasser des Kanals. Rechts und links säumten harmonisch geformte Statuen, die einer Frau und die eines Mannes, die breite Treppe. Sie waren dem Besucher zugewandt und wirkten, als seien sie in einer einladenden Pose eingefroren. Sobald die Spitze des Bootes die unterste Stufe berührt hatte, sprang der junge Mann die Stufen hinauf und klopfte stürmisch. Ein Flügel öffnete sich und ein Gesicht kam zum Vorschein. „Gabriel, du bist es tatsächlich! Schön dich zu sehen, komm herein.“ Alonso, der nur mit einer leichten scharidischen Gallabija bekleidet war, nahm seinen alten Freund herzlich in den Arm und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. Sie hatten sich eine lange Zeit nicht gesehen. Sogleich führte Alonso Gabriel in einen Salon im Erdgeschoss. „Das muss gefeiert werden, dass du wieder zurück bist, mein lieber Gabriel! Man hört ja so allerhand.“ Beiläufig deutete er auf ein aufgeschlagenes dünnes Büchlein, welches auf einem Stuhl mit einer sehr hohen Lehne lag. „Dieser Gabreolo von dem die Novella erzählt, dass …, dass bist doch du, oder? Ach und diese Cosima, ein Wahnsinnsweib!“ Alonso blickte Gabriel prüfend an, gleichzeitig, fast beiläufig, goss er gekonnt Wein in zwei Becher. „Auf dich, alter Haudegen!“ Er hob den Becher und hielt abrupt inne. „Ich weiß etwas viel Besseres, wir lassen es uns heute richtig gut gehen! Nur die besten Lokale und du erzählst mir alles haarklein!“ Während Alonso sich umzog, schaute Gabriel sich um. Ein vornehmes Haus. Vor dem Fenster, das zum Kanal hinausging, stand die marmorne Büste eines Mannes. Vermutlich war es Alonsos Vater, der berühmte Dandolo. Gabriel spielte gedankenverloren mit seinem Parierdolch, einer prächtigen Waffe, die einst dem Schurken Alvarado gehört hatte, während er wartete. ‚Lanitia‘ war auf eine Seite der Klinge graviert. Gabriel fragte sich, ob die Familie derer von Alvarado in früheren Zeiten ebenfalls in so einem Palasso gelebt hatte? Tja, dieser Dolch war wohl das Einzige, was von der Familie verblieben war, seltsam. Ob es das Anwesen noch gab? Ähnlich wie bei den Naranjors - alle ausgelöscht. Nachdenklich nippte Gabriel am Wein, köstlich, aber mit einer bitteren Note. Er nahm einen großen Schluck. Stunden später, die Sonne war bereits untergegangen, folgte Gabriel Alonso immer noch von einem Bàcari zum nächsten. Seine Zunge fühlte sich taub und belegt an und hätte Alonso ihn stehenlassen, so hätte er allein nie mehr aus dem Labyrinth der Gassen und Kanäle zurückgefunden. Gabriel hatte es aufgegeben, sich die Namen der Lokale und Weine die sie aussuchten zu merken. Im Schwarzen Tauber, einer Wirtschaft für höhere Ansprüche, verlor Alonso seine Börse. Einer der anwesenden Bravi, er gehörte zu den Fechtern der Duganessa Cornar, denen offenbar langweilig war, verhöhnte ihn, zog ihn auf, er sei ein jämmerliches Bürschchen, könne nicht mal auf sein Gold aufpassen und leerte dann den Inhalt der Börse, die unvermittelt in seiner Hand lag, auf den Boden. Gabriel und Alonso blieb nichts anderes übrig, als unter dem Gelächter der Bravi über den Boden zu krabbeln und die Münzen einzeln aufzulesen - sehr viele waren es allerdings nicht mehr. Verärgert und beschämt bestand Alonso darauf, zum Abschluss der Tour sein Lieblingslokal, Encantadora, aufzusuchen. Es lag an der Loreya, dem großen Hafenbecken, aber, so Alonso, man könne dort sehr angenehm in einem kleinen Hof sitzen, der hinter dem Lokal an einer schmalen Gasse liege. Auf dem Hof befand sich ebenso einer der typischen verschließbaren Brunnen. Alonso, der den Wirt offenbar gut kannte, bestellte für den Rest des verbliebenen Goldes Wein. Gabriel und er tranken und redeten, sie schwelgten in Erinnerungen. Manches ging nun leichter über die Lippen. Irgendwann, die laue Nacht war fortgeschritten, kippte Gabriels Kopf unvermittelt auf die Tischplatte. Alonso nahm seine letzten Kräfte zusammen und zerrte seinen Freund zum Rand des Brunnens und entfernte den hölzernen Deckel - die Luft im Inneren war kühl und feucht. Das Mondlicht schien auf die glatte Wasserfläche im Brunnen. Ein Zucken ging durch Gabriels Körper und seine Augen sprangen auf, als sich auf der Wasseroberfläche das Gesicht eines Mädchens mit rotem Haar abzeichnete. „Da“, stieß Gabriel hervor. Alonso blickte hinab. Er sah nur Schwärze, doch dann schälten sich Konturen heraus und er sah ein Bild des Grauens, des Verfalls. Tang wuchs am Hause Tiziano empor, der Putz bröckelte ab, das Wasser des Kanals stand im Erdgeschoß und der Frauenstatue fehlte der Kopf - er lag zerborsten auf der Treppe. Groteske Gestalten ruderten in einem Boot den Kanal hinab. „Da, nimm meine Hand, Fran..“, erklang es von Gabriel. Alonso konnte es nicht fassen, dass sein Freund diesen Missgeburten die Hand reichen wollte und ihre Namen kannte. Gabriel versuchte nach der Hand zu greifen, sie kam auf ihn zu, er war sich sicher, Francas Gesicht erkannt zu haben, doch sein Griff war nicht fest genug, die Hand rutschte ihm weg und verschwand - ebenso wie seine Sinne. Es wurde hell. Kaltes Wasser spritzte in Alonsos Gesicht. „Hier seid Ihr ja, da hätte ich auch früher drauf kommen können. Euer Vater möchte Euch sprechen und zwar so schnell wie möglich. Es geht wohl um eine wichtige und ernste Angelegenheit, wie immer eigentlich.“ Alonso schaute an sich herab, Erbrochenes, er saß in einer Pfütze. Der Palasso fuhr es ihm durch den Kopf. Er musste nach Hause, sofort. „Roberto, bringt mich nach Hause." Mit einem Seitenblick auf den fest schlafenden Gabriel - "... und meinen Freund dort auch.“ @Fabian Dirk Wagner, @KoschKosch