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  • Verstecke im waelischen Langhaus


    Malte
    • Kurzbeitrag zum Thema des Monats Juni 2019: Verstecke.

    Ein waelisches Langhaus ist Austragungsort mancher Konflikte: sei es nun Blutrache, die Jagd nach einem Friedlosen oder der Streit um die Beute der letzten Vidhingfahrt. Verstecke für Menschen oder Schätze sind in einem Langhaus deswegen wichtig und zum Glück zahlreich vorhanden. Hier gezeigt am Beispiel des Langhauses eines wohlhabenden Aegliers. Als Vorlage für das Langhaus habe ich Þjóðveldisbær genommen, den Nachbau eines wikingerzeitlichen Hofes auf Island. Die Raumbezeichnungen im Folgenden beziehen sich auf diesen Lageplan (wegen Copyright hier nicht eingefügt und wegen FaulheitZeitmangel nicht abgezeichnet).

    Die große Halle (Raum IV) biete viele Verstecke:

    • Ihre Wände sind mit Holz getäfelt - dahinter gibt es einen Zwischenraum, bevor die Außenwand aus Grassoden beginnt. In diesem Zwischenraum kann man sich verstecken. Auf Dauer wird es sicherlich unbequem - ein PW:Willenskaft mag zeigen, ob man auf Dauer still halten kann.
    • Im Dach über der großen Halle gibt es einen Schornstein, mit geeigneten Mitteln kann man durch diesen über das Dach flüchten. Mit einem EW-4:Klettern kann man z.B. versuchen, eine der glatt polierten hölzernen Säulen zum Dach emporzuklettern. Misslingt dies, droht man ins Herdfeuer zu fallen...
    • Eine Sitztruhe oder ein Bett entlang der Wände mag groß genug sein, darin jemand von kleiner Gestalt zu verbergen.
    • In der abschließbaren Schlafkammer des Anführers (Raum V) gibt es eine Falltür, die zu einem Tunnel unter dem Langhaus hinweg führt. Dieser endet im Schafstall nebenan. Öffnet man die Falltür vom Tunnel aus, rasseln ein Kessel samt Kette lautstark und warnen die Bewohner vor dem Eindringling. Im Tunnel kann man sich verstecken oder ihn als Fluchtweg nutzen.

    In der Stube (Raum VIII) gibt es Sitztruhen und eine erhöhte Plattform / Bühne, die sich als Versteck eignen.

    Im Vorratsraum (Raum VI) gibt es große, teilweise im Boden versenkte Fässer. Zur Not kann man in der hier gelagerten "Milch" (eher Joghurt) untertauchen. Ein EW:Tauchen wird je nach Dauer fällig - wer schlau ist, bringt sich einen Strohalm aus dem Schafstall mit und kann dadurch atmen.

    Schätze kann man natürlich an allen oben genannten Orten verstecken. Kleinere Dinge lassen sich auch in der Latrine verbergen (Raum III), oder in einem in die Grassoden geschnittetenen Geheimfach. Außerdem kann man sie unter dem Herd oder dem Mahlstein vergraben.

    Bilder und erklärende Texte zu den Räumen dieses Langhauses sind hier zu finden:  http://www.hurstwic.org/history/articles/daily_living/text/Turf_Houses.htm

     

    Was fallen euch noch für Verstecke in einem Langhaus dieser Machart ein? Kennt ihr schöne Beispiele aus den Sagas oder aus Filmen?



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