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Barbarossa Rotbart

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  1. Stirbt D&D?

    Die Hard ist nicht Star Wars. Und weist du, ob es in den Jahren dazwischen Überlegungen gab, das Franchise wiederzubeleben? Und außerdem gibt es immer mal wieder Versuche/Überlegungen, ein Franchise nach Jahren oder sogar Jahrzehnetn wiederzubeleben. Von Star Wars ist bekannt, dass George Lucas eigentlich kein Interesse mehr hatte. Erst als er gemerkt hat, wie sehr die Fans danach verlangten, hat er sich entschlossen erst die Originalfilme zu modernisieren und dann neue Filme zu drehen. Die Fans müssen ja irgendwie zeigen, dass sie noch Interesse haben. Warum wurde denn bis 1987 eigentlich das ganze Star Wars Merchandizing eingestellt? Weil keiner mehr daran interessiert war. So weit ich es weis, waren es wirklich die Rollenspieler unter den Fans, die durch den Kauf des Rollenspiels zeigten, dass da doch noch Interesse besteht. Und dann dauerte es noch einige Jahre, bis es neues Material gab, was nichts mit dem Rollenspiel zu tun hat. Und all dieses Material basiert nicht nur auf den Filmen sondern auch auf dem Rollenspiel, welches die Grundlage dessen ist, welches Star Wars EU/Legends ist. Alles, was wir heutzutage mit der Star Wars Fan-Kultur verbinden, ist erst in den 1990ern entstanden.
  2. Stirbt D&D?

    Abschließend zum Thema Star Wars: 1987 war Star Wars praktisch am Ende: Comics: Marvel stellte die Reihe 1986 ein. Erst 1991 veröffentlichte Dark Horse Comics neue Star Wars Comics. Fernsehserien: Droids wurde 1986 abgesetzt, Ewoks 1987. Erst 2003 gab es mit Clone Wars eine neue Serie. Fernsehfilme: Der zweite Ewok-Film lief 1985 im amerikanischen Fernsehen. Seitdem gibt es keine neuen Fernsehfilme. Romane: Der letzte Star Wars-Roman wurde 1983 veröffentlicht. Mit der Thrawn-Trilogie erschienen erst 1991 neue Romane. Actionfiguren: Kenner produzierte die letzten Figuren 1985. Erst 1985 wurden neue Figuren produziert. Videospiele: Zwar erschien 1987 Star Wars Computerspiele, aber dies war nur Portierungen älterer Konsolenspiele von vor dem Videospiele-Crash. Die ersten wirklich neuen Spiele erschienen erst 1991. Conventions: Zwischen 1987 und 1999 gab es keine Star Wars Conventions. Wie man sieht, war vier Jahre lang das Star Wars Rollenspiel das einzige, was Star Wars am Leben hielt.
  3. Stirbt D&D?

    Nur wenig. Die Geschichte des Star Wars Rollenspiels war Bestandtteil meiner Antwort auf Camlachs Beitrag , den ich wegen dabba ergänzen musste. EDIT: Eine kleine Korrektur: Sowohl ICE als auch WEG gingen ungefähr zur gleichen Zeit bankrott. Und zwar ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als die Filme angekündigt wurden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
  4. Stirbt D&D?

    Sorry, aber im Bezug auf star wars liegst Du leider falsch. Das Rollenspiel kam 1987 auf den Markt. Die Roman-Trilogie von Timothy Zahn entstand erst 1991 und die ersten Star Wars-Computerspiele nach dem Zusammenbruch des Videospielemarkts(1983-85) erst 1993. Und beides wäre ohne das Rollenspiel nicht möglich gewesen. Selbst viele Begriffe aus dem Star Wars-Universum wie z.B. Twi'lek, Rodian und Quarren wurden erst durch das Rollenspiel geprägt. (Die Quellenbücher waren sogar Pflichtlektüre für alle Star Wars Roman-Authoren.) 1987 war Star Wars eigentlich am Ende. Der letzte Film war vier Jahre her. Die Zeichentrickserien Droids und Ewokshat man abgesetzt. Kenner hat die Produktion der Actionfiguren längst eingestellt. Und auch Marvel produzierte keine Star Wars Comics mehr. Man glaubte damals, dass man mit Star Wars kein Geld mehr verdienen könnte. Deshalb war man bei LucasFilms von der Anfrage von WEG, ob man eine Lizenz für ein Star Wars Rollenspiel haben könnte, vollkommen überrascht. Soviel zu Thema Star Wars Rollenspiel. Zu den Romanen: Nicht alle, die einen Rollenspiel-Roman kaufen und lesen, sind auch Rollenspieler. Wäre dies so, wäre wohl kein einziger D&D-Roman in den USA zum Bestseller geworden.
  5. Stirbt D&D?

    MERP (ICE) und auch Star Wars: the Roleplaying Game (WEG) mussten sterben, weil die Lizenzen wegen der Filme neu vergeben wurden. Interessanterweise waren die Systeme, die von den neuen Rechteinhabern entwickelt wurden, nicht so erfolgreich. Wer redet denn heute noch von Star Wars D20 (WotC) oder The Lord of the Rings Roleplaying Game (Decipher)? (Übrigens veröffentlich FFG zum 30jährigen Jubiläum gerade eine Reproduktion der ersten Auflage des Star Wars Rollenspiels. Ohne dieses Rollenspiel wäre Star Wars bestimmt gestorben.) MERP war übrigens bei den eingefleischten Tolkien-Fans wegen der vielen eigenmächtig entwickelten Details nicht wirklich beliebt. Aber MERS hatte den gewaltigen Vorteil, dass ICE die Rollenspiel-Rechte an der ganzen Mittleerde-Mythologie hatte und nicht nur für Hobbit und HdR, wie es bei allen Nachfolgern der Fall ist. The One Ring ist trotz dieser Einschränkungen deutlich näher am Quellenmaterial als MERP es jemals war. Mit der Seele hast Du vollkommen recht, D&D 4e und auch D&D 5e wirken irgendwie blutleer. Bei D&D 3e spürte man noch diese Liebe zum Detail. Sonst würde es Eberron nicht geben. Einige der AD&D-Welten wurden aber schon zu TSR-Zeiten 'umgebracht': Dragonlance durch das vollkommen missgkückte Saga-system, Spelljammer, Birthright, AL-Qadim usw. durch die Forderung der damaligen TSR-Chefin ständig neue Welten zu entwickeln und sich nicht um die alten Welten mehr zu kümmern. (Planescape wurde übrigens als Abrechnung mit dieser Politik entwickelt und ihr wurde mit der Herrin der Schmerzen, der geheimnisvollen Herrscherin der Stadt Sigil, ein Denkmal gesetzt.) Und mit den Romanen hast Du ebenfalls recht. Erst diese machen die Welt lebendig. Deshalb gibt es ja Romane zu D&D, DSA (auch wenn so einige der damals bei Heyne veröffentlichten Romane wirklich schlecht waren), Shadowrun, BattleTech, Splittermond, Midgard (auch wenn es mehr sein könnten) usw. Gerade am Fall Star Wars kann man gut sehen, dass Rollenspiele und Roman ein Franchise am Leben erhalten können.
  6. Stirbt D&D?

    Ihr habt mich überzeugt!
  7. Stirbt D&D?

    Eigentlich nicht, aber die Magazine Dragon und Dungeon und die Romane waren doch seit Anfang an für D&D sehr wichtig. Ohne die Romane wären die Forgotten Realms nie so populär geworden.
  8. Stirbt D&D?

    Nicht unbedingt. ein Beispiel: Als ABC die eigentlich Fernseh-Serie Space: Above and Beyond nach nur einer Staffel einstellte, wollten andere Sender die Rechte and der Serie kaufen, aber ABC hatte kein Interesse.
  9. Stirbt D&D?

    Sorry, aber ich habe nirgends geschrieben, dass für mich die Gegenstimmen nicht gelten. Ich habe mich nur gewundert, weshalb die Sachen, die zum Teil wirklich jahrzehnte lang das Rückgrat von D&D waren, plötzlich eingestellt werden. Und daraus wohl fälschlicherweise geschlossen, dass Hasbro nicht nur bei maximaler Kostenminimierung den Gewinn maximieren will, sondern das rollenspiel D&D langsam sterben lassen will. Die Marke kann man immer noch für Brettspiele verwenden.
  10. Stirbt D&D?

    Vorausgesetzt, dass Hasbro die Marke D&D so einfach hergibt, wenn sie D&D einstellen sollten. Dass, wie jemand geschrieben hat, dass Ende von D&D auch das Ende des Rollenspiels sein wird, glaube ich nicht. Dafür gibt es viel zu viele Rollenspiele, die nicht D&D sind, und es gibt Pathfinder, welches D&D, während der 4e-Blamage am Leben hielt.
  11. Stirbt D&D?

    So etwas kann aber sehr schnell nach hinten los gehen. Siehe D&D 4e. Dies wurde ja nur entwickelt, weil sich Hasbro über die D20 OGL aufgeregt hat und hoffte, dass der Name D&D reicht, um die Kundschaft halten,selbst wenn das System vollkommen inkompatibel zu D20 (aber auch zu AD&D) ist. Damit lag man so falsch, dass D&D bis zur Veröffentlichung von 5e nicht mehr Marktführer war, sondern Pathfinder, was nichts anderes als ein überarbeitetes D&D 3.5 ist.
  12. Stirbt D&D?

    Das erkläre mir doch mal einer, weshalb Hasbro mit D&D so umgesprungen ist? Weshalb hat man das Forum, welches als Kommunikationsmedium mit den Fans viel besser geeignet ist als Facebook, geschlossen? Weshalb hat man Dragon durch das kostenlose aber auch vollkommen nutzlose Dragon+ ersetzt? Weshalb hat man die ebenfalls sehr erfolgreichen Romanreihen überraschend eingestellt? Weshalb werden für D&D 5e weniger Bücher veröffentlicht als selsbt zu 4e-Zeiten (abgesehen von den Jahren, wo man sich voll und ganz auf D&D Next konzentrierte)? Und weshalb werden so viele D&D-Brettspiele produziert? Weshalb gibt es immer noch keine PDF-Version der 5e-Bücher (wenn selbst ein Verlag wie Midgard-Press oder auch der große Konkurrent Paizo dies macht)? Für mich sieht das ganz so aus, als ob Hasbro an dem Rollenspiel D&D kein Interesse mehr hat (hatten sie eigentlich noch nie, als sie Wizards of the Coast kauften, ging es ihnen nur um die Lizenz für das Pokémon-Kartenspiel). Das D&D trotzdem noch so erfolgreich ist, liegt wie schon gesagt daran, an Big Bang Theory und auch an den vielen Rollenspiel-Streams (Critical Role, Acquisitions Incorporated usw.) auf YouTube.
  13. Stirbt D&D?

    Zwei Anmerkungen: 1. Das man von einem Buch mehr verkauft als von den Vorgängern, sagt nicht viel über den Gesamterfolg einer Reihe aus. 2. Das war 2016. Seit dem ist mehr als ein Jahr vergangen.
  14. Stirbt D&D?

    Genau das meinte ich. Schmidt Spiele ging 1997 pleite und riss Klee Spiele mit sich.
  15. Stirbt D&D?

    Wenn Du Dich auf DSA beziehst, liegst Du leider falsch. Schmidt Spiele ging damals pleite, und die Rechte an DSA gingen zurück an die Entwickler. Und bei Midgard war es doch ähnlich, oder?
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